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Ich benötige von einem echten Batterie-Experten Rat zu folgendem Sachverhalt : Bei mir ist eine 80 Ah Gel-Batterie unter dem Fahrersitz eingebaut. Geladen wird diese von einem Schaudt EBL 99. Da ich unterwegs praktisch nie an Landstrom gehe (Freisteher) und die Batterie an vielen Urlaubstagen nur 1-2 Stunden über die Lichtmachine geladen wird, obwohl ich abends schon einiges aus der Batterie abzapfe (2-3 Stunden Halogen-Licht und Fernsehen), überlege ich mir nun, ein Solarmodul mit 100 Wh zu montieren. Auch weil ich gemerkt habe, dass nach 3-4 Tagen die Batteriekapazität etwas nachlässt, d.h. die Ladezeit über die Lichtmaschine einfach zu kurz ist. Das Modul bringt im Idealfall (pralle Sonne) ca. 5 A Ladestrom (ein größeres Modul passt leider nicht auf mein kleines Womo). Nach den Vorgaben des Batterieherstellers (Deta) soll die Hauptladung der Batterie mit mind. 10 % der Kapazität erfolgen. Das wären bei mir dann ja mind. 8 A. Nun zu meiner eigentlichen Frage an die Experten: Irgendwo habe ich gelesen, dass ein zu geringer Ladestrom auf Dauer schädlich für die Batterie ist, da dies den Innenwiderstand der Batterie erhöht . Stimmt das ? und wenn ja, kann ich diesen negativen Effekt durch das tägliche kurze Laden über die Lichtmaschine abmildern bzw. aufheben ?? Ich wende mich mich erstmal an Euch, da ich hier eine objektive Antwort erhalte. Wenn ich nur den Verkäufer des Solarsets frage, ist die Antwort wahrscheinlich nicht so objektiv (er will ja die Module auch verkaufen und berät deshalb im Zweifel zu seinen Gunsten) Vorab vielen Dank für eine kompetente Antwort ! Stefan Hy Stefan, kurz & knapp: Nein! ...es schadet nicht. Diese 10% Regel ist ein Relikt aus grauer Vorzeit. :wink: Das hängt ganz von der Gel Batterie ab. Deine Vermutung ist richtig, einige Batterien werden durch eine zu geringe Ladestromstärke und eine Ladedauer von mehr als 8 Std in ihrer Lebenszeit verkürzt. Genauer muß du mit dem Hersteller der Batterie abklären. Wahrscheinlich sagt die auf Werbung ausgerichtete Homepage nichts zu tech Information der Batterie. Am besten Mail schrieben oder anrufen. Elvis Ist unmöglich, klar sind kleine Ladeströme nicht schädlich.
...und das heißt dann im Umkehrschluß - wenn ich längere Zeit am Landstrom hänge und über das EBL geladen wird, dann geht die Batterie kaputt ???? Woher kommt eine solche Theorie?? Hallo Stefan, niedriger Ladestrom hat eigentlich keinen Einfluss auf die Lebensdauer der Akkus. Allerdings mögen Blei-Akkus generell keine Teilladungen, also wenn laden, dann möglichst voll laden. Wenn das nicht möglich ist, sollten die Akkus min. ein Mal im Monat richtig über Landstrom vollgeladen werden. Dein Schaudt EBL 99 müsste eine IOuO Kennlinie mit ausreichend Ladestrom, der für GEL richtigen Ladeschluss-Spannung und Erhaltungsladung liefern. Viel wichtiger für die Lebensdauer ist die Vermeidung von Tiefentladungen :!: Mit einer Solarplatte kannst du zwar deinen Energiebedarf nicht decken, aber es ist bei Sonnenschein eine gute Unterstützung. Ich würde die leichten flexieblen Dünnschichtmodule empfehlen und die verkleben. Nur nix schrauben. Solarsets sind fast durchweg überteuert. Kauf dir die passenden Teile im Internet zusammen oder wenn du es nicht selber montieren kannst, google mal nach Amumot, der macht dir das alles, also Lieferung inkl. guter Montage zu einem echt fairen Preis. Ich kann leider nicht die Quelle bzw den Hersteller nennen der dieses gesagt hat. Es ging darum das die Hauptladung in einer bestimmten Zeit abgeschlossen sein muß. Die Nachladephase und die Erhaltungsladung bei Gel Batterien sind davon nicht betroffen. Gilt nur für die Hauptladung die mit ich meine 1C erfolgen muß/sollte. Es hat definitiv ein Batterie Hersteller gesagt. Für AGM und Naßbatterien gilt das nicht. Ich kann nur raten den Hersteller zu fragen. Der eine schreibt, es ist schädlich, der Andere schreibt, es ist nicht schädlich und unter dem Strich fühlt sich der Stefan verarscht. Was richtig ist und was nicht, schreibt/beschreibt in der Regel jeder Akkuhersteller in seiner Homepage bzw. in seiner Gebrauchsanweisung die dem Akku beiliegen sollte. So schreibt der Hersteller meiner Akkus, dass der Akku mit 1/10 der 80 A geladen werden soll. So werde ich einen Teufel tun über diesen Wert zu diskutieren und meine Akkus mit mindestens 8 Ampere laden. Und wenn der Hersteller weiter schreibt, dass die gesamte Lade zeit mindestens 12 Stunden betragen soll, werde ich einen Teufel tun und glauben das auch schon 3 / 5 oder 8 Stunden ausreichen. Lieber Stefan, ich hoffen deine Fragen beantwortet zu haben. Und ist das wieder erwarten nicht der Fall, empfehle ich dir, dich bei deinem Akkuhersteller zu informieren. MfG kheinz
Ein Hersteller der so einen Unfug schreibt (den musste mir einfach mal nennen) kenne ich nicht, und wenn, würde ich von denen bestimmt keine Batt. Kaufen. Aber es gibt jede menge Händler die immer noch solche alten Kamellen erzählen. In Zeiten von Spannungs und Temperatur geregelter Ladern sind solche Geschichten überholt. Geben wenn dann nur noch ne Empfehlung der Ladergröße, damit der Kunde (der selber keinen Blassen von Batt.-Ladung hatt) ungefähr weiß was er kaufen kann, damit die Ladezeit seiner Batt. bei normaler Nutzung im kürzest sinnvollen Zeitrahmen überhaupt erfolgen könnte. :wink: "Also Leute, schmeißt alle Eure Solaranlagen schnell wieder runter, wer nicht garantieren kann das während der Ladezeit nicht immer wenigstens 10% Ladeleistung vom Battkapazität Paket anliegen. Die Batterien sterben sonst zu früh." :kuller: Oder nur noch benutzen wenn ihr eh am Landstrom hängt, und Euer Netzlader genügend Power hat. Gilt auch im ganz besonderen für BZ Besitzer, bloß nicht benutzen die Batteriekiller. :mrgreen: Mal ne fast ernst gemeinte Frage, wieso Schreiben hier immer auch welche, die wo was gelesen haben, aber von der Materie einfach keine Ahnung haben. :roll: Lesen könnt ihr das ja gerne, ist ja genau für Leute wie Euch gedacht. :ja: G OW Jede Batt. nimmt zunächst den Ladestrom auf, der ihrem augenblicklichen inneren Widerstand entspricht, maximal natürlich , was der Lader von sich geben kann.(Bulk) Bei zunehmender Ladung wird dieser Widerstand immer höher(voll hoch auf 4 mOhm= 0,04A bei 14,4V=Ende Absorption), der Strom also kleiner, die Spannung steigt bis auf Ladeendspannung, meist 14,4V. Schaudt u. a. Hersteller liegen , vor allem, wenn sie keine Temp.-Kompensation haben, bei Gel vorsichtiger u. begrenzen bei 14,2V. So sind sie auch bei höheren Temp. als 25°C auf der sicheren Seite (wegen dem Abgasen, das berühmte "Auskochen"). AGM gehen z. größten Teil auf 14,7V, schaffen die alten Lader eh nicht, kann also nichts passieren. Speziell zur Frage: Der Ladezyklus (Bulk, dann Absorption ) sollte nicht länger als 22-24 h dauern. Gibt Lader, die nach dieser Zeit die Kapazität messen u. wenn nicht gut, blinken (z.B SmartLader d. Fa. Ring GB). Da die Absorption meist zeitlich gesteuert ist u. 8-14 h (je nach Fabrikat) im Mittel 12 h beträgt, bleibt f. die Bulkphase z. B. bei 22 h gesamt 10 h übrig. Lade ich also eine 80er Gel, die regelrecht mit max. 60% entladen ist, so muß ich 48 Ah +10% Verlust = 52,8 Ah - 20% (in Bulk 80% + 20% in Absorption), in Bulk (Hauptladeph.) ~43 Ah einladen. Dafür habe ich 10h Zeit, also brauche ich minimal durchscnittlich ~4 A. Darauf beruht meist die Angabe des Lader-Herstellers, welche Batt-Kapazität der Typ schafft. Also 10 h lang durchschnittlich 4 A ergeben 80% (40Ah), bis 100% macht dann die Absorption die restlichen ~ 13Ah . Die Gesamtzeitverkürzung ist also nur durch Erhöhung der Amp. in Bulk (max. Strom des Laders) zu erreichen. Also min. 4A =5%, max.20% (Gel),30% (Nass)bis 70% (AGM). Natürlich so hohe Stromaufnahme nur am Anfang des Ladens (15-30 Min), danach steter, fast linearer Abfall. Zum Problem des Lima- Ladens: Hier wird ungeregelt je nach Spannungsgefälle v. Lima zu Batt. mit wechselnden Strömen geladen u. dazu noch nur 1-2 h . Ohne Batt.-Compu. u. Volt/Amp.-Loggen weiss keiner über den Ladezustand bescheid. Meist unterladen. Und das wirkt sich auf die schnellere Sulfatierung u. damit auf die Lebensdauer aus. Bei einem tägl. Verbrauch von 20 Ah (Fernsehen 4 A, Licht 2 A 3 h = 6x3 h = 18-20A merkt man lange nichts v. der Kapazitätsminderung, diese kann im schlimmsten Fall schon auf 50% eingebrochen sein. Merkt man am besten, wenn beim Entladen Spannung rasch absinkt u. beim Laden auch wieder schnell zur Ladeschlußspannung ansteigt (bei kleinen Strömen). Gr.R
Und was sagt uns das ganze in Hinsicht Solar Lima und Bz, selbst Landstrom Bordlader oder mit Moppel, alles nicht wirklich prickelnd je nach Womoeinsatz, Absorption kommt meistens zu kurz, weil einfach dauert. Da die Solarleistung meist nie konstant schon gar nicht 22h hintereinander, ebenso die Fahrzeit Lima. Selbst mit Landstrom über Nacht und ausreichend Ladegerät Größe ist die Standzeit (Ladezeit) meist dennoch zu kurz, und wird bei "normalen" Tagesrhythmus, mit nur ner Nacht am Strom nicht für die Absorption reichen. Bei Freistehern fällt das eh weg. BZ macht mit 14,2V Ledeendspannung nicht mal komplett Bulk, Absorption garnicht. Man muß sich halt des öfteren die "Zeit" nehmen, sonst leiden die Batt. Weil wenn die Sonne zig Tage lang nicht scheint, nützt auch die 500Wp Solar zu Hause in der "Reisepause" nicht viel. Ich musste jetzt wegen regelmäßigen Winterbetrieb und genau diesen Problemen auch meine Außensteckdose wieder in Betrieb nehmen, :( um zwischen den Einsätzen zu Hause die Batt. richtig voll zu Laden. Da ist dann auch die ausreichende Zeit (drei bis 4Tage) da für kleiner als 10% Lader. (bei mir ein 2.6%Lader) Für die Absorption der 600Ah reichen die 16A des EBL dann gerade so aus 2,6A pro Batt. Zusätzlich habe ich jetzt noch jedes der drei 200Ah Blöcke noch mit nem Megapuls Batteriepulser bestückt, mit der Hoffnung damit der Kapazitätsminderung durch die oft auftretende nicht richtig Vollladung Unterwegs in der Sonnenflautezeit entgegenzuwirken/vorzubeugen. Bin mal Gespannt ob die Dinger was bringen. :nixweiss: G OW
Es hätte auch von mir sein können! Gordan :hallo: Ob dem Autor korikorakorinthe jetzt alles klar ist :nixweiss:
Wieso? Viking hat doch schon klar geantwortet. Zum Relikt habe ich die Hintergründe beschrieben. Gr.R
Also die meisten Quellen geben an, daß der Innenwiderstand mit steigendem Ladeszustand sinkt, die Veränderung aber nicht besonders groß ist. Der Ladestrom sinkt, weil wir im Endbereich (oder auch immer) mit konstanter (Maximal-)Spannung laden. Am Ende ist die Differenz der Spannungen so gering, daß bei (weitgehend) gleichbleibendem Innenwiderstand einfach weniger Strom fließt. Wenn die Batterie die Ladeendspannung erreicht hat, sind die Spannungen also theoretisch gleich, die Differenz 0 und so kann kein Strom mehr fließen unabhängig vom Innenwiderstand. Wenn die Ladespannung über den Wert erhöht wird, fließt durchaus wieder Strom, nur daß der den Akku zerstört. RK
Moin Karl Heinz, wenn man expliziet die 10% Regel anwenden will, lässt sie sich nur dahingehend realisieren, das man sich ein an die Batt.-kapaziät angepassstes Ladegerät zulegt. Ich wage mal zu behaupten......das wird keiner machen. Bei Ladung durch die Lichtmaschine steht man demfall auch hilflos da, da sich dieser Ladestrom absolut nicht beeinflussen lässt (ausser durch nachgeschaltete Zusatzelektronik o.ä.). Zitat Kintzi: voll hoch auf 4 mOhm= 0,04A bei 14,4V=Ende Absorption Hallo RK, meine Zahlen sind Quatsch, habe mich durch mein neues Batt.-Messgerät irritieren lassen. Die andere Aussage aber stimmt: Mit zunehmender Ladung wird der Widerstand in der Batt. immer höher. Der resultierende Strom hängt nat. v. der Differenz der Laderspannung u. der Gegenspannung der Batt. ab. Bei Spannungsgleichheit kriegt der Lader keinen Strom mehr rein, die Batt. hat für ihn einen hohen Widerstand. Beispiel aus der Praxis meines Womos (~2x100Ah, Votronik BC) U=R x I, R=U / I Leer: kurz nach Ladebeginn 13V /30A = 0,43 Ohm =niedriger Widerstand Voll : Ende der Absorption 14,4V/0,1A = 144 Ohm = hoher Widerstand sagt wenigstens der Herr Ohm aus Uri. :razz: Also: Batt leer = niederohmig , Batt voll = hochohmig. Beim Entladen kann es aber ganz anders aussehen: Bei hohen Strömen, z.B. Kälteprüfstrom, wird sie für die Zeit der Belastung sehr niederohmig : z.B. 10,5V / 800A = 0,13125 Ohm . Habe mich wegen meines neuen Testers v. Fa. Ring etwas damit beschäftigt (s. Thread), dieser bestimmt ohne merkliche Belastung der Batt. (früher Messzange mit dicken Widerständen u. voller Amp.-Belastung) den inneren Widerstand bei Angabe des CC-Stromes (Cold Cranking) in EN oder DIN (auf Batt angegeben), was gleichzeitig eine Aussage über den Zustand d. Batt ist ("innere Versiffung" durch Bleisulfat/Korrosion). Da steigt nämlich der Bel.-Widerstand auch. Allerdings kann man hieraus, nicht direkt,aber nach Berechnung, auf die Restkapazität schliessen. Gute Batt.-Händler messen diesen Bel.-Widerstand vor Auslieferung der Batt, vor allen Dingen , wenn diese direkt parallelgeschaltet werden sollen (Ausgleichsströme). Meiner suchte sogar ein gleichwertiges Pärchen heraus. Gr.Richi die lichtmaschine kannst du ausser acht lassen...jede batterie holt sich den Strom den sie aufnehmen kann ...begrenzt durch den Innenwiederstand der batterie
Nein, der WIderstand wird nicht höher. Ja, es fließt kein Strom mehr, aber eben wegen der besagten Spannungsdifferenz.
Und hier stimmt die Rechnung nicht. Den Innenwiderstand berechnet man aus der Differenz der Spannungen und Ströme bei unterschiedlicher Belastung/Ladung. Der ist außerdem mit der Belastung durchaus dynamisch und steigt mit höheren Strömen. Die absolute Spannung der Batterie spielt dafür keine Rolle sondern die Spannungsdifferenz zwischen Ladung mit Ladestrom und reiner Zellenspannung ohne Ladestrom. Wenn man also rechnet dV/dI = 14,4V-13V / 30A-0,1A = 0,047Ohm so erhält man einen relativ realistischen Wert. Bei 200A Entladung hätte man dann einen Spannungsabfall von 9V. Das ist natürlich mehr als tatsächlich auftritt, aber zumindest die Größenordnung ist im Rahmen. Wenn der Innenwiderstand bei Ladebeginn wirklich 0,43Ohm wäre, dann würden die 13V bei 30A nur am Innenwiderstand abfallen, ohne etwas außer Wärme zu bewirken. Kann also nicht stimmen. RK Also ich habe das Ganze jetzt zusammengefasst so verstanden : Es ist eigentlich nicht gut, nur über die Lichtmaschine zu laden (außer man fährt mind. 24 h am Stück). Aber es schadet auch nicht noch mehr, wenn man ein Solarpanel, das vielleicht nur 1-5 A (je nach Himmel) erzeugt, dazuschaltet (genau das wollte ich nur wissen). Und am Wichtigsten ist, gleich nach jedem Urlaub das Womo über mehrere Tage an den Landstrom zu hängen. Vielen Dank für die Infos !! Stefan Zitat RK Bei 200A Entladung hätte man dann einen Spannungsabfall von 9V. Das ist natürlich mehr als tatsächlich auftritt, aber zumindest die Größenordnung ist im Rahmen. Hallo RK, Frage bzgl. oben: Meinst Du wirklich von 9V ? Doch eher "auf" 9V ? Bzgl. Batt-Widerstands-Berechnung bei Entladg. kenne ich so: Spannung vor Belastung - Spannung bei Belastung = delta U / (dividiert) durch Belastungsstrom. Für Dein Beispiel: 12,8 auf 9 V = 3,8 /200 = 19 mOhm. Gr. R Genau - wobei korrekt ( Klugscheißermodus an ) 12,8 V - 9 V = 3,8 V / 200 A = 19 mOhm. :D ( kleines Späßle )
Richtig, wenn man die Möglichkeit hat Laden, auch mit wenig. Verlängert halt die nutzbare Zeit entsprechend. Und sobald man es wieder kann eben richtig Vollladen, der Pflege und Erhaltung der Batt. geschuldet. Mehr geht beim Hobby halt nicht. Die Dinger sollen uns dienen, nicht wir denen. G OW
Nein ich meinte um 9V = 0,047Ohm * 200A (rechnerisch) Wobei das hier wirklich nur zur Überprüfung der Größenordnung dient. Wäre hier 90V rausgekommen oder 0,009V, wäre klar, die Rechnung stimmt nicht. So aber sind wir relativ nahe am erwarteten Wert. Der Innenwiderstand ist wie gesagt kein fixer, direkt physisch meßbarer Wert, sondern mehr eine Rechengröße, die je nach Arbeitspunkt variiert. Wenn man den Wert (oder die Werte) für weitere Berechnungen nutzen wollte, müßte man erstmal lange Meßkurven aufnehmen. 2 willkürliche Punkte mit begrenzter Meßgenauigkeit bringen da nur einen Anhaltspunkt. Tatsächlich wird wohl etwas wie 2-3V Einbruch rauskommen. RK
Kurz und grob: Ja!! spätestens nach der ersten Antwort von Birger. Alles andere ist die berühmte korikorakorinthenkackerei :oops: :lach: Albert
Albert, bei der alleine blieb es aber leider nicht. :D
Schönes Wort, :wink: wobei Stefan "korikorakorinthe" dafür nun wirklich nichts konnte. :mrgreen: G OW Hi mit vielen Antworten hier hat die Frage gar nichts zu tun. Ob die Batt bei Strom x voll wird oder nicht und wie der Innenwiderstand ist undund, was soll das. Denn man kann eine Batterie so oder so voll laden, also (sowieso geregelt) bei IU1U2 mit kleinen Strömen oder mit großen - voll wird sie immer, wenn entsprechend lange geladen wird. Die Frage lautet hier aber, welcher Ladevorgang davon chemisch elektrisch für die Batterie in ihrem Innern der bessere ist. Und das ist eindeutig der mit den anfangs hohen, mindestens aber 10% hohem Ladestrom von Nennkapaazität. Der Frager hat also einen RICHTIGEN Sachverhalt, von dem er wissen will, OB DER STIMMT, (und der bei ihm und vielen anderen und sowieso meistens bei Solar eh nicht erfüllt ist - aber ob erfüllt oder nicht erfüllt, das diskutert er ja NICHT) erörtert - nämlich dass die Höhe des Ladestromestromes von Blei-Säure-Batterien (dazu zählt auch Gel) in der strommäßig noch nicht begrenzten Anfangsphase aus INNEREN CHEMISCH-ELEKTRISCH/PHYSIKALSICHEN Gründen möglichst GROSS sein soll - günstig wäre da aber MINDESTESN 10 % der Nennkapazität. Die Antwort lautet also eindeutig: Ja. Dieser Umstand gehört zum Fachwissen. Kürzlich war hier ein anderer Batteriethread (ich glaube es ging um AGM) , da hat zum Schluß jemand den Rat gegeben, ein Blei-Accu-Fachbuch zu lesen. Das tut ich hier nun auch, denn da stehen die Gründe drin udn die Bücher wurden gleich mit-verlinkt. Auch in einem kleinen blauen, aber enrom wichtigen/aussagekräftigem Batt-Info-Heftchen hat Exide für Gel auf Messe Düss mal verteilt, macht auch Exide (wie fast alle Hersteller) diese min. 10%-Vorgabe ! Und nahmhafte Hersteller wie z.B. Hymer halten sich auch exakt an diese 10%-Min-Regel -- bauen also EBL mit exakt 16 A Nenn-Ladestrom ein. Das ist kein Zufall sondern entsprach genau dem eingebauten Batteriezustand, lt Zubhehörpreisliste mit einer weiteren Baterie von je 80 dann in Summe 160 Ah bestellbar (und die meisten sind mit diesen 2 Bat/160 Ah auch ausgerüstet) - und schon seit anno dunnemals brachte also der Hymer- EBL mit seinen 16 A genau 10% davon und hält damit diese Batt-Fachregel beim laden ein - zugunsten eben cder Batt-Lebensdauer. Ist alles richtig was Du schreibst, doch es bleibt eine Tatsache, schädlich ist ein Laden des Akkus mit kleinen Strömen nicht. Schädlich wäre nicht laden, sondern nur Strom entnehmen oder zu hohe Ladeströme. Alternativ hat er auch nicht gefragt, um wievielt Prozent darf ich den Akku entladen, dass ein optimaler Akkubetrieb vorliegt. Oder wie hoch darf der max. Entladestrom über eine halbe Stunde sein oder oder oder Fakt ist das unsere Akkus nun einmal mit vielem zurecht kommen müssen, optimal ist anders. Wir laden unsere Akkus auch mit Lichtmaschine und Solar und es ist nicht schädlich !
Die Dinger sollen uns dienen, nicht wir denen. Und das möglichst lange. Aber wenn ich manche Erfahrung, teuere Batt-Ausfälle auf Fahrt u. v. Ahnungslosigkeit mancher lese, sollte man schon ein bischen Hintergrundswissen haben. Gr.R
Klar, schadet bestimmt nicht, aber Du siehst doch was hier jedes mal bei raus kommt. :) G OW Hallo Otto, richtig, lassen wir sie .... Gr. R Zitat aus dem ersten Link: 9.7.3. Die Dimensionierung des Ladegeräts sollte nach Grad der Entladung und der Zeit, in der die Batterien aufgeladen sein sollen, gerichtet werden. Langsames Laden wird empfohlen, also sollten Ladegeräte genutzt werden, die 10% der Kapazität der nassen, Vlies- (Ca/Ca) oder Gelbatterien (Ca/Ca) haben. Schnellaufladung ("boost") kann die Batterien zerstören, weil sie die Batterieplatten verziehen kann. Überschreiten Sie nicht die vom Hersteller angegebenen Strom- und Spannungsgrenzen Auch in den anderen Links habe ich nun nichts gefunden, was die Ansicht stützt das langsames Laden schädlich sein soll. Dann wurde Dir geholfen. Ich hoffe das Du jetzt was die Batterie anbetrifft genug sensibilisiert bist um zu wissen wann ist sie voll und wann Du mit der Energieentnahme aufhören solltest um sie zu schonen, das Schaudt-Spielzeuge, im allg. über der Tür angebracht, wenig Auskunft über die Wirklichkeit geben und die Unterspannungsabschaltung in EBL und Heizung niemals wissen können wieviel noch im Akku ist, somit die 50/30% Entladetiefe für Gel/AGM nicht einhalten und Du mit der vom Hersteller eingebauten Sicherheit zielstrebig die Akkus zerstören kannst. Uwe |
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