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Wir waren bis jetzt 2 mal in HR (1xCres und 1xPula). Jedesmal sollten wir uns den Stellplatz aussuchen und dann an der Rezeption melden. Wurden immer freundlich behandelt. In der Hauptsaison! Die Platzgröße war auch immer ausreichend. WOMO-Länge 7,5m. Kroaten sind keine Italiener und eher distanziert. Aber immer höflich. Aber fahr mal nach Deutschland, da schauen die meisten Leute wie 3 Tage Regenwetter. Auf dem CP oder Stellplatz wirste gleich gelüncht wenn Du einmal laut lachst. Wehe wenn der Stellplatz zu klein ist, nebenan die Bahngleise sind, Jugendliche sich abends nebenan treffen, morgens kein Brötchenservice kommt oder gar der Platz 2€ mehr kostet. Zuletzt wurde ich als erstes gefragt ob mein Hund auch bellt, bevor mal gegrüßt wurde. Auf so Stellplatznachbarn kann man auch verzichten. In jedem Land gibt es solche und solche. Lächle am Morgen, dann hast Du es hinter Dir ! :razz: Hallo Björn , ich bin echt verblüfft, dass Du in der kurzen Zeit soviel schlechte Erfahrungen gesammelt hast. Wir kommen gerade aus Kroatien zurück und haben, eigentlich wie immer, nur postive Erfahrungen gemacht. Wir waren auch schon ist Istrien (Medulin, Porec, Moscenicka Draga), was uns ob der sehr touristischen (italienischen) Auslegung nicht so zusagt, sind wir deshalb in den letzen Jahren möglichst weit südlich gefahren (Peljesac, Hvar, Pag, Seline, Losinj, Senj u.v.m). Die Eingeborenen sind dort deutlich entspannter und erfahrungsgemäß auch noch entgegenkommender. Allerdings haben wir auch in Istrien sowohl in der HS oder VS keine "Abzocke", barsche Unfreundlichkeit oder gar Ungleichbehandlung erlebt - allenfalls routinierte Abwicklung. Den ein oder anderen Muffel begegnet man in jedem Land. :ja: Vielleicht liegt es daran, dass ich mit einem Lächeln und ein paar Brocken in der Landessprache auf die Leute zugehe und nicht auf "Freundlichkeit" des Gegenübers warte. Auch für mich kostet ein Lächeln gar nichts und wurde veilleicht deshalb fast immer mit einem entsprechenden Verhalten entgegnet. So habe ich schon viele Gespräche im wilden Sprachenmix mit Fahrkartenverkäufen von Fähren, Kellnern, CP Besitzern, Supermarktverkäuferinnen, Postangestellten, Automechanikern etc.. mit den ach so zurückhaltenden Kroaten geführt und ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir Spaß gemacht hat. Ja, das muss ich vielleicht nochmals aufnehmen. Also ein "Dobar dan" bekam ich in Kroatien immer über die Lippen. Ob nun im Geschäft, an der Eisdiele- Theke oder in der Rezeption am Campingplatz. Das mache ich in jedem Land (natürlich in der jeweiligen Landessprache! :D ) Gelegentlich hat dies auch der Stimmung in Istrien gut getan, in den meisten Fällen war es aber vollkommen egal. Und wie gesagt würde ich es nichtmals erwähnen, wenn mal was daneben geht. Kommt überall vor. Es war nur so überraschend, dass wir eben so oft und damit überdurchschnittlich Probleme bekommen haben. Wie noch nirgendwo. Besonders der Vergleich mit dem Gardasee gefällt mir sehr gut! Wir selbst waren auch schon mehrfach dort, immer auf unterschiedlichen Plätzen. Immer alles super gewesen! Nie Probleme gehabt! Mehr noch, eine kurze Begebenheit hierzu: Wir reisen (ohne Reservierung im Gepäck) auf einen Platz an. Wir total fertig (kein Wunder, bin ja durchgerauscht) und müssen dann vor Ort feststellen, dass unser Wunschplatz bei Sirmione komplett ausgebucht war! In Sirmione war nämlich ein großes Motorradtreffen (ich glaub Harley Davidson) und entsprechend war dort die Hölle los! Sowas ärgerliches! Es war schon spät (und stockduster) und ich hatte keine Ahnung, wie es nun weitergehen soll. Ich war nervlich fertig und Anja natürlich auch. Was macht der Mann an der Rezeption? Stellt uns einen Zettel aus, dass sein Platz voll sei. Damit sollten wir doch bitte einfach auf dem Campingplatz "Bella Italia" rüberfahren, dort würde man uns aufnehmen können. Ich schon große Sorge gehabt, was das nun kosten würde. Immerhin waren wir mit der ACSI- Karte auf den Platz gefahren und der Bella Italia nahm in diesem Jahr (aktuell tut er es), die Karte offiziell gar nicht! Ich hatte also wenig Hoffnung, dass wir dort unterkommen, geschweige denn den günstigen ACSI- Tarif bekommen würden! Doch vor Ort dann die Überraschung. Mit dem kleinen Schmierzettel (so ein Post-It!) in die Rezeption und die Dame total freundlich: "Ja, klar! Kein Problem! ACSI nehmen wir ausnahmsweise, der andere Platz hätte sie ja auch genommen. Suchen Sie sich gerne eine Parzelle aus!" Einfach so! In einer Touristenhochburg, die es weißgott nicht nötig gehabt hätte, uns als LowCost- Touristen überhaupt aufnehmen zu müssen. Denn auch der Bella Italia war natürlich proppevoll! Trotzdem noch einen schönen Platz gefunden und tolle Ferien dort verbracht. Zugegeben ist das ein Extrembeispiel (natürlich im positiven Sinn). Es soll aber unterstreichen, dass das Argument "Touristenhochburg bei Vollauslastung" kein Grund sein darf, seine Gäste abweisend zu behandeln. Einmal, zweimal, dreimal abweisend, OK, passiert. Aber so oft? Aktiv und Passiv? Das hat uns wirklich total überrascht. So eine Geschichte kann ich dir auch von Kroatien erzählen. Ich dussel hatte den ACSI Führer nicht richtig gelesen und so standen wir einen Tag zu früh vor einem CP in der Nähe von Split. CP noch zu :? . Ich in dir Rezeption und gefragt ob es eine Möglichkeit gäbe trotzdem dort zu Übernachten. Der gute Mann war sehr freundlich und sagte wir können bleiben, nur das Waschhaus könnten wir nicht benutzen, da wird im Moment noch gestrichen. War uns egal, hatten ja alles dabei und Wasser konnten wir nachfüllen. Nachdem wir uns einen der 500 freien Plätze ausgesucht haben und wir gerade den freien Blick auf das Meer genossen kam der Chef vorbei. Er hätte uns jetzt das Damenwaschhaus offen gelassen, das ist fertig. Bezahlt haben wir für die Nacht gar nichts :ja: . Italien ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Da könnte ich dir auch eine ganze Seite schlechte Erfahrungen aufschreiben (unter anderem 2x das Auto aufgebrochen). Trotzdem fahre ich da immer noch hin. Beide Länder würde ich allerdings nie in der Hauptsaison bereisen. (natürlich kann man sich das nicht immer aussuchen) Gib dem Land noch eine Chance. kroatien ist immer eine reise wert! übrigens gleich wie italien, griechenland, montenegro, deutschland und wie sie alle heißen. da ich ein halber deutscher "mütterlicherseits" bin, darf ich mir doch auch ein kritik an gewissen deutschen reisenden, nicht nur campern erlauben. das auftreten so mancher meiner nördlichen nachbarn, fordert bei so manchen dienstleistern in südlichen ländern eine gewisse trotzreaktion heraus. jetzt nach der bankenkrise "am deutschen wesen soll die welt genesen" :polit: noch mehr als sonst. die meinung "ich bezahle ja die leistung" beinhaltet ja schon auch die meinung "mit geld kann man alles kaufen". es spricht für die "geschäftstüchtigkeit" der zb. norditaliener, das runterzuschlucken, nicht aber für ihr selbstwertgefühl. mag sein das hier die kroaten noch mehr selbstwertgefühl haben. ich lebe, bzw versuche nach der devise "ich behandle alle menschen so, wie ich selbst behandelt werden will" zu leben und bin bis jetzt in allen ländern die ich "besucht" habe, gut gefahren. dazu vielleicht noch etwas sensibilität gegenüber anderen menschen, gruppen, völkern und schon klappt das zusammenleben. auch in kroatien. so jetzt dürft ihr mich steinigen. ich halte es aus. 8)
:eek: Jessas! Harte Worte für einen schönen Dienstag - aber als ich das Eingangsposting gelesen habe, empfand ich wohl ähnlich - das meine ich nicht bezgl. des Postings, der geschilderten Fakten negativ, nur durfte ich unlängst in Istrien im Camping-Office einen Fall beobachten, der wohl genau so deutsch ablief. Da ging es um einen Kunden, der bei der Platzwahl eine Diskussion der höheren Art auslöste - getreu dem Motto - ich Kunde - ich zahle - du machen... ... naja - da kann ich Gegenwehr schon verstehen. Wie gesagt, ich meine die Art, den Ton, nicht die Fakten. Nicht umhin komme ich aber dazu, LCD auch ein wenig recht geben zu dürfen, HR kann in sehr touristischen Gegenden - und das ist ja fast überall der Fall - gerade in der Saison schon recht 'anstrengend' sein. :) pitb! da sollte dann das zum zuge kommen. aber du hast recht, manchmal braucht man "etwas" mehr geduld und sensibilität als normal. :D Hallo LowCostDriver Björn, deine Schilderungen decken sich exakt mit unseren Erfahrungen und die Moral von der Geschicht; nach Kroatien gehe ich nicht (mehr). diese Leute haben mangels ausreichendem Intellekt immer noch nicht kapiert, dass nicht wir von ihnen sondern sie von uns leben. Wenn alles so gut laufen würde wie die freche, unüberlegte Balkanklappe, dann wäre dies das primäre und vollkommendste Urlaubsland. Wie sagte mein Freund: Ich und nach Kroatien gehen, merke; In Italien, Spanien und sonst wo werde ich genauso beschissen aber wenigstens mit einem Lächeln auf dem Gesicht und nicht mit einer Weltuntergangsmine. Ich habe das so und ohne Widerspruch zur Kenntnis genommen. Und was sagte ein Kassierer auf der Autobahn das letzte mal, beim Zahlen zu mir mit Blick auf mein WoMo: Du viele millionaria und Geld haben, meine Antwort: Nein ich viele Arbeit in 6 Tage in der Woche aber nix Fahrkarten verkaufen. Ja und das war es dann mit Tschuschen.tanien (wie die Österreicher sagen). Bevor diese Leute nicht "Bitte" und "Danke" sagen lernen und freundlicher werden (bledes Deitsche , meinen sind liebe Gott in Welt) fahre ich weiter nach Spanien und Italien und fühle mich dazu noch bei gleichen Preisen, rundum wohl und gern gesehen. ... drum prüfe wer sich zeitlich bindet, ob sich nicht noch was besseres findet an alle Mee(h)r Urlauber von peter-josef
Na, Na, jetzt wird es intellektuell - fragt sich nur ob der Verfasser solcher Plattitüden über ausreichend Intellekt verfügt, um den Intellekt anderer überhaupt bewerten zu können. Zurück zum Thema: ich war letztes Jahr in der Vorsaison für vier Wochen in Kroatien und habe fast ausschließlich nette und zuvorkommende Kroaten kennen gelernt. Vielleicht ist an dem Spruch "mit dem in den Wald rufen" doch etwas Wahrheit. aus dem heißen Frankfurt - Friedhelm Ganz ehrlich: was der peter-josef da von sich gegeben hat taugt für chips und Bier oder sonstwas. Nur drauf eingehen - da ist die Zeit zu schad!
Hatte mich schon die ganze Zeit gefragt, wann da die erste Antwort drauf kommt. :lach: Aber in einigen Punkten kann ich das Erlebte voll nachempfinden. Das ist auch der Grund, warum wir dort nicht mehr hinfahren..... ....denn bei der Verteilung der Landschaften, der Strände und der Küsten hat der liebe Gott dort ein besonders feines Händchen gehabt.
Meine klare Antwort auf Deine Frage..........ne die sag ich jetzt nicht. Das wäre unter meinem Niveau :wink: Roman Ach ja, bei einer Fernsehsendung würde ich an dieser Stelle abschalten..... Hab noch was vergessen. Aus Erfahrung von 10 Jahren Forum, würde ich den Moderatoren empfehlen, das Thema an dieser Stelle zu schließen. Roman nicht gleich wieder mit diese Keule, nur weil einer......................
Warum? Bisher wurde doch noch niemand beleidigt..... ......also alle immer schön geschmeidig bleiben :mrgreen:
Wenn ich ein in Deutschland lebender Kroate wäre, müsste ich Dir jetzt widersprechen. Roman Der Resonanz nach war nach dieser Kritik durchaus angebracht und längst überfällig , zeigte sie doch auf das wir Kritiker nicht alleine sind. In Bezug auf Intellekt folgendes: zu mir sagte ein Kroate in Dalmatien mal grundlos, nur weil mein Hund an seinen Zaun schnupperte (!!!) ich soll heimgehen und meine Mutter f....n (auf Serbokroatisch). Das ist die überwiegende Meinung dieses Volkes von den Touristen, die amerikanische *grins* Verhältnisse auf den Balkan bringen wollen (vom Geld spricht natürlich keiner).Toll gell und dem seinen Lebensunterhalt und die Renten dürfen wir jetzt dann auch noch größtenteils durch die EU-Hintertür zahlen. Damit hier kein Missverständnis in Richtung Ausländerfeindlichkeit aufkommt, meine liebe Schwägerin ist Kroatin und empfindet ihre Landsleute als unmöglich, Eu-Resistent, störisch und sehr frech und meint, dass das in 100 Jahren nicht anders sein wird. Totale Ablehnung eines westlichen Lebensstil und damit einhergehend die Unterdrückung der Frauen was bereits in den Familien gelehrt wird. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Das Ganze habe ich nicht einmal erlebt sondern in 7 Jahren Jugourlaub (Ausdruck meiner Schwägerin). Natürlich ist das Land und seine Küste schön, sehr schön sogar aber rechtfertigt das diesen Umgang mit den Besuchern? Sachliche Kritik muss erlaubt sein auch wenn es einigen nicht gefällt und ich gehöre mal nicht zu den Nachäffern und Speichelleckern. von peter-josef -der sein Boot (nicht umsonst) verkauf hat- Wie du es jetzt formuliert hast, kommt es besser und verständnisvoller rüber. :polit: aber der "Beitritt" Kroatiens zur EU wird noch spannende Zeitungsartikel bringen. Auch wenn viele "Jugoslavienurlauber" sich das wünschen, wir werden uns in der Mentalität in den nächsten Generationen nicht annähern. Wer irgendwo hinfährt, den Platz akzeptiert, den er vorfindet, ein Restaurant als Essensausgabe akzeptiert, dem die Einwohner egal sind und für sich urlaubt, der wird sich weiter wohlfühlen. Das es diese Urlauber gibt, habe ich in den Kriegsjahren schockierend erlebt. Man traf auf dem Rückweg von Italien auf den Übernachtungsplätzen viele mit großen Booten, Wohnwagen und Wohnmobilen, die hemmungslos dort weiter urlaubten und stolz darauf waren, das es jetzt noch mal ein Quentchen billiger war. Urlauber, die Land und Leute erleben wollen, die brauchen etwas mehr Geduld und ein wenig Glück auf gutgestimmte Einwohner zu treffen. Dies wird abseits des üblichen Tourismus eher gelingen als in "Hochburgen". Man muss aber auch für sich entscheiden, was man vom Urlaub erwartet. Generell gilt, das man die Bedingungen des fremden Landes zu akzeptieren hat. Urlaubt man in Afrika oder Asien, so steht man auch vor vollkommen ungewohnten Situationen. Ich glaube, wir erwarten mit Europa, das sich auch alle Europäer normen lassen und das geht nicht. Die Ausgangsfrage von LCR Björn war: "Darf man auch mal Kritik üben?" Ich würde dies bejahen und sogar noch weitergehen. Ich würde sagen, man muss sogar Kritik üben, wenn einem solche oder ähnliche Dinge passieren! Aaaaaber, es sollte auch in der Sprache und der gebotenen Zurückhaltung geschehen. LCR Björn hat sich - zu Recht oder Unrecht - über einzelne Erlebnisse beschwert, die ihm widerfahren sind. Er hat aber sich nicht über ein ganzes Volk oder Land beschwert. Und deshalb empfinde ich seine Kritik als konstruktiv. Wenn alle "Unstimmigkeiten" auf Reisen so angegangen werden würden, wie von LCR Björn, gäbe es viel weniger derarige Konflikte. Ich für meinen Teil bin bisher nur durch Kroatien durchgefahren. Und auch das hat in mir nicht den Wunsch geweckt, mich dort öfter oder länger aufzuhalten. Div. Freunde von uns sind allerdings schon seit vielen Jahre treue, begeisterte Kroatien-Reisende :wink:
Jepp - gut gesagt - darauf ein Piccolöchen! :wink: Im Süden von Österreich wohnend ist Kroatien für uns praktisch vor der Haustür - ~300km bis zum Meer. Daher sind wir auch öfter dort und das seit Jahren (fast ausschließlich Istrien, aber meist in der Nebensaison). Nicht immer funktioniert alles reibungslos. Manchmal kommt auch das Südländische durch (es dauert halt etwas länger oder eine Zusage wird nicht (genau) eingehalten, oder am So morgen fängt einer mit einer Baumaschine auf dem CP zu werkeln an !). Auch sind die Preise deutlich gestiegen und nicht immer durch die Qualität gedeckt. Die meisten Gegenüber sind aber zumindest bemüht, wenn nicht sogar freundlich. Wirklich krasse Vorfälle würden mir jetzt nicht einfallen. RK Auch wir haben in Kroatien (4 Urlaube) völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht, von Leuten, bei denen man wie ein Familienmitglied aufgenommen wurde bis hin zur Angestellten im Laden, die deutlich merken ließ, dass man störte, von Kellnern in Kaffees, die Frauen, die allein kamen (meine mit Tochter) absichtlich nicht wahrnahmen und sofort kamen, als ich mich später dazusetzte. Total kühles Verhalten gegenüber Touristen während Landsleute zuvorkommend bedient wurden. Sehr freundliches Verhalten aber wenn der Eigentümer des Ladens, Marktstandes, Campingplatzes selbst bediente. Im selben Urlaub in Bosnien haben wir die dortigen Menschen offener und freundlicher Erlebt als ihre Nachbarn. Ja weiter wir nach Süden kamen, desto weniger freundlicher waren die Angestellten in Geschäften oder Gaststätten. Trotzdem fahre wir wieder hin, die lieben Menschen treffen, die wir dort kennengelernt haben. Übrigens: in einer Kroatischen Zeitung war zu lesen "Touristen betätigen sich als Müllsammler und säubern unsere Küsten" nach 8x Cres und 2x Biograd sind wir die letzten 4 Jahre nicht mehr nach Kroatien gefahren. Die negativen Gründe die hier genannt wurden sind dafür verantwortlich. Ich wünsche allen die sich in Kroatien wohlfühlen einen wunderschönen Urlaub und gute Erholung. Ich ärgere mich nicht mehr und fahre die nächsten Jahre auch nicht mehr nach Kroatien. Die postiven Berichte hier machen Hoffnung das es besser wird, spätestens wenn die Urlauberzahlen zurückgehen wird der Lernprozess beginnen. Wie ich oben schon schrieb, deckt sich das gottlob nicht mit unseren Erfahrungen. Wir haben uns eben noch Mal das Hirn zermartert, ob wir irgendwas was richtig Negatives dort im Zwischenmenschlichen erlebt haben - und wir waren nicht selten dort. (2001 Medulin, 2004 Plitvice, Pag, Porec / 2006 Hvar, Split / 2009 Pag / 2010 Peljesac, Krka, Trogir, Senj / 2011 Peljesac / 2012 Seline, Krk, Losinj, Istrien / 2013 Hvar, Pag) Aber wir konnte beim besten Willen kein Ereignis finden. Natürlich war die ein oder andere Person etwas reservierter und zurückhaltender - vermutlich fehlte der Umgang mit Touristen oder sie hatten Angst vor sprachlichen Kommunikationsproblemen. Das haben wir aber auch in allen anderen bereisten Ländern erlebt :roll: Ein Volk kann nicht unfreundlich, unverschämt oder "ungebildet" sein - es sind immer nur Einzelne und die Einzelnen habe ich in Kroatien "leider" bisher nicht gefunden.
So ist es. Wenn ich das an Einzelfällen festmache, kann ich solche Geschichten, die hier über Kroatien erzählt werden, aus Korsika, Spanien, Portugal, Italien und sogar aus Deutschland berichten. Uns ist dort jetzt wirklich nichts aufgefallen, was das Verhalten der Menschen, deutlich über den Durchschnitt heraus heben würde. Roman Hallo, wir haben in den Jahren 2007 bis 2012 jedes Jahr unseren Urlaub in Kroatien verbracht. Zwischen Istrien und Dubrovnik war alles dabei. Natürlich haben wir auch mal schlechte Erfahrungen gemacht. Aber diese schlechten Erfahrungen haben wir auch mal in Deutschland, Österreich oder auch Italien gemacht. Wir werden auch dieses Jahr ein kleinen Teil des Urlaubs in Kroatien verbringen und freuen uns schon riesig. Liebe aus dem gewittrigen Berlin Kasi In Kroatien habe ich beides erlebt. Cp ist es ein Staatlicher mit festangestellten Kroaten oder ein privat geführter. Je weiter ihr nach Dalmatien runterfahrt umso weniger Kroaten werden ihr auf größeren Cp finden das sind meist Bosnier und die sind schon weitaus freundlicher. Genauso im Restaurantbereich die besten Kroatischen Köche sind auch wieder Bosnier. Darüber wird nicht gesprochen ist eine Art Nogo Thema. Woran erkannt ihr den typischen Kroatischen Mann -- als erstes fliegt der Autoschlüssel auf den Tisch dann mindestens 2 Handys obligatorisches Kettchen an der Hand und um den Hals fehlt auch nicht. Geht auf dem Markt einkaufen ihr zahlt min. 30% mehr ich meide alle Geschäfte ohne Preisschilder oder ich muss handeln. Und ja ein Kroate wird immer eher sein Essen haben der Wirt kann gar nicht anderst als sich so zu verhalten. Trotz alledem sind wir auch nicht einmalig und alle Kroaten sind auch nicht gleich ist mal so und mal so. mfg apollo hallo zusammen, den Thread finde ich sehr interessant, bin auch froh, dass er NICHT geschlossen wurde, es kamen noch einige interessante Äußerungen. Wir baden -gesundheitliche Gründe- fast nie im Meer, da fehlt schon mal ein wichtiger Reisegrund dorthin. Dennoch haben wir mit dem Gedanken gespielt, das mal im Herbst oder Frühling zu tun. Wir waren aktuell in Italien -Lago Maggiore- Hauptziel war Korsika. Alle meine Vorurteile gegen Italien kamen wieder zum Vorschein in den paar Tagen: zB versteckte Kosten, die auf der Speisekarte nicht zu entdecken waren, Dutzende von Verbotsschildern auf dem Cplatz sogar Lautsprecherdurchsagen gab es in dieser durchdringenden Frauenstimme, wie ich sie vor 40 Jahren schon gehaßt habe. Wahrscheinlich geht es nur mir so. Aber daher ist für mich auch klar: wenn ich ein Land, eine Region habe, wo ich mit hoher Wahscheinlichkeit damit rechnen muss, dass die Dinge, die mir den Tag verderben, auftreten, dann gehe ich einfach da nciht hin. Frankreich: seit 30 Jahren sind wir mind. 1x jährlich -haben alle Regionen durch- dort, ich kann mich nur an einen Vorfall erinnern (Pizzeria :D ) wo ich knatsch mit Personal hatte. Sonst allermeist eine Freundlichkeit, ein Respekt (den ich aber auch entgegenbringe!), die den Urlaubstag richtig schön machen. Ob nun für Kroatien alle Details so stimmen, wie dargelegt, ist mir dann ziemlich egal, es gibt dort (außer kulturellen Bauten) fast nichts, was ich woanders in Europa nicht auch haben kann, warum soll ich also das Risiko suchen, dass die mir den Tag versauen? Ich bin kein Entwicklungshelfer für diese Leute. Ich bin keine Memose, kann solchen Ärger auch wegstecken, dennoch bleibt einem zB ein italienischer Kellner, der beim bestellen superdeutsch kann und dann beim bezahlen (wo es um seine Versprechung ging, dass wir Salat statt Salzkartoffeln im Tausch erhalten, es ging nur um 7€ aber die Unverschämtheit der Lüge, das ärgert denn doch) plötzlich kommen 3 Kellner und keiner kann mehr deutsch oder englisch, sowas frisst sich leider im Kopf fest. Wir sind seit Ende der 70er Jähre ständig im damaligen YU unterwegs gewesen, seit 1993 mit Womo ,mindestens 2x /Jahr im Raum Istrien ztwl. auch Ri Küstenstraße bis Zadar. Was mich selber verwundert ist die Tatsache ,das wir seit ungefähr 3 Jahren nicht mal mehr andenken nach CRO zum campen zu fahren . Wir haben es unbewußt aus dem Reiseplänen gestrichen. Das seltsame daran ist aber das wir keinerlei gravierende negative Erlebnisse über dies Zeit haben. Klar gabt es die üblichen Kleinigkeiten , wie Aufscheuchung um 4h früh durch 3 Polizisten (1991) und der Strafe von ATS 850.- ( 60.-€ ) wegen unerlaubten Nächtigen nahe Novigrad , einem gestohlenen MTB , in d.HS Lärm ,Hitze und Wowa-Besitzer die ihre Autos genau auf die schönsten Plätze m. Meerblick eingemottet haben , aber rein gar nichts was gegen Kroatien oder seine Bewohner sprechen würde. Im Gegenteil, wir durften am Bjiela Uvala am Abreisetag in d. NS sogar immer bis 16h stehen bleiben ,wurden einmal als ich mich idiotisch in einer neu angelegten Wiese bis zur Bodenplatte in den roten Gatsch eingesaut habe bei strömenden Regen von den Besatzung des Platztraktors wieder rausgezogen und keiner hat sich aufgeregt das danach der Platz wie ein Panzerübungsgelände aussah, hatten nie Probleme mit der Platzauswahl bzw. mussten nie um Plätze raufen, wurden nicht mit Platzverweisen genervt - habe die Leute im Service sowohl im CP-Bereich wie in den Restaurants in guter Erinnerung – es war alles Bestens. Ok man blendet ungute Erlebnisse eher aus ,aber der Grundeindruck ist ganz und gar nicht negativ. Weshalb es uns nicht mehr reizt hinunter zu fahren ,es sind ja nur ca.270km – habe ich noch nicht genau definieren können. Möglicherweise ist es die Gleichmäßigkeit , es sieht alles irgendwie ähnlich aus, die Strände ,die Buchten , die Dörfer , die Restaurants mit dem Einheitsangeboten - alles ist wunderschön , nur es hat für mich einen zu einheitlichen Charakter, kennt man mehre Buchten und Strände - kennt man alle - protzig gesagt… Vielleicht waren wir auch nur zu oft da. Ich spreche hier allerdings nur von den Bereich bis Primosten – weiter unten war ich nicht . Das sich dort das Bild ändern würde ist klar, aber ich kann mich nicht motivieren weiter zu fahren. grüße schulze Ja, wir haben gerade eine Kroatien Reise hinter uns vom 16.6-28.6.2013 waren wir auf dem CP Amarin bei Rovinj. Der CP war bis auf die zeitweise Beschallung soweit OK, aber einfach. Die Dame an der Rezeption war auch nett. Soweit dies, aber ich kann mich auch nur anschließen die Leute waren Teilweise sehr unfreundlich z.B auf dem Markt wollten wir Erdbeeren zum Preis für 4,20Euro (500gr) als wir sagten das uns dies zu Teuer wäre wurden wir als geizige Touristen angemacht. Auch war neben dem CP ein kleines Gartenlokal Marco wo wir uns mit noch einem Ehepaar zum Abenessen angemeldet hatten. Nach 2 Stunden,wurden wir aufgefordert das Lokal zu verlassen weil sie die Plätze für andere Gäste brauchten, wir hatten aber auch gut verzehrt und auch gut getrunken, unsere Gläser waren noch halb voll. Sowas ist uns noch nie passiert trotz gut Umsatz. Ja ich fahr auch erst mal nicht wieder nach Kroatien, die Lebenmittel und auch das Gemüse waren recht teuer. Auch hat uns die steinige Küste nicht gefallen, aber was uns gefallen hat, das es überall sehr sauber war und kein Müll auf den Strassen lag.
Wunderbar gesagt/geschrieben - das war auch mein Empfinden unlängst Ende Mai in Istrien, welches mich auch sobald nicht mehr sehen wird... ...mit den Menschen hat das nix zum tun - gibt überall solche und solche.
Tja wenn mal noch nicht mal über Istrien hinaus gekommen ist., können ja nur solche Beurteilungen auskommen... :roll: Hey Wir waren letztes Jahr in den Sommerferien gewesen in der Nähe von Umag auf der Suche nach einen Campingplatz und tja was soll ich sagen umso weniger freie Plätze es gab auf den vom ADAC ausgezeichneten umso teurer vom eigentlichen Preis sind sie geworden, hatte auch gefragt erst ob sie es als Witz meinten und gelacht, weil ja die Preisliste auslag aber war wirklich so gewesen. Oder leider ein anderes Bsp. in der Nähe vom Campingplatz war ein sehr schöne Fischgaststätte gewesen, wo manauch soagr sehn konnte das sie alle 3h ca frischen Fisch fingen, da dachten wir uns da gehn wir hin und essen endlich mal lecker einheimischen Fisch. Bestellt war schnell für uns 3 sprich 1 Kind (Pommes und Schnitzel) und wir 2 Erwachsene (frischen Fisch), nebenan hat ein Einheimischer bestellt, der schon ne andere Karte bekam wie wir. Mh dachten wir, is ja klar Einheimisch und nicht so ne deutsche Karte. Der Hammer kam beim bezahlen, 78 Euro für das Essen incl. 3 Getränke, da dacht ich ich fall vom Glauben ab, war auch nicht so ein ete Petete Restaurant, normal halt. Aber außer die 2 beschriebenen Sachen wars ein sehr schöner Urlaub gewesen auch von den Einheimischen her, immer freundlich und höflich.
Wobei auch Istrien abwechsungsreich sein kann, wenn man auch mal ins Landesinnere fährt. Anonsten gibts da; wie überall; positive und negative Erlebnisse, dehalb haben wir ja ein Wohnmobil, wenns uns nicht passt fahren wir weiter! Und wenn ich vera.... werde wehre ich mich!
Hat zwar keiner geschrieben aber Du bist ja eh der Vollkenner :mrgreen: Du warst ja auch nicht gemeint... vom Vollkenner ;D hi ..jobeliks, nun ja es war schon etwas über Istrien hinaus, Primosten- knapp vor Splitt - urlaubsmäßig bin also schon über Istrien hinausgekommen - genauer lesen ist angesagt. Zu deiner Information ,ich habe YU oder später CRO &Serbien beruflich schon bereist da warst du noch nicht mal geplant. Der Autoput von Zagreb nach Belgrad ist mir heute noch in grauenhafter Erinnerung, damals in den 70igern gab es eine Tag und Nacht durchgehende LKW-Kolonne die das Reich Saddam Husseins und Konsorten mit den "notwendigsten" belieferte und es war eine normale Bundestraße mit einer total lädierten Betonpiste. Hat man sich mal zu einen Überholmanöver entschlossen , dann war es reine Glücksache wenn man in die endlose Truck-Kolonne wiedermal einscheren konnte, ungezählte Wracks am Straßenrand - deren Fahrer es nicht geschafft hatten sprachen eine eindeutige Sprache.. So ganz unerfahren was YU oder die Nachfolgestaaten betrifft bin ich eigentlich nicht nur hab ich das meiste schon vergessen bzw. ausgeblendet :eek: schulze Jepp - ist schon klar, Schulze, aber m.E. findet das interessante, "andere" Kroatien auf den Inseln, Peljesac und natürlich im Hinterland (z.B. Plitvitze, Kkrka) statt. Dass es an der Küste im Norden immer ähnlich aussieht ist, liegt in der Natur der Sache. Das ist an der italienischen Adria oder an der Nordsee kaum anders. :mrgreen: Man kann Deutschland auch nicht anhand von Küstenbesuchen und Überlandfahrten beurteilen, denn jede Region hat ihre Reize - manchmal muss man nur genauer hinschauen. :| :D
Sorry, Sven, auch wenn dein Beitrag zeitlich schon etwas zurückliegt, kann er in dieser von dir getätigten absoluten Aussage nicht unwidersprochen bleiben. Wir waren auf unserer Asien-Womotour u.a. auch in der islamischen Hochburg Iran. Und ich kann feststellen, dass wir dort die allerfreundlichsten und hilfsbereitesten Menschen getroffen haben, mit denen wir je auf unseren vielen Auslandsreisen in Kontakt kamen. Eine Pauschalierung auf islamisch bevölkerte Gebiete ist absolut unzutreffend. Die Freundlichkeit der Bevölkerung ging u.a. bis hin zur Einladung an uns (wildfremde Touristen) zum Abendessen... Diese Gastfreundschaft möchte ich mal in Europa sehen!!! Habe die Ehre Gogolo Hab Dank für deinen Beitrag, Gogolo. Ich kann dir da nur zustimmen. Wie man in den Wald hinein ruft... , Klaus
Hallo Gogolo, 1) Du hast recht :ja: , ich könnte den gesamten Beitrag von dir unterschreiben. 2) Du hast nicht recht (Gastfreundschaft in Europa) :nein: , wir wurden schon einmal in Frankreich eingeladen...... Wir hatten nur ein kleines Zelt, minimales Budget und es regnete Hunde und Katzen. Wir waren in der Champagne und fragten einen älteren Herren nach einen einfachen freien Hotelzimmer, da alles belegt oder unbezahlbar war. Er nahm uns mit nach Hause, telefonierte und arrangierte. Er arbeitete in einer Champagnerkellerei und wir tranken eine Flasche Chamapgner. Er telefonierte und arrangierte .... und wir tranken eine zweite Flasche. Irgendwann legte er den Hörer aufs Telefon und sagte: Est-il besoin d'être un hôtel? (Muss es ein Hotel sein?). Und so wurde es ein lustiger Abend mit ihm und seiner Frau und wir haben bei ihm in Haus übernachtet und gefrühstückt. Er weigerte sich mit Händen und Füßen ein paar DM anzunehmen. Damals waren wir aber noch sehr jung (so um die 20) und mir wird diese Familie ewig in Erinnerung bleiben. Als wir Jahre später nochmals hin gefahren sind um uns mit einem Geschenk zu bedanken, lebte er leider nicht mehr. Trotzdem hast du auch hier recht. Der hier so oft falsch interpretierte Islam predigt genau dies Gastfreundschaft zu Fremden. Wobei "der Islam" und "die Islamisten" (im deutschen "Sinne") für mich zweierlei Dinge sind. Raidy, ich stimme dir voll zu, aber das war doch sicher ein Einzelfall in einer gewissen Notsituation. Aber was die echte Gastfreundschaft (da ist jetzt zwar OT, aber es muss auch mal gesagt werden) in Europa betrifft so sind wir noch meilenweit von der islamischen (auch Zustimmung: nicht islamistischen) Gastfreundschaft entfernt. Szenario: vor deinem Haus steht ein ausländisches Protzmobil mit einer Besatzung, die offensichtlich wesentlich wohlhabender ist als du und auch in keiner Notsituation sind. Würdest du hingehen mit den Leuten Kontakt aufnehmen und diese letzlich dann in dein Haus einladen und reichlich bewirten? Vielleicht sogar noch Wasser und Strom geben und erlauben, dass sie ihr Abwasser bei dir entsorgen können? Ich bin mir sicher, dass 99,99% der Bevölkerung in Deutschland und auch im Rest Europas das nicht machen werden. Ich schließe mich da nicht aus, bin mir aber aufgrund meiner Auslandserfahrungen über die Gastfreundschaft nicht mehr ganz sicher. Ich denke und habe es auch erlebt: je weiter südlich in Europa man ist, desto größer ist die gelebte, wirkliche Gastfreundschaft. Und jetzt auf den Ursprungsthread zurück zu kommen. Was erwarten wir eigentlich für eine "Gastfreundschaft" - gerade in Kroatien? Sollen die Leute dort aufspringen und uns im voreilendem Gehorsam zu Diensten sein? Ich stimme zu, dass man Freundlichkeit überall erwarten sollte. Und hinsichtlich der Gleichbehandlung und Schnelligkeit bei der Bedienung in Lokalen muss ich hinzufügen, dass ich in Bayern, wenn ich in mein Stammlokal gehe und zur Bedienung sage "Resi, bring mir bitte ein Bier", dass ich dann bevorzugt vor fremden Gästen bedienst werde, auch wenn diese früher das Lokal betreten haben sollten. Auch in Deutschland gibt es hinsichtlich der gegenüber gelebten Freundlichkeit enorme Unterschiede. Ich muss jetzt sogar "Nestbeschmutzung" machen: die Freundlichkeit gegenüber Gästen ist in Bayern oftmals nur rudimentär vorhanden. In den Touri-Hochburgen ist es schon manchmal selbst für uns Eingeborenen wirklich schlimm, wie hier Gäste im wahrsten Sinne des Wortes "abgefertigt" werden. Andererseits waren wir auch einmal in der Mecklenburgischen Seenplatte - dort war die Freundlichkeit der Menschen (nicht nur im 'Fremdenverkehrsgewerbe sondern generell) extrem auffallend und im Gegensatz zu Bayern direkt beschämend. Habe die Ehre Gogolo
hallo Googolo, hierzu darf ich dich trösten: ich bin überzeugt davon, dass viele -wie wir- zB den Viktualienmarkt besuchen mit Lokal, damit wir gerade diese Münchner "Freundlichkeit" mal wieder erleben dürfen. Wäre dort ein freundlicher Ton, würde man uns respektvoll behandeln, könnte es sein, dass wir dort gar nicht mehr hingehen :D :D :D :D
:daumen2: ich würde es nicht an volksgruppen ländern usw. festmachen, sondern ich bin der meinung, die gastfreunschaft nimmt im gleichen maße ab in der der fremdenverkehr zunimmt. das kann man doch sehr gut beobachten. je weniger fremdenverkehr desto freundlicher die menschen. das ist sogar saisonal auch so. trotzdem gibt es die grundeinstellung mancher völker. von ablehnung über reserviertheit bis zur ausgesprochennen freundlichkeit. manches wird durch geschäftstüchtigkeit kaschiert, ist aber doch vorhanden. und wenn man an die menschenmassen in den fremdenverkehrshochburgen denkt, grenzt es ja manchmal schon an selbstschutz nicht allzu freundlich zu sein. zumindest für die die nicht davon profitieren, sondern vielleicht nur dort wohnen. |
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