aqua
luftfederung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Innenraumbatterien leer


zöpfchen796 am 23 Jan 2006 15:04:52

Hallo,
habe eine Frage, ist es normal das bei dem strengen Frost den wir
letzte Nacht hatten, die Wohnraumbatterien kpl. entleert waren,
obwohl der Innenraum abgeschaltet ist.

Wollte heute morgen die Heizung einschalten und alles blieb duster, obwohl ich am vorgestern noch gefahren bin.

Für Infos bin ich immer dankbar.
Wolfgang

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 23 Jan 2006 15:50:44

hallo wolfgang,
nein, normal ist das nicht... hast du die sicherungen überprüft? wie alt ist denn die batterie? vielleicht ist sie altermässig am ende und verträgt den frost nicht mehr.... ich würde sie mal mit einem ladegerät voll laden und dann nochmals schauen; gibt sie nach einigen minuten den geist auf ist sie hinüber, hält sie die ladung wird sie vom alternator nicht mitgeladen. :lupe:

canter am 23 Jan 2006 16:08:42

Hallo Wolfgang,

wie ja schon geschrieben wurde ist das nicht normal. Wie sieht es denn
mit dem Füllstand aus?? Kann bei den Temperaturen bei normalen Batterien wenn zu niedrig schon mal zum KO führen.

Anzeige vom Forum


rs270550 am 23 Jan 2006 17:14:10

Hallo Wolfgang,
baue die Batterie am besten aus und lade sie im Haus! Normale Batterien, die zu wenig Säure haben, gehen bei diesen Temperaturen schnell in die Knie. Vielleicht hilft es aber schon, wenn Du wieder auf Max.-Stand füllst und lädst. Allerdings dann nicht mehr im Winter gebrauchen, sondern nur noch bei "normalen" Temperaturen. So kannst Du die Neuanschaffung ein wenig herauszögern. Aber vielleicht ist ja auch der Regler oder die Sicherung defekt? Also, ausbauen, laden und prüfen und wieder melden.
,
Rolf

Hans Kroeger am 23 Jan 2006 20:26:02

Hallo Wolfgang,

wenn eine Batterie relativ weit entladen ist, sei es durch parasitäre Verbraucher oder durch Selbstentladung, dann nimmt die Dichte der Schwefelsäure in den Zellen ab, sie wird wässrig.
Dieser hohe Anteil Wasser birgt nun das Risiko, dass die dünne Schwefelsäure bei strengem Frost einfriert, was meist zur Zerstörung der Batterie führt.
Das könnte in Deinem Fall passiert sein.

Ich würde Dir empfehlen, die verbliebene Batteriekapazität zu messen.
Wie das geht habe ich unten beim Thema "Stromverbrauch - Standheizung - Autoradio-Batterie" beschrieben.

Viel Erfolg.


Hans

zöpfchen796 am 23 Jan 2006 21:55:43

Danke erst mal für die Antworten,

habe das Mobil heute erst mal an Strom gelegt, mal sehen wie die
Batterien danach aussehen.
Übrigens die Batterien sind 1. ca. 20 Monate und die 2. ca. 6 Monate alt.
Am Alter höffe ich wird es ja wohl nicht liegen.

Wir haben aber Anfang des Jahres eine Solaranlage bekomen,
vielleicht haben die etwas falsch angeschlossen.
Werde es wohl beobachten müssen.

Wolfgang

zöpfchen796 am 26 Jan 2006 09:46:47

Hallo Leute,
nachdem ich die Batterien geladen habe habe ich nun seit 2 Tagen wieder
Strom im Womo. Keine Ahnung warum die Batterien leer waren.

Ich werde bei meinem nächsten Werkstattbesuch die Spannung prüfen
lassen.

Wolfgang

skylape am 26 Jan 2006 09:55:27

:razz: Hallo zusammen,
kleiner Tip: Solar auf dem WoMo-dach und die Batterien sind auch im Winter immer voll. :D

osa am 26 Jan 2006 10:21:02

Hallo skylape,

das mit der Solaranlage auf dem Dach und die Batterien sind immer voll, kann ich nur im Sommer bestätigen.

Im Winter sieht es da auch ziemlich duster aus. Ausser du hast eine Möglichkeit die Solaranlage zu kippen und einen automatischen Nachverfolger der Sonne darunter gebaut. Die Leistungsausbeute im Winter ist nicht so stark, weil die Sonne flacher steht und somit die meisten Strahlen nicht von oben drauf treffen, sondern nur flach. Dies bringt dann eine schwachere Leistungsaubeute.

Und mein persönliches Problem: Mein Womo steht in der Garage :D (nur ein Scherz)

Jörg

chalander am 26 Jan 2006 11:54:43

Hallo zusammen,

weils so schön passt von mir auch noch eine Frage:

Ich habe zwei Deta 105Ah Blei/Säure Solarbatterien, etwas über 2 Jahre alt. Nach der letzten Kontrolle vor ein paar Wochen ist mir leider aufgefallen, daß der Flüssigkeitsstand ziemlich unten war. Bis dato hatten sie gut funktioniert. Also destilliertes Wasser rein, 2 Tage am Strom und Solar und dann noch 4 Stunden an die Küste gefahren.
Die Anzeige für die Batterien war daraufhin schön hoch, ca bei 14. Als die Verbräuche aber losgingen hielt sich die Anzeige für die Starterbatterie, aber die Anzeige für die Aufbaubatterien ging schnell runter bis auf 12. Das war vorher nicht, da hielt es sich relativ hartnäckig bei 13 auch bei langem Fernsehen und ab und zu Licht an.
Wie kommt es, daß sie vorher funktioniert haben und jetzt anscheinend platt sind?
Wie kann ich feststellen, ob eine noch funktioniert und vielleicht nur eine platt ist? Sind die Spindeln, mit denen ich die Säure messen kann, genau genug?
Und letzte Frage: hat jemand einen Tipp, wo ich preiswert neue Batterien beziehen kann?

Viele

Hans Kroeger am 26 Jan 2006 12:50:30

chalander hat geschrieben:.........
Wie kommt es, daß sie vorher funktioniert haben und jetzt anscheinend platt sind?
Wie kann ich feststellen, ob eine noch funktioniert und vielleicht nur eine platt ist? Sind die Spindeln, mit denen ich die Säure messen kann, genau genug?.......


"Schlecht" behandelte Batterien können durchaus nach 2 Jahren "am Ende" sein. Ob das bei Dir zutrifft, kann ich natürlich nicht beurteilen.
Das spezifische Gewicht der Säure sagt nur bedingt etwas über die Gesundheit Deiner Batterie aus.
Dabei ist zu beachten, dass man bei einer Batterie die "schonend" geladen wird (z.B. 14,4 / 13,8 Volt bei winterlichen Temperaturen) Säureschichtung auftritt. Dabei ist die Säure mit der höheren Dichte unten in den Zellen. Erstens schadet das den Platten durch Korrosion, zweitens verfälscht es die Messung mit dem Säureheber. Es empfiehlt sich daher die Batterie gelegentlich in die Gasung zu Laden (vorsicht Knallgas tritt aus), womit die Säureschichtung behoben wird. Die Standard (Billig)-Netzgeräte können das leider nicht. Wer ein Labornetzgerät und etwas Fachkenntniss besitzt kann mit 15 bis 16 Volt für 3 Stunden (bei Überwachung der Batterietemparatur) selbst Hand anlegen.

Um festzustellen, ob eine oder beide Batterien noch gesund sind kann eder Laie selbst eine primitive Kapazitätsmessung seiner Batterien voenehmen:

1. Zunächst Batterie mit Netzladegerät 24 Stunden 100% voll laden.
2. Dann so viel Lampen oder andere Verbraucher einschalten, dass etwa eine 20 stündige Entladung stattfindet.
Beispiel: Batterie hat 100 Ah Nennkapazität.
Mit 5 Ampere Laststrom würde die Batterie etwa nach 20 Stunden entladen sein.
5 A x 20 Std = 100 Ah
Also z.B. mehrere Lampen mit insgesamt 60 Watt einschalten, entsprechend 5 Ampere Entladestrom. (60 W / 12 V = 5 A)
(Wenn möglich Stromwert mit dem Amperemeter prüfen.)
3. Nach Testbeginn den Spannungswert der Batterie (möglichst mit einem Digitalvoltmeter) in Volt ablesen und notieren.
4. Immer mal wieder messen, häufiger messen, wenn sich die Spannung den 11 Volt nähert.
5. Test sofort beenden, wenn die 11 Volt erreicht sind (Batterie ist entladen).
Nicht vergessen sofort wieder mit dem Laden der Batterie zu beginnen!!
6. Nun muss man ausrechnen wie viel Ladung die Batterie geliefert hat (= das zeitliche Integral des Stromwertes in Ampere-Stunden). Dazu nimmt man einfach den gemessenen (oder geschätzten) durchschnittlichen Stromwert (z.B. 5 A) und multipliziert ihn mit der Testdauer (= Zeit bis die Batteriespannung auf 11 Volt gesunken war) z.B. 5 A x 15 Stunden = 75 Ah.
Fazit: unter den gegebenen Bedingungen hat die Batterie eine verfügbare Kapazität von grob etwa 75 Ah. Das ist für eine 100 Ah Batterie noch ok..

Anmerkungen:
1. vor und nach jedem Ausflug (und spätestens alle 4 Wochen) sollte man die Batterie mit dem Netzladegerät 100 % Vollladen.
Mit der Lima bekommt man die Batterie nur etwa 80% geladen.
Wenn man nie oder nur selten 100% voll lädt, dann bildet sich harte Sulfatierung was zum vorzeitigen Ausfall der Batterie führt.
2. man sollte grundsätzlich einer Bleisäurebatterie im Womo nicht mehr als 50% der Nennkapazität entnehmen. Also z.B. 50Ah aus einer Batterie mit einer Nennkapazität von 100 Ah. Wer keinen Batteriecomputer an Bord hat kann sich folgendermaßen behelfen:
- alle Verbraucher und Ladegeräte ausschalten
(bei Solaranlage in den Schatten fahren oder nachts messen)
- 20 Watt Lampe einschalten
- Spannung messen, dabei warten, bis der Spannungswert stabil ist
- die Spannung sollte nun über 11,6 Volt liegen. Bei niedrigeren Werten
besteht die Gefahr, dass man die Batterie bereits mehr als 50%
entladen wurde. Dann sollte man den Stromverbrauch soweit wie
möglich reduzieren und bei nächster Gelegenheit aufladen.

.........
Und letzte Frage: hat jemand einen Tipp, wo ich preiswert neue Batterien beziehen kann?


Siehe mal nach unter:
--> Link


Hans

rs270550 am 26 Jan 2006 15:40:59

Oder hier --> Link
,
Rolf

Hans Kroeger am 26 Jan 2006 17:46:06

Hans Kroeger hat geschrieben:........ Es empfiehlt sich daher die Batterie gelegentlich in die Gasung zu Laden (vorsicht Knallgas tritt aus), womit die Säureschichtung behoben wird. Die Standard (Billig)-Netzgeräte können das leider nicht. Wer ein Labornetzgerät und etwas Fachkenntniss besitzt kann mit 15 bis 16 Volt für 3 Stunden (bei Überwachung der Batterietemparatur) selbst Hand anlegen.


Habe ich ganz vergessen darauf hinzuweisen:
obiges gilt NICHT für Gel-Batterien!
Gel-Batterien kennen keine Säureschichtung und vertragen auch keine so hohen Spannungen.....


Hans

Markus und Sanne am 26 Jan 2006 22:14:02

Guten Abend,
habe kürzlich in meinen Weinsberg Orbiter eine 2. Aufbaubatterie eingebaut. Bezogen habe ich die bei der Fa. Ecke (--> Link). Herr Ecke hat eine Riesenauswahl aller Arten von Batterien. Auch Beratung (am Telefon) und Lieferzeit waren super. Kann ich nur empfehlen.
Viele !

mjtom am 27 Jan 2006 11:41:34

Ich würde ja auf Blei/Flies umsteigen. Vorteil wartungsfreie/verschlossene Batterie. Preislich auch interessant.

chalander am 27 Jan 2006 16:00:41

Ja, aber dann muß wahrscheinlich auch die gesamte Ladetechnik umgerüstet werden, da ich auch nicht einfach z.B. Gel-Batterien an eine Anlage hängen kann, die für den Betrieb von Bleisäure-Batterien ausgelegt ist.

Ist des denn normal, daß, wenn eine Batterie platt ist, sie nach der Ladung fast 14V anzeigt, die Ladung schnell abnimmt? Ich dachte eher, daß in diesem Falle die Ladung erst garnicht mehr so hoch geht wenn Zellen platt sind.

Vielen Dank für Deine detaillierten Ausführungen, Hans. Aber ich bin auf diesem Gebiet leider nicht sehr bewandert und die Meß- und Ladegeräte fehlen mir auch. Hat jemand vielleicht noch einen nicht ganz so aufwändigen Vorschlag, wie ich sehen kann, ob eine der beiden Batterien noch o.k. ist?

Viele

mjtom am 27 Jan 2006 16:09:49

Es gibt ja verschiedene Ursachen für das Ende einer Batterie:

1. Oxydation der Platten
2. Sulfatierung
3. Plattenschluss

bei den ersten beiden kriegst du mit ner Spannungsmessung gar nix raus.
Ändert sich nur die Kapazität. Sulfatierung ist auch nix schlimmes! Ist normaler Bestandteil des Zyklus. Schlimm ist erst wenn sich die Sulfatierung während des normalen Zykluses nicht mehr umkehrt.

Kannst z.B. dein Autohaus ma anklingeln ob die ne Kapazitätsmessung machen können.

Klausca am 27 Jan 2006 18:02:25

Hallo

Mal eine Frage; Hat jemand Erfahrung mit ..Blei/Flies-Batterien ?

Was ist der Unterschied Zwischen Gel u. Flies ,,der Preis,, oder

Haltbarkeit?

Braucht man bei Blei/flies ein extra Ladegerät?

Klaus :roll:

Flywolf am 27 Jan 2006 20:21:48

@chalander
Fahr doch mal bei Bosch vorbei und lass die Batterien überprüfen.
Wolf

mjtom am 30 Jan 2006 16:20:07

@ clausca

Blei/Vlies kann tiefer entladen werden als Starterbatterien eignet sich auch als Starterbatterie. Durch den geringen Innenwiederstand können sie auch rel. schnell entladen werden. Weiterer Vorteil wartungsfrei verschlossene Batterie.

Gel soll tiefer entladen werden können ist aber empfindlicher beim Be/Entladen.Außerdem auf grund des erstarten Elektrolyts lageunabhängig einbaubar.

Beide können auch über längerem Zeitraum entladen werden, dafür ist eine Starterbatterie ungeeignet ( Lebensdauer).

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

DiSEqC 1.2 Motor zur Positionierung der Sat-Antenne
Wie lange muß ich fahren ...?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt