|
Hallo zusammen, Ich habe einen Ducato 290 von 1991. Verbaut ist ein 1.9TD Motir mit 5 Gang Getriebe. Ich habe vor kurzem Getriebeöl nachgefüllt, über Max. auf dem Peilstab. Hab im Forum gelesen, dass das besser ist. Hab seid dem Probleme beim schalten. Ich muss z.B. vor einem Kreisverkehr lange bremsen, um den 2. Gang rein zu bekommen. Wenn ich zu schnell bin gehts nicht. Wenn ich langsam bin oder stehe ist schalten kein Problem. Nach einer Autobahnfahrt ca.20 km ging der 5 Gang nicht beim ersten mal raus. Kann es daran liegen, dass zu viel Öl drin ist? Kann es daran liegen, dass beim Nachfüllen vielleicht Dreck ins Getriebe gekommen ist? Ich habe auch die Tachowelle getauscht. Damit kann es aber nix zu tun haben, oder? Was meint ihr soll ich tun? Was könnten die Ursachen sein? Sollte ich vorsichtshalber das Getriebeöl tauschen? Danke für eure Hilfe! Nach so vielen Jahren würde auf keinen Fall nachfüllen, sondern wechseln. Zu viel Öl im Getriebe bremst es, wieviel mehr hast du denn eingefüllt :?: Bißchen mehr ja beim Fünfgang, aber nicht viel. Hi Klingt auch ein wenig wie eine nicht richtig trennende Kupplung (5. Gang geht nicht raus...) Nochmal den Ölstand prüfen oder das Öl sogar wechseln wie bereits empfohlen. Und ein Hardcore Automobilist kann auch ohne Kupplung fahren und dabei schalten ohne Krach. Nicht einfach brutal am Schalthebel reißen sondern das ganze mit abgestimmter Gaspedalarbeit unterstützen, Gas weg und gleichzeitig Gang raus z.B. Zurückschalten mit "Zwischengas", dabei hilft z.B. Fahrschule auf MAN 5-Tonner alt (BW) oder zumindest Fahrpraxis auf einem Fiat 126 BJ 1974 mit nicht synchronisiertem 1. Gang. Bye Werde das Öl wechseln! Melde mich danach mit Ergebnissen. Danke für die Tips. Welches Öl würdet ihr nehmen. Aufgefüllt habe ich mit Liqui Moly Hypoid Getriebeöl GL5 SAE 80 W --> Link Gibt es was besseres? bestimmt, Hypoid Getriebeöl GL5 SAE 80 W, öhm, ja .. das hört sich für mich wie Öl für ne Traktor-Hinterachse an. 75W80 GL4, 75W90GL5, sollten passen. Sicherlich kanns nicht schaden, ins Fahrzeughandbuch zu schauen. Könnte sein, dass die Synchronisierungen nach GL4 verlangen. Emil Das Öl wird für das Fahrzeug von Axel Augustin verkauft: --> Link Ich schaue mal ob ich in den Unterlagen was finden kann. Hi Sleibnink, Autodata sagt 75W90, ohne GL-Angabe Emil Ich würde einen Teufel tun und mehr Öl einfüllen als angegeben. Den über eines muß man sich im Klaren sein: Das Öl wir durch die Zahnräder kann schön durchgemischt und bei zu viel Öl im Gehäuse besteht die Gefahr, das sich das Öl zu stark erwärmt und es zu einem kapitalen Getriebeschaden kommen kann!! kheinz
Generell stimmt die Aussage. Nicht aber bei den alten ducatogetriebe da sonst der 5 Gang trocken läuft. Die Suche hilft das zu erklären. Was das angeht hat der to alles richtig gemacht. Klingt für mich aber irgendwie auch nach nicht trennender Kupplung ... Du solltest nur das Nachfüllen-Sorte die schon drin ist und nichts anderes, wenns zu dick ist treten die genannten Symtome auf. Die Frage stellt sich hier -> Hatte der Ducato schon einen angepassten Peilstab :?: Wenn ja , war die Entscheidung mehr aufzufüllen falsch :!: Gut das ich gefragt habe. Ölwechsel wid vo der nächsten Fahrt gemacht. Was ist ein angepasster Peilstab? Der Wagen hat auf jeden fall einen krzen Peilstab (ca.10cm lang) mit 2 Markierungen. Beim alte Peilstab sitzt die untere Markierug 93mm von den Anlageflansch und die obere 5mm daruber . beim neue Peilstab sitzt die untere Markierung auf 71 mm von der Flansch und die obere 5mm daruber Die altere ausfuhrung war bis Juli 1989. jos
Bist du dir da sicher? Mein Fahrzeug ist BJ 91 (Anfang). Lt. diverser Aussagen in diversen Foren müssen ins Getriebe 2L Getriebeöl rein. Wenn ich diese reinfülle habe ich einen Ölstand deutlich über max. Demnach hätte ich den alten Peilstab. Dnik Öl wird grundsätzlich nicht nach Menge, sondern nach Markierung -Kontrollschraube eingefüllt. Waldtroll, DA eben NICHT! Wenn man nicht die Klappe halten kann, einfach mal Ahnung haben. frei nach Dieter Nuhr DNIK Die Markierungen am neuen Peilstab sind fur 1,6 liter oel Die markierungen am alten Peilstab sind fur 1,25 liter oel aber es wird in diverse Foren(nicht durch fiat/peugeot/citroen ) empfohlen etwas mehr als 1,6 zu fullen ,. jos
:wall:
Richtig, und e.F. wäre die bereits erwähnte zweite Kammer für den angeflanschten 5. Gang auch zu versorgen. Also ich hab den neuen Peilstab. Wagen ist von 91. . Zum Getriebe des Duc 290 hab ich eine kleine Geschichte: Unser erstes Womo war ein Knaus auf DUC 75 PS Sauger, Bj 93 mit ca 200.000 km. Bei dem flog auch der 5. Gang raus, mal alle paar Minuten, mal sofort. Die Werkstatt in dem ich den Duc nach dem Kauf durchsehen lassen und einiges reparieren ließ, meinte das Getriebe wäre defekt und müsste ausgetauscht werden. Das erzählte ich einem Bekannten, der mir die Werkstatt eines Freundes empfahl. Ich dahin, der wollte Probefahrt machen, öffnete die Tür und sagte sofort: die Kupplung steht falsch. (Pedale unterschiedlich hoch) Dann fuhr er eine Runde und meinte, das das Getriebe in Ordnung sei. Lass mal da ... Das Getriebeöl wurde über Nacht abgelassen. Am nächsten Tag solange mit Diesel gespült bis der ganze Schlamm, der im Getriebe sass, raus war. Danach ließ man man das Getriebe einen weiteren Tag trocknen. Neues Getriebeöl drauf und einen Teflonzusatz. Bei der folgenden Wochenendtour flog der 5. Gang noch 2 Mal raus -- und dann nie wieder... -- Ob es mit Deinem Problem jetzt Zusammenhäge gibt, vermag ich nicht beurteilen, jedoch sollte das Getriebeöl gewechselt werden - bei der Gelegenheit würde ich es "reinigen" Der Schrauber verdient sein Geld hauptsächlich als Spediteur, hat 3 Sattelschlepper und 2-3 kleinere LKW's. Wenn er sich einen neuen gebrauchten LKW kauft, fliegt sofort das Getriebeöl runter, reinigt es und füllt Neues nach und den Teflonzusatz ( ich weis aber nicht mehr welchen) Bei den zig Millionen km die seine LKW's gelaufen sind, gab es nie einen Getriebeschaden... und hat, was ihn sympathischer macht, selbst so einen alten DUC Jürgen
Das ist richtig, wenn aber das Getrieb richtig heiß gefahren wird, dann läuft das alte Öl wie wasser raus, den Schlamm sieht dann nach erkalten im Eimer. Denn mit Diesel spülen ist so ein Ding, dann müßte ja damit gefahren werden, damit alle Rückstände ausgespült werden und das ist dann schon grenzwertig.
Sehe ich auch so. Oder bestenfalls wenn die Antriebsräder hochgebockt sind, also ohne Belastung. Und dann muss ja auch gewährleistet sein, dass keine Rudolfdieselreste im Getriebe zurückbleiben.
Kann man machen -> wäre aber meine letzte Option von Reparatur oder Getriebewechsel , denn dann kann ich nichts mehr kaputt machen -> altes verharztes Öl bekommt man so gelöst aber ich würde als erstes erst einmal neues Öl einfüllen mit Reiniger versehen (gibts im Fachhandel für Motor uind Getriebe) und dann nochmals ablassen . Diese Prozedur kann aber nur in Eigenarbeit oder Schrauber erfolgen und bei neueren Fahrzeugen eh nicht zu empfehlen , da es sonst zu teuer wird ..... Also sollte das Getriebeöl möglichst heiß sein beim wechsel? Solange fahren bis der Motor betriebswarm ist. Dann ist auch das Getriebe nicht mehr kalt. Das sollte schon reichen. Ich selbst würde übrigens keinen "Reiniger" zugeben, das soll aber nichts bedeuten, ich bin nur etwas konservativ, für mich ist bereits das Öl der Reiniger. Und ich würde auf jeden Fall nicht mit Diesel im Getriebe fahren, dann kann man auch gleich einen Schweißbrenner in die Zahnräder halten. Bye
Sollte ja eigentlich klar wie Klossbrühe sein, dass warmes Motor- und auch Getriebeöl besser abläuft... :idea: Wenn Getriebe richtig warm/heiß gefahren ist, ist das Getriebeöl dünn wie Wasser. Nur Vorsicht, kann zu Verbrennung führen, also aufpassen beim ablassen.Laut meiner Werkstatt dürfen sie das nicht mehr machen, Berufsgenossenschaft hat Wechsel von heißem Öl verboten. Wenn das so ist, bleibt natürlich der ganze Schlamm drin.
Nee, das tut er nicht. Es gibz auch Temperaturen zw. heiss und kalt.
Das hat aber noch keiner festgestellt, :D bei Lau bleibt der Schlamm drin Hi Waldtroll, ich möcht mal ehrlich wissen, woher Du Dein Fahrzeugwissen hast. Von diesem Stern, bzw. aus neuerer Zeit, kanns nicht sein :( Wie heiß wird denn Dein Getriebe, hast Du das mal gemessen, ists ein ATG oder Schaltgetriebe? Emil So ganz allgemein, was ist ein Getriebe, was ist darin Schmutz, gibt es eine Proportionalität zwischen der Temperatur des Getriebeöls und dem Schmutzaustrag? Ein Getriebe ist doch ein Gehäuse mit Zahnrädern und allerlei anderen Sachen darin. Es ist (sollte sein) zur Außenwelt hin abgedichtet. Der "Schmutz" ist das Öl selbst, welches sich verändert/verschlechtert und der Metallabrieb. Wer sein Getriebe schön sauber haben will macht einen Ölwechsel und fährt von mir aus 1000 km und macht dann wieder einen Ölwechsel. Das Spiel kann solange fortgesetzt werden, bis das ablaufende Öl annähernd so aussieht wie neues Öl. Die nächste Füllung bleibt dann drin. Getriebe können sehr warm werden. Es soll mal einen Unimog gegeben haben der mit einem 280er Benzinmotor ausgestattet wurde (Eigenbau) und der brauchte dann einen Ölkühler für das Getriebe. Man kann auch kaltes Öl ablassen, das dauert nur sehr lange, darum macht man das nicht. Einen schönen Tag noch
Hallo sleibnink Zum Problem vom 5. Gang, ist hier wahrscheinlich das Problem. Eine oder mehrere Kuglen sind rausgesprungen und nun beginnen die Federn das Verschieben des Synchronkörpers zu blockieren. Ist zwar ein 280-er, denke aber es ist das gleiche Problem. Irgendwann blockiert der 5. Gang komplett. Da der 5. Gang bei ungenügender Füllung ein Schmierproblem hat, ist das Füllen ca. 5 mm über die obere Marke empfehlenswert. Damit hatte ich noch nie ein Problem. Link zu den Bildern: --> Link Pilatuscamper
Hallo sleibnink Das Schaltproblem - vor allem - zurück in den 1. Gang kenne ich auch. Das hatte ich mit beiden Getrieben. Auch ist das Einlegen vom Rückwätsgang ist hie und da problematisch, wenn das Getriebe genau Zahn auf Zahn steht. Ohne eingelegten Gang kurz die Kupplung loslassen und nochmals versuchen hilft fast immer. Generell: nicht Murksen mit dem Gangeinlegen ist meine Devise. Pilatuscamper
Genau so ist es. Der Metallische Abrieb sammelt sich an dem, in der Regel, an/in der Ölablaßschraube sitzenden Magneten Emil |
Anzeige
|