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Fliegende Steine 1, 2, 3


Tipsel am 16 Apr 2014 23:02:23

Ich denke ähnlich.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

renle95 am 16 Apr 2014 23:15:28

Danke, Christel.

maredo am 17 Apr 2014 00:23:38

Jetzt artet dieser Artikel aber aus, oder?

maredo

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Tipsel am 17 Apr 2014 00:40:58

Nicht wirklich.
Bei mir ists meine Meinung, die ich gesagt habe, denn ich kann mich nicht wirklich wohl fühlen, wenns Leuten in meinen Augen schlecht geht. Aber wie gesagt, mein Empfinden.
In Marokko war ich noch nicht. Aber in Europa gibts auch Ecken, in denen ich aus diesem Grund nicht urlauben mag.

Ausderasche am 17 Apr 2014 00:42:12

Sorry, wenn ich einige Dinge korrigieren muß.

Es gibt in Marokko keine Discounter, wie ALDI oder LIDL. Insofern kann es auch das "Fehlverhalten" des Einkaufens bei den Discountern ohne Berücksichtigung des einheimischen Angebots dort nicht geben. Höchstens vor der marokkanischen Grenze in Spanien. Es gibt allerdings - im Vergleich zum Landesstandard - hochpreisige Geschäfte wie Marjane, wo sich Wohnmobilisten versorgen (müssen), da es bestimmte Produkte - nicht nur Alkohol - , die Europäer bevorzugen, dort gibt. (Kaffee, Tee, Käse, Milchprodukte, vernünftige Wurstprodukte, Mehrkornbrot, etc.) Und auch Marokkaner kaufen dort ständig Alkohol.

Diese hochpreisigen Läden gibt es vor allem im Norden und an der Atlantikküste und nicht in den ärmeren Berg- und Wüstenregionen. Dort kann man sich als Tourist nur in den ortsansäßigen Läden und auf den Märkten mit einigermaßen frischen Produkten versorgen. (Gemüse, Brot, Fleisch, Konserven). Das Geld gerade der Wohnmobilisten bleibt also dort schon nahe beim Erzeuger hängen.

Die 80er oder 90er Jahre in Nordafrika sind mit heute nicht zu vergleichen. (Insgeheim unterstellt dieser Vergleich sogar arroganterweise, dass die Entwicklung in diesen Ländern stehengeblieben wäre.) Die aggressive Anmache mit Beschimpfungen, wenn man nicht reagiert oder kauft - wie in den 80ern und 90ern in Tunesien erlebt - haben wir weder in Marrakech, Casablanca, Fez noch Meknes oder sonst wo erlebt. Wer allerdings ein ständiges angesprochen werden: "Bon jour Madam, Comment ca va? Kommen Sie herein nur gucken, gucken kostet nichts" als agressiv und nicht nur als lästig empfindet, muss etwas über das Wort agressiv nachdenken. (Und über die Werbung, die anstatt des gesprochenen Worts ungebeten unsere Briefkästen und Zeitungen und Foren und das Fernsehen täglich füllt.)

Ansonsten genügte ein: "Ca va! Non merci!" und weitergehen.


Frank

BurnerWil am 17 Apr 2014 07:33:15

Ausderasche hat geschrieben:Die 80er oder 90er Jahre in Nordafrika sind mit heute nicht zu vergleichen. (Insgeheim unterstellt dieser Vergleich sogar arroganterweise, dass die Entwicklung in diesen Ländern stehengeblieben wäre.)


Frank

Hallo Frank, vielleicht solltest du auch mal über deine Wortwahl nachdenken. Ich hatte geschrieben, das genau das von dir beschriebene Verhalten in Marokko bereits in den 80er Jahren so war. Ich sehe also nicht, das es keine Weiterentwicklung gibt, sondern das dort freundliche Menschen wohnen. Und dies hat mit Arroganz nichts zu tun. Das aggressive Verhalten der Basarverkäufer wurde auch damals schon mit Tunesien in Verbindung gebracht. Da ich dort nicht war, kann ich es aber auch nicht beurteilen.

Gast am 17 Apr 2014 08:24:43

Ausderasche hat geschrieben:Sorry, wenn ich einige Dinge korrigieren muß...
Und über die Werbung, die anstatt des gesprochenen Worts ungebeten unsere Briefkästen und Zeitungen und Foren und das Fernsehen täglich füllt.

Ansonsten genügte ein: "Ca va! Non merci!" und weitergehen.


Frank


Werbung in den Briefkasten kann man sich verbeten, Zeitungen, Foren und Fernsehen ist freiwillig.
Sich in den Weg stellende und einen auf Schritt und Tritt folgende agressive Leute gehören da schon zu einer anderen Liga.
Manchen gefällt das ja vielleicht trotzdem, immerhin werden sie so auch mal beachtet :D

vg gerald

Gast am 17 Apr 2014 08:57:26

stimmt gerald,
uns geht auch das andauernde anbaggern von irgendwelchern verkäufern, allerdings in der TR, auf den sack. wenn ich mir eueren tröd durchlese verschwindet marokko immer mehr von meinem reiseradar. meiner OHL frau+tochter hab ich den tröd auch schon gezeigt und deren dränger nach marokko lässt nunmehr auch spürbar nach, stattdessen gehts nach nordzypern. ich danke euch für diesen kontroversen tröd der beide seiten dieses vermutl. sehr schönen landes beleuchtet
lg
olly

haballes am 17 Apr 2014 10:06:43

renle95 hat geschrieben:Aber mit dem Wohnmobil könnte ich diese Gegend nicht bereisen. In diesen armen Ländern möchte ich nicht als "reiche Deutsche" (so käme ich mir vor) durch die Lande ziehen.


Hier möchte ich einmal zu bedenken geben, daß ein Wohnmobilist genauso wie ein Individualtourist oder ein Rucksacktourist ein "potentieller" Urlauber ist.
Gerade der Wohnmobiltourist kauft im Ort ein. Geht im Ort essen. Besichtigt. Tankt. Lässt sich vom Dorfschmied die Notreperatur machen.
Alle Kohle fließt direkt an den Einheimischen.

Ein Allinklisiv-Bändchen Tourist bleibt an der Leine der ausländischen Reiseveranstalter, die im Grunde mit ihren Hotelanlagen moderne Sklavenhaltung betreiben.
Minimallöhne zahlen und Lebensmittel, sowie die Dinge des täglichen Lebens für die Touristen günstig importieren.

Wir "reichen Wohnmobilisten" können erheblich mehr für die Infrastruktur eines Hinterlanddorfes erwirken, als ein Pauschaltourist.

nuvamic am 17 Apr 2014 11:21:18

Können.

Allerdings hab ich hier im Forum schon oft Posts gelesen, in denen mir klar wurde, wie voll manche Womos vor der Urlaubsreise geladen werden, um nur ja nicht vor Ort einkaufen zu müssen.

Is wohl wie immer - es gibt sone und sone...

Gast am 17 Apr 2014 15:54:51

Hallo, Gerald
Deine beiden letzten Beiträge passen zu Dir!

Arno :evil:

Gast am 17 Apr 2014 16:09:18

rosselarno hat geschrieben:Hallo, Gerald
Deine beiden letzten Beiträge passen zu Dir!

Arno :evil:


Hallo Arno,
Deine Beiträge finde ich eigentlich auch recht nett, allein - mir fehlt Dein Optimismus.

vg gerald

renle95 am 17 Apr 2014 18:53:49

Gerade der Wohnmobiltourist kauft im Ort ein. Geht im Ort essen. Besichtigt. Tankt. Lässt sich vom Dorfschmied die Notreperatur machen.
Alle Kohle fließt direkt an den Einheimischen.


Da gibts aber bestimmt nicht viele Einheimische die daran denken, wenn du mit deiner schicken Kutsche vorbeifährst.
Wie ich schon sagte, ich könnte mich da nicht wohlfühlen. Ich empfinde halt so und kritisiere auch niemanden ders anders sieht.

Gast am 18 Apr 2014 02:49:53

Was machen wir denn jetzt --> Link
Am besten wir fangen wieder von vorne an :D Es war einmal.......
LongJohn

Heimdall am 18 Apr 2014 05:21:10

Wenn ich diesen Thread lese, stelle ich fest, dass die negativen Ansichten durchwegs von Leuten kommen die solche Länder nur vom hörensagen kennen.
Wir sind derzeit in Indonesien/Java unterwegs, dagegen sind die Länder Nordafrikas, bzgl. lästige Händler in Tourishotspots, Kinderkram. :-)
Wenn es mir mal zu viel wird bleib ich kurz stehen schau dem Guten in die Augen und mit einem ernsten kräftigen NO ist Schluss mit lustig. :-) Das hat bis jetzt noch immer gewirkt.
Wer Probleme hat sich mit den Gegebenheiten in fernen Ländern zurecht zu finden sollte wirklich besser zu Hause bleiben.

Gast am 18 Apr 2014 07:13:40

Heimdall hat geschrieben:stelle ich fest, dass die negativen Ansichten durchwegs von Leuten kommen die solche Länder nur vom hörensagen kennen.
Wer Probleme hat sich mit den Gegebenheiten in fernen Ländern zurecht zu finden sollte wirklich besser zu Hause bleiben.


Probleme in fernen Ländern? Weder in Russland, Israel, Amerika oder der Türkei wurden wir von agressiven Verkäufern bedrängt oder von Kindern auf der Straße mit Steinen beworfen. Aus Marokko wird davon immer wieder berichtet. In Tunesien hab ich agressive Verkäufer allerdings auch selbst erlebt. Brauch ich nicht mehr.
Man muss sich nicht erst ein Bein brechen um zu wissen, dass das nicht gut tut.

S-Bahn fahren in Köln steht jetzt auch auf meiner no go Liste :D

vg gerald

Gast am 18 Apr 2014 07:23:57

Heimdall hat geschrieben:Wenn ich diesen Thread lese, stelle ich fest, dass die negativen Ansichten durchwegs von Leuten kommen die solche Länder nur vom hörensagen kennen.Wer Probleme hat sich mit den Gegebenheiten in fernen Ländern zurecht zu finden sollte wirklich besser zu Hause bleiben.


Das sehe ich auch so. Wenn ich hier lese was mache für Tricks anwenden wir mir ganz übel. Anhalten und dann Gas geben.... :|
Wir waren schon öfters mit einem Geländewagen in Marokko. Die schönsten Gegenden war immer die die man auch nur mit dem Geländewagen erreichen konnte. In den Bergdörfern haben wir auch bettelnde Kinder erlebt. Einfach mal anhalten hat immer gewirkt. Von zu Hause haben wir immer Kleider und Schuhe (für Kinder) eingesammelt und dort dann an den Kindern verteilt. Meistens laufen die in den Bergdörfer ohne Schuhwerk rum. Die glänzenden Augen die die Kinder dann haben wenn sie zu ersten mal in ihrem Leben ein paar Schuhe besitzen vergisst man nicht. Jetzt werden wohl viele behaupten ,,Du bist ja nichts besser,, aber ich sehe das anders. Es ist schon ein Unterschied ob man Geld oder sonstigen Plastikkonsum verteilt oder Kleidung. Und wenn man es ganz gerecht machen will, steuert man die nächste Schule oder ähnliches an und gibt die Sachen dort ab.
Was meint ihr, werden dann immer noch nach ein paar Jahren die Womos mit Steine beworfen ?

LongJohn

Heimdall am 18 Apr 2014 09:50:34

Na ja gerald,
die Teppichhändler in der Türkei, kannst bei deiner Aufzählung ausklammern. Diese Typen können einem schon mal auf den Geist gehen.
In Marmaris gingen wir jeden Tag zum Markt und dabei täglich u.a. auch an den Teppichjungs vorbei. Da war einer jeden Tag lästig bis es mir zu bunt wurde. Eines Tages schnappte ich den Kerl am Hemdkragen zog ihn zu mir so dass wir Nase an Nase standen, dann sagte ich ihm er soll sich mein Gesicht genau merken und wenn er mich nochmal anmacht erlebt er blaue Wunder. Von dem Tag an grüßte er uns immer sehr freundlich, machte uns aber NIE mehr an. Die anderen Händler in der Gasse hatten ihren Spass, die haben ihm das gegönnt. :-)

saharasepp am 11 Mai 2014 10:33:50

genau da liegt der hase im pfeffer.
ich fahre schon seit vielen jahren marocc.
tue viel für kinder mit schulsachen und sportsachen,gebe sie aber immer nur an zuverläßige Personen zum verteilen .
gruß günther

albert46 am 13 Aug 2014 14:47:27

Ja ja, in unserer Heimat (Deutschland) werden Steine von Autobahnbrücken, mit tödlichem Ausgang geworfen. Wie komm ich ohne diese Brücken nach Marokko?

aidi am 18 Aug 2014 19:44:47

Fliegende Steine, die fliegen nicht nur von der Autobahn, und die treffen nicht nu deutsche Womos ihr Heilixblächle, nein....davon wissen auch Franzosen
zu berichten.

Bonjour
J'ai lu sur quelques forums qu'il arrive que les enfants lancent des pierres sur les CC.
Quelles sont vos expériences à ce sujet et surtout, vos réactions? Descendre et
engager le dialogue, laisser des crayons etc... ou bien fuir à toute vitesse? Mon mari a
déjà subi une attaque à main armée dans un parc au Venezuela alors il a beaucoup de
difficultés à vivre la violence et il s'inquiète facilement et se sent menacé. Merci de vos
suggestions.
Diane

Ich hab in Foren gelesen daß Kinder schonmal Steine auf Campig Cars schmeißen.
Was sind eure Erfahrungen und vor allem, wie reagiert ihr? Aussteigen und mit ihnen
reden, Kulis verteilen...oder schnell das Weite suchen? Mein Mann hat schonmal
eine Attacke mit einem Bewaffneten in einem Park in Venezuela gehabt, seitdem hat er
Schwierigkeiten mit Gewalt, das beunruhigt ihn, wenn er zu was gezwungen wird.
Danke für eure Vorschläge.
Diane

Bonjour,
Pour moi, surtout ne rien distribuer... c'est les encourager
Pour moi l'appareil photo à portée de main et les prendre en photo bien souvent rien
que le geste et ils détalent sans rien te lancer.
Si dans la rue il te demande des dirham, des bonbons etc, je leur réponds avec le
sourire et toi tu me donnes quoi ? et c'est un sourire et plus rien.
Mais d'autres vont te répondre et te donner leur méthode

Vor allem nichts verteilen, das macht es nur schlimmer...meine Meinung
Einen Fotoapparat in die Hand und sie fotografieren, oder wenigstens so machen wie
wenn man sie fotografiert, dann hauen sie ab ohne zu schmeißen. Wenn dich einer auf
der Straße anhaut und um Dirham, Bonbons etc. bettelt, dann lächle freundlich und frag
ihn, und du...was gibst du mir? Und nur lächeln und nichts geben. Aber andere werden dir
ihre Methode verraten.... :D
--> Link
--> Link

compadre am 12 Nov 2014 12:28:11

Möchte im Januar oder Februar eine Reise nach Marokko mit meiner Frau machen.
Die Steine schmeisenden Jugendlichen habe ich auf meiner Reise im Jahre 1968 schon erlebt.
Mir standen damals an die 20 Kinder am Eingang eines Dorfes entgegen und trafen meine Windschutzscheibe.
Da ich auf meiner Reise vorgewarnt war,hatte ich ersatz dabei ( VW BUS geteite Scheibe.
Also altes Problem.

Mann am 12 Nov 2014 12:48:35

compadre hat geschrieben:Möchte im Januar oder Februar eine Reise nach Marokko mit meiner Frau machen.
Die Steine schmeisenden Jugendlichen habe ich auf meiner Reise im Jahre 1968 schon erlebt.
Mir standen damals an die 20 Kinder am Eingang eines Dorfes entgegen und trafen meine Windschutzscheibe.
Da ich auf meiner Reise vorgewarnt war,hatte ich ersatz dabei


ich verstehe so Leute wie dich nicht.

compadre am 12 Nov 2014 15:44:20

Die Steine schmeisenden Jugendlichen habe ich auf meiner Reise im Jahre 1968 schon erlebt.
Mir standen damals an die 20 Kinder am Eingang eines Dorfes entgegen und trafen meine Windschutzscheibe.


ich verstehe so Leute wie dich nicht.[/quote]



Verstehe den Komentar nicht ganz , ist sicher ein Übertragungsfehler , Fehlen bestimmt noch ein paar Worte.
Komentar ist ein bischen wirr.

Mann am 12 Nov 2014 16:29:06

compadre hat geschrieben:Die Steine schmeisenden Jugendlichen habe ich auf meiner Reise im Jahre 1968 schon erlebt.
Mir standen damals an die 20 Kinder am Eingang eines Dorfes entgegen und trafen meine Windschutzscheibe.


ich verstehe so Leute wie dich nicht.




Verstehe den Komentar nicht ganz , ist sicher ein Übertragungsfehler , Fehlen bestimmt noch ein paar Worte.
Komentar ist ein bischen wirr.[/quote]

ich wollte damit zum Ausdruck bringen das ich nur hinreise wo ich willkommen bin und wenn ich weiß das dort Steine nach mir geschmissen werden gleich garnicht.
Aber natürlich jeder wie er möchte, kann nur von mir ausgehen.

Mann am 12 Nov 2014 16:30:58

Mann hat geschrieben:


Verstehe den Komentar nicht ganz , ist sicher ein Übertragungsfehler , Fehlen bestimmt noch ein paar Worte.
Komentar ist ein bischen wirr.


ich wollte damit zum Ausdruck bringen das ich nur hinreise wo ich willkommen bin und wenn ich weiß das dort Steine nach mir geschmissen werden gleich garnicht.
Aber natürlich jeder wie er möchte, kann nur von mir ausgehen, ist halt jeder anders, der eine packt nee Ersatzscheibe ein, der andere fährt woanders hin.[/quote]

compadre am 12 Nov 2014 17:21:00

Habe jetzt verstanden.Übrigens die Windschutzscheibe war eine Flachglassscheibe und nahm nicht viel Platz weg.
Die Scheibe war zu dieser Zeit so wie ein Reservetank und leistete mir am auf der auf der Reise zum Nordkapp damals
große Dienste (Steinschlag)

Mann am 12 Nov 2014 17:27:08

in diesem Sinne.........

Bistro am 12 Nov 2014 17:33:57

compadre hat geschrieben:Übrigens die Windschutzscheibe war eine Flachglassscheibe und nahm nicht viel Platz weg.
Die Scheibe war zu dieser Zeit so wie ein Reservetank und leistete mir am auf der auf der Reise zum Nordkapp damals
große Dienste (Steinschlag)


Und was nützt uns das jetzt im Jahr 2014?

In den 68ern sind wir ja wohl nicht stehengeblieben... da hätten wir keine Mails schreiben können und wüssten auch nicht, wo gerade die Unwetter toben ... ich möchte die Zeit nicht zurückdrehen ... wenn man viel von damals redet, merkt man dass man alt wird ...

aus Südfrankreich

Gast am 12 Nov 2014 19:50:41

Das war 1968, die Zeiten haben sich geändert.Wie auch bei uns gibt es Vandalismus der sich manches mal in Steinwürfen ausdrückt,bei uns wird von Autobahnbrücken geworfen,das ist wesentlich gefährlicher.Trotz dem kommen viele Touristen in unser Land weil sie wissen das sie hier willkommen sind und nur einige jugendliche I.... mit Steinen werfen.So ist das auch in Marokko,man kann nicht aus dem Fehlverhalten einiger weniger auf die Allgemeinheit schließen.Ich habe dort keine Probleme gehabt auch wenn mir aufdringliche Händler manches mal auf die Nerven gingen,ein paar barsche Worte haben immer genügt die zu vertreiben.Dafür wird man reich entschädigt durch die Schönheit dieses Landes,ein Sonnenuntergang im Erg Chebbi,ein Bad in den blauen Quellen von Meski lassen schnell andere Dinge vergessen.Also: Hinfahren,Erfahrungen machen und dann mitreden.

Arno

mimianja am 01 Apr 2015 21:26:14

Hallo!

Wir waren jetzt 5 Wochen in Marokko unterwegs und haben diverse Probleme mit Steinwürfen gehabt. Unser Womo wurde 2 mal getroffen, einmal von einer Orange und einmal ein Stein. Wir haben eine dicke Dulle.
3 Mitreisende aus unserer Gruppe hat es deutlich schlimmer erwischt. In Azemmour sind die von einer Horde Kindern bombardiert worden und haben heftige Schäden. Einer hat hinten beide Scheiben durch und 12 dicke Dullen.
Mit den Kindern dort ist nicht zu spaßen.
Das Land ist toll und wirklich sehenswert, doch die Agression ist heftig.

Anja

Gast am 02 Apr 2015 00:16:22

Das hat seinen Grund in der Tatsache das diese Menschen sich nie ein solches Fahrzeug werden leisten können,die sind froh wenn sie genug zu essen haben.Wenn dann solche in ihren Augen reichen Ausländer auftauchen dann fliegen halt Steine.Wenn ich lese das möglichst frei gestanden wird,im Supermarkt anstatt auf dem Markt oder Souk eingekauft wird wenn überhaupt dann heißt das nichts anderes als das die Bevölkerung nichts verdient,sich dann über Steinwürfe wundern ist fern der Realität.

Arno

Gast am 02 Apr 2015 02:11:59

rosselarno hat geschrieben:Das hat seinen Grund in der Tatsache das diese Menschen sich nie ein solches Fahrzeug werden leisten können,die sind froh wenn sie genug zu essen

Arno


Es gibt auch Länder wie Albanien die auch nicht viel haben. Und, wird man dort auch mit Steine beworfen?
Die Menschen in Tunesien haben noch weniger und da schmeißt auch keiner.

longJohn

Gast am 02 Apr 2015 04:13:22

rosselarno hat geschrieben:
...sich dann über Steinwürfe wundern ist fern der Realität.

Arno


:daumen2:


vg gerald

Gast am 02 Apr 2015 06:46:13

Solche Meldungen gibt es ja schon seit einigen Jahren in den einschlägigen Foren.
Immer wieder wird vor Steine werfenden Kindern und Jugendlichen in Marokko gewarnt.
Wer also glaubt, dort trotzdem hinfahren zu müssen, muß mit solchen Erfahrungen rechnen
nach dem Motto:
No Risk,
no Fun.
Ich würde dort nicht hin fahren, es gibt noch so viele schöne Orte und schöne Landschaften in Europa,
da reicht ein Menschenleben nicht aus , um alles Sehenswerte gesehen zu haben.
Da muß ich nicht in ein Land fahren, von dem ich schon im Vorfeld weiß,
daß dort "solche Gefahren" :wink: im wahrsten Sinne des Wortes "lauern" :wink:
bzw. daß ich dort offenbar unerwünscht bin.
Ich spreche nur für mich, wer gerne dort hinfährt, sollte es tun,
sich aber solcher Gefahren schon im Vorhinein bewußt sein...........
Trotzdem Danke für die Warnung !

kurt2 am 02 Apr 2015 09:54:10

Freetec 598 hat geschrieben:Solche Meldungen gibt es ja schon seit einigen Jahren in den einschlägigen Foren.
Immer wieder wird vor Steine werfenden Kindern und Jugendlichen in Marokko gewarnt.
Wer also glaubt, dort trotzdem hinfahren zu müssen, muß mit solchen Erfahrungen rechnen.........



HAllo Peter,
Du hast wieder mal den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ät Arno:
Mit Verlaub, überlege bitte noch mal, was Du da schreibst :oops:

maredo am 02 Apr 2015 13:11:15

Leider riskiert der deutsche Reisende alles um seiner Lust zu frönen. Er riskiert mit voller Absicht sein Leben, sein Kapital und Hab und Gut bei seinen Reisen in Länder, die nicht sicher sind. Blauäugig wie wir Deutsche sind, glauben wir an Recht und Ordnung und Versichertsein auf der ganzen Welt.

Selbst Orkane halten keinen Urlauber auf im Meer zu schwimmen und auf der Autobahn zu rasen. In Länder zu reisen die allgemein als nicht sicher eingestuft werden und zum Schluß wundert man sich, wenn man in den Händen von Entführern und Erpressern landet. Noch gibt es keine geführten Womotouren in das Gebiet der IS, doch nah dran will man schon sein. Da ist es halt so spannend, so schön aufregend.

Ne liebe Leute, der 1. April ist zwar vorüber, doch es gibt Länder die sollte man zur Zeit einfach meiden. Sich selbstherrlich in Gefahrenzonen begeben, heißt leichtfertig Leben und Gut aufs Spiel zu setzen. Da kann ich nicht verstehen das sich noch beschwert wird. Das ist selbstverschuldet und kostet unnötig Geld und Nerven und ab und an auch vielleicht das Leben.
Luxus ist auch auf manches verzichten zu können.

maredo

ottomar am 02 Apr 2015 13:18:25

kurt2 hat geschrieben:Ät Arno:
Mit Verlaub, überlege bitte noch mal, was Du da schreibst :oops:



Warum sollte er dies tun?

Es stimmt doch, was er schreibt. Die Beschreibung eines Sachverhaltes und die Beantwortung der Frage nach dem Warum, ist keine Rechtfertigung.

Leider wird dies immer wieder verwechselt.

woslomo am 02 Apr 2015 13:47:18

Hallo,
wir waren auch zur selben Zeit in Marokko ohne unfreundliche Begegnungen unterwegs. Dabei sind wir auch durch den genannten Ort ohne Probleme gefahren.

Wer oft wechselnde Landschaften und andere Kulturen erleben möchte, der findet in Marokko sicher seine Highlight.
Im Gegensatz zu früher waren die Leute überall, jung und alt, wesentlich offener und freundlicher.
Bei irgendwelchen unliebsammen Erfahrungen sollte man sich direkt an die Polizei wenden. Wenn nicht schon vor Ort, dann sollten die Vorfälle ans Konsulat gemeldet werden. Es gibt einige Berichte, dass es dann vor Ort einige Maßnahmen gab.

Unschöne Erlebnisse gab es nur bei hitzigen und lautstarken Diskussionen zwischen Marokkanern und Franzosen. Da gibt es einige, die führen sich auf, als wenn sie noch eine Kolonialmacht vertreten würden.

Schade, dass es hier einige Kommentare gibt, die offenbar von Leuten kommen, die noch nicht viel unterwegs waren und nur auch mal was zum Besten geben wollen.

Gast am 02 Apr 2015 14:10:53

woslomo hat geschrieben:
Bei irgendwelchen unliebsammen Erfahrungen sollte man sich direkt an die Polizei wenden. Wenn nicht schon vor Ort, dann sollten die Vorfälle ans Konsulat gemeldet werden. Es gibt einige Berichte, dass es dann vor Ort einige Maßnahmen gab.


Ob das nachträglich wirklich den Geschädigten hilft bzw. zielführend ist,
wenn die Frontscheibe oder/und das Fahrzeug durch Steinewerfer beschädigt ist,
wage ich zu bezweifeln.

kurt2 am 02 Apr 2015 14:41:50

ottomar hat geschrieben: Die Beschreibung eines Sachverhaltes und die Beantwortung der Frage nach dem Warum, ist keine Rechtfertigung.


Das hörte sich aber (zumindest für mich) stark danach an.

brawo1 am 02 Apr 2015 14:53:02

Also, Leute, lasst doch mal die Kirche im Dorf. Marokko ist ein sicheres Land, das ist Fakt und wenn es vereinzelt Steinewerfer gibt, okay, dann ist dies auch Fakt. Haben das Ergebnis eines Steinwurfs während unseres dortigen dreimonatigen Aufenthalts selbst gesehen, aber dies als Grund anzuführen, nicht nach Marokko zu fahren, halte ich persönlich als vorgeschobenen Grund, um nicht dorthin fahren zu wollen. Denn sollte dies für jemanden persönlich der wirkliche Grund sein, dann sollte man aus meiner Sicht überhaupt nicht mehr mit dem Wohnmobil oder Caravan unterwegs sein. Steinewerfer kann es überall geben, auch in Deutschland, davor ist man nicht gefeit, genauso wenig wie vor Einbrüchen. Aber ein Schaden, der durch einen Einbruch in Europa entsteht ist in den meisten Fällen bedeutend höher, als wenn man wirklich das Pech hat, von einem Steinewerfer in Marokko erwischt zu werden. Dann also lieber ein Steinwurf als ein Einbruch, wobei man auch berücksichtigen sollte, dass Einbrüche in Europa massenhaft vorkommen, in Marokko höchst selten.

Übrigens, in Griechenland waren wir, bzw. unsere Freunde, mit denen wir unterwegs waren, Opfer von Steinewerfern, sollen wir deshalb nicht mehr nach Griechenland fahren? Bestimmt nicht, ein Jahr später waren wir wieder dort.

Gogolo am 02 Apr 2015 16:16:11

Eine Frage an diejenigen, die es wirklich wissen:

sind Schäden durch Steinwurf nicht auch durch die Vollkaskoversicherung des Womos gedeckt? Vorausgesetzt, dass diese auch in Marokko gültig ist (wie bei meiner Versicherung).


Habe die Ehre

Gogolo

felix52 am 02 Apr 2015 16:52:01

"Vandalismus" ist in meiner (ADAC) Versicherung abgedeckt.
Also z.B. auch das "angezündete" WoMo in z.B. Berlin.

Gut, dass es solche Warntröts hier im Forum gibt. :)

Gast am 02 Apr 2015 17:00:25

brawo1 hat geschrieben: ...dann sollte man aus meiner Sicht überhaupt nicht mehr mit dem Wohnmobil oder Caravan unterwegs sein. Steinewerfer kann es überall geben...


Recht so,denn man muss da auch mal die positiven Aspekte sehen.1.Können durch lockeres Steinewerfen unbedarfte Zeitgenossen ihren Frust ablassen und sich danach viel entspannter Wichtigerem widmen.2.Sichern kaputte Scheiben und Beulen unseren Werkstätten ein nettes Zubrot.3.Freuen sich die Versicherer. Lässt es sich doch so plausibel und gut begründet für alle an der Prämienschraube drehen.Deshalb 4.nehmt euch ein Vorbild an den mutigen und unerschütterlichen Vorbildern und hebt euch dadurch von der Masse der Weicheier ab.

vg gerald

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