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Süd-Norwegen Rundreise im August 2013


rkopka am 08 Sep 2013 12:15:01

Das ist eine Beschreibung meiner ersten Norwegen Reise 2013. Ziel war Südnorwegen mit allen klassischen Sehenswürdigkeiten. Mit dabei meine Mutter, daher meist CP. Da sie nicht mehr die jüngste ist, keine großen Wandertouren sondern mehr Drive-In.
Womo ist ein Carado A361(2012). Ausgangsort Bad Ischl-Österreich.

Für die Statistik:

gefahren in N 2182km
Fahrt bis zur Grenze 1671km
Fahrt zurück 1527km
5380km gesamt

22 Tage unterwegs
11 Tage in N gefahren, durchschnittlich 185km/Tag

Da ich auch Modellflieger bin, habe ich die Gelegenheit genutzt und auf dem Weg ein Flugzeugmuseum in Berlin und ein Wassermodellflugtreffen in Neuruppin besucht.

Im Vorfeld hatte ich die verschiedenen Verbindungen Berlin-Oslo verglichen (Fähr- oder Brückenkosten plus km) und dabei hatte sich die Fähre Rostock-Trelleborg als günstigste Lösung ergeben.
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Do 15.8.2013 - 808km
Bad Ischl nach Berlin, die Adresse war von einer anderen Stellplatzliste, entpuppte sich aber als CP (den wir vor einigen Jahren auch schon mal besucht hatten) (Kladower Damm)

Fr. 16.8.2013 - 148km
In Berlin besuchten wir das Luftwaffenmuseum Gatow. Bei der Zitadelle Spandau fand sich einfach keine Parkmöglichkeit, die Zufahrt hat nur 2,9m, also sind wir weiter nach Neuruppin gefahren und haben auf einem CP in Wustrau übernachtet.
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Sa 17.8.2013 - 0km
Wasserfliegen Neuruppin, Übernachtung dort am Straßenrand
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So 18.8.2013 - 189km
Wasserfliegen Neuruppin, gegen Nachmittag wurde der Himmel sehr dunkel und wir sind ca. um 15:00 nach Rostock abgefahren. Dort sind wir in Warnemünde auf dem P+R Parkplatz gestanden.
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Mo 19.8.2013 - 328km
Die Fähre ging ganz am Morgen nach Trelleborg, wo wir um 13:45 angekommen sind. Auf dem Weg nordwärts haben wir in Malmö den Turning Torso besucht und sind dann weiter nach Göteborg gefahren, CP Lisebergbyn (Nachtankunft, daher keine Campingcard nötig).
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rkopka am 08 Sep 2013 12:23:53

Di 20.8.2013 - 350km
Von Göteborg nach Oslo. In Handen kurz nach der Grenze besichtigen wir die Festung Fredriksten, es ist wenig los, Wind, aber Sonne.
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Dann weiter zum Ekberg Camping. Da wir nicht zum Einkaufen gekommen waren, bin ich mit dem Rad zum Einkaufen, was auch die einzige Nutzung des Rades bleiben wird.

Mi 21.8.2013 - 0km
Oslo
Wir habe uns den Oslopass genommen. Damit kann man die Öffis nutzen und viele Museen gratis oder verbilligt besuchen. Mit dem Bus zum Jernebanetorget.

Weiter an einer Kirche und dem Parlament(eingehüllt) vorbei. Uni, königlicher Palast(in Bau).
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Rathaus
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Essen, Fähre 91 zu den Museen auf einer Halbinsel.

Folksmuseum mit einer echten Stabkirche und vielen alten Häusern
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mit dem Bus zum Vikingerbootmuseum (3 Boote aus Gräberfunden)
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wieder mit dem Bus zum KonTiki Museum. Das Fram Museum ist gleich daneben, das Marinemuseum auch, das war aber schon zu.
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Mit der Fähre zurück, Einkauf am Bahnhof, dann zurück mit dem Bus zum CP.

Do 22.8.2013 - 255km
Holmenkollen - Skimuseum und hoch in die Spitze der Schanze - guter Ausblick, aber die Geländer stören beim Fotografieren. Da wir den Oslo Pass am Vortag erst um 10:00 erstmals nutzten, gilt er auch heute noch (24h).
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Die Stabkirche von Heddal stand auf dem Programm. Auf dem Weg liegt Kongsberg - Bergbaumuseum, Münzmuseum, Skimuseum (das zweite heute), Technik(nur in N Sprache). Die Silbergrube in der Nähe haben wir ausgelassen.
Dann die Stabkirche in Heddal. Allerdings sind die schon im Herbstbetrieb - um 17:00 war Schluß, das kleine Museum konnten wir nicht zuende ansehen. Den Reisebus nach uns traf es noch härter :-).
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Am Weg nach Süden queren wir den Telemarkkanal.
Die CP Suche ist schwierig. Der erste (einem Schild an der Straße gefolgt) ist nur über einen sehr schmalen Weg zu erreichen und ZU. Nicht mal umdrehen kann man da. Wir fahren als weiter und 100m danach geht es gerade so zum Wenden. Der nächste CP ist etwas einfacher zu erreichen und ebenso ZU. Also bleiben wir einfach auf seinem Parkplatz stehen für die Nacht.

Fr. 23.8.2013 - 212km
Am nächsten Tag klappern wir die Küstenstädte ab. Begonnen mit Kragero - kleines Fort mit Kanonen;
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Arendal, Landkarte gekauft; Lillesand - großer Stellplatz mit Dusche, WC, Strom, Entsorgung am Hafen - aber nicht geblieben.
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Dann fahren wir nach Stottevik, dort gibt es einen CP mit einer Tauchbasis. Die Anfahrt ist lang wegen einer Tunnel(?)sperre. Der CP auch schon im Halbschlaf. Über Telefon kommt zumindest wer in die Rezeption.

Sa 24.8 - 0km
Tauchen, Kanu probiert

rkopka am 08 Sep 2013 12:40:28

So 25.8 - 238km
Weiter nach Norden: Kristiansand (Stadtrundgang)
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Mandal, bis Eggersund auf der E39, dann der Küste nach, CP Brusand mit schönen Dünen

Mo 26.8 - 140km
Am Weg nach Stavanger halten wir am Strand am Friluftshuset(zu trotz Schild), der der längste in N sein soll, dann noch am Sola Strand, der der schönste sein soll und das kann schon stimmen.
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Stavanger ist sehr voll und touristisch. Das Parken ist eine Katastrophe, besonders für Womos. Wir finden einen Platz, wo wir gerade so reinpassen und der auch noch legal ist.
Die Preisgestaltung ist interessant: 1.Stunde 25Kr, 2.Stunde 15Kr., 3.Stunde 40Kr.
Einige andere Womos haben das etwas freier interpretiert und sich auch nicht um die maximal 3h geschert und dafür so gelbe
Preisschilder an den Scheibenwischer bekommen. Der Ort ist voll mit Kreuzfahrt Touristen. Die Schiffe liegen groß im Hafen. Dom, Hafenbecken, Gamle Stavanger. Wegen der problematischen Parksituation lasse ich das Norwegische Ölmuseum ausfallen.
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Wie queren den Lysefjord mit unserer ersten Fähre, kaufen etwas ein und übernachten am Preikestolen CP.

Di 27.8 - 180km
Preikestolen, eines der klassischen Ziele. Meine Form ist zwar nicht besonders, aber dafür reicht es. Der Weg ist nicht schwierig und auch nicht allzu lang (~2h), aber kräfteraubend, weil es eine Unmenge sehr hoher Stufen (30-40cm) gibt.
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Andererseits findet man oben fast alles vom Baby zur Oma und auch einige sehr dicke Personen, denen man nur Respekt zollen muß. Der Weg runter geht schneller, kostet aber auch Kraft.
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Nach einem Einkauf nehmen wir wieder eine Fähre und fahren weiter nach Roldal (CP). Die Straßen werden enger, aber es ist sehr wenig Verkehr.
Bisher der kürzeste Stromanschluß.
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Mi 28.8 - 230km
Die Stavkirke Roldal macht erst später auf, also nur von außen besichtigt.
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Wasserfall Latefossen.
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Odda, auch hier gibt es einen Stellplatz mit Strom.

Wir nehmen 2 lange und kostenpflichtige Tunnel nach Jondal. Die Zufahrt zu den Tunneln ist sehr eng und läßt kaum etwas erwarten. Dort checken wir erstmal die Fährverbindung, bevor wir die Mautstrecke zum Folgefonna Sommerskicenter nehmen. Hier hat man die Möglichkeit einen Gletscher fast im Drive-In zu sehen.

Die Straße führt über 18km von 0 auf 1200m Seehöhe. Sie ist sehr steil und eng. Am Anfang geht noch der 2.Gang, später nur noch der 1. Die Straßenbreite reicht geradeso für die Räder.
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Oben gibt es einen Lift und einige Profi(?)sportler, die trainieren.
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Nach erfolgreicher Abfahrt nehmen wir die Fähre nach Torvikbygd.
Nach mehreren Wasserfälle (Fossen Brate)

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Steinsdalfossen

geht es weiter bis Bergen. Der allseits genannte Stellplatz ist leider nicht mehr verfügbar und wir landen schließlich beim Grimme CP.
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Do 29.8 - 0km
Auch hier haben wir die Bergencard genommen(Öffis und einige Museen gratis), etwas günstiger als in Oslo, aber keine Seniorenkarten. Mit BUS und S-Bahn in die Stadtmitte. Bryggen (alte Gebäude),
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Rosenkranzturm,
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Harkonnensaal,
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Festungsmuseum, Bryggenmuseum, Johanneskirche(außen), Seefahrtsmuseum, Korskirche(zu), Bahn auf den Floyen, Einkauf in Fantoft, Fantoft Stavkirche am Nachhauseweg ging sich nicht mehr aus, und zurück zum Campingplatz (Haltestelle direkt davor).

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rkopka am 08 Sep 2013 12:51:07

Fr 30.8 - 151km
Wir sind von Bergen ein Stück wieder die Route zurückgefahren bis zum Hardangerfjord. Dort haben wir das Fartoyvernsenter besucht, eine Werft für die Restauration und den Neubau alter Boote, wo man auch selber einiges ausprobieren kann.
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Dann über die neue Hardangerbrücke. Natürlich auf den Aussichtsparkplatz. Da dort ein Weg abwärts führt, bin ich dem gefolgt. Am Ende kommt man durch einen kleinen Tunnel direkt auf die Brücke, die für Fußgänger und Fahrradfahrer nutzbar ist. Am Ende bin ich die ganze Strecke hin und zurück zu Fuß gegangen (2x 1380m), mit dem Fahrrad wäre besser gewesen.
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In Eidfjord war die alte Steinkirche zu. Dann nach Saebo auf den CP.

Sa 31.8. - 89km
Gleich neben dem CP ist das Hardangervidda Natursenter. Der Eintrittspreis ist etwas hoch, das Museum aber durchaus sehenswert. Außerdem zeigen sie einen wirklich guten 20min Panoramafilm über die Gegend. Nebenan kann man Ziegen am Dach sehen. Das Mabo Museum (alter Hof Måbø Gård, der heute ein Museum für Regionalkultur beherbergt) haben wir nicht weiter angeschaut, da wäre eine längere Wanderung angebracht.

Der angeblich berühmteste Wasserfall von N: Voringfossen. Ich habe den Wanderweg zum Fuß des Wasserfalls genommen (~2h). Ist sicher sehenswert, aber der Weg erfordert doch etwas Klettern über große Steinhalden mit kaum sichtbaren Wegmarkierungen. Danach sind wir noch zum Hotel Fossli gefahren, um den Wasserfall von oben zu sehen.
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Dann haben wir die Hardangervidda auf der RV7 überquert. Die Landschaft ist zwar etwas abweisend aber durchaus interessant. Von Regenschauern bis Sonnenschein war alles dabei, immer auch viel Wind. Die Temperaturen waren sehr kalt, bis 4°C runter. Bei einem Fotostop bin ich in einen Graupelschauer geraten.
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Dann weiter bis Geilo: Einkaufen und CP. Die kälteste Nacht der Reise. Das Thermometer hat 3°C für außen angezeigt.

So 1.9. - 220km
1.9. der Schicksalstag: ab jetzt hat vieles nur mehr eingeschränkt oder gar nicht mehr auf. Z.B. in Torpo die Stabkirche, die zu war.
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In Gol gibt es ein Wikingerzentrum - mehr ein Vergnügungspark(?) Gordarrike mit einer nachgebauten Stabkirche, das zu war, in Hallingdal hätte das Folkemuseum eigentlich auf sein sollen, war es aber nicht.

Um noch etwas an dem Tag zu sehen dann der Fla-Vassafaret Bärenpark. Die Eintrittspreise sind ziemlich heftig. Am Anfang wirkte es eher ausgestorben. Neben einem Bären war nicht viel zu sehen. Die Tiere waren aber wohl nur bei ihrer Siesta. Nachher haben wird doch noch Luchse, eine Reihe von Bären, Elche u.a. gesehen. Trotzdem auch das eher ein auf Kinder ausgerichteter Spielpark im Aufbau.
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Wir fanden dann einen CP in der Nähe von Jevnaker an einem See.

Mo 2.9. - 227km
In der Nähe ist die Hadeland Glasfabrik, man kann auch Glasbläsern bei der Arbeit zusehen und natürlich in allen möglichen Shops einkaufen. Dann sind wir die 35 nach Süden gefahren, weil ich eigentlich noch ein Museum in Horten anschauen wollte (was aber wie ich nachher gelesen habe, schon zu war). Die Straße ist sehr eng, sehr schlecht und mit x Baustellen. Der Zeitplan hat sowieso nicht mehr gehalten und der Nordteil hat weniger Zeit gekostet, also sind wir noch weit in den Süden, bis Verdens Ende gefahren. Hier gibt es eindrucksvolle Felsen am Ufer.
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Die folgende CP Suche war schwierig.
#1 weiter und sehr enger Weg, der meinem Womo neue Kratzer eingebracht hat. Aber Umkehren ging dort sowieso nicht, also weiter. Schließlich komme ich tatsächlich zu einem CP in sehr schöner Lage. Eine Menge Dauercamper oder zumindest abgestellte Wohnwagen. Die einzige Info(?) war ein Zettel an einem Gebäude in der Nähe des Eingangs mit einer Telefonnummer und einer Menge norwegischen Textes, der alles bedeuten konnte. Niemand zu sehen.
#2 etwas näher, aber auch keinerlei Infos oder Leute.
#3 wieder eine enge und lange Anfahrt. Ein Deutscher mit Zeltanhänger ist mir an einer sehr engen Stelle entgegengekommen und meinte der CP wäre schon zu, was auch stimmte. Eine Telefonnummer war angegeben, aber keine Antwort. Wir sind dann trotzdem in Orastrand für die Nacht geblieben. Sehr schöne Lage, eher kleiner CP.

Di 3.9 - 88km
Zuerst ging es nach Tonsberg. Wir habe den Yachthafen angeschaut, da das Museum erst um 11:00 aufmacht. Dort gibt es auch einen Stellplatz mit Strom.

Slottsfjells Museum (gratis an dem Tag), Wikinger und Walfang, große Walskelette.
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Dann das Midgard Historical Centre, südlich von Horten, viel Info zu Wikinger, wenig Fundstücke, schöne nachgebaute Gildenhalle.
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Danach direkt mit der Fähre nach Moss, teuer, aber kaum mehr Kosten als die nördlichen langen Wege.
Der Campingplatz in Fredrikstad bei Gamlebyen liegt direkt neben der Kongsten Festung und in Gehentfernung zur alten Stadt.

Mi 4.9. - 238km
Fredrikstad: Kongsten Fort (vom CP aus), Gamlebyen (alte Festungsstadt).
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Dann folgen wir der Straße nach Skjeberg (Felsritzungen und Steinkreise, gut an der Straße ausgeschildert), weiter Infos im neuen Solbergtarnet. Die rote Farbe wurde in den 1950ern aufgetragen, damit man die Bilder besser erkennen kann.
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In Göteborg am späten Nachmittag. Der CP geht nur mit schwed. Campingkarte, daher sind wir auf den Stellplatz gefahren, der aber fast genauso teuer ist.

Do. 5.9. - 553km
Göteborg-> Trelleborg, am Strand gewartet, dann Fähre Trelleborg->Rostock (von 15:00-21:00)
Tanken und Lampe wechseln, dann noch ca. 220km bis Autohof Werder

Fr. 6.9. - 736km
Werder -> nach Ischl

rkopka am 09 Sep 2013 00:19:29

Insgesamt hatten wir bei diesem Urlaub recht viel Glück:
Das Wetter war eigentlich fast perfekt. Viele Tage mit Sonnenschein, auch in allen Städten (incl. Bergen). Nur kurze Schauer, die uns nie im Freien erwischten. Den meisten Regen hatten wir auf Hin- und Rückfahrt, wenn es uns nicht besonders stört.
Keine Probleme mit dem Womo, auch sonst nichts kaputt, keine Verletzungen, keine Mehrausgaben.

Einzig die CP Sucherei und die schon geschlossenen Museen etc. (teils trotz gegenteiligem Aushang) waren etwas lästig, aber im Norden wird es halt früher Herbst.
Außerdem haben meine (Marken-)Bergschuhe ihre Sohlen verloren, zum Glück schon nach wenigen 100m auf dem Weg zum Preikestolen. Mit Turnschuhen ging es auch.

Als erstmaliger Skandinavienbesucher habe ich einige Beobachtungen gemacht, wo doch Unterschiede zu finden sind:

- Schweden: LKW mit großem Hänger 3-5 Achsen, in N weniger von den großen Hängern, aber schon einige
- geringe Differenzgeschwindigkeiten, Problem beim Überholen weil man das Fahrzeug von hinten schwer einschätzen kann
- Viele Speedkameras, bei Handen (und anderswo) fast alle 1-2km
- Viele Bremsschwellen, lenkt aber von Fußgängern ab. Ich achte meist nur noch auf die Schwelle, nicht mehr auf Personen
- Reißverschlußverkehr geht schlecht, aber lange Autobahnauffahrten sind angenehm
- Enge Straßen - Gegenverkehr muß auf Ausweichen, lange Strecken ohne Überholmöglichkeit
- Viele Kreisverkehre - funktionieren sehr gut
- man muß mit sehr niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit rechnen, besonders wenn Fähren nötig sind
- Viel Straßenbeleuchtung auch in Dörfern und auf Autobahnen, meist mit freihängenden Kabeln verbunden.
- Parkplatzschild für Wohnmobile heißt i.A. ein kostenpflichtiger Stellplatz
- Der (Ducato)Tempomat ist hier sinnlos. Meist fahre ich mit niedrigen Gängen und hoher Drehzahl. Aufwärts brauche ich die Leistung, um die Geschwindigkeit halbwegs zu halten, abwärts die Bremswirkung. Eigentlich nur im 3. und 4. (von 6) Gang bei ~3000U/min. 5.Gang nur sehr selten, wenn es mal kurz eben ist.
Vom Sommerskizenter Folgefonna herab mehr als die Hälfte im 1.Gang, sonst 2.Gang (1200 Höhenmeter)

- Preise sehr hoch, fast alles etwa 2x wie bei uns. Fleisch und Schinken teils astronomisch (110€/kg). Diesel etwas teurer ~€1,70
- spätestens ab 1.September ist vieles zu oder nur sehr eingeschränkt geöffnet, auch davor ist teilweise nichts mehr los und keiner da
- Öffnungszeiten eigenwillig, spät auf, früh zu. Museen teils: 12-15:00, Banken bis 15:00, Supermärkte dafür teilweise bis 23:00 und So
- CP: nie spezielle Karte benötigt, viele ab ~15.Aug zu oder in Sparbetrieb, besser in Sport/Wandergegenden
- Handynetz war fast nie ein Problem, auch in den Bergen
- Meer recht warm (Ende August ~18°C) im Süden - Golfstrom
- Museen: oft englisch, teils deutsch beschriftet, einiges auch nur in N. Sprachlich fast alles in Engl. machbar.
- SAT sehr flach, in den Bergen geht gar nichts, sonst kann auch ein entfernter Baum ein Problem sein.
- Fahrrad kaum sinnvoll, außer evt. zum Brötchen holen
- viele Duschen auf CP sind mit Fehlern gebaut, nutzt die jemand von den Erbauern auch ? Sollte doch nicht so schwer sein.

RK

heidchen am 09 Sep 2013 14:12:51

Hallo rkopka,

interessanter Bericht und schöne Fotos :daumen2: . Eine ähnliche Tour haben wir im letzten Jahr auch gemacht und somit einiges wiedererkannt. Danke für's Auffrischen.

concorde840l am 17 Sep 2013 20:38:34

Super Euer Bericht,möchte ich gerne 2014 auch machen diese Tuor! Mfg Toni

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