Wir haben ein Wohnmobil von privat (seriös) gekauft und waren sehr zufrieden. Dank der vielen guten Ratschläge hier im Forum haben wir auch kritisch geschaut. Es ist ein Bürstner A646 von 1997 mit Festbett.
Gestern stellte ich in der Heckgarage einen kapitalen Wasserschaden fest, der praktisch den ganzen Boden in der Heckgarage in ein Feuchtbiotop bzw. Torf verwandelt hat.
Mir ist es ein Rätsel, wie ich diesen Schaden übersehen konnte, ich hatte Wohnmobile mit weit weniger Wasserschäden nicht gekauft.
Ich konnte das Holz mit dem Finger einfach wegkratzen:

Schwarz ist doch für Holz auch eine schöne Farbe:

Der Wasserschaden scheint nur im Bereich der Heckgarage zu sein. Der Boden weiter vorne scheint fest zu sein. Auch finde ich keine Wasserschäden an Wänden, Dach oder Möbeln. Die Herkunft des Wassers scheint recht genau lokalisierbar zu sein: Wegen eines Motorradträgers ist anstelle der Stoßstange hinten ein Tränenblech auf das Alublech aufgschraubt worden. Hier ist die Fuge oben nicht dicht. Außerdem sind einige Spenglerschrauben und Nieten zu Befestigung verwendet worden, die möglicherweise nicht abgedichtet worden sind.
Das Gute ist, dass ich schriftlich eine Erklärung vom Verkäufer habe, dass das Wohnmobil dicht ist. Und das ist es definitiv nicht. Der Verkäufer hat den Schaden heute begutachtet, akzeptiert und mich gebeten, herauszufinden, wie dieser repariert werden kann und was dies kostet. Dieses wären auch meine ersten beiden Fragen.
Nun stellt sich aber auch eine weitere Frage: Nämlich, ob es überhaupt sinn macht, dieses Wohnmobil zu behalten oder doch besser auf eine Wandlung bzw. Rückabwicklung des Vertrages zu pochen.
Wie groß schätzt ihr den Aufwand einer Eigenreparatur?
Ich bin auf Eure Meinungen und Tipps gespannt!
Gregor

