So, wir sind nun seit ein paar Tagen zurück. Hier mein kurzer Bericht:
Das Wetter war super. So um die 30 Grad. Nicht zu heiß, sondern sehr angenehm. Man konnte es sehr gut aushalten. Es war voll, aber es ging noch. Ab Anfang Sept. war es dann auch um einiges leerer. Die Küstenstraße war etwas zähflüssig. Besondern in Richtung Saint-Tropez. Da ging dann gar nichts mehr. Nur Stop-and-Go so rd. 20-30 km vorher. Wir sind sind dann übers Inland über Ramtuelle gefahren und waren sehr froh darum, weil wir so ein schönes Städchen gesehen haben.
Insgesamt sind wir "nur" bis Saintes-Maries-de-la-Mer gefahren (wo es viele viele Mücken gab...) und dann wieder übers Inland zurück.
Es hat uns von den Orten her sehr sehr gut gefallen. Aber schade sind die vielen vielen Wohnmobilverbotsschilder. Das hat uns dann teilweise doch sehr eingeschränkt. Durch Monaco und Cannes sind wir daher nur durchgefahren. An Parken und mal laufen war gar nicht zu denken. Das war ein wenig schade. Dafür durften wir aber in Saint-Tropez dann direkt am Hafen parken, so daß wir dort einen sehr schönen Tag verbringen konnten.
Aber ehrlich, Monaco ist auch nicht wirklich schön...
Da wir in Roussillon dann leider gar nicht parken geschweige denn durch den Ort fahren durften (nur Verbotsschilder :evil: ) sind wir dann leider direkt durch bis Rustrel.
Wir sind zwar in Roussillo den Schildern Richtung Wohnmobil- und Busparkplatz gefolgt, aber dieser war komplett angesperrt, so daß man leider nicht drauf fahren durfte. :cry: Schade, denn wir hätten den Ort und die Steinbrüche dort sehr gerne gesehen. In Rustrel sind wir dann den mittellangen Weg gelaufen und waren etwas enttäuscht. Wir hatten uns irgendwie dort mehr erhofft. Vielleicht sind wir aber auch durch unsere vielen USA-Urlaube verwöhnt.
Am Lac de Sainte Croix haben wir dann noch zwei Nächte verbacht und waren noch ein wenig baden, um dann durch die Verdonschlucht Richtung Côte d'Azur wieder zurück ans Meer zu fahren.
Den Rückweg haben wir dann wieder über Italien/Schweiz genommen, weil wir die Plakete für die Schweiz ja ohnehin schon hatten - es war so viel billiger - und wir haben dann zum Schluß noch zwei Nächte am Lago Maggiore verbracht.
War das
Wohnmobil selber angeht. Das war toll. Die ersten Tage mußten wir uns dran gewöhnen, uns nicht im Weg zu stehen und immer vor der Fahrt alles zu zu machen bzw. wegzuräumen, damit es nicht auf der Fahrt durchs Mobil schießt (war uns trotzdem ein zwei Mal passiert ist :oops: ). Die erste Nacht war das Grauen... ich bin 100 Mal wach geworden. Die zweite Nacht war dann aber schon sehr viel entspannter.
Trotzdem haben wir nur 2x auf Stellplätzen übernachtet und ansonsten nur Camping-Plätze angesteuert. Beim nächsten Mal werden wir aber wohl eher mehr Stellplätze ansteuern. Mal sehen.
Zwischendurch mußten wir aber schon schmunzeln, so als totale Campinganfänger. War manche Leute so alles dabei haben...Da wurden die "Teppiche" vor der Türe unter der Markise ausgerollt, die Wäscheleine zwischen den Bäumen gespannt und die Schuhe vor betreten des Poolbereiches brav ausgezogen :D
So nach den ersten Tagen kam dann auch uns die Einsicht. Wir hatten nämlich immer den Dreck in der Karre und mußten jeden Tag fegen und putzen... Und unsere nassen Handtücher vom Meer oder Pool hingen bei uns dann auf dem Außenspiegel oder hinten auf den Rädern. Fazit: auch wir werden beim nächsten Mal einen kleinen "Teppich" und eine Wäscheleine dabei haben :lol:
Fazit Nr. 2: Wir nehmen nächstes Mal eine Elektrogrill mit. Wir durften unseren Holzkohlegrill in Südfrankreich sage und scheibe 1x benutzen....
Ach, und was das Haarewaschen angeht: Mit der Brause aus der Dusche geht es zwar, aber besser geht es in der Küchenspüle :razz: . Da paßt die Rübe unter den Hahn. Aber da wir ohnehin meisten auf Campingplätzen waren, war es eh einfach... ging man eben auch morgens schnell duschen...
Ansonsten klasse und entspannter Urlaub. Machen wir wieder. Nächstes Jahr. Dann in die Bretagne - aber für 3 Wochen.
Danke für Eure vielen Tips. Habe direkt die nächste Frage eingestellt :-)