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Umstieg von Alkoven auf Integriert geplant / HILFE


cerberus2004 am 04 Jan 2015 02:07:17

Hallo,
nachdem unser WoMo im Dezember 6-Jahre alt geworden ist und etwas über 80.000-KM auf dem Tacho hat, stellt sich für mich die Frage, ob ich jetzt einen Verkauf zu einem noch ordentlichen Preis versuche, oder doch noch deutlich länger fahren soll, obwohl ich dann in 2-3 weiteren Jahren vermutlich nur noch ein Taschengeld dafür bekomme.

Das eigentliche Thema ist aber folgendes: Meine Frau und ich liebäugeln schon lange mit einem voll-Integrierten auf IVECO 65-/70-Basis und haben z.B. Niesmann-Bischoff FLAIR oder einen Phönix-Liner ins Auge gefasst.
Da unsere beiden Kinder alterstechnisch wohl noch ein paar Jahre (zumindest teilweise) mitfahren werden, ist uns bewusst, dass im Bezug auf Schlafaufteilung und Stauraum wohl kaum etwas mit unserem derzeitigen grossen Alkoven-Fahrzeug vergleichbar sein wird. Was mich aber bei meinen ersten Recherchen und Besichtigungen doch sehr überrascht hat, ist die Tatsache wie wenig Stauraum (Kleiderschrank, Hängeschränke etc...) in diesen Fahrzeugen vorhanden ist. Dies ist dann natürlich dem Hubbett und den großzügigen Bädern geschuldet, aber für 4-Personen doch recht wenig. Auch stellt sich die Frage, ob man so ein Hubbett überhaupt mit der Schlafqualität in einem geräumigen Alkoven mit Seitenfenstern vergleichen kann (ist das nicht auf Dauer etwas stickig und daher eher als Notlösung für einen Wochenendtrip zu sehen)

Daher die Frage in die Runde, ob hier Besitzer von voll-integrierten gibt, die auch mit zwei Tenagern unterwegs sind und dafür geeignete Fahrzeuge haben und hier vielleicht die eine oder andere Modellempfehlung haben, bei der es einen guten Kompromiss zwischen Familientauglichkeit und dem Raumgefühl in einem "Liner" gibt. Vielleicht führt es ja auch zu der Erkenntnis, dass man mit dem Alkoven doch einfach soviel besser bedient ist, wenn man mit 4-Personen (+ Hund) unterwegs ist, dass man doch besser wartet, bis die Kinder nicht mehr mitfahren.

Hier noch ein paar Fahrzeug-Eckdaten: noch mit dem alten Führerschein-3 (bis 7,49-T.) zu fahren / Länge: max. ca. 9,00-Meter.

Würde mich freuen, den einen oder anderen Tip zu erhalten. DANKE


Frank

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pezz88 am 04 Jan 2015 02:22:39

Tu es nicht....!

eposoft am 04 Jan 2015 06:40:32

Du stellst die richtige Frage. Wir haben uns bewusst für einen Alkoven entschieden, obwohl wir nur zu zweit unterwegs sind. Beim VI sitzt Du im Fahrerhaus. Das hat einige Nachteile.

1. Bei Kälte sind die grossen Fenster richtig kalt.
2. Um die Kälte abzuschirmen wird meistens mit Storen und oder Hauben aussen das Fahrzeug völlig verdunkelt.
3. Wenn es warm ist, sitzt Du entweder draussen oder wenn drinnen, dann sieht Dir jeder in die Stuben, daher sind die meisten dann wieder mit Storen verdunkelt
4. Die Sitzgruppe ist nicht mehr benutzbar, wenn das Hubbett benutzt wird.
5. Im Vergleich zu einer Hecksitzgruppe oder einer Doppeldinette mit Seitensofa ist der verfügbare Platz und die Sitzqualität geringer
6. Das Fahrzeug wird länger, ohne mehr Stauraum oder Wohnraum anzubieten.
7. Preislich ist ein VI teurer in Anschaffung, Unterhalt und Reparaturen weil es sich um Spezialteile handelt (z.B Frontscheibe), der Zugang zum Motor sehr oft unglücklich eingeschränkt ist und bei den gehoberen Fahrzeugen keine Fahrerhaustüren vorhanden sind. Dazu tummeln sich die Mechaniker dann direkt im Wohnraum.
8. Die Hubbetten sind insofern eine Einschränkung, als man nicht herausblicken kann, die Grösse der Betten eher klein ausfallen, das Gewicht doch massgeblich hoch ist und die Mechanismen bei verschiedenen Herstellern schon zu unglaublich heiklen Situationen geführt haben (z.B. Hymer mit herunterknallenden Hubbetten).
9. Ihr wisst, wo ihr was verstaut und ablegt, z.B die Kleidung am Abend, fragt euch mal, wie iher das zu viert macht im VI
10. Im VI ist in den meisten Grundrissen wenig Freiraum sich zu bewegen bzw. aneinander vorbei zu kommen. Die Durchgänge sind eng.

Evtl. gibt es noch weitere Nachteile, es sind aber sicher auch Vorteile zu nennen:

1. Weniger Höhe, dadurch auch Einsparungen im Verbrauch möglich.
2. In der Regel hochwertiger ausgebaut als ein Alkoven (wer für einen Alkoven gleich Geld viel ausgibt, erhält aber auch tolle Ausbauten).
3. Panoramasicht während der Fahrt durch grosse Scheiben.

Bezüglich Verkaufswert, ich bin der Meinung, dass ab jetzt der Wertverlust sehr viel geringer wird. Der grösste Verlust ist in den ersten 3 Jahren zu verzeichnen. Daher meine Empfehlung, bleibt bei dem noch toll ausgestatten Eura und legt das gesparte auf die Seite für später ein richtig tolles Neufahrzeug.

Zum NB, wir haben uns die immer wieder angeschaut, keiner der Grundrisse konnte uns überzeugen. Auch die Qualität konnte uns nicht überzeugen, mehr Schein als Sein. Wir würden vorher zu Phoenix, Wochner oder Dopfer tendieren. Allerdings immer auf Alkoven.

Ernst

Anzeige vom Forum


silverdawn am 04 Jan 2015 09:54:50

cerberus2004 hat geschrieben:
Auch stellt sich die Frage, ob man so ein Hubbett überhaupt mit der Schlafqualität in einem geräumigen Alkoven mit Seitenfenstern vergleichen kann (ist das nicht auf Dauer etwas stickig und daher eher als Notlösung für einen Wochenendtrip zu sehen)




Da wir mit 70 - 90cm breiten Einzelbetten nichts anfangen können schläft meine Frau und unser Hund im 140x200cm grossen Heckbett und ich im 140x195cm grossen Hubbett.

Nach der Modifizierung des Lattenrostes und einer besseren Matratze, fühle ich mich, mit 186cm und 95kg, im Hubbett pudelwohl.
Sogar wenn ich alleine unterwegs bin benutze ich lieber das Hubbett als das Heckbett.


Harald

Gast am 04 Jan 2015 10:01:32

eposoft hat geschrieben:
8. Die Hubbetten sind insofern eine Einschränkung, als man nicht herausblicken kann, die Grösse der Betten eher klein ausfallen,

Ernst


Hm, bin 193cm und habe Platz genug im Hubbett (LMC).
Wobei es wirklich einiger Hersteller gibt die zu kleine Hubbetten herstellen.

LongJohn

Gast am 04 Jan 2015 10:06:06

Hallo,

Nach meiner Erfahrung mit Kasten, Ti und nun Vi empfehle ich euch, noch ein wenig zu warten bis die Jugend nicht mehr mitfährt und dann für euch ein optimales VI zu kaufen.

Bei uns musste die jüngste 16 sein, dann war der gemeinsame Urlaub Geschichte. :D

Ihr habt dann den Vorteil dass Ihr für 2 planen könnt und etwas kompakter. Mit 2 französischen Betten kann man zur Not immer auch mal einen Kurztripp zu viert machen.

Liebe , Alf

wombat1 am 04 Jan 2015 10:17:44

pezz88 - Ich bin auch Deiner Meinung.

cerberus2004
-Ich habe in den TI/VI auch nicht genug Stauraum.
-Es geht nichts über ein abgetrenntes Fahrerhaus.

Wombat1

pezz88 am 04 Jan 2015 10:50:42

wombat1 hat geschrieben:pezz88 - Ich bin auch Deiner Meinung.

cerberus2004
-Ich habe in den TI/VI auch nicht genug Stauraum.
-Es geht nichts über ein abgetrenntes Fahrerhaus.

Wombat1


Mein reden, wurde leider mal wieder gelöscht...

BadHunter am 04 Jan 2015 10:58:11

Nur wegen des "Alters" würde ich doch das vorhandene Womo nicht weggeben, warum?? Wenn das Fahrzeug gepflegt ist und weiterhin wird ist der zukünftige Wertverlust doch viel geringer als bisher, bei einem neuen wäre der Wertverlust dann doch erstmal wieder erheblich höher...
Solange noch die Kinder mitfahren würde ich immer den Alkoven vorziehen, und selbst wir, die meist zu zweit unterwegs sind und mein Sohn nur gelegentlich mitfährt, fühlen uns im Alkoven absolut wohl.
Unser Womo wird dieses Jahr 20 Jahre alt, ist technisch mit ca. 140.000 Km absolut in Ordnung, Stauraum und Ausstattung sind reichlich... Warum also tauschen, wenn man zufrieden ist?
Ok, da gibt's noch den HWV (Haben-Wollen-Virus), kann ich gut verstehen wenn man einfach etwas haben möchte, was einem gefällt, geht mir mit manchen Dingen auch so, aber beim Womo, wo es um entsprechende Summen geht, siegen bei mir Vernunft und die vorhandene Zufriedenheit.

rkopka am 04 Jan 2015 11:24:09

cerberus2004 hat geschrieben:obwohl ich dann in 2-3 weiteren Jahren vermutlich nur noch ein Taschengeld dafür bekomme.

Das mit dem geringer werdenden Wertverlust wurde ja schon gesagt. Vergleich einfach mal die Preise auf den verschiedenen Börsen. Ab einem gewissen Alter geht es nur noch um Motor und Zustand. Da spielen ein paar Jahre kaum noch eine Rolle. 2-3 Jahre mehr werden höchstens einige Tausender ausmachen. Und ihr habt dafür weniger Wertverlust als mit einem neuen. Also würde ich das nicht als Entscheidungskriterium hernehmen, wenn das Womo ansonsten paßt.

Was mich aber bei meinen ersten Recherchen und Besichtigungen doch sehr überrascht hat, ist die Tatsache wie wenig Stauraum (Kleiderschrank, Hängeschränke etc...) in diesen Fahrzeugen vorhanden ist.

Das fiel mir auch auf. Ich bin von einem 5,5m(1992) Alkoven auf einen 6,7m(2012) gewechselt und der Stauraum im Wohnbereich kommt mir deutlich kleiner vor, besonders die Hängeschränke. Gründe: das Bad ist etwas größer, größerer Kühlschrank. Der Hauptgrund dürfte bei mir einfach der andere Schnitt sein. Beim alten war die Küche im Heck und überall waren Hängeschränke. Im neuen ist hinten das Stockbett und die Garage und damit hat der ganze Bereich keine Hängeschränke.

RK

silverdawn am 04 Jan 2015 11:46:24

cerberus2004 hat geschrieben:
Hallo,
nachdem unser WoMo im Dezember 6-Jahre alt geworden ist und etwas über 80.000-KM auf dem Tacho hat, stellt sich für mich die Frage, ob ich jetzt einen Verkauf zu einem noch ordentlichen Preis versuche,




Gute Überlegung, dann musst du auch über 3,5t, nur alle 2 Jahre zum TÜV und die DOT der Reifen ist auch wieder im grünen Bereich ! :)

Harald

wohnmobilbenutzer am 04 Jan 2015 11:49:01

Hallo,

einige Thesen von Ernst kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Hier mal die Punkte, die am meisten zum Widerspruch reizen:

1. Bei Kälte sind die grossen Fenster richtig kalt.
--Bei vielen VI hat man deshalb Isolierglasscheiben als Seitenscheiben, die es so im Alkoven nicht gibt.

4. Die Sitzgruppe ist nicht mehr benutzbar, wenn das Hubbett benutzt wird.
--Ist nicht bei allen VI so, bei unserem können nur die Fahrerhaussitze nicht benutzt werden.

5. Im Vergleich zu einer Hecksitzgruppe oder einer Doppeldinette mit Seitensofa ist der verfügbare Platz und die Sitzqualität geringer
--Wieso soll man da weniger Platz haben und die Sitzqualität schlechter sein?

6. Das Fahrzeug wird länger, ohne mehr Stauraum oder Wohnraum anzubieten.
--Wo soll denn da die zusätzliche Länge herkommen - im Prinzip ersetzt doch das Hubbett nur das Alkovenbett

9. Ihr wisst, wo ihr was verstaut und ablegt, z.B die Kleidung am Abend, fragt euch mal, wie iher das zu viert macht im VI
-- Die Kleidung kann man genauso auf die Sitzgruppe legen

10. Im VI ist in den meisten Grundrissen wenig Freiraum sich zu bewegen bzw. aneinander vorbei zu kommen. Die Durchgänge sind eng.
-- Wieso, sind VI denn schmäler als Alkovenfahrzeuge?


Aber ist halt Alles Geschmackssache. Ich will jetzt auch keine Grundsatzdiskussion VI/Alkoven lostreten, die es hier auch bestimmt schon öfters im Forum gab. Aber einige Aussagen erschienen mir doch etwas gewagt.


thomas56 am 04 Jan 2015 12:08:44

der einzige Vorteil eines VI liegt für mich im grosszügigen Raumgefühl. Meine letzten Vi waren alle ohne Hubbett, da konnte das Raumgefühl und die Nutzbarkeit auch nicht eingeschränkt werden.
Wenn ich aber überlege, wie wenig Zeit ich im Womo verbringe, kann ich auf diesen einen Vorteil auch verzichten.
Wenn allerdings der Wunsch in einem brodelt, sollte man es zumindest mal ausprobieren, sonst hört die Brodelei nie auf! :D

cerberus2004 am 04 Jan 2015 12:13:59

Guten Morgen,
erst einmal Danke für die schnellen Antworten. Vielleicht ist ja noch jemand dabei, der in unserer Konstelation unterwegs ist und das gut gelöst hat, oder aber es bereut keinen Alkoven (mehr) zu haben.

In der Tat bestätigen die meisten Einwände auch meine Befürchtungen. Interessant ist die Betrachtung, dass ab jetzt der Wertverlust nicht mehr so relevant sei. Hätte ich anders bewertet, aber habe mich ehrlich gesagt auch noch nicht so intensiv mit Gebrauchtpreisen auseinandergesetzt. Hatte nur im Ohr, das mir von zwei Händlern gesagt wurde, dass es ab 100.000-km Laufleistung deutlich schwieriger würde einen guten Preis zu erzielen. Aber möglicherweise ist das auch nur die Händlersicht und auf dem Privatmarkt weniger relevant.


Frank

wombat1 am 04 Jan 2015 12:29:34

Hallo Frank,

der Wertverlust ist wirklich interessant. Der ist bei einem Womo Neufahrzeug extrem hoch.
Wenn man bei Mobile ein gibt : Wohnmobil Alkoven Neu liegen geschätzt 80 % unter 50.000 €.

Dann lasse Dir mal 5 Jahre alte Fahrzeuge und 10 Jahre alte Fahrzeuge anzeigen.

Ich habe mich zwischen den Jahren viel mit dieser Frage beschäftigt.

Mein Hauptproblem ist die Fahrzeughöhe, hier ist bei realen 2,99 - 3,00 m Schluss.
Es gibt meines Wissens kein Neufahrzeug mit Alkoven mehr unter 3,00 m.
Ich wäre hier offen jede exotische Marke und auch jede exotische Basis.

Wombat1

diger am 04 Jan 2015 12:32:12

Hallo,

ich möchte vorweg schicken das, ob Alkoven oder VI, sicherlich Geschmack- sowie Ansichtssache ist.
Wir haben vor 4 Jahren vom Alkoven zum VI gewechselt und diesen Wechsel bisher nie bereut.
Je nach Nutzung und Einsatzzweck haben beide Grundrisse sicherlich ihre Vor- als auch Nachteile.
Wir fahren z.Zt. einen Frankia mit Hubbett und Heckdoppelbett.

1. Wenn das Hubbett genutzt wird können wir bis auf die beiden Vordersitze noch die gesamte Sitzgruppe nutzen.
2. Gute Aussicht (Panorama) während der Fahrt und vor allem auf dem Stellplatz.
3. Mehr Platz, da der gesamte Aufbau incl. Fahrerhaus als Wohnraum zur Verfügung steht.
4. Durch eine zusätzliche Dieselstandheizung ist der Bereich des Fahrerhaus auch im Winter gut beheizt. Keine Kältebrücke da die Luftausströmer des Fahrerhaus genutzt werden und die Scheiben nicht beschlagen oder von innen Nass werden.
5. Wir haben auch bei recht extremen Temperaturen im Winter (Norwegen/Schweden teilweise -15 °C) nie eine Isoliermatte benötigt.

Im Alkoven hatten wir immer das Gefühl nichts von der Umwelt/Aussicht mit zu bekommen. Aber wie anfangs schon geschrieben ist das Geschmacksache.

Rüdiger

rkopka am 04 Jan 2015 12:45:00

diger hat geschrieben:ich möchte vorweg schicken das, ob Alkoven oder VI, sicherlich Geschmack- sowie Ansichtssache ist.

Das ist eine wichtige Aussage. Dazu kommen noch die persönlichen Nutzungsgewohnheiten.
Bei mir ist wegen der Hobbies immer viel (sperriges) Zeug dabei. Daher brauche ich den Alkoven (und/oder die Heckstockbetten) als Lagerplatz. Das ginge in einem anderen Schnitt einfach nicht.
Außerdem ist ein Alkoven DIE Möglichkeit ein kurzes Womo zu bauen, nicht unbedingt ein niedriges.

1. Wenn das Hubbett genutzt wird können wir bis auf die beiden Vordersitze noch die gesamte Sitzgruppe nutzen.

Beim Alkoven dafür alles jederzeit.

2. Gute Aussicht (Panorama) während der Fahrt und vor allem auf dem Stellplatz.

Bis auf die eingeschränkte Sicht nach oben (hoch angebrachte Ampeln) sieht man im normalen Fahrerhaus auch nicht viel weniger. Ist die Sicht nach vorne unten nicht sogar schlechter (Sitzposition) ? Wenn wir wo stehen, bin ich mehr für Privatsphäre, also nutzt mir die Sicht nur begrenzt. Im Sommer sowieso egal, weil man draußen ist.

3. Mehr Platz, da der gesamte Aufbau incl. Fahrerhaus als Wohnraum zur Verfügung steht.

Als Wohnraum schon, aber nicht als Stauraum.

Im Alkoven hatten wir immer das Gefühl nichts von der Umwelt/Aussicht mit zu bekommen. Aber wie anfangs schon geschrieben ist das Geschmacksache.

S.o. während der Fahrt sehe ich genug. Und Steh/Stellplätze mit direktem Sightseeing hatte ich bisher sehr selten. Also einfach aussteigen. Oder durch die Seitenfenster schauen.

RK

cerberus2004 am 04 Jan 2015 14:06:08

Also das mit der Beheizung des VI würde ich bei den höherpreisigen mit Doppelverglasung / Fußbodenheizung etc.. nicht als Problem einschätzen. Lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Bei den bisher ins Auge gefassten Fahrzeugen war es meiner Einschätzung nach auch immer so, dass man bei abgesenktem Hubbett nur die Fahrer-/Beifahrersitze nicht mehr nutzen konnte. Da unsere Pubertiere mittlerweile üblicherweise im Urlaub eher später ans Schlafen denken als wir, ist das vermutlich meistens kein Problem. Aber wenn einer derjenigen, dessen Schlafplatz im Hubbett ist doch mal früher in die Koje möchte, ist es vermutlich doch blöd, da man nicht so abgeschottet liegt wie im Alkoven.
Mit Platzeinschränkung im Hubbett, meinte ich weniger bzgl. der Länge sondern die geringere Breite für 2-Personen. Nun ist unser Alkoven auch extrem tief (ca. 170cm). Das liegt sicherlich über dem Durchschnitt. Als jemand, der gerne mit geöffnetem Fenster schläft, stelle ich mir die fehlende Belüftungsmöglichkeit durch Seitenfenster als Hauptproblem vor, da man das Dachfenster bei Regen / Schnee ja nicht nutzen kann.

Mein Haupt-Vorteilsgedanke bei der ganzen Überlegung war das doch bessere Raumgefühl und tatsächlich die bessere Rundumsicht, da wir doch gerne schöne Fleckchen ansteuern, wo man aus unserem bisherigen Fahrzeug durch die Seitenfenster oft eher wenig sieht. Auch bzgl. eines geeigneten Hundeplatzes würden mir im VI bessere Lösungen einfallen.
(ob die dann realisiert würden, ist natürlich fraglich)
Das offene und für alle anderen gut sichtbare herumsitzen im Fahrzeug würde mich nicht stören. Allerdings stellt sich für mich dann doch die Frage, ob man es mit weniger Staumöglichkeit überhaupt schafft mit 4-Personen soviel dauerhafte Grundordnung zu halten, dass man nicht gezwungen ist permanent die Jalousien runterzulassen, da die Stellplatznachbarn sonst Messiealarm auslösen und die dicke Tine aus dem Fernsehn zum aufräumen vorbei schicken. Wenn ich so sehe, wieviele Klamotten nach einer gewissen Zeit dann doch irgendwo rumliegen/rumhängen und nur unter massiven Bedrohungen wieder weggeräumt werden, sehe ich das als eines der Hauptprobleme an. Und letzlich dreht sich dann das Hauptproblem wieder um den geringen Stauraum.

Wie schon beinahe erwartet, scheint es mit 4-Personen eher nicht optimal möglich zu sein, mit einem VI glücklich zu werden, es sei denn, man kennt es nicht anders oder schafft es sich entsprechend einzuschränken. Wäre mal interessant, die ehrliche Meinung von jemandem zu hören, der von Alkoven auf VI gewechselt hat und auch mit Teenagern auf Tour ist.


Frank

shorty am 04 Jan 2015 14:39:42

Hallo Frank, wir sind ja vom VI wieder auf Alkoven umgestiegen. Wir geben unseren Phoenix nicht mehr her... :D
Aber zu Deinem Problem.....solche Anfragen machen in Foren, gerade in diesem Forum, keinen Sinn. Jeder teilt seine Meinungen und Empfindungen mit um sich dann später wieder um die unterschiedlichen Auffassungen in die Köppe zu kriegen. Schade und Kontraproduktiv. :evil:

Als wir dieses "Jucken im Kopf " hatten griffen wir zu einer für uns neuen Lösung. Wir haben uns das Wunschmobil für eine Woche ausgeliehen und alles ausprobiert. Das hat uns extrem bei der Entscheidung geholfen .

cerberus2004 am 04 Jan 2015 14:46:43

Hallo Shorty,
das mit dem Ausleihen ist vermutlich die Beste Idee, auch wenn man eigentlich keine Lust hat so eine Karre erst komplett einzuräumen und später wieder alles retour incl. Reinung. Aber das schließt eine Fehlentscheidung vermutlich am ehesten aus. Werde das ins Auge fassen.


Frank

wohnmobilbenutzer am 04 Jan 2015 15:53:47

cerberus2004 hat geschrieben:
Und letzlich dreht sich dann das Hauptproblem wieder um den geringen Stauraum.


Frank


Hallo Frank,

ich kenne jetzt die von Dir ins Auge gefaßten VI nicht im Detail, aber ich sehe bezüglich Stauraum zwischen VI und Alkoven keine großen grundsätzlichen Unterschiede. Wo im Hubbettbereich keine Hängeschränke angebracht werden können, hat man doch im Alkoven auch keine Schränke. Zumindest bei meinem Fahrzeug kann man das Hubbett auch tagsüber benutzen, um zusätzliche Kissen, Klamotten und sonstige Sachen zu stauen - OK, wegen dem geringeren Deckenabstand im hochgefahrenen Zustand nicht ganz so viel wie im Alkoven. Aber dort muß es ja auch abends wieder raus und irgendwohin.

Aber wie ein Vorredner bereits gesagt hat - am besten vorher ausprobieren.


cerberus2004 am 04 Jan 2015 16:13:50

Das war, bevor ich dann mal die ersten Fahrzeuge näher betrachtet habe auch meine Theorie. Vielleicht gibt es diese Modelle ja auch und ich bin noch nicht drauf gestoßen.
Aber ich habe bisher den Eindruck, dass durch die grossen Raumbäder, die in dieser Fahrzeugkategorie üblich sind und das Hubbett doch deutlich an Schränken eingespart werden muss. Zumindest sehe ich das im Vergleich zu unserem bisherigen Fahrzeug so, der natürlich ein entsprechend kleineres Bad hat. Aber selbst der Kleiderschrank ist bei unserem deutlich größer. Vermutlich ist die Zielgruppe dann doch fast ausschliesslich alleinreisende Paare, für die das dann auch absolut ausreichend ist.


Frank

wohnmobilbenutzer am 04 Jan 2015 16:20:33

Ja klar,

da kann es natürlich Unterschiede geben. Ich bin jetzt mal von meinem Fahrzeug ausgegangen, das neben einem raumhohen Kleiderschrank auch noch zwei Kleiderschränke unter den Längsbetten hat und halt ringsum Hängeschränke (ausser Hubbett- und Sanitärbereich).



wombat1 am 04 Jan 2015 16:30:17

cerberus2004

Das mit dem Platz trügt hier nicht. Leider ist das so. Ich habe schon als die ersten TI's kamen, bei Händlern gesessen und gesagt bei diesem Auto muß ich von den Sachen die bei uns ständig im Wohnmobil sind die Hälfte zu Hause lassen.

Wenn ich schon immer diese ewige Sucherei in den Garagen beobachte.

Wombat1

cerberus2004 am 04 Jan 2015 17:09:43

Hallo Wombat1,
vielleicht wäre das auch mal ein Anlass für uns das Fahrzeug zu entrümpeln und die Skiunterwäsche nicht mit in die Sommerferien zu nehmen. ;D

Na ja, vielleicht müssen wir uns wirklich mal einen leihen und sehen ob man damit klar kommt. Oder doch einen neuen großen Alkoven auf IVECO-Basis kaufen, wobei ich dann immer noch das separate und nicht nutzbare Führerhaus habe.
Wenn es da wenigstens Lösungen gäbe um die Fahrer-/Beifahrersitze im Wohnbereich mit zu nutzen, aber das geht ja mit Doppelboden leider nicht, da die Kiste sonst wohl 4-Meter hoch sein müsste.


Frank

wombat1 am 04 Jan 2015 17:19:08

Hallo Frank,

das mit dem entrümpeln würde ich gerne machen.
Wir sind Windsurfer, Radfahrer, Skater.

Wombat1

cerberus2004 am 04 Jan 2015 17:22:50

Mein Tip: Alles aufhören!! Umsteigen auf Tischtennis und/oder Bodgia (schreibt man das so?). Oder einfach nur noch lesen.

markgraefin am 04 Jan 2015 18:12:54

Da wir vom Alkoven auf TI und jetzt auf VI umgestiegen sind, mein Resümee:

Der VI bleibt, weil er das tollste Auto ist, das wir je hatten.

Der Alkoven war ein wunderbarer ADRIA mit 7m aus der Vermietung mit 63.000 km,
hatte aber hinten ein Querbett.
Dafür waren wir inzwischen zu alt und zu unbeweglich geworden.
Der Alkoven bot eine (verheerende) Möhlichkeit für alles, was man nicht brauchte,
aber unbedingt mitnehmen musste. Der Keller war wunderbar groß und verlockte wieder
für zu viel Gerödel.
Die Aussicht vorne hat mich immer etwas bedrückt und der Fußboden war im
Winter eisig.
Also haben wir uns für einen Sunlight TI mit tollen Einzelbetten entschieden.
Hätte ich ihn probegefahren. Ich hätte ihn nicht gekauft.

Er brachte eine angenehme Größe der Betten und einen großen Keller für wieder
viel zu viel Gerödel mit.

Das Auto war steif und unangenehm zu fahren.
Die Füße im Winter auch hier wieder eiskalt.
Die Aussicht war natürlich besser, aber dass es im Winter vorne wärmer sein soll als
bei unserem VI, stelle ich dann doch sehr in Frage.

Jetzt haben wir einen wunderbaren Dethleffs Advantage mit ganzen 6,30m.
Das Hubbett ist für uns die beste Erfindung aller Zeiten, denn wir haben nicht
kompatible Schlafzeiten.
Man kann duchaus in der Dinette sitzen ohne den im Hubbett Schlafenden zu stören.

Die große Scheibe ist ein Traum und das ganze Auto macht einen ungeheuren
Spaß beim Fahren.
Sanft, spurtstark, schnell und berechenbar in der Kurve.

Vor dem Kauf würde ich heute unbedingt ein Auto der Begierde ausleihen und gucken,
ob die große Scheibe nach draußen wirklich stört, es zu wenig Unterbringungsplatz gibt, denn
den hat unser Auto wirklich und kalte Füße haben wir seit der Fußbodenheizung auch nicht mehr.

Ich wünsche euch die richtige Entscheidung, denn die Falsche kann, wie bei uns damals,
verdammt teuer sein.


Markgräfin

rkopka am 04 Jan 2015 18:28:39

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Zumindest bei meinem Fahrzeug kann man das Hubbett auch tagsüber benutzen, um zusätzliche Kissen, Klamotten und sonstige Sachen zu stauen - OK, wegen dem geringeren Deckenabstand im hochgefahrenen Zustand nicht ganz so viel wie im Alkoven. Aber dort muß es ja auch abends wieder raus und irgendwohin.

Zumindest wenn man ihn auch benutzt. Wenn man aber mit den (meistens vorhandenen) Heckbetten auskommt, hat man den ganzen Bereich als Stauraum zur Verfügung.
Da ich hinten Stockbetten habe, kann ich es nach Wunsch variieren. Wir haben auch schon den halben Alkoven zum Schlafen benutzt und den Rest mit Taschen u.ä. vollgepackt.

markgraefin hat geschrieben:Der Alkoven bot eine (verheerende) Möhlichkeit für alles, was man nicht brauchte, aber unbedingt mitnehmen musste. Der Keller war wunderbar groß und verlockte wieder für zu viel Gerödel.

DIe Frage ist halt, nimmt man einfach nur viel mit, weil man es kann (rein zum Camping), oder nimmt man Sachen mit, weil man am Ziel dem einen oder anderen Hobby nachgehen will. Nicht jeder sieht das Womo an sich als Hobby, für andere ist es eher das Mittel um seinen eigentlichen Hobbies nachzugehen. Würde ich einfach nur rumfahren und vielleicht mal wandern, wäre mein Womo mindestens 1m kürzer :-)

Das Auto war steif und unangenehm zu fahren.
...
Sanft, spurtstark, schnell und berechenbar in der Kurve.

Ist das nicht eher ein Frage des Basisfahrzeugs und des Fahrwerks und vor allem auch der Länge ? Nicht zu vergessen des Baujahrs. Mein neues ist schwerer, länger und hat keine Luftfederung. Aber 44PS mehr und 20 Jahre Entwicklung lassen den Fahrkomfort auch massiv steigen.
Ja, der Alkoven hat etwas mehr Gewicht oben, aber ob das in Summe wirklich soviel ist ? Jetzt mal ohne Beladung gerechnet.

RK

wombat1 am 04 Jan 2015 18:58:30

Liebe Markgräfin,

eigentlich ist es ja der Beitrag von Frank. Bitte entschuldige,dass ich Informationen schnorre.
Unser Akloven hat einen Doppelboden der ist warm. Zum Fahrerhaus habe ich eine in 20 sec demontierbare Wand konstuiert somit ist die Sitzecke auch warm.
Ich hätte im TI/VI vor allem Angst mir den verlängerten Rücken abzufrieren.

Wombat1

brainless am 04 Jan 2015 18:59:26

cerberus2004 hat geschrieben:Wäre mal interessant, die ehrliche Meinung von jemandem zu hören, der von Alkoven auf VI gewechselt hat und auch mit Teenagern auf Tour ist.



Hallo Frank,

wir haben nicht die unmittelbare, aber eine mittelbare Erfahrung hierzu.
Bekannte von uns sind auf VI (Carver 841) gewechselt und denen gefällt es.
Sogar so gut, daß sie einen Knaus Deseo dazu gekauft haben, weil die (fast) erwachsenen Sprößlinge mit ihren Plünnen nicht mehr genug Platz im Mobil gehabt hätten.
Unsere Bekannten fahren alleine mit dem Mobil, gemeinsam mit den Kindern kommt der Deseo hinten dran.
Das Mobil ist wirklich chic, kann mich aber zu einer Abkehr vom Alkoven mit Rundsitzgruppe, Einzelbetten im Heck und 6,5 t zGM für zwei Personen nicht überzeugen.
Glücklicherweise sind die Geschmäcker unterschiedlich,



Volker ;-)

markgraefin am 04 Jan 2015 19:20:35

Ist das nicht eher ein Frage des Basisfahrzeugs und des Fahrwerks und vor allem auch der Länge ? Nicht zu vergessen des Baujahrs. Mein neues ist schwerer, länger und hat keine Luftfederung. Aber 44PS mehr und 20 Jahre Entwicklung lassen den Fahrkomfort auch massiv steigen.
RK[/quote]

Kann schon sein, dass es am Basisfahrzeug lag, aber es war ja ein ganz neuer Sunlight mit 3,5t.
Trotzdem ließ er sich nicht so angenehm fahren.
Mein Schwiegersohn (Fahrlehrer für so Einiges) hat das mir damals bestätigt.
Von dem Jetzigen ist er genauso begeistert wie ich.

wombat1 hat geschrieben:Unser Akloven hat einen Doppelboden der ist warm. Zum Fahrerhaus habe ich eine in 20 sec demontierbare Wand konstuiert somit ist die Sitzecke auch warm.
Ich hätte im TI/VI vor allem Angst mir den verlängerten Rücken abzufrieren.


Naja, Doppelboden und Alkoven?? Aber nicht 3,5t oder???

Mit der Wand siehst du aber auch nichts mehr nach vorne raus.
Ganz blöd, wenn du, wie wir es oft tun, mit der Schnauze zur See direkt stehst.

Und ein Wombat friert nicht so schnell. Bei dem Fell??? :D

Im TI haben wir eine Decke gehängt, weil es wirklich kalt war.
In unserem jetzigen Auto brauchen wir dank der Heizung, die auch im Frontbereich
pustet, nichts und können abends die Lichter auf dem Meer genießen.

Nochmal, wenn die Entscheidung zu einem Wechsel ansteht, ausleihen und probieren.


Markgräfin

markgraefin am 04 Jan 2015 19:21:54

Sorry, falsch zitiert.
Ich bin derzeit nicht so richtig fit. Deshalb so auch einige
Rechtschreib- und Grammatikfehler.

shorty am 04 Jan 2015 19:23:19

Ich kann mich da nur wiederholen . das Wunschmobil ausleihen und ausgiebig testen. Wir hatten einen Hymer BSL also einem VI mit nahezu Vollausstattung. Das Begehren.....ein großer Alkoven. Da wir bei vier Neufahrzeugen genug Kapital verbrannt hatten kamen wir auf die Idee des Ausleihens. Der Kandidat........der sagenhafte Alpa.... :D . Wir haben uns diesen Traumwagen für ein Wochenende ausgeliehen und sind damit ca. 100 km nach Hause gefahren. Erstes Resümee .....der Dreiliter mit 177 ps war mit unserem Dreiliter im Hymer (156ps)nicht vergleichbar. Deutlich weniger Leistung Dank Euro 6. zu Hause angekommen wollten wir das Fahrzeug unter die Lupe nehmen was wir auch ausgiebig taten.

Ich Kürze hier mal ab.....wir haben weder den Abend noch die Nacht in dem Fahrzeug verbracht da es für uns aus verschiedenen Gründen nicht mehr in Frage kam. :D

Am nächsten Tag brachten wir das Fahrzeug zu dem verdutzten Händler zurück und bezahlten brav den Mietpreis für das Wochenende. Der Händler war der Meinung das sei wohl eine teurer Tag gewesen. Ich antwortete dann das ich soviel Geld an einem Tag noch nie gespart hätte. 8)

wombat1 am 04 Jan 2015 19:42:30

Hallo Markgräfin,

doch <3,5 beim TÜV gewogen mit allen Gerödel ohne Wasser < 3,2 t.
Ich müßte die Wiegekarte suchen. Und das Fahrzeug ist 2,99 m hoch.
Und das Bett im Alkoven ist 1,7m breit und ohne Leiter zu erreichen.

Wenn ich was sehen möchte gehe ich raus.
Wir sind viel draußen.

Wombat1

cerberus2004 am 04 Jan 2015 20:14:52

Nochmals Danke für die tollen Beiträge.
Ich ziehe hier zum einen raus, dass ein ausgiebiger Probetrip unverzichtbar ist, so dass man alles unter realen Bedingungen testen kann. Habe ich damals bei unserem aktuellen nicht gemacht, aber unterm Strich die richtige Entscheidung getroffen. Vermutlich Glück gehabt.

Je mehr ich darüber nachdenke, zweifele ich mittlerweile daran, dass ein VI zum aktuellen Zeitpunkt (Teenager an Bord) das Fahrzeug der Wahl sein dürfte. Es sei denn, man packt noch 2-Meter in der Länge dran, aber dann bin ich in einer Klasse in die ich nie wollte und bei der Auswahl der Reiseziele zu sehr eingeschränkt, was mit unseren aktuellen 8,50-Mtr. oft schon kritisch ist. Frage mich auch immer, wohin man mit den "rollenden Mausoleen" (nennen wir spöttisch immer so, bitte um Verzeihung) eigentlich hin fährt, da man die auf den wirklich schönen Plätzen i.d.R. auch nie sieht.

Vielleicht sollten wir dann doch noch mit dem derzeitigen Fahrzeug leben und die Zeit abwarten, bis die Pubertiere nicht mehr mitfahren um dann nochmals intensiv den Bedarf zu checken. Vielleicht denkt man in ein paar Jahren auch anders.

Alternativ die Lösung mit dem angehangenen WoWa, den man bei Bedarf und je nach Laune der Kinder ggf. unterwegs abkoppeln und zurücklassen kann :evil: Das hat auch seinen Charme und das Basisfahrzeug könnte deutlich kleiner sein.
Ist aber nicht besonders praktisch im Bezug auf Stellplätze und Campingplatzparzellen, wo i.d.R. kaum beide drauf passen.


Frank

GeoCamper am 04 Jan 2015 22:03:17

Hallo

Vorab...wir haben auch vor, uns ein VI zuzulegen.
Ich glaube es ist müssig, sich darüber Gedanken zu machen welches WOMO allgemein das richtige ist.
Es gibt doch viel zu viele Faktoren, die den einen Grundriss oder eine Fahrzeugart rechtfertigen:
Hobby´s, Anzahl Personen, Zielorte, Winter-/Sommer-Urlaube, Alter...die Liste kann unendlich von allen verlängert werden. :razz:

Warum gibt es wohl so viele verschiedene Campingfahrzeuge?!

Wir haben im Zelt mit Camping angefangen, dann einen VW-Bus ausgebaut, einen Hymer-Alkoven auf Mitsubishi L300, einen LMC 566-Alkoven gefahren und haben z.Z. noch einen Wohnwagen. Das ganze hat sich auf über 40 Jahre verteilt und hat zum jeweiligen Lebensabschnitt gepasst.
Jetzt wird es ein VI weil der jetzt zu uns passt. :-o
So oder ähnlich wird es wohl bei euch allen auch so abgelaufen sein.

ät Frank: Ich würde noch ein bisschen abwarten, bis deine Kinder nicht mehr so oft mitfahren, wie es so jetzt bei unserem Sohn (17) ist. Dann wird es bei euch auch ein VI werden.


Carsten

cerberus2004 am 04 Jan 2015 22:45:37

Hallo Carsten,
ich schätze genau darauf läuft es hinaus.

Drehe mich halt so ein bisschen im Kreis, da ich auf der einen Seite mit unserem grossen Tandemachser auf Ducato Basis im Bezug auf Zuladung / Anhängelast / Gastank / Frisch- und Abwasserkapazität u.a. angelangt bin aber auf der anderen Seite gerne hier und da ein Boot hinterher ziehen würde und seltener Ver-/Entsorgen würde. Daher hätte es jetzt entsprechend gut gepasst gleich auf eine entsprechend stärkere Basis zu wechseln, wo das alles möglich wäre.
Wäre ja auch blöd jetzt einen entsprechenden Alkoven zu kaufen um dann in einigen wenigen Jahren dann festzustellen, dass es jetzt doch schöner wäre einen VI zu haben und dann wieder viel Geld zu verbrennen.

Muss mich damit im Laufe des Jahres mal wirklich intensiv beschäftigen und vielleicht mal auf Reisen die Augen aufhalten und ggf mal den einen oder anderen WoMo-Besitzer mit vermeintlich in Frage kommenden Fahrzeugen gezielt ausfragen um dann die entsprechenden Schlüsse zu ziehen. Möglicherweise ist das die Beste Strategie.


Frank

GeoCamper am 05 Jan 2015 12:51:32

Gut ...ich hatte damals hinter meinen LMC566 auf Ducato (75PS) Diesel zeitweise auch ein Sportboot hinten dran, und dort konnte man dann eine Menge in das Boot zuladen. :mrgreen:
Also wenn du dann Platzprobleme bezüglich der Zuladung hast, kannst du alles "Überflüssige" ins Boot laden. :mrgreen:

Aus Erfahrung kann ich dir nur Sagen, dass es doch sehr kompliziert ist, mit dem Womo auf die Slipanlage zu fahren, um das Boot zu slippen.
Diesen Stress habe ich mir nur 3 Jahre lang angetan und mir dann lieber ein Schlauchboot mit 15 PS AB-Motor zugelegt, was ich in Ruhe auf dem CP aufpumpen konnte und dann einfach per Hand ins Wasser geschoben hatte.

brainless am 05 Jan 2015 13:22:01

GeoCamper hat geschrieben:Es gibt doch viel zu viele Faktoren, die den einen Grundriss oder eine Fahrzeugart rechtfertigen:
Hobby´s, Anzahl Personen, Zielorte, Winter-/Sommer-Urlaube, Alter...die Liste kann unendlich von allen verlängert werden. :razz:



Hallo Carsten,

ich glaube, Du hast ein sehr wichtiges Kriterium für die Wahl eines VI nicht genannt: Das Image
Das vollintegrierte, busähnliche Reisemobil wird von vielen unserer Kollegen als die "Krönung eines Camperlebens" gewertet.
Hiermit kann man klar zeigen, daß man es geschafft hat.
Zwar stimmt das heute nicht mehr, wo es gute gebrauchte VI der Massenhersteller schon für 30.000,- € gibt, aber das tradierte Image hält sich hartnäckig.
Andererseits gibt es Nasenbären, die neu so viel kosten, wie zwei gute VI zusammen.

Warum gibt es wohl so viele verschiedene Campingfahrzeuge?!


Weil sich nicht nur die Geschmäcker, sondern auch die Geldbeutelinhalte deutlich unterscheiden. Deshalb ist es auch falsch, vom äußeren Erscheinungsbild eines Mobils auf den Geschmack des Besitzers Rückschlüsse zu ziehen. Wie so oft im Leben wird die Kaufentscheidung von Dingen bestimmt, auf die der Einzelne keinen / wenig Einfluß hat.
DAS richtige Reisemobil gibt es einfach nicht - da stimme ich Dir zu,



Volker ;-)

a.miertsch am 05 Jan 2015 14:56:23

markgraefin hat geschrieben:die Sitzecke auch warm.
Ich hätte im TI/VI vor allem Angst mir den verlängerten Rücken abzufrieren.


Naja, Doppelboden und Alkoven?? Aber nicht 3,5t oder???

Mit der Wand siehst du aber auch nichts mehr nach vorne raus.
Ganz blöd, wenn du, wie wir es oft tun, mit der Schnauze zur See direkt stehst.


Nochmal, wenn die Entscheidung zu einem Wechsel ansteht, ausleihen und probieren.


Markgräfin[/quote]

So ist es !
Wenn man den Alk hat und was Anderes sucht, 1. den Ti probieren. Da ist rein wohn- und schlaftechnisch schon mal bis zum gemäßigt gehobenen Segment die Entscheidung zugunsten des Alk sehr schnell getroffen. Dann ein vergleichbar großen VI probieren(ganz wichtig, alle Mitfahrer mitnehmen). Beste Zeit ist m.M nach das Frühjahr, weil man in dieser Zeit die Wohnlichkeit des VI besonders deutlich spürt. Auf Messen sieht man nur das Interieur, also zum Händler gehen und sich in Ruhe alles anschauen. Die Beratung ist allemal besser. Auf das Bauchgefühl achten, und bei der ersten Ausfahrt die Mutti auf dem Beifahrersitz beobachten. Diese Reaktion ist entscheidend. Du wirst zukünftig keine Ruhe haben, wenn du gegen diese Reaktion aus [url]kleinlichen[/url] Gründen anders entschieden hast. Egal ob positiv oder negativ.
Die Platzmangeldiskussion mit dem Hubbett und der Sitzecke ist nicht logisch. Wenn das Hubbett benutzt wird fehlt doch dieser Personenkreis auf der Sitzecke. Stauraum haben die VI entsprechend ihrer zul. Personen in ausreichendem Umfang.
Klar, das Verhältnis passt nicht bei den Linern, die sollen ja auch nur eine spezielle Käuferschicht ansprechen. Gehört man nicht dazu und ist mit mehr Personen unterwegs, muss man Kompromisse eingehen.
Wer nun noch nicht genug hat, kann es ja mal mit dem Kastenwagen probieren. Gibt ja Leute, die lassen nix anderes gelten. Aus ihrer Sicht sicherlich richtig.
Wenn es Qualitätsstufen für optimales Reiseerlebnis gäbe, würde de VI jedenfalls weit vor dem Alk und genügend weit vor dem TI rangieren. Ist meine persönliche Meinung, da ich alle 3 Varianten mit identischen Zielen und gleichen Passagieren gefahren habe.
Wer Mängel sucht, wir an jedem Mobil etwas finden, das er persönlich anders gebaut haben möchte.
Albert

chrisatwork am 07 Jan 2015 19:06:56

wombat1 hat geschrieben:Hallo Markgräfin,
doch <3,5 beim TÜV gewogen mit allen Gerödel ohne Wasser < 3,2 t.
Ich müßte die Wiegekarte suchen. Und das Fahrzeug ist 2,99 m hoch.
Und das Bett im Alkoven ist 1,7m breit und ohne Leiter zu erreichen.
Wombat1


Hallo wombat,

welches Womo hast Du?

wombat1 am 07 Jan 2015 19:46:19

Hallo chrisatwork - Euramobil Profila 685 VB

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