Hallo Gogolo,
danke für diesen und all die anderen tollen Berichte!
Freue mich auf die kommenden Reisetagebücher!
Spooky
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Hallo Gogolo, danke für diesen und all die anderen tollen Berichte! Freue mich auf die kommenden Reisetagebücher! Spooky Von Lokmariaquer aus fuhren wir ca. 200 km in Richtung Süden. Wir wollten ja auf eine Insel, und die erste, die daher kam war die Ile de Noirmoutier. Das Wetter ist recht gut und auch die Wettervorhersage berichtet von beständig schönem Wetter für die nächsten Tage. Also, wir bleiben hier auf dieser Insel, nachdem es auch sehr viele Radwege haben soll. Um auf die Insel zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal über die Brücke. Und zum anderen über einen Damm (Passage du Gois) der allerdings nur bei Ebbe für drei Stunden befahren werden kann – die restliche Zeit ist er überflutet. Wir fuhren zum Beginn des Dammes um die Lage zu sichten, aber die Anzeige sagt, dass schon die Flut eingesetzt hat und die Passage zwangsläufig gesperrt ist. Also beschlossen wir, notgedrungen über die Brücke zu fahren und beim Rückweg dann den Damm zu nehmen. Vorab: beim Rückweg war tagsüber Flut und wir konnten wieder die Passage nicht befahren. Aber beim nächsten Frankreichurlaub wird es dann ganz sicher etwas werden. ![]() Wie wir von der Besichtigung des Dammes zu Fuß zum Gogolobil zurückkehrten, merkte ich, dass mit dem Fahrradträger etwas nicht stimmt. Die Räder hängen schräg nach hinten runter! Der schwenkbare, sehr stabile Radträger ist an der linken oberen Aufhängung heraus gehüpft und hat durch das Gewicht auch die rechte Verriegelung beschädigt. Schöne Schei.e! Ursache war, dass ich bei der Herfahrt eine der vielen Asphaltschwellen (die der Verkehrsberuhigung dienen) übersehen habe und das Gogolobil einen „Hüpfer“ über diese Stelle machte. Dabei ist offensichtlich die Halterung aus der Führung gesprungen. Ich befestige provisorisch den Träger um ohne Probleme auf die Insel zu kommen. Am Campingplatz „Domaine les Moulins“ bei La Gueriniere auf der Insel angekommen mache ich eine Notreparatur um nicht die Reise abbrechen zu müssen. Gottseidank habe ich gutes Werkzeug und Ersatzteile mit dabei. Die weitere Reise wird zeigen, ob die Reparatur hält. Der Campingplatz hat ***** Sterne und ist auch für einen längeren Aufenthalt sehr gut geeignet. Außerdem ist er mit 22€/Tag (incl. Strom, Internet und Schwimmbadbenutzung) recht günstig und weil wir 7 Tage bleiben, müssen wir nur 6 Tage zahlen. Bevor wir uns jetzt auf die Räder schwingen, wird erst der Schreck verdaut und auch etwas relaxt. Die Tage auf der Insel vergehen wie im Fluge mit relaxen, Fahrrad fahren (auf den hervorragend angelegten Radwegen), Spaziergängen und es gab auf der Insel viel zu sehen. An Salzgewinnungsbecken, deren es viele gab, konnte man köstliches, naturbelassenes Fleur de Sel direkt beim Erzeuger kaufen. ![]() ![]() Die nächste Insel an der französischen Atlantikküste steht dan. Dazu müssen wir ca. 270km südwärts fahren um zur Ile d' Oléron zu kommen. Die Ile d' Oléron ist nach Korsika die zweitgrößte Insel Frankreichs. Die Strecke bin ich ganz vorsichtig gefahren um zu testen, ob der von mir mit den beschränkten Hilfsmitteln reparierte Fahrradträger hält oder ob wir die Reise vorzeitig abbrechen müssen. Gottseidank ist alles fest und der weiteren Reise steht nichts im Wege. Da wir hier auch einige Tage bleiben wollen, fahren wir zum Campingplatz L'Anse des Pins in Saint-Georges d'Oléron. Wir haben einen schönen Platz mit guter Aussicht auf den Atlantik und dezentem Wellenrauschen. Das Wetter ist sehr gut, schön warm (manchmal fast heiß) und trocken. Wir machen – wieder mit den Pedelecs – die Ile d' Oléron „unsicher“. Das Radwegenetz ist dort nicht so gut ausgebaut wie auf der letzten Insel, der Ile de Noirmoutier. Trotzdem machten wir einige schöne und weite Ausflüge, u.a. zum nördlichen 46m hohen Leuchtturm, der in einem schön angelegten Garten steht. ![]() In Boyardville, einem weiteren Radziel, konnte man schön auf das der Insel vorgelagerte Fort Boyard sehen. Dieses Fort – ich kann mich noch daran erinnern – kannte ich von einem Spielfilm – den ich vor vielen Jahren gesehen hatte. ![]() Eine Einkaufstour führte uns nach St-Pierre. Die Stadt ist auch deshalb interessant, weil dort eine sogenannte „Totenlaterne“ steht, ein aus Stein gebauter Turm, der nachts erleuchtet ist. Auch schöne Markthallen hat es hier. Hier im Zentrum der Muschel- und Austernzucht gab es ein überreichliches Angebot an frischem Meeresgetier. ![]() ![]() ![]() Nach dem schönen Aufenthalt auf der Insel Oléron ging es wieder weiter nach Süden. Eigentlich wollten wir auf dem weiteren Weg eine kleine Abkürzung nehmen und mit der Fähre von Royan nach Le Verdon die Girondemündung am Atlantik überqueren. Aber wir waren 5 Minuten zu spät dran und hätten 90 Minuten auf die nächste Fähre warten müssen. Das haben wir nicht gemacht, sondern den Landweg genommen. Das war zwar etwas länger, aber auch nicht uninteressant. Und so sind wir schließlich an Bordeaux vorbei zur Dune de Pyla gereist, die mit einer Höhe von 114m die höchste Düne Europas ist. Es ist sehr warm, aber trotzdem lassen wir es uns nicht nehmen, die Düne zu besteigen. Viele Leute gehen am Abend zum Sonnenuntergang hinauf, das ist zwar sicher recht schön, aber viel zu warm. Wir gehen am nächsten Morgen, solange es noch einigermaßen kühl ist über unzählige Leitern im Sand hinauf und haben von oben eine schöne Aussicht. Die letzten 20 Höhenmeter sind nicht mehr über Leitern sondern im Tiefsand zu bezwingen. Drei Schritte hinauf und zwei wieder im Sand hinuntergerutscht – etwas mühselig, die Angelegenheit. Hinunter konnte man im Sand sehr gut laufen und springen, das ging dann ganz schnell. Als Belohnung gab es Mittag dann für uns Weißwürste mit süßem Senf und Bier. ![]() ![]() ![]() Langsam müssen wir aber unsere Runde in Frankreich zu Ende drehen, denn schon in einem Monat wollen/müssen wir wieder zu Hause sein. Aber die Atlantikküste ist noch nicht zu Ende, es geht nolch ein Stück südwärts nach Biarritz. Besser gesagt nach Bidard. Dort ist ein Campingplatz wie er sein soll: ohne Hütten und Dauercamper, mit guter Aussicht auf das Meer und oberhalb einer Klippe gelegen. Leider hat sich der Himmel etwas eingetrübt, es ist immer noch schön warm, aber nicht mehr sonnig. Eines muss noch erwähnt werden: wer so oft und so lange wie wir auf Reisen unterwegs ist, der wird irgendwann einmal von den Eindrücken, die auf einen einstürmen völlig überrannt. Da hat man dann auch keine große Lust auf Museen oder sonstige Besichtigungen, da will man nur noch die Natur und die Gegenden genießen. Das merken wir jetzt gerade. Auch wenn in den Reiseführern steht, dass man dieses und jenes unbedingt besichtigen muss – irgendwann ist genug und es reicht. Wir sind aktuell jetzt hier: ![]() Unser nächstes Ziel liegt in Südfrankreich und zwar auf einem schönen Stellplatz bei Beziers. Dort werden wir einen kleinen Urlaub von unserer Reisetätigkeit machen. Aber dazu dann Näheres im nächsten Bericht. Bis dahin viele in die Heimat Habe die Ehre Gogolo Deine Frau muss verdammt stolz auf dich sein!!
Das verstehe ich jetzt nicht! Warum sollte sie stolz auf mich sein? Sie ist ja mit dabei auf der Reise... Eigentlich bin ICH stolz auf meine Gogoline, weil sie alles soooo geduldig und nahezu klaglos mitmacht! Habe die Ehre Gogolo ...nahezu ... ?? Oh Oh ... :roll: Kleines Scherzerle und liebe von Marianne & Ulrich an Euch. Ich hatte nicht den Eindruck das Deine liebe Frau geklagt hatte, ganz im Gegenteil genießt Ihr beiden es ja Euch alles anzusehen. Wir bewundern Euch, weil Ihr es so lange an einem Stück im Wohnmobil aushaltet, nach 4 Wochen wollen wir unsere Kiste erst mal gegen unsere große Wohnung eintauschen. :D Danke für den netten Bericht und weiterhin alles Liebe und gute und noch eine entspannende Reise. Lieber Gogolo, liebe Gogoline, bin erst heute dazugekommen Euren wunderbaren Reisebericht zu lesen. Dafür aber am Stück. Vielen Dank für die wunderbaren Fotos. Wie immer einfach klasse! Machen Lust auf mehr! Wünsche Euch ein paar erholsame Urlaubstage von der Reisetätigkeit. Ach ja, wenn Euch auf der Fahrt zur oder von der Düne ein Smart mit seltsam rumfuchtelnden Menschen entgegenkam. Das waren Claudia (bambiball) und Andy mit den Hundis. Die hatten glatt vergessen, dass sie im Smart saßen und Du sie so nicht erkennen konntest. :lol: Hallo, wir sind gerade aus der Bretagne zurück. Mein Bericht wird wohl Anfang der nächsten Woche fertig sein. Vielen Dank für den CP-Tipp. Es hat uns dort sehr gut gefallen. So jetzt komme ich endlich dazu, noch eine Kleinigkeit zu unserer Reise nachzutragen, damit der Reisebericht vollständig ist: 1. wir sind wieder gut und wohlbehalten zu Hause angekommen 2. über den weiteren Weg gibt es nicht viel zu berichten. Wir sind den Pyrenäen entlang nach Südfrankreich gefahren und haben auf dem schönen Stellplatz von Anneliese und Klaus noch eine tolle Woche verbracht. Anschließend ging es über Monaco und San Remo zum südlichen Gardasee wo wie in Monzambano ebenfalls ein paar Tage auf dem Stellplatz standen. Und weil wir immer noch nicht nach Hause wollten haben wir eine Zwischenetappe eingelegt und in Südtirol bei Tramin auf dem Campingplatz „Obstgarten“ (sehr zu empfehlen) noch etwas ausgespannt. 3. Ich hatte doch in meinem letzten Bericht geschrieben: „Wie wir von der Besichtigung des Dammes zu Fuß zum Gogolobil zurückkehrten, merkte ich, dass mit dem Fahrradträger etwas nicht stimmt. Die Räder hängen schräg nach hinten runter! Der schwenkbare, sehr stabile Radträger ist an der linken oberen Aufhängung heraus gehüpft und hat durch das Gewicht auch die rechte Verriegelung beschädigt. Schöne Schei.e! Ursache war, dass ich bei der Herfahrt eine der vielen Asphaltschwellen (die der Verkehrsberuhigung dienen) übersehen habe und das Gogolobil einen „Hüpfer“ über diese Stelle machte. Dabei ist offensichtlich die Halterung aus der Führung gesprungen.„ Die kräftig gebaute Schwenkhaltung war ziemlich verbogen und auch die Befestigung am Fahrzeug war in Mitleidenschaft gezogen worden. Heute war ich bei Bimobil zum Servicetermin. Die Reparatur wurde perfekt erledigt und war total kostenlos! Toller Service! Danke Bimobil. 4. Wir sind schon wieder in der Vorbereitungsphase für unsere nächste Reise. Jetzt wird wieder alles auf „Vordermann“ gebracht und dann machen wir eine dreimonatige „Erholungsreise“. Zunächst geht es übers Salzkammergut ins österreichische Most- und Weinviertel und zum Neusiedlersee. Anschließend fahren wir zur Therme Sarvar in Ungarn um unsere Reiseknochen im Thermalwasser aufzuwärmen. Ca. Mitte September fahren wir dann die Dolomiten zu den Norditalienischen Seen. Und wenn dann in Südtirol die Zeit des Törggelen beginnt, dann dürfen wir dort nicht fehlen und werden uns wieder am Campingplatz Obstgarten in Tramin einfinden. Nach Hause kommen wir dann erst wieder Ende Oktober (voraussichtlich). Über diese Erholungsreise wird es wahrscheinlich nicht viel zu berichten geben. Ich überlege mir noch, ob ich dafür überhaupt einen Reisebericht schreiben soll? Es ist ja nichts spektakuläres... Habe die Ehre Gogolo
:evil: :evil: :evil: Du untersteh Dich .. keinen Reisebericht .. :eek: Gogolos Reiseberichte sind PFLICHTPROGRAMM ... :ja: :ja: Na ja, Reisebricht auf für etwas unspektakuläre Ziele ist für uns Couchsurfer allemal spitze. Also wenn Du es noch erträgst, würde auch ich mich über Bericht freuen ! LG, Carsten So sieht der Damm (Passage du Gois) aus wenn er befahrbar ist... ![]() Ach Gogole, schreib doch einen Bericht! :ja: Dir macht es doch auch Spaß. Danke für Ihre großartigen Reiseberichte. Hoffe und wünsche es geht Ihnen derzeit in den Bergen sehr gut. Der "Fotograf aus Teneriffa" ist derzeit über Frankreich auf dem Wege an den Atlantik und hat Ihre Karte im Süden gelassen. Daher keine Mail/Kontaktmöglichkeit. Hier auch keine Möglichkeit der Kurznachricht an Sie zu schicken. Vielleicht können Sie mir eine Kurznachricht mit Mail-Anschrift hier senden. Besten Dank derweil und weiters eine gute Reise. |
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