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überwältigende Gastfreundschaft der "Türken"?


volki am 20 Mai 2014 16:02:02

Frage an den Kenner:
Immer wieder wurde versucht, trotz beidseitigen grossen Sprach-Problemen, mit uns zu parlieren. Dreimal brachten uns "wildfremde" Leute Speis und Trank ans Wohnmobil. Irgendwie müssen wir wohl halb verhungert ausgesehen haben. :cry:

Beim Einnachten, in Salik Sahili, klopfte es plötzlich ans WoMo. Meine Frau reagierte ein wenig ängstlich, Polizei??
Nein da stand ein alter Mann vor der Türe und brachte und so eine Art "Rösti", die noch warm war, zum Essen, begleitet mit einem Glas selbstgemachter Orangen-Konfitüre. Ausser vielen Danke-Schön konnten wir nicht anders reagieren, er lief einfach wieder davon.

in Yeniköy picknickte eine Familie neben unsern WoMo. Wohl die alte Mutter, brachte uns starken Tee und eingelegte "Weinlaub-Blätter, gefüllt mit Reis" (Dolmades" in GR??)

Am andern Tag grillte eine Familie weit entfernt, da brachte uns die Frau einen ganzen Teller voll Fleisch zum Grillen. Mit Tomaten und Peperoncini.

Im "Gespräch", mit Wort suchen im Wörterbuch :D , erfuhren wir ihre "ganzen" Lebensumstände, 2 Kinder, wo sie arbeitet, usw.

Ist das normal?
Soll man mit Gegengeschenk reagierten oder wäre das beleidigend?

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Anne42 am 20 Mai 2014 16:19:52

das ist normal, diese überwältigende Gastfreundschaft in der Türkei hat mich Land und Leute lieben gelernt, wir waren allerdings damals immer in Hotels, ich würde auch gerne wissen, wie man sich da ein wenig erkenntlich zeigen könnte. Wir haben damals meistens Familien kennengelernt und wenn sie uns zum Tee oder Essen eingeladen haben,da sie keinerlei Bezahlung wollten, haben wir dann etwas als Geschenk für die Kinder gegeben.

Gast am 20 Mai 2014 16:24:23

Hallo Volki,
ich kann das nur immer wieder bestätigen das ich bisher in keinem anderen Land mehr Gastfreundschaft erfahren habe, wenn man mal den Speckgürtel der Touristenzentren verlassen hat und im Hinterland oder so wie wir mit dem Mountainbike Bereiche des Taurus durchquert hat, stößt man immer wieder auf sehr fröhliche Menschen die einem zum Essen einladen oder Obst in die Hand drücken, wir haben immer kleine Mühle Spiele (so eine kleine Magnettafel) dabei die wir den Kindern geschenkt haben.
Im Herbst fahren wir zum ersten mal mit dem Wohnmobil dort hin und sind schon gespannt wie das wird, da wir bisher immer den Flieger nehmen mussten.

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buccaneer am 20 Mai 2014 16:29:23

diese herzliche Gastfreundschaft habe ich auch abseits der ausgetreten Touristenpfaden und Ballungszentren erlebt,
hatte den Eindruck je weniger die Menschen hatten umso größer ist die Bereitschaft zu teilen
(habe mich teilweise für die Behandlung von ausländischen Mitbürgern in meinem Heimatland geschämt)
... war mir auch nicht immer sicher, wie ich mich verhalten sollte:
immer freundlich und dankbar / wir haben auf Reisen immer eine "Grabbelkiste" für Kids dabei / situationsbedingt auch schon mal ein gemeinsames Getränk oder Zigarillo

Klausimaus am 20 Mai 2014 17:33:24

Moin !
Ich denke, die Gastfreundschaft ist bei den Türken einfach so. Wir wurden auf einem Rastplatz in Nordgriechenland von 2 Truckern zum Chai eingeladen.
Klausimaus

sujokain am 20 Mai 2014 20:05:05

Die Gastfreundschaft der Türken ist in Deutschland übrigens genauso groß, wie wir auch bereits mehrmals erlebten.

specs am 20 Mai 2014 20:06:07

ja ja, Gastfreundschaft....das durften wir oft erfahren,
doch als wir unschuldig in einen Unfall verwickelt wurden,
lernten wir die Kehrseite kennen.
das ist zwar schon viele Jahre her, aber immer noch auf unserer "Festplatte".
die wahre Gastfreundschaft zeigt sich erst, wenn's ums Geld geht oder
Probleme auftauchen.

akdeniz am 20 Mai 2014 21:54:55

Die Gastfreundschaft wird intensiver, wenn man von der Küste (touristische Gegenden) in das Landesinnere fährt.
In der türkischen Kultur, ist es üblich, den Nachbarn, Bekannten etc. etwas abzugeben, wenn man etwas Besonderes zubereitet hat. Die Unbekannte in der Nähe wird auch so behandelt. Oder man erntet was, dass manche Nachbarn nicht haben. Dann gibt man diesen Nachbarn von der Ernte etwas ab. Ich fragte einmal eine Frau, die gerade Äpfel erntete nach dem weg. Nach dem sie uns den Weg gezeigt hat, fragte sie uns, ob wir Apfel wollen. Ich sagte ihr ja, zwei Stück Bitte. Sie kam mit ihrem Eimer zu uns und leerte den ganzen Eimer ins Wohnmobil und sagte „ was soll den zwei Stück Apfel“.

woslomo am 21 Mai 2014 09:11:37

specs hat geschrieben:ja ja, Gastfreundschaft....das durften wir oft erfahren,
doch als wir unschuldig in einen Unfall verwickelt wurden,
lernten wir die Kehrseite kennen.
das ist zwar schon viele Jahre her, aber immer noch auf unserer "Festplatte".
die wahre Gastfreundschaft zeigt sich erst, wenn's ums Geld geht oder
Probleme auftauchen.

Da kann ich nur genau vom Gegenteil berichten.
Uns fuhr in einer anatolischen Stadt abseits der Touristenströme ein älterer Mann mit seinem Pickup seitlich ins Womo. Er hatte sich zu intensiv mit seinem Beifahrer unterhalten.
Sofort großer Auflauf aber auch sogleich zwei Türken, welche sich uns in fließendem Deutsch anboten als Dolmetscher zu helfen.
Einer fuhr dann mit uns nach der Aufnahme vor Ort zum Polizeirevier und half uns weitere 1,5 Stunden bei der gesamten Prozedur.
Weder von den Menschen am Unfallort noch auf dem Polizeirevier spürten wir die geringsten negativen Einflüsse.
Das Land ist immer eine Reise wert. Besonders wegen der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen.
Schlechte Erfahrungen kann man überall machen.

brawo1 am 21 Mai 2014 12:03:20

Ich muss mich meinen Vorschreibern anschließen. Wir haben im Sommer 2013 eine dreimonatige Rundreise in der Türkei gemacht, die uns bis ganz in den Osten führte und während der wir überall auf eine Fröhlichkeit, Hilfsbereitschaft, GAstfreundschaf stießen, die ihresgleichen sucht und die wir sonst nirgendwo in Europa bzw. Marokko erlebten.

nuvamic am 21 Mai 2014 12:16:40

Darf ich fragen, wieso der TE die Türken im Betreff in Anführungszeichen gesetzt hat?

volki am 21 Mai 2014 12:35:59

Ganz einfach ,weil ich nicht Türken und Türkinnen, Kurden und Kurdinnen schreiben wollte. Woher soll ich als "fremder Fözel" wissen, wer was ist, ohne jemand auf den Schlips zu treten. Fragen kann ich ja, mangels Sprachkenntnissen, nicht.
zudem, **der Türken** wäre nur die Männer und mit "der Türken" sind alle gemeint :lol:

übrigens, das war die Route:


nuvamic am 21 Mai 2014 14:28:36

Danke für die Aufklärung :)

Gast am 21 Mai 2014 21:07:34

nur beste erfahrungen, hilfsbereite feundl. menschen
lg
olly

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