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Tipps für ein langes Batterieleben, nur für AGM. Gel muss anders geladen. Lade mit nicht zu hoher Spannung 14,4V/ 25° - 14,2V /35°, Impuls Verfahren bevorzugen (weniger Wärme), wenn möglich Temperaturkompensation nach rüsten. Lade niemals mit 14,8V, sei mit 90% bis 95% Vollladung zufrieden. Laden mit 0,1C bis 0,3C mit IU0U Kennlinie, ( 2h bei (14,4V, 5h bei 13,5V (13,2V bis 13,8V). Entlade niemals mehr als 30% von C, 70% verbleiben im Akku. Vermeide WR Betrieb, wenn nötig < 0,1 C in Amper.(95Ah gleich 9,5A) Lade auch kleinen Verbrauch kurzfristig nach. Lade bei Lagerung Stillstand regelmäßig nach, 1x im Monat. Optimal für Batterie ist Erhaltungsladung bei 13,5V mit 1x im Monat einen geringen Verbrach. So hält die AGM 10Jahre. Siehe auch --> Link 5 Todsünden bei Umgang mit dem Akku. Meine Banner AGM 95Ah ist über 4 Jahre alt, bei letzten Leistungstest 5A x 8,5 Stunden = 43Ah, Spannung noch 12,2V. Kein WR betrieb. Für WR hatte jetzt Lifeypro4 90Ah Nachgerüstet, Entladen 4C bis 70% C, laden bis 0,5C, gleich 3000 Zyklen möglich. Kosten ca. 800,-€ mit Sicherheitstechnik. Hanton Sehr interessant Würde aber die Hauptvorteile , die bei AGM propagiert werden ad absurdum führen auch das Argument , dass viele AGM wegen fehlender 14,8 V Ladeschlussspannung sterben , natürlich auch AGMs könnte man dann eigentlich (bis auf die sogenannte Wartungsfreiheit) in eine Reihe mit normalen Starterakkus einreihen. Eine Parallele dazu , hab ich ja schon beschrieben , Sonnenschein Gels der frühen Produktionsjahre vor der Exideübernahme hielten an einem vollkommen ungeeigneten Ladegerät mit zu geringer Ladeendspannug 8-10 Jahre , in den letzten Jahre noch max. 4. Auch Ausfälle nach 1- 2 Jahren gibts genügend. Ich denke allerdings , dass Nögels Argumentation auch auf etwas anderer Ebene meine Ansichten bestätigen. Akkutechnik ist eine Wissenschaft . Und die meisten Hersteller und Vertreiber , die wie Johnsons Control oft im Besitz von Hedgfonds sind, paaren inzwischen z.B. lustig Billigherstellung in Fernost mit Gehäusen aus Italien . Dokumentationen sind inzwischen Mangelware und oft widersprechen sich die Verantwortlichen in ein und derselben Firma. Zu Lasten des Verbrauchers. Ich schau mir bei meiner neuerworbenen 140 AH Gel (leider war die Liefersituation für die geplante LifeYPo 90 Ah mit BM desolat) und einem dazu ideal passenden Ladegerät , die Geschichte genau an. Auf jeden Fall ist das mein letzter Standardakku vor Lithium. Nette Armin Hi, für Nögel: was heisst hier ""Ladung mit "nicht zu hoher" Spannung bevorzugen"" ? auweislich des unten stehenden Datenblattes direkt und unverändert vom vom Hersteller Banner selbst benötigt sein AGM-Batterietyp Banner runnig bull, mit dem vielen Wonis sogar erstausgestattet weden, eine Ladeendspannung von 14,8 V - die aber von den Versorgungsanlagen der meisten Wonis nicht erbracht werden kann. Darin liegt meineserachtesn der frühe Ausfall dieses Batterietyps. Ausdruck erstellt durch EAC am 04.10.11 Banner Batterien, Vertrieb OEM, Salzburgerstraße 298, Banner Straße 1, A-4021 Linz, AUSTRIA Tel.: +43-732/ 3888- 580, Telefax +43-732/ 3888-299 Technisches Datenblatt Typen - Nummer: 595 901 085 Standard DIN EN 50342, DIN IEC 60095-2 Einsatzgebiet Starterbatterie (AGM) Elektrische Werte: Nennspannung 12 V Nennkapazität (20h bei 25°C bzw. K5 bei Zyklenbatterie) 95 Ah Reservekapazität (bei 25°C) 158 min Kaltstartstrom 850 A (EN) Selbstentladung (bei 25°C) ca. 3% pro Monat Innenwiderstand Batterie ca. 3-5 mOhm Abmessungen und Gewichte: Gehäusegröße H8 Abmessungen (max L x B x H Gesamthöhe) 353 x 175 x 190mm Batteriegewicht trocken 20,8 kg +/- 2% Batteriegewicht gefüllt 27,2 kg +/- 2% Elektrolytmenge 4,9 l / 6,4 kg Elektrolytdichte 1,31 kg/dm³ Elektrolyt verdünnte Schwefelsäure Ausführung: Batteriegehäuse Polypropylen mit im Deckel integrierten Griffen, Deckel und Kasten schwarz Bodenleiste: B13 Rüttelfestigkeit V3 Anlieferungszustand gefüllt und geladen Verschluss- Stopfen Ventilstopfen (verschlossene Batterie VRLA) Schaltung 0 Polausführung 1 Separator Glasvliesseparator Elektroden Bleiplatten mit Ca- Legierung Entgasung Zentralentgasung mit integriertem Rückzündschutz über die rechte Seite Wartung: Wartungsintervall wartungsfrei (verschlossene Batterie) Wasserverbrauch <1g/Ah Elektrolytkontrolle kein flüssiger Elektrolyt da verschlossene Batterie Nachfüllwasser Nachfüllung nicht erlaubt Ladestrom (Empfehlung bei 25°C) 9 - 10 A Ladespannung (Empfehlung, mit externem Ladegerät) 14,8 VDC (spannungsbegrenzt !) Allgemeine Daten zur Batterie: OEM-Kunden- Teilenummer keine Banner- Teilenummer 016 595 01 8501 Anbauteile Polabdeckung „Running Bull“ Teilenummer 305 59501 30 Seit zehn Jahren versorgt meine Billig-AGM meine Kompressor-Kühlbox als dritter Akku im 4x4. Das ist ja in meinen Augen das Problem , unabhängig von Säure, Gel, AGM Beispiel : Exide 140 AH 1. Akku Mai 2003 - Februar 2011 2. Akku Februar 2011 - Juni 2014 3. Akku Juli 2014 - ? Gleiches Ladeverhalten gleiches Nutzerprofil und dazu gibt es unzählige Beispiele Hallo Zusammen! Empfohlener Ladestrom bei 25° 9-10A. Diese Daten zweifle ich an! Welche Starterbatterie verlangt eine solche Begrenzung. 2007 waren es noch 40% der Nennkapazität bei der gleichen Batterie. Wahrscheinlich werden diese Daten Jahr für Jahr an die Ausfallrate der Akkus angepasst. LG. Wolfgang Etwa 10 A Ladestrom sind der traditionelle Wert für einen Akku von etwa 100 Ah. Dieser Wert gilt wohl schon 100 Jahre. In alten Handbüchern stand immer "schnell aufgeladener Strom ist nicht von Dauer", 40 A Ladestrom in eine 100 Ah Batterie klingt für mich ziemlich brutal, ich habe hier aber genug gelesen um zu wissen, dass die wahren Kenner der Materie auch gern mit 70 A laden, jedenfalls die Ausführung AGM. Hallo underdog! Sieh mal ganz oben in den Daten da steht Starterbatterie. Diese sind für hohe Ströme ausgelegt. Beim Motorstart kommen da schnell mal einige 100A zusammen. Läuft dann der Motor u. die Lichtmaschine arbeitet kommen als Ladestrom wieder einige zig Apere zusammen. Da fragt die Lichtmaschine nicht "hallo nur 9-10A" Für eine Aufbaubatterie sind aber auch 10A ein bischen dünne. Wie gesagt das Datenblatt von 2007 habe ich noch. Auch die Aussage von Banner über die Ladeschlußspannung dieser Running Bull sind sehr unterschiedlich. LG.Wolfgang Ich kümmere mich eigentlich nicht um die Ladeströme, die sind vor mir verborgen. Ich habe nur meine steinalten Ansichten verbreitet. Immer wenn ein Akku defekt ist, kaufe ich einen neuen und ich suche mir nicht den besten und schönsten aus. Für mich ist das keine Religion, ich habe nur gerade genügend Zeit und eine Tastatur vor mir. Die wahren Kenner laden nach ihren heiligen Datenblättern und ich kümmere mich einfach nicht um diese Dinge, so kann ein jeder zufrieden sein. Hallo Mit der Ladespannung auf14,8V kann zum Überladen führen, es bildet sich mehr Wasserstoff und Sauerstoff als die Batterie aufnehmen kann. Folge der Druck steigt bis der durch Sicherheitsventil entweicht. Wartungsfrei haben ein Überdruckventil. Die Batterie trocknet langsam aus. Vor zehn Jahre waren die Batterie noch trocken vorgeladen, nach Auffüllung mit Schwefelsäure waren sie startklar. Heute werden schon Werk verfüllt, die Alterung Sulfatierung beginnt, werden zwischen gelagert, der Transport von China dauert fast 6 Wochen, der Großhandel nimmt sie Auflager, bis sie beim Händler auf einen Käufer warten. Bei einen Akku kauf sollte man Herstellungsdatum wissen, Protokoll zeigen lassen, wann Nachgeladen (mindestens alle 6 Monate) wurde. Und sollte vor dem ersten Gebrauch, vollgeladen werden. Wenn der Akku durch die Lager geschädigt wurde, muss sich nicht wundern, wenn er nach 2 Jahren keine Leistung mehr abgibt. Hanton Leider nein. Bei den Problemen speziell bei geschichteten und länger teilentladenen AGM -Calcium / Banner Akkus hilft nur eine 24 Stunden Ladung mit 16 V über einen langen Zeitraum von 24 Stunden um sie wieder einigermassen zu regenerieren. Nette Armin Zum regenerieren gibt es Spitzele Impulse Ladegeräte, die Sulfatierung (Kristalle) beseitigen, zum Teil beseitigen? Man sollte die Deckel nicht aufmachen, biauwe hat es bei seinen Gel Akku gemacht, --> Link Er schreibt: Die "wartungsfreien" Gel-Akkus waren nach 15 Monaten ausgetrocknet, nur durch Nachfüllen von destillierten Wasser laufen sie heute noch. Sind jetzt 4 Jahre alt. Hanton Meine AGM`s von Exide, speziell ausgesuchte Typen, sind nun knapp 5 Jahre, haben derzeit ca 95% Ihrer Leistungsfähigkeit und werden mit max 14,4V geladen. Was soll eigentlich der Unsinn generell von14,8 V zu sprechen die AGM`s angeblich verlangen. Es gibt Modelle die 14,25V verlangen, solche die 14,4V wollen ( habe ich ) andere die eben 14,8V benötigen ( angeblich ). Z.B Lead Acide von Panasonic. Es ist wenig hilfreich immer wieder gleichen Stuß von 14,8V pauschal zu wiederholen !!! Ich wiederhole Pauschal! Die Ladeschlußspg ist Hersteller und auch Modellabhängig. Gerade Exide bietet verschiedene Modelle, passend auch für 14,4V, die sich der geneigte User aussuchen kann - wenn er weiß was er sucht. Ansonsten stimme ich zu dass das Chaos auf den Datenblättern der Hersteller ( oft nur Verkäufer ) problematisch ist.
Ach ja? Wo steht das und wer garantiert dafür was du schreibst? Manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass mehr Batt. durch "gute Tipps" aus Foren über den Jordan gejagt werden als durch Alterung. :lol: Zitat sch8mid: Leider nein. Bei den Problemen speziell bei geschichteten und länger teilentladenen AGM -Calcium / Banner Akkus hilft nur eine 24 Stunden Ladung mit 16 V über einen langen Zeitraum von 24 Stunden um sie wieder einigermassen zu regenerieren. Nochmals: bei verschlossenen Batts (Gel u. AGM) gibt es k e i n e Schichtung,deshalb dürfen sie auch nicht mit 16V in die Gasung getrieben werden !!!!! Diese Schichtung tritt nur bei Flüssig-Säure =nassen Batts auf, die Säure kann durch Gasung = Rekonditionierung durchmischt= homogenisiert werden, der Wasserverlust wird durch die offene Bauweise wieder aufgefüllt . Gr.R . Das ist eine offizielle PDF von Banner direkt. aus dem Jahre 2011/2012 Achtung ! Genau lesen , was ich geschrieben habe ! Betrifft nur Calcium Akkus , die durch geringe Ladespannung , falsche Ladegeräte und lange Standzeiten verhungert sind und die regeneriert werden sollen . Banner schreibt für AGMs eine Ladeschlussspannung von 14,8 V vor. Ich zitiere: Spezielle Ladeprogramme schaffen Abhilfe. Geschichtete Vollcalciumbatterien können in den meisten Fällen durch entsprechende Ladeprogramme wieder in den vollen Ladezustand gebracht werden. Wichtig ist dabei eine erhöhte Ladespannung von 15,8-16V über einen Zeitraum von ca. 24h. Der maximale Ladestrom muss dabei mindestens 1/10 der Nennkapazität betragen (z.B. 10A bei einer 100Ah Batterie). Dabei muss die Umgebungstemperatur mind. 15° Celsius betragen, um für günstige Bedingungen für die Ladeaufnahme zu schaffen. Quelle : Banner Newsletter Technik - Ladung von Calcium -Batterien Nette Armin kintzi Banner spricht , wie du selber oben lesen kannst , explizit von Schichtung bei Vollkalzium Akkus. Ich muss gestehen , war für mich auch etwas befremdlich. Und diese hohe 16 V Ladepannung , dann aber noch dazu auch mit hohen Strömen wird in der Photovoltaikbranche bei Akkus jeder Coleur gerne angewendet. Natürlich genau überwacht. Wenn ich mich nicht irre :-) ist auch unser LifeYPO -Experte Sonnentau ein Spezialist dieser Art von Regenerierung konventioneller Akkus. Nette Armin
Armin, es geht aber hier um BANNER AGM's und nicht um Vollcalzium B., deshalb bitte Vorsicht mit solchen Infos. Die 14,8 V Ladeschlussspannung ist für die neueren BANNER AGM Akkus ist richtig. Das Datenblatt von BANNER schreibt für die 595(9)01(085) 12V 95 Ah dazu im Jahr 2011 noch 14,4 V vor, hingegen dann im neueren Datenblatt vom Jänner 2012 für denselben Batterietyp aber 14,8 V. Vielleicht haben sie da an der Qualität was geändert, und deshalb ab dann die 14,8V.
Richtig, obwohl er schon freundlich darauf hingewiesen wurde wird hier einiges durcheinander geworden! :ja: ich hab nie , was anders geschrieben als 14,8 V Ladeschlussspannung. Das andere bezog sich auf Regenerationversuche . Das ist ja das quere , du bekommst kaum mehr technische Informationen und viel falsche Auskünfte , einmal kommt die Info Ladeendspannung 14, 4 V dann 14,8 V , dann gibt es die unterschiedlichen Länderempfehlungen, obwohl garantiert die gleichen Akkus aus China im Containerschiff drin sind : einmal USA-Gel 14, 1V , dann Europa_Gel 14,4 V . Da kennt sich langsam keine Sau mehr aus :-) Nette Armin
Eben, du schreibst was zur agm Batterie und kopierst ein schreiben von Banner zur Regeneration einer Banner Calcium Batterie.... Das steht groß drunter! Soweit ich bei Banner lesen konnte gibt es die Banner Running Bull AGM nicht als Calcium Ausführung, vermutlich gibt es die nirgens! Zitat sch8mid: Vielleicht haben sie da an der Qualität was geändert,.... Qualität ? Haben einmal nach dem großen Sterben bei Hymer vor 12 oder 18 Mon. die 95Ah auf 92Ah (95201) ersetzt. Das Durcheinander ist seit Jahren bekannt, habe sämtliches Vertrauen verloren. In jedem Fall ist Rec(k)ondition bei verschlossenen Batts (Gel u. AGM) Quatsch wegen fehlender Schichtung. Spannungen > 14,8V bei europ. AGMs erfreuen die Verkaufsabteilungen der Hersteller, weil in jedem Fall die maximale Rekombinationskapazität der Zellen überschritten wird u.Wasserstoff-/Sauerstoffgas unwiederbringlich über die Überdruckventile (VRLA) abhaut.(Vulgo: trocknet aus). Es sei denn, man füllt trotz Verbotes dest. Wasser nach. :razz: . Nicht öffnen, da der Luftsauerstoff Platten u. Kat durch Oxidation schädigt. Gr.R Ich bin nach dieser Frage auch sofort wieder weg... Was verballert ihr Schriftgelehrten an Geld und Zeit für eure Batterie-Wissenschaft so im Jahr? Schon diese endlosen Forumsdiskussionen um 14,4 oder 14,8 Volt über viele Seiten hauen eine Menge an wertvoller Menschenzeit weg. Mein Statement: Ich kümmere mich um (fast) nichts, ich fülle Wasser, Diesel und Rotwein ins Mobil und ich fahre damit. Ölwechsel ist mir heilig weil die Maschine heilig ist, aber die Akkus... Braucht keiner was dazu zu schreiben, nehmt es als Beobachtung eines Außenstehenden. Auf folgende Seite fand ich „Infos über Batterien“ --> Link . Hier werden sehr hilfreiche Infos geben. Hanton
...kann ich dir sagen...! Wenn du uns erzählst was du für dein Womo im Jahr ausgibst incl aller unnötigen Fahrten :D
Ist auch besser so ... :lol:
Der Sauerstoff wird doch z.B., bei Gel-Akkus rekobiniert!? Nun meine Frage: Was ist der Unterschied zwischen Sauerstoff aus dem Akku und der Luftsauerstoff? Hallo Uwe, berechtigte Frage. Hatten wir schonmal hier zu raidys Zeiten. Bei einer nassen Batt steigt beim Laden an den den positiven Platten gasförmiger Sauerstoff in der Flüssigkeit als Blase auf, an den negativen Platten perlt Wasserstoffgas empor. Der Sauerstoff kommt ausser beim Entstehen mit den Platten nicht in Berührung, so dass die Platten kaum Oxidieren. Auch der Luftsauerstoff kommt mit den unter Flüssigkeit liegenden Platten nicht in Berührung,so daß Oxidation bzw. Korrosion minimal. (Anders bei bloßliegenden Platten infolge Flüssigkeitsmangel). Bei Gel bzw. AGM ist die Schwefelsäure im Gel bzw Glasfaser-Vliess gebunden ,der entstehende Sauerstoff kann keine Gasblasen bilden. Die verschlossene Zelle steht unter Druck, der Sauerstoff diffundiert von pos.Platte zur negativen. Der Sauerstoff-Transfer findet durch ein festes, poröses Medium statt,nämlich Risse im Gel oder freie Poren im Vliessmaterial. An der negativen Platte angekommen reagiert der Sauerst. über weitere elektrochem. Schritte mit dem dort entstandenen Wasserstoff zu Wasser= Rekombination. Öffnet man die Zelle einer Gel/AGM, tritt Luftsauerstoff unkontrolliert an die Platten und übrige Strukturen u. führt zur (vorzeitigen) Korrosion. Quelle: Exide-Handbuch Teil1 Ausgabe 6, Febr.2012 Seite 14 ff. mit guter Schema-Zeichnung auf S.16 Gr. Richi Wenn die Platten frei liegen fehlt auf jeden fall Flüssigkeit (Wasser). Dann fülle ich lieber vorher Wasser nach, wenn diese noch bedeckt sind. Dann kommt auch der gefährliche Luftsauerstoff nicht ran :D Aber doch nur bei den Nassen=flüssig Elektrolyt/Säure. Bei Gel ist die Säure in die recht dicke Gel-Paste eingemischt, draufgekipptes Wasser bleibt stehen. Lit.: Wikipedia VRLA-Akkumulator Gr.R So sieht die Gel von Innen aus: ![]() Die braunen Bleiplatten liegen dann frei, wenn Wasser fehlt. Hi Leute, nur um ein paar Unwahrheiten auszuräumen. Auch AGM und GEL Batterien sind Vollcalcium Batterien! Bedeutet sowohl das positive als auch das negative Bleigitter besteht hauptsächlich aus Blei, gemischt mit einem sehr kleinen Anteil an Calcium, Zinn und teils Silber. Heutzutage findet man aus produktionsgründen fast nur mehr Vollcalciumbatterien. Nur im LKW Bereich gibt es noch Hybridbatterien. Das positive Bleigitter besteht aus einer Blei Antimon Legierung und das negative aus einer Blei Calcium Legierung. Auch AGM und GEL Batterien kann man in eine Schichtung treiben, wennauch sehr selten. Dies hat nichts mit verschlossen zu tun. Eine 16V Ladung ist die Normladung bei konventionellen Nassbatterien. Bei AGM Batterien darf die Ladespannung nicht über die von euch mehrmals erwähnten 14,8V erhöht werden, da sonst ein Überdruckventil innerhalb der Batterie öffnet. Gel Batterien werden teils auch für kurze Zeit mit 15V geladen. Weiters glaube ich auch wie schon ein Vorredner, dass viele Batterien durch schlaue Tipps und Empfehlungen in Foren eher beschädigt als gerettet werden. Leider stehen im Internet sehr viele Halbwahrheiten, oder aus dem Zusammenhang gerissene Zitate. Ich denke die Wahl einer Batterie hängt immer von den eigenen Bedürfnissen ab. niedriger Preis, dafür von Zeit zu Zeit Wasser nachfüllen --> Nassbatterie mittlerer Preis, dafür kein Wasser nachfüllen und die Fähigkeit hohe Ströme abzugeben (Wechselrichter) --> AGM hoher Preis, dafür kein Wasser nachfüllen und hohe Zyklenfestigkeit(nur bedingt für hohe Ströme geeignet) --> Gel High End Produkt --> Li Batterie Speziell bei AGM Batterien greifen aber viele gerne zu den günstigeren Starterbatterien (zumindest hier im Forum) welche eigentlich für Start Stopp Systeme mit geringer Zyklentiefe konzipiert sind und nicht zur AGM Versorgungsbatterie und wundern sich dann, dass sie teils nach recht kurzer Zeit ausfällt. Wäre das gleiche wenn ich anstatt der 90Ah Batterie mit einer 30Ah Batterien meinen 2l Diesel starten will. Wird nur in der warmen Jahreszeit funktionieren und nicht lange. Dann darf ich mich aber nacher nicht beschweren..... Jahrzehntelang lud ich meine Autobatterien mit einfachsten Ladegeräten, Transformator mit Gleichrichter, Spannung bis sonstwo, keine Ladekurve. Die Akkus haben irgendwann munter gegast, dann hielt ich sie für voll. Nicht einmal ein Jahr habe ich ein Wohnmobil und musste hier sehr viel über das richtige Laden lernen. Vor kurzem bekam ich ein stabilisiertes Netzteil 13,8 V bis 20 A, das wird von jetzt an mein offizielles Ladegerät im Haus sein. 3 bis beliebig viele Tage werde ich dann bei Bedarf den Akku anschließen, danach sollte der Akku ziemlich voll sein, ohne sich die Seele aus dem Leib zu gasen. Ich bin stolz auf meinen persönlichen Fortschritt. Was ich bisher verstanden habe: 12,8 V am Akku wenn er einige Zeit ruhig gestanden hat, der Akku ist rappelvoll. 10,5 V, der Akku ist absolut leer. Dauerladespannung mit 13,6 V bis 13,8 V ist problemlos möglich ohne gasen. 14,4 V, der Akku gast auch ohne dass ein bedeutender Ladestrom fließt. Jetzt das allerneueste, man kann auch mit 16 V laden? Ich denke mal, ich verbleibe bei den 13,8 V und lese hier ab und zu mal mit und beobachte das Thema. Schönen Tag noch. Zitat: Jetzt das allerneueste, man kann auch mit 16 V laden? Richtig, so ein Quatsch! Bei Ausgleichsladung für 30Min ok, aber kein Standardladen u. nur bei nassen/flüssig Elektrolyt Batts geschlossen mit Stopfen zum Wassernachfüllen. |
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