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Frage an die Hundeflüsterer...


pezz88 am 12 Jul 2013 19:39:32

Wir sind uns nicht ganz sicher, was wir machen sollen...
Möchten uns gerne einen Australian Shepherd zulegen, bitte keine generellen Diskussionen zu der Rasse, dass ist bekannt!

Unsere Situation stellt sich wie folgt da:
Wir werden ab Sept. für ca 1/2 Jahr unterwegs sein, und danach wieder in der Stadt wohnen.

Würde es Sinn machen, den Hund vorher zukaufen und ihn mit auf Reisen nehmen, oder sollte man das auf danach vertagen?
Zeit hätte man unterwegs ja ohne Ende um sich um ihn zu kümmern, wie sieht es aus, wenn man wieder zurück ist, würde der Hund damit zurecht kommen?

Eure Meinungen würden uns schon sehr dazu interessieren...

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fuzzy am 12 Jul 2013 19:51:04

wenn ihr unterwegs seid habt ihr Zeit, prima !!!!

und danach ? wohnt ihr in der Stadt, aber der Hund braucht dann auch viel Zeit und Beschäftigung bis hin zur Auslastung.

M.E. schließt sich das aus , oder !

ich diskutiere nicht über die Rasse, aber du solltest dir im klaren sein was der Hund braucht !

Der Umstieg von Reise auf Stadt ist nicht das Problem !

Maggie am 12 Jul 2013 19:52:44

habt ihr Hundeerfahrung oder wäre das euer 1. Hund?

Weil mit "um ihn kümmern" ist ja nicht getan. Bissi Hundeschule sollte es ja u.U. auch sein, wenn man selbst nicht der große Hundeflüsterer ist. Und das ginge unterwegs ja gar nicht.

Und wohnt ihr hinterher in der Stadt mit trotzdem viel Zeit für den Hund oder muss er a) in der Stadt leben und b) dazu auch noch u.U. etliche Stunden alleine in einer Wohnung? Stadt alleine ist ja nicht das k.o.-Kriterium, sondern was man dort mit dem Hund macht oder eben aus Zeitgründen nicht macht.

Ich selbst habe keine Erfahrung mit der Rasse, weiß aber, dass sie immerwährend sinnvoll und mit Hundeverstand ausgelastet werden sollten, da sie sonst zu einem sog. "Problemhund" werden könnten, obwohl die armen Viecherl selbst ja eigentlich gar nix dafür können.

Vielleicht gibst du doch mal noch ein paar mehr Details preis.

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Gast am 12 Jul 2013 19:56:05

Keine Frage ! Gleich mitnehmen den jungen Hund.
Und nicht über überflüssige "'Hundepsychologie" nachdenken.


,
Garlic

Tipsel am 12 Jul 2013 19:58:09

Wenn ihr vertrauensvoll zusammengewachsen seid, wird sich der Hund auch an die Wohnung gewöhnen.
Umgekehrt ists ja genauso.

Ich hätte keine Sorge, einen Welpen im Womo großzuziehen.

Baerensucher am 12 Jul 2013 20:44:44

pezz88 hat geschrieben:Wir sind uns nicht ganz sicher, was wir machen sollen...
Möchten uns gerne einen Australian Shepherd zulegen, bitte keine generellen Diskussionen zu der Rasse, dass ist bekannt!



Naja, so pauschal -ohne auf die Rasse einzugehen- ist es meiner Meinung nach nicht möglich, fundiert einen Rat zu geben.
Ich habe hier einen Aussie -sehr sensibel, diese Hunde! Er hasst Veränderungen und reagiert darauf mit Unsicherheit etc.
Ein geregelter Tagesablauf und Ortsgebundenheit gibt ihm Sicherheit. Es würde jetzt zu weit führen, sein Verhalten in
Einzelheiten zu schildern.
Mein Golden (5 J.) ist der geborene Camper (obwohl erst mit 4 Jahren damit angefangen). Ihn kann nix erschüttern, er ist überall
glücklich, wo wir auch sind. Ihn hätte ich ohne Probleme im Womo aufziehen können und dann wieder in ein neues und unbekanntes Zuhause umquartieren können. Beim unserem Aussie jedoch - unvorstellbar!

Sheltiefan am 12 Jul 2013 21:08:47

Diskussion über die rasse macht wenig sinn. Auch innerhalb der rasse gibt es dermassen verschiedene charaktere. Ich würde den welpen vorher holen. Die ersten lebensmonate sind die prägensten. Was du ihm da mitgibst hat er ein für alle mal. Du hast dann viel zeit, dich um ihn zu kümmern. Nur sollte er aber schon dann auch das stadtleben, verkehr, lärm etc. Kennenlernen. Dann sehe ich für später da keine probleme.
Wichtig wäre halt auch zu wissen, ob ihr schon hundeerfahrung habt. Und bitte kauft bei einem erfahrenen züchter, nicht beim "billigen hundevermehrer".
Liebe grüsse
Ursi (mit 2 shelties)

Paulinchen2013 am 12 Jul 2013 21:20:33

Die Rasse ist nicht unbedingt der Knackpunkt - eher die Eigenschaften des Halters. Erfahrene Hundehalter oder eben welche mit einem guten Gespür für das Tier - sprich - den Hund richtig zu lesen in seiner Art wie er reagiert und kommuniziert - das ist ausschlaggebend dafür wie gut eure Beziehung wird - dann ist jeder Ortswechsel und Wohnveränderung auch möglich. Aber dafür muss man wissen was man tut - wissen wie man mit Hunden umgeht (und damit meine ich keine Erziehungsratgeber oder Trainingsbücher - es geht schlicht darum dass die Bindung und das reaktive Verhalten des Hundes maßgeblich davon abhängt wie man auf ihn wirkt)

Wenn es dein erster Hund ist - lass es - dann erst wenn du wieder daheim bist. Ansonsten spricht nicht viel dagegen aus meiner Sicht.

felix52 am 12 Jul 2013 21:21:57

Wenn man nur Alles in Schubladen einordnene könnte..... :( .

Eure Rasse wird bei Wiki so charakterisiert:
" Da der Australian Shepherd für die Hütearbeit gezüchtet wurde, gehören Hunde dieser Rasse nur in die Hände von aktiven, sportlichen Besitzern, die die Hunde beschäftigen und auslasten können. Eine rein körperliche Beschäftigung wie Spazierengehen oder Fahrradfahren reicht nicht aus, um einen Australian Shepherd zu fordern. Anspruchsvolle Aktivitäten beim Hundesport bieten sich zur physischen und mentalen Auslastung an."
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Aber wenn Ihr die Diskussion über die Hunderasse ausblendet, sagt doch lieber gleich offen, dass Ihr seine Bedürfnisse unterdrücken wollt.

Bernd (fuzzy) sagte kurz, knapp und voll zutreffend dazu:
"ich diskutiere nicht über die Rasse, aber du solltest dir im klaren sein was der Hund braucht !"


Felix52 :)

felix52 am 12 Jul 2013 21:26:39

Paulinchen2013 hat geschrieben:es geht schlicht darum dass die Bindung und das reaktive Verhalten des Hundes maßgeblich davon abhängt wie man auf ihn wirkt)
.

Nein, als Partner, und nichts Anderes ist ein Hund, geht es um genau das aktive Verhalten....


Felix52 :)

sini2000 am 12 Jul 2013 21:32:44

Habt Ihr denn schon einen Hund im Auge? Weil oftmals muss man die beim Züchter mittlerweile ja bestellen. Oder gibt es irgendwo Welpen, die verfügbar sind?

Was die Rasse angeht,
Diskussion über die rasse macht wenig sinn. Auch innerhalb der rasse gibt es dermassen verschiedene charaktere.

Unterschreibe ich. Wir hatten einen. Showlinie. Genügsam und nett. Brauchte nicht viel. Fuhr gerne Womo.

Gut generell: Ich habe mit all unseren Tieren gemacht, dass das Leben im Wohnmobil anders ist als zu Hause. Wenn alle auf diesem engen Raum miteinander klar kommen müssen, das verändert ne Menge.

´Wir reisen mit Hunden und einem Kater. Die ersten beiden Hunde hatten kein Problem mit dem Kater. Aber nachdem der Aussie nicht mehr war, neigten beide Hunde die später kamen dazu, den Kater ab und an durchs Haus zu jagen. Aber bei beiden Hunden veränderte sich das Verhältnis massiv positiv wenn wir mit dem Womo unterwegs waren. Dieses Positive setzt sich im Haus dann fort.

Von der Perspektive her würde ich mir keine Gedanken machen. Nur daran, dass ein Welpe ja die erste Zeit auch mal unter sich macht, da müsst Ihr halt ne Menge Inkotinenzdecken haben :D im Womo.

Zurück in der Stadt: Wie schon geschrieben, ist die Frage, wie es dann dort ist. Fulltime Job und Hund den ganzen Tag alleine wird ein Problem werden. Ist jemand zu Hause, ist es kein Problem.

Wir leben u.A. mit einem Schäferhund aus der sogenannten Leistungszucht in der Stadt. Und er führt ein zufriedenes Leben. Auch in der Stadt gibt es Grünfllächen und Seen, am Stadtrand Felder. Und so Hundesportarten wie Agility oder Man Trailing.

Paulinchen2013 am 12 Jul 2013 21:33:37

Felix - so meinte ich das nicht - sondern dass Hundeverhalten der Spiegel dessen ist wie ich auf ihn wirke - und nicht unbedingt das was ich ihm erzähle oder erwarte oder nur einübe.

Was die Rasse angeht - sag ich nichts zu - ich habe Halter mit Jagdrassen gesehen die sich über den Jagdtrieb beschwert haben und letztlich Hunde an der Leine haben die als unerzogen gelten und frustriert sind. Ich bin sehr wohl der Meinung dass sich das nicht ausblenden lässt - aber wenn der TE nicht drüber reden mag isses halt so *gg

felix52 am 12 Jul 2013 21:48:27

Jou Carla,

deshalb halten sich heutzutage, und damit meine ich nicht die Tröteröffnung, Menschen Schlangen zuhause!

Und da gibbet dann auch nix zu lachen (für das Reptil).

Ein Aussi-Shepherd ist ein hochgezüchteter Hund (in einer Stadtwohnung undenkbar)!
Aus Erfahrung.


Felix52 :)

pezz88 am 12 Jul 2013 21:59:43

Also, um mal einiges klarzustellen...

/ Es ist nicht der erste Hund
/ Es wäre der erste Aussie
/ Es wäre der erste, der auf diese Art und Weise groß wird.
/ Er würde auch nach der Rückkehr artgerecht versorgt werden, daher meinte ich, dass die Rasse erst mal nicht diskutiert werden sollte.
/ Er würde aber schon mehr oder weniger in einer Stadtwohnung "betreut" wohnen müssen, was aber nicht bedeutet im 12 Stock ohne Auslauf und Aufgaben!

Es ging mir eigentlich mehr um die Umstellung, vom freien Leben in ein etwas eingesperrtes, ob man das einem jungen Hund zumuten kann.

sini2000 am 12 Jul 2013 22:09:50

s ging mir eigentlich mehr um die Umstellung, vom freien Leben in ein etwas eingesperrtes, ob man das einem jungen Hund zumuten kann.


Gut, wenn ihr Bescheid wisst, dann bekommt die Frage auch ne andere Wirkung. Weil ich alle anderen Wenns und Abers ausblenden kann.

Und ich finde, es ist in der Tat eine schwere Frage.

Die Hunde lieben dieses enge Leben mit uns im Womo. Ich hätte nicht gedacht, dass das so einen Unterschied macht. Und wenn wir 2 Wochen weg waren und hier wieder Alltag einkehrt, dann merke ich schon, dass es auch für die Hunde anders ist und sie sich umstellen müssen.

Deshalb finde ich Deine Frage richtig. Andererseits sind Hunde anpassungsfähig und diese ersten 6 Monate so eng zusammen sind ein ungeheurer Gewinn für Eure Beziehung.

Was die Freiheiten des Hundes angeht, sehe ich da keinen großen Unterschied. Es gibt überall Grün und Wasser. Hauptsache er kann rennen.

Ich würde es machen. Weil es super ist, Zeit für so einen jungen Hund zu haben. Und ich würde die auch nutzen, wie oben jemand schrieb, ihn auf Stadt usw. zu sozialisieren. Dann wird das hinhauen.

hammeranne am 13 Jul 2013 12:35:44

Wir haben eine 7 jährige Whippethündin (Windhund).Sie reist mit uns ab einem Alter von 4 Monaten.
Da wir Rentner sind sind unsere Reisen das ganze Jahr über aber nie länger als 6-7 Wochen.
Es geht viel ans Meer zb Frankreich, Italien,Polen und Deutschland.Obwohl unsre Hündin viel spass und natürlich auch viel Bewegung und abwechslung hat,wir nehmen Sie auch mit in Lokale ,Sie fährt problemlos mit dem Zug.kann aber auch mal alleine im Womo bleiben kriegt Sie nach 5-6 Wochen regelrecht Heimweh.
Wenn wir wieder Zuhause sind wälzt sie sich in jedem Zimmer wohlig auf dem Teppich das Gleiche im Garten.
Wenn dann Ihre 2 Schwestern welche in der Nähe wohnen und wenn wir Zuhause sich wöchentlich treffen ist Sie wieder ganz Daheim.
Sie scheint also eigentlich ein Hausmütterchen zu sein.
Ein jährliches Highlight ist das Treffen mit Ihren Schwestern im Sommer in Polen an der Ostsee zum flitzen. :bindafür: :bindagegen: :nixweiss:

gladys am 13 Jul 2013 13:04:24

Hallo
Meiner Meinung nach gehört so ein Hund dieser Rasse nicht in die Stadt...
In der Stadt ist Leinenzwang , er aber braucht viel Bewegegung und Freilauf ohne Leine .
Es kommt ja auch noch auf das Bundesland an wo Ihr lebt...
Guckt doch Euch erstmal die Hundeverordnung an!!
Aber ich finde es trotzdem gut das Ihr Euch erst informiert bevor Ihr Euch die Fellnase anschafft !! :respekt:
L.G
Gladys und die Jungs

Maike1970 am 13 Jul 2013 14:23:56

Ich würde den Hund auch gleich mitnehmen, 6 Monate ist doch ideal, dann ist der Hund ca. ein 3/4 Jahr, wenn Ihr wieder da seid und hat schon viel gelernt. Aber vergesst nicht bei Eurer vielen Freizeit im auch unterwegs schon mal das Alleinsein anzugewöhnen, sonst wird's später schwierig. Und den Staubsauger nicht vergessen, sonst kriegt er zu Hause 'n Schock ;-)

mamawy am 15 Jul 2013 17:00:10

Auf Reisen sein wird Eurer zukünftigen Fellnase bestimmt gefallen, Aussies sind neugierig und lieben die Abwechslung.

Das Stadtleben ist bei richtiger Haltung für den Hund sicher auch kein Problem, Voraussetzung ist eine gute Sozialisierung und genügend Kopfarbeit für den Vierbeiner. Wir halten uns einen äusserst aktiven, 17 Monate jungen Border Collie in der Stadt und haben bis jetzt keinerlei Probleme. Natürlich geht es jeden Tag für einen grossen Spaziergang irgendwo ins Grüne und eben - in den eigenen vier Wänden ist dann immer mal wieder Kopfarbeit für unseren Jungspund angesagt. Dies ist bereits unser zweiter Border Collie und auch der erste hat uns nie Schwierigkeiten bereitet.
Wichtig scheint mir auch zu sein, dass man sich auf seinen Spaziergängen nicht einen Athleten heranzieht. Das heisst, Bewegung ja, aber zeitlich kontrolliert und immer mal wieder was für das Hirn dazwischen geschoben. Das können Geschicklichkeitsspiele oder kurze Spurenarbeiten sein, Hauptsache der Hund ist beschäftigt und nicht nur rennenderweise unterwegs.

Wir machen im Herbst jetzt auch unsere erste Testreise mit dem Wohnmobil und sind schon sehr gespannt wie es unserem Fellbündel gefällt.

Euch wünschen wir auf jeden Fall schon jetzt viel Spass und Freude mit Eurem neuen Familienmitglied und natürlich allzeit gute Fahrt!

Maria und Border Galy

quez am 15 Jul 2013 18:40:33

Wir haben unseren kretischen Windhund beim Züchter auf Kreta erworben und waren danach fast 4 Wochen auf der Insel. Wir hatten genug Zeit uns kennenzulernen und durch den engen Raum war sie sehr schnell stubenrein. Also ich würde den Hund auf alle Fälle vorher anschaffen. Das wichtigste ist doch das man am Anfang viel Zeit für den Welpen hat und er somit auch gleich ans WOMO und Autofahren gewöhnt wird.
Manchmal leben Hunde in Stadtwohnungen besser als im Haus mit Garten. Wieviele Hunde dürfen ihr Leben im ,, tollen" Garten verbringen und langweilen sich zu Tode. Ich kenne viele Hunde in Stadtwohnungen die glücklich und ausgelastet sind, einfach weil der Mensch auch ins Grüne möchte und nicht im Garten sitzen kann.
Viele von Heike

maredo am 17 Jul 2013 21:41:09

Es gibt so viele Meinungen und Tipps wie es Menschen und Hunde gibt.

Im Wesentlichen ist hier schon vieles geschrieben worden.
Ein Aussie ist ein Hütehund. Ok.
Ein Border Collie ist ein Hütehund. Ok.

Beide Tiere sind genetisch vorbereitet zu hüten. Es gibt unterschiedliche Zuchtlinien. Für nicht hütende Hunde gibt es Zuchtlinien die bereits vor mehreren Verpaarungen und auch aktuell nicht mehr in der Hütelinie stehen.
Nun, zum Verhalten von hütenden und nicht hütenden Hunden.
Die Ersten werden versuchen, wenn nicht beschäftigt, ihrem Hütetrieb nachzugehen. Dies bedeutet hinter allem her rennen was sich schnell bewegt. Speziell wenn sie im Womo den Hauptteil des Tages verbracht haben.
Nicht hütende Hunde sind verspielt, eben gute Kumpel. Dies trifft auf alle Rassen zu.

Ein Irrtum bleibt hält sich jedoch ohne Einschränkung. Diese ist die Annahme das Hütehunde ständig bespaßt werden müssen. Seltsam oder?
Schaut euch mal einen Trail an in dieser Filmplattform, dann wißt ihr was ich meine.
Ein Hütehund ist trainiert in kürzester Zeit die Herde zu teilen, zusammenzuführen und einzelne Tiere an die Herde heran zu führen. In einem Trail haben die etwa 3 Minuten Zeit dafür. Danach sind die Tiere für den Rest des Tages platt.

Sowohl der Aussie wie auch der Border sind Tiere für Sprinteinsätze. Kurzes, fordendes Spiel über Entfernungen oder auch andere Spiele sind absolut gut und optimal auf die persönliche Zeit und die Möglichkeiten die bestehen abzustimmen.
Auch ein Hütehund muß lernen ruhig zu liegen, am Besten über mehrere Stunden ohne Unsinn anzurichten. Schlimm? Nein! Jeder Hund braucht nach der Arbeit ausgedehnte Ruhepausen.
Der Mensch fällt immer wieder auf die Bereitschaft der Hütehunde rein. Die kommen mit einem Spielzeug, Stöckchen oder anderen Dingen an und bieten ihre Arbeit an. Ja, ihre Arbeit, ihre Dienstfähigkeit, ihre Bereitschaft für ihren Herren solange zu rennen bis sie Tod umfallen. Zu leicht fallen ungeübte Hundebesitzer darauf herein und erziehen sich ihren Hund zu einem Arbeitssüchtigen Idioten.
Bespaßt eure Hunde wann ihr wollt und immer nur kurz dann habt ihr lange Freunde an eurem Begleiter und es wird kein nerviges Verhältnis, wo der Hund auch um Mitternacht noch etwas anschleppt und mit bittenden Augen sagt: Nu, komm schon!

In diesem Sinne
maredo

pezz88 am 17 Jul 2013 21:49:20

maredo > :top: :top: :top:

fieldhopper am 18 Jul 2013 07:58:03

Maredo hat es auf den Kopf getroffen. Ich hatte auch einen Colli im Haus. Diese wollte nur mal richtig toben und wenn nötig auf das Kind aufpassen. Ansonsten jede Menge Ruhezeiten und das Tier ist 12 geworden. Für einen großen Hund ein schönes Alter.
Nun haben wir einen Yorki, der geil ist aufs Womo-Fahren und dankbar ist, wenn er sich im Haus erholen kann. Einen Welpen im Womo aufziehen, kann für den Hund nur das Optimale sein. So viele Tageseindrücke sammeln und Abends dann kaputt ins Körbchen fallen. Glücklicher Hund :razz: :razz: :razz: .

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