Rauschwitzer am 17 Okt 2013 23:32:53 Hallo Ihr, und schon habe ich die ERSTE Frage hier im Forum! Da wir in absehbarer Zeit uns ein eigenes WOMO (gebraucht, Alkoven, max. ca. 6m, Bj. 2003-2008) zulegen wollen, haben wir einige noch offene Fragen, z.B.: Doppelboden, habe etwas bedenken dass die angebotenen Fahrzeuge viel im Winter unterwegs waren, die schlechten Wetterbedingungen machen einen Fahrzeug doch schon sehr zu schaffen? Unser zukünftiges WOMO wird in einer unbeheizten Scheune geparkt und soll wenn alles gut geht noch einige Jahre mit uns durchhalten! Einen Winterbetrieb wird es für uns nicht geben, keine Zeit, unsere Saison beginnt frühestens im April und endet ende Oktober, tja bis jetzt sind wir am liebsten in den Süden ins warme gereist, waren auch schon einmal in Schottland und in Norwegen aber wie gesagt immer im Sommer. Vielleich habt ihr noch ein paar Tips, die uns die Entscheidung erleichtern VG Ralf
TrendFahrer am 18 Okt 2013 01:01:30 Hallo Ralf, erstmal willkommen hier bei uns im Forum. Was vorher mit dem Wagen passierte wissen die Götter. Wenn er richtig behandelt worden ist, sprich mit Unterbodenschutz und Dichtigkeitsprüfung ist das nicht zu toppen. Natürlich gibt es auch hier Ausreisser aber: no risk, no fun oder einen neuen kaufen! Die Frage zum Doppelboden erübrigt sich laut deiner eigenen Aussage. Da ihr nur in der warmen Jahreszeit unterwegs seid ist hier die Frage zur Frage: Für was braucht ihr einen Doppelboden? Um unnötiges Gewicht (der wiegt nämlich!) mit herumzuschleppen das dann bei der Zuladung fehlt? Ob beheizt oder unbeheizt in der Scheune, ist dem WoMo egal wobei unbeheizt wegen der Schwitzerei vorzuziehen ist. Vergesst nicht alles zuzumachen auch die Dachluken sonst bietet ihr den Mäuschen ein willkommenes Winterquartier. Alle Schränke und Türen auf, evtl. einen Entfeuchter (BERGER 15.-) inkl. Granulat ins Fahrerhaus stellen und der Winter kann kommen. Nun macht mal, was soll schon schiefgehen ? von peter-josef der im Winter in Spanien ist.
franca am 18 Okt 2013 10:47:21 Hallo,
nicht jeder mit Doppelboden ist auch automatisch im Winter unterwegs. Unser EURA mit Doppelboden hat ein Saisonkennzeichen und steht bei Nichtgebrauch immer in der Halle.
Falls ihr Bedenken habt, solltet ihr beim Gebrauchtkauf diesbezüglich auf die Zulassungshistorie achten (Saisonkennzeichen) und auch auf den Allgemeinzustand, hier natürlich bes. der Unterboden.
Frank
Rauschwitzer am 18 Okt 2013 11:01:41 Das stimmt, habe die Frage ja schon fast selbst beantwortet zumindest was die Nutzungszeit angeht. Unsere bisherigen Mietmodelle hatten auch keinen Doppelboden und somit kenne ich es auch nicht anders zudem schließe ich das Risiko einer vorherigen Winternutzung weitgehend aus. Ach, danke noch mit dem Tipp zwecks Mäusen, ich hätte bestimmt die Dachluken offen gelassen wegen der Belüftung. franca hat geschrieben:Zulassungshistorie achten (Saisonkennzeichen)
wieder was gelernt, da hätte ich nicht daran gedacht Danke Euch für die Tips VG Ralf
macagi am 18 Okt 2013 11:07:08 Doppelboden ist natürlich nicht nur im Winter toll, sondern einfach auch wegen des Stauraums. Platz ohne Ende!
wolfherm am 18 Okt 2013 12:38:13 Mit unserem ersten Wagen (kein Doppelboden) sind wir gerade auch im Winter sehr oft unterwegs gewesen. Ich würde nicht auf den Doppelboden achten, sondern mich mal unter den Wagen legen und das Fahrzeug eingehend prüfen. Auch eine im Winter nicht gefahrene Kiste kann erhebliche Rostprobleme haben.
BOWO am 18 Okt 2013 15:10:02 Unser ehemaliger Eura Terrestra 530 hatte auch Doppelboden. Wir haben kein Wintercamping gemacht aber ich hätte auch nicht gewusst wie ich sonst Tisch, Stühle, Sonnenliegen, Markisenvorzelt, Reserverad u.s.w. hätte verstauen sollen. Ein WoMo mit Garage wäre uns zu groß / lang gewesen. So hat alles gepasst. Wenn wir uns wieder ein WoMo zulegen dann nur mit Doppelboden! Stauraum ohne Ende und kurze Bauform möglich. Die Vorteile im Winter kommen noch hinzu, da die Wassertanks frostsicher im Doppelboden verbaut sind hat man innen auch mehr Stauraum da kein Platz für Wassertank, Zusatzbatterie u.s.w. entfällt. :)
kintzi am 19 Okt 2013 08:44:24 :lol: an BOWO, alle Argumente für, aber 3,5 to? Gr.R
wombat1 am 19 Okt 2013 20:12:39 Wolfherm hat nartürlich recht. Wie sieht das Fahrzeug von unten aus ? Ich würde immer ein Fahrzeug mit Doppelboden bevorzugen. Es verschwindet sehr viel Technik im Doppelboden, dadurch hast Du mehr Stauraum. Mich hat es immer fürchterlich genervt -> hier ein Tank, da ein Boiler, eine Pumpe was auch immer, jeder Schrank ist mit irgendetwas belegt. Wenn ich es recht überlege - für mich sind Alkoven, abgetrenntes Fahrerhaus und Doppelboden eigentlich sogar ein muss. Und für knitzi und ich habe 3,5 t und bin nicht überladen (allerdings auch nur 2 Personen). Wombat1
lonsome am 20 Okt 2013 13:12:58 Hallo, mein letztes Womo war ohne Doppelboden, mein jetziges mit. Vorteile ohne Doppelboden: Gewicht und Bodenfreiheit Vorteile mit Doppelboden: tiefer Schwerpunkt, mehr Stauraum. Oft ist es auch so, dass die Doppelbodenfahrzeuge einen ALKO-Tiefrahmen haben. Das Fahrzeug leigt spürbar besser auf der Straße als ohne. Aber erkauft wird er tiefe Schwerpunkt eben durch eine geringe Bodenfreiheit. Die kann man gerade in Norwegen zu spüren bekommen. Ich bin in diesem Jahr einen Platz zum Übernachten angefahren, den ich vor drei jahren ohne Probleme erreicht habe. Mit dem jetzigen Womo hatte ich Probleme durch aufsetzen, zwar nur hinten mit der Ersatzradhalterung unter dem Womo, aber trotzdem. Ebenso das Gewichtsproblem: Vorher Zuladung ohne Ende (gut, Womo war auch 90 cm kürzer, aber das alleine macht es nicht aus). Ich habe im letzten und in diesem Jahr das Womo in Norge auf eine der freien Waagen gefahren. Ergebnis: Ich hatte - und dabei bin ich alleine im Womo unterwegs - noch ca. 50 Kg als Zladung frei. Klaus
kintzi am 24 Okt 2013 08:09:17 Zitat: Aber erkauft wird er tiefe Schwerpunkt eben durch eine geringe Bodenfreiheit.
Luftzusatzfeder hinten einbauen lassen, evtl.vorn stärkere Federn (beim nächsten Dämpferwechsel). 0 Aufsetzer mehr. Gr.R
doncanon am 26 Okt 2013 16:51:44 Hallo zusammen,
die Frage stelle ich mir auch gerade. Ist beispielsweise ein Carado T447 im klassischen Sinne Winterfest? Reicht hier ggf. die angebotene Fußbodenheizung (ein EXTRA). Wir möchten eigentlich immer wegfahren können.
Vielen Dank für Euer Feedback :idea:
Kalle
Ostwestfale am 26 Okt 2013 17:00:08 franca hat geschrieben: Falls ihr Bedenken habt, solltet ihr beim Gebrauchtkauf diesbezüglich auf die Zulassungshistorie achten (Saisonkennzeichen) und auch auf den Allgemeinzustand, hier natürlich bes. der Unterboden.
Frank
Was ist eine Zulassungshistorie? Wenn die letzte Zulassungsbescheinigung Teil 2 vielleicht noch was hergibt über ein Saisonkennzeichen ist es gut. Davor siehst Du nur die Anzahl der Vorbesitzer. Mein Womo ist Erstbesitz. An keinem Merkmal kannst du erkennen, das es im ersten Jahr ein Saisonkennzeichen hatte und seit dem lieber ab- und bei Bedarf 6 Wochen später wieder angemeldet wurde. Bon Voyage
haballes am 26 Okt 2013 17:13:24 doncanon hat geschrieben: Ist beispielsweise ein Carado T447 im klassischen Sinne Winterfest? Reicht hier ggf. die angebotene Fußbodenheizung
Wir hatten den Wagen als Nachfolger unseres T337 auf dem Schirm. Du kannst damit im Winter wegfahren. Wenn du die optionale Tankheizung mit orderst, kannst du auch Abwasser bunkern. :D Du wirst aber durch die unglückliche Warmluftverteilung zusammen mit dem als Wohnraum genutzten Originalfahrerhaus nie wirklich " Wohlfühlklima" bekommen. Eine Ecke ist überheizt, die andere kalt und der Boden nie gleichmäßig durchwärmt. Die Fußbodenheizung erfordert darüber hinaus Landstrom. Trotzdem ist es ein sehr schöner Wagen den man sich zulegen kann. Fahrt ihr im Winter nur gelegentlich, dann kann man damit leben. In unserem doppelbödigem Vollintegriertem ist es im Sommer im Hubbett auch zu warm, so das wir an heißen Tagen die Rundsitzgruppe zum Bett bauen. Es gibt immer noch was zu optimieren. :D
doncanon am 27 Okt 2013 13:42:36 Danke für die Info.
Wir haben eigentlich vor auch im Winter unterwegs zu sein. Es gibt viiiieeeele schöne Möglichkeiten.......auch im Winter
LG Kalle
franca am 28 Okt 2013 09:24:53 [Was ist eine Zulassungshistorie?
Wenn die letzte Zulassungsbescheinigung Teil 2 vielleicht noch was hergibt über ein Saisonkennzeichen ist es gut. Davor siehst Du nur die Anzahl der Vorbesitzer. Mein Womo ist Erstbesitz. An keinem Merkmal kannst du erkennen, das es im ersten Jahr ein Saisonkennzeichen hatte und seit dem lieber ab- und bei Bedarf 6 Wochen später wieder angemeldet wurde.
Bon Voyage[/quote]
Hallo, z.B: Mein Fzg. ist nachweisbar seit 8 Jahren ein Saisonfahrzeug. (s. Datum Zulassungsbescheinigung Teil I) Ich habe auch noch den "alten Brief" für mein Fzg. Sämtliche Zulassungszeiten (vor den neuen Zuslassungsbescheinigungen) sind dadurch auch nachvollziehbar (weil die An- u. Abmeldung eingetragen ist) So kann ich als Privatverkäufer die "Zulassungshistorie" für mein 10 Jahre altes Fzg. lückenlos nachweisen.
'Wenn mir als "Käufer" die zulassungsfreien Zeiten nicht schlüssig nachgewiesen werden können, muss ich natürlich davon ausgehen, dass das Fzg. angemeldet war. Soweit stimme ich dir natürlich zu.
"Natürich könnte ich immer noch mit einem "roten" Kennzeichen oder mit einem Kurzzeitkennzeichen auch im Winter fahren."
Frank
wolfherm am 28 Okt 2013 09:31:19 Nun reitet doch nicht auf den Zulassungen rum. Unserer ist immer angemeldet, aber trotzdem hatten wir schon Jahre, wo wir im tiefsten Winter nicht weg sind sondern in den schneefreien "Randmonaten" des Winters.
Also, hier nochmals mein Rat: Legt euch unter das Auto und schaut euch alles gut an. Auch ein Wintersteher kann verdammt gut im Stand rosten. :D Ach so, und achtet bei den Saisonkennzeichen gut auf die Bremsanlage. die wird durch das ewige Stehen gerne schrottig.... :D
mafrige am 28 Okt 2013 10:00:40 Hallo,
also wie schon von anderen beschrieben, schau dir den Unterboden an. Auch Saisonkennzeichen können im April/Mai/Oktober im Gebirge/Norwegen... auf Schnee/Match/gestreutes Salz fahren. Der Doppelboden ist im Winter nicht unbedingt notwendig. Er kürzt die Zuladung um mind. 200 Kg ein, was bei 3,5 t schon zu viel sein kann. Ich fahre seit 11 Jahren einen Hymer 524 mit Alkoven, auch im Winter(dann mit Thermoabtrennung zum Fahrerhaus). Habe eine Garage, wo alles hinein passt. Gesamtlänge 6 m und Leergewicht 2800 Kg(mit 2.Batterie und allen fest verschraubten Ein- bzw. Anbauten, wie Markise ...).
geneticflower am 21 Mär 2014 23:11:44 doncanon hat geschrieben:Hallo zusammen,
die Frage stelle ich mir auch gerade. Ist beispielsweise ein Carado T447 im klassischen Sinne Winterfest? Reicht hier ggf. die angebotene Fußbodenheizung (ein EXTRA). Wir möchten eigentlich immer wegfahren können.
Vielen Dank für Euer Feedback :idea:
Kalle
Hallo Kalle, ich glaube, da brauchst du dir keine Gedanken zu machen. Wir hatten einen vergleichbaren Sunlight T65 ohne Doppelboden und waren in jedem Winter in den Bergen zum Skifahren. Es hat auch ohne Doppelboden oder Fußbodenheizung super geklappt. Zur Zeit warten wir auf unseren T447. Auch diesen haben wir bestellt ohne Fußbodenheizung. , Christian
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