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Laut Bnn von heute streicht Bürstner in seinem Werk Wissembourg 208 von 385 Stellen. Begründet wird der Stellenabbau mit der sinkenden Nachfrage. In Kehl wird auch nur an 4 Tagen die Woche gearbeitet. Allerdings ist die Erklärung der Zeitung nicht ganz schlüssig. In Wissembourg werden nur Caravans, aber keine Wohnmobile gebaut. Allerdings glaube ich ein Teil der Möbel für die Womos. Die starke Abhängigkeit vom Export hat ihre Risiken. In F, E und I ist z.Zt. keine nennenswerte Nachfrage nach Womos. Der Euro wird auch uns noch einige böse Überraschungen bescheren. aus Kehl, Horst
Weniger Arbeitslose und hohes Wachstum, bisher sehe ich keine bösen Überraschungen ! Harald
Ja und die Zinsen sind ja jetzt wirklich super im Euro-Zeitalter. Und die Auswirkungen auf Sparbeträge-Pensionen ...??? Joachim
Wenn jemand so langweilig sein Geld anlegt, dann hat er es nicht besser verdient ! Harald
Hallo Harald, ein klein wenig großkotzig und überheblich diese Aussage. Sei froh, dass es überhaupt noch Leute gibt die noch Geld haben, auch wenn es langweilig angelegt ist. Na hoffentlich ist Dein Geld so angelegt, dass nie etwas passiert. und unverständliche , Christian Ein Freund von mir hat mal 200.000 € nicht langweilig angelegt, er wollte halt mit 40 Jahren nicht mehr arbeiten müssen. Nun das nicht langweilig angelegte Geld war komplett weg, aber er hat trotzdem sein Ziel erreicht und musste mit 40 Jahren nicht mehr arbeiten.
Wenn man andere Anlageformen wie ein Sparbuch wählt ist man großkotzig und überheblich ? Na dann ! Harald Vielleicht macht Bürstner ja was falsch.... Interessantes Interview mit dem Carthago Chef kürzlich in der Schwäbischen Zeitung: --> Link Eine der Aussagen von ihm ist ja vielleicht richtig: die Hersteller im Mittelfeld werden es schwer haben. Und die Anlagendiskussion gehört ja wirklich nicht hierher......(mE no risk, no fun :D ) Genau. Wir sollten uns dann mal wieder auf den Eingangsbeitrag konzentrieren. [quote="macagi"]Vielleicht macht Bürstner ja was falsch.... Interessantes Interview mit dem Carthago Chef kürzlich in der Schwäbischen Zeitung: --> Link Donnerwetter, ein starkes Interview. Ob der Wettbewerb das liest? Vor allem die Antworten zu Beratern in solchen Unternehmen. Einfach fesselnd, wenn wirkliche Fachleute so offen ihre Firmenphilosophie darlegen. :daumen2: Albert Kein Wunder, die Unterschiede von "billig" bis Mittelfeld sind ja auch immer mehr vernachlässigbar, (außer im Preis) da braucht man sich nicht Wundern wer über kurz oder lang auf der Strecke bleibt. G OW
Tja, frag sie doch mal, es gibt da eigentlich nur zwei Richtungen. :) G OW Zitat: "Sie sprechen Fiat an. Im Autobau hat der italienische Hersteller nicht nur Freunde. Warum schwören Reisemobilbesitzer so auf den Ducato? Weil der Ducato das mit Abstand beste Basisfahrzeug ist. Im Reisemobil hat sich Fiat restlos durchgesetzt. Der Hersteller identifiziert sich hundertprozentig mit der Branche und braucht uns auch." sehr interessante Aussage :D Interessant fand ich dass sich nicht im Luxussegment wähnt. Luxus ist dann doch noch was ganz Anderes...... Aber seine Strategie ist schon recht offensichtlich, war es ja eigentlich schon vor 2008. Er hat konsequent auf Integrierte gesetzt, bzw dann später TIs hinzugenommen. Offensichtlich genau das was sich bei ihm verkauft hat. Und damit seine Produktpalette stark verschlankt. Hymer hat das ja mit seiner Kernmarke auch getan. Und auch Marken im Mittelfeld wie zB Eura haben viel weniger Womos im Programm wie früher. Bürstner weiss ich jetzt gar nicht.....
Harald, Du wirst doch noch wissen, was Du geschrieben hast? Ich spiele auf ".... dann hat er es nicht besser verdient" an. Christian Sorry, hatte aber nix mit dem Thema zu tun :oops:
6 Baureihen 2 - 7 oder auch mehr Grundrisse in jeder Baureihe (die sich oft nur durch bunte Aufkleber unterscheiden) .... Sondermodelle, dann das ganze nochmal als Wohnwagen und Mobilheime bauen die doch auch noch. Nach wie vor "alte" Holzgerippe Bauweise .... das sieht irgendwie ziemlich "unsortiert" aus. Letztlich stellt sich die Frage ob "der Kunde" das alles so will (wird ja so ab und an mal von Marketing Yogis behauptet :? ) Ich bin sicher nicht der Kunde der auf diese Marke reflektiert, aber wenn man mal auf der Website stöbert und guckt weis man hinterher eigentlich gar nicht mehr was es alles so gibt...... so zumindest mein Eindruck. Bei den Produktionsmengen und dieser Bandbreite sind die Angebotenen Grundrisse, Farben, Polster etc. pp sind die Kosten sicher ein echtes Thema. Wenn man sich dann ansieht wo sich der Hersteller preislich, qualitativ und Image mässig positioniert hat wird das schwer. Auf den einschlägigen Messen nehmen die Discount Dinger einen riesen Platz ein, dann noch die Mitbewerber aus der eigenen Konzerngruppe ....dann schwächelt ein Marktumfeld. Da ist erst mal Konsequent die Fabrik kleiner zu machen .... schade um die Job`s aber hoffentlich rechtzeitig genug für die, die bleiben können. Dirk
Ich vermute, er meint mit dem Mittelfeld die Hersteller, die eigentlich selbst da nicht hingehören. Einen Status nur über den Preis signalisieren, klappt halt nur wenn der Kunde recht unbedarft zu Werke geht. Ist halt so in der heutigen Gesellschaft: "Der Schein bestimmt das Bewusstsein". :lach: Albert Hallo, ich bin ja kein Betriebswirt, denke aber dass Dirk wohl Recht hat. Jedes Unternehmen reduziert sich inzwischen im Wettbewerb auf seine Kernkompetenzen und stößt Unrentables ab. Dies sollte auch die WoMo- Branche tun. Es ist für ein gesundes Unternehmen m.E. nicht wichtig, auf allen nur erdenklichen Hochzeiten zu tanzen, nur um sein Markenlogo in/auf Nischenprodukten zu kleben. Hier wäre es sicher eine gesündere Strategie, sich in jeder Gattung auf eine überschaubare Anzahl von Kernfahrzeugen zu konzentrieren, diese jedoch dem Kunden ausgereift zu präsentieren. Dies hätte sicher auch eine (gesunde) Verlängerung der Modellzyklen zur Folge. Interessant finde ich im Interview die Aussage zu den Unternehmensberatungsfirmen.
Moin Albert, ich würde sogar noch etwas weiter gehen: "Die Scheine bestimmen das Bewußtsein." Volker :wink: |
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