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Wechselrichter und 230V-Bordnetz zu "dünn" 1, 2, 3


miwalter am 11 Mai 2013 15:58:10

Guten Tag zusammen,

wir wollen in unser Wohnmobil einen (echten Sinus-)Wechselrichter 1.500W einbauen. Ich habe selbst einige Zeit mit Recherche verbracht und Geräte zwischen 300 (AEG 97122 SW 1.500) und 1.000 EUR (WAECO MSI 1812) ausgegraben, die sich vor allem im Markennamen und möglicherweise im Wirkungsgrad unterscheiden. Da wir nur nen Kaffee (Nespresso) kochen oder mal den Fön anschmeißen wollen, spielt der Wirkungsgrad für uns keine Rolle. Marken sind mir eher sekundär.

Natürlich haben wir auch mit unserem Womohändler gesprochen. Der ist mir fast in die Gurgel gegangen als ich ihn danach fragte, ob er mir einen gekauften WR anschließen würde (er selbst verbaut nur Movera-Zubehör, in diesem Fall Waeco-WRs). Würde er zwar, aber er meinte da verfiele meine Garantie auf die Elektronik halt (lassen wir aber einfach mal so im Raum stehen). Wichtiger erschien mir aber, dass er, als ich meinte, dass ich das gesamte 230V-Bordnetz damit versorgen wolle (natürlich mit automatischer Unterbrechung etc. pp.), ebenfalls fassungslos erwiderte, dass das nicht ginge, weil die Kabelquerschnitte zu klein seien für 1.000W und mehr. Man müsse die gesamte Verkabelung ersetzen und das schlüge sich dann mit 2.000 EUR und mehr für Montagekosten nieder.

Habt ihr von so was schon mal gehört? Mich hat überrascht, dass das an Bord gelegte Stromnetz so "dünn" sein soll, dass man noch nicht mal einen Fön mit Landstrom benutzen können dürfte (geschweige denn eine Kaffeemaschine, die gut und gerne 1.200W und mehr zieht). Offen gestanden erscheint mir die Auskunft des Händlers daher eher wenig seriös. Nach meinem Verständnis spielt es doch für die Bordverkabelung (und deren Dicke) keine Rolle, ob der Strom von Land kommt oder aus dem WR. Wenn die Bordkabel mit 1.000W nicht klar kommen gilt das ja sowohl mit als auch ohne WR.

Es handelt sich bei dem Wohnmobil um ein Hymer Tramp CL 578.

Ich vermute ich muss mir eine andere Werkstatt suchen. Hat jemand zufällig Empfehlungen im Raum Düsseldorf?

Viele ,
Mirko

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Gogolo am 11 Mai 2013 16:17:00

miwalter hat geschrieben:Offen gestanden erscheint mir die Auskunft des Händlers daher eher wenig seriös.



Dieser Meinung bin ich auch - der Händler sieht in dir wohl eine Euro-legende Geldquelle. Ich würde mal zu einem anderen Händler gehen...

Beim Gogolobil habe ich vor ein paar Wochen auch nachträglich den Wechselrichter auf alle Steckdosen umschalten lassen (vorher war der WR nur mit einer Steckdose fest verdrahtet). Bei Bimobil gab es da überhaupt kein Problem, dies entsprechend umzuschalten. Klar, die Kosten für den automatischen Umwerfer und einen zweiten FI sowie die Arbeitszeit - aber keine neuen Kabel...


Habe die Ehre

Gogolo

dieter2 am 11 Mai 2013 17:06:03

Diesen Händler würde ich in Zukunft meiden.

Der WR wird direckt an der Bordbatterie angeschlossen,hat mit der bestende Bordelektronik nichts zu tun.

Ich habe einen 300 € Sinus WR mit 1500 Watt dauerleistung für unsere Senseo.
Der WR ist mit 35 Quadrat mm angeschlossen.
Der ist aber nicht am Bordnetz,habe eine separate Steckdose dafür.
Habe so einen aus der Bucht,super Gerät.
Ist schon der Zweite,der Erste war im verkauften Womo geblieben.

Link zum eBay Artikel

Dieter

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miwalter am 11 Mai 2013 17:16:21

Danke für eure Einschätzung!

Damit kein Missverständnis aufkommt. Das mit der neuen Verkabelung war auf das 230V-Bordnetz bezogen und wenn ich den WR-230V-Strom dort einspeisen würde. Wenn ich dann einen 1.000W-Verbraucher an eine der bestehenden (und dann vom WR versorgten) 230V-Steckdosen anschließen wollte, müsse die Verkabelung der Steckdose(n) aus den genannten Gründen ersetzt werden.

Der Händlerhinweis bezog sich nicht auf die Verbindung zwischen Akku/Batterie und WR. Dabei stand nur zur Debatte diese Verkabelung "lang genug" auszuführen, damit die Steckdose des WR bequem im Innenraum genutzt werden könnte. Ich habe Veto eingelegt, da mir zwischenzeitlich bekannt ist, wie viel Ampere da zwischen Akku/Batterie und WR fließen und ich diese Verkabelung so kurz wie möglich halten will... dann lieber ein paar Meter 230V-Kabel.

Den verlinkten WR habe ich auch in meiner Alternativliste.

So werde mal weiter nach Händlern in der Umgebung suchen. Im Zweifel frage ich mal meinen Elektriker, der mir in meinem Haus alles gebaut hat. Vielleicht traut er sich die Verkabelung zu. Wenn alle Stricke reißen mach ich es eben selbst. Aber das hat jetzt niemand gehört ;)

dieter2 am 11 Mai 2013 17:25:25

Wenn Du jetzt schon mit Landstrom Deine Kaffeemaschine betreibst wirst Du wohl auch den WR Strom benutzen können.

Vorrangschaltungen kosten nicht die Welt
--> Link
Steht auf den Deckel wie das geschaltet ist.

Werde ich auch irgend mal bei mir in Angriff nehmen.

Dieter

eiland am 11 Mai 2013 18:43:18

Hallo Mirko,

wenn du nur eine Kaffeemaschine oder einen Föhn betreiben willst, dann reicht auch ein WR mit modifiziertem "Sinus" (also ein "Rechtecksinus"). Benutze selber so einen (2000W Dauerlast). Ist auch preiswerter (ca. 160€). Habe mal zum Testen im Mobil einen PC angeschlossen, geht auch ohne Probleme. Reiner Sinus wird selten gebraucht.

an alle,
Manfred (bin noch neu hier zum. angemeldet, lese aber schon lange mit)

dieter2 am 11 Mai 2013 18:50:07

eiland hat geschrieben: Reiner Sinus wird selten gebraucht.


Meine Senseo verlangt reinen Sinus :ja:

Bei den Preisen kauft man nicht einen Trapez WR

Dieter

Randyandy01 am 11 Mai 2013 19:18:24

Dein Womohändler versteht wohl nicht den Unterschied zwischen Ausgang 220 V Wechselrichter und 220 V Landstrom, ob du nun an der oder den Steckdosen ein Gerät mit 500 w oder 1000 w oder 2000 w oder noch mehr dranhängst, ist der Leitung ziemlich egal, einzig dein Wechselrichter könnte evtl. den Dienst verweigern bei zu hoher Stromentnahme....

Oder denkt der du willst sogenanten " Kraftstrom" einspeisen, das wären aber auch nur 380 v..... für " normalen" Landstrom nimmt man 1,5mm2 Leitungen, für "Kraftstrom" 2,5mm2 Leitungen...

Alles andere geht in den Hochstrombereich, da würde es anders aussehen, nur dann kommt man mit Sicherheit an die Grenzen der Zuladung, von wegen schwerer Kupferkabel und Transformatorhäuschen.....

rkopka am 11 Mai 2013 22:44:01

Randyandy01 hat geschrieben:Oder denkt der du willst sogenanten " Kraftstrom" einspeisen, das wären aber auch nur 380 v..... für " normalen" Landstrom nimmt man 1,5mm2 Leitungen, für "Kraftstrom" 2,5mm2 Leitungen...

Das hat nichts mit "Kraftstrom" oder genauer "Drehstrom" zu tun, sondern nur mit dem möglichen Strom (Ampere). Je mehr Strom desto mehr Querschnitt, damit die Erwärmung der Kabel nicht zu hoch wird. Allerdings ist da mit normalem Wechselstrom irgendwann die Grenze erreicht. Da kommt dann Drehstrom (3 Phasen) ins Spiel. Da hat man mehr Leiter und mehr Spannung und kann so bei gleichem Strom wesentlich mehr Leistung umsetzen.

RK

schnatterente am 11 Mai 2013 23:32:59

Was willst du denn mit Drehstrom im Womo? Eine Monsterkreissäge und einen Holzspalter betreiben? :eek: :)
Mehr als 3600W (Maximalwert jeder billigen 3-fach Steckdose) gleichzeitig wird wohl keiner im Womo entnehmen.

Randyandy01 am 11 Mai 2013 23:36:22

rkopka hat geschrieben:Das hat nichts mit "Kraftstrom" oder genauer "Drehstrom" zu tun, sondern nur mit dem möglichen Strom (Ampere). Je mehr Strom desto mehr Querschnitt, damit die Erwärmung der Kabel nicht zu hoch wird. Allerdings ist da mit normalem Wechselstrom irgendwann die Grenze erreicht. Da kommt dann Drehstrom (3 Phasen) ins Spiel.
RK

"quote gekürzt"

Ich hätte vieleicht " Ironie" dabeischreiben sollen......

Denn darum geht es nicht, es geht darum das sein Womohändler einfach gesagt zu blöde ist. Punkt

in diesem Fall wäre es angebracht gewesen ein "Full quote" zu machen.

schnatterente am 11 Mai 2013 23:42:52

Es gibt halt solche und solche Händler. Ich war auch mal bei einem, der konnte es partout nicht verstehen, das man Fan von einem Kompressorkühli ist. Er war der Meinung, es gibt da nur Gas und das ist das Beste!

Die normale 230V Verkabelung ist auf jeden Fall auch zum Anschluss an den Wechselrichter (WR und Außenstrom gleichzeitig nur mit Vorrangschaltung möglich) geeignet, sonst müßte man die Außensteckdose für die Stromsäule verbieten ;-)

Randyandy01 am 11 Mai 2013 23:56:37

schnatterente hat geschrieben:Es gibt halt solche und solche Händler.
Die normale 230V Verkabelung ist auf jeden Fall auch zum Anschluss an den Wechselrichter (WR und Außenstrom gleichzeitig nur mit Vorrangschaltung möglich) geeignet, sonst müßte man die Außensteckdose für die Stromsäule verbieten ;-)


"quote gekürzt"

Jau so ist es, nur einige sind hier wieder mal schlauer als schlau... wartet mal bis "älektro-uli" auf der Bildfläche erscheint dann ist hier peng :D

macagi am 12 Mai 2013 08:34:05

Also Anschluss eines WRs an das 230V Bordnetz geht natürlich, über eine Netzvorrangschaltung. Die Leistungsauslegung des Bordnetzes kann man an der verbauten Sicherung ablesen.
Das Problem ist allerdings dass bei 230V im Bordnetz auch das vorhandene Batterieladegerät anspringen würde. Somit würde ein Kreislauf entstehen, der unweigerlich zur Entladung der Batterie führen würde. Ein weiterer Eingriff ist also notwendig um das Ladegerät abzuschalten wenn der WR an ist, das Ladegerät aber angeschaltet zu lassen wenn der Strom von aussen kommt.

miwalter am 12 Mai 2013 08:42:04

Ist es kompliziert das Ladegerät abzuschalten, wenn der WR genutzt wird? Wird das ebenfalls über die Netzvorrangschaltung geregelt? Habe diesen Hinweise bisher in keiner WR-Einbauanleitung gelesen - ist das so selbstverständlich?

spkoch am 12 Mai 2013 08:43:19

Hallo,

falls es dir nicht zu weit ist: Da sitzt in Übach-Palenberg die Firma Segschneider.
Die beschäftigen sich mit Ein- und Umbauten und Gasprüfung bei Womo's.
Die haben wir kürzlich gefragt nach dem Einbau einer Sat-Anlage. Die sagten uns dann,
das müsse die Womo-Vertragswerkstatt machen. Solange auf dem Fahrzeug noch
Dichtigkeits-Garantie liegt, gehen sie da nicht dran.
Das war eine klare Ansage und machte auf uns einen guten Eindruck.

Wenn dir das nicht zu weit ist, ruf doch einfach mal bei denen an. Sind leicht im Internet
zu finden.

Viele Sabine

macagi am 12 Mai 2013 09:32:07

miwalter hat geschrieben:Ist es kompliziert das Ladegerät abzuschalten, wenn der WR genutzt wird? Wird das ebenfalls über die Netzvorrangschaltung geregelt? Habe diesen Hinweise bisher in keiner WR-Einbauanleitung gelesen - ist das so selbstverständlich?


Na ja, wenn der WR alleine arbeitet oder nur an eine vom Bordnetz separate Bordsteckdose angeschlossen ist muss das ja auch nicht sein.
Nur eben wenn man das gesamte Bordnetz damit versorgt entsteht diese Problematik. Kompliziert ist es nicht, das Netzgerät abzuschalten, muss eben noch ein extra Relais her, und die Schaltung dementsprechend ausgeführt sein. Wenn Spannung vom WR kommt muss das Relais anziehen und die Leitung zum Ladegerät öffnen. Alleine mit Netzvorrangschaltung ginge es auch, aber dann müsste vielleicht der 230V Anschluss des Ladegerätes verlegt werden. Normalerweise sind die einfach parallel zu den Steckdosen geschaltet, dann braucht es ein extra Relais.

dieter2 am 12 Mai 2013 09:55:11

miwalter hat geschrieben:Ist es kompliziert das Ladegerät abzuschalten, wenn der WR genutzt wird? Wird das ebenfalls über die Netzvorrangschaltung geregelt? Habe diesen Hinweise bisher in keiner WR-Einbauanleitung gelesen - ist das so selbstverständlich?


Nicht nur das Ladegerät muß ausgeschlossen werden ,auch der Kühlschrank :!:

Beide Geräte am besten seperat mit Strom versorgen,vor den Umschalter anschließen.

Dieter

macagi am 12 Mai 2013 10:43:40

Stimmt, der Kühlschrank könnte dann beim Vorhandensein von 230V eingeschaltet werden, bzw wenn er eine Automatik hat schaltet er sich vielleicht sogar selbst um und saugt die Batterie leer.

Und was Eingriff in die Bordelektronik betrifft: manchmal wird auch die Starterbatterie beim Vorhandensein von 230V mitgeladen. Bei mir gibt es eine Leitung vom Ladegerät zur Elektronik die ihr mitteilt dass 230V da ist. Dann lädt die Starterbatterie mit. Durch Abklemmen des Ladegerätes würde sich bei mir diese Problematik erledigt haben. Kann aber bei anderen Marken anders sein.

rolfblock am 12 Mai 2013 12:25:01

Der Umbau der 230 V Verkabelung in meinem Sunlight war ein nicht zu unterschätzender Aufwand. Es mussten zusätzliche Kabel für den Kühlschrank, das Ladegerät und eine neue Landstromsteckdose neben dem Wechselrichter verlegt werden. Netzvorrangschaltung ist völlig überflüssiger quasi Komfort. Selbst eine Netzergänzung (stockt eine 2 oder 6 A Landsicherung auf volle Leisung des WR auf) ist überflüssig, wenn der Wechselrichter die 1,5 kW schafft.
Hier lohnt es sich ein wenig über seine Ziele nach zu denken und viel Geld zu sparen.

thomas56 am 12 Mai 2013 13:00:27

rolfblock hat geschrieben:Netzvorrangschaltung ist völlig überflüssiger quasi Komfort.

Ich dachte das wäre zum Schutz des WR, also wenn der WR angeschaltet ist und zusätzlich von aussen Strom kommt. :nixweiss:
Ich habe es oft vergessen den WR vor Netzanschluss abzuschalten. :ja:

Im letzen Fahrzeug hatte hatte ich Geräte die ausschliesslich über WR liefen, also WR und Netzbetrieb gleichzeitig. :confused:

rolfblock am 12 Mai 2013 15:06:07

thomas56 hat geschrieben:
rolfblock hat geschrieben:Netzvorrangschaltung ist völlig überflüssiger quasi Komfort.

Ich dachte das wäre zum Schutz des WR, also wenn der WR angeschaltet ist und zusätzlich von aussen Strom kommt. :nixweiss:
Ich habe es oft vergessen den WR vor Netzanschluss abzuschalten. :ja:

Im letzen Fahrzeug hatte hatte ich Geräte die ausschliesslich über WR liefen, also WR und Netzbetrieb gleichzeitig. :confused:


Man darf den Wechselrichter nicht mit Landstrom traktieren, wenn er keine Netzvorrangschaltung hat. Das kann aber nie passieren, wenn man das innere 230 V Wohnmobilnetz (ohne Kühlschrank und Ladegerät) über einen Schukostecker an den Wechselrichter, oder an eine Landstromsteckdose ansteckt. Da sowohl der Landstrom, als auch der Wechselrichter ausgangsseitig eine Buchse haben, ist es unmöglich den Landstrom auf den WR zu schalten. Da braucht man überhaupt nichts abzuschalten, wenn man sich an Landstrom anklemmt.
Selbstverständlich kannst du Landstrom und WR gleichzeitig betreiben. Du kannst über Landstrom das Ladegerät und den Kühlschrank laufen lassen und dabei die Kaffeemaschine aus dem WR speisen.

thomas56 am 12 Mai 2013 15:25:46

rolfblock hat geschrieben:Selbstverständlich kannst du Landstrom und WR gleichzeitig betreiben.

Aber dann bekommen die Steckdosen ja 2x Strom. Fast alle Steckdosen wurden über Netz und WR gespeist. Nur 3 Geräte (Mikrowelle, Staubsauger und Stereo) wurden ausschliesslich vom WR bedient.

rolfblock am 12 Mai 2013 15:37:54

Die Steckdosen hängen alle (bis auf Kühlschrank, Ladegerät und EINER Landstromsteckdose) an einem Schukostecker. Den kann man in den WR oder in die Landstromsteckdose stecken.
Also hängen alle Steckdosen entweder am Landstrom, oder am WR.
Die Steckdosen bekommen also entweder/oder Strom, nicht 2 mal.

kurt2 am 12 Mai 2013 16:07:50

Hallo Mirko,
als Elektro- Laie, habe mir letztes Jahr auch einen 1500/3000 Watt WR mit echtem Sinus von der Werkstatt meines Vertrauens einbauen lassen und zwar so, dass alle Steckdosen am WR hängen.
Funktionierte tadellos bis auf einen Lapsus (hier laienhaft erklärt):
Ich habe einen AES Kühlschrank, der sich (nach Vorrangschaltplan) seine Energie selbst sucht. Wenn ich nun den WR eingeschaltet hatte und fuhr, bekam der Kühlschrank das (ich glaube es heißt D+)- Signal und schaltete auf 12V um. Passt!. Wenn ich aber anhielt, war dieses Signal ja nun weg und der Kühlschrank schaltet statt auf Gas, auf 230V, weil der WR dem gesamten Steckdosenkreislauf und dem Kühlschrank vorgegaukelte, dass ich an Landstrom hing!
Nach einiger Zeit und eine Thread hier im Forum --> Link fuhr ich wieder zum Händler, erklärte das Problem. Sofort wurde ein Fehler bei der damaligen Installation eingeräumt und umgehend (5 Minuten) korrigiert. Jetzt funktioniert alles tadellos. Kühlschrank schaltet bei einer Fahrpause von 12 V (nach der vorprogrammierten Wartezeit von ca. 15 Min) auf Gas, so wie es sein soll! :D

Weiterhin lt. meiner Werkstatt zu beachten:
Die Verbindung Batterie – WR soll möglichst kurz sein und mit mindestens 35 Quadrat –Kabel ausgeführt sein
Achte darauf, dass der WR eine „Netzvorrangschaltung“ hat.

lisunenergy am 12 Mai 2013 16:17:09

Wichtig ist ein gutes Gerät zu verwenden.Viele billigen Wechselrichter sind so was von schlecht gebaut,das man Angst haben muß was abzufackeln.Gerüche und Eigenverbrauch sind das zweite Übel.Natürlich muß es nicht ein Hi Endgerät sein, wo man den Namen mitbezahlen muß.Der Querschnitt ist abhängig von der Länge ,die Verlegeart und die Isolationstemperatur des Kabels.Aber: es nützt der beste Wechselrichter nichts,wenn man versuch aus einer 90 Ah Bleibatterie ein 1500 Watt Verbraucher zu speisen.Es wird natürlich eine kleine Weile gehen,aber der Akku wird es mit Lebensdauerende in kürzester Zeit strafen.

rolfblock am 12 Mai 2013 16:25:29

kurt2 hat geschrieben:
Achte darauf, dass der WR eine „Netzvorrangschaltung“ hat.


Ich habe darauf geachtet, dass mein Wechselrichter KEINE Netzvorrangschaltung hat. Sparte mir 150 Euro, ohne auch nur irgendeinen Nachteil. Netzvorrang ist nichts weiter als ein Gimmick um den Leuten mehr Geld abzuknöpfen, als nötig wäre, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

kurt2 am 12 Mai 2013 16:40:13

rolfblock hat geschrieben:
kurt2 hat geschrieben:
Achte darauf, dass der WR eine „Netzvorrangschaltung“ hat.


Ich habe darauf geachtet, dass mein Wechselrichter KEINE Netzvorrangschaltung hat.


Hallo,
das verwundert mich aber. Wie im Text geschrieben, wurde mir im Rahmen der Kaufberatung die Notwendigkeit einer Netzvorrangschaltung von meiner Werkstatt damit erklärt, dass bei eingeschaltetem WR und versehentlichem Landstromanschluss, dieser durch den WR durchgeschleift würde. Ansonsten drohe Zerstörung.

rolfblock am 12 Mai 2013 17:06:43

Tja, das wundert mich nicht. Halbwissen beim Anbieter und unklare Vorstellungen auf Kundenseite, was er wirklich braucht, führen zu überflüssigen Investitionen ohne Gebrauchsmehrwert. Aber diese Erkenntnis dürfte schon wesentlich älter sein, als die Vorrangschaltung eines WR.

miwalter am 12 Mai 2013 17:19:16

Danke für die rege Beteiligung, auch wenn mich einige Anmerkungen jetzt doch verwirren. Ich dachte die Vorrangschaltung (oder: Automatische Umschaltung des Bord-230V-Netzes von Land- und WR-Strom) wäre zwingend erforderlich, damit der WR keinen Schaden nimmt. Wenn ich die Postings richtig verstanden habe kommt es hier wohl auf die genaue Verkabelung an, oder? Es wäre aber - abgesehen von einer weiteren möglichen Fehlerquelle natürlich - nicht schlimm, wenn ich so ein Gerät einfach einbauen würde?

Was den Einbau betrifft habe ich verstanden, dass Absorberkühlschrank und Ladegerät einen von den 230V-Steckdosen getrennten 230V-Anschluss benötigen, damit diese beiden Geräte nicht über den WR betrieben werden. Nennen wir diese separate Versorgung mal Kreislauf X und die sonstigen 230V-Steckdosen Kreislauf A. Dann sollte der WR nur A versorgen. Landstrom aber A und X. Zwischen A und X muss ein Relais eingebaut werden, dass erkennt, welche Stromquelle (WR oder Landstrom) anliegt und entsprechend die Verbindung blockiert bzw. freigibt. Ich bin sicher, dass eine Solaranlage das alles noch etwas komplexer machen würde.

Darüber hinaus habe ich bis jetzt mitgenommen, dass die Auskunft des Hymer-Verkäufers (so pauschal) schlicht Unsinn war. Es fallen möglicherweise ein paar Verkabelungsarbeiten an, die sich für mich jetzt aber nicht nach "Komplettaustausch" anhören.

kurt2 am 12 Mai 2013 18:09:06

miwalter hat geschrieben: Ich bin sicher, dass eine Solaranlage alles noch etwas komplexer machen würde.

... dass die Auskunft des Hymer-Verkäufers (so pauschal) schlicht Unsinn war. Es fallen möglicherweise ein paar Verkabelungsarbeiten an, die sich für mich jetzt aber nicht nach "Komplettaustausch" anhören.



Hallo Mirko,
komplexer sicher, aber nicht komplizierter. Habe auch letztes Jahr, obwohl nicht der Elektro- Freak, eine 2x 100 Wp- Solaranlage auf`s Dach gebaut. Funktionierte mit Hilfe der vielen Forumseinträge dazu hervorragend. :dankeschoen:

Kabel der Solaranlage werden nur über einen Laderegler an die Aufbaubatterie geklemmt. Hat mit dem WR nichts zu tun. (Sollten aber entsprechend dimensionierte Aufbaubatterien sein).


Das mit der Verkabelung kann ich bestätigen.

macagi am 12 Mai 2013 20:47:42

rolfblock hat geschrieben:Die Steckdosen hängen alle (bis auf Kühlschrank, Ladegerät und EINER Landstromsteckdose) an einem Schukostecker. Den kann man in den WR oder in die Landstromsteckdose stecken.
Also hängen alle Steckdosen entweder am Landstrom, oder am WR.
Die Steckdosen bekommen also entweder/oder Strom, nicht 2 mal.


Und du musst von Hand umstöpeln.
Das musst du nicht wenn du eine Netzvorrangschaltung (und den anderen Schnick Schnack) hast.

Ich persönlich würde sowieso nur eine 230V Steckdose am WR anschliessen, und den Rest so lassen wie sie sind.

Gogolo am 12 Mai 2013 22:19:55

macagi hat geschrieben:
rolfblock hat geschrieben:
Ich persönlich würde sowieso nur eine 230V Steckdose am WR anschliessen, und den Rest so lassen wie sie sind.



Das hatte ich früher auch gedacht. Jetzt habe ich dies bei Bimobil umändern lassen, so dass nun alle acht Steckdosen vom WR versorgt werden. Grund: ich hatte umherliegende Verteilersteckdosen soooo satt, denn der WR muss gleichzeitig zwei Handy, eBook und Kamera aufladen und dann brauche ich noch Strom für Laptop und die Akkus der Pedelecs.

Habe die Ehre

Gogolo

macagi am 12 Mai 2013 22:38:41

Gogolo hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:
rolfblock hat geschrieben:
Ich persönlich würde sowieso nur eine 230V Steckdose am WR anschliessen, und den Rest so lassen wie sie sind.



Das hatte ich früher auch gedacht. Jetzt habe ich dies bei Bimobil umändern lassen, so dass nun alle acht Steckdosen vom WR versorgt werden. Grund: ich hatte umherliegende Verteilersteckdosen soooo satt, denn der WR muss gleichzeitig zwei Handy, eBook und Kamera aufladen und dann brauche ich noch Strom für Laptop und die Akkus der Pedelecs.


Ja, kann man nachvollziehen.
Ich habe bei uns allerdings den grossen WR sogar ausgebaut! Und der kleine (300W) lädt nur das Netbook, das Sony E-Book, und ab und an das Tablet, alles andere lädt an 12V. Das E-Book könnte auch an 12V laden, über USB, aber tut es nicht weil es irgendeine doofe Datenleitung erwartet! Das neue Tablet ist sogar noch raffnierter - es lädt sich bis ca 30% an einem USB Anschluss auf, stoppt dann aber so lange bis es sein Netzgerät bekommt!

rolfblock am 13 Mai 2013 09:23:30

macagi hat geschrieben:Ich habe bei uns allerdings den grossen WR sogar ausgebaut! Und der kleine (300W) lädt nur das Netbook,....... Das E-Book könnte auch an 12V laden, über USB, aber tut es nicht weil es irgendeine doofe Datenleitung erwartet!


Warum sollte man einen großen WR ausbauen und gegen einen kleinen eintauschen? Ist es das Gewicht? Ist es der Ruhestrom?
Mein Waeco 1kW WR zieht ausgeschaltet unter 1 mA. Eingeschaltet ohne Last ca 1 A. Da ist mit einem kleineren WR nicht mehr viel zu sparen.
Und die 8 kg incl. 35 mm2 Kabel lassen sich vielleicht um 5 kg reduzieren.
Bringts das?

Laden über USB ist ein neuzeitliches Abenteuer. Eine typische maybe Anwendung. Oder um mal aus der Sicht des Anwenders zu sprechen: Ein Sch.....dreck.

rkopka am 13 Mai 2013 09:49:17

rolfblock hat geschrieben:Warum sollte man einen großen WR ausbauen und gegen einen kleinen eintauschen? Ist es das Gewicht? Ist es der Ruhestrom?
Mein Waeco 1kW WR zieht ausgeschaltet unter 1 mA. Eingeschaltet ohne Last ca 1 A. Da ist mit einem kleineren WR nicht mehr viel zu sparen.
Und die 8 kg incl. 35 mm2 Kabel lassen sich vielleicht um 5 kg reduzieren.
Bringts das?

Mein 600W China/Sinus WR hat die gleichen Stromwerte. Allerdings hat er nur 1,6kg.

RK

macagi am 13 Mai 2013 10:10:03

Wir haben ihn fast nie gebraucht, der Staubsauger ist nun auch durch eine 12V Version ersetzt, meine Frau nutzt keinen Fön, und ich koche Kaffee auf dem Gasherd.....warum soll ich das Ding mitschleppen?
Zudem war es ein 24V WR, war noch ne 2te Batterie in Serie mit extra Solarpanel verbaut. Der Ausbau hat schon gespart....Platz und Gewicht.

kurt2 am 13 Mai 2013 10:58:16

rolfblock hat geschrieben:Ich habe darauf geachtet, dass mein Wechselrichter KEINE Netzvorrangschaltung hat. Sparte mir 150 Euro, ohne auch nur irgendeinen Nachteil. Netzvorrang ist nichts weiter als ein Gimmick um den Leuten mehr Geld abzuknöpfen, als nötig wäre, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.


Hallo rolfblock,
würdest Du mir bitte (für Laien verständlich) erklären, was eine Vorrangschaltung genau bewirkt bzw nicht bewirkt?

miwalter am 13 Mai 2013 12:04:25

Habe bis jetzt Feedback von einer Werkstatt bekommen, die diese Arbeiten noch nicht mal übernehmen möchte... na dann halt nicht ;)

rabi am 13 Mai 2013 12:25:52

Hallo Mirko,
ob dein Händler so doof ist, weiss ich nicht. Üblicherweise sind Wohnmobile mit 6A-Automaten abgesichert. Das bedeutet, dass der WoMo-Hersteller theoretisch nur 0,75mm²-Kabel im WoMo verlegen darf. Ob er das bei dir so getan hat, kann ich nicht beurteilen. Wenn ja, dann kann es mit einem "großen" Wechselrichter allerdings das Problem geben, dass dieser mehr Strom liefert, als deine Leitungen abkönnen. Bis 1500W sollte es allerdings unproblematisch sein, da 0,75mm² mit maximal 12A belastet werden darf (muss allerdings mit max. 6A abgesichert sein).
Vielleicht bezog sich die Aussage deines Händlers zum Austausch der Leitungen auf dieses Problem.
Solltest du 1,5mm² Leitungen liegen haben, so müssen diese ganz sicher nicht getauscht werden.

schnatterente am 13 Mai 2013 12:43:51

kurt2 hat geschrieben:würdest Du mir bitte (für Laien verständlich) erklären, was eine Vorrangschaltung genau bewirkt bzw nicht bewirkt?


Ein Vorrangschaltung schaltet automatisch zwischen zwei eingehenden Stromquellen um (z.B. Landstrom und Wechselrichter), beide Quellen versorgen die gleichen Bordsteckdosen. Die Schaltung verhindert, dass die Gerätschaften (z.B. Wechselrichter oder Generator) in Mitleidenschaft gezogen werden (kaputt), da sich die Spannungen überlagern würden (Sinuskurve, 50Hz und Co.). Wenn die Vorrangschaltung richtig verkabelt ist, wird automatisch (Bruchteil einer Sekunde) auf die jeweilige Stromquelle umgeschaltet. Diese Schaltung bringt aber nur etwas, wenn man die gleiche Verkabelung im Womo für alle eingehenden Stromquellen nutzen möchte. Ansonsten muß man für Wechselrichter oder Generator eine eigene Verkabelung verlegen (oder manuell umschalten, kann aber ganz schnell ins Auge gehen)

Sorry, bin nicht Rolfblock :-)

a.miertsch am 13 Mai 2013 14:10:29

Marcus,
du hast im letzten Satz ein Komma vergessen :lach: :lach: :lach: . :versteck:

schnatterente am 13 Mai 2013 15:42:27

a.miertsch hat geschrieben:Marcus,
du hast im letzten Satz ein Komma vergessen :lach: :lach: :lach: . :versteck:


Da gibt es den berühmten Satz:

"Komm wir essen Opa" - hier fehlt das Komma, aber wo? ;D

rolfblock am 13 Mai 2013 17:22:01

Eine Netzvorrangsschaltung schaltet mit Vorrang den Landstrom auf alle internen Steckdosen. Solange Landstrom anliegt, ist der WR abgetrennt.
Ohne diese Schaltung passiert auch nie etwas gefährliches, solange der WR korrekt angeschlossen ist.
D.h. alle Steckdosen hängen entweder am WR ODER am Landstrom. Sie hängen insbesondere nicht zur gleichen Zeit an beiden.
Dann bekäme der WR nämlich rektal den Landstrom eingeblasen, was er mit hektischer Erhitzung und nicht linearem Balzverhalten quittieren würde. Auf deutsch, er würde es mal so richtig krachen lassen.
Dies kann aber, wie gesagt, nur bei an Debilität grenzender Verkabelung passieren. Wenn ein derart vorbelasteter Zeitgenosse den Ausgang des WR parellel zum Landstrom anklemmt.
Ohne Netzvorangschaltung muss man nur in extrem wenigen Fällen/Jahr mal einen Stecker umstöpseln. Nämlich nur, wenn folgende Voraussetzungen zusammentreffen:

1. Landstrom ist verfügbar
2. Landstrom ist billiger als Gas für den Kühlschrank
3. Das Landstromkabel wird tatsächlich rausgekramt und angeschlossen. (Und hinterher wieder gesäubert.)
4. Es werden tatsächlich 230 V Verbraucher betrieben, die der WR plus Batterie plus Ladegerät nicht schaffen würde. (Was kann das sein? Ich hab nix in der Art.)

Nur in diesem Fall (bei mir einmal in 2 Jahren) muss man von Hand die internen Steckdosen auf Landstrom umstecken.
Und wenn man danach wieder frei steht, muss man die internen Steckdosen wieder auf den WR stecken.
Das bedeutet zwei mal bücken und danach wieder strecken. Alle 2 Jahre. Eine Belastung, die man sich durch eine Netzvorrangschaltung locker ersparen kann.
Alledings wird man sich zum Einbau der zusätzlich benötigten Kabel mehr als 10 mal bücken und strecken müssen.

miwalter am 13 Mai 2013 17:56:10

Rolfblock:

So habe ich das auch verstanden und das war auch bisher mein Plan: Alle 230V-Steckdosen im Wohnmobil mit WR oder Landstrom versorgen, je nachdem was da ist. Deine Argumentation hat allerdings etwas für sich, gerade weil in der Tat alle geplanten Verbraucher mit WR laufen könnten. Bisher dachte ich aber man müsste sich für eine Steckdose entscheiden, die man auf den WR schaltet bzw. die man für den WR bohrt. Das wollte ich nicht, weil ich keine Lust auf Verlängerungen im Womo habe und die Hunde querliegende Kabel sicher umreißen...

Aber deine Beschreibung klingt so als ob man quasi die gesamte 230V-Verkabelung per Knöppsche bzw. Schukostecker auf den WR bzw. auf den Landstromanschluss umstöpseln kann. Meinst du das so? Das hieße ja man müsse sich am Anschlussstecker der 230V-Bordverkabelung "einfach" nur einen Schuko dranschrauben und dann könnte man den in den WR stöpseln und gut ist. Und für die Steckdose vom Landstrom macht man das eben auch so. Kommt das hin? Wenn ja... klingt günstig machbar.

Aber was ist denn dann mit dem Kühlschrank und dem Ladegerät? Werden die dann nicht doch über den WR betrieben?


Hab übrigens gerade von meinem Händler noch mal die Bestätigung bekommen, dass gemeint war, dass jede Steckdosenverkabelung ersetzt werden muss, die vom WR versorgt wird. Ich glaube ich glaube ihm nicht mehr.

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