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96er EuraMobil Tropfkanten verrottet!


kleinmarc78 am 04 Jun 2013 19:27:36

Hi,
an Meinem 96er EuraMobil (640 LSS) sind die Endspitzen zur Rückwand durch.
(habe gehört das dieses die sog."Tropfkanten" sind)

Das habe ich festgestellt als ich die Heckschürze abgenommen habe, zwecks Neulackierung (das Klarlackproblem)
Als ich mich an der Ecke festhalten wollte bröselte mir das Holz durch die Finger :eek:
Habe noch nichts freigelegt und bekomme es vor unserem Sommerurlaub nicht mehr hin.
Es soll wohl bekannt sein das Eura's hier wegfaulen. Bin echt gespannt wie viel Holz hier betroffen ist.

Hat jemand die Verkleidungen und Stoßstangen schon mal lackiert? Da hier der Klarlack abblättert und sich die Farbe von silber in braun gewandelt hat, möchte ich diese lackieren.
Da hier die Klarlackschichten nicht komplett zu entfernen sind möchte ich wegen der später eher unebenen Oberfläche mit Strukturlack lackieren.

Versuche mal Bilder einzustellen...

Viele ,
Marc

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kleinmarc78 am 04 Jun 2013 19:41:31






korikorakorinthe am 05 Jun 2013 09:12:25

Ich hatte das gleiche auch beim meinem 10 Jahre jüngeren Dethleffs.
So wie ich das auf den Bildern sehe, liegt es wohl weniger an verrotteten als vielmehr an völlig fehlenden Tropfkanten !
Das außen herunterlaufende Wasser kann nicht sauber abtropfen, weil das Aluminium mit dem daunterliegenden Holz bündig (oder fast bündig) abschließt. Ein Teil das Wassers läuft dann um die Kante und zieht dann bis zu 10 cm hoch ins Holz (Kapillareffekt).
Eine wirksame Tropfkante wäre z.B. ein um mindestens 1 cm überstehendes Eckprofil und ein überstehendes Außenblech bzw eine überstehende Abschlussleiste.
Ich habe bei mir einfach einen dicken Streifen Dekalin aufgetragen und daraus eine Abschlusskante geformt.
Professioneller ist es natürlich, eine Tropfkante aus Alublech oder Kunststoff dranzukleben.
Bei mir hatte ich das Problem übrigens an allen 4 Ecken (vorne und hinten).
Neulich habe ich auf einem Stellplatz ein ein baugleiches Mobil wie meines gesehen (gleicher Typ und gleiches Baujahr). Ich wollte natürlich sofort wissen, ob dieses die gleichen, konstruktiv bedingten Schäden wie meines aufweist und habe mich gleich mal druntergelegt (mit freundlicher Erlaubnis des Besitzers).
Und siehe da, bei diesem Womo sind kleine, sehr dünne aber wirksame Abtropfbleche an allen 4 Ecken vorhanden. Diese sind schon bei der Verklebung der Hölzer bzw. der Eckprofile zwischen die beiden zu verklebenden Seiten eingelegt und mitverklebt worden.
Bei mir wurden diese offensichtlich einfach vergessen !
Der Zusammenbau eines Womos ist eben doch noch sehr viel Handarbeit und die Qualität des einzelnen Mobils hängt noch sehr von der Tagesform des einzelnenen Mitarbeiters ab.

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kleinmarc78 am 05 Jun 2013 22:09:48

danke für die Tipps...
Na fehlende Abtropfkanten sind ja super! Da bezahlt man soviel Geld für so ne Möhre und hinter den sichtbaren teilen ist alles lieblos zusammengeschustert.
Da Eura nicht gerade zu den billigen Womos gehört, würde ich gerne mal bei den ganz billigen Anbietern nachschauen...warscheinlich auch nicht besser oder schlechter.

Ich habe deinen damaligen Wasserschaden mal angesehen...kommt mir bekannt vor...sieht ähnlich aus. Ich werde mal so vorgehen und alles rauspopeln was geht.
Du hast mir wieder hoffnung gemacht.
Ich werde berichten :mrgreen:

Gizmo am 06 Jun 2013 09:40:11

Siehe auch --> Link

, Gizmo

kleinmarc78 am 06 Jun 2013 19:12:41

Genau, diesen Bericht habe ich gemeint...danke für den Link

korikorakorinthe am 06 Jun 2013 20:45:31

Anbei mal ein paar Bilder zum Veranschaulichen:
das erste Bild zeigt die Tropfkanten an dem anderen baugleichen Womo wie Sie bei fehlten :
die grün markierte Kante ist bei mir auch vorhanden, aber die rote
und gelbe fehlten. Die rote ist ein in das Holz eingelassener Aluwinkel und die gelbe ist einfach das überstehende Eckprofil .
Dadurch, dass dies bei mir fehlten, konnte so ein Riesenschaden wie in dem genannten Thread beschrieben, entstehen.
Kleine Ursache, große Wirkung !


Auf dem zweiten Bild sieht man den Schaden an meinem Womo vorne am Fender unten.
Dieser Schaden konnte entstehen, weil das Schutz-/Abtropfblech, wie es auf dem 3. Bild rot markiert ist, bei mir einfach vergessen wurde, einzubauen.
Wenn man sein Womo aber regelmäßig genau inspiziert (v.a. nach Regenfahrten , denn oft trocknet das nasse Holz auch schnell wieder ab, aber über viele Jahre hinweg wird es halt dann doch etwas morsch; bei Deinem Eura hat das Holz ja auch viele Jahre lang die zeitweise Feuchtgkeit ausgehalten ) kann man solche Schäden schon im Frühstadium erkennen und entsprechend handeln.


ralle1967 am 07 Jun 2013 14:04:02

Diese Bilder, bzw. Schäden sind mir auch in guter Erinnerung. Wir hatten einen 1995er Eura 521 auf dem alten Ducato, der 1999 genau diese Schäden an den Kanten aufwies. Ich habe dann alle Schürzen entfernt (die Schrauben hielten an vielen Stellen eh nicht mehr) und das Aussenblech vorsichtig mit einem scharfen Spachtel von unten etwas abgelöst (ca. 4 - 5 cm). Die Holzleisten musste ich ohnehin ersetzen, da alles TORF war. Da auch das nach innen liegende Holz der Wände teilweise Feuchtigkeit gezogen hatte, habe ich mit einem Teppichmesser die Holzplatte ca 2 cm unter dem Boden abgetrennt und vorsichtig von der Styroporisolierung gelöst.

Ein paar Tage im Sommer haben dann die Restfeuchte weitestgehend vertrieben und in der Zeit habe ich mir passende Holzleisten besorgt und gut imprägniert, ebenso wie eine dünne Siebdruckplatte (wasserfest verleimt). Dann die Leisten eingepasst und mit Sikaflex an dem Styropor verklebt und wo möglich mit den senkrechten Latten vorsichtig verschraubt (vorsicht, besser Du bohrst die Löcher mit einem kleinen Bohrer vor, sonst sprengst du die Leisten), die Siebdruckplatte zugeschnitten und von innen mit Sikaflex flächig mit dem Styropor und der (erneuerten) Holzkonstruktion verklebt .

Zum Schluß habe ich mir im Bedachungshandel Alubleche abkanten lassen, die dann rundum zwischen der Aussenwand und dem Holzrahmen eingeschoben wurden. Diese hatte ich vorher mit einer dünnen Raupe DEKALIN auf beiden Seiten beaufschlagt und dann das Aussenblech mit Hilfe von Unterleghözern und Schraubzwingen verpresst.


Der letzte Schritt war dann die Löcher für die Befestigung der Schürzen durch die Tropfbleche zu Bohren (immer schön kleine Bohrer nehmen) und in diese Löcher habe ich dann wieder DEKALIN gespritzt und einen dicken Tropfen darüber. Zum Schlusß die Schürzen wieder festschrauben und alles ist in bester Ordnung.

Nach einigen Tagen habe ich dann noch Unterbodenschutzwachs aufgetragen, das ist elastischer als die meisten Unterbodenschutzanstriche auf Bitumenbasis und härtet auch nicht aus.

Was Du bei dem anderen Womo gesehen hast, dürfte auch eine Nachrüstung des Halters sein.


,

Ralf

kleinmarc78 am 09 Jun 2013 11:37:44

Schonmal vielen Dank für eure Infos. da ich jetzt selbst das Feuchtigkeitsproblem habe lese ich immer mehr Schadensberichte von Wohnmobilbesitzern. Bin jetzt wohl sensibilisiert...
Gibt es eigentlich Wohnmobile von der Stange die ohne Holz auskommen? Mein Vater hat ein Wohnmobil (allerdings Selbstausbau auf LKW-Basis) mit ausgebauten voll GFK-Koffer.

Ich hatte noch keine Zeit mich um mein morsches Holz zu kümmern.

Die Arbeit von diesem Samstag....
(man beachte den Werkstattboden mit den Klarlackresten.)



kleinmarc78 am 09 Jun 2013 12:08:53

ui, da fehlt noch Text...

habe alle Leisten und Stoßstange hinten vom abblätternden Klarlack befreit, angeschliffen und bald wird neu lackiert...

fausto100 am 09 Jun 2013 20:22:19

Hallo
Auch mir steht noch bevor meine Seitenleisten vom abgeplatzten Lack zu befreien.
Wäre schön ein Ergebnis deiner Arbeit zu sehen wenn`s fertig ist.
Vor allen wie hast du die Beschichtung runter bekommen.


Martin

kleinmarc78 am 09 Jun 2013 20:52:03

Ich werde das Ergebnis posten ;-)
Die Beschichtung habe ich mit Druckluft weitestgehend entfernen können. Aber alles hab ich nicht runterbekommen. Meist an der Uterseite und in den Vertiefungen war es nur möglich mit einer Klinge...mm für mm. Das hätte zu lange aufgehalten bei ca 12m. Die übergänge zur verbleibenden Beschichtung habe ich glatt geschliffen. Ich hoffe dass durch den Auftrag des Haftvermittlers welcher lösu ngsmittel enthält nicht den Alten klarlack unterwandert und ablöst.

ReneN am 12 Jul 2013 23:18:19

Moin
wir haben unsere neu lackierten Seitenteile heute an unserem Eura 515 montiert.

René

ReneN am 12 Jul 2013 23:46:53

Bilder kommen noch nach

memorie am 13 Jul 2013 08:20:00

moin
da könnte man aber auch abbeizer nehmen, " krähe " zum beispiel...
auftragen, etwas warten, und einfach abschaben, schicht für schicht, oder eben nur die
klarlack-schicht,---geht aber nur , wenn man großzügig nachspülen kann, was eigentlich nur in
schmiergruben mit abscheider geht..aber das ergebnis wäre hald gut..
dann noch mal leicht grundieren, lackieren,, fertig
gruß karl

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