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Guten Abend, habe gerade einen Bericht im Fernsehen gesehen, der sich mit dem o.g. Thema befasst. Nach Meinung von Ärzten/Unfallforschern usw. sollten alle älteren Verkehrsteilnehmer ab einem gewissen Alter einen Fahrtest durchführen. Was haltet Ihr davon - betrifft ja auch uns Wohnmobilfahrer. Wer setzt z.B. das Alter, bzw. die Testkriterien fest? Fragen über Fragen! Lothar chicco, welches Alter ist -Gewisses Alter -? Die Pubertät ? Wenn man es am Alter , statt an der Leistungsfähigkeit festmachen will , fällt mir nur dieses ein . Das Sommerloch ist eigentlich vorbei , deshalb wundert mich dieser Beitrag . Statistisch sind die zwischen 16 und 25 diejenigen die immer noch die meisten Unfälle und die meisten Getöteten haben. Nicht zu verachten sind die 45 -55 jährigen , sie haben immer noch mehr als die 65 +. Damit will ich das nicht verniedlichen , aber du siehst , so einfach ist deine Frage nicht zu beantworten und den Sendern ist sie immer noch Sendezeit wert . Füllt somit so manches Loch . Negatives zieht immer . Giovanni. Das wird sich niemals durchsetzen, auch wenn es sinnvoll wäre, den Führerschein nur auf Zeit auszustellen. Aber gerade ältere Menschen sind häufig eine kaufkräftige Gruppe und das wäre ein herber Schlag für unsere Wirtschaft, wenn diese nicht mehr Autofahren dürften. Ich würde ab Mitte 50 einen regelmäßigen Fürerscheinsehtest befürworten. :ja: :flop: Dagegen. Freiwillig wäre OK, aber verordnet geht gar nicht! :bindagegen: Ist doch bloß wieder Geldschneiderei! z.B ab 65 Jahre sollten alle die Autofahren jährlich einen Sehtest machen um sicher zu sein, dass der graue Star nicht schon auf dem Vormarsch ist, die OP (ich habe sie gerade hinter micht gebracht) ist kein Problem, tut nicht weh, aber ne neue Linse bringt sehr viel Sehkraft zurück rainer
Bist du Optiker oder Augenarzt :?: Der Sehtest scheint tatsächlich wichtig zu sein. Das Gespräch hatte ich mit meinem Optiker auch schon Grundsätzlich halte ich Prüfungen ab 65 für gar nicht so falsch viele schätzen sich ab ungefähr dem alter schon falsch ein, neue Verkehrsregelungen werden von älteren Semestern gar nicht angenommen. Siehe Kreiselregelung. Die, die ich so mit falschemVerhalten beobachte, sind fast ausschließlich Ü60 er Problem ist nur, alle halten dann so herrlich die Taschen auf. Wenn das ganze für kleines Geld oder einfach mal was für lau wäre, würde niemand meckern. Schade eigentlich Wir hatten hier in der Straße schon zwei Leute, Ü 80 die wir wirklich auf Händen und Knien angefleht haben, den Lappen abzugeben. Völlig fahruntaglich aber total beratungsresistent Warum Tests nur für ältere Menschen? Also ich persönlich finde die Regelung in den USA nicht so schlecht, dort muss jeder alle 2 Jahre zu einem kurzen Test, egal wie alt. Damit werden dann wenigstens die Menschen mit wirklichen Einschränkungen, z.b. nicht korrigierte Sehfehler, steifes Bein, amputierte Gliedmassen, psychotisch usw. nachgetestet und können, wenn überhaupt, nur noch mit bestimmten Auflagen fahren. Bei uns darf jeder, egal wie alt, egal wie krank und eingeschränkt, seinen Führerschein weiter behalten, solange nichts passiert. Unsere Nachbarin, stark dement, war nicht mehr in der Lage alleine zu leben, wußte nicht wo sie wohnt usw, trotzdem ist sie Auto gefahren. Wir haben es bei der Polizei gemeldet, die Auskunft war, solange nichts passiert, können sie nichts tun. Anja Seh- und Reaktionsvermögen lassen mit zunehmendem Alter(nachweisbar?) nach bin auch für regelmäßige Überprüfung ... um niemanden zu benachteiligen oder zu bevorzugen hätte ich nichts gegen Führerschein auf Zeit, analog der LKW Fahrer gern alle 5 Jahre eine Überprüfung USA ist kein Masstab, die haben ja kein Perso und irgend wie müssen die auch Ihr Volk zählen... :lach: Da wird auch keine wirkliche Prüfung gemacht oder so, man muss nur rechtzeitig hin und verlängern. Und gefälschte Führerscheine machen die Kids nebenbei - ist eine Art Volkssport, um an Bier heranzukommen oder in die Disco / Konzert eingelassen zu werden. Ist nicht das, was sich unsere gründliche deutsche Beamtenseele erträumt.
Würdest Du über die von mir gemachten Erfahrungen in diesem Bereich verfügen wäre Deine Meinung vermutlich eine Andere. Grundsätzlich bin ich aber mit Dir einer Meinung. So wenig Reglementierung wie möglich! Es sollte sein wie bei der Luftfahrt: ab Mitte 50 regelmäßiger gesundheitlicher Check-up! Dazu Sehtest, Reaktionstest, Kenntnis der gängigen und neuen Verkehrsregeln, regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse. Was das mit Geschäftemacherei zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. PS: Ich bin 68 Jahre alt...
Kitty, ein normaler amtlicher Führerscheinsehtest kostet 6,43€. Das sollte jeder Kraftfahrer übrig haben. :ja: Mich hat im Frühjahr ein älterer Herr mit Diagnose MS angefahren. Ich saß auf dem Motorrad und er hat mir die Vorfahrt genommen als er aus einer Werksausfahrt fuhr. Obwohl ich beim Bremsen zum Stillstand kam ist er weitergefahren und hat mich abgeworfen. Die Polizei nahm vor Ort gleich einen Alco-Test vor, da er betrunken wirkte. War er aber nicht. Nur eben durch seine Krankheit so behindert, daß er gar nicht aussteigen konnte. Meine Nachfrage bei seiner Versicherung ergab, daß ihr die Erkrankung ihres Versicherungsnehmers gar nicht bekannt war. Folgen für ihn (und damit für die Allgemeinheit) sind mir leider nicht bekannt. Eine regelmäßige Kontrolle bei allen Kraftfahrern würde ich seither auch befürworten. Richy Wenn ältere Herrschaften einen Betreuer bekommen und entmündigt werden, ist der FS eh futsch. Solange sie aber im Besitz ihrer Geistigen Fähigkeiten und mündig sind, haben sie das Recht selbst zu entscheiden, wann mit dem Fahren Schluß ist. Mobilität ist für den Menschen sehr wichtig für ein selbstbestimmtes Leben, wenn man den Herrschaften den Lappen entzieht, grenzt man sie aus und sie vereinsamen und bauen ganz schnell ab. Ich bin froh, dass in meiner Verwandschaft noch bis ins hohe Alter selbst gefahren wird und sie so fit bleibt. hallo xbmcg
Spannend wo du deine Infos her hast. Ich habe in den USA gelebt und meinen Führerschein 2 mal verlängern lassen. Da wurde ich jedesmal getestet und schwere Einschränkungen wären definitiv aufgefallen. Einfach so verlängern ist nicht. Zudem ging es auch nicht um die Fälschung von Führerscheinen oder den Ersatz als Personalausweis, sondern um Fahrtests für ältere Menschen. Fälschen kann man die deutschen Führerscheine genauso, in China haben sie die auf dem Markt für umgerechnet 5 Euro verkauft. Anja
und wieder frage ich mich, wo du die Infos her hast. Entmündigung gibt es schon lange nicht mehr. Eine Betreuung bekommt nicht jeder, der nicht mehr im Besitz seiner geistigen Fähigkeiten ist und beinhaltet bestimmte Bereiche und die werden vom Gericht festgelegt. Die Betreuung hat mir dem Führerschein nichts zu tun. Es gibt z.b. auch Betreuung nur für die Finanzen oder nur für die Gesundheitsfürsorge usw. Hallo richy, vielen Dank für Deinen Beitrag! Meine Lizenz als Privat-Pilot für Hubschrauber bedingt, dass ich jährlich komplett überprüft werde. Sollte auch nur die geringste Störung bestehen, wird mir meine Lizenz sofort entzogen. Was ist daran so schlimm, dass dies (bei der heutigen Verkehrsdichte) im Straßenverkehr ebenfalls so gehandhabt wird? Wer ein Wohn- oder Reisemobil bewegt, welches zwischen EUR 50.000 und 200.000 kostet und nicht das Geld für eine derartige jährliche Überprüfung aufbringen kann, der gehört nicht auf die Straße! Eine Behinderung ist kein Grund jemanden vom Straßenverkehr auszuschließen. Wer soll denn sonst auf den so gekennzeichneten Parkplätzen parken? Flugverkehr ist eine ganz andere Nummer, bei Berufsverkehr sehe ich es auch ein (LKW Fahrer, Personenbeförderung)... Soll man Schwangere ebenfalls das Autofahren verbieten, weil sie hormonell in anderen Umständen sind? Oder Rauchern, die sind beim Fahren vielleicht abgelenkt, weil sie die Asche aus dem Fenster klopfen... Ich finde es gut so wie es ist, es bedarf keiner neuen Regelung. Und auch ich war früher anderer Meinung. Ich gebe es zu. Aber muß erst jemand zu Schaden kommen bevor eingegriffen wird? Das ist doch das Pferd von hinten aufgezäumt. Ich weiß nicht, wie ein selbstbestimmtes Leben (bzgl. Gesundheitstests) mit der Unversehrtheit der übrigen Verkehrsteilnehmer in Einklang zu bringen ist. Jeder, den es unverschuldet erwischt, wird seine Meinung spätestens dann ändern. Gut, wenn es dann "nur" glimpflich abgeht. Und Mobilität beschränkt sich schließlich nicht nur auf das eigenständige Führen eines Kraftfahrzeugs. So etwas nenne ich Polemik Richy kitally.......und wie ist das beim Fahren mit Anhänger???? :lol: :lol: :lol:
Ganz tolle Argumentation. :roll: Aber treffend!
Mein Nachbar ist seit drei Jahren arbeitslos und kann sich kaum was leisten. Willst du dem erklären, keine Kohle-Lappen abgeben?
UND : ohne Lappen - keine Kohle ... :roll: (jedenfalls ganz oft so ... ) UND : Prüfung nur für Womo-Lenker von hochpreisigen Fahrzeugen ... oder was :roll: Alles Quatsch hoch drei :!: ??? Sorry,- aber ich versteh nicht was Du mir sagen möchtest. Es geht um die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit. Wer fahruntüchtig ist, ist ein potentieller Unvallverursacher! Egal ob durch Behinderung, Alter oder Alkohol oder, oder, oder. Und selbstverständlich ist nicht ein jeder Behinderter fahruntüchtig!!! Aber genau das soll ja bei einer Untersuchung überprüft werden. Egal wie alt, welches Geschlecht. Richy Das mit dem Unvall nehme ich zurück. ich meinte natürlich Unfall!!! Au weia Ich hätte da einen anderen Vorschlag: Wenn die betroffene Altersgruppe ein Fahrsicherheitstrainig vorweist ist die Nachprüfung vom Tisch - Vorteil wäre das man seine Fahrtüchtigkeit nachweist und auch noch etwas lernt, nämlich sein Fahrzeug im Grenzbereich zu beherrschen. Mit driftendem Bernd Ich selbst glaube nicht, dass je ein Gesetz in dieser Richtung kommt. Die Partei, die das gesetzlich verordnen würde, wäre bei der nächsten Wahl aus dem Rennen (die Rentner/innen sind eine starke Macht).
RichyG Lies doch mal was ich zitiert habe. "..........nicht das Geld für eine derartige jährliche Überprüfung aufbringen kann, der gehört nicht auf die Straße!" Hmm schwieriges Thema. Ich wäre dafür. Hab eine Bekannte, die in einer Autofirma arbeitet. Jetzt und im Frühjahr ist besonders viel zu tun, wegen Reifenwechsel. Sie kann auch manchmal nur den Kopf schütteln, wer sich noch alles zutraut ein Auto zu bewegen. Es ist halt mal so, dass die Sehkraft, die Reaktionsfähigkeit und die Kraft mit zunehmenden Alter nachlässt. Bei manchem mehr, bei andren weniger. Auch fehlt oftmals die Einsicht, manche sind halt auch störrisch. Da würde ein freiwilliger Test nix nutzen. Deshalb bin ich dafür ab ungefähr 60 einen Test einzuführen. Das sollte mir die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer und mir wert sein. Natürlich verursachen junge Autofahrer mehr Unfälle, aber das liegt nicht an körperlichen Gebrechen, sondern an fehlender Fahrpraxis und Selbstüberschätzung. Eine gerechte Lösung für alle wird es nicht geben können. Finde ich auch nen guten Vorschlag. Nur die Teilnahme alleine reicht nicht. Das Training muß natürlich auch bestanden werden. Ansonsten schon mal ein großer Schritt in die richtige Richtung Richy Viele Berufsgruppen müssen sich sowieso jetzt auch schon regelmäßig checken lassen, die werden auch nicht gefragt, ob sie es wollen. Ab einem gewissen Alter einen turnusmäßigen Check machen zu lassen, finde ich nicht mal schlecht. Es dient ja auch der eigenen Sicherheit. Eine Nachprüfung halte ich eigentlich für überflüssig. Der Gesundheits Check sollte völlig ausreichen. Ältere Verkehrsteilnehmer verfügen in aller Regel über ein gerüttet Maß an Erfahrung und Vorsicht. Damit kann ohne weiteres das Eine oder Andere kleine Defizit wett gemacht werden. RichyG Lies doch mal was ich zitiert habe. "..........nicht das Geld für eine derartige jährliche Überprüfung aufbringen kann, der gehört nicht auf die Straße!"[/quote] Aber es geht doch hier nicht um mittellose Arbeitslose denen der FS abgenommen werden soll. Es geht doch darum, fahruntüchtigen Mitmenschen die Fahrerlaubnis ggf. zu entziehen. Richy Eine Verbindung mit dem Gesundheits Check wird wahrscheinlich am Datenschutz scheitern müssen. Auch sind beim s.g. Gesundheits Check keine Reaktionsprüfungen enthalten. Ich glaube nicht, daß sich die Ärzte hier in die Pflicht nehmen lassen. Richy
Ich muß alle fünf Jahre meine P-Scheine verlängern, und zwar bei einem Verkehrsmediziner. Da ist sehr wohl alles dabei bis zum Urintest. Der normale Gesundheits Check wird mitnichten bei einem Verkehrsmediziner durchgeführt sondern in der Regel beim Hausarzt. Und die meinte ich auch. Richy "Alles Quatsch hoch drei" - solche Postings habe ich befürchtet. Es geht bei unserer Diskussion doch darum, dass der älter werdende Mensch gewissen natürlichen Einschränkungen unterworfen wird (Sehkraft, Reaktionsschnelligkeit, allgemeiner Gesundheitszustand, Kenntnisse der neuesten Verkehrsregelungen usw.). Dass dies bei der heutigen Verkehrsdichte einen anderen Stellenwert einnimmt als noch vor 50 oder 60 Jahren wird wohl niemand ernsthaft bestreiten wollen. Also: Was spricht dagegen, dass beim TÜV, den Fahrschulen (oder sonst wo) Möglichkeiten zur Überprüfung der Fahrtauglichkeit geschaffen werden? Ach, du glaubst, sollte diese Regelung kommen, reicht ein Attest von deinem Freund dem Hausarzt? Geht aber nicht bei jedem Hausarzt. Der muss dafür die Anerkennung haben. Habe ich erst kürzlich bei der Verlängerung meines LKW Führerscheins erfahren müssen. Und der Test beim Augenarzt ist auch nicht ganz ohne....muss man sich schon etwas konzentrieren. Kann nicht editieren, bezog sich auf RichyG Der neue Plastik Führerschein wird nur noch 15 Jahre gültig sein . Ich Wette das im Alter die Verlängerung ein Ärztliches Attest von unserer Regierung vorgeschrieben wird . Sie reden sich zwar noch raus , mit dem Passbild , das es nicht zu alt wird , aber wer´s glaubt wird Selig . Chypie Servus Ich als Berufskraftfahrer wurde nie gefragt ob ich einverstanden bin mit einem Check ab 45. Es wurde beschlossen und gilt somit. Auch darf ich nicht zu meinem Hausarzt gehen selbst wenn er dafür geschult wäre. Auch wurde ich nicht gefragt ob ich alle 5 Jahre verpflichtend die sogenannten und allseits beliebten Module will , wo es uA. um so wichtige Dinge wie Ernährung im Job, den Sozialvorschriften ( die ich sowieso kennen muß) und um Ladungssicherung ( die ich jeden Tag mache und als Profi sowieso wissen muß) lerne , ich 5 Einheiten zu je 8 Stunden. Freiwillig und ohne Bezahlung am sowieso kurzen Wochenende abdrücken muß. Da ich aber gerne arbeite muß ich mich dem fügen.... zumindest bis ich im Lotto gewinne :D Gesundheitsuntersuchung finde ich ok und befürworte es .....dazu gleich kurze überprüfung der Vorrangregeln und ein paar Kreuzungsbeispiele ebenfalls , wenn man 200.000km im Jahr auf der Straße ist sieht man so einiges. Meine Meinung ..... ich denke über kurz oder lang wird sowas auch kommen. |
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