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verständnisfrage zu Pedelec Akku laden


womo1972 am 26 Jan 2014 20:29:15

Hallo,
Unser Ladegerät läd mit 40V und 2A.
Das sind doch 40x2/12=6,7 AH.

Wenn der Akku 2 Stunden geladen wird, verbraucht der Ladevorgang 13,4 AH+ Wirkungsgradverluste.

Stimmt meine Rechnung?

Danke VG

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Gast am 26 Jan 2014 21:06:14

Ja, aber die 2 A Ausgangsstrom werden ja nicht konstant geladen, sondern nach der Ladekurve des Akkus. Deshalb wird der tatsächlich entnommene Strom etwas geringer sein.

TorteBear am 26 Jan 2014 21:06:33

Radio Erivan: Im Prinzip ja, aber: Transformierst Du von 12V oder 220V auf 40V ? Das hat ernome Wirkungsgradverluste!

Der Stromverbrauch ist exorbitant höher als die gewonnene Leistung, leider :-(

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womo1972 am 26 Jan 2014 22:49:18

.....von 12v.
Vg

morcenx am 26 Jan 2014 22:56:56

Was willst Du ermitteln?
Wenn zwei Stunden lang zwei Ampere fließen, sind das 2A X 2h = 4Ah.

womo1972 am 26 Jan 2014 23:24:10

Ich wollte wissen, ob meine Formel stimmt.
Die Bestaetigung habe ich bekommen.
Danke

rkopka am 26 Jan 2014 23:34:15

womo1972 hat geschrieben:Unser Ladegerät läd mit 40V und 2A.
Das sind doch 40x2/12=6,7 AH.

Sind die "12" 12V Spannung ? Dann wären das 40V * 2A = 80W was bei 12V 80W/12V = 6,7A sind.

Wenn der Akku 2 Stunden geladen wird, verbraucht der Ladevorgang 13,4 AH+ Wirkungsgradverluste.

13,4Ah , mit geschätzt 80% Wirkungsgrad, wobei das keine Rolle spielt, wenn die Werte nicht für den Akku sondern für den Außenanschluß gelten.
Allerdings wird der Strom nicht kontinuierlich fliessen. Gegen Ende nimmt er ab (außer bei Nixx Zellen, die aber wohl kein Thema mehr sind). Dagegen nimmt die Spannung am Akku mit der Zeit zu.
Die 40V können des weiteren sowohl die Speisung für das eigentliche Ladeelektronik sein, als auch die Ladeendspannung, als auch die Akkunominalspannung.

RK

P.S. Immer auf die Einheiten achten, sonst macht eine Rechnung keinen Sinn.

Luxor700 am 28 Jan 2014 10:38:05

womo1972 hat geschrieben:.....von 12v.
Vg

....wie schaffst du das denn? Unsere Radhersteller (riese und müller) verweigern kategorisch das Aufladen über alternative Wege (12V) und bestehen auf dem werksmäßig ausgelieferten Ladegerät. Ansonsten würde keine Garantie für die immerhin knapp 800,- Euro teuren Akkus der Pedelecs mehr übernommen.
Damit lade ich über den umständlichen Weg des Wechselrichters über 220 V, zurück über das Ladegerät, bei einem der beiden Räder auf 24 V und das andere 36 V (500 Watt - Rad). Verluste gemäß Hochrechnung und Werksangaben insgesamt pro Rad 20 - 30% (habe dafür dann noch etwas Heizenergie :wink: )
Irgendwie sind auch die Ladekapazitäten bei mir anders: Mein 500 Watt Pedelec verlangt, wenn Akku leer, mal soeben locker 30 Ah, das zweite Rad auch nochmal 20 Ah aus dem Bordnetz, Verluste noch nicht eingerechnet!

, Harald

womo1972 am 28 Jan 2014 18:19:22

Hallo Harald,

ich meinte 12V->Wechselrichter->Pedelec Ladegerät-> Pedelec Akku.

Die Frage bezüglich meiner Formel war rein theoretsicher Natur, d.h. ich überlege ob es Sinn macht unsere 90W Solaranalge um ein zusätzliches 90W Modul zu erweitern.
Verbaut ist ein 15A Laderegler.

Mit Ausnahme von Zwischenübernachtungen auf dem Weg zum Urlaubsziel stehen wir meist auf CPs und nutzen Landstrom. Es ägert mich aber jedesmal für Strom zu bezahlen wo wir doch
eine Solaranlage auf dem Dach haben. Ohne Pedelec würden uns die 90W ausreichen (145AH Batteriekapazität).
Laut meiner Berechnung kommen wir ohne das Aufladen der Pedelec-Akkus mit 20 Ah/Tag aus. Kühlschrank und Heizung (Heizung brauchen wir nur selten, da wir im Winter nicht unterwegs sind, leider) laufen über Gas.

vg

Luxor700 am 28 Jan 2014 20:47:18

....danke für die Antwort, da bin ich ja etwas beruhigt! Denn ich habe mich sehr lange mit dem Thema auseinandergesetzt, weil ich nicht einsehen wollte, über die 220 V gehen zu müssen. Es gibt nämlich inzwischen Anbieter, die problemlos direkt von 12V auf 24 bzw. 36V umsetzen! Damit hätte man eine Menge Strom sparen können!
Habe mich dann halt länger mit dem Hersteller sowohl der Pedelecs, als auch der Wechselrichter auseinandergesetzt - selbst der zog dann aus Restrisikogründen zurück!

, Harald

eugi am 30 Jan 2014 15:07:10

Hallo Harald,

darf ich mal die Frage nach der Spezifikation Deines Wechselrichters stellen?

Mich interessiert dieses Thema ebenfalls, seit wir 2 Pedelecs mit jeweils einem 400 Wh Akku besitzen und diese auch laden möchten, wenn kein Landstrom zur Verfügung steht. Wir haben insgesamt 170 Ah Batterie-Leistung und eine Solaranlage mit 120 Wp Leistung mit MPP-Laderegler im bzw. auf dem Womo. Mein Sinus-WR leistet 180 Watt im Dauerbetrieb. Da ich leider auch nur weiß, dass Watt durch Volt Ampere ergibt, habe ich mich bisher nicht getraut, eines der Fahrrad-Akkus über den WR laden zu lassen. Ich denke schon, dass insgesamt genug Ladestrom zur Verfügung steht (bzw. von der Solaranlage "nachgeliefert" wird), aber ich bin mir nicht sicher, wie viel Watt das Akku-Ladegerät aus dem WR zieht. Leider steht dieser Wert auch nicht auf dem Lader.

Falls nötig, kann ich die anderen Leistungswerte des Ladegerätes nachsehen und hier posten. Am Landstrom angeschlossen benötigt das Ladegerät ungefähr 2,5 Stunden, um einen bis auf 20% geleerten Akku wieder auf 400 Wh aufzuladen. Die Angabe "20%" ergibt sich aus der Anzeige des Ladezustands des Akkus: von 5 Balken ist nur noch einer übrig und der vierte Balken ist kurz vorher erst verschwunden. Also daher die "20%", einen besseren Wert habe ich nicht. Davon ausgehend habe ich folgende Überschlagsrechnung aufgestellt: 20% von 400 W sind 80. Also müssen 320 W nachgeladen werden. Dafür werden ca. 2,5 Stunden benötigt, also etwa 128 W pro Stunde. Das wäre ein Wert, den der WR zu leisten im Stande wäre. Nur habe ich keine Ahnung, ob diese "Milchmädchen - Rechnung" noch irgendetwas mit der stromisch-physikalischen Realität zu tun hat :? . Oder ob das tatsächlich als Anhaltspunkt herangezogen werden könnte :P .

VG Eugen

rkopka am 30 Jan 2014 15:37:58

Am Landstrom angeschlossen benötigt das Ladegerät ungefähr 2,5 Stunden, um einen bis auf 20% geleerten Akku wieder auf 400 Wh aufzuladen.

Die Angabe "20%" ergibt sich aus der Anzeige des Ladezustands des Akkus: von 5 Balken ist nur noch einer übrig und der vierte Balken ist kurz vorher erst verschwunden. Also daher die "20%", einen besseren Wert habe ich nicht.

Davon ausgehend habe ich folgende Überschlagsrechnung aufgestellt: 20% von 400 W sind 80. Also müssen 320 W nachgeladen werden. Dafür werden ca. 2,5 Stunden benötigt, also etwa 128 W pro Stunde. Das wäre ein Wert, den der WR zu leisten im Stande wäre.


Zum einen, bleib ruhig bei Wh für die Energie. Sonst kommst du am Ende ins Schwimmen mit den Werten. Ansonsten stimmt es aber schon.

400Wh * 80% = 320Wh 2,5h -> durchschnittlich 128W Leistung nötig. Meistens ist dieser Wert nicht konstant, da der Akku (ähnlich wie ein Bleiakku) am Ende der Ladung mit weniger Strom geladen wird. Das kann man messen, aber schätzen wir mal 320Wh für 2h und der Rest mit niedrigem Strom -> 160Wp. Wenn die Schätzung stimmt, reicht der WR. Wenn der Ladevorgang aber am Ende sehr lange mit niedrigem Strom versucht den Akku ganz voll zu bekommen, dann heißt das, daß am Anfang noch mehr Leistung benötigt wird und der Spitzenstrom höher sein wird. Am einfachsten besorgst du dir einen billigen Energiemesser, der auch die Leistung und einige andere Werte anzeigt. Die gibts schon ab ca. €15. Dann weißt du es genau. Kann man dann auch in den WR stecken um genau zu wissen, wie hoch man ihn eigentlich belastet. Und sogar die Ah/Wh ablesen.

Der Wirkungsgrad des Wechselrichters kommt erst beim 12V Kreis zum tragen. Das wären also ca. 320Wh / 80%(Wirkungsgrad geschätzt) = 400Wh, bei 12V sind das ca. 33Ah und etwa 160W / 80% => 17A (bei 12V) Spitzenstrom. Das sollte der Akku gut vertragen. Die Solaranlage kann bei guten Verhältnissen etwa die Hälfte davon bringen.

RK

Luxor700 am 30 Jan 2014 19:53:48

eugi hat geschrieben:Hallo Harald,

darf ich mal die Frage nach der Spezifikation Deines Wechselrichters stellen?


...darfst du, ich habe einen Sinus Wechselrichter WAECO 1500 W mit Vorrangschaltung und Fernbedienung! Das geht auch nicht anders, weil gerade am Anfang die größte Leistungsaufnahme zählt, die dann - wie RK richtig darstellt - sukzessive abnimmt.
In meinem Fall sind bei dem einen Ladegerät eine Eingangsleistung von 230 V mit 1,5 A und beim zweiten Ladegerät 230 V bei 0,9 A angegeben! Damit stehen stolze 552W (345 +207 W) an, die allerdings nur ganz am Anfang der Ladung anstehen! Zuzüglich Verlusten des Wechselrichters und des Ladegeräts und der Sicherheitsregel, den Wechselrichter nicht bis zur angegebenen Endlast auszureizen, sondern ausreichend Puffer vorzuhalten, sind schnell solche Dimensionen anzusetzen.
Nach sehr kurzer Zeit (z.T. nur Sekunden) geht die Leistungsaufnahme zurück auf 83W + 66W im Mittel für beide Räder! Nach Rechnung des Pedelec - Herstellers benötige ich für das 36V - Rad insgesamt mit allen Verlusten von Ladegerät und Wechselrichter bis zu 60 Ah und für das 24 V - Gerät bis zu 40 Ah von Null auf Vollladung!!! Das ist schon etwas und ist nicht nur Theorie, sondern von mir auch in etwa so gemessen!

, Harald

Gast am 31 Jan 2014 00:10:00

womo1972 hat geschrieben:Hallo,
Unser Ladegerät läd mit 40V und 2A.
Das sind doch 40x2/12=6,7 AH.

Wenn der Akku 2 Stunden geladen wird, verbraucht der Ladevorgang 13,4 AH+ Wirkungsgradverluste.

Stimmt meine Rechnung?

Danke VG


Hallo,

die Rechnung ist ohne Wirkungsgrad- und Ladeverluste sehr einfach.

Wenn der Fahrradakku z.B. 400Wh Energieinhalt hat und angenommen vollständig entleert war, dann müssen genau diese 400Wh aus der Fahrzeugbatterie entnommen werden.
Teilt man 400Wh durch 12V dann ergeben sich ca. 35Ah Kapazität
Grob würde ich mit den Verlusten Ladegerät und Inverter, sowie dan Ladeverlusten des Fahrradakkus x2 rechnen, also 70Ah. Und das ist in der Praxis eine 90 Ah Batterie.

andwein am 31 Jan 2014 10:59:26

Und vergiss über die Frage "ob der WR das kann nicht die Frage, wo die Ladung für die 2 Redelec-Akkus herkommt.
Die 2x 35A kommen aus deiner Aufbaubatterie!!. Nicht, dass die Fahrräder voll sind und die Aufbaubatterie leer.
Andreas

eugi am 31 Jan 2014 14:45:46

Hallo RK, hallo Harald,

danke für Eure Antworten.

Nun ja, manchmal ist es tatsächlich so wie mit den Bäumen und dem Wald: In meinem Keller über der Werkbank steckt ein solches Messgerät schon seit längerem in einer Steckdose und wartet darauf, mal seinem Zweck gemäß benutzt zu werden :roll:. Das werde ich gleich heute noch nachholen, wobei die Fahrradakkus z.Zt recht voll sein dürften und das Bild dann noch nicht vollständig sein wird. Aber nach der nächsten längeren Radtour wird wieder gemessen, und dann schaun mer mal genauer hin.

Die Geschichte mit dem hohem Anfangsstrom macht mir da schon mehr Sorge. Mein WR hat 160 oder 180 W (ich bin mir nicht mehr sicher, muss ich noch nachschauen) Ausgangsleistung und kann bis zum Doppelten kurzzeitig abgeben. Wenn die Werte von Harald stimmen (und seine Ladegerät-Angaben kommen mir sehr bekannt vor), dann wäre das zuviel des guten Anfangsstroms. In meinem WR müsste bei einer solchen Anforderung die Sicherung fliegen (hoffentlich).

Sobald ich heute wieder zu Hause bin, werde ich mich eingehend mit meinen Geräten und ihren Befindlichkeiten auseinandersetzen. Falls ich dann komplett verwirrt sein sollte, melde ich mich hier nochmal (oder vielleicht auch nicht, damit es nicht zu blamabel wird :D )

VG Eugen

Luxor700 am 31 Jan 2014 20:34:10

eugi hat geschrieben:Hallo RK, hallo Harald,

In meinem WR müsste bei einer solchen Anforderung die Sicherung fliegen (hoffentlich).


.....oder es stinkt :cry:
Sobald ich heute wieder zu Hause bin, werde ich mich eingehend mit meinen Geräten und ihren Befindlichkeiten auseinandersetzen. Falls ich dann komplett verwirrt sein sollte, melde ich mich hier nochmal (oder vielleicht auch nicht, damit es nicht zu blamabel wird :D )

VG Eugen


....kann nicht blamabel werden - ich habe damals auch mehrere Wochen alle möglichen Spezialisten gequält und da ist es immer spannend, wie viel unterschiedliche Antworten man hierzu bekommt! Also nur zu, Pedelecs leerfahren, aber richtig und dann laden und messen!

, Harald

Gast am 31 Jan 2014 23:43:55

bezügl. der Frage "kann das mein Wechselrichter" sind die Bosch-Ladegeräte der 1. Generation sehr praktisch. Die haben einen schnellen und langsamen Lademodus.
Im Langsamen zieht das Gerät gemessen unter 100W.

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