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Ein Artikel im Leverkusener Anzeiger (--> Link) hat mich nachdenklich gemacht. Kann eine moderne Radaranlage nicht nur die Geschwindigkeit sondern auch das Gewicht erfassen? In dem Artikel geht es um die Leverkusener Rheinbrücke. Zitat: "Für die Umstellung der Anlage waren keine Umbauten an den Blitzern und an den Induktionsschleifen nötig: Die Technik erfasst elektronisch recht genau, wie schwer ein Fahrzeug ist. Wer Übergewicht hat, wird registriert". Angeblich kostet das Knöllchen dann 150€. Kennt Jemand diese neue Technik schon und wie groß ist die Gefahr bei übergewichtigen Reisemobilen geblitzt zu werden? Michael Wie soll das funktionieren? Kann ich mir beileibe nicht vorstellen :| Wenn die Kontaktschleifen auch den erzeugten Druck umsetzen können, warum nicht? Ja, das geht. Googelt mal nach WIM (Weigh in Motion). klar funzt das...da werden Österreicher eingesetzt die schätzen das :lach: nee im ernst ...das wird schon lange gemacht..kenne ich zb. aus der Luftfahrt --> Link Ok, klar in Verbindung mit Bodenschleifen oder Wiegeplatten. Aber nur mit den Blitzgeräten?? Gewicht kann das mit Sicherheit nicht feststellen. Sind ja keine Wiegeelemente verbaut. Aber das zulässige Gesamtgewicht schon, durch Kennzeichenerfassung und Datenabgleich. Es geht bei der Sperrung um Fahrzeuge mit mehr als 3,5 to zulässiges Gesamtgewicht, nicht um 3,5 tonner die 100 kg überladen haben. Dieter :wink: Bei der Leverkusener Rheinbrücke handelt es sich ja um ein sehr häufig genutztes Bauwerk mitten in einem Industrieknoten, wo drumrum dann auch noch sehr viele Speditionen und Reisebusunternehmen residieren, die schon Jahre fleissig Steuer und auch Maut abdrücken, damit unser guter Staat das alles in Ordnung hält. :lol: Hat aber wie so oft nicht geklappt und da denkt sich der normale Scheff einer Spediton, wenn der osteuropäische Lastwagen darüberrollen kann und nix stürzt ein, dann kann unserer da auch drüber. Und dann hat er gerechnet, ob die Umwege oder die Geldbuße denn lohneswerter ist. Und in vielen Fällen rechnet sich drüberfahren eher. Vor allem kommt die Rennleitung mit der Kontrolliererei gar nicht mehr hinterher. :mrgreen: Und so versucht man jetzt irgendwie das Volk zu bewegen, doch um Himmelswillen dieses Verbot einzuhalten. Da werden dann auch gerne die Medien mitgenutzt. :lach: Aktuell dürfen sie die LKW´s jetzt auch erst am nächsten Parkplatz kontrollieren, da es zu riskant wurde. Eine durchschnittliche Kontrolle dauert etwa eine halbe Stunde. Bei der Nutzung dieses Verkehrsweges ein Endlosauftrag für die Rennleitung. Ich denke nicht, daß dort eine Waage installiert ist, da schon jeder Euro fehlt, das Ding zusammenzuhalten. :!: Die Polizei, die den Schwerlastverkehr kontrolliert, die haben trotzdem schon ein gutes Auge und wissen zum Beispiel, daß ein Daily oder ein Vario seltenst als 3,49 Tonner rollen. Da wird ein Team vor der Webcam hocken. Ja, solche Systeme gibt es. Die Ergebnisse sind aber nach meiner Kenntnis bisher nicht Gerichtsverwertbar. Sie geben nur einen annäherden Wert der anschließend auf einer Geeichten Waage überprüft werden muss. Das Heißt die Rennleitung weiß schon recht genau welchen Wagen sie rausziehen müssen. J.J. hallo, In Frankreich ist das System " Sterela " seit 2006 auf manche Strecken in Betrieb, zur Überwachung des Güterfernverkehrs. Gemessen wird fliegend : Geschwindigkeit und Gewicht pro Achse sowie ein Bild von vorne des FzG. ( Hatte mal vor Jahren ein Bild eingestellt von einem Musterprotokoll.) A+ gary32 Hallo, hier ist das Bild: ![]() A+ gary32 Hallo Auf den Schweizer Autobahnen sind etwa sechs solcher Systeme im Einsatz. Bestimmt schon seit zehn Jahren... Flatus . Mal so zur Überlegung : Der Normalo unterschätzt den Staat mit seinen Möglichkeiten . Wer glaubt , sich immer Lücken suchen zu können ,wird feststellen , die andere Seite rüstet richtig innovativ auf und er bezahlt . Meistens wird noch ein wenig versucht dagegen gerichtlichoder durch Einrede vorzugehen , aber die Ernüchterung folgt auf dem Fuße , d.h. die Kosten folgen sofort . Merke : Wenn die Beweise stichhaltig sind kann auch auf die persönlichen Umstände kaum eingegangen werden . Im Ausland : Italien und Austria braucht die staatliche Seite keine Beweise gegen den Fahrer aufzuführen , sondern es wird der Halter in die Pflicht genommen . Seitdem die Bußen auch in D eingetrieben werden , arbeitet It. z.B. Verfehlungen selbst nach einem Jahr noch ab . Man kann nur empfehlen :Zahlen sonst wird es teuer . Evtl . bei einer neueren Einfahrt . Giovanni.
Es sind 8: --> Link ![]() Bei Geschwindigkeitsbegrenzungen die mit festen Blitzanlagen kontrolliert sind ist auf der 60Km/h Fahrbahn Kontaktstreifen verbaut die in der Lage sind den Achsenabstand und -anzahl zu messen. Damit kann man verhindern, dass der Blitz bei PKW auslöst. Ganz neue Anlagen können tatsächlich bereits das tatsächliche Gewicht messen. Allerdings nur bei geringfügigen Geschwindigkeiten (ca. 40-60 Km/h). Hm, mich würde mal interessieren wie das technisch gelöst ist :roll:
Genau dies kann ich mir auch nicht so richtig Vorstellen. Zumal für die Umstellung der Anlage keine Umbauten an den Blitzern und an den Induktionsschleifen nötig waren. Es ist zwar eine sehr moderne und neue Anlage aber die Funktionsweise kann ich mir auch nicht erklären. Eventuell doch ein Fake? Deshalb hatte ich auch die Frage hier im Forum gestellt. Wenn so etwas mit modernen Blitzeranlagen möglich ist, gibt es wieder eine neue Einnahmequelle für Städte und Gemeinden. Michael Hier steht etwas dazu: --> Link Zitat: Folglich war es naheliegend, die beiden zuvor beschriebenen Systeme zu einem automatischen WIM-Enforcement-System (WIM-E) weiter zu entwickeln, welches eine ständige Überwachung der Rad- und Achslasten sowie Gesamtgewichte von Fahrzeugen durch dynamische Verwiegung mit fotografischer Beweissicherung ermöglicht. Im Falle einer Übertretung werden die Daten gerichtsverwertbar dokumentiert. Und das ganze System noch mit einer Geschwindigkeitsüberwachung zu kombinieren, dürfte kein allzu grosses technisches Problem darstellen. Einige der Messstellen in der Schweiz passiere ich regelmässig. Der Schwerpunkt der Überwachung liegt mit Sicherheit nicht bei "gewichtsoptimierten" Wohnmobilen, sondern bei beim Schwerverkehr. genauso geht es...
Ich verstehe nicht, was "dynamische Verwiegung" bedeutet. Da ich neugierig bin: Kann mir - und anderen Interessierten - vielleicht jemand erklären, wie das funktioniert? Ein Blick in Google beantwortet alle Fragen: :lol:
Freetec 598 hat geschrieben: Ein Blick in Google beantwortet alle Fragen: :lol:
Quelle: --> Link Leider nur bedingt. Habe folgendes gefunden: "Wägeprinzip dynamischer Waagen: Die dynamische Waage erfasst die Masse zeitgleich während der Überfahrt über die Waage. Dabei wird der Wert der Masse über spezielle Algorithmen und Filter ermittelt. Siehe auch kontinuierliche Waagen, die anders als dynamische Waagen, einen Massenstrom bestimmen. Achslastprinzip: In der Fahrbahn eingebaute Waagen ermitteln das Gewicht von Straßenfahrzeugen und Gleisfahrzeugen durch automatisches Aufsummieren der Achslasten. Z.B. bei Baumaschinen, Traktoren sowie Achslasten und Gewichte an Ein- und Ausfahrten, um eine Überladung von LKWs zu vermeiden. Achslastbestimmung Achslast = Eigengewicht + Ladungsgewicht ——————————————— Achsanzahl Aus: --> Link Die Formel hilft aber auch nicht weiter, wenn man das Ladungsgewicht nicht kennt. Dann läuft das also über die o.g. "Algorithmen und Filter". Na ja, ich muss nicht alles verstehen ...
Selbsteinsicht ist der beste Weg zur Besserung :lol: :D An alle! Dieter2 liegt völlig richtig. Es ist definitiv nicht möglich! Jedenfalls wie man sieht ist der Abschreckungseffekt gegeben. wwolter
Sagst DU ... und Dieter :!: Wer noch ? WO kann man dazu was lesen .. :roll: In Leverkusen geht es ja nur um die Frage >3,5t oder nicht. GROB feststellbar ist das mit einfachen Sensoren. Genau wiegen kann man damit jedoch nicht. IdR wird ein erkanntes Fahrzeug hinterher abgecheckt (über Kennzeichen und Zulassung). darüber wird das zGG ermittelt und ggfs. ein Knöllchen erteilt. In KA auf der Rheinbrücke stehen auch moderne Blitzer, es gilt 60km/h für LKW. Die erfassen nur die Größe, große FZ werden geblitzt (und Geschw. gemessen). Der Abgleich erfolgt dann auch hinterher durch Auswertung. Ich wurde dort auch schon mehrfach mit dem Womo geblitzt, ein Knöllchen kam noch nie. Für 'echte' Messungen kann man nur Wiegeplatten verwenden, für eine rechtliche Verwertbarkeit müssen sie eichfähig sein. Das ist für die einfachen Erkennungen nicht möglich. Frank Ok, so ist dann meiner Meinung nach der Threadtitel etwas irrefeführend. Wenn dort gestanden hätte Radaranlage erfaßt in Kombination mit Induktionschleifen o.ä. auch das Gewicht hätte ich nicht so große Zweifel gehabt. :ja: Alles ein Plazebo? Eher unwahrscheinlich. Wer macht sich die Mühe, das alles zu faken?
Radar und Induktionschleifen können kein Gewicht feststellen, die sind für die Geschwindigkeit zuständig. Gewicht geht nur, wie schon geschrieben, mit Drucksensoren/Wiegeplatten. Die Modernen Wiegeanlagen erfassen gleichzeitig den Reifendruck, Bremsanlage. s Dieter Ich kann nur sagen daß ich einmal geblitzt wurde, auf der B10 Stuttg. Richtung Esslingen. Da ist für LKW 60 km/h, der Rest darf 80 fahren. Ich fuhr mit unserem Womo (Tandemachser, 5 to zul GG) mit knappen 80 da schön entlang als mich in Höhe Esslingen fast der Schlag traf, Blitz... aus den neuen Tonnen. Und es war keiner neben mir, also meinten die schon mich. Aber es kam zum Glück kein Briefchen... Ich gehe davon aus daß über die Induktionsschleifen die Achsen gezählt werden und bei 3-Achser generell auf Tempo 60 gecheckt wird. So müsste aber auch jeder Bus geblitzt werden.
Das meinte ich eigentlich. Mir fehlte nur gerade der richtig Ausdruck :oops: . Hallo, auf dieser Seite werden verschiedene Systeme angeboten, die auch LKW, PKW, Bus etc. unterscheiden (induktiv). Zur Gewichtsermittlung hab ich da auf Anhieb nix gefunden. --> Link bernie Hallo an alle und insbesondere Lancerot, habe mich nochmal schlaugemacht (Lancerot, du hast micht zum Grübeln gebracht). Mann sollte eben niemals nie sagen! Ich bin schon etliche Jahre aus dem Beruf. Hier die richtige Antwort: Es gibt mittlerweile in der Fahrbahn eingebaute Achslastwaagen, die ziemlig genau und bei niedriger Geschwindigkeit auch geeichte Ergebnisse liefern. Bei normalen LKW-Geschwindigkeiten gibt es eine Streuungsabweichung von max. 5%, also doch ziemlich gute Ergebnisse. Bei Geschwindigkeitsbegränzungen (u.a. Grenzübergängen) kann man so sehr gute Wiegeergebnisse erreichen. Da die Herstellungsstückzahlen gering sind, sind das sauteure Investitionen. Hersteller ist z.B. CAT Traffic (--> Link). So ist das halt, auch hier wird sich in Zukunft für den Staat eine Geldquelle auftun. wwolter
Hat doch nicht weh getan ... :) . Jedenfalls liest sich das jetzt doch schon anders. Danke für´s suchen ... :gut: Der "Lancerot" heißt Lancelot .. oder Wolfgang :) Vielen Dank für die Aufklärung. Ich beginne zu verstehen und muss mal wieder feststellen, dass das Forum bildet. :)
Auch ein Dankeschön von mir. Es spricht für dich, zu einer falschen Aussage zu stehen und diese richtigzustellen. Auf der A8 vom Inntaldreieck in Richtung Irschenberg (nördlich) fahrend ist kurz vor der Ausfahrt Bad Aibling so eine neue Mess-/Wiegeanlage. Heute nachmittag wurde wieder gemessen und gewogen und die auffälligen Fahrzeuge auf den Rastplatz kurz nach der Ausfahrt Bad Aibling (ca. 1,5km nach der Fahrbahnmessung) herausgezogen und dort dann (gerichtsverwertbar) auf einer mobilen, geeichten Waage nachgemessen. In der Zeit zwischen der Fahrbahnmessung und der Aussonderung werden durch mobile Abfrage vom Kraftfahrtbundesamt zumindest bei den deutschen Fahrzeugen die notwendigen Fahrzeugdaten erhoben. Es standen, als ich vorbei gefahren bin, einige Fahrzeuge auf Wartgeposition vor der mobilen Waage im Parkplatz. Habe die Ehre Gogolo
Hast Du zufällig auch Womos gesehen oder waren es Fahrzeuge des gewerblichen Güterverkehrs?
Die Frage ist anders zustellen: Wurden die Fahrzeuge durch den BAG und/oder Zoll kontrolliert? Falls ja ging es hier nur um eine Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs. Gewichtskontrollen von privaten Fahrzeugen werden ausschließlich von der Polizei durchgeführt, es sei denn ein Fahrzeug fällt extrem auf :mrgreen: Der Parkplatz hat zur Autobahnseite eine Böschung und viele Büsche, habe also nicht alles gesehen. Nur an der Einfahrt zum Parkplatz waren ca. 3 Lkws zu sehen. Was aber noch auf dem Platz vor der mobilen Waage stand konnte ich nicht sehen. Es war insgesamt doch eine größere Aktion. Am Ende des Platzes konnte ich noch ein Fahrzeug der POLIZEI sehen. Habe die Ehre Gogolo |
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