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Torf in der Heckgarage


Qualm am 06 Mai 2013 23:44:21

Liebe Leute hier im Forum!

Wir haben ein Wohnmobil von privat (seriös) gekauft und waren sehr zufrieden. Dank der vielen guten Ratschläge hier im Forum haben wir auch kritisch geschaut. Es ist ein Bürstner A646 von 1997 mit Festbett.
Gestern stellte ich in der Heckgarage einen kapitalen Wasserschaden fest, der praktisch den ganzen Boden in der Heckgarage in ein Feuchtbiotop bzw. Torf verwandelt hat.
Mir ist es ein Rätsel, wie ich diesen Schaden übersehen konnte, ich hatte Wohnmobile mit weit weniger Wasserschäden nicht gekauft.

Ich konnte das Holz mit dem Finger einfach wegkratzen:


Schwarz ist doch für Holz auch eine schöne Farbe:


Der Wasserschaden scheint nur im Bereich der Heckgarage zu sein. Der Boden weiter vorne scheint fest zu sein. Auch finde ich keine Wasserschäden an Wänden, Dach oder Möbeln. Die Herkunft des Wassers scheint recht genau lokalisierbar zu sein: Wegen eines Motorradträgers ist anstelle der Stoßstange hinten ein Tränenblech auf das Alublech aufgschraubt worden. Hier ist die Fuge oben nicht dicht. Außerdem sind einige Spenglerschrauben und Nieten zu Befestigung verwendet worden, die möglicherweise nicht abgedichtet worden sind.

Das Gute ist, dass ich schriftlich eine Erklärung vom Verkäufer habe, dass das Wohnmobil dicht ist. Und das ist es definitiv nicht. Der Verkäufer hat den Schaden heute begutachtet, akzeptiert und mich gebeten, herauszufinden, wie dieser repariert werden kann und was dies kostet. Dieses wären auch meine ersten beiden Fragen.
Nun stellt sich aber auch eine weitere Frage: Nämlich, ob es überhaupt sinn macht, dieses Wohnmobil zu behalten oder doch besser auf eine Wandlung bzw. Rückabwicklung des Vertrages zu pochen.
Wie groß schätzt ihr den Aufwand einer Eigenreparatur?

Ich bin auf Eure Meinungen und Tipps gespannt!
Gregor

Anzeige vom Forum

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Tipsel am 06 Mai 2013 23:49:17

Erst mal mein Beileid.

Wann hast du das Womo gekauft?

Bist du Bastler?

Wenn es in den zeitlichen Rahmen passt, würde ich rückabwickeln, denn wir sind keine Bastler.

Qualm am 06 Mai 2013 23:53:20

Hallo Tipsel,

gekauft am 16.4. übernommen und bezahlt am 27.4.
Ich bin schon ein Bastler, nur stehen einige andere Projekte an und ich kann den Zeitaufwand nicht einschätzen.

Anzeige vom Forum


Tipsel am 07 Mai 2013 00:00:52

Puh, das ist ja noch ganz frisch, schnell weg damit, wäre meine erste Reaktion.
Der Schaden besteht ja offensichtlich schon länger, und Rückabwicklung sollte keine Probleme machen.

Aber warte mal, was die Fachleute sagen.

Rumbuddel am 07 Mai 2013 00:06:27

Oha ... Beileid.

Um den Reparaturaufwand einschätzen zu können wären ein paar weitere Photos hilfreich.

Vor allem größere Ansichten um das Gesamtausmaß/Verhältnis erkennen zu können.

Qualm am 07 Mai 2013 00:14:33

Ja, das wäre gut, das Außmaß besser zu sehen. Ich will nur nicht zu viel "kaputtmachen" wenn ich es doch vielleicht zurückgeben will. Au der anderen Seite muss es sowieso repariert werden und dafür geöffnet werden.
Ich kann aber sagen, dass ich mitt der Hand bis fast in die Mitte der Heckgarage Feuchtigkeit spüre und wahrscheinlich auch das Holz schon Torf ist.
Wie sieht es eigentlich in der Tiefe aus? Unter der Sperrholzplatte kommt eine Rahmenkonstruktion mit Styropor gefüllt. Und darunter?



Gregor

Tipsel am 07 Mai 2013 00:20:31

Bei uns (Knaus) ist darunter die dicke Bodenplatte aus Holz.

Qualm am 07 Mai 2013 00:24:46

Es wäre wahrscheinlich das Wichtigeste, zu klären, ob auch diese dicke Platte in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Davon ist allerdings auszugehen. Dann wird der Aufwand natürlich gleich deutlich höher.

Beduin am 07 Mai 2013 05:41:24

Wenn du das machen lassen würdest/wölltest wärst schnell bei min 4000€, geschätzt. Man sieht zu wenig vom Schaden. Fahre doch mal in eine Werkstatt und frage nach.
Wenn sonst alles passt, der VK die kosten übernimmt o sich beteiligt, ich würde ihn evtl sogar behalten. weil, mir noch mal die suchen antun, evtl noch mal einen verdeckten Wasserschaden kaufen mit vielleicht einem VK der sich nicht beteiligt........
Hier mal ein Bebilderter Link mit vergleichbarem --> Link

Qualm am 10 Mai 2013 20:50:22

Vielen Dank für euren Zuspruch und eure Tipps!

Ich war zwei in der Wohnmobilwerkstätten. Dort wurde per Feuchtemessung festgestellt, dass die Feuchtigkeit ca. 30 cm in den Wohnraum gezogen ist. In den hinteren Wänden findet sich bis ca. 10cm Höhe Feuchtigkeit. Ansonsten ist es trocken. Dass heißt aber, dass die Heizung, das Bad und die dazugehörigen Schränke ausgebaut werden müssen.
Es gibt mindestens zwei Quellen für das Wasser, so dass auch die Suche nach den Leckagen Auwand bedeutet.
Das Womo wurde irgendwann einmal mit Stahlblechen von unten verkleidet. Klingt erst mal gut, macht aber die Sanierung schwieriger.
Kurzum, beide Werkstätten sprechen von bis zu 10000€ Sanierungskosten. Mindestens so um die 6T€. Das ist mir zu happig. Die eine WErkstatt würde diesen Auftrag nicht einmal übernehmen...
Ich habe heute die Mitteilung schriftlich vom Verkäufer erhalten, dass er das Wohnmobil zurücknimmt. Das dauert zwar noch etwas weil er im Urlaub ist, aber ich gehe stark davon aus, dass es gut läuft.
Mir fällt ein Stein vom Herzen und ich bin froh, auf ein Stückchen Papier einen Satz geschrieben zu haben, den der Verkäufer unterzeichnet hat. Sonst wäre ich jetzt deutlich ärmer, bzw. würde ich meine freie Zeit in den nächsten Wochen für diesen Haufen Torf opfern müssen.

Bin auf der Suche nach einem anderen familientauglichen Wohnmobil, dazu öffne ich aber einen anderen Fred.

Viele

Gregor

azrael am 10 Mai 2013 21:10:44

Hast Du ein Glück, so einen ehrlichen und ehrenhaften Verkäufer erwischt zu haben. Respekt!!

Gast am 10 Mai 2013 21:22:51

azrael hat geschrieben:Hast Du ein Glück, so einen ehrlichen und ehrenhaften Verkäufer erwischt zu haben. Respekt!!

Das kannst Du aber Laut sagen :!:
Deshalb würde ich mein Trockenes WoMo nie Privat verkaufen , ohne das Dieser mit einem Feuchtegerät nachmisst und Dies im Kaugfvertrag festhalten . Meistens haben "fast Alle" Mobile einen reparierten Schaden -> Von 10 Mobilbesitzer die ich kenne haben schon 7 einen "Wassereintritt"gehabt :!: jedenfalls von solchen , die älter wie 10 Jahre sind .....

Qualm am 10 Mai 2013 21:53:58

Der Verkäufer war halt 100% sicher, dass sein Wohnmobil dicht ist. Deshalb hat er dies auch ohne mit der Wimper zu zucken unterschrieben. Ich bin auch davon ausgegangen, dass es dicht ist, ich war 0 mistrausch (sehr leichtsinnig, ich weiß).
Es tut mir um den Verkäufer wirklich leid, er hat gedacht auf einem Schätzchen zu sitzen, war aber nur noch Torf.

Gregor

pipo am 12 Mai 2013 11:24:52

Qualm hat geschrieben:Kurzum, beide Werkstätten sprechen von bis zu 10000€ Sanierungskosten. Mindestens so um die 6T€. Das ist mir zu happig. Die eine WErkstatt würde diesen Auftrag nicht einmal übernehmen...

Hola die Waldfee, dass ist mal eine Nummer :eek:

Dann drücke ich die Daumen, dass die Rückabwicklung auch tatsächlich so schmerzlos vonstatten geht wie es im ersten Moment aussieht.
Wieviel hattest Du für das Womo gezahlt?

Qualm am 29 Jun 2013 23:00:07

Liebe Leute!
Es ist schon länger her, dass ich die erschreckende Nachricht vom "Torf" in dem gerade gekauften Wohnmobil hier geschrieben habe. Heute ist es endlich passiert: Der damalige Verkäufer kam und nahm das Wohnmobil zurück. Er erstattete den Kaufpreis und etwa die hälfte unserer Kosten. Ich bin sehr happy. Es gibt tatsächlich Leute, die zu Ihrem Wort stehen und dann auch mal in einen sauren Apfel beißen. Ich bin dem Verkäufer wirklich dankbar, auch wenn es aus verschiedenen Gründen eine ganze Zeit (ca. 8 Wochen) gedauert hat, bis das Geschäft gewandelt wurde.
Seit 3 Wochen steht bei uns ein Niesmann-Bischof Flair 6700A vor der Tür. Und je mehr ich an ihm arbeite, desto zufriedener bin ich.
Viele

Gregor

soletti1 am 29 Jun 2013 23:19:27

Hallo Gregor,

da hattest du ja Glück im Unglück :ja: .

Wünsch Dir viel Spass mit dem N+B und das da die Sorgen klein bleiben :wink: .

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