Hallo,
ich bin nicht sicher ob der Einbau so einfach ist.
Siehe:
Speziell bei LKW und Autobussen gibt es das System Motorstaubremse (auch Auspuffklappenbremse genannt), bei dem die Bremsleistung in Verdichtungsarbeit ohne anschließende Kraftstoffeinspritzung und Verbrennung umgesetzt wird. Während bei der Motorbremse ein Wegnehmen des Fußes vom Gaspedal genügt, muss die Motorstaubremse extra betätigt werden. Einmal angeschaltet, ist es besonders im dichten Verkehr sehr praktisch für den Fahrer, da er den Fuß nicht immer zwischen Gaspedal und Bremse hin und her wechseln muss, sondern bereits ein starker Bremseffekt durch bloße Wegnahme des Fußes vom
Gas einsetzt. Beim Betätigen wird die Einspritzpumpe auf Nullförderung zurückgenommen und eine Klappe im Auspuff geschlossen. Die Bremsleistung kann über ein Ventil im Abgasstrang geregelt werden. Diese Form der Bremse wird vor allem bei Bergabfahrten verwendet. Es verringert die Belastung der konventionellen Bremsen, reduziert deren Erwärmung und verringert die Gefahr von Bremsfading.
Bei Neufahrzeugen ist es nicht mehr erlaubt, die Motorstaubremse so auszulegen, dass die Auspuffklappen komplett geschlossen werden und die Treibstoffzufuhr auf Null reduziert wird, da es sonst bei zu langem Betätigen dieser Bremse zum Absterben des Motors kommt und dabei alle Zusatzaggregate wie Servolenkung ausfallen und das Fahrzeug nur mehr sehr schwer zu manövrieren ist. Früher war das Absterben des Motors ein gewünschter Nebeneffekt, weil so die Motoren abgestellt wurden.
Mittlerweile gibt es Systeme, die die Klappen nur bei einem der vier Motortakte öffnen, was einen ähnlichen Bremseffekt hat, jedoch wird dabei der Geräuschpegel spürbar gesenkt.
Die Motorstaubremse wurde in den 1970er Jahren von einem Amerikaner names Jacob erfunden, im Frankokanadischen heisst daher dieses Bremssystem "freins jacob". An vielen Ortseingängen in Québec wird darauf hingewiesen, dass die Benutzung solcher Bremsen wegen der starken Lärmentwicklung nicht erlaubt ist.