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Hallo, wir wollen vom reparaturanfälligen VW Bus um- bzw. aufsteigen und haben uns letztes Wochenende verschiedene Kastenwagen angeschaut. Einen Fiat können wir uns dank des schicken Facelifts vorstellen, ein 5,4 Meter würde uns reichen, komfortabler als im VW wird es auf jeden Fall. Mögliche Modelle für uns: Roadcamp R oder Westfalia Amundsen. Allerdings ist uns beim Betreten ein von verschiedenen Pössl-Fahrzeugen ein doch ziemlich starker Chemiegeruch aufgefallen. Hat ganz schön in der Nase gebissen. Deshalb meine Frage: Ist das nach ein paar Mal auslüften weg oder muss man sich daran gewöhnen? Der Westfalia roch hingegen nicht. Viele Moin Tschick, gute Frage! Der Jürgen, unser Pössl-Experte, wird dazu sicher was sagen können! :wink: Wenn Du schreibst, dass der starke Chemiegeruch sogar in der Nase gebissen hat, dann geht das über den "normalen" Geruch hinaus, den ein neues Fahrzeug i.d.R. "verströmt", der aber nach ein paar Tagen bzw. ein paar mal ausgiebig Lüften weg ist. Hmmm ein starker Chemiegeruch ist seltsam. Das ein neues Womo "neu" riecht ist ja normal aber in der Nase beißen darf es eigentlich nicht. Jetzt ist das empfinden natürlich sehr subjektiv und jeder empfindet es anders. Grundsätzlich sollte das aber nach gutem Lüften und Nutzen des Womos schnell verschwunden sein. Die Kunststoffe alleine vom Fahrzeug dünsten ja schon noch aus. Dazu kommt dann noch der Ausbau. Das es bei einem Neufahrzeug aber so extrem riechen soll das es in der Nase beißt ist eher nicht normal. Vielleicht einfach noch mal einen anderen Roadcamp als Neuwagen ansehen und proberiechen. Der Geruch sollte nicht anders sein als beim Westfalia auch da die Materialien ähnlich bis gleich sind. Wenn man sich vor Augen hält, wie viele Möbel aus welchen Materialien auf wie engem Raum verbaut sind, ist das vermutlich alles nicht wirklich gesund. Inwieweit da Lüften kurzfristig wirklich hilft, weiß ich nicht. Kollegen von mir hatten sich vor ein paar Jahren ein neues Roller-Womo gekauft, sie haben ein Jahr lang über Kopfschmerzen geklagt und deswegen dann das Mobil verkauft. Ich denke jeder reagiert unterschiedlich auf Gerüche, wenn mir das vor dem Kauf in der Nase beißt, würde ich auch zuerst woanders "reinriechen" und im Zweifelsfall nicht kaufen. Hallo Tschik, wir haben unseren Pössl 2 Win seit 2 Monaten. Kurz nach dem Kauf haben wir eine größere Tour für 2 Wochen unternommen. Der Neuwagengeruch ist eigentlich fasst weg. Zu Hause lüfte ich wann immer es geht. No Problem. Gerhard Hallo Tsching, irgendwie erinnert mich Deine Frage an den Witz: "Wann enden die Flitterwochen?" Antwort: Die Flitterwochen enden dann, wenn die neu verheiratete Ehefrau zum ersten Mal in Anwesenheit des Angetrauten laut und deutlich furzt...
Umgekehrt etwa nicht? :D Merkwürdig ist: Westfalia riecht nicht... evtl. ein Vorführwagen, der schon ausgelüftet ist? Waren die Pössls "frisch vom Werk"? Hallo Thomas, nein, umgekehrt nicht! Sie, die Angetraute, beendet die Flitterwochen... PS: Es gibt Dinge, die entziehen sich der Gleichberechtigung.
Hallo Tschik, wir haben unseren Pössl Roadcruiser FR Ende März bekommen, da war er ca. 5 Tage aus dem Werk raus. Nach ca. 3 Tage haben wir den Neuwagengeruch fast nicht mehr wahrgenommen und spätestens nach unserer ersten Tour im April war nichts mehr zu riechen. Danach war es "unser" Kasten und der hatte auch unseren Geruch. :wein: :roll: Moin, ich liebe den Neukastengeruch,könnte meine Nase in jede Ecke stecken... Beim Lesen dachte ich,man der hat Sorgen. Unser Pössl war auch werksfrisch,wir sind 3 Wochen später nach Südfrankreich gefahren,an den Duft kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Bilder gibt es auf meiner Webseite. Rudi Ich hatte einen nietnagelneuen Campscout aus der gleichen Schmiede, wo auch der Pössl das Licht der Welt entdeckt. Das roch angenehm nach Neuwagen, nicht nach scharfer Chemie. Ich würde mal den Verkäufer fragen, was ihm ausgelaufen ist. Vielleicht sind es Kleber, die ausdünsten. Wir hatten das neulich in einem Büroneubau. Das ist den Teppichklebern der Kleber ausgegangen kurz vor Ende der Arbeiten. Für die letzten beiden Büros haben die einen Kleber aus einem Baumarkt geholt. Der konnte zwar genauso gut verarbeitet werden, stinkt aber jetzt nach 6 Monaten immer noch bestialisch, trotz ständiger Lüftung der Räume. Vielleicht hat haben die auch diesen Kleber...... Hallo, ein Freund von mir ist als Lehrer mit 55 pensioniert worden. Er war durch den Teppichbodenkleber in der Schule „krank“ geworden. Bei Wohnmobilen habe ich auf den Messen, keine großen Gerüche bemerkt. Aber auf der Bootsmesse in Düsseldorf stinken doch viele Boote nach neuem Laminat. Und zwar widerlich. Da bekommt man nur vom Besichtigen schon Kopfschmerzen. Rudi Hallo, vielen Dank für die Antworten, wenn auch bei einigen Kommentatoren überraschende Ignoranz gegenüber dem Thema vorzuherrschen scheint. Beim Möbel- oder Hausbau wird eine möglichst schadstofffreie Produktion schon seit langer Zeit zumindest diskutiert, kein Matratzentest ohne Analyse der Ausdünstungen. Nur beim Wohnmobilkauf spielt das Thema keine Rolle? In dem Auto sitze ich sicherlich nicht so oft wie in meiner Wohnung. Aber ein paar Wochen, bei einigen Vielreisenden sogar Monate im Jahr sind auch schon der Rede wert. Manche sind weniger empfindlich, andere mehr, zum Beispiel durch Asthma o.ä. Ein Bio-Wohnmobil aus Holz oder Fachwerk :mrgreen: muss man nicht gleich erwarten. Aber dass auch in Prospekten oder Tests Ausdünstungen keine Rolle spielen, verwundert schon. Da viele sich an der Formulierung "Geruch beißt in der Nase" gestört haben, will ich aber doch ein wenig zurück rudern: Ob es tatsächlich gebissen hat, weiß ich nicht mehr so genau, vor Gericht würde ich es nicht wiederholen. Ich wollte verdeutlichen, wie sehr es mich gestört hat, so sehr, dass die Kaufentscheidung davon abhängen kann. Wenn der Geruch nach ein paar Tagen oder Wochen verschwindet, wäre es aber nicht so dramatisch. Hallo. Tschik, ich meine, dass Ökotest vor einigen Jahren mal Freizeitmobile auf gesundheitsschädliche Belastungen untersucht hat. Vll. findest Du hierzu noch etwas über Suchmaschinen im Netz. Hallo, also, bei "beißendem" Geruch würde ich auf Formaldehyd aus den Möbelplatten tippen. Aber auch die Kleber und sonstigen Materialien dünsten aus. Wir haben hier schon Raumluftgutachten von Wohnwagen gemacht, deren Besitzer gesundheitliche Symptome hatten. Das ist aber wie oben schon geschrieben sehr stark abhängig vom Empfinden des Einzelnen. Wenn es mich aber derart stören würde käme ein Kauf für mich nicht in Frage.
Guter Hinweis Karsten, danke! Leider ist der Test von 2001: --> Link Hier ist ein Bericht darüber auf einer privaten HP: --> Link Der Geruch kann übringens nicht nur aus den Möbeln, sondern auch aus den Matratzen kommen. .....grundsätzlich ist es so, dass Fahrzeuge - egal welcher Bauart - nicht zu stinken haben (hierzu gibt es inzwischen EU-Normen). Im Falle eines Wohnmobils ist dieses Thema besonders kritisch, da die Exposition i.A. über einen deutlich längeren Zeitraum (schlafen, reisen und wohnen!!) stattfindet, als beispielsweise bei einem PKW. So ist der sog. MAK-Wert (=maximale Arbeitsplatzkonzentration mit den Parametern Intensität und zeitliche Einwirkung) deutlich schneller überschritten und Gesundheitsgefährdungen vorprogrammiert. Die Stoffe, die Stinken können, sind i-A. Weichmacher aus Kunststoffen, Lösungsmittel aus Klebern oder Farben, leider oft auch noch PAK's (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) und...Formaldehyd, dass immer noch Verwendung findet, obwohl krebserregend! Bei der hier vorgetragenen Wirkung "stechender Geruch" ist Formaldehyd naheliegend und Vorsicht geboten, zumal dieser Stoff - auch wenn man ihn nicht mehr riechen sollte - auch über einen langen Zeitraum immer noch ausdünsten kann! Was tun? Wer ganz sicher gehen will, lässt eine Raumluftprobe nehmen und analysieren, hier gibt es die verschiedensten Anbieter. Das ist nicht ganz billig (mehrere hundert Euro) und natürlich im Rahmen der Kaufentscheidung kaum umsetzbar. Hier würde ich, wenn es denn dieses Fahrzeug sein sollte, einen Passus im Kaufvertrag aufnehmen, der Emissionsfreiheit nach den gültigen Richtlinien garantiert und damit den Weg einer Rückabwicklung - falls es dann doch dauerhaft stinkt - offen hält. Harald Hallo, angedeutet habe ich das ja schon, ich glaube nicht, dass das Formaldehyd Ausdünstungen von Möbeln sind. Ich tippe auf ein GFK Laminat. Wie man das bei neuen Booten auch riechen kann. Das verflüchtigt sich. Es lässt sich auch nicht vermeiden. Rudi
Hallo Rudi, da hast Du sicher recht. Zumal Formaldehyd schon seit Jahren in Spanplatten nicht mehr verwendet werden darf. Die meisten Möbel werden zudem aus Sperrholz gefertigt. Ich möchte jetzt auch das Thema nicht verharmlosen, dennoch bin ich sicher, dass wenn man die Kiste ein, zwei Tage gründlich durchlüftet, sich die möglichen Schadstoffe verflüchtigt haben. Selbst Matratzen für zu Hause, soll man nach dem Auspacken zwei Tage auslüften lassen, bevor man sie ihrem Zweck entsprechend verwendet... Roman Hallo, ein oder zwei Tage werden wohl nicht reichen. Die Autos stehen beim Händler ja meist schon ein paar Wochen auf dem Hof, trotzdem riechen sie teilweise noch. Ohne jetzt alles gelesen zu haben. Unser Pössl hat damals auch zu Beginn gestunken. Ursache waren hauptsächlich die PVC Rollos. Ich habe einfach alle Rollos geschlossen, Dachluken geöffnet und die Heizung auf höchster Stufe angemacht und das Fahrzeug verlassen. Ein paar Stunden später nochmal richtig gelüftet und es wurde schon viel besser. 2-3 mal das ganze wiederholt und es war vorbei mit dem Gestank.... Viel Erfolg.... bei uns riecht nix, und hat auch nix gerochen :eek: Hendy07 Hallo, wir haben unseren Globescout neu vom Band im April erhalten. Da gab es keinen beißenden Geruch. Er roch nach Neufahrzeug, wie jedes Neufahrzeug. Der Geruch war aber schnell verflogen. Friedhelm Auch unser Roadcruiser roch neu, aber nicht beißend nach Chemie. Ich denke, da war etwas lose und wurde mit üblichen Kleber oder Farbe repariert. , Gerd
Ausdünstungen aus GFK Laminat sind entweder Styrole oder Aceton, nicht Formaldehyd! Styrol stinkt zwar nachhaltig und penetrant (der Geruch bleibt z.B. auch lange in den Kleidern hängen), ist aber üblicherweise nie stechend oder beissend, wie hier beschrieben. Das angesprochene Verbot schließt nicht (auch nicht automatisch bei Sperrholzplatten) noch einen Anteil an Formaldehyd aus! Es kommt darauf an, woher die Möbelbauplatten stammen (je billiger, desto größer die Chance dieses Stoffes in der Platte). Des weiteren wird im Möbelbau auch heute noch ein geringer Anteil toleriert und daher vermieden, Holzkanten offen zu lassen (Umleimer, Versiegelung, etc.) Die Idee mit den Rollladen ist auch nicht abwegig - diese können wahrhaftig penetrant emittieren (Weichmacher lassen grüßen)! Die im Beitrag genannte Abhilfe ist eine Möglichkeit - wegschmeißen besser :mrgreen: :wink: Harald Ich find das Thema jetzt so dass man das gleich verspötten muss. Gestern war ich in verschiedenen Hymer Mobilen bei einem Händler, meine Begleitung und ich haben es nicht lange in den Mobilen ausgehalten. Der Geruch war echt schlimm, direkt leichte Kopfschmerzen bekommen. Irgendwann verfliegt der Geruch in der Regel, aber wahrscheinlich will man gar nicht so genau wissen, was da alles so ausgedünstet wird... Man soll bei dem Thema Schadstoffe und Gerüche vorsichtig sein. Es wird hier oft unterstellt dass ein Geruch per se auf Schadstoffe hinweist. Ein Beispiel hierzu: Speziell bei den Teppichklebstoffen war bei der Umstellung von Lösemittelhaltigen Kunstharzklebstoffen auf Dispersionen eine hohe Geruchsbelästigung festzustellen die nicht von Schadstoffen sondern von natürlichen Harzen und Klebstoffbestandteilen kam. Im Anschluss an diese Umstellungen häuften sich die "Krankheitssymtome" derart dass die Industrie wieder vermehrt auf synthetische Bestandteile auswich... Was die "übrigen" Schadstoffe betrifft... Es kommt auf die Konzentration und die Expositionsart an... Beispiel: Asbest (stark Krebserregend) ist ein Naturstoff und kommt in der normalen Atemluft mit ca. 50 Fasern/m³ vor... Selbst auf der Zugspitze lassen sich die 50 Fasern / m³ nachweisen... Jeder atmet also täglich zig dieser Fasern ein und überlebt das in der Regel... Schneidet man nun dieses Material - wissend oder unwissend - mit der Flex so werden hierbei ca. 20mio Fasern / m³ Luft freigesetzt... D.h. man atmet in einem Atemzug mehr Fasern ein als man in einem ganzen Leben einatmen würde... Jetzt steigt das Risiko daran zu erkranken extrem stark an... Bei einem Europäischen Hersteller für Wohnmobile dürften die verwendeten Materialen durchweg in Ihrer Verwendung geprüft sein. Einziges Problem hierbei stellt i.d.R die manuelle Verarbeitung dar. Man kann bei der Produktion - wir reden von Handarbeit - Verarbeitungsfehler und Wechselwirkungen nicht ausschliessen. Andererseits ist es hoch kompliziert einem Geruch einen Stoff oder einer Stoffgruppe zuzuordnen... Formaldehyde sind üblicherweise Geruchslos, bei PAK haltigen Klebstoffen kann man u.U. das Basismaterial - Teeröl - geruchstypisch bestimmen. Speziell im Lackbereich kann es auch durch Ausdünstungen von Essig-, Fett- oder Alkoholsubstanzen zu "beissenden" Gerüchen kommen... zu den kranken Beamten: In keiner Gesellschaftgruppe ist die Zahl der Erkrankten durch Schadstoffe so hoch wie bei den Beamten, insbesondere bei den Lehrern scheiden 60% wegen Dienstunfähigkeit vorzeitig aus... Interessanterweise sind es bei den Verarbeitenden Arbeitern lediglich 18%... Thomas
....das hat - soweit ich den Thread verfolgt habe, keiner behauptet ....
....das hatte ich versucht, am Unterschied des Beispiels zwischen dem langzeitigen Aufenthalt in einem Wohnmobil und der gewöhnlichen Fahrt in einem PKW darzustellen ...
....Formaldehyde führen schon in geringen Konzentrationen genau zu den hier vorgetragenen "beissenden/ stechenden" Gerüchen bzw. Empfindungen und können auch zu Kopfschmerzen führen. "Geruchstypisch" ist in PAK - haltigen Stoffen das Naphtalin als leichtflüchtiger Bestandteil, nicht die Teeröle. Die sind Abfallprodukte aus der Kokerei und setzen sich aus allen Bestandteilen der leicht-, mittel- und schwerflüchtigen PAK-haltigen Destillate zusammen. Ich gehe davon aus und hoffe sehr, dass solche Rückstände in keinem der von uns geliebten WoMos Verwendung finden!
...da fehlt mir jetzt etwas der Bezug zum Thema "wie lange riecht ein Pössl?" Aber das mag ja an mir liegen - nichts für ungut :wink: Harald
Ich dachte dass mit "Chemiegeruch" ein Schadstoff gemeit war...
Da haste völlig Recht...
Naphtalin ist beim PAK das "geringere" Problem da leichtflüchtig... Es kommt dort wo viel Verkehr ist konzentriert vor ist aber speziell bei den PAKs das "geringere" Übel... Schlimmer sind PAKs die fest gebunden sind und durch Beschädigungen (defekte Parkettkleber) an den Hausstaub abgegeben und durch die Atmung aufgenommen werden... Oder aber die PAKs die wir jeden Tag anfassen und einatmen... China Kugelschreiber mit Gummierungen, Schuhe, Schuhabrieb, Werkzeug, Lenkräder und Schaltknaufe usw... Garantiert ist an jedem Wohnmobil mind 4x ein Bauteil mit PAK anteil montiert... Die Reifen... :-) Der gesetzliche Grenzwert für PAK haltige Weichmacher liegt bei 0,5mg/kg... Ab dem 1.1.2016 :-) Thomas Hallo, es gibt eine neue Studie, die davor warnt, Kleinkinder auf neuen Fußböden krabbeln zu lassen: --> Link Es hat jetzt nicht direkt etwas mit Pössl-Wohnmobilen zu tun. Aber es zeigt, dass es immer noch Einrichtungsmaterialien gibt, die man als durchaus bedenklich ansehen muss. Dass neues Laminat oder neuer Teppichboden Babys krank machen kann, hätte ich nicht gedacht... In der neuen RMI 01/2015 ist ein Bericht über einen mit natürlichen Materialien ausgebauten Kastenwagen. Hersteller ist die Firma Natürliche Reisemobile in Ottensoos. --> Link .....Naturholz allein macht noch nicht "natürlich" ! Es hat mal Zeiten gegeben, wo teilweise genau diese Ausbauten in Häusern mit zu denen gehörten, die am meisten emittierten (mussten später wegen aggressiver Holzschutzmittel in Einzelfällen sogar abgerissen werden) Könnte mir auch vorstellen, dass ein solcher Ausbau relativ schnell sehr unschön aussehen kann. Das Fichtenholz vergilbt schnell und ist sehr empfänglich für Gebrauchsspuren aller Art! Harald
Ich ehrlich gesagt auch nicht...heute denke ich, mein Gott war ich damals naiv... Ich wollte mir vor gut 35 Jahren in meiner ersten eigenen Wohnung was gutes tun und habe im Schlafzimmer einen Teppichboden aus Baumwolle verlegt. Nun hatte die Hütte damals ein Problem mit klitzekleinen Käfern (sog. "Diebkäfer"). Sie liefen überall rum, nur auf dem Boden im Schlafzimmer starben sei reihenweise....Ich brauchte etwas, bis der Groschen fiel..... :wink: Roman Unser Pössl Roadcruiser riecht nach fast 2 Monaten immer noch ein bisschen typisch Neuwagen, wenn ich nach einer Woche oder so das Fahrzeug aufschliesse. Aber wir finden es absolut nicht unangenehm und gebissen hat der Geruch uns nie. Von daher denke ich, dass da irgendwas mit den Klebern nicht ganz geheuer ist.
Moderne Böden enthalten weder Styrol noch VOCs im velegten Zustand... Die Zeitschrift benennt auch keine Quellen für solche Stoffe, der Fussboden wird nur "verdächtigt"... Übrigens: Der Fachverleger um die Ecke darf NUR bauaufsichtlich zugelassene Produkte verlegen und verarbeiten, der Baumarkt hingegen darf jeden Chinakram verkaufen, auch ohne Zulassung... Es ist die Summe aus versch. Stoffen die einen Raum "kritisch" macht... Kommt das Kind wird i.d.R das Kinderzimmer komplett renoviert und sofort bezogen... Neue Möbel, Decken, Farben, Tapeten, Spielzeug, Wickelunterlagen usw enthalten durchweg Stoffe die in zulässigen Mengen ausdünsten... Addiert man diese Mengen dann überschreitet man i.d.R die kritischen Grenzen... Thomas
Bio-Reisemobile? Da ist ja schräg. Die müssen dann aber mindestens mit Salatöl fahren. Ich würde sagen, das einzige natürliche Reisemobil wäre das hier: --> Link Wieviel schneller fährt ein schwarz lackiertes WoMo bei Dunkelheit als ein weiß oder gelb lackiertes ? Mit schwarz/weißen n peter-josef z.Z.Valencia
Das ist kein Reisemobil, das ist eher ein Wohnwagen. :D Es geht nicht um einen Bio-Antrieb, sondern um die Verwendung von biologisch verträglichen Materialien beim Ausbau des Fahrzeugs. |
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