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Ich hatte ja mein ganzes Berufsleben mit Hydraulikzylinder an Baumaschinen zu tun. Das Kolbenstangen durch Schmutz und Rost festsitzen hatte ich noch nie. Rosten tun sie in der Regel auch nicht, die sind hartverchromt. Die Abstützzylinder und Wippzylinder von Autokranen stehen oft Monate lang ausgefahren auf Baustellen. Und wenn eine ausgefahrene Kolbenstange beschädigt ist werden beim Einfahren die Manschetten zerstört und es pieselt Öl. Aber schön das alles wieder läuft. Dieter Hallo Wohnmobilbenutzer, keine Ahnung, ob die mir eine neue Software aufgespielt haben. Scheinbar nicht, sonst hätte man etwas dazu gesagt denke ich. Allerdings wurde ich von zwei zwar netten, sicher auch kompetenten aber der deutschen Sprache kaum mächtigen Russen bedient. Den einen habe ich überhaupt nicht verstanden und er mich kaum. Man weiß ja wie das ist bei Fremdsprachen, wenn ich mich nicht artikulieren kann halte ich lieber die Klappe. Aber das was du da beschreibst, hatte ich schon immer. Wie bei dir beschrieben, auch immer dann wenn der Boden in zwei Ebenen schräg ist. Da bekommst du das Mobil nie gerade und meist wird ein Vorderrad extrem herausgehoben und die hintere Stütze links fuhr dann auch nie runter. Überhaupt habe ich den Eindruck, das die Vorderräder oft extrem herausgehoben werden, egal wo ich stehe. Mir ist meine Zeit aber zu schade mich damit zu beschäftigen warum das so ist und dafür auch ständig bei GS vor zu fahren, kostet mich mindestens einen Tag. Meistens richte ich deshalb das Mobil dann per Hand aus, sprich eben nicht automatisch aus. Dieter2 Du hast recht, ich sehe es genauso und finde es müsste anders gehen, als mit dem Hinweis das Mobil nicht so lange auf den Stützen stehen zu lassen. Was soll ich tun? Habe mich nun mal für diese teure Spielerei entschieden und muss dann damit leben. Ich denke mal das mein nächstes Mobil dann eben keine Hubstützen mehr bekommt. Mit ist der Aufwand für alles dann doch zu hoch. In unserem Vorgängermobil Concorde hatte ich übrigens auch Hubstützen und Luftfederung von GS rund herum verbauen lassen und hatte nie ein Problem (dafür aber mit dem Mobil selbst genug ;-) .Das schöne war, das man allein mit der Zusatz Luftfederung bereits viel ausgleichen konnte. Da hätte es die Stützen eigentlich nicht gebraucht. Im Phönix habe ich nur hinten die Luftfedern drin und damit kann man eben keine Höhendifferenzen ausgleichen, oder eben nur begrenzt. Als wir jetzt ohne Hubstützen unterwegs waren, ging es auch ganz gut. Man muss halt nur ein einigermaßen ebenes Plätzchen finden. :lach: …und Servus Ich denke auch, daß das nicht die Ursache war. Kenne das System zwar nicht, aber: Bei der Tonnen Last war entweder der Öldruck nicht zu vermindern und der Rückstrom blockiert. Ventil-/Steuerungschaden? Die andere Möglichkeit Klemmen des Kolben-/Stempelsystems im Zylinder infolge Produktionsfehler/Materialfehler im Bereich der Maßhaltigkeit. Aber dies eigentlich sehr unwahrscheinlich u. hätte in Qualitätskontrolle auffallen müssen. Da, wie Dieter schon schreibt, Hydraulik bei ordnungsgemäßer Nutzung sehr robust ist, könnte GS eigentlich bei dem Anschaffungspreis 5J oder länger Garantie geben. Gr. Richi Ich werde meine Stützen von E&P den ganzen Winter ausgefähren lassen, um die Federn zu entlasten. Sie sind ja Regengeschütz unter dem Womo verbaut und die müssen das aushalten können. Wie schon gesagt wurde bei den Baumaschinen sind die auch Wochenlang zum Teil draussen. Ich vermute eher das es ein fabrikationsfehler war durch undichte Staubmanschette wo Schutz und Wasser reinkam und damit am Metallring der Menschette innen Rost und ablagerungen bildetet. Mein Boden ist ebenfalls über die diagonale Schräg. Trotzdem funktioniert die automatische Ausrichtung. Ich habe ja alles sogar selber eingebaut, so konnte ich auch verhindern das irgendwelches unqulifiziertes Personal an meinem lieben Womo was macht, was nicht sein soll. Es kommt leider immer mehr vor das man billige Arbeitskräfte einstellt ohne entsprechenden Qualifikationen, in dem man sie nur anlernt. Musste ich auf der Baubrache feststellen, was zur Folge hat, dass mehr und mehr Bausünden eingebaut werden, die erst nach Jahren und ablauf der Garantiezeit sich bemerkbar machen. Als ich meine E&P Anlage eingebaut bekam hat mir der Monteur eine Sprühdose mit einen Haftfett mitgegeben. Für den Fall das das Womo längere Zeit am Meer steht zum einsprühen der Kolbenstangen. Dieter Das heißt im Klartext und das wurde mir gestern im Gespräch mit dem Techniker deutlich gesagt: Man sollte das Mobil nicht längere Zeit ( mehr als 14 Tage wurde genannt) auf den Stützen stehen lassen, oder zwischendurch einmal einfahren und wieder ausfahren lassen, damit sich der Ölfilm erneuert. Servus zusammen, ich verstehe nicht, dass die GS-Techniker erzählt haben, dass das Mobil nicht längere Zeit auf den Stützen stehen soll, da es bei den GS-Stützen eine sogenannte "Winter-Stellung" gibt. In diesem Modus werden die Stützen ausgefahren um über den Winter hinweg die Reifen zu entlasten. In der Gebrauchsanweisung steht nichts davon, dass die Stützen regelmäßig im Winter bewegt werden sollen. Wer weiß mehr zu diesem Thema? LG hunki Die wollen sich einfach aus der Verantwortung ziehen. Bald sagen sie man müsse sie Täglich einsprühen. Hydraulik ist Hydraulik ob bei Baumaschinen oder Stützen. Die müssen einfach diese Bedingungen aushalten können, sonst sind sie nicht Wert. Ausnahme ist bei erschwerten Betriebbedinungen wie Salzwasser. Mein Bagger ist seit Jahren draussen und alle Zylinder sind dicht. Hunki, spannend was du da schreibst, ich habe keine GA und von einer Winterstellung höre ich das erste mal. Ich finde es auch doof, was die gesagt haben, aber es klingt nachvollziehbar wenn einen sonst nix dazu einfällt. Wie bereits gesagt, ich bin bisher davon ausgegangen das die Stützanlage unverwüstlich und wartungsfrei ist. Fehler und Defekte können aber überall mal auftreten, sollte nur nicht die Regel sein. Ich habe aber keine Ahnung wie viele WoMo Besitzer eine/welche Stützanlage haben und wie viele Ausfälle oder Probleme haben. Wäre vielleicht mal ne spannende Fragestellung hier im Forum. Ciao PX22 Also ich fasse mal zusammen was ich aus diesem Thread mitnehme: - Dieter2 ist grundsätzlich gegen Goldschmitt weil er hat E&P und die sind eh viel besser - phoenix22 hat eigentlich ein echtes Problem, weil auch nach dem Garantietausch ist irgendwie das Vertrauen und die Anlage verschwunden - für mich kristallisiert sich immer deutlicher heraus, das die Hubstützen zwar eigentlich gut wären aber aufgrund der aktuellen Ereignisse offensichtlich nicht die 5,5k€ Wert sind, da eine Autonivellierung bei schiefem Untergrund Glückssache ist. Aber genau da brauche ich die Autonivellierung!!! Fazit in diesem Thread: kauft Euch keine Hubstützen, weil des Glump taugt nix! Ganz ehrlich, das glaube ich nicht! Freunde von uns haben Hubstützen von GS, andere welche von E&P, beide sind extrem glücklich damit und alles ist super! Also bitte was wollt ihr uns hier erzählen? Angst vor selbständig ausfahrenden oder nicht mehr einfahrbahren Hubstützen schüren? Oder einen bestimmten Hersteller (in diesem Fall GS) in Verruf bringen? Also wo sind die erfahrenen WoMo-Fahrer die ihre Hubstützen nicht missen möchten und keine Probleme haben und zur Aufrüstung zu hydraulischen Hubstützen raten? WoMo-Rider
Hast du den Hubstützen? Ich habe und bin Zufrieden. Warum du in deiner Analyse nur Negatives rausliest, kann ich nicht Nachvolziehen. Phönix22 hat nur sein Problem mit einer Stütze mitgeteilt. Das die Stütze nicht mehr hochfährt wegen Dichtring darf nicht passieren, ist aber Passiert. Ich selber habe keine Angst dass das ebenfalls bei mir Passiert. Also wenn du keine hast baue welche rein und gut ist. Marke kannst du dann ja selber wählen. No Risk - No Fun! Bei einer technischen Einrichtung muss man damit leben, dass diese auch mal einen Defekt oder Ausfall haben kann. Je mehr Technik wir eingebaut haben, umso grösser wird dieses Risiko, da es sich halt addiert. Wer einen entsprechenden Ausfall fürchtet, muss halt auf diese "Schwachstellen" des Campings verzichten - Dann geht er aber wohl wieder mit dem Zelt in Urlaub ... :ja: Man könnte ja einen Thread starten mit der Frage: "Wem ist wirklich noch nie etwas ausgefallen während eines Urlaubs?" P.S.: Besitze keine Hubstützen ... :oops: Hallo zusammen, ich denke mal Hubstützen an sich sind schon eine schöne Sache - weil zumindest ich das schiefe Stehen (bzw. das Auffahren auf Keile) und das Gewackel des Wohnmobils nicht so toll finde. Ich habe halt nur den Eindruck, dass die Technik noch nicht so ganz ausgereift ist. Und als Kunde habe ich halt auch das Pech gehabt, bereits zwei mal wegen Reklamationen bei Goldschmitt vorbeifahren zu dürfen. Ich hätte mir auch gewünscht, zu den zufriedenen Nutzern zu gehören. at Phoenix22 [quote="phoenix22"]Hallo Wohnmobilbenutzer, Aber das was du da beschreibst, hatte ich schon immer. Wie bei dir beschrieben, auch immer dann wenn der Boden in zwei Ebenen schräg ist. Da bekommst du das Mobil nie gerade und meist wird ein Vorderrad extrem herausgehoben und die hintere Stütze links fuhr dann auch nie runter. Überhaupt habe ich den Eindruck, das die Vorderräder oft extrem herausgehoben werden... [quote="phoenix22"] Ich glaube wir sprechen da von verschiedenen Dingen. Das mal ein oder zwei Räder von den Stützen hochgehoben werden, ist ja eigentlich normal. Das passiert speziell bei den Vorderrädern des öfteren, da die meisten WoMos hinten höher auf den Fahrgestellen stehen und man sich z. B. am Meer gerne mit der Windschutzscheibe zum Meerblick stellt und dann dummerweise das Geländegefälle auch noch in diese Richtung geht. Was ich gemeint habe, ist die Unart der neuen Software, den Rahmen und den Aufbau unter bestimmten Umständen verstärkt auf Biegung zu belasten. Wenn eine Stütze, wie das bei der alten Software auch schon passieren konnte, nicht automatisch herunterfährt, ist das solange noch nicht dramatisch, wie das jeweilige Rad noch auf dem Boden steht. Dann hat diese Fahrzeugecke ja noch Unterstützung. Bei mir kippt das Fahrzeug jedoch neuerdings verschiedentlich diagonal über zwei zu hoch ausgefahrene Stützen und das Rad am höchsten Geländepunkt hat keinerlei Unterstützung mehr. Ich habe mal vor einiger Zeit in einer Fachzeitschrift gelesen, dass es bei komplett hochgebocktem Fahrzeug (im Winter zur Reifenentlastung) zu erheblichen Schäden kommen kann, wenn eine Stütze versagt. Es war die Rede von zerstörten Windschutzscheiben und Undichtigkeiten am Aufbau. Und im Prinzip ist das, was die neue Software bei größerem diagonalem Geländegefälle beim automatischen Ausrichten macht, von der Belastung her vergleichbar. Deshalb habe ich mich genötigt gesehen, auf diese m. E. nicht unerhebliche Gefahr hinzuweisen.
Das ist natürlich Quatsch hoch drei. Meine Entscheidung für E & P war allein wegen der Einfachheit, ohne Schlauchbruchsicherung/Magnetventile am Zylinder. Die Funktion als solches ist bei beiden sicher und gut. Wenn jetzt zufällig ein Zylinder, ist ja auch nur ein Zukaufteil, kaputt geht kann GS nichts dafür. Hätte genauso gut bei E & P passieren können. Ist so als wenn Du sagen würdest das Womo XXXX ist großer Mist weil die Trumaheizung im Eimer ist :roll: Und ich bastel gerne an meinen eigenen technichen Anlagen rum, ich kann alle Ventile an meiner Anlage einzeln steuern um jeden Zylinder separat zu fahren zu können. Ich richte mein Womo fast nur manuell aus. Dieter
Kannst du auch falls mal die Stützen zu hoch ausgefahren sind wieder hinten oder nur vorne runterlassen, damit du nicht wieder von ganz vorne anfangen musst? Man kann die Stützen von E&P auch jederzeit manuell betätigen. Hoch schon einzeln aber nicht runter nur alles zusammen. Ader weis ich was nicht? Doch. Paarweise im manuellen Modus. Vorne, hinten, links oder rechts. Nur nicht eine einzelne Stütze.
Ja, kann einzeln oder paarweise hinten oder vorne aus oder auch wieder einfahren. Das hat mich immer etwas geärgert, hinten oder vorne etwas zu hoch, wenn man die dann etwas einfahren will fahren alle wieder ein. Und beim automatischen ausrichten steht das Womo auch schon mal höher wie nötig. Der Einstieg ist dann auch zu hoch. Dieter Dieter, wie steuerst du denn eine einzelne Stütze an? Ich kann das nur paarweise, wegen der Verbiegung.... Womo-Rider, weiß nicht was dein Problem ist, jedenfalls kann ich dein Fazit nicht nachvollziehen. Ich habe nur von meinem Problem berichtet und gedacht es kann eventuell jemand auf die Schnelle helfen. Dann habe ich von der Behebung und dem GS Service berichtet, fertig. 1. Keiner hier will etwas gegen GS sagen oder die Firma verunglimpfen, das ist vollkommener Unsinn. Rate mal warum ich Kunde bei GS bin und über Jahre schon so einiges an verschiedene Mobile habe anbauen lassen? Es ist der wirklich super Service und die Qualität der Produkte. Wie bereits ausgeführt, es kann immer mal etwas kaputt gehen, entscheidend ist aber der Service und wie dem Kunden geholfen wird. 2. Ich hatte bisher Vertrauen in die Anlage und habe es auch weiterhin, man macht sich halt nur Gedanken. Womöglich sind HS doch noch nicht für die Wohnmobilnutzung ausgereift. Ein Produkt lebt halt auch immer von der Anwendung und solange es weiter entwickelt und verbessert wird, ist das doch für alle gut. 3. Ich würde dir die Stützen von GS empfehlen. So und damit ist das Thema jetzt für mich durch. Servus und schönen Sonntag noch an alle PX22
Ich habe meine Anlage modifiziert. Mit den einzeln fahren muß man vorsichtig sein, aber so leicht verbiegt sich nichts. Dieter OK, verstehe.... :D |
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