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Hi zusammen,
denke die Fragen wurden im Groben und Ganzen schon mehrfach gestellt Aber dennoch frage ich mal lieber. wir können nur mit schmalen Budget planen und wollen es in 2 Wochen bis nach ganz oben schaffen. Fahren macht uns nichts aus. Ist es richtig (wir kommen aus dem Westen Deutschlands), dass dann die Verbindung Puttgarden-Rodby und Helsingor-Helsingborg (Scandlines) die beste Möglichkeit darstellt am kostengünstigsten und schnellsten nach Norwegen zu kommen? Ich glaube die Brücke Oresund ist mal teurer als die Fähre Helsingbor und die Brücke über den grossen Belt dürfte teurer als die Fähre Puttgarden - Rodby sein, oder? Mal davon abgesehen, dass ich mit Nutzung der Oresundbrücke ja richtung malmö fahre (und damit östlich ab Kopenhagen) während die Fähre ja Richtung Norden fährt. Das ist so die Quintessenz aus meiner Recherche. Hat jemand was besseres? Lange Passagen wie Kiel - Göteborg oder Friedrichshafen - Oslo halte ich für zu teuer und zu langwierig. In 7 Stunden Fährzeit fahre ich mit dem Womo ja locker 500 km. Ach wer weiss zufällig, wie schnell man auf den Landstrassen der E 6 fahren darf? Hallo LowCostDriver,
such mal bei den Fähranbietern nach dem sogenannten Schweden-Ticket. Das gibt es von Rostock und auch von Puttgarden und beinhaltet die auch die Fähre Helsingör /Helsingborg. Das ist deutlich preiswerter als die Brücke. im Jahr 2002 kostete das Ticket für ein WoMo bis 6 m glaube ich 84,-€. Die Fähre Rostock - Gedser allein kostete 82,- €. Für die Brücke wurde uns damals 30,- € abgenommen. Noch ein Tip wenn Ihr Euch für Puttgarden Röby entscheiden solltet. Von Röby bzw Gedser kommend gibt es bei Faro rechts direkt am Wasser einen sehr schönen Rastplatz. Könnt Ihr eigentlich nicht verfehlen, das Hinweis nach Faro steht mitten auf eine größeren Brücke. Von Helsingborg bis zur norwegeischen Grenze istes aber noch ein ganzes Stückchen. Wenn Ihr an der Küste Richtung Oslo fahrt ist der Campingplatz Marstrand zu empfehlen. Viele !
Die Fähre Frederikshavn - Oslo ist zu teuer :?: :roll: Das glaube ich nicht und entspricht nicht der Tatsache :!: Mit dieser Fährverbindung schaffst Du richtig viel km Fahrstrecke . Berechne mal die gleiche Strecke in Spritkosten für Mobi . Beispiel : 13 Liter je 100km ~ 15 Euro Für 400km wären das schon 60 Euro . Hinzu kommen die Fährkosten die Du aufgeführt hast für Deine Verbindung . Und das Ergebnis : Kaum ein Unterschied ! Würden wir Deine aufgeführte Route nehmen , kostet es uns 146 Euro . Wir zahlen aber für Frederikshavn - Oslo 140 Euro . Hinzu kommt die traumhafte 2 Stunden lange Fahrt durch den Oslo-Fjord und wir haben bei einer Fährpassage von 8h 30 Min. so richtig unsere Ruhe und genießen die Fahrt . Du wiederum bewegst Dich nur auf der Autobahn . Super Idee und viel Spaß dabei !
aber sicher nicht in Norwegen ....... Und wann schaust Du Dir dieses wunderschöne Land einmal an ?
wohl eher nicht, bei den Straßen & Limits :wink:
Wichtige Verkehrsbestimmungen Norwegen: Promillegrenze: 0,2 Höchstgeschwindigkeiten in km/h Pkw/Wohnmobil nis 3,5 to: innerorts 50 , außerorts 80 , Schnellstraßen 90, Autobahnen 90 Diese Bestimmungen weichen von den in Deutschland gültigen ab: Auch am Tag muss mit Abblendlicht gefahren werden. Die Straßenbahn hat Vorfahrt. Wohn- und Bootsanhänger dürfen maximal 2,55 m breit sein. Ist der Anhänger über 2,30 m breit und zudem der Breiten-Unterschied zwischen Zugfahrzeug und Anhänger größer als 50 cm, müssen an beiden Außenspiegeln in Fahrtrichtung euronorm-gerechte, weiße Rückstrahler angebracht werden. Beachten Sie die Wildwechsel-Warnschilder: Rentiere oder Elche überqueren häufig - und vor allem in der Dämmerung - die Straßen. Benachrichtigen Sie nach einem Wildunfall, bei dem ein Tier verletzt oder getötet wurde, unverzüglich die nächste Polizeidienststelle. Für Fahrzeuge mit einem zulässigem Gesamtgewicht von über 3,5 t ist zwischen 15. Oktober und dem 1. Sonntag nach Ostern das Mitführen von Schneeketten Pflicht. Das Übernachten in Wohnmobilen oder Wohnanhängern ist an Rastplätzen und je nach Beschilderung verboten. Die Bußgelder für Verkehrsübertretungen liegen erheblich über den deutschen. Insbesondere Geschwindigkeits- und Alkoholdelikte werden drastisch geahndet. Besondere Verkehrsschilder: Forbikjøring forbudt = Überholverbot gjennomkjøring forbudt = Durchfahrt verboten kjør sakte = langsam Fahren omkjøring = Umleitung svake kanter = Fahrbahnrand nicht befahrbar Hallo LowCostDriver,
habe gerade nochmal gelesen und dabei ist mir aufgefallen das Du "bis ganz nach oben willst. Nun meine Frage willst Du Urlaub machen oder hast Du einen bestimmten Grund bis ganz nach oben zu fahren. Wenn Du Urlaub machen willst vergiss es "bis ganz nach oben" dazu reichen Deine zwei Wochen nicht aus, es sei denn Du will die Strecke im Ralley-Still hinter Dich bringen. Dann kannst Du Dir aber auch einen Film kaufen und den ansehen. Da lernst Du Land und Leute besser kennen. Sorry, meine vielleicht etwas harten Worte aber Norwegen bis zum Kap in zwei Wochen. Da brauchst Du dann auch nicht mehr auf die Fähr- oder Brückenpreise zu achten, die sind nur Peanuts in Vergleich zu den Kosten für ca. 7000 km Kraftstoff. Sollte ich irgendetwas nicht mitbekommen haben vergiss diesen Beitrag. By the Way. Eine schnelle Verbindung zum Kap ist über die Brücke und dann durch Schweden bis Haparanda, Inari, Lakslev zum Kap. Viele ! Hallo LowCostDriver,
wir waren 2005 auch auf dem Nordkap, sind immer noch begeistert. Aber ich kann Euch nur eins sagen, mach nicht den Fehler und versucht diese Strecke in 14 Tagen zurücklegen. Auch wenn Ihr gerne auf der Straße seid, aber diese Strecke, zB. ab Hamburg von 5300 km hin und zurück, heißt fahren, fahren, fahren, ohne große Pausen. In Skandinavien kann man nicht die Strecken zurücklegen wie in Deutschland. Das kannst Du mir glauben, denn ich mache jedes Jahr schon seit 1999 Urlaub in Skandinavien. Für 2 Wochen Urlaub würde ich Dir den Fjordbereich raten. Und wenn doch, würde ich Dir auch zu der Vogelfluglinie raten und dann in Schweden die E 4 an der Ostsee (Bottnische Meeresbusen) entlang. Dann weiter über Finnland nach Norwegen rein und schon bist Du da. Hallo zusammen,
vielen Dank für eure Antworten. Ja, wir wollen es in 14 Tagen schaffen. Wobei die 14 Tage nur auf Schweden/Norwegen beschränkt sind. Für die gesamte Reisedauer haben wir 16 Tage eingeplant. Ich verstehe natürlich die Bedenken mit dem Zeitdruck, aber ich glaube schon, dass das zu schaffen ist. Wir haben innerhalb von 2 Wochen in USA auch eine Route von 5000 km geschafft. Und dort ist auch überall nur 55 mp/h oder wenn überhaupt nur 65 mp/h. Ja, es soll auf jeden Fall Nordkap bzw. der andere nördlichste Punkt Europas sein. Warum? Weil wir im März eine Wochenreise nach Sevilla planen. Dort übernehmen wir einen Smart. Damit fahren wir erst nach Gibraltar und danach nach Portugal. Damit haben wir die beiden Punkte Süden und Westen von Europa. Es ist halt die Hochzeitsreise.... Ich würde ja gerne ein paar mehr Tage einplanen, aber dafür dürfte die Reisekasse nicht ausreichend gedeckt sein. Wollte ja zuerst auch entsprechend ein eigenes Womo kaufen, aber das hat ja wegen des hohen Anschaffungspreises nicht geklappt. Also haben wir eins gemietet. Schönes Angebot, aber mehr wie insgesamt 16 Tage ist einfach nicht drin. Das ist ungefär so wie Herr Besold mit seinem braunen Benz. --> Link Der Weg ist das Ziel, darum geht es uns, wir wollen bis dahin. Wir sind auch keine klassischen Camper, die viel Zeit auf einem Platz verbringen. Daher ja das Wohnmobil und nicht die zeitraubende Suche nach einem Hotel oder B&B. Mit dem Womo kann ich ja einfach am Strassenrand anhalten... Hallo LowCostDriver ,
wollt Ihr "Strecke schaffen" oder "Urlaub machen" ? Für mich klingt das alles so : Hauptsache wir sind viele km gefahren ... Ich glaube Dir auch , das Du in den USA in 2 Wochen 5000 km gefahren bist . Aber das ist nicht zu vergleichen mit Norwegen . Warum ich das sage ? Nun , weil ich auch schon viele große Rundreisen in den USA gemacht habe . Die Straßen dort sind einfach anders . Die sind dort groß und auf vielen Strecken sehr gerade . Dort hast Du im PKW einen Tempomat , stellst diesen ein und dann läuft die Kiste . In Norwegen ist das völlig anders . An vielen Landesteilen in Norwegen bist Du froh , wenn Du gerade mal 300 km am Tag schaffst . In den USA fährst Du eine Geschwindigkeit von 55 mh oder manchmal sogar 75 mh . In Norwegen bist Du manchmal froh , wenn Du gerade mal 50 - 60 kmh schaffst . Und die Straßen in Norwegen sind manchmal verdammt eng . Aber das nur mal so zur Info . Trotzdem viel Spaß auf Eurer Hochzeitsreise und teu,teu,teu ... LowCostDriver hat folgendes geschrieben:
"Wobei die 14 Tage nur auf Schweden/Norwegen beschränkt sind. Für die gesamte Reisedauer haben wir 16 Tage eingeplant." Naja, 16 Tage statt 14, das sieht ja schon ganz anders aus. Das müßte reichen. Und dieses wunderschöne Land kannst Du Dir ja ein anderes mal anschauen. Da fällt mir ein, schlafen mußt Du ja auch noch. Ja, wird vielleicht doch etwas knapp. Trotzdem, viel Spaß beim Fahren! Mobi Hi zusammen,
wir werden uns dann wohl wirklich für den direkten Weg über Schweden entscheiden. Das ist wohl der kürzeste. Ankommen ist dann die Devise. Wenn wir angekommen sind, dann fahren wir gemütlich die "grosse Runde" über Norwegen zurück. Wenn man ab der letzten Fähre Helsingor oder der Öresundbrücke anfängt zu fahren und nur nachts zum schlafen anhält, wie schnell kann man oben sein? 2 oder 3 Tage oder länger?
Aber wenn zwei Fahrer im WOMO sind geht es doch ! Vielleicht kann das WOMO ohne halten zu müssen betankt werden ?? :wink:
laut Routenplaner 33,5 Stunden reine Fahrtzeit. Viel Spass! Jürg
1,5 Tage bei "fliegendem Fahrerwechsel" und nur zum Tanken anhalten . Geschlafen / geruht wird auf dem Beifahrersitz . :D Das haben wir damals auch beim Bund so gemacht . :oops:
Jetzt mal im Ernst. Ich hoffe doch nicht, daß dann nur einer fährt. Den ganzen Tag ohne eine richtige Pause durchfahren? - Das kann doch nicht gutgehen. :? Laßt Euch lieber etwas mehr Zeit, wenn es Euch wirklich nur darauf ankommt mal am Nordkap gewesen zu sein und die Zeit für eine Rückreise über Norwegen zu knapp ist, könnt ihr ja auch wieder über Schweden zurückfahren. Ist zwar nicht so schön, geht aber schneller. Außerdem gibt es in auch in Schweden immer was zu sehen und wenn man dann noch die Zeit hat um anzuhalten - ist doch toll. Meine Empfehlung Für Euch: Fahrt doch in Schweden an der Küste hoch (die E4 läßt sich gut fahren, Schnellstraße), dann über Haparanda nach Finnland, Rovaniemi, Inari zum Nordkap. Rückreise dann über Alta die norwegische Küste runter bis Narvik (hier wird es kurvig und schmal), über Kiruna u. Jokkmokk auf Luleå zu. Dann wieder die schwedische Küste runter. Das müßte in 14 Tagen gut zu schaffen sein. :wink: Viel Spaß Andreas Hallo LowCostDriver,
mich würde mal interessieren, wie Ihr gefahren seid und was Ihr rückblickend für ein Feedback zu der Tour geben könnt. Würde mich freuen dazu was zu hören, danke.
Ich verstehe zwar euer Begehren, dort oben an diesem Synonym für Fernweh anzukommen, aber ist es die 14, verzeiht 16 Tage eures noch frischen Ehelebens wert ? Ist es nicht viel spannender in 15 oder 20 Jahren an einen wahnsinnig schönen, interessanten mit Highlights gespickten Honeymoon zurück zublicken?
Oder auf einen Gewaltmarsch entlang von Autobahnen, Highways, stundenlang schnurstracks durch endlose Waldgebiete in Mittel und Nordschweden ? Vorbei an den Nationalparks, ohne diese zusehen, durch die schönen Städtchen ohne mal durchflanieren ? Da werdet Ihr wenig begeistert von reden. Da bleibt nur Fernfahreratmosphäre( LKW ) in Erinnerung. Bringt euch doch nicht in Zugzwang von ursprünglichen Planungsaussagen, wenm müßt ihr etwas beweisen ? Macht wenn es denn unbedingt sein muß, bis auf die Höhe von Trondheim, reist über Schweden bis Stockholm- Sundsvall -Östersund an. Rüber nach Trondheim und die wichtigsten "must-see" erleben und nicht nur auf dem Roadbook abhaken. Selbst dafür sind 16 Tage knapp bemessen.
LCD hat die Reise längst abgeschlossen ;-) Guck mal von wann sein Beitrag war :D Upps superpeinsam wenn man den Artikel vom letzten aktuellen Post rückwärtsliest ohne aufs Datum zuachten... shame and getting red
javascript:emoticon(':oops:')
Matthias hat es bereits verlinkt, wir haben zu dieser Reise ein umfangreiches Reisetagebuch auf unserer Homepage bereit gestellt. Schau mal insbesondere in das "Fazit" der Reise, dort findest du unsere Route inkl. Karte sowie eine genaue Beschreibung der beiden Fahrtmöglichkeiten auf der E 4 in Schweden / Finnland, sowie auf der E 6 in Norwegen. Hier geht es zu unserem Reisebericht: --> Link Zum Vergleich: Würden wir heute, mit dem Wissen von 3 Jahren Reiseerfahrung mit dem Wohnmobil, erneut vor dieser Frage stehen, wir würden die Tour übrigens wieder exakt ganz genau so machen! 2x Kurzfähre, rauf über die E4, runter über die E6. Allerdings würde ich wahrscheinlich heute versuchen, ein paar mehr Urlaubstage mitzunehmen. Das ständige tägliche Fahren ist nicht ganz so einfach und man darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, wenn mit nur so wenigen Tagen Nordkapfahrer werden will. Eventuell würde ich auch versuchen, von Trondheim kommend in den Südzipfel von Norwegen abzubiegen, dort noch Bergen, Preikestolen und Flambahn mitzunehmen, um dann bei Kristiansand die Fjordcat- Schnellfähre nach Dänemark (Hirtshals) zu nehmen. Fehlt aber die Zeit und es soll nur zum Nordkap gehen, dann wie im Reisebericht beschrieben. Hast du noch weniger Tage und willst unbedingt hoch, dann würde ich Norwegen auslassen und NUR die E 4 rauf und runter fahren. Schneller dürfte es m.E. nicht gehen. Ich hoffe, die Antwort erfüllt die gewünschten Erwartungen, deine Frage ist m.E. sehr allgemein und man weiß nicht recht, was du meinst (Fähre, Route???). Björn P.S.:
4 Jahre Eheleben später und ich würde die Tour glatt wieder machen. Und weißt du was: Anja auch :wink: Hallo, Danke. Hallo Björn, danke für deine Rückinfo. Danke. Das war schon das, was mich sehr interessiert hat! (Könntest Du bitte so um 2015 und 2020 noch mal ein Feedback geben? ;-) ) Warum: wir haben früher auch oft die exponierten Punkte im Urlaubsgebiet an- o. abgefahren und bei einigen würde ich das nicht mehr machen. Insbes. würde ich auch nicht mehr so viel Zeit im Auto absitzen u. verschwenden wollen, obwohl ich gerne Auto fahre. Aber mit Familie, insbes. Kind, haben sich meine Prioritäten geändert. Passt. Ich wollte nicht spezielles, bin nur aufgrund Schwedenreiseplanung auf deinen Beitrag gestoßen und war neugierig geworden, was aus deiner Planung geworden ist, ob Ihr wirklich in der knappen Zeit zum Nordkap gedüst seid und ob sich das für Euch im Nachhinein gelohnt hat. Ein Onkel von mir hat die Tour auch mal mit einem Kumpel in einer BMW Isetta gemacht, der meinte allerdings, dass er dass danach nicht für so empfehlenswert halten würde. Aber bei der Bewertung fließen ja auch die unterschiedlichsten Faktoren mit ein. Auch zusammen, miteinander? ;-) Danke noch mal und weiterhin viel Freude miteinander! P.S.:
4 Jahre Eheleben später und ich würde die Tour glatt wieder machen. Und weißt du was: Anja auch :wink:[/quote] Gut, für die Härten der Ehe seid Ihr nunmehr gewappnet, die Übung - Zusammenleben auf engsten Raum -mit Bravour bestanden ;-) |
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