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Lancelot hat geschrieben:Glaubst Du wirklich, der Presse-Artikel bringt was für die Aufklärung - trotz Belohnung :!:
:nein: (
Glaubst du, nichts Tun bringt etws? :wink:
Ich habe soeben mein WoMo angemeldet und die Kfz.-Kennzeichen bekommen. Da fiel mir dieser Thread ein: Man kann doch leicht das Nationalitäten-Kennzeichen abdecken. Wäre beim Parken und Campen in unsicheren Zeiten und unsicheren Gegenden ja vielleicht eine Maßnahme. Noch besser wäre natürlich eine blaue Folie drüber mit GR drauf. :D
Lancelot am 28 Aug 2013 14:52:34
EasyAmerica hat geschrieben:Glaubst du, nichts Tun bringt etws? :wink:
Nix tun ist immer doof, man fühlt sich so "hilflos" :( ... aber in so einem Fall hilft eben NIX - egal was, leider.
EasyAmerica hat geschrieben:Man kann doch leicht das Nationalitäten-Kennzeichen abdecken.
Wenn Du Dich damit "sicherer" fühlst .. bringt´s zumindest für Dich was ...
... wenn Dir dann nicht gerade die Rennleitung erklärt, daß das nicht zulässig wäre und nur mit einer kleinen Spende aus der Welt zu schaffen sei :D Ein Kfz-Kennzeichen ist wie ein Dokument, da darf man nix dran verändern :)
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eaglesandhorses am 28 Aug 2013 14:56:58
Macht m.E. auch keinen Sinn, da man das deutsche Kennzeichen auch so erkennt.
Aretousa am 28 Aug 2013 16:55:38
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass diesen Jugendlichen, Landsleute denen es so gut geht, dass sie sich ein Wohnmobil leisten können, nicht gerade sympatisch sind. Ich denke die Aktion mit ner Zeitung bringt nichts. Dort hetzen Zeitungen gegen Merkel und "die Deutschen", hier hetzen die entsprechend Blätter gegen "die Griechen" Wird alles in einen Topf geworfen. Irgendeinen trifft´s schon.
Die Liste, wo man schon überall außerhalb Griechenlands mit Steinen beworfen wurde, ist garantiert beliebig verlängerbar. Zunächst einmal schreckts mich nicht ab. Auch wir haben solche Erfahrungen in 2 anderen Ländern gemacht. Ich sehe keinen Grund, das zu veröffentlichen.
peter59 am 02 Sep 2013 10:43:35
Servus Zusammen :)
Aretousa hat geschrieben: Ich sehe keinen Grund, das zu veröffentlichen.
-- ich schon, wenn Du nächste Woche (so wie wir) Richtung Griechenland startest und die Tropfsteinhöhlen besuchen wollen würdest, bist schon dankbar für so einen Beitrag. Wir hatten vor, auch eine Nacht dort zu verbringen. Nach diesem Beitrag werden wir es nicht tun.
Sollten wir irgendwo mit Steinen beworfen oder sonst in irgendeiner Art und Weise bedroht werden, so werden wir das entsprechende Land absehbar nicht wieder bereisen.
Wir waren heuer im Juni schon einmal in Griechenland und haben nichts von "Deutschfeindlichkeit" erlebt. Auch auf der Fährrückfahrt haben wir nichts von steinewerfenden Vollidioten gehört.
Trotzdem sind wir froh, darüber informiert zu sein. Man weiß ja nie, ob dies dort als Freizeitspaß der Dorfdeppen angesehen wird, deutsche Wohnmobile mit Steinen zu bewerfen. Sparen wir uns das Geld eben. Der Eintritt ist eh nicht billig.
Peter
Acki am 02 Sep 2013 11:04:48
peter59 hat geschrieben:Wir waren heuer im Juni schon einmal in Griechenland und haben nichts von "Deutschfeindlichkeit" erlebt. Auch auf der Fährrückfahrt haben wir nichts von steinewerfenden Vollidioten gehört.
Dann solltest Du doch primär auf Deine positiven Erfahrungen "zurückgreifen" und Dich nicht durch einen Einzelfall verunsichern lassen! :)
Auch wir haben gute und schlechte Erfahrungen gemacht, nicht nur im Land der Mani.
In Igomenitza am Standstrand täglicher Besuch von Herrschaften, die die Kennzeichen von parkenden Womo fotografiert haben. Wir waren nur 3 Tage da und zogen dann nach Albanien weiter.
In Albanien alles easy, bei 12,80 € pro Wohnmobil ( inklusive 2 Nasen und Strom direkt am Meer in der Nähe von Himare) kann man nicht wirklich meckern. Frischen Fisch (Seehecht etc.), morgens direkt gekauft beim Fischer im Hafen von Himare, das Kg umgerechnet 4 €. Lecker.
1 Woche später zurück nach Griechenland zurück, Peleponnes Rundreise war geplant, wieder kurzer Zwischenstopp in Igomenitza. Wir haben dort Freunde getroffen. Die Kennzeichenfetischisten waren wieder unterwegs! Mein Handtuch löste das Probs! :D
Von da direkt weiter Ri. Patra. Immer an der Küste lang bis Parga. In Parga haben wir erstmal Bauklötzer gestaunt. Überall Schilder dran "Room free", fast gar keine Touristen, die Strassen leer, fast alle Kneipen leer. Vor 4 Jahren sah das ganz anders aus. Der Pauschaltourismus scheint völlig am Boden zu liegen.
Ammodia hingegen wie immer mit Camper voll. Tavernen gut besucht. Nachbarbucht Safari Beach - überhaupt niemand. Die Leute von der Kantina völlig genervt. Keine Kundschaft. Freunde besucht, deren Taverne läuft gar nicht, keine Touris, der Besitzer hat eine Alternative im Raps ernten gesucht und gefunden.
Weiter runter Ri. Patra, über Preveza - die Europabrücke rechts liegen gelassen, bis nach Nafpaktos. Da wir nicht die übliche Route zum Golf v Korinth wollten, sondern diesmal oben rum fuhren und Delfhi besuchen wollten. Unterwegs haben wir mehrmals angehalten und wurden manchmal extrem freundlich, aber manchmal auch extrem abweisend behandelt.
Beispiel: Ich suchte Cigarillos (Handelsgold). Gibt es in Deutschland 5 stk für 1 €. In Griechenland für 1,70 €. Da es Tabakwaren nicht im Griechenischen Supermarkt gibt hielten wir also am Kiosk. Dort lagen die Cigarillos in der Auslage. Als ich darauf zeigt und auf englisch mein Begehr erklärte ( der Kioskbesitzer aber feststellte, das wir ein dt. Kennzeichen hatten, waren die Cigarillos urpöltzlich unverkäuflich ( Muster) :?:
Ein Stück weiter hielt ich zwecks Frage nach Cigarillos an und fragte einen Einheimischen. Der schüttelte mit dem Kopf, bot mir aber seine Schachtel Zigaretten an. So unterschiedlich kann das sein.
Ein Stück weiter in Ri Delfhi übernachteten wir in einer kleinen Bucht, gemeinsam mit einer italienischen Großfamilie aus Bozen. Diese traffen wir 2 Wochen später unverhofft auf dem Mittelfinger der Peleponnes, im Land der Mani wieder. In dieser Bucht kam ein Froschmann aus dem Wasser. Ich nahm an, ein Italiener. Nein, so war es nicht, ein Grieche, der sich die Fangart der Italiener mit Neoprenanzug und Harpune angeeignet hatte, das diese Fangmethode extrem erfolgreicher gegenüber dem herkömmlichen Angeln ist. Sein Fang --> ausgezeichnet. Ich fragte, ob ich seinen Fang fotografieren dürfte und er, stolz wie Bolle, schenkt uns grosszügig einen Fisch. Ich bedankt mich artig mit einer eisgekühlten Bierroulade ( 0,33 Bierbüchse) :D
Von da aus über Delfhi - hier gabe es meine Cigarillos für 2,30 € die 5 Packung......... weiter nach Loutraki (die kleine Bucht, rechts vorm Golf). Gleich querfeldein, mein altes VW Euromobil keuchte aus allen Löchern.
In der Taverne das preisgünstigste Fischgericht um die 50 €. Wow. Jugentliche griechische Fahrzeugführer fuhren direkt durch die Womoreihe und liessen vor den dt. Kennzeichen die Motoren aufheulen. Bei den Franzosen, Italienern und auch bei den einheimischen Campern wurde das nicht gemacht. Im generellen haben wir heuer sehr wenig Deutsche und Österreicher getroffen. Im Gegenzug dazu aber extrem viele Franzmänner.
Von da aus über den Golf über Argos, Astros, Leonidio in Richtung Momenvasia. Die Festung, wie immer super und am Nachmittag auch noch nicht so voll. Bier ( einen halber LIter) im eisgekühlten Glas zu 3,50 € war nicht zu teuer. Parken unten direkt nach der Brücke kein Problem. Gegen 18.30 Uhr kamen wir von der Festung zum Womo zurück und da stand schon die Polizei am Womo. Als wir einstiegen und Anstalten machen zum wegfahren war alles easy. Kein Wort von den Ordnungshütern.
Von da aus querfeldein nach Elefonnisos. Der Anleger, wie immer voll, wir also davor links weg zum Strand in den Dünen. Diesmal keine Polizei, kein Wasser in der Furt. 2 Wohnmobile - 1 Franzman und wir. Ruhig Nacht, am nächsten Morgen scheele Blicke durch die Einheimischen. Ehrlich, wohlfühlen geht anders.
Wir sind dann nur mit meinem alten Motorad rüber auf die Insel, sehr schön, allein gebadet, sehr gut gegessen und dann Abends ab zur Fähre. Deutsches Kennzeichen am Motorrad...... die Überfahrt sollte nun auf einmal 8 € kosten. 2 € mehr als auf der Hinfahrt. Wieso ?
Von da aus weiter in Richtung Land der Mani über Githo. Das Land wurde im schroffer, der Diesel mit seinen übersichtlichen 77 PS war am Ende, also kreuzten wir den Finger und liessen die Sauriereierbucht einfach aus. Eine Bucht weiter ( New Iteo ) blieben wir wieder ein wenig.
Hier standen auf einem Parkplatz, direkt am Meer in der Bucht 6 Wohnmobile. An der Einfahrt, sehr gut mit dem Womo zu erreichen, sowohl von der Strandstrasse als auch von der Hochstrasse her, ein Schild in großen Lettern " Parking and Camping free". Aha. Hier traffen wir unsere Deutsch - Italiener aus Bozen wieder. Abends links in die Taverne, super gegessen, toller Sonnenuntergang und die Felsen der Bucht im farbigen Licht durch die Einheimischen ausgeleuchtet. Klasse! Nächsten Tag Kontakt zu Einheimischen bekommen ( schon etwas älter) und darauf hingewiesen, das es uns in hier sehr gut gefällt. Als Antwort kam ein Lächeln, dann ein Spruch " Wir sind Manis und nicht Griechen!" und es gab auf einem Teller als Willkommensgeschenk diesen extrem süssen Kuchen. Na ihr wisst schon.
Na ihr seht also, es geht so oder so. Der Rest ist schnell erzählt. Alles was hoch zu nach Kalamata und runter zu in Ri. Finnikounda war, konnte man zwecks Übernachtung/ freies stehen getrost knicken. Alles Massenschubse, zur Not haben wir dann unterhalb von Kalamata übernachtet. Der Strand, ein einziges Chaos und in der Nacht immer wieder Rüpellein von Jugendlichen am Womo.
Wir sind dann die alte Querspange von Kalamata hoch zu in Richtung Elea gefahren und blieben problemlos und mit lecker Schweinefleisch essen die letzte Woche dort. Hier erreichte uns ein Hilferuf von unserer Tochter ( schwerer Demenzschub von Mutter ), also ab --> heim. Von da aus nach Patra und ab nach Triest.
Abschließend haben sehr gute Erfahrungen gemacht, aber auch sehr schlechte ( auch mit Roma, die in den Orangeplantagen gearbeitet haben). Ob wir wieder nach GR fahren werden, entscheidet sich erst noch. Ich bin für eine Auszeit und denke, das wir uns erst mal Nord Albanien vornehmen werden.
Jemand schrieb auch, alles halb so wild, geht einfach auf die CP. Waren wir auch. 39 € die Nacht, 2 Personen / Womo / Strom mit lahmarschigen I Net und 5 A Stromabsicherung ist einfach nicht in Ordnung.
Acki am 06 Sep 2013 10:23:05
FWB Group (Hast Du auch einen Namen?) Warum werden bei Dir die Deutschen als "Deutsche" bezeichnet und die Franzosen als "Franzmänner"? Vielleicht musst Du bei dieser abschätzigen Titulierung beim nächsten Frankreich-Aufenthalt auch mit Steinwürfen rechnen ... :nixweiss:
FWB Group am 06 Sep 2013 10:45:34
Ja, mein Name ist Frank abschätzig - sagt wer ?
Den Begrifff "Franzmann" hab ich übernommen von Camperfreunden aus dem Ruhrgebiet. Das scheint bei denen ein geflügeltes Wort zu sein. Da die ja bekanntlich näher an Frankreich dran wohnen, als wir hier (Raum DD) nahm ich an, das man das so sagen "darf". Eine Abschätzigkeit kann ich in dem Wort nicht wirklich erkennen.
Das mit den Steinwürfen wird eher nicht eintreten, mir liegt neben anderen Ländern nichts an Frankreich.
Acki hat geschrieben:FWB Group (Hast Du auch einen Namen?) Warum werden bei Dir die Deutschen als "Deutsche" bezeichnet und die Franzosen als "Franzmänner"? Vielleicht musst Du bei dieser abschätzigen Titulierung beim nächsten Frankreich-Aufenthalt auch mit Steinwürfen rechnen ... :nixweiss:
der Mann macht sich die Mühe einen langen Text zu aschreiben um seine Erfahrungen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und schon kommt wieder einer daher und muss den anderen belehren. Ob es wohl bei den Franzmännern (wo ist hier ein Schimpfwort?) auch so viele Verbesserer und Lehrer gibt wie bei uns in Dutschland?
Bei FWB Group möchte ich mich für den ausführlichen Bericht bedanken.
Acki am 06 Sep 2013 17:00:09
Sorry Seppl Aber "Franzmann" ist traditionell ganz klar ein Schimpfwort und wir entsprechen immer noch so verstanden (Bestätigung durch meine fanzösischen Freunde!). Erinnert Euch z.B. an Texte wie: "Der Franzmann, der Drecksack, das Rheinland besetzt hat" und ähnliches. Nun soll sich niemand rausreden, es sei nun zum als Kosewort mutiert worden!
Gast am 06 Sep 2013 17:08:10
Acki, ich will das gar nicht generell in Abrede stellen.
Ich habe eine Freundin aus La Rochelle, und die sieht das nicht mehr so. Man kann das also nicht mehr verallgemeinern. Und wohl auch nicht jedem, der das Wort benutzt, kann man gleich negative Beweggründe unterstellen.
Gast am 06 Sep 2013 17:22:44
Acki hat geschrieben:Aber "Franzmann" ist traditionell ganz klar ein Schimpfwort und wir entsprechen immer noch so verstanden (Bestätigung durch meine fanzösischen Freunde!).
Offenbar gibt's hier verschiedene Sichtweisen: --> Link
Zitat: Heute gilt die Bezeichnung als veraltet. Wenn sie noch benutzt wird, geschieht dies im Allgemeinen scherzhaft und unpolitisch. Im Niederländischen und Schwedischen ist Fransman bzw. fransman die normale Bezeichnung für einen männlichen Franzosen; eine Französin ist eine Française bzw. fransyska.
Ansonsten geht's hier um Griechenland: :thema:
Acki am 06 Sep 2013 17:28:00
Thomas Wikipedia widerspiegelt nicht immer das tatsächliche Leben! Und die Bürger von La Rochelle sind vielleicht auch weniger sensibilisiert, als die Elsässer.
Aber Du hast Recht: Es geht um Griechenland!
Gerd Peter am 06 Sep 2013 19:10:58
Also wieder zu Griechenland :)
Wenn ich hier so einige Kommentare lese, frage ich mich, ob wirklich alle über Griechenland schreiben. Ich fahre mit dem Womo seit 1985 mindestens 1 mal jährlich nach GR und stehen immer "wild". In dieser Zeit habe ich die Griechen als äußerst freundlich, höflich u. gastfreundlich kennen gelernt. Auch in den letzten 3 Jahren hatte ich nie einen anderen Eindruck oder das Gefühl, unerwünscht zu sein. Sicherlich sind die Erlebnisse von Frank nicht schön, kann ihm aber auch in Deutschland passieren. Da werden auch Autos mit Steine beworfen oder auch mal angezündet :( Ist Deutschland deswegen unsicher oder kein Reiseland? Ich bin überzeugt, dass die meisten Griechen sehr wohl zwischen Touristen und Politik unterscheiden können.
LG Peter
Gast am 07 Sep 2013 19:07:18
wir waren aufm Rückweg aus der TR in asprovolta am strand, 1nacht ohne Probleme, tanken in GR ohne Probleme. aber einen Urlaub in GR zur zeit nicht. die deutschfreundliche TR iss mir lieber. eine im vergleich zu den vorkriesenjahren merkwürdige grundstimmung fiel mir aber auf, das relaxte fehlt lg olly
groovy am 07 Sep 2013 19:23:20
dodo66 hat geschrieben:wir waren aufm Rückweg aus der TR in asprovolta am strand, 1nacht ohne Probleme, tanken in GR ohne Probleme. aber einen Urlaub in GR zur zeit nicht. die deutschfreundliche TR iss mir lieber. eine im vergleich zu den vorkriesenjahren merkwürdige grundstimmung fiel mir aber auf, das relaxte fehltlg olly
In der Türkei oder Griechenland ?
Gast am 07 Sep 2013 19:44:00
ich meinte GR, in der TR ist eine hau-ruck alles toll, Wohlstand kommt vorhanden, ähnlich dem D der 60er jahre lg olly
groovy am 07 Sep 2013 19:55:44
dodo66 hat geschrieben:wir waren aufm Rückweg aus der TR in asprovolta am strand, 1nacht ohne Probleme, tanken in GR ohne Probleme. aber einen Urlaub in GR zur zeit nicht. die deutschfreundliche TR iss mir lieber. eine im vergleich zu den vorkriesenjahren merkwürdige grundstimmung fiel mir aber auf, das relaxte fehltlg olly
Und das ist dir denn alles beim Transit bzw. an der Tankstelle aufgefallen :D
Gast am 07 Sep 2013 20:06:06
ja wir waren einen tag +1nacht dort und im vergleich zu unserem letzten besuch und dem abendlichen Streifzug waren weniger einheimische unterwegs, viele liegestühle waren leer und die kneipre war auch eher weniger besucht lg olly
Gast am 07 Sep 2013 20:59:38
Vielleicht würde das Beispiel der Segler helfen.
Segler hissen (pflichtgemäß) im Gasthafen die Flagge des jeweiligen Landes.
Zitat: "Bei Einfahrt in den Hafen eines Gastlandes setzen Yachten nur die Flagge des Gastlandes unter der Steuerbordsaling nicht jedoch die Flaggen zuvor besuchter Länder."
Die für kleines Geld zu erwerbende Flagge des Gastlandes wäre z.B. in der Windschutzscheibe anzubringen. Das wäre sicherlich auch im Womo nett anzusehen und eine freundliche Geste, die dem gegenseitigen Verständnis entgegenkommen würde.
Ich werde das jetzt mal selber ausprobieren.
vg gerald
Gast am 07 Sep 2013 21:11:03
dieses verhalten mit gastlandflagge ist nix anderes als tief hinten rein Kriecherei, zumal man bedenken soll wer kriegt von wem Geld und wer kann vermutlich Milliarden abschreiben? aber wir landen unweigerlich beim unendlichen Thema unter freunden sind Geldgeschäfte gift für die Freundschaft bzw der euro ist der anfang vom ende der EU in ihrer heutigen form lg olly
Acki am 08 Sep 2013 07:46:56
dodo66 hat geschrieben:dieses verhalten mit gastlandflagge ist nix anderes als tief hinten rein Kriecherei, zumal man bedenken soll wer kriegt von wem Geld und wer kann vermutlich Milliarden abschreiben?
Vielleicht ist dies bei einzelnen Steinwerfern mehr der Auslöser, als die EU-Politik selbst; wenn Einzelne ihnen direkt zu verstehen geben wollen, woher das Geld komme und was man dafür verlangen dürfe ... :nixweiss:
Aretousa am 08 Sep 2013 07:53:40
Ja Olly, wenn du mit dieser Einstellung durch Griechenland fährst, ist es besser, wenn du den Besuch dort erst einmal für ein paar Jahre aussetzt.
Gerd Peter am 08 Sep 2013 12:42:58
so z.B.
Gast am 08 Sep 2013 13:05:51
Seppl hat geschrieben: Ob es wohl bei den Franzmännern (wo ist hier ein Schimpfwort?) auch so viele Verbesserer und Lehrer gibt wie bei uns in Dutschland?
...kaum zu glauben aber wahr: Da regt sich einer auf, das Franzmann ein Schimpfwort ist und ein anderer "Seppl" versucht zu schlichten, zieht aber im gleichen Satz den Berufsstand der Lehrer in den Dreck.
Das war jetzt OT!
Gast am 08 Sep 2013 18:31:06
stehe zum ausdruck tief hineinkriecherei weil: wenn wir durch ES, F, TR, DK, I oder sonst wo fahre braucht man nicht die gastlandflagge zu hissen, um steinwürfe zu verhindern. wenn erwartet wird, dass ich als Tourist hinten reinkriechen soll, meide ich dieses land, behalte meine euros --> kein Tourist --> kein Umsatz ich schrieb in keinster weise, dass man die Griechen es spüren lassen soll, dass sie wirtschaftl von Hilfsgeldern der EU(meistens aus D) abhängig sind zwar hat GR bei den pauschaltouris dank Preissenkung gut abgeschnitten, aber es gibt immer weniger individualtouris, wenn ich den ein oder ander bericht richtig deute (nicht gut gefüllte CP etc), zb haben wir an unsen 2 tagen in GR für 100E konsumiert (ohne sprit) und durch steinewerfen wird's nicht besser GR habe ich als schönes, freundliches land mit easy going Atmosphäre der Bevölkerung vor der krise erlebt, schade dass es so endete und man nicht rechtzeitig gegensteuerte aus all diesen gründen bin ich mittlerweile urlaubstechnisch in die TR übersiedelt und fühl mich dort pudelwohl und beuche GR nur noch wenig lg olly
groovy am 08 Sep 2013 19:07:58
Also ich kann deine Gründe immer noch nicht erkennen . Ich war im Sommer auch in der Türkei und auf der Hin- und Rückfahrt in Nordgriechenland. Und außer das es in Griechenland wesentlich leerer und sauberer war ist mir nichts aufgefallen.
Gast am 08 Sep 2013 20:52:15
groovy will dir nicht widersprechen, außer dass das easy going + relaxte fehlt, pers habe ich diese jahr in keinster weise neg Erfahrungen gemacht. das essen war gut, menschen freundlich, stellplz wie immer gut, Meer sauber
aber wenn ich mir das mit Steinwürfen durchlese oder den bericht von dem foristri dem keine rillos mehr verkauft wurden etc, weil er deutscher ist, geht mit die hutschnur hoch und wenn ich dann noch tolle vorschläge wie das hissen der Gr-flagge am Womo lese um übergriffe zu vermeiden, frag ich mich bin ich ob ich im falschen film bin oder jemand zu viel geraucht hat? abschließend stell ich mir dann die frage wer braucht wen nötiger: GR den geldbringenden deutschen touri oder braucht der deutsche touri, der sein Geld überall ausgeben kann, unbedingt GR zum urlauben lg olly
Lancelot am 09 Sep 2013 10:12:38
dodo66 hat geschrieben:... stell ich mir dann die frage wer braucht wen nötiger: ...
Ob das nicht der ganz falsche Ansatz ist, um in einem Land zu urlauben .. :?
victorynox am 09 Sep 2013 13:59:10
Ich stand Mitte August bei Salanti Nähe Kranidi ganz im Osten der Peloponnes. Ein bekannter Würzburger stand etwas Abseits der anderen Wohnmobile, die frei rumstanden. Nachts gegen halb 3 wurde er mit 2 Steinen beworfen. Ein Auto fuhr daraufhin schnell davon. Das Seitenfenster war kaputt und eine Delle am Aufbau. Das Problem ist oft, dass man sich so fühlt wie früher. Also sicher und unbeschwert. Ich werde künftig etwas vorsichtiger sein. Wie das allerdings aussehen soll weiß ich auch noch nicht so recht. Heiko
Säcker am 09 Sep 2013 14:19:32
Bei uns gibt es eine "Blöd"-Zeitung die Stimmung gegen Griechenland macht, und dort gibt es sicherlich auch solch ein Blatt, was Stimmung gegen Deutschland macht. In beiden Ländern finden solche "Blätter" genügend Leser, die solche Themen gierig aufsaugen, und schon haben wir genügend Potential für eine aufgeheizte Stimmung. Das es also überhaupt zu diesen Ausschreitungen kommt, hängt ganz besonders von der Berichterstattung und der Macht der Medien ab. Wenn alle Seiten bei der Wahrheit blieben, wäre es zwar langweilig, aber viel entspannter.
Vielleicht können wir ja etwas zur Meinungsbildung beitragen, in dem wir mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch kommen.
Gast am 09 Sep 2013 14:33:06
Säcker hat geschrieben:Bei uns gibt es eine "Blöd"-Zeitung die Stimmung gegen Griechenland macht, und dort gibt es sicherlich auch solch ein Blatt, was Stimmung gegen Deutschland macht. ... Vielleicht können wir ja etwas zur Meinungsbildung beitragen, in dem wir mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch kommen.
:daumen2:
ottomar am 09 Sep 2013 15:03:00
Säcker hat geschrieben: Vielleicht können wir ja etwas zur Meinungsbildung beitragen, in dem wir mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch kommen.
Stimme uneingeschränkt zu, die Frage ist nur, ob das z.B. hier überhaupt möglich ist. Du weißt schon: Politische Diskussion.
Und genau an einem solchen Punkt merkt man, wie schade besagtes Verbot ist, denn manchem, der hier unterwegs ist, möchte man schon gern bei der Meinungsbildung behilflich sein.
drachen15 am 09 Sep 2013 15:08:59
Vielleicht weht der Wind auch von ganz anderer Seite her ???
Ich war fast zur gleichen Zeit wie der Themenersteller am Dinosauriereierstrand. Wir sind am Nachmittag eingetroffen und wollten eigentlich auch dort übernachten. Kurz nachdem wir ankamen, kamen zwei Polizisten und haben alle Wohnmobile, welche am Strand standen, fotografiert. Ich hatte bedenken, ob die nicht am nächsten Tag wieder kommen und die Wildcamper zur Kasse bitten. Wir sind daraufhin nach Githio auf den Campingplatz gefahren.
Vielleicht geht der einheimischen Bevölkerung nur das verbotene Wildcampen an diesem Strand auf die Nerven ?!?
Florian
monana am 09 Sep 2013 19:03:20
Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch. Wildcamper in Massen, vielleicht noch direkt am Strand stehend sind bei vielen nicht wohl gelitten. Wir waren im August ebenfalls in G. 1 Woche inVassiliki auf Lefkada. Standen teilweise wild vorne am Strand und waren auch auf dem CP. Zweimal kam die Polizei vorbei und jagte uns davon, angeblich wäre es seit neuestem gesetzlich verboten dort mit Womo überhaupt zu stehen also auch tagsüber nicht gestattet. Wir haben festgestellt, dass viele Tavernen selbst in bester Strand Lage geschlossen hatten. Viele Schilder mit "Land zu verkaufen". Die Stimmung war gedrückt, Aggressionen seitens der Bevölkerung uns gegenüber haben wir nicht erlebt.
LG Monana
Gast am 09 Sep 2013 20:43:57
Nö Wolfgang, ist es nicht, denn zum Urlaub machen gehört in aller erster Linie das wohlhlfühlen, aber in einem urlaubsland in dem steine auf mein womo geschmissen werden und ich als touri diskriminiert werde ist kein Urlaub mehr möglich --> weniger touris--> mehr leere Tavernen + cp etc --> noch mehr arbeitslose also Eigentor in so fern ist meine Ketzerei mit wer braucht wen nötiger berechtigt meine Konsequenz nächstes jahr wird GR wieder gemieden, auch wenn ich keine neg Erfahrungen hatte , folge GR geht mindestens 50-80E Umsatz p.d. verloren. c`est la vie lg olly
Säcker am 09 Sep 2013 23:20:48
Ich kann verstehen, das ein Betroffener die Geschehnisse aus einem ganz speziellen Blickwinkel betrachtet. Ich kutschiere seit 1987 Wohnmobile durch Europa. Den einzigen Einbruch gab es in einer deutschen Großstadt. Daraufhin bin ich aus meiner subjektiven Erkenntnis heraus mehrere Jahre dort nicht mehr hin gefahren. Der Mensch tickt halt so. Das ist mittlerweile vorbei und ich habe dort wieder meinen Spaß und schreibe sogar darüber. Weitere Erlebnisse mit jugendlichen Mopedfahrern gab es schon vor vielen Jahren mal nachts irgendwo in Frankreich, aber auch schon mehrmals in Deutschland. Soll ich deshalb unsere Nachbarn meiden und auch zu Hause nichts mehr unternehmen? Einmal wurde nachts in Frankreich ein benachbartes Wohnmobil (unbekannte Personen) und einmal wir auf der Tangente von Belfast von Kindern mit Steinen traktiert. Im zweiten Fall war es den Kindern wahrscheinlich nur langweilig. Außer dem Tod von Lady Di gab es nichts im Fernsehen. Wir waren einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Soll ich deshalb jetzt diese Länder meiden. Ich habe es schon in dem vorigen Posting ausgedrückt wieviel Macht die Medien haben. Und es gibt überall genügend Menschen, die sich dadurch einen freien Blick vernebeln lassen. Wenn dieses "Saatgut" auf ein noch nicht ganz ausgereiftes und von Erfahrung gefestigtes Menschlein triff, laufen die Gedanken in die falsche Richtung. In diesem Fall wird eben nicht der Erfolg des Tourismus gesehen, der allen bis in das kleinste Dorf Geld bringen kann, sondern die Wohnmobile als Synonym für die besserwissenden und sparmaßnahmenfordernden Feindbilder betrachtet. Ich bin wahrlich kein Besserwisser. Ich könnte mir aber vorstellen, dass wir es hier mit einigen Jugendlichen Steinwerfern zu tun haben. Ich wehre mich aber dagegen, dies als politisches Zeichen einer Gesamtheit zu bewerten. Trotz dieser positiven Denkweise kann ich heute nicht sagen, wie ich vielleicht als "Opfer" reagiere und welche Erfahrungen ich persönlich in den nächsten Wochen in Griechenland sammle. Dafür bin ich ganz einfach Mensch!
Advantage am 10 Sep 2013 00:55:33
Hallo,
jede Sichtweise hat Ihre Berechtigung .... aber wenn man schon mit einem "unguten Gefühl" fährt, ist es für mich KEIN Urlaub mehr. Ich hätte auch ein Solches und deshalb würde ich "derzeit" nicht dahinfahren, selbst wenn ich eingeladen würde. Die Reportage in Akte vorherige Woche hat bei mir anscheinend gewirkt. (-o.k. politisch-)
Es ist aber gut, wenn viele Unerschrockene fahren, dann spart es uns und unseren Kindern in der Zukunft Geld. :)
victorynox am 10 Sep 2013 11:17:05
Hallo, ich habe diese Reportage leider nicht sehen können. Worum ging es denn da? Welches Datum war das denn genau, damit ich evtl. online danach suchen kann? Danke Heiko
Gerd Peter am 10 Sep 2013 12:15:15
victorynox hat geschrieben:Hallo, ich habe diese Reportage leider nicht sehen können. Worum ging es denn da? Welches Datum war das denn genau, damit ich evtl. online danach suchen kann? Danke Heiko
Sendung war am 03.09.13 auf Sat 1, Thema "Trucker und Flüchtlinge an/um Gr. Häfen"