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gibt es gegen Fernweh Schmerztabletten? 1, 2


wolfherm am 10 Nov 2013 23:23:08

Tipsel hat geschrieben:Nach 4 Wochen Dauerregen schon. Das muss ich einschränkend für mich zugeben, nachdem wir im Winterurlaub durchgehend Mistwetter hatten. Irgendwann hat man da die Schnauze voll.



Na ja, als Rentner geht man dann auf Gegenkurs und dampft Richtung Süden........und alles wird gut.... :D

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thomas56 am 10 Nov 2013 23:27:17

Tipsel hat geschrieben:
thomas56 hat geschrieben:Es gibt Situationen, da wünsche ich mir die Selbsterkenntnis vor der Depression!


Selbsterkenntnis verhindert die Depression :D

deshalb der Wunsch! :D

Gast am 11 Nov 2013 09:18:17

viele haben’s noch nicht gemacht und wissen daher auch gar nicht, was bei und in zwei jahren, die ununterbrochen in einem wohnmobil verbracht werden, los ist. hauptsache beißender spott wird über den threadersteller gegossen. plattfuß, du hast dir das falsche forum ausgesucht, nämlich das der selbstgerechten alles- und besserwisser, denen es nicht nur zeitweilig am taktgefühl fehlt.

mueckenstürmer hat es sehr gut auf den punkt gebracht, es kann kein ratschlag – und schon gar nicht von der ferne – gegeben werden; besonders die mit arztbesuch und ähnliche sind mehr als daneben.

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morena am 11 Nov 2013 09:57:41

man könnte es auch so sehen , Forum Antworten härten ab .... danach kann nichts mehr schief gehen . Manche enge Blickpunkte bleiben weiter bestehen aber meistens sieht man etwas klarer wenn mann alles aufmerksam durchgelesen hat... :lol:

ganderker am 11 Nov 2013 10:30:53

plattfuss hat geschrieben: Selbstverständlich habt ihr aber Recht, wenn ihr schreibt, dass eine Übersättigung bei uns eingetreten ist. Nur ist es nicht so einfach damit getan, dass man sagt: dann geh mal wieder arbeiten. Mit meiner Arthrose könnte ich höchstens noch Anderen im Weg stehen, viel tun kann ich nicht mehr.


Artur


hallo Artur,
ich oute mich mal ein bischen: vor Jahren habe ich beschlossen, alle (Gummi-)Bänder zu zerschneiden, die mich am Dauerreisen hindern könnten, also keine Echtpflanzen, die man gießen muss, keinen Kegelclub usw usw
Habe dann mal überwintert in Spanien und dann einige Monate im Ausland in einer Wohnung gelebt gefangen in einem goldenen Käfig (Details lasse ich bewusst weg) mit täglich tollstem Essen, tollste Villa usw.
Aus guten Gründen haben wir den Plan aufgegeben, irgendwann mal dauernd im Womo zu leben.
und nun das Wichtige:
meine Liebste und ich arbeiten ehrenamtlich in starkem Ausmass überwiegend in der Winterzeit, dadurch haben wir viele äußerst dankbare Sozialkontakte, die uns unheimlich viel bedeuten und uns glücklich machen.
Im Sommer reisen wir auch länger und reduzieren unsere sozialen Tätigkeiten so gut wie wir es hinkriegen.

Ergo: ich kann dich einigermaßen verstehen, wie es in dir aussieht, hab das selber teilweise so erlebt. Aber so glücklich wie jetzt mit dieser (sozialtätigen) Mischung waren wir seit vielen Jahren nicht mehr. Die Sozialkontakte im Womoleben bei Dauerreisen waren im Rückblick absolut nicht das Gelbe vom Ei, weitgehendst oberflächlich, selten befriedigend.

Das in Kurzform. Mehr als KN

Gast am 11 Nov 2013 12:14:34

Die/der sind schon über 20 Jahre unterwegs :D
Leider ist seine Frau vor 3 Jahren gestorben.

--> Link

Und auch die beiden sind schon über 25 Jahre gerne unterwegs:

--> Link

haballes am 11 Nov 2013 12:28:18

plattfuss hat geschrieben: Mit meiner Arthrose könnte ich höchstens noch Anderen im Weg stehen, viel tun kann ich nicht mehr.


Da würde ich meine Reiseroute auf den Süden programmieren. Wärme, muss nicht Hitze sein, gemäßigte Wärme tut gut. Den Knochen und der Seele.
Findet ihr dann noch ein Land, wo ihr mit der Mentalität mitschwingen könnt, dann wird alles gut.

Hätte ich Zeit und ich arbeite zur Zeit sehr daran, bald Zeit zu haben :D , dann würdest du uns vom Herbst bis zum Frühjahr in Italien finden und im Sommer an der Ostsee.

Luxor700 am 13 Nov 2013 19:58:36

....also ich zieh den Hut vor dem Beitrag von Arthur, der sich damit ganz offen vor allen hier mit seinem Problem outet. Auch wenn ich zu denjenigen gehöre, die im Moment noch träumen können von den bevorstehenden Reisen, glaube ich zumindest nachvollziehen zu können, was Arthur bewegt.
Denn er ist beileibe nicht der Einzigste mit diesem Thema und ich glaube, dass es deutlich mehr gibt, die sich mit einer solchen Situation rumschlagen, als manche hier denken. Nur, die outen sich nicht!
Von daher teile ich die Beiträge von Independent und ganderker voll und ganz.
Ich erinnere mich an eine Begegnung mit einem deutschen Rentnerehepaar an einem wunderschönen Stellplatz direkt am Strand mit "untergehender Sonne" im warmen Sizilien. Eine Woche seien sie dort und wären nun schon Monate unterwegs! Das Fazit: es ist langweilig geworden und wir würden manches geben, könnten wir mit Ihnen tauschen und wieder arbeiten gehen! Das hat mich damals - wie heute - erschüttert und.... mit lockeren Sprüchen ist es da nicht getan!
Soweit ich überhaupt etwas dazu sagen kann, glaube ich, war es ein Fehler von Arthur, alle Zelte hinter sich abzubrechen. Auch der Bericht zu den Dauerreisenden mit ihrem Weltrekord über 27 Jahre durch die Welt klingt eigentlich etwas deprimierend - auch denen fehlt ein zuhause, das kommt mehr wie deutlich durch!

Zu dir zurück, Arthur, wäre es vielleicht die "Schmerztablette", langsam und vorsichtig wieder Fäden in "die Heimat" zu knüpfen und sich dort ein "Standbein" zu schaffen?

Gast am 14 Nov 2013 01:07:01

Ich rate euch kauft ein Haus mit großem Grundstück,dann habt ihr zu tun mit Pflege und Instandhaltung,habt hoffentlich nette Nachbarn und die entsprechenden Kontakte zu ihnen und in der Gemeinde in der Ihr dann wohnt könnt ihr euch Ehrenamtlich engagieren,auch das bringt Kontakte und letztendlich Freunde.Wenn Ihr dann verreist kommt ihr auch gerne wieder.Ich sehe mein Haus als meine Heimat an die ich nicht missen möchte und die ich nach drei Wochen unterwegs gerne wieder ansteuere,ein Leben nur im Wohnmobil ohne wirkliche Heimat käme für mich nicht in Betracht.Ein Haus hat noch einen weiteren Vorteil: Man kann sich gegenseitig aus dem Weg gehen und vermeidet damit das man sich anödet.

Arno

Tipsel am 14 Nov 2013 01:13:21

Da ist was dran, bis auf die Ehrenamtlichkeit, dann kommt man nicht mehr raus :D

BurnerWil am 14 Nov 2013 01:16:19

Zumindest ist Ehrenamt meist eine verpflichtendere Aktivität. Andererseits gibt sie auch Struktur und eventuell das Gefühl sinnvoll mit der eigenen Zeit umzugehen. Muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden

Tipsel am 14 Nov 2013 01:20:27

Meist kniet man sich zu sehr rein. Ich mach da nix mehr, ich kenns :D

Wenn man natürlich gelernt hat Nein zu sagen, siehts anders aus.

wiebke am 14 Nov 2013 02:03:44

ich denke auch, hier könnte ein festes zu Hause als Rückzugsmöglichkeit helfen, mit oder auch ohne Ehrenamt

FastFood44 am 14 Nov 2013 08:53:51

Da muss ich doch noch einmal antworten.

Man kann auch unterwegs Sozialkontakte haben und Ehrenamt übernehmen.

Peter/Freetec 598
BEVOR ich deine beiden Links geöffnet habe, war mir schon bewußt was für Menschen das sein müssen die 25 Jahre unterwegs sind.
Und meine Vermutung wurde bestätigt.
Das sind Menschen die minimalistisch reisen.
Kein Dickschiff in das man sich verbarrikadiert und die Zeit auf der Rundsitzecke vor dem Fernseher mit einem Glas Wein verbringt.
Nein, solche Menschen leben nicht abgeschottet in ihrer Kiste, sondern sind aktiv unter den Menschen im Reiseland.
Ob man Sozialkontakte hat oder nicht, ergibt sich aus der Art wie man lebt und reist.

Ehrenamt kann heißen:
Man fragt mal im Hafen ob man mit einem Fischer mitfahren darf.
Oder packt einfach an wenn er die Fische auslädt.
Man kann dem Campingplatzbesitzer auch anbieten das Rasenmähen zu übernehmen wenn man sieht dass der in der Hauptsaison am Stock geht. Wenn man sich vielleicht besser kennt dann auch mal die Rezeption bewachen usw.
Die Erntehelfer auf der Durchfahrt fragen ob man etwas Gemüse bekommt wenn man 1-2 Stunden hilft....usw
Augen offen halten, auf die Menschen zugehen, sich einbringen.
Aber das liegt nicht jedem.

Gast am 14 Nov 2013 08:59:46

et FastFood44

Lauter sehr gute Ideen, die Du da hast. :ja: :daumen2:
Die Frage ist aber auch, ob der TE sowas machen kann oder machen mag,
was Du und ich vorgeschlagen haben.
Er scheint ja schon ziemlich gebrechlich zu sein......
Ich muß allerdings gestehen, ich könnte nie in diese Situation geraten,
weil ich (immer noch auch mit fast 65) viel zu neugierig bin auf das,
was hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Berg sein könnte
und mit meiner Frau verstehe ich mich auch nach fast 40 Jahren blendend. ;D
Ach ja, und wir lieben das Meer ebenso wie alte Steine........ ;D

Luxor700 am 14 Nov 2013 13:07:06

.....also eins kann ich zusammenfassend feststellen: das Thema von Arthur ist doch nicht sooo ohne, hat es doch inzwischen zu vielen Beiträgen geführt!

Ich wünsche dem Arthur und seiner Frau alles Gute und.... dass vielleicht hier im Thread ein Anhaltspunkt dabei war, der ihm weiterhelfen konnte! Vielleicht schreibt er noch einmal, wenn er irgendwo mal wieder eine Pause einlegt!

Gast am 14 Nov 2013 18:05:14

Tipsel hat geschrieben:Da ist was dran, bis auf die Ehrenamtlichkeit, dann kommt man nicht mehr raus :D


Hallo, Tipsel

Da hast Du recht, ich bin seit meinem 14.Lebensjahr in verschiedenen Funktionen in Vorständen von Schützenvereinen tätig,habe aber immer noch Spaß daran auch wenn es Zeitintensiv ist und man sich als Waffenbeauftragter nicht immer Freunde macht.Ich hatte früher mehrere Ehrenämter auch in der Kommunalpolitk,die habe ich aber in den letzten Jahren aufgegeben um mehr Freizeit zu haben.

Arno

ganderker am 15 Nov 2013 08:52:27

hallo,
ja, bei Ehrenämtern muss man aufpassen, dass sie zu einem passen.
ich mache fast nur Einzelprojekte und nur in der Winterzeit, das wird so gerne akzeptiert.

Nachdem ich extra mein Haus verkauft habe vor 16 Jahren wäre es das letzte was ich mir wieder anschaffen würde, das wäre ein zu grosses Gummiband (wegen der Verpflichtungen und Abhängigkeiten von Nachbarn/Freunden damit), das mich vom reisen abhalten würde.

rs270550 am 26 Dez 2014 19:12:04

Tja, wie schon gesagt, Ihr seid irgendwie satt! Zu satt! Gehe mal davon aus, daß Ihr vorher ein rastloses Berufsleben geführt habt. Aber ist nur ne Vermutung! Wenns so war, habt Ihr darin ne Erfüllung gesehen oder war es arbeiten, Resto, schlafen? Habe selbst irgendwie so gelebt, aber ich hatte jeden Tag etwas Entspannung, mein Garten z.B.. Ja, da zwitschern Vögel, muß man nur erkennen, usw.. So fiel es mir doch leichter herunter zu kommen! Ratschläge? Wer kann die geben? Aber evtl. 1Tip! Plant nicht, lasst Euch überraschen, z.B. ab nach Frankreich, zum eingewöhnen! Da! Ein klitzekleiner Ort, die Leute unterhalten sich, lachen. Und geht getrennt los, dann könnt Ihr Euch abends Eure Erlebnisse erzählen, schließlich empfindet Jeder anders. Weiterfahren? Ists nicht schön hier? Ihr solltet "nur" diesen Charme erkennen lernen! Langsam, behutsam! Irgendwann ist die schräg hängende Schlaglade nicht schlimm, sondern passt genau zu diesem Haus! Fotos davon benötigst Du nicht mehr, ist nun in Deinem Kopf! Ganz nebenbei sprichst Du irgendwann französisch, stellst überrascht fest, daß Du gerade neben einem Franzosen sitzt und mit ihm lachst! Aber DAS!! solltet Ihr unabhängig von einander, heraus finden! Und Frankreich ist dafür wie gemacht! Du fährst plötzlich nicht mehr durch einen tristen Wald sondern hörst ihn, riechst ihn! Und schau mal da, da wachsen ja Pilze! Und dort liegen Maronen! Der Wald ist nun nicht mehr trist. Aber dieser Wandel sollte Euch Beiden, auf welche unterschiedliche Art, gelingen, sonst hat Einer nicht das gefunden, wonach Ihr doch sucht! Ist am Anfang schwer, aber setze Dich irgendwo hin, schließ die Augen, versuche Dich auf 1!!!! Geräusch zu konzentrieren, es geht irgendwann. Nun laß das 2. Geräusch zu, vorher nicht! Sagte ja, ist schwer aber nen Versuch wert. Ich konnte danach auch stundenlang am einsamen Strand sitzen, ihn genießen, vorher nicht! Irgendwie scharrten immer die "Hufe". Ob Du diesen Weg probieren möchtest bleibt natürlich Dir überlassen, ist ja nur ein Tip! Weißt Du überhaupt wie toll das ist fast ne Stunde mit einem großen Fisch an der Angel zu kämpfen und dann zu sagen: He, hast zwar verloren, aber Du bist mir zu groß. später Deine Nachkommen von mir. Und Tschüß! Ich meide auch Großstädte, aber so 1x pro Monat genieße ich das. Dieses Gehetze, Gequirle. Und weiß, warum ich das nicht mehr will. Sollte danach Einer von Euch Beiden immer noch meinen das wäre nicht "sein" Leben, ja dann? Dann ist ne Entscheidung angesagt! Wie auch immer. Aber bitte, versuchts, Jeder auf seine Weise. Könnte echt schön werden.
Rolf

Luxor700 am 26 Dez 2014 20:35:07

.....schöner und hintergründiger Beitrag zu diesem Thema, Rolf, aber ob es den Arthur noch erreicht :?:

Ich fürchte nein, denn seit Eröffnung dieses Threads hat er sich leider nicht mehr gemeldet. Hoffen wir mal, dass es ihm (ihnen) noch gut geht und ihm einzelne Beiträge weiterhelfen konnten, den notwendigen Frieden für sich zu finden!


Harald

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