Fr 30.8 - 151km
Wir sind von Bergen ein Stück wieder die Route zurückgefahren bis zum Hardangerfjord. Dort haben wir das Fartoyvernsenter besucht, eine Werft für die Restauration und den Neubau alter Boote, wo man auch selber einiges ausprobieren kann.

Dann über die neue Hardangerbrücke. Natürlich auf den Aussichtsparkplatz. Da dort ein Weg abwärts führt, bin ich dem gefolgt. Am Ende kommt man durch einen kleinen Tunnel direkt auf die Brücke, die für Fußgänger und Fahrradfahrer nutzbar ist. Am Ende bin ich die ganze Strecke hin und zurück zu Fuß gegangen (2x 1380m), mit dem Fahrrad wäre besser gewesen.

In Eidfjord war die alte Steinkirche zu. Dann nach Saebo auf den CP.
Sa 31.8. - 89km
Gleich neben dem CP ist das Hardangervidda Natursenter. Der Eintrittspreis ist etwas hoch, das Museum aber durchaus sehenswert. Außerdem zeigen sie einen wirklich guten 20min Panoramafilm über die Gegend. Nebenan kann man Ziegen am Dach sehen. Das Mabo Museum (alter Hof Måbø Gård, der heute ein Museum für Regionalkultur beherbergt) haben wir nicht weiter angeschaut, da wäre eine längere Wanderung angebracht.
Der angeblich berühmteste Wasserfall von N: Voringfossen. Ich habe den Wanderweg zum Fuß des Wasserfalls genommen (~2h). Ist sicher sehenswert, aber der Weg erfordert doch etwas Klettern über große Steinhalden mit kaum sichtbaren Wegmarkierungen. Danach sind wir noch zum Hotel Fossli gefahren, um den Wasserfall von oben zu sehen.

Dann haben wir die Hardangervidda auf der RV7 überquert. Die Landschaft ist zwar etwas abweisend aber durchaus interessant. Von Regenschauern bis Sonnenschein war alles dabei, immer auch viel Wind. Die Temperaturen waren sehr kalt, bis 4°C runter. Bei einem Fotostop bin ich in einen Graupelschauer geraten.


Dann weiter bis Geilo: Einkaufen und CP. Die kälteste Nacht der Reise. Das Thermometer hat 3°C für außen angezeigt.
So 1.9. - 220km
1.9. der Schicksalstag: ab jetzt hat vieles nur mehr eingeschränkt oder gar nicht mehr auf. Z.B. in Torpo die Stabkirche, die zu war.

In Gol gibt es ein Wikingerzentrum - mehr ein Vergnügungspark(?) Gordarrike mit einer nachgebauten Stabkirche, das zu war, in Hallingdal hätte das Folkemuseum eigentlich auf sein sollen, war es aber nicht.
Um noch etwas an dem Tag zu sehen dann der Fla-Vassafaret Bärenpark. Die Eintrittspreise sind ziemlich heftig. Am Anfang wirkte es eher ausgestorben. Neben einem Bären war nicht viel zu sehen. Die Tiere waren aber wohl nur bei ihrer Siesta. Nachher haben wird doch noch Luchse, eine Reihe von Bären, Elche u.a. gesehen. Trotzdem auch das eher ein auf Kinder ausgerichteter Spielpark im Aufbau.

Wir fanden dann einen CP in der Nähe von Jevnaker an einem See.
Mo 2.9. - 227km
In der Nähe ist die Hadeland Glasfabrik, man kann auch Glasbläsern bei der Arbeit zusehen und natürlich in allen möglichen Shops einkaufen. Dann sind wir die 35 nach Süden gefahren, weil ich eigentlich noch ein Museum in Horten anschauen wollte (was aber wie ich nachher gelesen habe, schon zu war). Die Straße ist sehr eng, sehr schlecht und mit x Baustellen. Der Zeitplan hat sowieso nicht mehr gehalten und der Nordteil hat weniger Zeit gekostet, also sind wir noch weit in den Süden, bis Verdens Ende gefahren. Hier gibt es eindrucksvolle Felsen am Ufer.

Die folgende CP Suche war schwierig.
#1 weiter und sehr enger Weg, der meinem
Womo neue Kratzer eingebracht hat. Aber Umkehren ging dort sowieso nicht, also weiter. Schließlich komme ich tatsächlich zu einem CP in sehr schöner Lage. Eine Menge Dauercamper oder zumindest abgestellte Wohnwagen. Die einzige Info(?) war ein Zettel an einem Gebäude in der Nähe des Eingangs mit einer Telefonnummer und einer Menge norwegischen Textes, der alles bedeuten konnte. Niemand zu sehen.
#2 etwas näher, aber auch keinerlei Infos oder Leute.
#3 wieder eine enge und lange Anfahrt. Ein Deutscher mit Zeltanhänger ist mir an einer sehr engen Stelle entgegengekommen und meinte der CP wäre schon zu, was auch stimmte. Eine Telefonnummer war angegeben, aber keine Antwort. Wir sind dann trotzdem in Orastrand für die Nacht geblieben. Sehr schöne Lage, eher kleiner CP.
Di 3.9 - 88km
Zuerst ging es nach Tonsberg. Wir habe den Yachthafen angeschaut, da das Museum erst um 11:00 aufmacht. Dort gibt es auch einen Stellplatz mit Strom.
Slottsfjells Museum (gratis an dem Tag), Wikinger und Walfang, große Walskelette.

Dann das Midgard Historical Centre, südlich von Horten, viel Info zu Wikinger, wenig Fundstücke, schöne nachgebaute Gildenhalle.

Danach direkt mit der Fähre nach Moss, teuer, aber kaum mehr Kosten als die nördlichen langen Wege.
Der Campingplatz in Fredrikstad bei Gamlebyen liegt direkt neben der Kongsten Festung und in Gehentfernung zur alten Stadt.
Mi 4.9. - 238km
Fredrikstad: Kongsten Fort (vom CP aus), Gamlebyen (alte Festungsstadt).

Dann folgen wir der Straße nach Skjeberg (Felsritzungen und Steinkreise, gut an der Straße ausgeschildert), weiter Infos im neuen Solbergtarnet. Die rote Farbe wurde in den 1950ern aufgetragen, damit man die Bilder besser erkennen kann.

In Göteborg am späten Nachmittag. Der CP geht nur mit schwed. Campingkarte, daher sind wir auf den Stellplatz gefahren, der aber fast genauso teuer ist.
Do. 5.9. - 553km
Göteborg-> Trelleborg, am Strand gewartet, dann Fähre Trelleborg->Rostock (von 15:00-21:00)
Tanken und Lampe wechseln, dann noch ca. 220km bis Autohof Werder
Fr. 6.9. - 736km
Werder -> nach Ischl