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21.12.2013 – 37 km (95814)– Radebeul nach Freiberg
Wie jedes Jahr kurz vor Weihnachten besuchten wir eines der Jahresabschlusskonzerte von Keimzeit. Drei gibt es davon, früher waren wir in Jena, nun, als “Sachsen” in Freiberg. Der allerletzte Act der Band fand wie immer im Tivoli statt. Keimzeit hatte in diesem Jahr in dieser Besetzung nicht viele Konzerte, und so erlebten wir eine extrem relaxte Band mit einem bestens aufgelegten Norbert Leisegang am Mikrofon. Gut wie immer Schlagzeug und Bass und Spatz an den Tasten, und in allergrößter Spiel- und Spaßlaune die beiden neuesten Stammmusiker der Band. Sebastian Piskorz an allem möglichem “Gebläse” sowie als Background-Sänger ist mittlerweile oft der “heimliche” Star und steht im Scheinwerferlicht. Und wenn Martin Weigel an der Gitarre nach ca. 20 bis 30 Minuten dann “Arbeitstemperatur” erreicht hat schafft er es, jedem Song auch in diesem Konzert wieder ein klein wenig anders, meist besser klingen zu lassen. Natürlich durfte er auch wieder “Das Leichteste..” und “Das Projektil” ganz alleine singen… Viel Bewegung auf der Bühne gibt es bei einer Keimzeit-Besonderheit: Eine junge Frau übersetzt alle Lieder live und in Farbe und mit viel Körpereinsatz in Gebärdensprache.
Nach einer Stunde Keimzeit kamen dann zwei weitere Herren auf die Bühne, und unsere Lieblingsmusiker des letzten Jahres waren damit alle versammelt: Eric Manouz und Felix Meyer sangen und spielten einige Stücke. Bunt gemischt waren in diesem Teil des Konzertes die Lieder von Felix und Norbert, und auch im Gesang wechselten sich beide ab. Hier "Singapur" in der gemeinsamen Variante...--> Link
Ein wunderschöner Abend und ein Konzert von knapp drei Stunden Länge waren ein super Urlaubsbeginn.
Der Innenstadt-Stellplatz am Freiberger Johannisbad war nachts sehr ruhig, kostet 6 Euro und die Innenstadt ist fußläufig erreichbar.
22.12.2014 - 467 km (96281) – Freiberg nach Bremen
Zunächst viele Kilometer auf recht leeren Autobahnen, und dann Bremen. Der Stellplatz “Zum Kuhhirten” ist zwar eigentlich nur durch die Umweltzone (und für uns somit nicht) erreichbar, aber es gibt extra für die Zufahrt eine ausgewiesene und durch die Stadt freigegebene Route. Der Platz selber liegt absolut ruhig unweit der Weser, und 1,3 km Fußweg sind es direkt bis ins Stadtzentrum.
Kurz nach uns traf Honni mit seinem blauen Bus ein, und nachdem wir Zwergenfreund und Dylan an der Weser ein bißchen ausgepowert hatten ging es mit Honni zu seinem “Arbeitsplatz”. Der Mittelaltermarkt “Schlachtezauber” ist direkt am Weserufer aufgebaut, und mit einigen angeleuchteten Schiffen und vielen roten Backsteinbauten hat er eine sehr schöne Kulisse. Wir ließen den “Ersten Maat” Honni bei seinem Käpt’n an der Schrägleiter und bummelten erst über den Schlachtezauber und dann über den “normalen” Weihnachtsmarkt. Letzterer hat ebenfalls eine sehr schöne Kulisse mit dem Petri-Dom, einigen sehr schönen alten Gebäudern und dem Bremischen Bürgerschaftsgebäude.
Zum Schluss bummelten wir noch durch das Schnoor-Viertel, eines der ältesten Bremens und mit der damaligen Bauanweisung, die Gassen müssen mindestens so breit sein, dass ein Sarg hindurch passe.
Danach verbrachten wir noch einige Zeit bis zum Feierabend an der Schrägleiter, sammelten eine schwarze Frau ein und beendeten den Abend mit Rindergoulasch (von Honni) und einigen Bieren und Gläsern Rotwein…..
23.12.2014 - 198 km (96479) – Bremen nach Neustadt (Holstein)
Bei strahlendem Sonnenschein bummelten wir noch einmal in die Innenstadt, um uns von Honni zu verabschieden. Bremen war durchaus einen Besuch wert!
Mit Einkaufen, Tanken und in Richtung Ostsee fahren verging dann auch der Rest des Tages recht schnell. In Neustadt fanden wir einen (nachts sowieso und im Dezember komplett) kostenfreien Stellplatz direkt in der Stadt.
Die abendliche Runde durch die Stadt war recht kurz - am 23.12. ist hier alles ausgestorben, keiner unterwegs. Außerdem war der stürmische Wind recht kalt, so dass wir bald im Womo und im Bett verschwunden waren.
24.12.2013 - 9 km (96488) - Neustadt (H.) nach Bliesdorfer Strand
Nach Ausschlafen, Frühstück und dem Restereinkauf fuhren wir weiter nach Bliesdorfer Strand. Der CP Walkyrien besitzt einen Womo-Stellplatz direkt vorm Platz mit Blick auf die Ostsee. Außer uns standen noch zwei Mobile hier, ansonsten Stille und nur der Wind vom Meer zu hören. Mit 7 Euro nicht schlimm teuer stehen wir hier traumhaft schön. Ein erster Spaziergang am Meer, danach trinken wir Glühwein vorm Wohnmobile. Es lohnt bei diesem Wetter sogar, die Campingstühle rauszustellen.
Der Tag vergeht dann mit viel Nichtstun, heißer Schokolade, noch mehr (Glüh-)Wein und einer weiteren Strandrunde. Dylan fühlt sich sauwohl, er darf hier sogar auf dem Platz frei laufen (keiner da, den es stören könnte) und wir sind sehr froh über unseren Entschluss, die Weihnachtstage hier zu verbringen.
25.12.2013 - o km - Bliesdorfer Strand
Uns gefiel es hier direkt an der Ostsee so gut, dass wir einen weiteren Tag blieben. Und es war ein typischer Urlaubstag - ausschlafen, mehrere große Runden am Strand bzw. oben an der Steilküste, nachmittags Glühwein vorm Wohnmobil, Schach spielen, lecker Essen mit Weiß- und Rotwein und dazu eine ganze Menge Nichts-Tun.
26.12.2014 - 0 km - Bliesdorfer Strand
27.12.2014 - 210 km (96698) - Von Bliesdorf über Scharbeutz und Lübeck in die Nähe von Pritzwalk
28.+29.12.2013 - 345 km (97043) - Pritzwalk nach Berlin (Samstag) und weiter nach Hause (Sonntag)
Den zweiten Weihnachtsfeiertag verbrachten wir völlig analog dem Ersten, wir blieben einfach auf dem Stellplatz am Bliesdorfer Strand, liefen einmal am Strand nach links und später dann nach rechts, dazwischen gab es vorm Womo Glühwein und am Abend wieder lecker Essen und Rotwein. Am Vormittag hatten wir strahlenden Sonnenschein nach einer etwas kühleren Nacht, am Nachmittag gab es leichten Regen und fast immer wehte der Wind kräftig. In Ermangelung neuer Motive außer Strand und Hund und Meer blieb die Camera arbeitslos.
Am Freitag war Schluss mit der Faulenzerei! Zuerst fuhren wir an den Strand von Scharbeutz, hier ist dann alles eine Spur nobler, die Restaurants am Strand haben teilweise geöffnet, dafür kostet der Strand in der Saison auch Eintritt. Am häufigsten zu sehen sind jedoch Hinweis- und Verbotsschilder, was der Touri so alles soll, darf und natürlich, was tunlichst verboten sei. Nach einer kurzen Runde am Strand (der momentan zur Hundespielwiese mutiert war, was Dylan viel Spaß mit anderen Hunden brachte) und der Besichtigung des Womo-Stellplatzes (zur Zeit kostenfrei, allerdings auch direkt an der Bundesstraße und recht schlammiger Untergrund) fuhren wir weiter nach Timmendorfer Strand. Dort wurde die Gasflasche gewechselt und eingekauft.
Anschließend besuchten wir Lübeck, eine schöne alte Stadt mit einer angenehmen Innenstadt. Dom und weitere Kirchen wurden besichtigt, schicke rote Backsteinhäuser angeschaut und vor allem das schöne Rathaus bestaunt. Bei immer stärker werdendem Regen zog es uns bald wieder ins Womo zurück. Der innerstädtische Stellplatz ist günstig gelegen, aber nicht wirklich schön und auch sicher nicht ruhig. So beschlossen wir, noch zwei Stündchen in Richtung Berlin zu fahren. Ein kostenfreier Stellplatz war dank *.* nahe der Autobahn bei Pritzwalk schnell gefunden. Ein sehr ruhiger Platz, Strom gegen Gebühr am Automaten nahe einem Waldhotel. Der Fremdenverkehrsverein Prignitz möchte den Wohnmobiltourismus in der Region fördern und neue Plätze anbieten und alte verschöneren. Eine gute Idee, finden wir. Als Ergänzung hier die Website dazu mit einer Übersicht der Plätze.
Auch von diesen Tagen gibt es keine Bilder, das Wetter war einfach zu trübe dafür.
Am Samstag ging es nach Berlin an den Wannsee, sonntag dann direkt nach Hause. Insgesamt 1.270 km.

