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Ford Transit /T.E.C. Motorschaden


Augusta am 11 Jan 2014 17:59:35

Guten Tag
wir sind seit ca 2 Jahren Besitzer eines Ford Transit T.E.C.mit 42'000 km. Letzten Sommer fuhren wir nach Spanien und erlitten einen Totalschaden am Motor. Der dritte Zylinder hatte einen Riss und wir mussten einen neuen Motor einbauen lassen. Wer hat solche Erfahrungen schon gemacht mit Ford und wie hat sich die Generalvertretung in der Schweiz oder Deutschland verhalten. Besten Dank für Euer Feedback.
Freundliche G.R.

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Gast am 11 Jan 2014 18:05:35

Hallo und Willkommen hier bei uns ..

Lesestoff für eine ganze Weile --> Link

bert am 11 Jan 2014 18:06:08

Mein Beileid, es gibt schon einiges im Forum über diverse Motorschäden nachzulesen.
Interessant wäre das genaue Baujahr und Schadensbild,
mehr dazu im Thread.

bert

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DerSonneentgegen am 20 Jul 2014 17:48:02

Hallo zusammen,
jetzt muss ich leider auch mal mitreden ... nachdem ich mich hier eingelesen habe, bin ich wohl leider ein "Bilderbuch-Beispiel" .. die Daten kommen unten...:
Nach der ersten von 3 Urlaubswochen ist mir vorgestern der Motor abgeraucht .. bei 95 km/h auf der niederländischen Autobahn ... schwarzer Qualm, der Motor lief auch nach dem Ziehen des Zündschlüssels hochtourig noch ca 20 Sekunden weiter .. Die Autobahn war kurz gesperrt wegen des Qualms, Feuerwehr, Polizei .. das ganze Programm. Und ich war allein unterwegs aus Bayern .. auch kein Spaß!
Dank des ADAC ist das Auto demnächst auf dem Weg nach Deutschland (Bei denen werde ich mich nochmal separat bedanken, die waren großartig - wie alle Helfer!!!)
Ich werde selbstverständlich auch sehen, ob Ford mir irgendwie entgegenkommt, eine detaillierte Diagnose liegt mir noch nicht vor... ich werde weiter berichten, damit andere vielleicht von meinen Erfahrungen ggf. profitieren können, wie ich es jetzt hoffentlich tun kann.

Könnt ihr mir kurz Tipps geben bzw. meine Fragen beantworten, bitte?
Insbesondere überlege ich, ob ich das WoMo in das Diesel-Kompetenzzentrum, in dem er gewartet wurde, bringen lassen soll oder direkt zu Ford?? Sollte ich bei der Erstellung des Problemberichtes auf etwas Besonderes achten / besonders beauftragen?
HERZLICHEN Dank für jede Unterstützung von der, die gestern dem Regen entgegen fahren musste .. :roll:

Transit 2,2l Baujahr 2007_ Kilometerstand 41.000
Inspektionen regelmäßig in Fordwerkstatt durchführen lassen ( ) ja (X) nein - regelmäßig in dem Kompetenzzentrm
Hochwertiges Motoröl (80 - 100€) inkl. Filter wechseln lassen/selbst gemacht (X) ja ( ) nein
Ölstand habe ich kurz vorher kontroliert ( ) ja () nein - ca. 2000 km vorher
Das AGR - Ventil wurde gereinigt/gewechselt ( ) ja ( ) nein ( ) was ist das?
Die neuesten Updates aufspielen lassen ( ) ja (X) nein ( ) weiß nicht
Regelmäßig Aral Ultimate/V-Power getankt ( ) ja (X) nein
Regelmäßig Additive oder Zweitaktöl zugegeben ( ) ja (X) nein ( ) was ist das?
Das Wohnmobil hat regelmäßig Standzeiten >4 Wochen (X) ja ( ) nein
Ich fahre vorwiegend ( ) 80 - 90 ( ) um die 100 (X) über 110 km/h ( ) Vollgas, habs eilig
Drehzahlen selten/nie über 3.000 U. (X) ja ( ) nein
Mit Tempomat (X) ja ( ) nein

kintzi am 20 Jul 2014 23:03:00

Loch in Kolbenboden* gebrannt, Ursache: bekannter Injektor- (Einspritzdüsen ) Fehler. Ford will aber nach Garantieablauf nichts davon wissen. Tauschtriebwerk bis etwa 10T€, würde mich gerne (für Dich) mit meiner schockierenden Aussage täuschen.

* Du bist nicht schuld. Düse wirkt wie Schweissbrenner auf Kolbenboden Wenn dann Loch gebrannt, kommt unkontrolliert Schmieröl in Brennraum u. wirkt als Treibstoff, verbrennt aber unvollständig (Qualm) u. Motordrehzahl geht nach oben durch. Unterbrechen beim Slbstzünder nur durch brutales Abwürgen möglich. Gr.R

kintzi am 21 Jul 2014 07:10:09

Andere Möglichkeit: Turbolader. Dichtung Drucköllager z. Frischluftturbine durch, Motor säuft eigenes Öl. Wäre für Dich bessere Diagnose, weil deutlich billiger, ca 1500€.

foundnoname am 21 Sep 2014 23:00:59

J

michaschr am 28 Sep 2014 22:12:12

Hallo leidgeprüfte QWFA-Gemeinde,

wollte hier mal meine Sicht der Ursachen der Kolbenrisse bei den QWFA-Motoren berichten. Lösung unten.
Fahre seit 2008 einen 2007 er Hymer 642 CL Wohnmobil auf Transitbasis. Das Fahrzeug hatte 2008 einen Motorschaden (Kolbenriss) bei ca. 28000Km. Diese Reparatur wurde von Ford noch auf Garantie ausgeführt. Jetzt 2014 bei 82000 Km hatte ich wieder den gleichen Schaden.
Es reißt einfach ohne ersichtlichen Grund ein Kolbenboden. Motoröl strömt durch den Riss in den Verbrennungsraum-Motor dreht unkontrolliert hoch und würde überdrehen wenn man ihn nicht sofort abwürgen würde. Das passierte beide Male nicht bei hohen Drehzahlen, sondern bei Drehzahlen um 2000 U/Min.
Jetzt hatte ich versucht mich kundig zu machen um den Fehler zu analysieren.
Im Internet fand ich einen Motoreninstandsetzer der sich dieser Problematik angenommen hat. Bei dem Gespräch mit diesem Instandsetzer merkte ich als Mechanikermeister gleich dass er Ahnung von diesem Problem hatte und auch eine vernünftige Lösung anbieten kann.
Seiner Meinung nach sind die Kolbenböden bei den QWFA-Motoren (QVFA und ähnliche, sind bei Citroen, Fiat und Sonstigen verbaut) für den Einsatz bei Wohnmobilen einfach zu dünn.
Diese Wohnmobile sind schon leer sehr schwer, voll beladen immer am zulässigen Gesamtgewicht. Außerdem fahren Wohnmobillisten langsam um die Gegend anzuschauen.
Da der Motor auch im unteren Drehzahlbereich sehr drehmomentstark ist kommen sehr hohe
Kräfte auf die Kolben. Und dafür sind die Kolbenböden mit ca. 4 mm Dicke einfach zu schwach.
Würde ich mit weniger Last, hoher Drehzahl (weniger Drehmoment) und hoher Geschwindigkeit wie die Paketdienste fahren, würde dieser Fehler sicher nicht auftreten.
Auch habe ich mich mit einem befreundeten Ford-Autohausbesitzer darüber unterhalten.
Es gibt die wildesten Theorien über die Motorschäden bei den Wohnmobilen mit den oben genannten Motorenserien.
Eine wäre, Ford hätte 2007 bei den 2,2Ltr. Motoren die 2,4 er Injektoren verbaut. Eine andere,
der Sommerdiesel im kalten oder Biodiesel würden die Injektoren verharzen, diese würden dann nicht mehr richtig abschalten und es würde zuviel eingespritzt. Da beide Motorschäden bei mir mitten im Sommer passiert sind und die größeren Injektoren diesen Fehler auch nicht verursachen wenn die Common-Rail Einspritzung den Druck runter regelt, glaube ich eher dem Instandsetzer.

Seine Lösung ist Koben mit wesentlich dickeren Kolbenböden zu verbauen. Dafür hat er extra 5000 Kolben gießen lassen. Die größere Dicke gleicht er mit kürzeren Pleuelstangen aus.
Vier von diesen 5000 habe ich jetzt in meinem Fahrzeug und ich muss sagen ich bin von der Arbeit dieses Instandsetzers begeistert. Nur deshalb schreibe ich auch diesen Bericht.
Da ich in den Urlaub fahren wollte, versprach er mir die Arbeit innerhalb 10 Tage zu erledigen.
Dies hat er auch gehalten. Als ich das Fahrzeug abholte war der Motor mit den geänderten Kolben/Pleuel versehen, Zylinderkopf überholt, Ventile geschliffen, neue Injektoren (
laut seiner Aussage die einzigen die funktionieren), neuen Glühkerzen, überholtem Turbo und anderem mehr. Alles mit Garantie und zu einem sensationellem Preis von 5000€, incl. Abholung. Ohne ein Kabel oder Unterdruckschlauch zu vergessen hat alles gleich auf Anhieb funktioniert. Bin begeistert. Konnte am nächsten Tag 3000Km in den Urlaub fahren und bin ohne ein Problem mit dem Fahrzeug wieder gut angekommen.

Danke nochmals an Johann Rudi in Westerburg.

goudas am 11 Mai 2015 02:29:01

da unser Transit 2.2, Bj.06 während der von der Werkstatt nach Reparatur durchgeführten Probefahrt einen Motorschaden erlitt, weiß ich nicht wie sich der Motorschaden bemerkbar gemacht hat. Hat er bestialisch gequalmt oder nur laut gehämmert oder geqietscht ? Keine Ahnung. Weil die Ursache des Schadens auch noch nicht benannt wurde, interessiert mich, wie es im Motorraum (bzw. darunter) aussieht, wenn der Motor zb so extrem qualmend den Geist aufgibt? Ist dann alles verrußt, verölt, sonstwie etwas auffällig oder sieht einfach alles aus wie zuvor - also wie unserm Transit, dem sich der Motorschaden sich bis jetzt "nur" durch lautes Hämmern bemerkbar macht, sobald die Drehzahl über den Leerlaufbereich kommt.

Vielen Dank schon mal ....

tammy99 am 11 Mai 2015 06:03:41

Man sieht es von außen nicht!

msfox am 11 Mai 2015 15:22:22

goudas hat geschrieben: also wie unserm Transit, dem sich der Motorschaden sich bis jetzt "nur" durch lautes Hämmern bemerkbar macht, sobald die Drehzahl über den Leerlaufbereich kommt.

Ich bin zwar keine Mechaniker, aber für mich klinkt dies nicht nach "dem typischen Motorschaden" - sprich Kolbenriss. Denn, wenn ein Loch im Kolben ist, sollte sich der Motor nicht ausstellen lassen, weil er das Öl zur Verbrennung nimmt. Die betroffenen aus dem anderen Thread haben auch nicht von solche Geräusche geschrieben. Ein Motor hat ja auch noch andere Bauteil, welche kaputt gehen können.

nitram52 am 11 Dez 2015 02:00:39

hallo, das laute hämmern kommt meist durch den defekten injektor der unkontrolliert einspritzt, bei einspritzdüsen älterer diesel auch nageln genannt. da ford bei älteren fahrzeugen, nachdem was ich bisher gelesen habe, wohl nicht sehr kulanzfreundlich scheint würde ich eine gute motoreninstandsetzung fragen, was machbar ist. in köln gibt es eine, die unsere firmenlkw fast zum halben man tauschmotorpreis neu aufgebaut haben. martin

kintzi am 01 Feb 2016 18:22:00

Weitere Ursache der Vollständigkeit halber: materialmäßig zu schwach bestellte Kolben (aus Sparsamkeitsgründen), per Gutachten belegt, hier unlängst veröffentlicht. Gr. Richi

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