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Hallo. In der Betriebsanleitung von meinem Wechselrichter steht er soll im Betrieb geerdet werden/sein. Wie handhabt ihr das? Mit freundlichen n Robert ich erde!
Hallo Thomas Und wie ? MfG Robert Einmal über den "ground" Anschluss am WR. Dann über Zusatzeinsteckgeräte von z. B. wetkom an der Steckdose. Aber die sind mehr auf Verhinderung als auf rasche Weiterleitung ausgelegt. so mit etwa > 30 mA. Felix52 :) ??? Eine "erdung" hat eine Verbindung zwischen Boden zu Karosserie und WR über erdanker! Nur so verhindert man einen potentialunterschied. Für eine sichere Funktion der Installation mit FI trägt dieses allerdings nicht bei. Erdanker sind ja Auch sehr sinnvoll während der Fahrt, dann auf dem Stellplatz Erdanker einschlagen. Da helfen die Nachbarn gerne. Und immer ganz schön tief erden. Maredo Erdanker? :eek: Meint Ihr diese Kupferschnüre, die damals vom Fahrzeugboden aus auf der Strasse entlanggeschliffen sind? Und dann noch mit nem Häring oder Nagel dran, der in den Boden geschlagen wurde? Meines Wissens wurde nach Verabschiedung des Textilgürtelreifens vor 2 Generationen und anschließender Ausrüstung mit Stahlgürtelreifen so etwas kaum noch gesehen. Felix52 :) ... Nein das betrifft nur PKW! Im wohnmobil mit WR betreibt man ein unabhängiges stromnetz! So können sich weit größere Potentiale aufbauen als nur der kleine Schlag den man an der PKW Tür bekommt wenn man schlecht leitende kunstoffsolen an hat! Generell ist eine erdung über solche erdanker sinnvoll auch ohne WR da die schutzleiter in manchen CP nicht frei von Potential ist! Ich selber mache es nicht, hab aber schon paar gesehen deren Verantwortungsgefühl sehr ausgeprägt ist und kurz einen Stab mit Kabel einschlagen! Wenn in der BA von erdung was steht ist allerdings als erstes die Verbindung zur karossier /Batterie minus gemeint. Die Hersteller müssen halt darauf hinweisen das es eine ordnungsgemäße Installation ist mit bodenerdung! Hier müssen Dinge berücksichtigt werden wie Herzschrittmacher, kunststoffaufbau bei Blitzschlag, installationsfehler usw! Also ... Zwingend die Verbindung Gehäuse WR bzw WR minus zur Karosse herstellen und einen FI verwenden. Für mich ist das sehr ausreichend, zudem hab ich 4 stahlstützen die eine elektrische Verbindung zur Karosserie haben! Genügt es also, den eingangsseitigen Erdungsanschluss am WR mit dem Minuspol (Masse) zu verbinden um den WR zu "erden"? btw: was genau bewirkt so eine Erdung? bzw. was kann passieren, wenn der WR nicht geerdet ist? Danke an alle die mir helfen den Sinn dahinter zu verstehen Moritz ... Ja es genügt zum betreiben einer FI abgesicherten Installation eine Verbindung des WR Gehäuses mit der Karosserie. Hat der Minuspol der Batterie eine feste elektrische Verbindung mit der Karosserie reicht die Verbindung WR Gehäuse zu seinem Minus Abschluss ... Solange kein Hauptschalter, Sicherung oder shunt dazwischen ist! Im Zweifelsfalle ein kleines Kabel (2,5 qmm) vom WR Gehäuse irgend wo an die Karosserie legen... Elektrisch leitend... Also die Stellen blank machen! Solche Verbindungen dienen dem sicheren Betrieb eines Stromnetzes bzw verringert die Gefahr eines elektrischen Schlages bei installationsfehler oder defekten Geräten innerhalb des wohnmobil! Ein zusätzlicher erdanker verringert bzw verhindert zudem die Möglichkeiten eines elektrischen Schlages zwischen dem Womo und der Erde! Hier kommen installationsfehler bzw defekte Geräte im Stromnetz bei dem das womo gerade eingesteckt ist zum tragen! Interessant wird sowas wenn mal eben mit kabeltrommel einem Kumpel Strom leiht über WE der an einem nicht sicheren Stromnetz hängt! Hast du Kinder.... Setz ein erdanker mit FI Absicherung... So kann nix passieren! ... Aber vielleicht kann das noch jemand ergänzend bzw genauer erklären... Trinke erstmal ein bier :mrgreen: Erd-inger? Hier geht es um 2 Dinge: Erdung des WR: Alle Steckdosen hinter dem WR werden über den PE (gelbgrün) und den FI abgesichert. Dazu gibt es einen weiteren PE Anschluß am WRabgang. Dieser PE wird ebenfalls in die bordseitige Ausgleichsleitung integriert. Somit gibt es keine unterschiedlichen Potentiale und die Schutzeinrichtungen sprechen zuverlässig an (Ableitwiderstände so gering wie möglich um die Abschaltzeiten und Berührungsspannungen im Limit zu halten). Erdung des Womo mittels Erdspieß: AUch hier werden die Steckdosen über PE verbunden, ebenso der des Eingangs (evtl. gleich über eigene Potentialausgleichsschiene). Je nach Anlage und WR kann es sein, daß dieser hier auch mit eingebunden ist. Interessant hierbei ist die Länge der Kabeltrommel der Zuleitung. Es kann nämlich passieren, daß die Widerstände hier so hoch sind, daß die Sicherung im Verteiler u.U. nicht mehr zuverlässig auslösen kann (Ableitwiderstand, Erdungswiderstand platzseitig). Dann löst die Sicherung nicht aus oder die Berührungsspannung im Fehlerfalls ist unzulässig hoch. Hier kann dann der Erdspieß helfen. Aber man müßte strenggenommen nach dem Einschlagen diesen auch nachmessen ob ausreichend!!! Gut geschrieben! :idea: Bevor die Frage aufkommt: :wink: NEIN, man kann keinen Eimer mit erde einen erspieß verpassen und mitführen als mobile Erde! :mrgreen: Obwohl ... Kann man schon aber ohne Funktion!
Danke für den Hinweis bzgl. Shunt/Sicherung -> das hätt ich glatt übersehen :oops: Drei Fragen hätte ich noch: 1) Genügt ein 2,5 qmm Kabel aus? Fließt da wirklich niemals nie Strom drüber? 2) Es geht ja im Endeffekt darum, den WR Ausgang (220V) zu erden. Also: - WR Ausgang (220V) hat einen Schutzleiter - Das Wohnmobil hat bereits eine funktionierende 220V Elektroinstallation mit FI und einer Erdung auf das Chassis. Diese Installation versorgte bisher die 220V Steckdosen nur mit Landstrom. - Sobald ich am WR Ausgang den Einspeisestecker anschließe, welcher mir bei Abwesenheit von Landstrom die Steckdosen im Womo versorgt (über Vorrangschaltung), ist der Schutzleiter am WR Ausgang automatisch mit dem Chassis - und somit mit der "Womo-Erde" verbunden. Muss ich dann trotzdem den WR separat "erden"? 3) Mein bestehender FI sichert den Landstromanschluss ab, d.h er ist "vor" dem Kühlschrank, Batterieladegerät und den Steckdosen angebracht. Nun wird der WR zwischen FI und Steckdosen eingeschleust. Muss/sollte ich zwischen WR und Steckdosen nochmals einen FI installieren? Danke! Moritz
Aha. Wenn die Womo-Erde das Chassis ist dann sind wohl alte Wohmobile wo das Chassis oft aus reinemTorf besteht besonders gut geerdet :lol: Hallo und Danke erstmal für die vielen Antworten. Beim Anschluß des WR in das 230V Bordnetz hab ich das jetzt verstanden - das kommt aber eigentlich bei mir nicht in Frage . Ich möchte über den WR nur ab und an meine Kaffemaschine und den Föhn meiner Frau betreiben, ohne den WR fest zu installieren - wie verfahre ich da? MfG Robert
VORSICHT... wenn im Wechselrichter eine leitende Verbindung zwischen Minus-Eingang und Schutzleiter-Ausgang besteht, fließt ein Teil des Stroms, der über den Shunt soll, darüber ab und der Batterie Computer spinnt! :D Das ist halt die Frage, ob Dein Wechselrichter für den "mobilen" also nicht fest verbauten Einsatz vorgesehen ist. Wenn der Hersteller will, das der WR fest eingebaut und geerdet werden soll, dann ist das so und der "mobile" Einsatz ist nicht gestattet. Falls Du ihn dann so betreibst ist es das, was in den Betreibsanleitungen als nicht sachgerechter Gebrauch bezeichnet wird, wenn was passiert ist der Hersteller raus aus der Nummer. Thomas
Ja, du musst! Für jede eigenständige 230V-Stromquelle benötigst du einen Fehlerstromschalter. krischan Hi Moritz, Am besten du verwendest die "Erde" der vorhandenen Installation! In der Nähe der bestehenden netzeinspeisung findest du den grün/gelben... Da kannst du dran mit dem Gehäuse des WR! ...falls dies nicht zu weit Weg ist! Sonst halt Kabel ans chassies ! Da du was von vorrangschaltung schriebst... Also keine zusätzlichen Steckdosen für den WR , kannst du deinen vorhandenen FI und Steckdosen nutzen. Vorraussetzung der Installation ist ein FESTER Einbau des WR vor dem FI mit einem stromquellen Umschalter also vorrangschaltung ( automatisch oder manuell!) hierbei ist nur ein FI nötig der ALLE Steckdosen bedient! [/quote] Nein, dies ist nur nötig bei zwei verschieden Stromnetzen mit separaten Steckdosen für WR und netzeinspeisung! Es gilt ja nicht die stromquelle ab zu sichern sondern dem Personenschutz an den Steckdosen! Fliest der Strom zur Steckdose über einen FI bedarf es keinen zweiten oder dritten bei drei verschiedenen stromquellen zb wie bei mir! Dies erreicht man mit der vorrangschaltung zwischen stromquelle und FI! ... Noch zur normalen Sicherung sprich leitungsschutz Schalter! Hier bedarf es evtl mehr als eine doppelsicherung! Eine parallel zum FI und falls es lange Wege vom WR /Generator zum Umschalter sind direkt ab Ausgang nochmal eine Sicherung setzen , falls das Gerät selber keine hat. Steht in der BA!
nethunter, und wo verortest du den einen FI-Schalter? Mach doch mal ein Schaltbild! ...mit Netzeinspeisung, Kühlschrank und EBL, Netzvorrangschaltung, Wechselrichter... 230V Steckdosen und FI-Schalter(n). krischan .... Ich glaub ich habe das letztes Jahr schonmal gepostet , da hab ich mir die vorrangschaltung für 3 stromquellen selber erstellt! Einfach die Suchfunktion benutzen! Um es einfach zu erklähren: Die vorrangschaltung muss vor dem vorhandenen FI gesetzt werden aber hinter ladegerät und Kühli, diese beiden bedürfen keinem FI da es eine festinatalation ist! Die vorhandene Installation mit den bleibt /muss ansonsten erhalten bleiben! Ich würde aber lieber gerne auf die vorhandene Installation des TE eingehen und nicht jedem individuell! Feddis
.... Interessanter Ansatz .... Wenn es Schon aufbauteile mit bodenkontakt gibt .... Mal nachdenken :mrgreen:
Vielleicht hat hier wer die DIN VDE 0100-721 Zur Hand um zu schauen ob ich da aktuell noch richtig liege! Sonst müsste Kühli und EBL /ladegerät hinter dem FI bleiben und müssten bei WR Betrieb ausgestellt werden! Danke nethunter! und sorry an den TE für das hijacken des Threads :) Moritz
...und damit bleiben etliche Gerätschaften und Teile der Elektroinstallation ungeschützt. Ich habe für jeden Stromkreis einen FI-Schalter installiert. krischan
... Der FI schützt keine Geräte ... Das sollte jedem klar sein einen zweiten einbaut! 8) Trotzdem! Ich möchte mal meine vorab schon vorgenommenen Massnahmen von den Fachkollegen hier sanktionieren lassen, wenn es Euch recht ist. - Einen Betrieb mit Vorrangschaltung habe ich nicht. Einerseits ist mir das als Nichtfachmann zu viel Gedöns, Gehampel als nachträglich Arbeit. Andererseits bringt mir eine Landstromleistung, die mit 4 oder 6 A abgesichert ist, nur Ärger mit den Nachbarn UND mit meiner Frau. Ein Landstromkabel hab ich eh nicht dabei, ausser im Winterurlaub. - Insofern habe ich, wie ja schon vorher beschrieben, meinen WR geerdet durch Masseanschluss an der Karrosserie UND durch Spannungsschutzschalter in Form von 3 Steckdosenspannungsschutzschaltern, z. B. hier: --> Link Dort sind FI Schalter implementiert mit einer Fehlerstromschaltung von < 30 mA. Für mich als fast Laie war das einfacher als jede andere Lösung. Wenn man davon ausgeht, dass die entsprechenden Kabel den nötigen Querschnitt haben, ordentlich verlegt und dimensioniert sind........ Gibt es dann noch irgendwelche fachlichen Bedenken hier? Für Meldungen wäre ich sehr dankbar, denn am anderen Ende der Stromleitung hängt mit dem Ondulierstab meiner Holden auch deren Kopf. :ja: Felix52 :) Hi Felix, Gegen diese integrierten FI Steckdosen ist nichts gegen ein zu wenden! Hast du denn in der Org Installation kein FI drin gehabt? Ansonsten schreibst du ja nicht so viel wie und wo du womit den WR verbaut hast! Doch, auch bei mir sind FI-Schalter verbaut im "Landstrom-Bereich". Aber ich brauche aus obigen, vorher genannten Gründen einen höher belastbaren und separaten Stromkreis ab dem WR. :ja: Hallo. Hier wird ja viel geschrieben - aber damit kann ich leider nicht viel anfangen. Deshalb nochmal. Ich habe einen Wechselrichter 2000/4000 Watt. Über diesen möchte ich ab und zu (ohne festeinbau ) im Wohnmobil einen Föhn und eine Kaffeemaschine betreiben. Muss - und wenn ja wie - das Teil geerdet werden? Wobei ich mich auch frage, was eine Erdung an der Karosserie denn bringen sollte, ohne metallischen Bodenkontakt. Oder gibt es hier jemanden, der bei jeder Fahrpause einen Bodenerder am Parkplatz einschlägt, wenn die Frau ne Tasse Kaffee möchte? MfG Robert
Robert, wenn ich Deine Fragen so mal nachlese, solltest Du Dir wirklich mal die Mühe machen, hier die Suchfunktion in Anspruch zu nehmen. :ja: Nen 4.000 Wp WR immer wieder neu an- und abschließen? Da musst Du schon ein Auge auf die hoffentlich fachgemäßen gecrimpten Anschlüsse werfen....auf Dauer. Hast Du denn überhaupt ein Konzept? Du fragst nach "Solar" und transportablem "WR" usw. und beschwerst Dich, dass Du mit den Antworten nichts anfangen kannst. Sag doch einfach mal zuerst, was Du überhaupt als Grundlage hast. Was für einen EBL, welche Leistungsstärke Deiner Aufbaubatterie. Mal abgesehen davon, dass es hier um 230 V Wechselstrom geht, wäre meines Erachtens jeder weitere Hinweis hier aus dem Forum "gewagt". :wink: So viel noch einmal zu Deiner forschen Feststellung: "Hier wird ja viel geschrieben - aber damit kann ich leider nicht viel anfangen." Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. :ja: Felix52 :) , der Dir viel Erfolg wünscht
Bei diesen Dimensionen würde ich ebenfalls davon abraten, das Ganze dauerhaft transportabel zu gestalten. Das schlagen schon bei einem normalen Anschliessen kleine Fünkchen ;-) Wenn man dann bei dem ständigen An- und Abgeklemme nicht aufpasst, hat man schnell eine mobiles Schweissgerät an Bord.
Das habe ich, aber nichts gefunden.
Ich sprach von ab und zu - d.h. manchmal. - nicht von andauernt!
siehe vorherigen Satz.
Meine Frage nach "Solar" war etwas ganz anderes und hat mit dieser rein garnichts zu tun.
Sorry - aber was hat meine EBL und meine Batterie ( keine Sorge - die ist leistungsstark genug) mit meiner Ausgangsfrage nach einer evtl. Erdung des WR im Wohnmobil zu tun?
-- auch diese "Bemerkung" hättest du dir sparen können - mir sind die Gefahren von 230V durchaus bewußt - warum sonst frage ich hier denn nach?
nicht nur mir ist aufgefallen, daß hier viel geschrieben wurde, was mit meiner Frage nicht viel zu tun hat - darf man das nicht anmerken? quote="felix52"] Felix52 :) , der Dir viel Erfolg wünscht[/quote] Danke, werd ich haben - wenn auf meine konkrete Frage auch konkret geantwortet werden sollte MfG Robert
Hallo. Nochmal, ich hab nie was von dauerhaft gesagt. Vielleicht will ich ja erstmal testen, ob sich das mit dem Kaffe und föhnen mit dem Wechselrichter bewährt? MfG Robert
dann mach folgendes: schließ + an +, Masse an - und Erdung an Chassis an, koch dir einen Kaffee und fön dir die Haare und schreib dann hier über deine Erfahrungen dabei bin schon gespannt Moritz an Robert (JACKYONE) ich hatte es schon oben geschrieben, schließ den WR so an, wie es der Hersteller fordert, wird ja wohl in der Betriebs/Einbauanleitung stehen, dann bist Du, wenn auch nur rechtlich abgesichert, wenn es nicht wie erwartet klappt. Für einen Probelauf/ kannst Du das ggf. anders machen, aber dann halt mit entsprechendem elektrischem und rechtlichen Risiko. Du hälst uns hier dumm, keiner von uns weiß, welches Gerät du hast, kennt die interne Verdrahtung in diesem unbekannten Gerät, kennt die Spezifikationen Deiner Anlage, wie soll Dir hier ein wirklich fundierter Rat gegeben werden? Zum Thema Erdanker: Sollte man im Prinzip machen, ist aber das gleiche wie das Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung, des Überholverbotes, der zulGesMasse....... Thomas Bzgl. WR in Mobilen kann Erde nur Potentialausgleich zur Fahrzeugmasse bedeuten. Denn bei Spannungsunterschieden kriegt man eine gewischt. Die bd. Steckdosenpole im 230VAusgang des WR (auch Generator) sind anders als am Haushaltsnetz gleichwertig; Nachweis durch Spannungsprüfer, leuchtet bei beiden Polen. Im Haushaltsnetz nur bei einem (Phase), am 0-Leiter nicht. Am WR/Gen. ist ein FI sinnlos, wohin soll der Fehlerstrom fließen? Im Landstrom fließt er bei Gehäuseschluß nicht vollständig über 0-Leiter zurück, sondern die Differenz über Leiter/Körper zur Erde. Und üblich über 30mA unterbricht der FI. Will man einen WR/Gen. haushaltsstromähnlich machen, muß man einen Pol zum Nullleiter definieren.Dasselbe muß man machen, will man einen Generator an einen Haushaltnetz anschließen. Zum TE: Schließe Deinen WR ruhig wie oben geschildert mit geeignetem Material an Batt (+/-) an, Kabel-Dicke 25-35mm². Das WR-Gehäuse mit 4-6mm² an Fahrzg-Masse, diese Verbindung dient der Ableitung der Spannung, falls der defekte WR innen 230V auf Gehäuse schließt. Falls dieses Kabel nicht liegt, wirds zwischen WR-Gehäuse u. Chassis 230V-gefährlich, vor allen Dingen bei fliegender Nutzung des WR. Im Mobil ist das gesamte Chassis mit Aussen-PE u. mit allen Minus (Lima/Motor), Starter u. Service-Batts zum Potentialausgleich verbunden. Bei defekten Landstromanlagen (Rückleitung/Erde nicht niederohmig genug) kann das Chassis Spannung führen, beim drüberstreichen kribbelt es dann so in der Hand. Hier hilft evtl. Umpolen(CEE nicht möglich, außer man hat Schuko dazwischen), am sichersten echte Erdung des Chassis mit Spieß u. Starthilfekabel. Gr. Richi
...Hmm ... Natürlich über den schutzleiter am FI vorbei an den Generator zurück oder an die Erde! Beim Generator hab ich mir sagen lassen gibt es wohl unterschiedliche Geräte . Meiner ist auch sone 2x110v Krücke! Mein WR hat ebenfalls 2phasen. Da ich allerdings gegen den schutzleiter die Spannung messen kann müsste der FI funktionieren! Werde ich mal testen! Zur erdung des WR Gehäuses....! Mehr als die max WR Leistung kann dort nicht ab zu leiten sein, also bei 4kw sind 2,5qmm doch vollkommen io! Zudem die meisten Geräte nur für kleinere Kabel vorbereitet sind! Da ich gerade aktuell unseren neuen WR (seit 4 Jahren ohne FI und Erdung :eek: aber wenigstens mit einer gescheiten 300A Sicherung :-D ) wieder angeklemmt habe, kann ich unseren anschliessbaren Querschnitt auch mitteilen :schlaumeier: Der Cotek (3kW/6kW) hat eine Klemme für 10mm².
.... Nur für die Gehäuse-Erdung? :eek: Ja, ist ja auch ein richtig stabiles, vollständig aus ca. 3mm starkem Alu bestehendes Gehäuse :D So wie der Gerät: --> Link Der neue Gerät wird hoffentlich nie müde ;-) |
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