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Hi, wir überlegen ob wir in unser Womo zusätzlich zur automatischen Satschüssel noch DVB-T verwenden wollen. Hauptgrund wären Sportübertragungen, die auf den DVB-T Sendern in Österreich und in der Schweiz werbefrei ablaufen und zum Teil sonst nur auf Sky zu bekommen sind. Weil wir in direkter Nähe zu Schweiz/Österreich wohnen könnten wir uns dafür auch easy dort auf einen Stellplatz stellen. Ein erster Versuch mit einem DVB-T Receiver samt passiver Antenne aus der Bucht für ~35€ verlief kläglich: Wir hatten an unserem Wohnort exakt NullkommaNull Empfang auf allen Kanälen. Will heißen dass die Signalstärkeanzeige auf keinem Kanal auch nur den geringsten Zuckler gemacht hätte. Zurückgeschickt, Verkäufer sagte Gerät sei bei seinen Tests ok, aber egal: Geld zurück bekommen. Mich würde interessieren mit welcher Konfiguration ihr DVB-T empfangt und welche Empfangserfahrungen ihr damit habt. --> Habt ihr eine Innen- oder Außenantenne? Aktive Antenne oder passiv, ist Ausrichten der Antenne nötig? --> Wie sind die Erfahrungen im Inland/Ausland: Hat man überwiegend Empfang oder ist eine Abdeckung nur in Großstadtnähe brauchbar? Wir wollen auf jeden Fall keinen weiteren Durchbruch durchs Dach nach draußen legen. Wenn eine aktive Außenantenne nötig sein sollte werden wir die nur bei Bedarf durchs Fenster nach draußen legen und zur Not gegen Regen eintüten. Autoradio mit DVB-t Antenne (kurzer Stab) geht bei mir zuhause (Großstadt) einwandfrei. Diese Antenne in der Wohnung ging schwach, mußte sie aus dem Fenster hängen. Am Türrahmen (Magnet) OK. Ich hab mir eine aktive für den Fernseher besorgt, aber noch nicht außerhalb probiert. RK Hallo snoopy33, Google hat mir sehr geholfen, für ca. 5€ die beste Antenne zu bauen: Koax-Stecker (Männchen), Koax-Kabel (am besten solches mit Geflecht-Abschirmung) so viel wie nötig und Isolierband sind erforderlich. Den Kunststoffmantel auf 45cm entfernen, das Geflecht auf 41cm zurückziehen und mit Tape umwickeln. Das nun herausstehende Stück auf 12cm kürzen. Stecker am anderen Ende anbringen. Fertig. In Norwegen bspw. können wir nichts empfangen, da unser Empfänger die dortige Norm Mpeg4 nicht empfangen kann. Ich weiss nicht, wie die Normen in Ösi- und Schweizerland sind. Den Schlaumeierklugscheissern, die sich hier ob der Einfachheit dieser Antenne wieder melden werden, sei gesagt, dass (positive) Resultate zählen.
Vorbeugende "Beleidigungsabwehr" Andersdenkender ? :?
... und wie lautet nun Dein dem Fragesteller weiterhelfender Beitrag?
Dass deine Antenne funktionieren wird und dies vermutlich sogar recht gut. Aber ob es auch gleich "die beste" ist..... Mein Tipp: Benutze die Suchfunktion und du wirst bereits viele verschiedene Ratschläge und Erfahrungen mit DVB-T Antennen finden. So viele, dass man das Thema nicht unbedingt nochmals von vorne aufrollen muss. --> Link berny: Ich wollte dich nicht deines Vorschlages wegen kritisieren, sondern weil du Andersdenkende gleich im Voraus als Schlaumeierklugscheissern abcancelst.
Nöö, Andersdenkende nicht unbedingt. Aber warten wir mal ab, welche Vorschläge sonst noch kommen. *grins* Eine Frage nach Erfahrungen mit DVB-T Empfang, 8 Antworten: - drei hilfreiche Postings zum Thema und zur Frage :top: - ein Hinweis dass es eine Suchfunktion gibt... gleich mit link. Hilft zwar der Fragestellung nicht weiter, heitert aber auf :lach: - drei Postings -naja- über den persönlichen Umgang miteinander ES LEBE DAS FORUM :lol: Ich versuche mal eine wertfreie, neutrale Darstellung der verschiedenen Antennentypen: Grundsatz #1: Wo kein Empfang ist, ist kein Empfang. Da nutzt auch die beste Antenne der Welt nichts mehr. Grundsatz #2: Wenn die Antenne selbst nicht viel taugt, nutzt der beste Verstärker nichts. Grundsatz #3: Je höher die Antenne angebracht wird, desto besser ist auch der Empfang (außer man steht eh schon neben dem Sendeturm :lach: ) Grundsatz #4: Lange Antennenkabel bedeuten immer auch etwas Verlust. Daher nicht unnötig verlängern, wenn es auch kürzer geht. 1) einfache passive Rundstrahl-Antennen Rundstrahler haben den ganz erheblichen Vorteil, dass man sie nicht ausrichten braucht. Möglichst hoch aufstellen und fertig. Man erkennt sie daran, dass sie meist eine einfache längliche Form haben. Sie sind in geschätzten 8 von 10 Fällen ausreichend. 2) einfach aktive Rundstrahl-Antennen Sind wie die unter 1) genannten Antennen. Ob der zusätzliche Verstärker (daher Aktiv-Antenne) überhaupt einen Vorteil bringt, hängt stark vom Receiver ab. Gute Receiver sind meist schon empfindlich genug und benötigen keine zusätzliche Vorverstärkung. Manche Receiver allerdings verstärken das Signal oft zu schwach, so dass der Verstärker tatsächlich eine deutliche Verbesserung bringen kann. Gute Aktiv-Antennen sind eigentlich nie ein Schaden. ABER: Sie benötigen eine +5V Versorgungsspannung, damit sie arbeiten können. Nicht jeder Receiver liefert diese 5V, weshalb man oft einen "Kasten" davor hängen muss um diese 5V einzuschleifen. 3) Richtantennen Zweifelsfrei liefert eine Richtantenne das qualitativ und Signalstärkemäßig beste Signal. Gerade in Randgebieten des Empfangs kann dies ein k.o.-Kriterium sein. wirklich gute Richtantennen können die Empfangseichweite zum Sender ungefähr verdoppeln (und mehr). Natürlich gibt es Richtantennen auch als Passiv- und Aktivantennen (also mit Verstärker drin). Eine gute Aktivantenne mit gutem Verstärker drin kann fast schon "Wunder" im Empfang vollbringen. Zaubern kann sie aber auch nicht. ABER: Das Ausrichten ist für eine Laien oftmals gar nicht so leicht, wie man denkt. Ähnlich einer SAT-Ausrichtung haben die einen es schnell im Griff, während andere sich damit schwer tun. Welche ist nun die beste? Ich denke, dass kann man nun für sich selbst entscheiden. Wer eher Empfangs-nahe steht, dem reicht sicher eine ganz einfache Passiv-Rundstrahlantenne. Wer eh schon die 5V Einspeisespannung am Receiver hat, der kann sie auch gleich als Aktivantenne nehmen. Wer oft im Grenzgebiet empfangen will und sich das ausrichten zutraut, der kann auch eine empfindlichere Richtantenne verwenden. (So schwer ist das Ausrichten nun auch wieder nicht). Es gibt eben nicht "die eine, all heilbringende" Antenne für alle. In vielen Gegenden reicht heute eine einfache passive Antenne aus. Wer aber "Fernsehsüchtig" ist und den best möglichen Empfang auch unter schlechten Bedingungen haben will, der wird sich wohl eine Richtantenne zulegen müssen. Und noch was: Nehmt das mit den Verstärkungs-Angaben (+40db) nicht als wichtigstes Kriterium. Man kann alles beliebig verstärken, auch den Mist. Auch bei aktiven Antennen nutzt die ganze Verstärkung nichts, wenn die Antenne selbst nichst taugt. Hi Raidy, vielen Dank für die Aufstellung, bestimmt sehr hilfreich. Ich habe selber Elektrotechnik/Nachrichtentechnik studiert und habe auch beruflich noch mit Antennen zu tun, deshalb war das gar nicht die Frage: Mich interessiert welche Erfahrungen die Foris mit ihren DVB-T Systemen machen, wie hoch die Erfolgsquote "ich kann an meinem Stellplatz heute prima fern sehen" mit welcher Antennenausrüstung. Sagen wir's technisch, welche Feldstärke statistisch denn so anzutreffen ist und mit welchem Equipment die Kollegen's dann einfangen 8) Erst danach kommt für mich die Frage ob/welche Antenne dann "mein" Kandidat ist. Viele , Udo Ich habe eine relativ gute aktive Antenne mit 4m ausfahrbarem Kohlefaserstab (und auch andere versucht). Meine Erfahrungen im gebirgigen Süden waren eher enttäuschend. In vielen Tälern war kein Empfang. War die nächst größere Stadt dann auch noch mehr als 20km entfernt, war es noch schlechter. Ich weiß, dass andere dies anders schildern, aber ich frage mich, wo ihr Empfang dann wohl hergekommen ist. Letztlich habe ich dvb-t ganz aufgegeben und mir einen Vuqube-Satwürfel zugelegt. Ich bin von dvb-t als sicheres Empfangsmedium überhaupt nicht überzeugt. Aber fairer Weise muss ich auch sagen, dass es in Mitteldeutschland und im Norden recht gut funktioniert hat. Anderseits ist Fernsehempfang für mich auch eher sekundär. dann hoffe ich mal, dass ich deine Frage jetzt endlich verstanden habe.
Hi Raidy, vielen Dank. Das ist genau was mich interessiert. Viele , Udo Hallo Ich habe auf meinem Womo zusätzlich zur BAS 60 einen DVB-T Ufo angebracht .In den meisten Orten in D bekomme ich ausreichend Sender.Wenn ich spät auf einem Stellplatz ankomme muß ich nicht nach einem geeignetem Standort (Bäume etc.) suchen.Das Teil hat einen separaten Verstärker mit 2 Ausgängen und eine eigene Stromversorgung.Ich hab das alles fest neben dem Satfinder installiert und finde ,daß sich das gut ergänzt.Etwas lästig ist halt jedesmal der Sendersuchlauf. Martin Höche Ich kann die Aussagen von Raidy nur unterstreichen. Wobei eine aktive Antenne nur einen merklichen Vorteil hat wenn der Receiver "schexxe" ist bzw. das Antennekabel ungenügend oder lang. Ansonsten vielleicht fürs bessere Verständnis: Wenn am Fußpunkt der Antenne kein verwertbares Nutzsignal vorhanden ist, so kann der Verstärker nur das Rauschen und das schwache Nutzsignal verstärken. Dabei fügt er nochmals eigenes Rauschen hinzu und macht das ganze noch schlechter. Bringt also nur etwas bei langem bzw. schlechtem Koaxkabel und/oder unempfindlichem Empängereingang. Also muss die Antenne, z.B. eine Richtantenne, schon das Nutz-/Störsignal verbessern. Das bringt was - alles andere ist Humbuk und entspricht der Hoffnung, aber nicht der Physik. Bon Voyage
...wenn man schon alles weiß, kann man sich solche Bemerkungen auch sparen, besonders wenn man dabei auch noch gefährliches Halbwissen verbreitet... Als diplomierter Klugscheisser mit 35 Jahren Hochfrequenzerfahrung fällt mir auf Anhieb keine gültige Formel ein, die auf den Bau einer solchen "besten Antenne" passen würde: Der Empfangsstab ist zu kurz, das Gegengewicht ist zu lang, und wegen fehlender Anpassung bekommt der TV-Empfänger nicht alles geliefert, was die sogenannte "Antenne" eigentlich empfangen könnte.
Das sind aber viele Wünsche auf einmal ;-) "Feldstärken" sind Schall und Rauch, besonders wenn es um "höhere" Frequenzen geht, in diesem Fall 500-900Mhz. Während der eine Mobilist den besten Empfang hat, kann der nächste direkt daneben die größten Probleme haben, obwohl er exakt die gleiche Antenne verwendet. Raidy hat ja bereits schon ein paar gute Tipps referiert. Weiß man nicht genau, woher die Sender kommen, oder hat keine Lust zum suchen, bietet sich eine Rundstrahlantenne an. Da das Empfangsspektrum etwas "breiter" ist, sollte es auch eine "Breitbandantenne" sein, die ist entweder etwas dicker, oder sie ist etwa 30cm lang und hat eine kleine Verdickung in der Mitte oder etwas unterhalb davon. Ich habe diese aktive Rundtrahlantenne im Einsatz Link zum eBay Artikel die für diesen Preis schon sehr gute Dienste leistet. Sie ist wasserdicht, der Verstärker befindet sich im Kabel und ist ebenfalls vergossen. Mit einer Richtantenne holt man noch etwas mehr an Empfangsleistung heraus. Allerdings ergibt sich beim Empfang von DVB-T ein grundlegendes Problem: Einige Bundesländer benutzen nur eine bestimmte Polarisation, um Gleichkanalstörungen mit Sendern im benachbarten Bundesland entgegen zu wirken. Hat man also eine Antenne, die nur vertikal oder nur horizontal empfangen kann, sollte man die besser nicht fest montieren, damit man ggfs. manuell experimentieren kann. Fazit: Am idealsten ist also eine (leichte) aktive Richtantenne, die beide Polarisationen empfangen kann und mindestens an der frischen Luft, besser auf dem Dach stehen sollte, nicht allzu dicht von metallischen Einflüssen, z.B. Aluhaut oder Fahrradträger. Z.B. sowas Link zum eBay Artikel Snoopy, wo ist dein Wohnort? sollte die Antenn eigentlich in den Receiver oder in den Fernseher wenn beide einen DVB-T Tuner verbaut haben. Ich glaub ich geb's auf. Vielen Dank für die präzisen Betrachtungen der Antennenvarianten, das Für und Wider, für das Erklären warum die eine Antenne vollkommener Käse ist und die andere nur bedingt... aber das wollte ich doch überhaupt nicht wissen. Aber.... der Thread hat jetzt so ein schönes Eigenleben, was soll ich da mit blöden Fragen stören :?
... es sei denn, so der Teufel es will, der Sender strahlt über einem hinweg... :oops: Nix für ungut, Raidy, Dein kleiner Exkurs in die Materie war gut verständlich und nachvollziehbar. Der beste HF-Verstärker ist und bleibt wohl nach wie vor eine gut angepasste und platzierte Antenne. :idea: Wobei eine Fehlanpassung auf der Empfängerseite nicht so wirklich die große Rolle spielt. Siehe dazu auch mal CQ-DL und Artikel von DL1BU VY 73
Das war die Frage. Wir aber haben leider nicht die Frage beantwortet, sondern zu viel fachgesimpelt. Also versuche ich mal, den Faden im Sinne de TE zu finden: 1) Die da habe ich Amazon Link . Sie hat eine Richtwirkung und sollte auf ca. 20-30 Grad genau ausgerichtet sein.. Habe auch zuvor andere probiert. ich habe sie auf zwei 2m Kohlefaserrohre montiert und kann sie so 4m hoch positionieren. Die kann was und ich hatte manches mal Empfang wo andere noch ausrichteten und keinem Empfang bekamen. Bei Regen habe ich einfach eine Tüte mit Gummi drüber gestülpt. 2) ich finde, es hat außerhalb größerer Städte immer noch zu viele Funklöcher, vor allem in bergigen Gegenden. 3) Im Ausland habe ich es gar nicht erst versucht, und habe sie jetzt still gelegt. der Nächste bitte. :lach: ich empfehle diese Antenne Link zum eBay Artikel weil sie schlichtweg die Beste ist. Ich hatte zuvor mehrere versch. Antennen probiert. siehe dazu auch: Link zum eBay Artikel und --> Link
:top: Geniales Teil. Vorher (akt. Stabantenne): 77% Empfang Mit UFO: 100% :)
Tja, wenn sowas kommt "Den Schlaumeierklugscheissern, die sich hier ob der Einfachheit dieser Antenne wieder melden werden, sei gesagt, dass (positive) Resultate zählen." hat man schon nicht mehr viel Bock, drauf zu Antworten. Aber ich überwinde michd an trotzdem, hab ich aber schon mal geschrieben: ich habe eine aktive ReTao für rd. 50 Euro, Aussenantenne mit Verstärkung. Am Radträger oben befestigt, wichtig ist, über das Dach hinaus. Ist eine omnidirektionale Antenne. Das Kabel hab ich mit einem Klettband unten am Radträger festgemacht. Bei Bedarf roll ich das aus uns schließe über meine Aussensteckdose an, dort hab ich von innen ein Koax hinglegt, endet mit Stecker dort in der Dose. Oder die Hennes-Antenne, gibbet z.zt. wieder in A......on für knapp über 30 Euronen. Ist genauso gut. Dieter Hallo, Nachtrag, diese: Amazon Link oder Amazon Link Dieter Ps: alle nicht-omnidirektionalen sind meiner Meinung nach für Womo nicht zu gebrauchen. Ich hatte auch so eine, einmal benutzt und weggeschmissen. Dieter
Hallo Dieter, für wen (alles) sprichst Du :?: :?
Richtig :ja: ![]() G OW
:thema: :ton: damit für mich erledigt :!:
Ufo war bei mir auch in der engeren Wahl, habe bei mir nur nicht gewusst, ob es so passt am Radständer. Aber ist halt auch eine omnidirektionale, für ein Womo eigentlich ideal. Man, ups darf ich ja nicht sagen, ich will ja nicht jedemal an dem Ding drehen um Empfang zu bekommen. Dieter Hallo zusammen, da ich auch schon einige Versuche mit aktiven, passiven - und auch Selbstbau-Antennen durch habe, kann ich nun mein Endergebnis kundtun 8) Ich habe kein TV sondern sehe nur hin und wieder auf dem Läppi Berichte oder Nachrichten oder so. Ich habe also einen TV-Stick fürs Läppi. Die letztendlich mit Abstand beste Antenne ist diese hier Link zum eBay Artikel - ich habe einen Moment dafür gebraucht, sie irgendwo (ausser bei Amazon) zu finden. Und: Das war mein bestes Ergebnis - für andere wird es andere "beste Ergebnisse" geben. Diesen Tipp habe ich auch in einem Thread aufgenommen und umgesetzt. Ich setzte die Antenne mit dem Magnetfuß bei Bedarf auf ein Metallstück auf dem Dachträger und kann dann an sehr vielen Stellen viele Programme empfangen... Viele Achim
In diesem sogenannten "Ufo" befindet sich ein horizontaler Rundstrahler, der "nackt" ungefähr so aussieht: --> Link Die Antenne kann, gegenüber einer Stabantenne, nur horizontal polarisierte Sender am Besten empfangen. Dafür aber aus allen Richtungen gleichzeitig. Wie schon beschrieben, wird in Deutschland regional mit unterschiedlichen Polarisationen gesendet. So wirst du in "horizontalen" Bundesländern wie BW, Berlin, Bremen, Hamburg oder RLP mit dem Ufo sicherlich am Besten fahren. In "gemischt" sendenden Bundesländern wie Brandenburg, Bayern, Meck-Pom oder Niedersachsen wird man damit nicht alle Sender "bestens" empfangen können. In vertikal sendenen Bundesländer Saarland, Sachen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, sowie in den Regionen z. B. Usedom, Braunschweig, Wolfsburg, Flensburg, Köln, Münster oder Siegen dürfte es höchstwahrscheinlich heißen: aktive Stabantenne: 100% Ufo: 77% ;-)
Hy Achim, ich weiss :wink: ...hattest mir, als HF-Dau, schonmal gut erklärt. Aber stimmt, bisher hatte ich sie nur in Norddeutschland in Betrieb....und dort funktioniert sie 1A :wink: Zumindest ist die Lösung für mich bequemer, als ständig mit der Stabantenne durchs Womo zu laufen, oder sie gar zw. durchs Heki auf's Dach zu stellen. :wink: Kann dich beruhigen, auch in Brandenburg, Meck-Pom usw geht die hervorragend auch im Vergleich zu ner aktiven Stabantenne. (alles getestet) Bin ja auch HFler und weiß wovon batchman99 spricht, aber er sollte auch den Satz kennen, HF geht seltsame Wege, besonders im 2m und 70cm Bereich. :wink:
Natürlich, und nicht nur da.... Es ist ja nicht so, das ein "Ufo" grundsätzlich keine vertikalen TV-Sender empfangen kann, aber sie setzt dem "falsch" polarisierten Signal eine gewisse Dämpfung von ungefähr 20db und mehr entgegen. Man kann dies zwar mit einem brachialen Breitband-Verstärker versuchen auszugleichen, allerdings verstärkt man damit bekanntermaßen auch unerwünschte Nebenprodukte, die das TV-Signal überdecken oder den Empfänger "stören" können. Hinweise dazu geben bei digitalen Empfängern manchmal die getrennte Angaben zu Signalstärke und Signalqualität. Deswegen war meine Empfehlung, das man, egal mit welcher TV-Antennen, immer versuchen sollte, die um 90° kippen zu können. Ich habe mehrfach erlebt, dass am Womo-Stellpatz wegen Bäumen oder Gebäuden kein Sat-Empfang möglich war. Da mein Fernseher einen extra DVB-T Eingang hat habe ich zunächst mit der oben im Link gezeigten Stabantenne mit Kupferkern experimentiert, hat auch mehr oder weniger gut funktioniert. Genervt hat mich allerdings, dass die Antenne für guten Empfang meist aufs Dach musste und dann ein Kabel herumhängt. Deshalb habe ich eine aktive 360°-Antenne fest auf dem Dach montiert, mit kurzem Kabel zum Fernseher und dort permanent angeschlossen. Funktionierte überall wo ich bisher war. Ich wähle per Fernbedienung nur aus, welches System aktiviert wird. Zur Montage: Die Durchführung durchs Dach stört mich nicht, da zuverlässig abgedichtet. - Hierzu habe ich den Antennenfuß auf eine 5mm Aluplatte mit zentralem Loch geschraubt und diese über das Loch im Dach geklebt. In diese Loch ist ein Kunsstoffrohr eingeklebt und abgedichtet, dass außen in den Hohlraum des Antennenfußes übersteht. gerhardo Ich hatte auch die UFO-Antenne von Triax auf meinen WoMo und immer super Empfang! Leider ziehen sich die Privatsender immer mehr von DVB-T zurück und es gibt nur noch in wenigen Regionen (u.a. Ruhrgebiet und Berlin) noch die volle Senderauswahl. Im Süden nur noch öffentl. Sender, reicht aber für Nachrichten gucken. :? |
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