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:cry: Auf der Fahrt durch Marokko wurde des öfteren von Beschädigungen an Wohnmobilen erzählt. Nun hat es uns auch erwischt. Fahrend auf der N8 ca. 1 Stunde hinter Marrakesch warfen einige junge Mädchen(ca. 10-14 Jahre) mit Steinen vom Strassenrand auf unser Wohnmobil. Bei ca. 80 Km/h tat es einen gewaltigen Knall und die Frontscheibe war getroffen und hat ein Loch. Beim nächsten CP wurden wir von anderen Campern , die den Schaden sahen, angesprochen, sie hatten auch Jugendliche beobachtet, die Steine vom Boden hoben aber nicht getroffen hatten. Wir waren wohl zur falschen Zeit am falschen Ort.Unsere Weiterfahrt war danach immer etwas angespannt, wenn wir Jugendliche am Strassenrand gesehen haben. Ansonsten hat uns die Reise gefallen. Kann das gut nachvollziehen. Wir standen im Draatal zur Mittagspause vor 2 Wochen, als ein paar Kinder mit Steinen Bonbons von uns "erpressen" wollten. Ebenfalls vor der Windschutzscheibe, was bei einem Integrierten sehr unangenehm hätte werden können. Die Situation wurde aber sofort (bevor wir reagieren konnten) von einem Jugendlichen bereinigt, der zufällig mit dem Fahrrad vorbeikam, und die Kinder verjagte. Es kommt auch immer wieder vor, dass Kinder und Jugendliche sich als "Mutprobe" seitwärts den vorbeifahrenden Fahrzeugen nähern und diese mit Händen oder "Gegenständen" berühren. Wir haben z.B. Kugelschreiberkratzer an der Aufbautür, die bestimmt nicht von uns stammen. Frank Wir haben öfter in Andalusien Wohnmobile gesehen die von Steinen getroffen wurden und uns wurde berichtet, dass dies durch gezielte Steinwürfe in Marokko geschehen sei. Auch wenn uns das Land selber reizt, wir werden da nicht hin fahren. Die Berichte ( haben auch einen Berliner hier auf Gran Canaria getroffen der so etwas erzählte ) erzählen massiv von Steinwürfen, Ausspuckenden Marokkanern, korrupten Polizisten usw. Zusätzlich ständige Berichte, dass es einen Unfall mit erheblichen Problemen und großen Geldverlusten gegeben habe. Fazit für uns: Großes Risiko = Nein Danke. Weiter hin aber allen viel Spaß und viel Glück. Wir waren ja in Tunesien und in bestimmten Regionen hat man uns auch dort davor gewarnt. So waren wir immer in Anspannung, wenn wir irgendwo Kinder am Wegesrand sahen und nicht einschätzen konnten, was die vorhaben. Glücklicherweise ist nichts passiert. Aber man hört wirklich sehr häufig davon. Was mag die Ursache sein? Benehmen wir europäischen Wohnmobilisten uns so schlecht, dass sich so eine Stimmung verbreitet? Ausnahmen mag es ja immer geben, dies aber generell als Ursache anzusehen, widerstrebt mir. Was also könnte es dann sein?
- "Mutprobe" ... haben auch schon in I und in A und in D was abgekriegt, manchmal hat´s uns erwischt, manchmal nicht. Kinder und Jugendliche sind halt manchmal so .. wir waren auch nicht (sehr viel) anders :oops: - "Erpressung" ... entweder Bonbons, Kuli, Schoko bis hin zu Geld ... oder Steine, oder Schneebälle, oder Dreck, oder überreifes Obst :( Dagegen was unternehmen wird fruchtlos bleiben ... "aufpassen" wie ein Schießhund, nötigenfalls anhalten (und was dann ?), mehr wird man da nicht tun können. Imho hat´s garnix mit den Touris und deren Benehmen zu tun ... eher schon damit, daß die in den Augen der Bewohner/deren Kinder mit "unermeßlichem Reichtum" protzen - die wollen "was abhaben" :( Sehr schwieriges Thema ...
Wir haben 2009 eine dreimonatige Rundreise durch Marokko gemacht und wurden von Steinewürfen verschont. Wir trafen allerdings unterwegs einen Womo-Fahrer, der nicht so glücklich dran war. An sein Wohnmobil wurden in Guelmin Steine geworfen und er hatte zwei ganz schöne Dellen am Führerhaus. Schuld sind in meinen Augen die Womo-Fahrer, die schon vor Jahren damit begonnen hatten, Bonbons, Kugelschreiber u.a. wahllos unter den Kindern und Jugendlichen zu verteilen und sogar aus dem fahrenden Womo warfen, selbst gesehen, und wenn diese jetzt nicht das bekommen was andere vor ihnen erhielten, reagieren sie mit Steinwürfen. Ich verringerte für mein Womo das Risiko, von Steinen getroffen zu werden, indem ich, sobald ich mehrere Kinder am Straßenrand in fordernder Absicht stehen sah, meine Fahrgeschindigkeit fast auf Schritttempo verringerte und als ich kurz vor ihnen war, die Hupe voll ertönen ließ. Sie sprangen beiseite und ich hatte freie Fahrt.
Ob das beim nächsten Fahrzeug auch noch so war ... :roll: Wir hatten auch so ein Marokko Steine-"Erlebnis" an einem Dorfanfang. Als wir dann in Dorfmitte waren sahen wir zwei Polizisten, denen wir das erzählten. Die setzten sich bei uns ins WOMO so dass sie nicht gesehen werden konnten. Wir sollten zurück fahren und dann bei den Kindern stehen bleiben. Das haben wir gemacht und die zwei Polizisten sprangen hinaus und fassten sich die Jungs und holten ihre Eltern. Das gab dann ein lautes Geschimpfe für die Kinder von den Eltern und den Polizisten. Wir wurden gefragt ob wir eine Anzeige machen möchten, was wir verneinten denn die Kinder taten uns leid, die hatten so schon einen argen Schrecken, Ohren langziehen und Klapse abbekommen. Sie machten den Eindruck wie wenn sie die Lektion gelernt hätten und sowas nicht mehr tun würden. Das hat uns gereicht. Der kleine Schaden war zu verschmerzen. Bei den nächsten Begegnungen mit Kindern am Strassenrand die was in der Hand hielten fuhren wir dann immer im Schritttempo, das hat gereicht. So hätten wir jederzeit stehen bleiben können (Löffel langziehen :mrgreen: ) und davor haben sie Angst. :wink: Ich würde mich nie trauen, als Europäer und Gast eines Landes, deren Kindern die "Löffel lang" zu ziehen. Im Vergleich zu den paar, wirklich ärgerlichen Raudis hier in Marokko (vor allem nach Schulschluß auf dem Heimweg entlang der Straße - vielleicht wäre einmal eine kleine Ansprache in der Schule, was Tourismus für Marokko bedeutet gar nicht schlecht und ausreichend) gibt es wirklich Tausende von Kindern und Erwachsene, die am Straßenrand stehen und einfach nur freundlich winken oder den Daumen hochheben. Eine Freundlichkeit, die wir so in keinem Europäischen Land erlebt haben und erst recht nicht in Spanien. Exkurs für Ulrich, weil im Januar auf der Durchreise erlebt: So unfreundlich wie Spanien an der Mittelmeerküste gebärdet sich kein Land in Europa gegenüber Wohnmobilisten - wurde hier ja schon oft genug hin und her diskutiert. Und in Katalonien wurden wir von der Polizei sonntags abkassiert (100,--€), weil wir angeblich keinen Sicherheitsgurt getragen hätten. Absoluter Quatsch, aber sie hätten das Fahrzeug still gelegt. Auch das - nur nachträgliche - Einschalten des ADAC und eines Rechtsanwaltes ergab nichts - Reine Wegelagerei - Und hier schreiben sie über die Raubüberfälle bei Barcelona. Das kann ich jetzt nachvollziehen: Raubüberfall durch die Polizei! Ansonsten haben die Marokkaner längst das Positive am Wohnmobilismus erkannt. Die CP und SP sprießen wie Pilze aus dem Boden und rund herum entwickelt sich eine Servicekultur, die ihresgleichen sucht. Die Spanier sind - sorry - nur nicht intelligent genug oder zu faul oder zu stolz, das zu erkennen und zu nutzen. Kein Wunder, dass diesen Winter angeblich rund 50.000 Wohnmobile aus Europa in Marokko sind und hier ihr Geld lassen. Frank Das sehe ich so nicht. Ich stimme zu, dass es selbstverständlich in Spanien auch massiv Probleme gibt, auch durch Einbrüche und Überfälle, aber auch Bussgelder sind ein Problem. Ich habe nie gesagt, dass in Spanien alles zahm abläuft, ganz im Gegenteil. Die Anzahl der Wohnmobile die alleine in Andalusien überwintern dürfte 50.000 weit übersteigen ! Aber ich gönne Euch von Herzen die Reise versteh mich nicht falsch, das Land ist schön. Ich wende mich nur gegen die Abwicklung von Unfällen dort, Steinwerfer deren Anzahl ebenfalls die in anderen Ländern um ein Vielfaches übertreffen. In anderen Ländern sind sie nicht nennenswert. Wie gesagt, ich war noch nicht in Marokko aber ich habe schon 100 WOMO Kollegen gesprochen und überwiegend erzählen sie, einmal und nie wieder. ICh weiß das es Fan`s gibt die seit zig Jahren fahren und immer Glück hatten usw. Ich wiederhole nochmals, ich gönne es Euch fahrt weiter - viel Spaß und viel Glück. So etwas ist mir auch passiert aber in Deutschland. Der Hit war, dass ich dann eine Gurtbefreiung zückte und der Polizist dann mit einem anderen Grund nämlich angeblich einem überfahrenen Zebrastreifen ankam. Als ich dann nett und freundlich auf die Unfallkamera verwiese durfte ich weiterfahren. Ohne Bussgeld. Gibt es überall, irgendeiner muss unbedingt Bussgelder nachweisen und macht so etwas. einzig mir bekanntes Gegenmittel; Kamera raus holen und die Kinder fotografieren. Vor etwaiger Strafverfolgung haben sie Schiss.Nicht nur durch Polizei sondern auch durch Eltern. a+ Ist ja toll wie es zugeht da draussen! Da fragt man sich doch wirklich ob es notwendig ist diese Länder zu besuchen? Ok, in Frankreich wird man auf dem Weg in Süden ab und an mal überfallen, in Spanien raubt die Polizei oder vertretungsweise die Bevölkerung und wenn man Pesch hat wird man überall absichtlich in einen Unfall verwickelt, es schmeissen Menschen mit Steinen oder Eiern und anschließend wird man wieder ausgeraubt. Trotzdem fahren rund 50.000 Wohnmobilisten dort hin. Kaum zu glauben! Frage ist: was machen die falsch, die ins Unglück rasen und was macht die anderen trotzdem glücklich das sie jedes Jahr wieder hin fahren? Was ist zu vermeiden, was ist zu tun? Von den Träumen aus guten Zeiten können und wollen wir alle nicht leben. Ein wenig Ratlos geht ins Wochenende maredo Hallo Moredo, nicht jeder wird in F oder E ausgeraubt und nicht alle werden in MA mit Steinen beworfen. Auch ich bin in F ausgeraubt worden im letzten Jahr. Soll ich deshalb in meiner Wahlheimat nicht mehr reisen? Es wäre interessant zu erfahren, wie vielen Foris tatsächlich schon einmal in MA Probleme hatten. Bei Reisen in MA habe ich eine dicke Tüte an Bleistiften, Kulis, Radiergummis etc mitgenommen.Die sammelte ich bei Banken, Versicherungen etc.Ausserdem getragene Kleidungsstücke. Damit haben wir troc = Tausch betrieben. Unvergessliche Momente. Immer waren wir willkommen. MA sollte jeder besuchen.Grossartige Menschen, wundervolle Landschaften. Einmal hin, immer wieder zurück! a+
Super, und die, die nichts bekommen haben sind die, die beim nächsten Wohnmobil die Steine werfen. Also nehmen wir demnächst wie einst die Eroberer überall Glasperlen oder ähnliches mit hin und erkaufen uns so die Freiheit um die menschlichen und landschaftlichen Schätze zu heben. Zuerst waren es Geschenke und dann wollten alle mehr! Wir leben im 21. Jahrhundert und das wissen sogar die Menschen in Nordafrika. Zunehmend aufgeklärt von guten oder weniger guten Menschen und immer mehr zugreifend, weil leichter geht es nicht. Die Umverteilung von vermeintlichem Vermögen nach unten wird in manchen Ländern sehr ernst genommen. Das es in NA andere Mentalitäten gibt wie in Spanien oder Frankreich nehme ich mal an, die Seuche greift allerdings um sich. Im Focus von Umverteilern zu stehen und dies auch noch toll zu finden und immer wieder diese Möglichkeit zu eröffnen, ist nicht nachvollziehbar. Deshalb wird Maroko, obwohl ich gerne mal dort gewesen wäre, nicht zu meinen Reisezielen gehören wird. maredo Der Zusammenhang zwischen Bettelei und Tourismus ist evident.Gerade in Städten und entlang der Touristenrouten. In der Augen der Kinder haben Touristen unermesslich viel Geld, was im Vergleich zu den meisten marokkanischen Familien auch stimmt. Es gibt Steinewerfer unter den Kindern. Aber keines wird als Steinewerfer geboren. Von Steinen gegen PKWs habe ich noch nicht gehört.In der Regel handelt es sich um Wohnmobile. Diese Fahrzeuge werden von den Einheimischen nicht oder höchst selten gefahren. Die Agression der Kinder resultiert oft aus hoffnungsloser Zukunftsperspektive. Einer Gruppe bettelnder Kinder etwas zu geben ist falsch. Sie bekriegen sich untereinander. Sprecht mit den Kindern. Erkundigt euch nach ihrer Schule, ihrem Zuhause, ihrer Familie. Ganz schnell trennt sich die Spreu vom Weizen und nur wirklich interessierte Kinder bleiben da. Das setzt allerdings gute Sprachkenntnisse voraus. Nicht nur französische sondern auch ein paar Brocken Arabisch und Tamazight. Auch darin zeigt sich der Respekt vor der Bevölkerung des Gastlandes. Also reden statt hupen! a+ So sehen sie aus, die Steinewerfer, die wirklich hinter jeder Kurve und Häuserecke stehen. ![]() Und das sind die Steine, die sie werfen. ![]() Schade, dass der 1. April schon vorbei ist. frank Fahr einfach selbst hin und mach Deine eigenen Erfahrungen.Vom Hörensagen Anderer weißt Du gar nichts,und wenn ich daran denke wie viele Wohnmobilisten Marokko ansteuern ist die Häufigkeit der hier beschriebenen Steinwürfe zu vernachlässigen.Ich war selbst dort und kann nur sagen ein Land mit großen Naturschönheiten,an die Art der dortigen Menschen muß man sich gewöhnen und einfach offen dafür sein auf sie ein zu gehen.Was die Steinwürfe betrifft dürften die eine Frustreaktion sein,hier Armut und Perspektivlosigkeit und dort die Leute mit den Wohnmobilen die genug Geld haben um zum Vergnügen zu reisen.Wenn ich dann daran denke das viele Wohnmobiltouristen bei Lidl,Aldi und Co.einkaufen und den Einheimischen nichts zu verdienen geben kann man Steinwürfe zwar nicht tolerieren,wohl aber verstehen.Von den sogenannten Freistehern ganz zu schweigen die nicht mal die Gebühren für einen SP oder CP bezahlen,solches Verhalten provoziert doch die Steinewerfer erst. Arno Das erhöht die Erwartungshaltung massiv und führt zu Hass wenn der nächste nichts gibt. Die Kinder fühlen sich vom nächsten Reisenden "betrogen" da ja die anderen immer etwas gegeben haben muss es nach ihrer naiven Meinung wohl so sein das jeder etwas geben muss. Ich weiß auch nicht was das nun mit "Täter in Schutz genommen" zu tun hat. Von einem Marokkanischen Kind kann man genauso wenig wie von einem Deutschen Kind in dem Alter ein tiefgreifendes und tadelloses Verhalten erwarten. Aber sie können schon unterscheiden Was ist gut und was ist schlecht. Das sieht man ja auch daran, daß nur Womos mit Steinen beworfen werden, keine einheimischen Laster und Pkws. Also die können schon unterscheiden, wohin sie ihre Steine werfen. Moderation durch Admin:unsinnige Beiträge wurden von mir gelöscht, bleibt bitte beim Thema hitzig, hitzig! Vielleicht ein paar Zahlen zum trött; Ca 50.000 Wohnmobile donnern jährlich über marokkanische Strassen und Pisten. Sie konzentrieren sich auf die Frühjahrs-/Herbstmonate. Die meisten fahren die bekannten Strecken. Das hier gezeigte Mädchen sah vielleicht im Jahr 1000 Mobile durch ihren Ort fahren. Wenn das keine Invasion ist. Als Individualreisender im Wohnmobil meint man oft alleine zu reisen. Aber die Summe macht's. In den Wintermonaten stehen dann tausende Meter Weissware am Atlantik. Touristen kurbeln das Geschäft an. Keine Frage. Aber wer verdient daran? Zum Vergleich: bip Marokko geschätzt für 2013 3.190 bip Algerien " " 5.668 bio Tunesien " " 4.431 Ergo: die Bevölkerung Marokkos ist die ärmste im Magreb, saugt aber die grösste Anzahl an Touristen an. Deren Gelder zirkulieren nicht, sondern bleiben bei wenigen hängen. Der staatlich festgesetzt Mindestlohn liegt bei 5-6 Euro/Tag. Zu den 50.000 Mobilsten kommen ca. 50.000 Französische Rentner, die zwischen Agadir und Marrakech übers Jahr leben.Der Immobilienmarkt ist teilweise komplett in frz. Hand. Welche Perspektive hat eigentlich das Mädchen vom Lande für ihr weiteres Leben? Auf eine gute Ausbildung hoffen? Die Schulpflicht wird oft von Eltern ignoriert. Kinder sind auf den Feldern besser aufgehoben als in der Schule. Die anderen sind schon weg Richtung Grossstadt. Nur noch ein Drittel der Bevölkerung lebt auf dem Lande.Keine Arbeit? Kein Geld. Arbeitslosenunterstützung gibt es nicht. Rund 1000000 Marokkaner müssen mit weniger als 1 $/Tag auskommen. Nur mal so als Denkanstoss a+ Hallo howard, das mag ja alles sein, aber was kann denn der betroffene WoMoFahrer für die nationalen Zustände? Hat er dies zu verantworten? Er hat letzlich den Schaden zu beklagen und zu bezahlen. Der Wohnmobilfahrer kann alleine nichts dafür,die Wohnmobilfahrer in Gemeinschaft schon eher durch ihr Verhalten,wie ich sc hon vorher geschrieben habe geben sie den Einheimischen so gut wie nichts zu verdienen,diese Leute leben zum großen Teil am Existenzminimum,das sich da Erbitterung breit macht dürfte wohl verständlich sein.Kauft auf den Märkten ein statt bei den Discountern,geht mal einen Tee trinken in den Teestuben,kauft mal ein paar Kleinigkeiten in den Basaren,wenn das auch nur die Hälfte der Wohnmobilfahrer täte würde das der Bevölkerung helfen und auch die Einstellung uns allen gegenüber positiv beeinflussen.Ansonsten: Wer in ständiger Angst um sein Wohnmobil lebt sollte mal überlegen wieviele Wohnmobile da unterwegs sind und dann mal ausrechnen wie viele von Steinwürfen getroffen werden. Arno Merci rosselarno, genau so geht es. Respekt und Solidarität sind die Zauberworte.
Ganz genau! Mit besten n Wolf Hallo Arno, eine sehr vernünftige und menschenfreundliche Einstellung. Vielen Dank für Deine Beiträge. Respekt von beiden Seiten! Das geht auch wenn man arm ist. Lg Lothar Hier im Thread bekomme ich den Eindruck, dass es aber sehr schwer wird, wenn man reich ist...
Naja, Reichtum ist relativ. Selbst der reichste Mann der Welt ist nicht alleine reich geworden. Es braucht dafür anderer. Der Reichtum dieser Menschen ist ihre Kultur, ihr Land, ihr Lächeln. Wenn ich als Gast komme möchte ich diesen Reichtum mit ihnen teilen. Dafür sollte ich von meinem Reichtum geben. So sehe ich das. Schwer ist das ganz und gar nicht.
Respekt will verdient werden! Was tun denn die meisten von uns was uns den Respekt dieser Menschen einbringen sollte??? Wir haben zu allererst mal zu respektieren das wir in einem fremden Land zu Gast sind,wir können es nicht einfach nur benutzen sondern haben uns auch den Menschen dort gegenüber entsprechend zu verhalten.Wenn wir das tun kommt der Respekt von alleine. Arno Ich möchte vorsichtig andeuten, das es eine Mentalitätssache auch ist und dazu die Stimmungsmache der Vorbilder oder Erziehungsberechtigten der sogenannten "Steinewerfer". Meine Frau und ich haben sehr viele Länder dieser Welt bereist. Darunter auch Nordafrika in den 90ern. Unser Reisebus wurde auch beworfen und die teilweise Aggressivität der Bevölkerung ist in unserer Erinnerung geblieben, auch wenn man dies nicht verallgemeinern soll. Nicht nur die junge Bevölkerung, jedes ausgeschlagene oder fehlgeschlagene "Geschäft" führte zu unschönem und aggressiven Verhalten. Um auf dem Kontinent zu bleiben, in Swaziland, wo eine erheblich höhere Armut herrscht, da sind wir freundlicher aufgenommen worden. Bis auf die Ein/Ausreiseformalitäten, die uniformierte Beamte in diesen Länder aber immer zur Profilierung ausnutzen. :mrgreen: Und auch in Pretoria, einer Hochburg der Kriminalität haben wir uns wohler gefühlt. Aber das waren nur unsere Erfahrungen. Die kommen auch nicht so oft mit Touris in Berührung,schon gar nicht mit solchen die mit Wohnmobilen durch die Gegend fahren und damit nach Ansicht der Einheimischen ihren Wohlstand zur schau stellen,ihnen aber nichts zu verdienen geben.Sicher werden die Einheimischen bis zu einem gewissen Grad von Islamisten aufgewiegelt,aber die meisten von uns liefern denen doch durch ihr Verhalten noch die Munition dafür in dem sie das Klischee vom "Sahib Master Buana" bedienen der die Einheimischen nicht beachtet oder sogar als lästig empfindet.Wir müssen diesen Eiferern den Boden entziehen in dem wir zeigen das wir anders sind als die Propaganda uns hinstellt.Dafür brauchen wir keine geschwätzigen Politiker,wir selbst haben es in der Hand!! Arno
Oder auch nicht. :D vg gerald Was würdest Du denn vorschlagen?So weiter machen wie bisher?Warst Du schon mal in Marokko?Würde mich mal interessieren. Arno genauso wie haballes sehe ich das auch und deckt sich mit meinen Erfahrungen, aber ich kann eh nicht nachvollziehen wie man in Marokko oder auch der Türkei Wohnmobilurlaub machen kann.
Ist doch logisch, dass wenn man noch nicht in diesen beiden Ländern mit dem Wohnmobil war, kann man auch nicht mitreden und du solltest mal erklären, warum du nicht nachvollziehen kannst, wenn andere in diesen beiden von dir genannten Ländern einen Womo-Urlaub machen. [quote= Mussjaauchkeiner.Jederwieermag.Marokkoreiseberichteleseichtrotzdemgerne.DerletztewardervonPumare. SpannendundinteressantvonmeinemRechnerausbetrachtet.Antunmussichmirdasabernicht. vg gerald[/quote] Was willst du uns den damit sagen? :roll: Vermutlich, dass Arno nach dem Fragezeichen eine Leertaste vergessen hat. Völlig unnötig, es in einem Fachthread auf diese Weise auszudrücken. :thema:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein paar positive Vorbilder die Welt verändern. Egal wo. Deshalb wird es weitergehen wie bisher. Mal mehr oder weniger gut – für wen auch immer. vg gerald Jetzt habe ich es verstanden. Wahrscheinlich hast du recht, aber es muss auch Idealisten geben und das finde ich gut. Wer es nicht versucht, gibt auf bevor es begonnen hat :D Wir waren 1984 in Marokko (ohne WoMo) und das Land hat uns gut gefallen. Wir sind mit einem Leihwagen durch einige Gegenden gekommen und haben mit den Einheimischen nirgendwo Probleme gehabt. Auch das Handeln auf den Basaren war eher entspannt und wenn wir nicht zueinander kamen, gab es nie Stress, sondern meist noch einen Abschiedstee. Lediglich in Marakesch hatten wir mit einen "Fremdenführer" ein paar unangenehme Momente. Ansonsten war es ein tolles Erlebnis und auch ein wenig exotisch und spannend Habe mir jetzt eine ganze Weile Gedanken über diesen Thread gemacht und komme zu dem Ergebnis, daß ich liebend gerne die Naturschönheiten des Maghreb anschauen würde. Aber mit dem Wohnmobil könnte ich diese Gegend nicht bereisen. In diesen armen Ländern möchte ich nicht als "reiche Deutsche" (so käme ich mir vor) durch die Lande ziehen. Makaber ist auch: wir reisen da unten in Nordafrika herum und bei uns zuhause werden die Menschen von dort, die aus Perspektivlosigkeit ihre Heimat verlassen, behandelt wie der letzte Dreck. Möchte niemanden zu nahe treten, aber das ist meine Meinung. |
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