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Hallo, Im April sollte ich meine Neue XGO Dynamic 39 auf Renault Master Basis bekommen und da das Womo einen ziemlichen großen Überhang habe, bin dabei den Markt für Zusatzluftfederungen abzusuchen. Grundlegend scheint mir alle Luftfedersätze mehr oder weniger gleich zu sein. Zwischen Chassis und Blattfeder wird ein Luftbalg eingebaut der von einen Kompressor aufgeblasen werden kann. Jetzt bin ich aber bei der Firma Drive-Rite (Gesellschaft der Firestone Gruppe) auf einen etwas anderen System gestoßen. Dabei geht es um einen „Outboard“ System, der angeblich stabiler sein sollte. Beim Outboard System sitzen die Gummibalgen, so wie ich es in der Montageanleitung sehen kann, weiter nach außen und nach hinten, was also angeblich mehr Stabilität bringen sollte. Die original Gummiendfeder (Weiß nicht was sie richtig heißen) bleiben somit erhalten. Preislich liegt das System unter die Preise die ich hier im Forum gesehen haben für Systeme beispielsweise von der Firma Goldschmitt . Montageaufwand werden mit 1-2 Stunden angegeben. Was sagen die technischen versierten Mitglieder zum Outboard Federn. Ist es bekannt? Wird es stabiler? Wer weiß etwas darüber? aus Dänemark Hier habe ich die Montageanleitung: --> Link Hallo! Grundsätzlich kann durch den Einbau ein Absinken vom WM Heck verringert werden. Die Belastung oder sogar Überlastung der Hinterachse kann sich nur äußerst minimal durch den Einbau von Zusatzluftfedern ändern. Die Tragfähigkeit der HA ist vorgegeben mit zum Beispiel 2.100 kg. Der lange Überhang wird, besonders bei einer Heckgarage und Fahrrad- oder Motorradträger sehr stark schnell die Mindestbelastung überschreiten. Ob mit oder ohne ZF. Aus eigener Erfahrung: WM ca 7,3 m Gesamtlänge Überhang ca 2,4 m. Fazit: HA weit überschritten! Dazu wird natürlich umgekehrt durch die Hebelwirkung, die VA entlastet, dies so schnell, dass man unter die Mindestachslast, die jedes FG haben muss, kommt. Dazu kommt das Gewicht der ZF, die natürlich die Zuladung entsprechend verringert. Den Geldbeutel allerdings belastet. und tschüss ingemaus
Mindestachslast? Wo steht die! Mindestachslast steht nicht in den Papieren - also egal... - nur wichtig für den Bodenkontakt - sprich Beschleunigung. Beim bremsen verlagert sich das Gewicht ohnehin nach vorne. Im Frühjahr bekommt unser aber auch eine Achsverstärkung auf der Hinterachse bei Goldschmitt - 2,5m Überhang machen das notwendig ! Servus Spätestens wenn du auf einer Achslastwaage stehts ist es nicht egal .....
Zum Beispiel hier, Google ist Dein Freund :ja: Zitat: DA zu § 37 Abs. 1: Die Forderung nach Einhaltung der zulässigen Werte für die Achslasten ist erfüllt, wenn 1. die zulässige Vorderachslast nicht überschritten wird, 2. die zulässige Hinterachslast nicht überschritten wird und 3. die Mindestachslast der gelenkten Achse nicht unter 20 % des Fahrzeugmomentangewichtes liegt (gilt nicht für Sattelanhänger). Sofern die Fahrgeschwindigkeit 25 km/h nicht übersteigt, darf die Mindestachslast der gelenkten Achse bis auf 10 % des Fahrzeugmomentangewichtes gesenkt werden. Die Maßnahmen zur Ladungsverteilung richten sich nach der Art des Ladegutes und den Konstruktionsmerkmalen des Fahrzeuges. Empfehlungen zur Ladungsverteilung enthalten auch die VDI-Richtlinien 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen", VDI 2700 Blatt 4 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen - Lastverteilungsplan" und die BG-Information "Ladungssicherung auf Fahrzeugen" (BGI 649). Zitat Ende Dieter Alles zu lesen hier --> Link Tach, ich habe mir auch Gedanken zu unserem Fahrwerk gemacht, --> Link bin aber noch zu keiner Entscheidung gekommen.... Hier mal der Link zu Drive Rite: --> Link Ich gehe mal davon aus das durch das Verschieben der Einbaustelle auf der HA nur die "Stärke" der Bälge bzw. der Luftdruck varrieren muß um das gleiche Ergebniss zu bekommen. :( Kai Naja, was in den § steht ist ja völlig unrealistisch und passt immer, solange das Fahrzeug nicht hinterüber kippt.... Es geistert aber immer wieder durch die Foren, dass Fiat angeblich an der VA eine Mindestachlast von 42% (vom Istgewicht) vorschreiben würde. Da würden manche schon Augen machen wenn das stimmt :eek: Aber es kann dazu niemand eine Quellenangabe machen :roll: Vielleicht ist es aber nur die Antwort auf die Frage aller Fragen --> Link :D Frank Hallo, Mindestachslast im Privaten Bereich und nicht über BG. Ansonsten müssten wir bei 1 l Verdünnung an Bord auch ein EX-Schrank haben. Führt aber jetzt am Thema vorbei. Hier noch mehr Informationen von der Firma Drive-Rite: --> Link Wenn mann den Text von Drive-Rite glauben darf, scheint es also ein Wunsch von Renault zu sein, das die Zusatzluftfederung als "outboard" gemacht werden. Citat aus der Drive-Rite HP: "Following on from Drive-Rite's work with Renault, the engineering team have respected the wishes of the OEM to incorporate the original Bump Stops into the kit design" Ich vermute mal dass es etwas mit Garantie und gewährleistung zu tuen haben könnte - also dass mann, im Garantiefall, besser da steht wenn vom Originalfahrzeug nichts entfernt wurde. Schönen Tag noch
Da berührt einen Womofahrer normaler weise überhaupt nicht. Wenn das Womo mit 3500 kg und zulässiger Hinterachslast von 2000 kg gemäß den Achslasten ausgeladen ist hat die Vorderachse immer 42 % des Gewichtes. Egal wie die Last nach hinten überhängt oder der Überhang ist. Dieter Hallo! Noch einmal klipp und klar! Fiat schreibt zu den Richtlinien hier Aufbau WM den WM Herstellern vor: Die Mindestachslast der VA muss 42 % des zulässigem Gesamtgewichtes unter allen Bedingungen betragen. Dieses heißt bei einem 3,5 t dürfen 1.470 kg an der VA nicht unterschritten werden! Auch wenn nur der Fahrer im WM sitzt, auch mit fast leeren Treibstoff- Tank. Blödsinn ist die Behauptung, beim Bremsen wird das Gewicht nach vorne verlagert. Zum Teil mag es wohl stimmen, wer bremst aber immer, doch nur wenn es kritisch wird, das kann es zu spät sein, wenn das WM ins schleudern kommt. Dazu und dies ist viel schlimmer sind Fahrten bei denen es Bergauf geht. Das Durchdrehen des VA Antriebes zeigt sofort, keine Griffigkeit/ Traktion! Ausschlaggebend ist die hergestellte, berechnete Mittelachslast vom Hersteller. Hier hapert es bei fast allen WM, weil Aufbau bedingt, eine gute Mittelachslast schlecht zu erreichen ist. und tschüss ingemaus ingemaus: In dieser Thread geht es um einen Renault Master. Danke.
Ich möchte Dir ja glauben wollen, aber bitte eine Quelle :roll: Dieter Zitat: Blödsinn ist die Behauptung, beim Bremsen wird das Gewicht nach vorne verlagert. Ausser die Ladung rutscht nach vorn, dann stimmt's wieder :razz: Nein, Spaß beiseite, was die meisten damit meinen, ist eine "dynamische Schwerpunktverschiebung" , z.B sichtbares Einfedern der VA beim Bremsen. Eine grössere Belastung der VA kann man aber auch durch Anheben des Aufbaus an der HA erreichen, nichts anderes geschieht beim Aufpumpen. Wieviel das aber ausmacht, müsste man mal Modell-Rechnen . Gr.R Ich möchte Dir ja glauben wollen, aber bitte eine Quelle :roll: Dieter[/quote] und wo steht das in den Papieren ? Es geht dem TE doch aber um seinen Renault in Verbindung mit dem Outbordsystem. Dazu habe ich noch nichts förderliches gelesen. Was man erkennt ist nicht mehr als ein spezielles System für den Renault. Was soll also das Ge-spräch über Überhänge und Lastverschiebungen bei div. Fahrwerken . Wer kennt es denn nun wirklich und kann etwas dazu sagen. Albert
Das ist hier die Frage. :?: Das mußt Du die Ingemaus fragen. dieter Hallo Zusammen, § 37 StVZO betrifft Gleitschutzeinrichtungen. § 37 StVO sind Wechsellichtzeichen. Mindestvorderachslast gibt es für Fahrzeuge (PKW, LKW) nicht - Ausnahme: Landwirtschaftliche Fahrzeuge nach Vorschrift der BG. Es gibt aber bei den Herstellern von Fahrgestellen Vorgaben für die Aufbauhersteller. Hier werden die möglichen Maße und Gewichte der Aufbauten beschrieben. Die DIN 2700 (z.B. Blatt 4, Lastverteilungsplan) kann man hier nicht heranziehen, da der Aufbau keine Ladung im Sinne der DIN ist. Bei meinem Iveco kann man die Herstellervorgaben auf der Seite (Datenblätter der Fahrgestelle) von Iveco nachlesen. Diese Vorgaben sind aber nicht mit den Vorschriften des öffentlichen Rechts gleich zusetzen. Wenn jedoch gegen diese Vorgaben verstoßen wird, wird es im Schadensfall z.B. Bruch des Leiterrahmens, ein schönes Gespräch zwischen Hersteller des Fahrgestells und dem Aufbauhersteller geben wer den Schaden bezahlt. Heiinjoy
ich habs hier --> Link in einem anderen Zusammenhang mal durchgerechnet grüße klaus Hallo, mich interessiert das Thema auch. Was kann man denn bei einem 7,4 m langen Wohnmobil mit 4,3m Radstand denn tun, um mehr Traktion auf die Vorderachse zu bekommen ? Heiko Hallo Heiko, mir fallen spontan 3 Möglichkeiten ein: 1. Hinterachse um 1 m anheben bringt 27% 2. viel mehr Gewicht nach vorne 3. vorne andere Reifen 1 und 2 fallen wegen Praxisferne aus, 3 wäre eine Überlegung wert grüße klaus soviel wie möglich Last in Richtung Vorderachse bringen...zb. einen größeren Dieseltank einbauen... vorher aber klären wieviel zusätzliche Last noch auf die Vorderachse darf, viele Womos haben hier schon ab Werk erhebliche Probleme grüße klaus
bringt aber nichts, wenn der Tank leer is....
ich glaub das beste Mittel wäre rückwärtsfahren... :D :D :) Kai Zu der Achslastverteilung gibt FIAT im Handbuch für Umbau und Ausrüstungen folgendes an, weil hier nach einer Quelle gefragt wurde: "ZULÄSSIGE HÖCHSTGEWICHTE Das Gesamtgewicht des Fahrzeugs und die zulässigen, auf den Achsen lastenden Höchstgewichte sind in der nachstehenden Tabelle wiedergegeben. Die Leergewichte beziehen sich auf die Fahrzeuge in ihrer Standardausführung (Gewicht des Fahrzeuges (unbeladen) mit 90% Kraftstoff); Spezialausrüstungen können Veränderungen an den Massen und an deren Aufteilung auf die Achsen mit sich bringen. Vor der Ausrüstung sollten daher das Fahrzeuggewicht im Leerzustand und seine Verteilung auf die Achsen geprüft werden. Um immer eine korrekte Straßenlage und Beschleunigungskraft auch auf Straßen mit geringem Haftungskoeffizienten, ein dynamisches Verhalten in Kohärenz mit der Fahrtsicherheit, Zuverlässigkeit und die gewünschten Leistungen zu garantieren, muss die Gewichtsverteilung in allen Belastungsbedingungen innerhalb der folgenden Grenzwerte liegen (die nicht überschritten werden dürfen): - Vorderachse: Gewicht am Boden immer zwischen 70% und 40% des Fahrzeuggesamtgewichts am Boden. - Hinterachse: Gewicht am Boden immer zwischen 30% und 60% des Fahrzeuggesamtgewichts am Boden. Je nach der Lastverteilung können daher das Gesamtgewicht am Boden und/oder die zulässigen Höchstgewichte der Achsen nicht vollständig ausgeschöpft sein." |
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