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Norwegen Tour im September 2014


no2014 am 03 Jan 2014 15:23:21

Hallo zusammen,

meine Verlobte und ich wollen zusammen im September oder Oktober diesen Jahres unsere Hochzeitsreise mit einem Wohnmobil in Norwegen verbringen. Geplant ist die Anreise von München über Kopenhagen, Göteborg, dann weiter nach Oslo und Trondheim. Dann wollen wir weiter nach Kristiansund und über die Atlantikstraße nach Molde. Weiter ist die Reise nach Bergen und Kristiansand geplant. Von dort geht es dann auf schnellsten Wege über Dänemark wieder zurück nach München. Insgesamt haben wir uns 3 Wochen vorgestellt und zwischen den genannten Zielen werden wir ab und an noch ein mal Zwischenstopps einlegen. Laut google maps sind für diese Route mit 5000km ungefähr 69 Stunden Reisezeit (Fahrzeit) veranschlagt (inklusive Fährzeiten von ca. 12 Stunden).

Die größte Hoffnung die wir haben ist, eventuell das Naturschauspiel der Nordlichter irgendwo sehen zu können und bei der Fahrt mit dem Wohnmobil durch die Landschaft etwas von der Tierwelt Norwegens zu sehen. Wir wollen eine gute Mischung zwischen Städte und Landschafttour. Wir haben auch schon gelesen, dass man in Norwegen überall stehen bleiben darf außer auf bewirtschafteten Feldern und nicht näher als 150m von Häusern entfernt. Klassisch bieten sich ja auch sehr viele Campingplätze an, aber eine Nacht irgendwo in der Prärie an einem schönen Fjord wäre natürlich sehr schön und spannend. Geht das???

Da es für uns das erste mal ist, dass wir mit einem Wohnmobil unterwegs sein werden, sind wir gierig nach guten Insidertipps. Wo kann man um diese Jahreszeit z.B. noch wandern, oder wo sind die besten Plätze, an denen man auf unserer Route einen Zwischenstopp einlegen kann.

Wie ist das Wetter und die Temperaturen um diese Jahreszeit? Hat jemand von euch Erfahrung und kann uns vielleicht ein paar gute Tipps geben?

Vielen Dank. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns auf eure Antworten.

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sperling am 03 Jan 2014 17:06:57

Wir sind von August bis Oktober mehrmals in " Nord"norwegen unterwegs gewesen. Damit meine ich die Region nördlich Tronheims,des Polarkreises, in der Region Troms und in der Finnmark bis Kirkenes.
An Temperaturen hatten wir so alles zwischen 25°C als Maximum und -3°C als Minimum. Man kann ja schlecht die Wetterentwicklung vorhersehen. Einzige Entscheidungshilfe aus unserer Sicht: ab Mitte September sind oft schon touristische Angebote nicht sicher mehr geöffnet, Fähren haben manchmal schon den Winterfahrplan= evtl. längere Wartezeiten, oder werden gar nicht merhr bedient, weil rein touristisch genutzt. Also vorher unbeding bei visitnorway das Touristen-Infopaket anfordern. War bisher immer kostenlos auf der Seite von denen zu ordern.
Schaut mal auf der Seite von "Tranistfrei.de" einem der hiesigen Mods, der hat Reiseberichte von einer dreiwöchigen Hochzeitsreise bis zum Nordkap , Südnorwegen usw., also massenweise Infos zu den Möglichkeiten in drei Wochen.

Viel Spaß bei Eurer Planung und hoffentlich das rechte Wetter für die Hochzeitsreise, obwohl ich glaube, mit dem Nordlicht wird es zu dem gewählten Zeitpunkt wohl nichts werden.

Für Ipad/iphone und Android -Geräte könnte man sich hier eine Polarlichtvorhersage-App herunterladen --> Link

no2014 am 04 Jan 2014 12:40:39

Danke für den Tipp mit den Fährenfahrplan. Wir sind nun am überlegen, ob wir nicht doch Anfang September reisen sollten, da dann das Wetter noch stabiler sein soll.
Gibt es sowas wie eine Checkliste für so eine Reise?

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rkopka am 04 Jan 2014 20:45:55

sperling hat geschrieben:ab Mitte September sind oft schon touristische Angebote nicht sicher mehr geöffnet...

Schon früher ! Schon ab ca. 20.8. war einiges eingeschränkt. Ab 1.9. vieles. Zumindest andere Öffnungszeiten und evt. nur 1x/Woche. Auch Campingplätze haben ab ca. 20.8 oft schon zu. Zumindest die kleineren und mehr auf den Saisontourismus ausgerichteten im Süden. Im Norden soll das noch besser sein.

Ich hab meine Norwegenreise hier beschrieben --> Link .

Zeit waren auch ungefähr 3 Wochen, allerdings weniger weit nach Norden. Bei eurem Programm wird das nicht viel mit Zwischenstopps. Ich weiß nicht, wie genau Google das kann, aber viele Straßen sind nur langsam befahrbar, speziell mit dem Womo (hoch und runter). Da ist ein 60er Schnitt schon eher zu hoch gerechnet. Selbst auf den guten Straßen ist praktisch immer bei 80km/h Schluß.
Wenn das eure erste Womoreise ist und ihr nicht schon mit LKW Erfahrungen habt, dann ist das nicht ideal. Die Straßen sind oft recht eng und die entgegenkommenden LKW zwingen einen oft dazu rechts bis ans äußerste an den Rand zu fahren und zu hoffen :-) .

RK

lonsome am 04 Jan 2014 23:47:27

Hallo,
ein paar Gedanken:
- überall stehebleiben mit 150 Metern Abstand zu Häusern: Das ist im Prinzip nicht richtig. Es wird geduldet, das Jedermannsrecht, von dem das viele ableiten, gilt aber nicht für Womos. Ich selber habe es immer so gehalten, dass ich nicht in der Sichtweite von Häusern übernachtet habe. Möchtest Du es, dass Womos so in der Nähe Deiner Wohnung stehen (wenn Du extra ein Haus in der Natur gekauft hättest?)?

- Nordlichter: Die wirst Du so weit unten eher weniger sehen können. Ich habe bisher Nodlichter ein kleines Stückchen nördlich von Trondheim als südlichsten Punkt gesehen.

- Zeitpunkt: Ab Anfang September sind schon viele Campingplätze und andere Einrichtungen geschlossen, aber dafür wird es ruhiger. Ich mag diese Zeit.

- Wandern kann man noch überall, das ist kein Problem. Es werden nur die Tage auch merklich kürzer, so dass weniger Zeit bleibt. Je später ihr dort seid, desto deutlicher wird das auch.

- Verlasst Euch nicht auf den Führer aus der Womo-Reihe. Die dort angegebenen Plätze zur Übernachtung sind wohl in der Zwischenzeit sogar teilweise mit Höhenbegrenzungen versehen, weil zu viele Womos sie angelaufen haben. Siehe erster Punkt!


Klaus

no2014 am 05 Jan 2014 14:23:27

Wir sind nun hin und her gerissen, wann wir unsere Reise starten sollen. Das mit den Nordlichtern haben wir eh schon fast abgehakt, weil wir dazu nach mehrfachen Hinweisen einfach zu südlich sind und die beste Zeit dann eher November bis März wäre.
Für uns ist es eher wichtig, dass wir etwas von der natur mitbekommen, das bedeutet auch gutes Wetter zum wamdern, Kanu fahren usw. Ab Oktober soll ja das Wetter schon deutlich kälter und regnerischer werden. Wir wollen unsere Wohnmobil dann nicht unbedingt 3 Wochen von innen sehen. :-)

Der aktuelle Plan ist nun, dass wir Anfang August bis Ende August fahren. Da hätten wir dann hoffentlich noch beständigeres Wetter und längere Tage.

Jetzt müssen wir uns erstmal noch wegen einem geeigneten Womo umsehen. Es soll nicht zu klein, aber auch nicht zu groß und wuchtig für zwei Personen sein. Gibt es hier von euch Erfahrungen, welche Womo's geeignet werden. Wir planen auch Lebensmittel (die die erlaubt sind mitzunehmen) hier in D zu kaufen und dann im Womo zu verstauen. Es gibt Womo's mit extra Staufächern. Sind das dann eher die größeren, oder gibt es auch kleinere die solche Features haben?

Danke an alle die uns hier unterstützen und uns hilfreiche Tipps geben. Das ist für uns sehr wichtig, um die Reise bestens planen zu können, auch wenn wir wissen, dass es immer zu Situationen während der Reise kommt, die vorher nicht absehbar oder planbar waren. :-) Aber nachdem ichschon auf den Philippinen und in Thailand für mehrere Wochen Rucksackurlaub gemacht habe, denke ich dass auch diese Reise ein großer Erfolg wird...

rkopka am 05 Jan 2014 15:00:17

no2014 hat geschrieben:Der aktuelle Plan ist nun, dass wir Anfang August bis Ende August fahren. Da hätten wir dann hoffentlich noch beständigeres Wetter und längere Tage.

Jetzt müssen wir uns erstmal noch wegen einem geeigneten Womo umsehen.

Dann mußt du dich aber beeilen. Gerade in der Zeit sind die meist schon lange vorher ausgebucht.

Es soll nicht zu klein, aber auch nicht zu groß und wuchtig für zwei Personen sein.

Die Länge wirkt sich IMHO kaum aus. Höchstens wenn es mal um eine SEHR enge Kurve geht oder man wirklich auf kleinem Raum manövrieren muß. Das sollte man aber mit etwas Vorausschau sowieso vermeiden. Die Breite ist mir eher unangenehm aufgefallen. Die Höhe ist praktisch nie ein Problem. Der Überhang hinten kann ein Problem sein, wenn es an einer Kante aufwärts geht.
Für Norwegen gibt es dann noch die 6m Grenze für die Fähren. Aber darunter findet man heute kaum noch ein Womo, außer den ganz kleinen und engen Teilintegrierten.

RK

sperling am 05 Jan 2014 15:38:16

Also unsere erste Reise mit einem Womo nach Norwegen war mit einem ca. 7,3 m langem Leihmobil auf Bürstner. Da war der Alkoven schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, allerdings hatten wir einen Bulli, da war man schon an etwas gröbere Abmessungen gewöhnt. Unser erstes eigene Mobil war ein knapp 6 m lages Alkovenmobil, halte ich auch als Einsteiger-und Leihmobil für eine gute Wahl. Sucht Euch evtl. für die Fahrt vom Verleiher zu Eurer Wohnung, wenn möglich eine ruhige Nebenstrecke und fahrt beide mit dem Teil. Damit verliert man in gewohntem Gebiet die Scheu vor so einer Kiste.
Auch ein 6 m Alkovenmobil kann eine Garage besitzen, da geht eine Menge hinein, nur kein Kajak :) .
An Lebensmittel würde ich Euch empfehlen, die einschlägigen Zollbestimmungen zu lesen, wofür hat man das Internet denn sonst.In den ersten Jahren haben wir unseren Lebensmittelbedarf auch stets aus D eingeführt. Inzwischen kaufen wir aber nur für uns unverzichtbare deutsche Spezialitäten noch ein und besuchen die regionalen Supermärkte. Ist zwar nicht immer besonders preiswert, aber Marmeladen, Sild, und die verschiedensten Käse aus norwegischer Produktion warten ja auf uns.

Unsere Erfahrungen mit der Reisegeschwindigkeit, zumal wir auch oft auf sogenannten Baksidevegn ( also Parallelwegen zur eigentlich bekannteren Hauptstrecke ) unterwegs sind, lag bisher immer so bei 45-50 km/h. In unserem ersten Urlaub in Norwegen sind wir die Runde von Otta( liegt direkt an der E 6 ) über Lom, Geiranger, Hellesylt, Valdall , Andalsnes und Dombas zurück nach Otta gefahren. Arbeitskollegen, die schon Norwegenerfahrung hatten, hatten uns diese Runde quasi aufgezwungen. Das waren etwa 400 km und beanspruchte, mit den erforderlichen Wartezeiten für die Fähren den Tag von 8.00 am Morgen bis etwa 18.00 Uhr. Nehmt Euch nicht zuviel vor, sondern genießt das Land, Ihr werdet vermutlich doch wiederkommen. :D

lonsome am 05 Jan 2014 18:39:03

Hallo,

eine Empfehlung zum Womo: Unter 3,5t und unter 6m Länge. Über 6m werden die Fähren teuer, gerade im Fjordland braucht man die oft.


Klaus

luk1987 am 06 Jan 2014 22:40:55

Wohnmobil kann ich z.B. folgendes empfehlen:
--> Link

ist unter 6m (5,99m --> Billigere Fährpreise), unter 3,5t, das Bett ist immer bereit für ein nickerchen, auch ohne Leiter :-), Stauraum ist doch einiger vorhanden und wir waren zu Zweit 4 Wochen damit unterwegs in Skandinavien ohne Probleme...

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