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Fahrradträger...Belastung...Eigenbau vs. Stütze


meierjohann am 15 Sep 2014 22:48:00

Hallo.
Ich weiß - das Thema wurde hier schon öfter mal diskutiert, aber ich frage mich, ob die Lösungen wirklich DIE LÖSUNG sind.
Also es geht um die Fahrradträger, die an der Rückwand montiert sind. Ich selbst habe einen 3erTräger....belastbar mit 60 kg.
Die Variante finde ich ja noch ok. Wenn ich einen 4erTräger hätte, würde ich mir wahrscheinlich noch viel mehr Sorgen machen. Aber auch ich mache mir z.B. in Italien Sorgen, und jede Bodenwelle etc. lässt mich immer ans Heck denken. Und ich will entspannen und nicht anspannen. ;-)
Nun habe ich aber auch einen Alko-Rahmen (nennt man das so?)...und im Keller liegt noch eine Rollerbühne, die in das Ende des Alko-Rahmens gesteckt wird (auf die aber leider keine drei Räder passen...).
Die Frage, die ich mir stelle ist: Macht es mehr Sinn, den montierten Fahrradträger von unten zu stützen..., oder macht es mehr Sinn einen Fahrradträger zu bauen, den man da unten reinstecken kann.
Wenn das Stützen reicht, dann wäre das natürlich die wesentlich einfachere Variante. Ich frage mich aber, ob dann nicht immer noch eine hohe vertikale Belastung auf der Rückwand liegt - also Hebelwirkung weg, aber trotzdem sind es doch max. 60kg, die auf die recht simple Befestigung in der Rückwand drücken.


Es gab hier auch mal jemand, der sich selbst einen Träger gebaut hat.
Gibt es da vielleicht noch techn. Zeichnungen?
Ich weiß auch, dass es das alles fertig und perfekt zu kaufen gibt, aber das sprengt mein Budget.

Mein WoMo... Eura VB 635 BJ 2004....aber das tut nicht so viel zur Sache.

Hier noch ein Bild von den Befestigungen für den Rollerträger....:

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Gast am 16 Sep 2014 05:59:16

Hallo

Bei mir kommen auch keine hohen Gewichte mehr an die Rückwand. Dein Bedenken ist schon berechtigt.
Was mir spontan einfällt ist, nehme die Rollerbühne und schraube da ein 4er Träger drauf.
Es gibt z.B. 4 er die eigentlich für eine Wohnwagen-Deichsel bestimmt sind, die müssten passen.

LongJohn

Was ist das den für eine Bühne ??

thomas56 am 16 Sep 2014 07:41:32

Moin,
wenn du eine Rollerbühne hast ist es doch perfekt. Die Fahrradschienen gibt es einzeln zu kaufen oder kantet dir jeder Schlosser auf Mass und die schraubst du auf die Bühne.

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silent1 am 16 Sep 2014 07:50:16

Jo,

Wenn Du einen Rollerträger hast rüste den entsprechend auf.
Deine Heckwand wird es Dir danken. :ja:

meierjohann am 16 Sep 2014 10:48:08

Also ich würde mal sagen...der Platz reicht nicht....oder?
Hier mal ein Foto:
Das grün Umkreiste wird unten in den Rahmen eingesteckt, ins rot Umkreiste wird die Rückwand eingesteckt (die auf dem Foto daginter steht....).


mv4 am 16 Sep 2014 11:34:46

ohne Umbau reicht das nicht für 3 Räder...

meierjohann am 16 Sep 2014 11:41:30

genau.... das schrieb ich ja schon...eingangs. ;-)

Was mich an der Variante auch etwas stört ist, dass man dann entweder permanent so einen RiesenOschi da hinten hängen hat (was beim Rückwärtsparken ja auch schon den halben Bürgersteig einnimmt), oder man diesen RiesenOschi dauernd in und aus dem Keller schleppt....

mv4 am 16 Sep 2014 14:06:02

wenn du Handwerklich geschickt bist...würde ich mir eine Abstützung aus Alu bauen, die in die beiden Aufnahmen für den Lastenträger gehen. Oder aber einen neuen Lastenträger aus Alu, mit geknöpften Rohren, so das du hinten mehr Bodenfreiheit hast, und näher an die Rückwand kommst (mit den Rädern)

silent1 am 16 Sep 2014 14:14:50

mv4 hat geschrieben: geknöpften Rohren,


:roll: :?:

meierjohann am 16 Sep 2014 14:16:04

Das war ja meine Frage.
Reicht das STÜTZEN aus?
Nach meinem Verständnis verringert/eleminiert es die Hebelwirkung...aber die VERTIKALE Belastung bleibt doch dadurch trotzdem erhalten, oder?

Kleine Frage....was sind "geknöpfte Rohre"....?

Lancelot am 16 Sep 2014 14:18:55

mv4 hat geschrieben: geknöpften Rohren,


silent1 hat geschrieben: :roll: :?:


Gekröpft meint er halt ... --> Link

silent1 am 16 Sep 2014 14:20:34

:lach:
Warum schreibt er´s dann nicht.
Ich gebe zu die Vermutung lag nahe :mrgreen:

mv4 am 16 Sep 2014 14:46:18

sorry...das ist das blöde Verschlimmerungsprogramm das kennt halt solche Wörter nicht :D


ja das stützen würde ausreichen...die Horizontale Lasteinwirkung kannst du vernachlässigen...solange das Teil Lotrecht hängt. (Beispiel Motorrad steht gerade...Horizontale Haltekraft...gegen null, eh mehr das Teil aus der senkrechten kippt desto größer der Kraftaufwand in der Horizontalen um das Rad wieder senkrecht zu stellen)

meierjohann am 17 Sep 2014 00:14:27

mv4 hat geschrieben:ja das stützen würde ausreichen...die Horizontale Lasteinwirkung kannst du vernachlässigen...solange das Teil Lotrecht hängt. (Beispiel Motorrad steht gerade...Horizontale Haltekraft...gegen null, eh mehr das Teil aus der senkrechten kippt desto größer der Kraftaufwand in der Horizontalen um das Rad wieder senkrecht zu stellen)


Das verstehe ich nicht so wirklich... bzw. ist das nach meiner Laienlogik anders.
Aber lassen wir die mal außen vor.
Zur Praxis....: Die Räder stehen niemals genau senkrecht, weil sie gegen den Rahmen (Richtung Rückwand) gekippt und dort festgezurrt werden. Diesen komischen Haltearmen traue ich nicht.
Also reicht die Stützt-Variante? Und wenn, dann müsste sie den kippbaren Träger ja ganz leicht anheben, oder?

mv4 am 17 Sep 2014 06:28:22

klar reicht die Stütz Variante...die Last wird auf den Fahrzeugrahmen abgeleitet. die obere Befestigung dient nur dazu das Kippmoment aufzunehmen. (Druck ist immer besser als Zugkräfte)

katja-jiscon am 17 Sep 2014 07:45:49

Tach,

schaust du so ist es bei uns .......

--> Link

Kai

mv4 am 17 Sep 2014 08:28:15

genauso eine Lösung meinte ich...auch wenn die beiden Schrauben oben etwas zu lang sind :D

silent1 am 17 Sep 2014 08:40:18

mv4 hat geschrieben:genauso eine Lösung meinte ich...auch wenn die beiden Schrauben oben etwas zu lang sind :D

Pingel! Da kann man prima noch etwas dran befestigen :ja:

Ich bin nach wie vor der Meinung das der Träger an der Rückwand ein Risiko darstellt.
Selbst wenn es aufgrund der Abstützung vermutlich nicht zum Bruch kommt halte ich das Risiko von Undichtigkeiten für relativ hoch.
Bewegungen sind auf jeden Fall auf dem Träger und das wird sich längerfristig auf die Abdichtung der Bohrlöcher auswirken.

rkopka am 17 Sep 2014 10:05:31

meierjohann hat geschrieben:Zur Praxis....: Die Räder stehen niemals genau senkrecht, weil sie gegen den Rahmen (Richtung Rückwand) gekippt und dort festgezurrt werden. Diesen komischen Haltearmen traue ich nicht.

Die scheinen mir aber schon (zumindest bei mir) recht stabil. Nur dem Gummi/Plastik Gurt traue ich nicht ganz. Aber als Sicherheit habe ich ja immer noch das Schloß um Fahrrad und Rahmen.

Ob die Räder gekippt sind oder nicht ändert aber kaum was. Eher wandert der Schwerpunkt zum Fahrzeug, was gut ist. Da die Räder ja fix mit dem Rahmen verbunden sind, zählt nur der Schwerpunkt des Gesamtkonstrukts. Die Ausrichtung der einzelnen Teile ist egal.

Was haben wir denn an Kräften ? (bin mir nicht sicher ob das physikalisch alles korrekt ist)

- Vertikal - da sollte die Rückwand noch am besten halten. Druck in der Materialebene ist sicher kein Problem. Es liegt ja auch Dach... auf. Außer die Schrauben sind sehr dünn und arbeiten sich durch das Material durch. Daher hat man ja meist die Blechplatten innen.

- Horizontal - Beschleunigen (haha) - Bremsen (schon eher) Dürfte sich auch in Grenzen halten. Wie stark bremst ein Fahrzeug (ohne Unfall) ? Wiki sagt 1g, ein Porsche GT... soll auf 1,3g kommen. D.h. Womo ohne Unfall eher 0,5g. D.h. der Träger (mit Rädern) sollte mit seinem halben Gewicht horizontal gegen die Rückwand drücken. Bei 80 kg sind das 40kg !? Klingt nicht so schlimm, da es sich ja auf 4 Punkte verteilt.

- Drehmoment - durch die Hebel kommen da je nach Befestigungspunkten ganz schöne zusätzliche Kräfte (besonders horizontal) ins Spiel. Und gerade die sollte man mit den Stützen (Foto) sehr gut abfangen können.

Sich unter Last bewegende Schrauben und Abdichtung sind sicher ein Problem. Beim alten Womo hatte ich das an der Leiter. Da war wohl mal Wasser eingedrungen und hatte das Material geschwächt. Ich hatte aber nur das Wackeln bemerkt. Ich hab dann längere Schrauben eingesetzt, die innen mit einem Blech und Muttern verschraubt wurden. Natürlich gut abgedichtet. Das hat dann einige Zeit gehalten. Als ich in dem Bereich einen Wasserschaden (andere Ursache) behoben habe, war der Bereich um die Schrauben von früher geschwächt, aber knochentrocken, obwohl ich einige Jahre regelmäßig hochgeklettert bin. Eine gute Abdichtung hält das wohl unter Kontrolle, wenn sich die Bewegungen in Grenzen halten.

RK

thomas56 am 17 Sep 2014 10:15:48

wie tief ist denn die Plattform der Bühne? Ich denke, dass man da 3 Räder rauf bekommt und selbst wenn nur 2 passen, ist der Heckträger mit einem Rad wesentlich weniger belastet.

emil77b am 17 Sep 2014 14:02:06

Rk schrieb:

- Drehmoment - durch die Hebel kommen da je nach Befestigungspunkten ganz schöne zusätzliche Kräfte (besonders horizontal) ins Spiel. Und gerade die sollte man mit den Stützen (Foto) sehr gut abfangen können.

Da wäre ich mir bei abgebildeter Konstruktion keinewegs sicher, da ein stabiles Dreieck unterhalb des Trägers fehlt :!:

Mit jedem Millimeter, welcher sich der Träger ggf. absenkt, wird die untere Befestigung in der Rückwand, durch die Streben, nach außen belastet.
Garnicht gut :(

Emil

rkopka am 17 Sep 2014 14:21:25

emil77b hat geschrieben:Mit jedem Millimeter, welcher sich der Träger ggf. absenkt, wird die untere Befestigung in der Rückwand, durch die Streben, nach außen belastet.

Die untere Befestigung ohne die Streben ist durch die Belastung ziemlich auf Druck belastet. Fällt das mit Streben komplett weg ? Nehmen die Streben in Ruhe die kompletten Kräfte auf, sodaß die untere Befestigung kraftlos ist ? Oder nehmen die Streben erst ab einer gewissen Belastung Kräfte auf und sind sonst kraftlos ? Dann könnte die untere Befestigung durch Belastung kraftlos werden !
Auch wenn nicht ist das ein ziemlich flacher Winkel der Strebe mit der Belastungsrichtung. Dann sollte die vektorielle Kraft auf die untere Befestigung eher schwach im Verhältnis zur Gewichtskraft nach unten ausfallen !?

Ein Glück, daß ich das nicht in Mechanik zur Prüfung bekommen habe :-)

RK

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