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luftfederung
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Erhöhung Achslast hinten - Goldschmitt Umbau 1, 2


guliver am 03 Dez 2014 18:00:42

Unglaublich! Nach gut 30 Tagen wurde unser Wohnmobil heute (30. Oktober 2014) wieder zurückgebracht. Jetzt fährt er auf schicken Goldschmitt Alufelgen mit den passenden Winterreifen (Foto 1 und 3) und den Zusatzschraubenfedern von Goldschmitt für mehr Achslast hinten.
Die bisherigen Alufelgen (Foto 2) mit Sommerreifen sind keine 8.000 km gefahren worden und stehen jetzt zum Verkauf. Anfragen sind willkommen.
Das ganze "Theater" begann während unserer ersten grösseren Tour in die Schweiz und nach Italien im Frühjahr diesen Jahres. In Deutschland wurden wir noch von der Polizei rausgeholt und ein Kamerateam vom Fernsehen wartete ebenfalls auf uns.
Voller Gelassenheit ging es auf die Waage. Achse für Achse. Dann noch auf eine zweite Waage und das gleiche nochmals. Schliesslich standen die Fakten fest. Gesamtgewicht nicht überschritten - aber! Die Achslast hinten mit mehr als 240 kg überladen und vorne war noch Luft. Und nun? Fahrräder nach vorne? Fast! Alles möglich musste umgeladen werden. Ansonsten hätte es keine Weiterfahrt für uns gegeben. Nach einiger Zeit wurde uns dann die Weiterfahrt genehmigt. Jetzt waren nur noch die Fahrräder sowie Stühle und Tisch hinten. Dazu unsere Schuhe. Die Heckgarage war somit sehr übersichtlich gefüllt. Wenige Tage danach gab es Gesprächsbedarf mit Knaus und unserem Händler.
Wir haben nicht ohne Grund seinerzeit unser Wohnmobil von 3.500 kg auf 3.850 kg auflasten lassen. Der Händler konnte dies gar nicht nachvollziehen und hat uns über die "Probleme" aufmerksam machen wollen. Leider wurde uns in diesem Zusammenhang das Maxi Fahrgestell beim Kauf nicht vorgeschlagen. Das war ein grosser Fehler.
Kurz darauf haben wir unser Wohnmobil dann nochmals wiegen lassen. Hersteller meinte noch das das ausreichend sei. Weit gefehlt! Die Heckgarage hätte danach leer bleiben müssen. Warum dann noch ein Fahrradheckträger werksseitig montiert worden ist? Alles wenig nachvollziehbar. Tüv und Polizei sind die Probleme mehr als bekannt.
Nach einem Werkstattaufenthalt von 4 (in Worten: vier) Wochen wurde unser Wohnmobil nun zurückgebracht.
Der Einbau der Goldschmitt Zusatzschraubenfedern für die Hinterachse war kein Problem. Es hat danach aber keine TÜV Freigabe gegeben. Grund: Reifen entsprachen nicht der notwendigen Traglast und Alufelgen ebenso wenig. Die Profis der Werkstatt versuchten nunmehr Gutachten bei den Herstellern Irischer und Continental nachzureichen. Alles ohne Erfolg. Warum gibt es wohl die Profis von Goldschmitt. Die kennen sich mit Umbauten in diesem Bereich ja bestens aus.
Letztendlich habe ich mich selbst mit Goldschmitt in Verbindung gesetzt und der Werkstatt mitgeteilt welche Alufelgen und Reifen nunmehr zu bestellen sind.
Nun ist das Thema erledigt. Die Hinterachse kann nunmehr mehr Gewicht vertragen. Jetzt sind es 2.240 kg und alles passt.
Ich kann nur jedem Käufer den Rat geben. Nicht auf die Angaben in den Katalogen vertrauen und einfach das Fahrzeug vorher mal wiegen lassen. Bei uns war aufgrund des Sondermodells noch ne ganze Menge an Gewicht dabei. Selbst den Verkäufern sind die Begriffe wie Achslast teilweise gar nicht bekannt.






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rolf51 am 03 Dez 2014 18:24:00

Hallo Guliver,
sehr guter Beitrag.
Aber deine beschrieben Daten sind bekannt und kaum ein Kunde kümmert sich drum. Auch die Verkäufer wiegeln immer wieder ab. Daher eigene Zuladungsgewichte mit Zubehör zusammenzählen und man kommt schnell an die zul. Achslasten.

dieter2 am 03 Dez 2014 18:25:18

Ende gut Alles gut.

Ich hab gleich die Alus gekauft, sind auch die GSM4, und Conti 225/70 R15c GJR aufziehen lassen.
Eine Luftfeder von Goldschmitt eingebaut, selber an einen Samstag Vormittag, und ab zum TÜV.

Habe jetzt auch 385o kg gesamt, vorne 2000 kg und hinten 2240 kg

Das ist bei den TIs so, alles an Gewicht ist immer hinten, vorne gibt es nichts wo man zuladen kann.

Dieter

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tober am 04 Dez 2014 11:02:47

Ein eigentlich ärgerliches Ding bei dieser (gezwungenen) vorgehensweise. Man hätte gleich ein Maxi-Fahrwerk kaufen können statt Reifen,Felgen und Zusatzfeder nachzurüsten. Bessere/Leistungsfähigere Bremsen wie es das Maxifahrgestell hat bringen die schönsten Alus nicht. Wenn unbedingt 3,5t gehalten werden sollen hat das Maxi natürlich 40kg mehr.
Leider sind halt viele Verkäufer nur am Verkaufen interessiert. Mit dem würde ich aber schon nochmal ein Gespräch führen was er sich dabei gedacht hat.

chrisc4 am 04 Dez 2014 11:42:01

Das ist leider gängige Praxis beim Verkauf von WoMos bis 3,500kg. Da wird wenn Du Glück hast wird von der Möglichkeit der Auflastung auf 3,85 to gesprochen, dass das aber keinerlei Auswirkungen auf das Überladungsproblematik hat wird verschwiegen.
Die mögliche zusätzliche Zuladung wirkt sich nur auf die Vorderachse aus und da dürfte wohl kaum einer Probleme haben. Garage, Fahrradträger, Rollerträge befinden sich nun mal nicht vorne, sondern hinten, hinter der Hinterachse.
Dass Fahrzeuge mit über 7 m Länge, mit großer Heckgarage, großem Überhang, mit Reifen/Felgen die nur 1030kg Traglast haben und zul. Hinterachslast von gerade mal 2000kg verkauft werden ist unglaublich. Da kann man durchaus von einer Falschberatung sprechen.
Viele WoMo-Käufer sind völlig ahnungslos und fahren mit 4 Personen und voller Garage herum. :eek:
Im Schadensfall bleibt der WoMo Besitzer auf den Kosten sitzen, wegen der nicht zulässigen Überladung, die der Fahrer zu verantworten hat.
Kein Versicherungsschutz bei einem Unfall! :eek:
Mich würde es freuen wenn da mal einer Klagt und es zu einem BGH Urteil kommen würde, bei dem der Händler die Auflastung zahlen muss. :ja:


Hans

mv4 am 04 Dez 2014 11:44:18

gut das der TüV sein Veto eingelegt hat...die 215er Reifen waren schon bei der Auflastung auf 3850kg über dem Limit.
Im Interesse der Kunden sollten die Hersteller aufhören Wohnmobile mit 7,50m länge mit 3,5t anzubieten.
Das wird sich aber erst dann ändern wenn der Gesetzgeber eine mindest Nutzlast pro Sitzplatz vorgibt. Der TÜV ist diesbezüglich schon am arbeiten

diper am 04 Dez 2014 12:17:43

Was hat der Umbau inkl. Teile gekostet? Ist dort auch gleich die Eintragung erfolgt?

chrisc4 am 04 Dez 2014 12:50:17

dieter2 hat geschrieben:
Habe jetzt auch 385o kg gesamt, vorne 2000 kg und hinten 2240 kg

Dieter


Nach Adam seinem Riesen sind das aber dann 4240kg, weshalb sind nur 3850kg eingetragen?

mv4 am 04 Dez 2014 13:34:28

weil das die zulässigen Achslasten sind...das hat mit der zulässigen Gesamtmasse nix zu tun

dieter2 am 04 Dez 2014 14:08:41

mv4 hat geschrieben:gut das der TüV sein Veto eingelegt hat...die 215er Reifen waren schon bei der Auflastung auf 3850kg über dem Limit.


Das ist doch Quatsch, die 215er Reifen sind bei 3,85 to nicht über den Limit, hätte der TÜV nicht so eingetragen.

Warum wird immer so ein Müll geschrieben ohne nachzudenken :(

Dieter

mv4 am 04 Dez 2014 14:20:14

mit den 215er kann man nur max 2060kg Achslast ...denke erst mal nach ehe du dich äußerst

diger am 04 Dez 2014 14:25:17

Sollte es sich bei den 215er Reifen um den Traglastindex 109 (1030 Kg) handeln, und davon ist auszugehen. Sind diese selbstverständlich, bei den o.a. Achslasten, über dem Limit. Siehe HA Last von 2400 Kg.

Rüdiger

dieter2 am 04 Dez 2014 14:36:10

mv4 hat geschrieben:mit den 215er kann man nur max 2060kg Achslast ...denke erst mal nach ehe du dich äußerst


Und bei 2000 kg Achslast ist das zu wenig ?

Du meinst der TÜV trägt 3,85 to ein mit zu schwachen Reifen ?

dieter2 am 04 Dez 2014 14:39:21

diger hat geschrieben:Sollte es sich bei den 215er Reifen um den Traglastindex 109 (1030 Kg) handeln, und davon ist auszugehen. Sind diese selbstverständlich, bei den o.a. Achslasten, über dem Limit. Siehe HA Last von 2400 Kg.

Rüdiger


Du mußt richtig lesen, der TE hatte erst eine Hinterachlast von 2000 kg bei 3,85 to Gesamtgewicht.

Diese 2240 kg hatte er erst nach der Umrüstung auf 225er Reifen.

Unser Womo hatte ab Werk auch 3,85 to mit den 215er Reifen,Traglastindex 109 (1030 Kg), und 2000 kg Achslast hinten.

diger am 04 Dez 2014 22:09:44

dieter2 hat geschrieben:
Du mußt richtig lesen, der TE hatte erst eine Hinterachlast von 2000 kg bei 3,85 to Gesamtgewicht.

Diese 2240 kg hatte er erst nach der Umrüstung auf 225er Reifen.

Unser Womo hatte ab Werk auch 3,85 to mit den 215er Reifen,Traglastindex 109 (1030 Kg), und 2000 kg Achslast hinten.


Tut mir leid.....deine Äußerungen sind nicht mein Niveau.

womo1972 am 05 Dez 2014 01:12:12

?????
Alles gut bei Euch?

diger am 05 Dez 2014 09:31:51

womo1972 hat geschrieben:?????
Alles gut bei Euch?


Aber sicher doch, ich werde mich halt mit den Kommentaren in Zukunft raus halten. :stumm:

frajop am 05 Dez 2014 09:54:51

Musst du nicht. Lesen, denken, schreiben ist die Reihenfolge der Wahl.
Dieter hat dir den Sachverhalt korrekt erklärt, warum also eingeschnappt...


Frank

frajop am 05 Dez 2014 09:59:02

Hallo Guliver
mein Fahrzeug habe ich genau so umgerüstet. An die Achslasten hinten denken fatalerweise die Wenigsten.
Die Händler verkaufen dir auch jedes Zubehör, wenn du Glück hast wird das zGG berechnet, aber dass der meiste Kram auf der Hinterachse landet, daran denkt keiner (oder sagt nichts).


Frank

Gast am 05 Dez 2014 12:01:26

Mann/Frau kann doch nicht andauernd dem Händler die Schuld geben. Fragen und nachdenken muss schon der Käufer!!!
DER muss schon sagen wer alles in der Karre mitfährt, was er vorhat zu transportieren. Wers nicht vorher weis muss nachdenken.
Er kann aber vom Händler einen Gewichtsnachweis verlangen für seinen Favoriten und eine Berechnung verlangen für Anbauten nach Wunsch. Auch eine Probefahrt mit einem Fahrwerk nach Wunsch ist möglich - bei fast jedem Händler.
Damit erkennt man/frau eigentlich die Eigenarten der verschiedenen Fahrwerke und erspart sich anschließendes Genöle und Meckereien.
Wenn ich ein neues/anderes Fahrzeug kaufe, habe ich eine Checkliste mit all meinen Fragen in der Hand und löchre den Verkäufer bis er aufgibt.
Wer unwissend/unfähig ist, muss eben leiden und anschließend Umbauten bezahlen - womöglich auch bei der Rennleitung abdrücken. So wie in allen anderen Fällen im Leben eben auch.
Wenn man hier liest, dass eine 4-köpfige Familie in einem 3,5er unterwegs ist, ist die Überladung sicher. Sowas kaufen nur Blinde.

rodiet am 05 Dez 2014 12:34:52

frajop hat geschrieben:Die Händler verkaufen dir auch jedes Zubehör, wenn du Glück hast wird das zGG berechnet, aber dass der meiste Kram auf der Hinterachse landet, daran denkt keiner (oder sagt nichts).

Für das Fahrzeug ist der Halter bzw. Fahrer verantwortlich, nicht der Händler.
Händler wollen, nein müssen, verkaufen. Das ist ihre Aufgabe.
Was der Käufer mit dem Gekauften anstellt, ist allein seine Verantwortung.

fcawl am 05 Dez 2014 12:47:18

hast ja scheinbar einen super händler der dir (das hättest du aber auch selber wissen müssen..) solche kiste verkauft.

chrisc4 am 05 Dez 2014 12:54:03

Hallo Paul!
Du bist ein erfahrener WoMo Besitzer, aber Du kannst doch nicht davon ausgehen, dass ein Neuling, der zu einem Händler geht um sich beraten zu lassen alles weis. Ich meine eine vernünftige Beratung gehört dazu wenn einer bereit ist z.B. 60.000 Euro hinzublättern. Da wird über die Schlafplätze, Kühlschrank, Nasszelle, Motorisierung und natürlich Zubehör gesprochen, aber sicher nicht über Achslasten etc. Schau Dich mal auf Stellplätzen um, das stehen sie. Schicke Mobile ca. 750m mit riesiger Garage, 4 Schlafplätzen, 4er Fahrradträger und 215er/15 Zoll Rädern. Es ist interessant, mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen. Einer meinte, er könne noch 350Kg in seine Garage laden (Aussage von seinem Händler), ein anderer wusste bereits, dass er mit ca. 400Kg Überladung auf der Hinterachse unterwegs ist "bis jetzt ist ja noch nichts passiert, wird schon halten!"
Die Leute die so etwas kaufen sind nicht zu doof, sondern haben sich auf den netten Verkäufer verlassen, dass schon alles richtig ist.

Ich bin schon der Meinung, dass ein Verkäufer bei Neulingen schon eine gewisse Verantwortung hat und bei grober Falschberatung belangt werden kann.


Hans

Gast am 05 Dez 2014 13:08:55

chrisc4 hat geschrieben:Die Leute die so etwas kaufen sind nicht zu doof, sondern haben sich auf den netten Verkäufer verlassen, dass schon alles richtig ist.
Ich bin schon der Meinung, dass ein Verkäufer bei Neulingen schon eine gewisse Verantwortung hat und bei grober Falschberatung belangt werden kann.


Hans



Genauso sehe ich das auch!

Liebe , Alf

mv4 am 05 Dez 2014 13:11:33

dieter2 hat geschrieben:
Und bei 2000 kg Achslast ist das zu wenig ?

Du meinst der TÜV trägt 3,85 to ein mit zu schwachen Reifen ?


Es geht nicht darum was der TüV genehmigt...es geht darum das die 2000kg Achslast schon bei einer fast leeren Heckgarage erreicht werden.
in der Praxis wird man also bei solchen Fahrzeugen immer über die 2000kg liegen. Und mit 215 er ist nun mal bei 1030kg ende...und das ist die Maximal-last bei Maximal-zulässigen Luftdruck.

hoffison am 05 Dez 2014 13:11:59

Hallo Hans,

ich denke die Wahrheit liegt irgendwo zwischen Händler und Käufer. Als wir uns unser neues Mobil bestellt haben kam sehr wohl von Händlerseite das Thema Gewicht und Achsalast zur Sprache. Ebenso wurde uns empfohlen, wenn möglich wegen Führerschein, gleich das große Chassis zu bestellen, was wir dann auch getan haben. Meine Meinung ist, das jemand der sich für über 60t€ ein Reisemobil kauft, sich Vorfeld etwas mit Thema auseinander setzen sollte. Da kommt man gar nicht um das Thema herum.

Hoffison

dieter2 am 05 Dez 2014 13:27:24

Es geht nicht darum was der TüV genehmigt...es geht darum das die 2000kg Achslast schon bei einer fast leeren Heckgarage erreicht werden.
in der Praxis wird man also bei solchen Fahrzeugen immer über die 2000kg liegen. Und mit 215 er ist nun mal bei 1030kg ende...und das ist die Maximal-last bei Maximal-zulässigen Luftdruck.


Ich werde Dir meine Gewichtsbilanz von unseren neuen Sunlight T67 zeigen.
Nur um zu zeigen das es nicht immer am Limit ist :roll:

Sunlight T 67

Gewogen am 15.11.2012 TÜV Nord
mit Fahrer (110 kg)
3 lt Motor
1 volle 11 kg Gas
Diesel voll
Wasser 50 lt
und volles Sonderzubehör, alle Pakete
Zweite Batterie

Gesammt 3140 kg noch möglich 360 kg
Vorderachse 1640 kg noch möglich 310 kg
Hinterachse 1600 kg noch möglich 400 kg



Du siehst, es sind theoretisch noch 400 kg Zuladung auf der HA möglich.
Also ist die HA nicht immer überladen bei vernünftiger Ausrüstung.

Ich habe die Achslasten und das Gesamtgewicht nur erhöht wegen diverser Einbauten wie eine E&P Stützenanlage und AHK.
Mit den 3,5 t sind wir vorher auch gut ausgekommen.

Dieter

guliver am 05 Dez 2014 15:00:12

diper hat geschrieben:Was hat der Umbau inkl. Teile gekostet? Ist dort auch gleich die Eintragung erfolgt?

Hallo Dirk,
eine Eintragung ist erforderlich.
VG
Oliver

guliver am 05 Dez 2014 15:01:42

mv4 hat geschrieben:mit den 215er kann man nur max 2060kg Achslast ...denke erst mal nach ehe du dich äußerst

Das ist korrekt. Die zul. Achslast beträgt nunmehr 2240 kg hinten und mit den neuen Reifen und Felgen passt dies auch.

mv4 am 05 Dez 2014 15:05:53

Dieter...es ging um das Fahrzeug vom TE ...einen Knaus 700 MEG (der wiegt leer schon mal 200kg mehr)...da schaut die Gewichtsbilanz nicht ganz so gut aus, aber die Fahrzeuge sind auch nicht so 1:1 vergleichbar. (Raumbad, länge usw.)

Gast am 05 Dez 2014 16:27:46

rodiet hat geschrieben:Für das Fahrzeug ist der Halter bzw. Fahrer verantwortlich, nicht der Händler.
Händler wollen, nein müssen, verkaufen. Das ist ihre Aufgabe.
Was der Käufer mit dem Gekauften anstellt, ist allein seine Verantwortung.


Einspruch Euer Ehren !
Ich hatte ein deja vue als ich den ersten Beitrag in diesem Thread des TE gelesen habe.
Als wir uns für den Dethleffs Advantage T 6701 All Inn mit seinen div. Extras entschieden hatten,
dazu div. Extras geordert haben, hätte uns der Händler "ins offene Messer laufen lassen".
Kein Wort darüber, daß das WOMO mit 3,5 t zGG schon leer fast überladen gewesen wäre.
Will ein guter Händler fair sein, eigentlich fair sein muß seinen Kunden gegenüber,
dann müßte er sagen, lieber Kunde, ich rate Dir bei dieser Zubehörliste im Kaufvertrag dringend,
das WOMO so zu bestellen bzw. vor dem Kauf so aufzulasten, das Du auch noch Deine Familie
mitnehmen kannst, ohne Gefahr zu laufen, permanent überladen unterwegs zu sein.
Da ich hier ja nun schon eine Weile aktiv bin, :sky:
habe ich selber noch vor dem Kauf im Werk angerufen
und gefragt, ob es möglich sei, ein Maxifahrgestell zu verbauen, was ausnahmsweise mit Hilfe einer Einzelzulassung
gegen einen entsprechenden Aufpreis genehmigt wurde.
Den Advantage T 6701 All Inn, den wir dann gekauft haben, gibt es laut Werk so nur einmal auf der Welt,
weil wir die einzigen waren, die ein Maxifahrgestell mit 4,25 t zGG geordert haben.
Serienmäßig hätte das Reisemobil mit der Ausstattung "leer" 3380 Kg gewogen. :eek:
Nun kannst Du Dir ausdenken, wie viele dieser Advantage mit welchen Gewichten unterwegs sind. :eek:
Ich kann jedem (Neu)Käufer nur raten
vor dem Kauf das Gewicht der serienmäßigen und der zusätzlich bestellten Extras
selber zu addieren und zum Anderen
sich niemals auf die Aussage des Händlers zu verlassen ! Siehe TE
Nur deshalb blieb mir der Streß des TE erspart.
Insofern hast Du Recht, mancher Händler verkauft lieber als zu beraten bzw.
den Kunden auf die Risiken der drohenden Überladung mit all ihren Konsequenzen hinzuweisen.
Der TE hat es erleben und teuer bezahlen müssen.
Bei den Maxifahrwerken mit max. Achslast VA 2400 KG, HA 2700 Kg,
sind dann übrigens auch eine größer dimensionierte Bremsanlage usw. serienmäßig..... ;D

Gast am 05 Dez 2014 17:00:13

Edit:
VA 2100 KG
HA 2400 Kg

dieter2 am 05 Dez 2014 17:24:41

mv4 hat geschrieben:Dieter...es ging um das Fahrzeug vom TE ...einen Knaus 700 MEG (der wiegt leer schon mal 200kg mehr)...da schaut die Gewichtsbilanz nicht ganz so gut aus, aber die Fahrzeuge sind auch nicht so 1:1 vergleichbar. (Raumbad, länge usw.)


Sicher kann man die Fahrzeuge nicht so direkt vergleichen, aber der T67 ist auch 7,43 Meter lang mit riesen Überhang.

Aber pauschal alle 3,5 to Womos ab 7 Meter als überladen zu sehen ist auch nicht.

PS:entschuldige noch mal für die ruppige Antwort, sollte eigendlich nicht so sein :roll:

Dieter

rodiet am 05 Dez 2014 17:33:43

Freetec 598 hat geschrieben:Einspruch Euer Ehren !

Sorry, Peter,

jetzt reden wir etwas an einander vorbei.
Meine Meinung bezog sich auf diesen Passus:
frajop hat geschrieben:
Die Händler verkaufen dir auch jedes Zubehör, wenn du Glück hast wird das zGG berechnet, aber dass der meiste Kram auf der Hinterachse landet, daran denkt keiner (oder sagt nichts).

Mit anderen Worten, wenn das Fahrzeug schon da ist, wird mit Zubehör aufgerüstet, ohne aufs Gewicht zu achten. Und genau das kann man dem Verkäufer nicht unbedingt anlasten.

Mit dem Übrigen bin ich auf deiner Seite.

Altmaerker39638 am 05 Dez 2014 17:38:23

Hallo Freetec 598/Peter :top: :bindafür: das stimmt zu 100% - "....mancher Händler verkauft lieber als zu beraten bzw.
den Kunden auf die Risiken der drohenden Überladung mit all ihren Konsequenzen hinzuweisen...." ist uns auch so passiert und hat dann viele Kilo gekostet um diesen Manko wieder auszugleichen, Fazit = gleich ein Maxi Chassis oder Alko und wer will kann ja ablasten- spart dem Käufer dann einige Tausend Kilo.
Vorallem ist dann diese Thematik - ÜBERLADUNG - kein Thema mehr!
Kann nur sagen :eek: deine Entscheidung und der Auffwand war es Wert und nun ist das :womobus: :daumen2: auf der sicheren Seite. Gratulation. Joachim

rolf51 am 05 Dez 2014 17:44:21

Hallo Peter,

deinen Ausführungen stimme ich teilweise zu.
Nur wenn ich über 50tsd. € ausgebe muss auch ich mein Gehirn einschalten. Vor dem Womo Kauf hatte ich auch die Vorstellung bei 6,5m zu liegen, nur bei Längsbetten, vernünftige Nasszelle und Winkelküche liegt man halt über 7m.
6 Modelle entsprachen meinen Vorstellungen und bei einer Auflistung der Ausstattung und Zubehörteile blieb nur eines übrig. Da ich mir trotzdem nicht sicher war die 3,5t (+150kg) einzuhalten und die Achslasten mit Sicherheit nicht ausreichen, habe ich ein 4,5t Fahrgestell geordert.
Stand heute, fahre ich voll aufgerüstet mit ca.3,7t, in 'Ö' werden nicht die Autobahnen benützt und wenn ich in die Schweiz fahren würde, kommen die Fahrräder, Werkzeugkasten und Reserverad raus und der Wasservorrat wird auf 10l reduziert.

frajop am 05 Dez 2014 17:59:26

Was bitte versprichts du dir von den genannten Maßnahmen in der Schweiz??


Frank

rolf51 am 05 Dez 2014 18:06:33

Hallo Frank,

ganz einfach, ich muss mich entscheiden <3,5t oder PSVA. Bin mir bei PSVA nicht ganz sicher ob die eingetragene Zulassung überprüft wird, mit den Schweizern ist nicht zu spaßen.

Gast am 05 Dez 2014 18:14:31

Da ich mir trotzdem nicht sicher war die 3,5t (+150kg) einzuhalten habe ich ein 4,5t Fahrgestell geordert.
Stand heute, fahre ich voll aufgerüstet mit ca.3,7t, in 'Ö' werden nicht die Autobahnen benützt und wenn ich in die Schweiz fahren würde, kommen die Fahrräder, Werkzeugkasten und Reserverad raus und der Wasservorrat wird auf 10l reduziert.


hallo Rolf,

da habe ich wohl irgendwo ein Verständnisproblem.
Wenn Dein WOMO ein 4,5 t Fahrgestell hat, Du also damit sowieso deutlich über 3,5 t wiegst,
dann kannst Du doch problemlos und preiswert durch und in die Schweiz juckeln.
Regelst bei der Einfahrt an der Grenze die Schwerlastabgabe und gut ists. :) :ja:

marmarq am 05 Dez 2014 18:16:21

ätt guliver
Wenn´s Dich tröstet, gings uns beim ersten Womo nicht viel anders. Das ges. Gew. ging ja damals grad noch durch, nur die hi. Achse war im Betrieb (m. normalo F-Räder)locker mal 250-300kg überladen. Zu kuzer Rastand mit zu langem Überhang, dumm gelaufen für mich!

Dem Verkäufer gebe ich eigendlich keine große Schuld, da das Fz. damals kpl. neu auf dem Markt war. wär aber doch recht nett gewesen mit nem kl. Hinweis -- ne ne lieber Kunde wir wiegen erst mal! -- Die Schuldigen (in unserem Fall) sind/waren klar in erster Linie, der Hersteller der ein Womo verk. das schon im Leerzustand fast die zul. Hi.-Achslast erreichte.

Und natürlich mein Kumpel, der mich damals überedet hatte genau dieses Fahrwerk zu diesem Modell--> Link zu ordern.

Lehrgeld bezahlt und A-Karte gezogen ! - wie so mancher hier -

Unser jetztiger 6Meter Ti --> Link rollt seit 2010 auf´m nen Maxi-Fahrwerk, und gut isses endlich!

gr mani

dieter2 am 05 Dez 2014 18:19:18

Wenn Dein WOMO ein 4,5 t Fahrgestell hat, Du also damit sowieso deutlich über 3,5 t wiegst


Rolf hat Angst das bei einer Kontrolle die Zulassung kontrolliert wird.

Und der schweizer Polizist interessiert sich nur als was das Fahrzeug zugelassen ist, und nicht fürs Chassis :ja:

Dieter

rolf51 am 05 Dez 2014 18:21:23

Freetec 598 hat geschrieben:
hallo Rolf,

da habe ich wohl irgendwo ein Verständnisproblem.
Wenn Dein WOMO ein 4,5 t Fahrgestell hat, Du also damit sowieso deutlich über 3,5 t wiegst,
dann kannst Du doch problemlos und preiswert durch und in die Schweiz juckeln.


Hallo Peter,

na ich weiß nicht, in meinen Fahrzeugpapieren steht 3,5t ZGG. Wenn ich nun in der Schweiz gewogen werde und ich z.B. 3,7t hätte mit der PSVA hätte ich dann kein Problem, aber wie sehen ggf. die Blauen meine Zulassung?

Variophoenix am 05 Dez 2014 18:44:17

Ja die Schweizer sind für ihre Genauigkeit ja bekannt.
Ich glaube 1% ist toleranz. Was mehr ist wird teuer. Und zwar mehrer hundert Fr.
Und Frau mit Hund musst du dann auch abladen wenn nichts anderes geht.

rolf51 am 05 Dez 2014 19:26:55

dieter2 hat geschrieben:
Und der schweizer Polizist interessiert sich nur als was das Fahrzeug zugelassen ist, und nicht fürs Chassis :ja:

Dieter


Hallo Dieter,
wenn das wirklich so gehandhabt wird, dann werde ich mal 10Tage die Schweiz besuchen.

magirus.w am 05 Dez 2014 21:09:49

Hallo Rolf

Bei Deinem angenommenen Gewicht von 3700 kg sieht es in der Schweiz folgendermassen aus.

Betriebsgewicht gemäss Waage 3700kg
Abzug für Geräte und Messunsicherheit 3 % - 111kg
Betriebsgewicht netto 3589kg

Zulässiges Gesamtgewicht gem. Fahrzeugausweis 3500kg
Uebergewicht netto 89kg

Konsequenz : Ahndung nach Ziffer 300.1.a = Ordungsbusse von 100 Fränkli

Das bezahlen der PSVA schützt Dich in diesem Fall nicht vor einer Ordungsbusse !

magirus

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