kintzi am 07 Mai 2014 15:10:03 Hallo! Fahrzeug: 10 jähr. Knaus 658LG Alk., Duc Maxi-Triebkopf, ab Werk 4to auf Alko-Tiefrahmen, 04 neu gekauft , GS Zusatzluftfeder seit 4J., fast (bis auf Radlager vorn bei 70Tkm ern., Hochdruck-EP wegen Dichtungsschaden bei 120Tkm ern.+ Verschleiss/Bremsen) problemlose 130Tkm.
Bereifung Conti VancoFourSeason 215/75-16 in 10PR Ausführung (LI 116/114), ca. 25Tkm. Luftdruck 5,2bar =75PSI= max. Da Fahrzeug immer im oberen Grenzbereich geladen, immer Max-Druck + 0,2bar allseits, Tire-Moni überwacht.
akt.Profiltiefen: breite Hauptrillen 6mm (neu:11-12mm), schmale Schulterrillen aussen 3mm, innen 0mm !!!!!! neu 6mm. Kaum Unterschied vorn/hinten, max. 1mm.
Das Problem ist nun die Rille an der Innenschulter, alle 4 zeigen 0-1/2 mm Tiefe. Da meiner Meinung nach diese auch zur Lauffläche gehört, sind die Reifen trotz der 6mm (Hauptrillen)u.der 3mm (Außenschulter) fertig!!! Ich würde mich gern irren, weiß jemand gegenteiliges ??
Habe einstweilig auf die noch vorhandenen Winterräder umgesteckt u. neue Cont. bestellt; Sonntag Abend bestellt, Dienstag Mittag im Hause, 139,50 €/St. portofrei.
Die stärkere Abnutzung an der Innenflanke an allen Vieren verstehe ich aber nicht ganz. Bei den McPhersons der VA noch verständlich, stark gedrückt entsteht bei unbelasteten 0°Sturz ein leicht negativer Sturz, daher der stärkere Verschleiß. Aber bei der geschleppten Alko-Schwinge (Sturz u. Spur-Neutral), die durch die Luftfeder nicht verstärkt einfedert?? Soweit mir bekannt ist hat die Alko-Achse 0° Sturz oder irre ich hier? Bis auf die Vorspur/Geradeauslauf ist bei Ducs nichts zu verstellen, weder Sturz, Nachlauf, Spreizung, alles konstruktiv fest.
Merkwürdig ist auch, daß die Vancos an der Flanke/Schulter neu nur 6mm Rillentiefe haben,das Hauptprofil aberfast 12mm. Ist dies der Wintereigenschaft der Allwetterpneus geschuldet, weil Reifen < 6mm auf Schnee praktisch "Gladiolis" sind u. ausrangiert gehören? Ist jemand aus der Reifenbranche im Forum, der Näheres weiß?
Wenn die Abnutzung tatsächlich an der Last liegt (keine weiteren Laufflächenauffälligkeiten, insbesondere keine Sägezähne), könnte die VA durch stärkere Federn (dabei zul. Last v. 1850kp auf 2000kp erhöht) kompensiert werden, hinten durch höheren Luftfederdruck(Standard bis jetzt 4 bar). Fürchte aber die Härte und damit die Komforteinbuße.
Insgesamt ist es schade, wenn man Reifen mit 6mm Rest am Hauptprofil wegen einer schwindenden Schulterrille wegwerfen muss; die Rille nachschneiden (bei LKW-Reifen mit Bezeichnung "Regrooveable" durchaus üblich), wird bei PKW- u. LLKW-Reifen meist abgelehnt.
Für sachdienliche Antworten danke ich im Voraus. Richi
Gizmo am 07 Mai 2014 15:44:32 Hallo Richi,
Phänomen deutet auf „Nachspur“ hin, aber an Hinterachse ?? – Beide Achsen vermessen (lassen).
, Gizmo
kurt2 am 07 Mai 2014 16:04:47 Hallo kintzi, StVZO § 36 (2) S.4 --> LinkZur Ursache kann ich nichts sagen.
Jagstcamp-Widdern am 07 Mai 2014 17:15:12 fällt mir nix dazu ein... bei meinem alko-tandem sind die laufflächen immer gleichmäszig "weniger geworden", allerdings ohne luftfederung und mit 4 bar max (meistens nur 3,5)!
kintzi am 07 Mai 2014 18:31:07 Hallo Gizmo, danke! Habe auch schon dran gedacht, aber wie gesagt HA? Zudem wurde bei Mario vor v. ca. 3J nach Radlagerwechsel auf 0° eingestellt. Wagen läuft gerade, Zurückstellung aus Kurve einwandfrei. Habe am Ersatzrad (Sommerreifen 30Tkm bis 07 gelaufen) diesselbe Assymetrie. Nur dort fällts kaum auf, weil Flankenprofil-Tiefe der Tiefe des Hauptprofils enspricht. Bei den Vancos sind nun mal 6mm Differenz, bei 6mm Hauptprofil sind an der nicht radierenden Aussenkante noch 3mm übrig,bei der Innenkannte 0mm, und das fällt auf. Wenn's auf beiden Seiten wäre --> zuwenig Luft.War aber nie der Fall, im Gegenteil,eher zu viel. Und wenn der Reifen Betriebstemp. hat (ca. 10-20°C über Aussentemp.), ist der Druck laut Tire-Moni eh bis 1/2 bar höher.
Hallo Kurt2, vielen Dank.
Zitat:(Ziffern von mir) (1)Luftreifen an Kraftfahrzeugen und Anhängern müssen am ganzen Umfang und auf der ganzen Breite der Lauffläche mit Profilrillen oder Einschnitten versehen sein. (2)Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.
(2) wäre erfüllt, aber (1)? An den 2 Vorderreifen fehlt Innen-Rille schlicht u. einfach, bei den anderen ist sie andeutungsweise vorhanden, max 1/2 mm. Somit meiner Meinung bei den "abradierten" nicht mehr zulässig?! Jedenfalls verstehe ich so den Text.
Dank auch an chat-Bruno,hat mich auf Gedanken gebracht: frage hiermit andere Kameraden(innen), die auch 4seasons auf 2-Achser fahren, gleich welcher Gewichtsklasse u. auch außerhalb Alko (Fiat, Ford Vorderradtriebler), ob sie auch solches Problem haben.
Richi
kintzi am 07 Mai 2014 18:57:42 Hallo kaman aus der Palz, wo der Parrer mit der Peif am Sonntag in die Kersch geht , vielen Dank für die PN. Hast recht, mehr Vorspur an VA wäre Kompensationsmöglichkeit. Werte aus der Rep-CD: Sturzwinkel 0°+- 30' (nur überprüfbar,nicht einstellbar, außer mit großem Vorschlaghammer :D Vorspur 0+-1mm Nachlaufwinkel 0° 30'+-30' , Geradeauslauf Prinzip Teewagen :razz:
Alko-Einstellung war mir unbekannt, weiß nur, daß Geometrie nach Verheiratung mit dem Triebkopf auf Richtbank justiert werden muß. Hast Du Achseinstellungsdaten? Dank u. Richi
kurt2 am 07 Mai 2014 19:39:55 kintzi hat geschrieben: (2)Das Hauptprofil muss am ganzen Umfang eine Profiltiefe von mindestens 1,6 mm aufweisen; als Hauptprofil gelten dabei die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite einnimmt.
Richi
Hallo Richi, ist recht einfach. Wenn das Hauptprofil in der Mitte des Reifens (etwa 3/4 er Laufflächenbreite) 1,6mm oder mehr hat, ist es zulässig. Vielfach ist ja auch bei falscher Spur das ganz äußere oder innere Profil abgefahren. Das macht nichts, soweit der Rest der Lauffläche die geforderte Tiefe hat. Ob man mit 1,6mm auch im Regen sicher fahren kann, ist eine andere Frage :gruebel:
matkalainen am 07 Mai 2014 20:11:18 Hallo Richi,
ich habe das bei allen Ducatos gehabt, fahre jetzt den vierten, die Innenseite der Laufflächen läuft stärker ab als die Außenseite. Warum das so ist - keine Ahnung. Einzustellen gibt es eigentlich nichts. Ich helfe mir damit, daß ich den Reifen auf der Felge drehen lasse, das Innere kommt nach außen und aus einem rechten Rad wird dann ein linkes usw., wegen der Laufrichtung. Vorausgesetzt man merkt es rechtzeitig und die innere Lauffläche ist noch nicht zu stark abgefahren.
kamann am 07 Mai 2014 20:14:17 hallo Richi. die werte weis ich nicht. war nur bei der rep. 1998 dabei. das Womo wurde hinten vermessen und auf einer seite der achstummel wegen zu großem abmaß getauscht wurde . ich denke, dass die alko-hinterachse 0 +- 0 vorspur und 0 +- sturz hat. mfg KH
Gast am 07 Mai 2014 21:27:22 Möglicherweise dumme Frage: sind die Pellen laufrichtungsgebunden und auch richtig montiert?!
Hatte mal bei einem Auto genau das Problem weil die Pellen falsch montiert wurden.
kintzi am 07 Mai 2014 22:17:29 Hallo Kurt, weißt Du das genau? Entschuldige mein "thomashaftes" Verhalten. Setzt Satz(2) (1) ausser Kraft? Mir geht es nicht um's Bußgeld u. evtl. Punkte, bin letztbezüglich "Jung(frau/mann). Viel schwerer würde Versicherungsverweigerung bzw. Regress wegen grober Fahrlässigkeit beim großen Crash wiegen. Gehe mal mit einem Reifen zu GTÜ und TÜV, wenn ok bin ich Dir, der Du mich drauf gebracht hast, sehr dankbar, die Restlaufzeit v.30-50% in diesem Sommer ist doch bares Geld. Räder werden dann selbst gewechselt, Motorstützen, Schlagschrauber (mit elektron. Momenteinstellung) u. 180NM-Stange (zurKontrolle) vorhanden. Und außerdem schadet die körperliche Betätigung auch mit 72 Jahren nichts.
Hallo matkalainen, vielen Dank f.d. Hinweis, bestärkt mich in der Ansicht, daß ein Systemfehler vorliegt, der eben bei den Contis durch die halb-so-tiefe Schulterrille ins Auge fällt. Hat noch jemand ähnliches beobachtet?
Hallo KH, Dank für Deine Bemühung.
Hallo AMBTD, nicht laufrichtungsgebunden. Die Scheuerleiste ist aber bei den Vancos auf einer Seite etwas dicker, ich weise meinen Monteur drauf hin, diese Seite immer nach Außen zu montieren.
Allen nochmals Dank, Richi
kintzi am 08 Mai 2014 17:50:15 Hallo, war heute Nachmittag mit einem Reifen bei den Prüfern (GTÜ u. TÜV). GTÜ meinte, bei einem Womo mit solchen Reifen würde er HU unterschreiben. Wenn die Rillenspur verschwunden sei aber keine Abnahme. TÜV meinte, würde die HU unterschreiben, das einseitige Abfahren aber als leichte Mängel vermerken mit der Maßgabe, diese innerhalb 4 Wochen abzustellen. Glaube, nach einem Unfall würde ein Gutachter sich eher negativ verhalten u. mindestens bei einem Schleuderunfall schon die Reifen (mit) als Ursache anführen. Nachdem ich die neuen Vancos schon habe, werde ich sie montieren lassen (12,50€ mit Entsorgen des alten Reifens/Rad) und sie auf Lager legen. Die WR (älter, aber 75%) fahre ich bis nächstes Jahr vollends runter, um ab Frühjahr nächstem Jahr dann die neuen Contis zu fahren. Richi
WomoKindi am 10 Mai 2014 12:29:26 Hallo Richi Mal ne frage zum Thema, hast Du die GS Federn vorn zur Erhöhung drin? Wenn ja, hast Du die Probleme auch schon vor dem Einbau der GS Federn vorne gehabt? Weil, will Montag auch erhöhen. WK sorry gerade gefunden Wenn die Abnutzung tatsächlich an der Last liegt (keine weiteren Laufflächenauffälligkeiten, insbesondere keine Sägezähne), könnte die VA durch stärkere Federn (dabei zul. Last v. 1850kp auf 2000kp erhöht) kompensiert werden, hinten durch höheren Luftfederdruck(Standard bis jetzt 4 bar). Fürchte aber die Härte und damit die Komforteinbuße.
Habe Michelin Camper drauf die derzeit ganz gleichmäßig abgefahren werden, aber die Karre hängt vorne gewaltig tief, und schlägt auch schon mal durch. Hinten auch die GS Luftdinger, fahre sie aber nur zwischen 2-3bar Fahrzeug 4t Maxi VI
kintzi am 10 Mai 2014 14:25:53 Hallo WK, habe Orig.-VA mit 1850 kg. Stäbler, damals GS, schlug mir beim LuFe-Einbau (08, ca.60Tkm) in Alko-HA wegen evtl. "Abwärtsfahrt" stärkere Federn vorn vor mit gleichzeitiger Auflastung auf 2 to. Ich lehnte damals ab mit dem ökunom. Gedanken, dies zu tun, wenn Dämpfer eh fällig. Bis jetzt war ich mit 3-4bar Federdruckimmer im Wasser (horizontal), u.die Dämpfer sind mit 130Tkm immer noch nicht zu beanstanden. Fahre halt so weiter bis Wechsel notwendig, dann Federntausch. Einzige Bedenken sind Berichte v. "Foriker", daß VA deutlich unkomfortabler härter. In Deinem Fall bei dauernd bergab wäre es für mich keine Frage, die Federn einzubauen. Dann lieber etwas härter als dauernd bergrunter. Bzgl. Reifen werde ich es wahrscheinlich bei den neuen wie Matkalainen machen u. bei Halbzeit die Reifen auf der Felge drehen. ZU den Contis gibts nämlich kaum Premium-Alternative mit 10PR, aus bestimmtem Grund hätte ich doch gern 10PR (LI 116/114), obwohl nur 113/111 als min. vorgeschriebensind. Gr.R
WomoKindi am 10 Mai 2014 14:55:24 Ich glaube, das mit denen und dann zu hart vorne sind die, die die max. 1750kg VA haben, und selbst das im Betrieb nicht mal erreichen. 3.5t TI zB mit langen Überhang und so. Habe ja auch laut Papier die 1850er Achse drin, und bei zwei Personen Vorne mit ges. 160kg wird das schon eng bei mir, hinten habe ich jede Menge Reserve, außer ich würde die Bühne mit Motorrad montieren, zur Zeit aber die AHK dran für Sportanhänger. Habe mit Mario schon mal am Tel. gesprochen, wir werden uns vor Ort nochmal genau absprechen, welche GS Feder bei uns genau die richtige ist. Muss ja auch auf die Stellung der Antriebe geachtet werden usw. Werde auch Bilder vorher nachher machen. Um derzeit in der Wage zu stehen bei 2,5bar hinten, fehlen vorn rund 10 cm, die Dämpfer sind nach jetzt 75Tkm auch noch top, entscheide ich vor Ort ob die drin bleiben oder nicht. Ich habe ja fast den Verdacht, das mein Vorbesitzer oder dessen Schrauber, da mal die schwachen Transporterfedern verbaut haben, weil der die Karre als 3,5t gefahren hat, ich das aber wegen komplett Aufrüstung 500/600 ;) und anderen Spielereien, sofort wieder geändert habe.
WK
kintzi am 10 Mai 2014 18:53:07 Habe PN geschickt, ohne diesen letzten Post vorher gelesen zuhaben. Hauptaussage bleibt. Bin mir nur über Fhrzg.-Daten nicht mehr klar. Habe Maxi mit 4to u. 16Zoll Räder angenommen. Von Haus aus über 3,5to, abgerüstet u. später wieder aufgerüstet ? VollIntegr.? Gr.R
WomoKindi am 10 Mai 2014 20:41:29 Pn beantwortet. ;)
Ja ist ein Maxi 4t16" GS Felgen
wurde von N&B als 3,85t verkauft und ist mit 3,5t eigentlich auch nicht fahrbar. Aber der "geizige" Bayer der ständig nach Ösiland wollte, hat den abgelastet gehabt (natürlich dann wohl auch immer mit gut Plus unterwegs gewesen). Schaun wer mal, was bei den Federn raus kommt, auf welche genau wir uns einigen.
WK
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