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Giethoorn, irgendwo zwischen Japan und Venedig.


haballes am 22 Apr 2014 22:03:30

Ostern naht, vier freie Tage winken, aber für die, wo die Zwerge ihr Eigenleben führen und feste Ferientermine eigentlich keine Rolle mehr spielen, da bedeuten solche besonderen Feiertage immer Planungsstress und Geduld bei der Anreise.
Zuhause bleiben hieße aber sich geschlagen geben, den Familienkarawanen ihren Platz gönnen.
Wollen wir dies? Mitnichten. Meine Taktik ist es, so früh als berufstechnisch möglich loszufahren und ein Reiseziel um NRW zu wählen, welches möglichst nur im 250 km Radius liegt.
Denn wer wie wir vor dem Leverkusener Kreuz lebt, der weiß, daß ab frühen Abend im Umkreis von 100 km erstmal alles maximal im Schritttempo geht, vor solchen Feiertagen.
Das Wetter? Angesagt ist durchwachsen mit Chancen auf Sonne und Temperaturen um 20 Grad.
Dazu hat mich vor drei Wochen mal wieder das Zipperlein gepackt, große Strecken laufen mit Berg und Tal könnten mit Rückfall enden. Traditionell haben wir schon viele Osterfeste in den Niederlanden verbracht, warum also nicht und warum nicht mal wie sonst vom Meer abweichen und einen völlig ausgefallenen Ort besuchen, Giethoorn das Venedig der Niederlande.

Donnerstag, am frühen Nachmittag um 14:00 Uhr kommen wir los, kämpfen uns über die A3 mit mäßigem bis starken Verkehr Richtung Elten, über die niederländische Grenze. Weiter Richtung Meppel verlassen wir gegen 17:45 Uhr die Autobahn und kommen gegen 18:00 Uhr auf dem Stellplatz Haamstede zwischen Steenwjik und Giethoorn an. Auch ohne Navi hätten wir den Platz gut gefunden, ist er doch hervorragend beschildert. In der Nähe befinden sich auch mehrere Ausweichplätze und Minicampings, die alle ausgeschildert sind.
Der Platz ist recht voll, macht ein wenig auch den Anschein eines geführten Campingplatzes, obwohl hier aber kein Wohnwagen zu sehen ist.
Ich humpele in ein Gebäude, wo ein "Welcome" Schild baumelt und lande im Vorflur einer Küche. Es riecht nach Pommes und Frikandel. Ein Mädchen ruft ihre Mutter und ich werde freundlich begrüßt. Es gibt noch einen Platz, aber ohne SAT Empfang.
"Gute Frau...dieser Platz hier ist so schön, so groß, sie werden für einen gichtkranken halbwaisen Hauptschüler noch ein Plätzchen mit freier Sicht auf Süden finden. Bis Montag ohne Fernsehen..Schnief…ich mach ein trauriges Gesicht.
Montag war das Zauberwort, wußte ich es doch, Geld regiert die Welt.
Sie schleppt eine andere Tochter ran, die mir nichts dir nichts einen Platz herzaubert. Ich muß über Wiese fahren und werde vor einen Picknickplatz rangiert, aber egal. Sicht aus der Frontscheibe auf den Schiffskanal und problemloser Fernsehempfang.
Heute könne ich Strom haben, danach erst einmal nicht mehr, es kommen noch zwei Mobile.
Obwohl man den Platz nicht reservieren kann, kann man ihn wohl doch reservieren.
Mir egal, wir stehen und wir testen nun einfach mal unsere zwei neuen Aufbaubatterien und unsere Solarpanele. Sollten die Stromräder schwächeln, hilft quatschen und ein Fünfeuroschein immer.

Wir bekommen eine Speisekarte gereicht, wo wir die üblichen holländischen Fastfoodspezialitäten ankreuzen können, ein Uhrzeit eintragen und dann die fertigen Speisen ans Wohnmobil gebracht bekommen. Brötchen für den folgenden Morgen können wir auch zur uns passenden Uhrzeit bestellen. Ich bin leicht irritiert, so etwas kannte ich bisher nicht.
Sensationell der Preis, der auch gleich am Wagen kassiert wird. Für vier Nächte 44 Euro.
Strom würde 2€ Aufpreis pro Tag kosten, eine komplette Frischwasserfüllung kostet 50 Cent.
Entsorgung, Nutzung der Spül, Wasch und Sänitärkabinen ist frei, nur die Duschen kosten ebenfalls 50 Cent. Und obwohl ich eigentlich ein Verweigerer dieser "Fremdbäder" bin, diese sind so modern und sauber, daß Edda und ich sie beide nutzen, damit wir die vier Tage mit dem Wasservorrat auskommen und nicht unnötig die Wiese verschandeln.
Vor dem Sanitärgebäude steht immer ein überdachter Tisch, wo örtliche Spezialitäten vom Bauern angeboten werden. Obwohl vor dem Platz eine Zufahrtsstraße und hinter dem dazwischenliegenden Kanal die Fernstraße herführt, ist es am Abend und in der Nacht sehr ruhig, so daß man hervorragend urlauben kann. Immer wieder fahren über den Tag Boote und Yachten an der Wohnmobilscheibe vorbei.









Rechts vom Platz geht es zu einer Schiffsbrücke, so daß man über den Kanal am Yachthafen vorbei in den historischen Stadtkern gelangt. Zum Abstellen der Räder bietet sich ein großer Parkplatz an, an den sich die Touristeninfo, eine Bank und ein Supermarkt anschließen.
Von 9-18 Uhr kann man hier täglich, auch sonn und feiertags alles bekommen, was man zum Leben braucht.
Man findet einige Schilder mit der Aufschrift "Passage", die einen sofort zum Anfang des historischen Ortkerns führen. Eine Promenade entlang eines Kanals mit Ausflugsbooten und Restaurants. Sofort werden wir angesprochen, ob wir nicht eine Rundfahrt mitmachen möchten.
Kaffee oder Tee umsonst.
Ja, wir sind in Venedig, wir sehen aus wie Touristen und alt genug, uns übers Ohr zu hauen sind wir wohl auch. Für Leute, die nicht so häufig in die Niederlande fahren, es ist wirklich unüblich, daß man angesprochen oder animiert wird, abseits von Stränden in der Hauptsaison.
Schon das reizt. 6 Euro pro Nase für eine Stunde und der Mops kann mit. Die haben gewonnen und wir sitzen im Boot.
Und wir können es als Einstieg wirklich empfehlen, man bekommt einen Eindruck, es wird ein wenig über das alte Torfstecherdorf erzählt. Durch die Grachten geht es auf einen großen See, auf dem früher Torf gestochen wurde, auf dem ein großer Pavillon steht, der geradezu dazu einlädt, hier am Abend windgeschützt zu essen und den Sonnenuntergang zu genießen. Der See ist überall auch nur etwa einen Meter tief, da der Torf sich hier durch Sand abwechselte. So können im Notfall die Boote auch noch mit einer Stange gestakt werden. Im Ort gibt es viel Abwechslung durch die vielen mit Schilf gedeckten Häuser und Gärten, die wirklich einzigartig gestaltet sind. Gasthöfe, Kunstgeschäfte und Museen bieten für jeden etwas. Und auch ein Besuch am Abend, interessant für diejenigen, die vielleicht mal im Herbst oder Winter diesen Ort besuchen, da verwandeln Laternen und Lichterketten Giethoorn in einen ganz besonderen Anblick.
Und ist es im Winter mal länger richtig knackig kalt, da werden die Grachten zu erlebnisreichen Eislaufflächen.






















Aber heute am Samstag, da müssen wir erstmal wieder meine Schusseligkeit ausgleichen, habe ich doch beim Laden mal wieder mein wichtigstes Freizeitutensil vergessen, meine Joggingbüx.
Also etwa 7 Km nach Steenwijk geradelt, ein größeres Städtchen mit Fußgängerzonen und einem Markt. Ein Besuch lohnt unbedingt und schon die Radtour am Kanal entlang bietet viel Abwechslung mit Booten, Anglern und vor allem der Natur. Unzählige Vögel und Kleintiere sieht man immer wieder. Ja und eine Joggingbüx, die findet man in jedem Fall. Und damit die besser sitzt, sollte man sich im Straßencafe am Marktplatz ein Tostie mit Ham un Kaas gönnen. Oder wenigstens frische Matjes.










Kommt man wieder nach Giethoorn, merkt man auch schnell, daß sich das Aussehen der Bevölkerung in Minuten verändert. Von Blond nach schwarzhaarig und von Kulleraugen zu Mandelaugen. Ehrlich, in den Niederlanden sieht man viele Kulturen aus den damaligen Kolonien, aber niemals habe ich diese Massen von Japanern dort erlebt. Sogar in Brautkleid lassen sie sich dort fotografieren und es sind wahrscheinlich die einzigen Geschöpfe dieser Erde, die es schaffen, einen Auslöseknopf oder eine Speicherkarte zu verschleißen. Ein Mädel Hab ich dabei beobachtet, wie sie den eingeklemmten, aus der geschlossenen Autotür ragenden Anschnallgurt ablichtete.
Wenn in naher Zukunft Gurte nicht mehr verklemmen, haben wir es ihr höchstwahrscheinlich zu verdanken.

Angefixt von der Rundfahrt wollte ich mir unbedingt mal den Kindheitstraum erfüllen, eine eigene Motoryacht zu steuern. Habe ich allenfalls mal auf einem Tümpel in Solingen gerudert und in der gesperrten Zone vom Gardasee mal das Tretboot oder unser Gummiboot den Söhnen für Sekunden abgerungen. Eine Yacht mit 6 Sitzen und einem fortschrittlichen kraftvollen Elektromotor liegt verlockend an der Anlegestelle. Eine Stunde für 15 Euronen, zwei für 25. wir wissen nicht, wie Muffin sich als Schiffshund macht, so nehmen wir die Stunde. Der Preis ist gut, weiter im Ort geht er maximal auf 12 Euronen runter, wir können ja unterwegs noch vier Gäste zuladen und so sogar Gewinn erzielen. Eine Seekarte mit einer Route, die etwa eine Stunde dauert, die gibt es umsonst dabei.
Ein Drehgriff mit "Vorwärts" "Neutral" und "Rückwärts" und der Motor lässt sich nach Links und Rechts bewegen. Die unzähligen Japaner können das auch alle, hab ich von oben gesehen.
Aber kaum sind wir auf dem Wasser, was soll ich euch schreiben, rücksichtslose Rüpel.
Viel zu schnell, alles Geisterfahrer und quer stellen sie sich und versuchen uns zu entern.
Ich vermute, sie wollen den Mops erbeuten für ihr abendliches Barbecue.
Aber ein paar Grachten weiter, da habe ich den Dreh raus. Immer entgegengesetzt lenken und immer Gas geben, ob vorwärts oder rückwärts. Nur so lässt sich auf dem Wasser steuern.
Wir finden auch die Route, an einer Mühle fahr ich zu weit, aber das Wendemanöver gelingt und mit extrem hoher Geschwindigkeit geht es wie beschrieben auf den See, an Smits Pavillon vorbei.
Aber was ist das? Es war den ganzen Tag recht windig, aber da es warm war, hab ich mir keine Gedanken darum gemacht. Wir werden hin und her geschaukelt, meterhohe Wellen, das Wasser spritzt ins Boot. Edda reißt den Mops hoch, kann ihn gerade noch vor dem Ertrinken retten. Erneute Flutwellen durchnäßen uns vollständig. Ich fahr näher an Land, aber das macht die Sache noch viel schlimmer. Auf dem See hören wir die Hilferufe der wohl untergehenden Japaner.
Gut, die sind es in ihrer Mentalität gewohnt, sich zu opfern, aber ich fühl mich an diesem Tag zu jung. Mit allem Mut gebe ich Vollgas und steuere auf den See hinaus und setze mich hinter ein großes Ausflugsboot. Immer noch schwappen ab und an Wassermassen ins Boot und wir haben das Gefühl nicht voran zu kommen, aber dann sehen wir die Einfahrt "4".
Toll, wir müssen in die "5". Mit letzter Kraft erreichen wir die richtige Grachteneinfahrt und sofort wird das Wasser wieder lammfromm.
Im Ernst ist es Übungssache. Grade gegen die Wellen weit raus, dort brechen sich keine Wellen mehr und dann grade mit den Wellen rein. Dazu ist der See ja nur einen Meter tief.
Wer dort ist, macht es. Es ist ein tolles Erlebnis und es lohnen sich auch die weiteren Touren, die bis auf vier Stunden ausgedehnt werden können. Muffin hatte übrigens einen Riesenspaß.
Ganz im Gegensatz zu den vielen Holzbrücken, wo er anfangs blockte, dann gaaanz vorsichtig und letztendlich dann geübt drüber schreitete. Immer aber mit Mißtrauen und Respekt.

Wir waren oft in den Niederlanden, aber dies ist für uns einer der schönsten Orte und nicht nur von Europa, sondern weltweit fanden wir beide. Ob allein, mit Kindern oder Haustier. Hier findet man für ein langes Wochenende und auch für einen längeren Urlaub viel Abwechslung und die Ruhe des Wassers.

Der Stellplatz ist mehr als perfekt und wird von unglaublich freundlichen Besitzern betrieben.
Unterm Gras ist der Untergrund gefestigt, so das man sich auch abseits der Rasensteine nicht festfährt. An unserem Abfahrtag war das Wetter umgeschlagen, trotzdem konnte vom Phoenix-MAN bis zum Ducato1 jeder ohne Schlammbad den Platz verlassen. Und an normalen Tagen werden auch die Stromsäulen für alle reichen. Wir hatten Glück, unsere E-Bikes haben das lange Wochenende durchgehalten, was aber bei dem flachen Land keine Kunst ist.












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Lancelot am 23 Apr 2014 07:46:11

Schöner Bericht ... :daumen2:

... und das mit dem Böötchen : wird schon noch ... ;D

Anne42 am 23 Apr 2014 08:00:19

sehr sehr schöner Bericht und macht mal wieder Lust auf Holland :)

Anzeige vom Forum


kitally am 23 Apr 2014 08:08:09

schöön, Sven



hast du abgenommen? und warum schon wieder Bierchen? nicht genug Gischt gehabt? :wink:

Gast am 23 Apr 2014 08:09:43

Warum hast Du so viel geschrieben?????????? :D

Hast Du die Mützer auch im Ort gekauft???

Ist der Bart als Tarnung angeklebt???


celso am 23 Apr 2014 08:16:40

Hallo Sven,
Klasse Bericht!
Große Werbung für den kleinen Ort. Schon notiert!
Celso

Twinnie am 23 Apr 2014 08:45:27

Hallo Sven,

da hast Du also gesteckt. ^^ Ein toller Bericht mit wunderschönen Fotos! Vielen Dank dafür! :)

Und übrigens ein superschönes WoMo!!! :D

Viele
Jens

reisemobil.online.cx am 23 Apr 2014 09:01:54

Hallo Sven,
auch von mir vielen Dank für den reich bebilderten Bericht aus Haamstede, Steenwjik und vorallem Giethoorn.

Michael

silent1 am 23 Apr 2014 10:57:00

Danke Sven, herrlich!
Wir sind nächste Woche in Holland.
Wenn am Veluwemeer nix los ist mit Wind........ vielleicht schaun wir mal :) .

viking92 am 23 Apr 2014 11:14:54

stephan hat geschrieben:Hast Du die Mützer auch im Ort gekauft???

Ist der Bart als Tarnung angeklebt???

Das frage ich mich auch....was hat dieses Russen-Outfit in NL zu suchen? :eek:
Echt ein komischer Kauz dieser Sven.......

Tipsel am 23 Apr 2014 11:22:55

Als wir dort waren, war der Stellplatz noch nicht so schön. Aber Giethorn hat was....
Und superlecker Kibbeling


Gast am 23 Apr 2014 11:34:53

Tipsel hat geschrieben:Und superlecker Kibbeling

Ekelhaft... dieses fette frittierte Zeugs... und dann noch diese pampige Sauce dazu....

Warum schmeckt sowas Ungesundes nur so gut? :D
Gehören da nicht noch patat friet dazu? ;D

uschi-s am 23 Apr 2014 11:36:39

Ja, auch ganz ekelige, mit Zwiebeln, so einer Soße und dann noch ganz viel in der Tüte.

jochen-muc am 23 Apr 2014 12:00:44

Tipsel hat geschrieben:Als wir dort waren, war der Stellplatz noch nicht so schön. Aber Giethorn hat was....
Und superlecker Kibbeling




Was ist das ?

Tipsel am 23 Apr 2014 12:02:25

Kabeljau in Backteig mit Knobisoße :D

Maggie am 23 Apr 2014 12:03:29

Wie immer ein herrlich kurzweiliger Bericht von dir. Und Giethoorn zu besuchen, diese Empfehlung kann ich nur unterstreichen!

Aber ich vermisse nun noch das Foto mit der Jogging-Büx, die du doch schließlich extra gekauft hast :D

haballes am 23 Apr 2014 12:08:44

jochen-muc hat geschrieben:

Was ist das ?


;D --> Link

Frittierter Fisch, meist Seelachs. Lässt sich am besten mit Frittes und Mayo genießen.
Dazu ein Grolsch zum Durchspülen.

Ich steh mehr auf Frikandel.

In den Niederlanden ist die Sterneküche nicht soooo ausgeprägt.
Sie können alles aus Gehacktem zaubern.
Dazu Chinesisch und Vietnamesisch.

Wobei es in Giethoorn auch einen Sternekoch gibt.
:wink: --> Link

Gast am 23 Apr 2014 12:11:43

Tipsel hat geschrieben:Kabeljau

Na ja, im Idealfall ist es Kabeljau... und wenn's angeschrieben steht, hoffentlich auch.
Ich habe bei diesen Frittenbuden meist ein ungutes Gefühl, besonders, wenn nach Stunden
die Panade noch mit mir spricht. :D

--> Link

Zitat:
Für die Zubereitung werden Filets von Kabeljau, heute auch der preiswertere Seelachs oder Seehecht, verwendet.

Edit: ausnahmsweise war Sven etwas schneller... :D

tommybb am 23 Apr 2014 12:13:30

Hallo Sven,

nach Aussage eines Bootsverleihers waren das keine Japaner, sondern lauter Chinesen. Der hatte sogar seine Reklametafel auf Chinesisch...
Wahrscheinlich der Geldadel :)

Eigentlich müssten wir uns ja über den Weg gelaufen sein. Wir waren von Freitag bis Montag auf dem gleichen Platz....
Übrigens schon das zweite Mal - und sicher nicht das letze Mal. Der Ort und die Gegend ist wirklich schön. Wir hatten unsere Motorräder dabei und haben noch den einen oder anderen Ausflug gemacht (Sneek, Tulpenfelder etc.).

Holland ist eines unserer Lieblingsländer und Giethoorn sicher einer der schönsten Orte dort.

Viele

Tommy

haballes am 23 Apr 2014 12:16:34

:eek: Ihr wart das, gegenüber dem Sanitärhaus.
Mit den zwei Motorrädern, wo der Hund hinten auf dem Diwan hocken tat.

Die Welt ist klein. :lach:

tommybb am 23 Apr 2014 12:39:38

Ja, genau die....

Siehste, hätten wir's gewusst, hätten wor ein Gläschen zusammen leeren können :D

soletti1 am 23 Apr 2014 12:49:45

Sven netter Bericht und tolle Bilder und alles soooooooooooo schön flach das würde mir gefallen fahrradtechnisch gesehen :wink: :D .

Irgendwann verschlägt es uns sicher auch mal in die Niederlande muss vor allem im Frühling der Hammer sein wenn alles blüht, leider für uns sehr weit weg für ein Wochenende :cry: .

Gast am 23 Apr 2014 13:33:32

soletti1 hat geschrieben:alles soooooooooooo schön flach das würde mir gefallen fahrradtechnisch gesehen :wink: :D .

Also bitte Susi! Jetzt, wo Du elektrisch fährst, könntest Du bequem über'n Gotthard radeln.
Etwas strampeln ist schon gesund... nicht nur in der Horizontalen! :D

nuvamic am 23 Apr 2014 13:46:48

Das war astreine Werbung - haste dafür Rabatt gekriegt? ;)

Kann uns aber egal sein - der Bericht ist (natürlich) sehr unterhaltsam geschrieben und eine schöne Anregung sind eure Erfahrungen allemal. Danke dafür :D

soletti1 am 23 Apr 2014 14:04:40

:oops:
Etwas strampeln ist schon gesund... nicht nur in der Horizontalen! :D
also Thomas :eek: .

Ich sag Dir es ist herrlich mit dem E-Bike auch wenn ich den Motor noch nicht so oft gebraucht habe :wink: :D und ich fahr halt trotzdem lieber im flachen :ja: .

nuvamic am 23 Apr 2014 14:10:05

Gab es keinen Wind?

Diese schönen Ebenen, wo man vorher immer denkt, es is alles einfach weil eben, haben mich bisher immer mit Gegenwind geplagt...

haballes am 23 Apr 2014 14:21:09

Es war verhältnismäßig warm, aber der Wind war an diesem Wochenende nicht ohne.
Den sollte man dort nie unterschätzen.

Aretousa am 23 Apr 2014 14:40:52

Auch Kibbeling genannt :wink:

Jetzt habe ich doch ganz schnell mal nachgesehen, wo Giethoorn ist.
Dein Bericht ist klasse, Sven, und macht Lust, auch mal hinzufahren.

Aretousa am 23 Apr 2014 14:57:54

Ich hab nicht gemerkt, dass wir hier schon ne ganze Seite weiter sind. Somit wäre das mit dem Fisch ja geklärt.

vosu99 am 23 Apr 2014 16:38:22

Super Bericht :ja:
Und Reiseziel schon notiert.

renle95 am 27 Apr 2014 23:12:51

......aber ihr hattet doch wenigstens Sonne :wink:

Sven, deine Story bekamen wir am Tag darauf von unserem Bootsführer erzählt.
Ja, sogar die "Brandweer" ist ausgerückt um die armen Seelen aus dem 1 mtr tiefen See zu retten.
Aber die Wellen müssen schon heftig gewesen sein.
Giethoorn - wunderschön.


haballes am 28 Apr 2014 00:20:38

:mrgreen: Endlich Beweise, das ich der Klint Ihstwudd des Forums bin. :lach:

kitally am 28 Apr 2014 05:59:20

herrlisch :kuller:

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