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Welchen Solar-Laderegler könnt ihr empfehlen? 1, 2


Gast am 10 Jan 2015 22:13:31

Ein Hallo an Alle

Ist hir schon oft behandelt worden, Solar Regler. Möchte auf Mppt umrüsten.
Die Frage ist, habe 4Panelen 12v. a .90Wap: Komme ich da mit einem 20Ap Regler aus.
Habe jetzt einen Normalen 50Amp. Regler, Helios CW5024Z.
Welchen sollte ich nehmen. Bitte um Vorschläge, Bezahlbache.
Beasten Dank im Voraus.

Heinz-Josef

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felix52 am 10 Jan 2015 22:21:23

Und immer die gleiche Antwort 4 mal 90 Wp gleich 360 W.
Also erfahrungsgemäß mindestens so etwa einen Mpp mit > 320 W und 30 A Sicherung.

Felix52 :)

felix52 am 10 Jan 2015 22:27:02

Heinz-Josef,
das sollte nicht unhöflich sein. Aber bei 360 Wp solltest Du Dir nen Mpp Regler zulegen. :ja:

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thomas56 am 10 Jan 2015 22:29:10

es wird wohl 1000 Meinungen geben!
Mein Votronic SR (Kein MPPT) sagt bis 300W und ist mit 20A abgesichert.

pezibaer am 10 Jan 2015 22:35:43

MPPT ist bei der Leistung noch komplett hinfällig ein weiteres Modul kostet viel weniger und bringt mehr als der MPPT aufpreis hat.. sofern montierbar, wie auch im Sommer ist der Mehrertrag durch MPPT ziemlich hinfällig ist. Steca PR3030 würde sich als PWM LR als eines der meistverkauften LR der letzte Jahre anbieten... .. Wenns ein MPPT sein muß wäre z.B. Victron Blue Solar MPPT 100/30 ein Grundsolidesgerät.. ansonsten spricht natürlich auch nix gegen einen VOTRONIC 3039 - MPP 420

felix52 am 10 Jan 2015 23:02:51

:help: :irre: pezibaer.....

pezibaer am 10 Jan 2015 23:06:25

felix52 hat geschrieben::help: :irre: pezibaer.....

Soll mir das jetzt irgendwas sagen?

morena am 10 Jan 2015 23:10:29

ha kein Bock zu streiten :)

andwein am 11 Jan 2015 13:11:10

felix52 hat geschrieben:Heinz-Josef,
das sollte nicht unhöflich sein. Aber bei 360 Wp solltest Du Dir nen Mpp Regler zulegen. :ja:

Ja, aber dann sollten je zwei der Module in Reihe geschaltet werden. Dann ist MPP OK
Sind alle vier Module parallel geschaltet, also 18V Kurzschlussspannung, dann bringt der MPP nicht viel.
Andreas

Gast am 11 Jan 2015 13:27:53

Hallo Andreas

Diese Idee ist Super, meine Überlegung.
Zwei Module zusammen, 24V ist 180 Watt . Habe einen HPPT Regler mit 20Amp.
Angeschlossen, ist eine Paneel, 24V 165 Watt. Kann ich dann den Regler nehmen? Oder passen die nicht zusammen, ans Typenschild komme ich nicht mehr rann.

Heinz-Josef

conrad163a am 11 Jan 2015 17:33:36

Was haltet ihr von dem Regler:
"FOX 350 Sun Ware für 2 Systeme mit Dispaly Anzeige"
Man kann immer von beiden Batterien die Daten ablesen.

conrad

pezibaer am 11 Jan 2015 17:56:18

conrad163a hat geschrieben:Was haltet ihr von dem Regler:
"FOX 350 Sun Ware für 2 Systeme mit Dispaly Anzeige"


Das ist eine Frage des Einsatz und Nutzungszweckes und was du vor hast. Wenn es um eine gleichzeitige Ladung aber getrennte Nutzung von Motor und Versorgungbatterie geht dann ja da hier ja von 100% galvanischer Trennung gesprochen wird. Sollte es sich hier um 2 Versorgungsbatterien handeln bringt dir das nicht viel weil du dann besser eine parallel Schaltung der Batterien realisierst, um die Zyklentiefe bzw Belastung aufzuteilen, ist besser für die Batterien.

lg

xbmcg am 11 Jan 2015 19:39:32

Da reicht wahrscheinlich schon der Votronic MPP350

pwglobe am 11 Jan 2015 19:51:11

Ich habe zwei 100Wp Module und einen Solar-Laderegler MPP 250 Duo Digital von Votronic, im Sommer hätte es auch ein PWM Regler getan und im Winter sind die zwei Module zu wenig und ich brauche sowieso den Moppel.
Erfahrung macht klug, aber jeder hat mir zum MPP Regler geraten.

pezibaer am 11 Jan 2015 20:00:14

pwglobe hat geschrieben:Ich habe zwei 100Wp Module und einen Solar-Laderegler MPP 250 Duo Digital von Votronic, im Sommer hätte es auch ein PWM Regler getan und im Winter sind die zwei Module zu wenig und ich brauche sowieso den Moppel.
Erfahrung macht klug, aber jeder hat mir zum MPP Regler geraten.


Das ist ganz einfach bei 2 Modulen PWM wenns nicht reicht solltest du noch ein drittes montieren können dann zuerst das dritte .. wenn noch immer nicht genug dann viertes.. wenn der Platz aus ist über MPPT Nachdenken, weil dann ist das ende der Fahnenstange erreicht :) Zuerst immer Platz maximal ausnutzen. MPPT ist die teuerste Art bei wenig Modulen die Leistung zu steigern weil der Vorteil sehr klein ist.

conrad163a am 11 Jan 2015 20:11:14

Hallo Pezibaer
Ist das nicht von Vorteil wenn die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie hintereinander geladen werden aber bei der Abnahme ist der Wohnteil von der Starterbatterie gertrennt.
conrad

pezibaer am 12 Jan 2015 00:29:38

conrad163a hat geschrieben:Hallo Pezibaer
Ist das nicht von Vorteil wenn die Wohnraumbatterie und die Starterbatterie hintereinander geladen werden aber bei der Abnahme ist der Wohnteil von der Starterbatterie gertrennt.
conrad


Klar .. Ich sagte doch das es nur bei 2 parallelen Versorgungsbatterien keinen Sinn macht sollte man vorhaben sie im Wechselrythmus zu nutzen .. wenns es zur Ladungserhaltung der Starter nehmen willst eh OK.. find das Teil dafür was es kann nur ehrlich gesagt ein bisserl Teuer wenn das mit den 150€ stimmt was ich gelesen hab

xbmcg am 12 Jan 2015 10:00:09

pezibaer hat geschrieben:Das ist ganz einfach bei 2 Modulen PWM wenns nicht reicht solltest du noch ein drittes montieren können dann zuerst das dritte .. wenn noch immer nicht genug dann viertes.. wenn der Platz aus ist über MPPT Nachdenken, weil dann ist das ende der Fahnenstange erreicht :)

pezibaer hat geschrieben:Zuerst immer Platz maximal ausnutzen. MPPT ist die teuerste Art bei wenig Modulen die Leistung zu steigern weil der Vorteil sehr klein ist.


Vorteil MPPT liegt bei 20..30%, aber vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen / In der kalten Jahreszeit liefert MPPT Regler schon Strom, während der PWM wegen der zu niedrigen Solar-Spannung noch keinen Ertrag hat. Unter optimalen Lichtbedingungen sind die Unterschiede - bei Modulen mit 32 Zellen tatsächlich gering. Bei Modulen mit 36 oder 40 Zellen lohnt sich aber auch da schon ein MPPT Regler, da er die höhere Modulspannung in Ladestrom verwandelt und nicht verheizt.

andwein am 12 Jan 2015 15:13:49

andwein hat geschrieben: also 18V Kurzschlussspannung,

Sorry, ich möchte mich für die "Kurzschlussspannung" entschuldigen, war ein Kopf/Finger Kurzschluss
Richtig sollte es heißen 18V Klemmenspannung oder Voc
Andreas

xbmcg am 12 Jan 2015 15:27:28

Und die Frage bezog sich auf 4 x 90Wp Panele / 12V und deren Verschaltung.

Mit MPPT würde ich paarweise in Reihe schalten und beide Reihen dann parallel auf den Regler geben,
sollte es ein PWM Regler werden, dann alle 4 parallel zum Regler. Minimum ein 350Watt Regler verwenden
(Nennleistung bei optimaler Bestrahlung 4x90Wp = 360Watt, durch die Flache Anordnung auf dem
Dach und kein 90° Einfallswinkel der Sonneneinstrahlung wird der Wert sicher nicht erreicht werden).

pezibaer am 12 Jan 2015 15:27:28

xbmcg hat geschrieben:Vorteil MPPT liegt bei 20..30%, aber vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen / In der kalten Jahreszeit liefert MPPT Regler schon Strom, während der PWM wegen der zu niedrigen Solar-Spannung noch keinen Ertrag hat.


Der Vorteilt liegt beim 36Zeller leider nicht bei 30% sondern eher bei 15-20%. 30% ist reine Schönrederei der Verkäufer und bassiert auf einer maximal angnommene Spanungsdifferenz ohne auch nur irgenndwie auf den Spanungabfall durch Zellerwärmung einzugehen, und der Haupteil kommt nun mal im Smmer und dann wenn volle Einstrahlung vorhanden ist. Direkter Vergleich und Langzeitmessungen dazu vorhanden. Der MPPT hat im Winter hier bei sehr kleinem PV Generator auch nur bedingt Vorteil, da der Syncrondwandler im Betrieb auch permanent mehr Strom verbraucht als der PWM, so das er sogarbei wenig eingang in der Regel abgeschalten wird, so das der PWM teils mehr bringt als der MPPT..

Zu verschaltung am Dach .. würd ich bei WOMos abraten eine teilverstringung zu machen, weil durch eine Teil Verschattung eines Moduel würd es beide Module mitreißen

lg

lg

xbmcg am 12 Jan 2015 15:31:49

pezibaer hat geschrieben:
Der Vorteilt liegt beim 36Zeller leider nicht bei 30% sondern eher bei 15-20%. 30% ist reine Schönrederei der Verkäufer und bassiert auf einer maximal angnommene Spanungsdifferenz ohne auch nur irgenndwie auf den Spanungabfall durch Zellerwärmung einzugehen. Direkter Vergleich und Langzeitmessungen dazu vorhanden. ...
lg


Deine Annahme ist falsch, da es um eine Konfig mit 4 Modulen geht und die Module paarweise in Rehe geschaltet werden, der Spannungshub damit höher wird, bei einem Einzelmodul mit 36 Zellen kämen die 15...20% hin.

pezibaer am 12 Jan 2015 15:35:03

xbmcg hat geschrieben:
Deine Annahme ist falsch, da es um eine Konfig mit 4 Modulen geht und die Module paarweise in Rehe geschaltet werden, der Spannungshub damit höher wird, bei einem Einzelmodul mit 36 Zellen kämen die 15...20% hin.


Von einer paarweisen Verschaltung zu 2er Strings am Dach ist bei einem WOMo und wechselnder,bzw unbekannter Verschattung abzuraten, weil die Stringspannung bei Verschattung nur eines Moduls dann fürs das gesamte Paar einbricht.. hat keinerlei Vorteile für ihn bei dem kleinen sehr kleinen PV Generator und kurzen Leitungswegen.. hat nur mögliche Nachteile... wie auch die Wandeleffizienz des MPPT fällt um so höher der Spannungshub ist..außer er hat vor das er auf 24V Batteriesystem geht :)

xbmcg am 12 Jan 2015 15:58:44

Ohne Reihenschaltung / Spannungshub macht der MPPT tatsächlich gar keinen Sinn, da er durch die
geringe Spannungsdifferenz im PWM Bereich regelt und so gar keinen Vorteil bringt, sondern Leistung vernichtet.

pezibaer am 12 Jan 2015 16:13:51

Ich nörgel da echt ungern, aber das ist leider nicht richtig. Wenn du 18V MPP module in Serie nehmen würdest wäre der Verlust bei bei fast 50-70% ohne MPPT, das wäre dann kompletter Unfug..... Da stellt sich die Frage nach MPPT übrthaupt nicht, da ist er Pflicht ... bei einem 18V Module auf 12V System kann man natürlich einen MPPT nehmen.. genau wie bei einem 36V bei einem 24V System .. nur bringt es nur 20% Vorteil.. da und nur da geht es um die besagten 30% Vorteil ... die Spannungsdifferenz zum wandeln bei einem 18V Modul zu 12V reicht auf jedenfall aus für den MPPT.. du kannst es zu 2er Strings verstringen und einem MPPT Anhängen klar bringt dir auch die 20% aber ist aber wie gesagt bei wechselnder Verschattung wirklich nicht zu empfehlen. ich verweiß dich aber gern aufs zughörige Fachforum wenn du mir nicht glaubst :)


lg

andwein am 12 Jan 2015 17:13:43

xbmcg hat geschrieben: Deine Annahme ist falsch, da es um eine Konfig mit 4 Modulen geht und die Module paarweise in Rehe geschaltet werden, der Spannungshub damit höher wird, bei einem Einzelmodul mit 36 Zellen kämen die 15...20% hin.

Ich sehe die 15-20% Mehrertrag bei Wohnmobilinstallationen eher nicht. Diese Annahme ist zu hoch.
Ich rechne für mich bei Wohnmobilinstallationen (12V Systeme mit 18 Voc Panel, und hiervon reden/schreiben die meisten) mit einem Mehrertrag von 5-10%. Ich ziehe von den Prospektangaben folgende Faktoren ertragsmindernd ab:
Flache Montage, ungünstiger Arbeitspunkt aufgrund geringer Spannungsdifferenz, meist Sommerbetrieb und durch erhöhte Paneltemperatur geringerer Strom, höherer Verlust im Regler.
Man kann vieles glauben, aber man kann es auch messen und man kann es in vielen Publikationen nachlesen. Allerdings leider nicht in einem Dokument, sondern den einen Faktor da, den anderen dort.
Andreas

pezibaer am 12 Jan 2015 17:20:15

...es kommt natürlich wie angemerkt total auf die Montage drauf an .. weil ein Modul Flach aufs Dach gesetzt ohne Unterlüftung ist gänzlich anderst zu bewerten wie eines mit Unterlüftung usw.. weil ein Hitzestau unter dem Modul macht das Ding dann bei ordentlicher Einstrahlung heiß wie eine Bratpfanne... gelten tut abweichend von 25° STC pro grad höherer ModulZelltempertur ca 0,30% Spannungsabfall.. leichte Abweichungen je nach Modul .. das ein schwarzes Mono etwas heißer wird wie ein Poly wird braucht man an der Stelle dann nicht erwähnen

viking92 am 12 Jan 2015 17:55:55

Moin,

hier --> Link hat Andre mal echte prakt. Werte ermittelt. :wink:


pezibaer am 12 Jan 2015 18:16:14

viking92 hat geschrieben:Moin,

hier --> Link hat Andre mal echte prakt. Werte ermittelt. :wink:


hihi den Test kennen wird sorgar im andere Forum. . Da würde mal kurz darüber diskutiert.. Prinzipiell wurde das aber damals auch schon festgestellt das das so leider garnicht Aussagekräftig ist weil das eine reine Momentaufnahme ist und hier keine Aussage getroffen werden kann. Da niemand weiß wie heiß das Modul zu dem Zeiptunkt war, wie lang stand es unter der Sonne .. Außentemperatur... Wind usw.. Wäre das Flach hingelegt und die Hitz staut sich unter der Mittags Sonne im Sommer schaut das vollkommen anderst aus .. weiter kommt als noch wirklich entscheidender Faktor Batteriespannung zur Zeit des Test.. ist die Batterie gerade leer bei 12V ist die Effizienz eine ganz andere wie wenndie Spannung z.B. grad in der Absorbtionsphase >14,4V geht... Nachdem man das dann alles so schwer vergleichen kann ist das einzig Wahre.. Durchschnitt über das ganze Jahr vergleichen, bzw IM Nutzungsraum.. und das passst dann nur genau für so wie aufgestellt .. nachdem ihr hier keine Insel Betreibt und vermutlich Vorrangig auf Sommerbetrieb ausseit verschiebt sich die ganze Effizienzrechnung zu gunsten PWM..mit leichtem Vorteil für MPPT

lg

uwet am 12 Jan 2015 19:08:06

Hi pezibaer,
ich habe mir das gerade mal angesehen.
PWM: 37W / 2,8A = 13,2V Akkuspannung
MPPT: 44W / 3,26A = 13,5V Akkuspannung.
So ganz falsch ist das nicht.
Was Du zur Temperaturabhängigkeit der Solarspannung sagst kann ich voll bestätigen, die Spannung im MPP ist im Sommer in Italien in der Mittagssonne nur noch ca. 84% von Morgens, bei direkt aufgeklebten Modulen. 18V-Module würden dann bei 14V Akkuspannung schon keinen Ladestrom mehr bringen. Da ist Reihenschaltung von 2 Modulen und Mppt-Regler Pflicht.
!! Das sind praktische Erfahrungen bei nicht hinterlüfteten Modulen !!

Uwe

Gast am 12 Jan 2015 19:13:29

Hallo Petzibär,

Das dürfte nun der gefühlt 50te Post sein in dem erklärt wird, dass das Bauch Gefühl sagt dass der PWM besser als das MPPT Verfahren ist. :lol:

Nun mal Butter bei die Fische! Auf welchem Mobil hast du welche Solarpanel, lädst mit welchem Regler welche Batterien? Wie lange Betriebserfahrung?

Ich behaupte, dass auf Grund der unterschiedlichen Intensionen, Nutzung und Panel und Batterien hier im Forum nie eine allgemeingültige Feststellung gefunden werfen kann.

Übrigens ist bei Stringverschaltung von vernünftigen Qualitätspanel mit Freilaufdioden an den einzelnen Zellen Teilverschattung dank MPPT absolut null Problemo. Erstaunlich, dass immer wieder anderes geschrieben wird. Meine Anlage brachte beim Wintercamping noch Ladestrom obwohl die Panele grossteils mit Schnee bedeckt waren.

Ich mein ja blos, Alf

pezibaer am 12 Jan 2015 20:27:46

KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Petzibär,

Das dürfte nun der gefühlt 50te Post sein in dem erklärt wird, dass das Bauch Gefühl sagt dass der PWM besser als das MPPT Verfahren ist. :lol:

Nun mal Butter bei die Fische! Auf welchem Mobil hast du welche Solarpanel, lädst mit welchem Regler welche Batterien? Wie lange Betriebserfahrung?


Wir dir vielleicht aufgefallen ist komm ich aus einem anderen großen Fach Forum .. Ebenfalls unter pezibaer :) linken kann ich es hier nicht da es nicht erwünscht ist und das respektier ich auch. Wenn du dort so zuhause wärst wie ich wüstet vermutlich warum ich das nicht so rate sondern definitiv weis.. Bist du aber nicht deswegen nehm ich dir deine Zweifel nicht krumm :) Und ja ich hab schon so einige Regler gehabt, nicht nur einen und Bau und entwickle die Teile auch selbst PWM und MPPT .. Und mache Feldversuchen und Sammle Daten in dem Bereich :) Und es gibt keinen Freilaufdioden an einzelnen Zellen bei angeblichen Qualitätszelle die das Problem beheben, das ist dann ein Auslegungsfehler der Planung.. es gibt Bypassdioden..... wie auch das das nicht funktioniert denn das bringt dir bei einem parellelen String nix.. Spannung bricht auf verschattetem String.. wir habe hier kein einreihige Verstringung sondern 2 parallele Reihen :)

AN: Uwet 4V Spannungsabfall bringst du nicht mit den erhitzten Modulen zusammen... weil die Module werden auch in Afrika eingesetzt und müssen funktionieren, das ist die Einstrahlung noch ein bisserl heftiger, bei 80° sinds noch immer 15,51V ..Spannungsabfall ist so zu gestalten bei so kurzer Strecke eines WOMOS inkl Regler unter 1V liegt in LR.. d... und mal abgesehen davon wenn die Module so montiert werden das sie so heiß werden .. dann montiert man keinen MPPT ... ist ja wohl logoisch... weil der Vorteil ist dann defacto 0..

Gast am 12 Jan 2015 20:43:50

Hallo Petzibär,

Anderes Forums-Mitglied ist gar kein Problem. Kannst du noch die Fragen beantworten bitte? Das sind die Sätze mit Fragezeichen am Ende.

Liebe , Alf

pezibaer am 12 Jan 2015 21:03:40

KudlWackerl hat geschrieben:Hallo Petzibär,

Anderes Forums-Mitglied ist gar kein Problem. Kannst du noch die Fragen beantworten bitte? Das sind die Sätze mit Fragezeichen am Ende.


Ich selber hab derzeit 3 Regler und Module mit gesamt 2,4kWP .. einen Standard Steca PR3030 an 08/15 Banner EB.. und 2 Eigenentwicklungsystem mit PWM und MPPT mit vielen Sensoren zur Daten an AGM Blöcken von Hoppecke und CTM .. Beruflich hab ich in USV Anlagen sehr viel mit AGM batterien zu tun. Und hab mein Hobby auch vor 2 Jahren zu meinem zweiten Beruf im Offgridbereich gemacht :) Meine eigenen Daten gehen hier nur 2 Jahre zurück.. Die Daten der Community aber ein bisserl viel weiter.. da gibts 1000ende Anlage auf die man zurückgreifen kann wo man deshalb als sehr aktives Mitglid weiß wie sich was auswirkt. Die Anlagen bei uns sind ja durch die Bank stationär da kann man gut vergleichen weil die Bedingungen Konstant sind. Wir beschäftigen uns ja halt ausschließlich nur mit diesem Gebiet und sonst nix :) Nur soviel zur meiner Person und nur weil du es wissen wolltest , weil das ist komplett OFFTOpic da und werds auch nimmer erwähnen :)
lg

viking92 am 12 Jan 2015 22:47:58

pezibaer hat geschrieben:Da niemand weiß wie heiß das Modul zu dem Zeiptunkt war, wie lang stand es unter der Sonne .. Außentemperatur... Wind usw.. .. ist die Batterie gerade leer bei 12V ist die Effizienz eine ganz andere wie wenndie Spannung z.B. grad in der Absorbtionsphase >14,4V geht...

Hy,

das die Werte bei einem stark erhitzten Modul evtl. nicht ganz so hoch ausgefallen wären....keine Frage. Jedoch hätten dann beide Regler einen vergleichbar geringeren Ladestrom.

Sobald der Regler die ~14,4 in der Absorbtion erreicht, fliesst kein grosser Strom mehr. Interessant ist der Ertrag in der Bulkphase, vor allem wenn die Differenz Batt.- zu Panelspannung recht gross ist. Aber ok, ist Dir eh bekannt. :wink:


pezibaer am 12 Jan 2015 23:26:06

viking92 hat geschrieben:das die Werte bei einem stark erhitzten Modul evtl. nicht ganz so hoch ausgefallen wären....keine Frage. Jedoch hätten dann beide Regler einen vergleichbar geringeren Ladestrom.




Nicht ganz, ...nur VMPP sinkt .. und genau diese VMPP differenz zur Systemspannung macht sich ein MPP zu nutze.. der PWM liefert immer 1:1 den direkten native Modulstrom.. egal ob Heißes Modul oder kaltes, Hitze und Kälte also die Temperatur hat keinen Einfluss auf das Modul als Stromquelle (etwas, aber sehr sehr wenig). .. nur die VMPP Spannung wird +- 0,3% pro Grad abweichung von 25° beeinflusst.. deswegen ist die zu erwartenden Modultemperatur in Kombination mit Systemnaherspannung ein Kriterium ob PWM oder MPPT...

viking92 hat geschrieben:[
Sobald der Regler die ~14,4 in der Absorbtion erreicht, fliesst kein grosser Strom mehr. Interessant ist der Ertrag in der Bulkphase, vor allem wenn die Differenz Batt.- zu Panelspannung recht gross ist. Aber ok, ist Dir eh bekannt. :wink:


Es war zugegeben schlecht so formuliert gut eingehakt 2 Dinge die das bei einer PV Aushebeln
1. Überleg mal was ist wenn du dann parallel eine Last zusätzlich am System hast .. der Akku ist nicht der einzige Verbraucher am System
2. ist ähnlich PV liefert in der Absorbtionsphase keine garantierte Ladeleistung ..leichte Böwölkung am Anfang der Absorbtionsphase und auf einmal kann er die Absorbtionsphase nimmer halten....

Ich hoff ich verwirr euch da jetzt nicht, blöd zum Erklären :)

lg Pezi

uwet am 13 Jan 2015 10:02:13

pezibaer hat geschrieben:AN: Uwet 4V Spannungsabfall bringst du nicht mit den erhitzten Modulen zusammen.. bei 80° sinds noch immer 15,51V ..Spannungsabfall ist so zu gestalten bei so kurzer Strecke eines WOMOS inkl Regler unter 1V liegt in LR.. d... und mal abgesehen davon wenn die Module so montiert werden das sie so heiß werden .. dann montiert man keinen MPPT

Hi, irgendwie kann ich Dir nicht folgen. 84% von 18V sind 15,..V wie kommst Du da auf 4V Spannungsabfall. Das die Module nicht hinterlüftet sind und damit sehr heiß werden hatte ich geschrieben. Meine 600Wp(400 real) laden den Akku(LiFeYPO4-wird ja im PV-Forum als Müll abgetan) im Sommer bei Sonne in weniger als 1 Stunde wieder voll(Verbrauch über Nacht <15Ah). Mittags habe ich einen Verbrauch nur durch elektrische Belüftung, das spielt der Spannungsabfall über die Leitungen überhaupt keine Rolle mehr und wenn ich dann an meinem greencontroller eine Panelspannung von um die 32/33 V ablese stimmt die auch, früh bei kalten Module sind es rund 38V, im Leerlauf 43,..V. Ich habe nur darauf hingewiesen das bei 'dieser Montage' mit 18V-Modulen im Sommer nichts richtig geht schon gar nicht bei AGM mit 14,7V oder Li mit 14,8V, also Serienschaltung der Module und da ist dann MPPT recht hilfreich. Irgendwelche Phasen hat meine Ladekennlinie nicht, Akku voll-Laden aus, es fließt dann nur noch der Strom der aktuellen Verbraucher.
Lies bitte genau was der User geschrieben hat und nutze ab und zu einen Taschenrechner dann steigt auch die Akzeptanz deiner Beiträge. Wir betreiben hier zwar alle kleine Inselanlagen aber unter stark wechselnden Bedingungen nicht stationär wie die PV-Leute. Alles ist hier Überdimensioniert, es soll ja möglichst von 2-11 oder gar Ganzjährig den Energiebedarf decken auch bei Regen und im Nebel.
Der o.g. Vergleich von PWM und MPPT lässt sicher einige Informationen zu den Umfeldbedingungen vermissen. Die Spannung der Batterie lag aber immer unter der Absobationsspannung und wenn der User immer direkt nach Anklemmen des Solarreglers gemessen hat lag auch immer Hauptladephase vor. Gleiche Sonneneinstrahlung vorrausgesetzt, selber Tag innerhalb einer Stunde, kann das schon stimmen. Manipulationen und Messfehler sind natürlich leicht möglich, unterstelle ich dem Beitrag aber nicht.

Uwe

pezibaer am 13 Jan 2015 10:49:03

uwet hat geschrieben:Hi, irgendwie kann ich Dir nicht folgen. 84% von 18V sind 15,..V wie kommst Du da auf 4V Spannungsabfall.
.


ich hab nicht von 4V gesprochen ... ich hab nur gesagt das bringt man nicht zusammenl... du hattest folgendes geschrieben
uwet hat geschrieben:18V-Module würden dann bei 14V Akkuspannung schon keinen Ladestrom mehr bringen.

darauf hab ich Stellung bezogen :)

uwet hat geschrieben:. Meine 600Wp(400 real) laden den Akku(LiFeYPO4-wird ja im PV-Forum als Müll abgetan)


Kann mich nicht erinnern da jemals dazu Müll gsagt wurde... sie sind nur schlicht weg viel zu teuer und Preisleistung steht nicht dafür, deswegen werden sie auf Grund der möglich Hohen C Belastung und Zyklen nur von Netzeinspeisern genommen.... ein für 2,5KWH inkl Balancer legst mindesten 1500€ hin .. das gleiche in Blei 200€.. hält natürlich keine 70000 zyklen .. aber braucht man 7000 Zyklen im WoMO? :) Ok Gewicht ist ein Argument bei euch .. wobei auch das nicht unbedingt für LIFEPO4 spricht.. wenn das LiION .. muß halt jeder seber wissen ob es ihm das wert ist
uwet hat geschrieben:früh bei kalten Module sind es rund 38V, im Leerlauf 43,..V. Ich habe nur darauf hingewiesen das bei 'dieser Montage' mit 18V-Modulen im Sommer nichts richtig geht schon gar nicht bei AGM mit 14,7V oder Li mit 14,8V, also Serienschaltung der Module


Zum Hauptthema...:Ich hab keine Ahnung auf was du jetzt raus willst .. Natürlich geht das mit 18V Module mit PWM bei 14,8V Endspannung Wie kommst du drauf`?... Wie gesagt man macht bei einem 12V System mit so wenigen Modulen keine Strings.. weil es eben durch den Hitz bedingten Spannungabfall bei montierten Modulen, sehr wenig Verluste gibt in der wirklich ertrags relevanten Zeit. Und eine Vestringung ist verschattungstechnisch halt mal tödlich .. => Sprich außer das man sich ein künstliches Verschattungsproblem schafft-.. jegliche Bäume und Schatten zur MIttagszeit im Sommer meiden sollte, viel geld für den MPPT ausgibt .. man gewinnt damit nicht und das nicht nur finanziell gesehen..

lg

xbmcg am 13 Jan 2015 11:08:49

pezibaer hat geschrieben: Und eine Vestringung ist verschattungstechnisch halt mal tödlich .. => Sprich außer das man sich ein künstliches Verschattungsproblem schafft-.. jegliche Bäume und Schatten zur MIttagszeit im Sommer meiden sollte, viel geld für den MPPT ausgibt .. man gewinnt damit nicht und das nicht nur finanziell gesehen..
lg


Das mit der Teilverschattung von Strings verstehe ich momentan rein elektrisch nicht. Wenn Teile eines Moduls verschattet werden sinkt doch nur die Spannung über den String, oder? Der MPP Punkt wandert nach unten und der Regler transformiert eine geringere Spannungsdifferenz herunter, der Strom sinkt, den Modulen passiert nichts. Was ist daran tödlich?

Bei Parallelschaltung sinkt die Spannung des Moduls auch - wenn diese unter der Batteriespannung + Halbleiterspannungsabfall des Reglers sinkt fließt von dem Modul kein Strom, weil keine Spannungsdifferenz mehr da ist. Gilt auch bei Bewölkung, Module in Parallelschaltung erreichen gar nicht die Spannungsschwelle der Batterie und liefern somit keinen Strom (z.B. Modulspannung bei 11V, Strings von Module (2x11V = 22V) haben einen Spannungshub von 8V, die ein MPPT Regler in Strom für die Battere umwandeln kann - 1:0 für den MPPT Regler.

Im Übrigen sind die Zellen in den Modulen ja auch in Strings angeordnet, auch in großen PV Anlagen werden Module in großen Gruppen in Serie geschaltet, um z.B. die Leitungsquerschnitte gering zu halten. Da ist nichts "tödlich" für die Module, maximal für den Techniker, der am Kabelende eine gewischt kriegt. ;D

Teilverschattungen / verschattungen und Bewölkung lassen sich beim WoMo nicht vermeiden. Man kann den Platz nicht immer optimieren / Bäume umschneiden, Berge versetzen. Bei festen PV Anlagen kann man den Standort gezielter auswählen und vorbereiten.

pezibaer am 13 Jan 2015 11:32:54

xbmcg hat geschrieben:Das mit der Teilverschattung von Strings verstehe ich momentan rein elektrisch nicht. Wenn Teile eines Moduls verschattet werden sinkt doch nur die Spannung über den String, oder? Der MPP Punkt wandert nach unten und der Regler transformiert eine geringere Spannungsdifferenz herunter, der Strom sinkt, den Modulen passiert nichts. Was ist daran tödlich?

ist nur eine einzige Zelle auf einem Modul veschattet sperrt es .. und ich rede nicht vom ganzen Modul das verschattet sei muß sondern wirklich nur eine Zelle.... so jetzt kann man sagen juhu Bypass diode.. das Modul wird übersprungen .. gut .. dann hast jetzt eine String mit 30V und einen mit 15V und beide am selben MPPT mit nur einem Tracker.. dreimal darfst raten wie optimal der dann den MPP Punkt trackt ..=> mega Käse :)

xbmcg hat geschrieben:Bei Parallelschaltung sinkt die Spannung des Moduls auch - wenn diese unter der Batteriespannung + Halbleiterspannungsabfall des Reglers sinkt fließt von dem Modul kein Strom,.


Bei Verschattung ja natürlich.. nur reisst ein Modul nicht ein 2tes mit. jedes ist hier für sich zu bewerten..

xbmcg hat geschrieben:Im Übrigen sind die Zellen in den Modulen ja auch in Strings angeordnet, auch in großen PV Anlagen werden Module in großen Gruppen in Serie geschaltet, um z.B. die Leitungsquerschnitte gering zu halten. Da ist nichts "tödlich" für die Module, maximal für den Techniker, der am Kabelende eine gewischt kriegt. ;D
.


Ja aber das ist gänzlich etwas anderes .. wir haben hier MPP von 400-800V... wenn das hier ein Einzelstring ist der für sich allein am Tracker hängt wird hier die bypass diode aktiviert und es liegt halt weniger und das Modul wird übersprungen

Bei parallelen Strings am Dach auf dem selben Tracker gibts mehr oder minder Verschattungsverbot in der Planung von PV Anlage, oder ein WR mit 2 Trackern.. oder es gibt Modulleistungsoptimierer wie Solaredge oder Tigo.. sonst hast hier böse Ertragslöcher.. Klassisch Dinge sind Giebel und Gauppen die übersehen werden oder eine Stromleitung und Entlüftungen..

Permanente eingeplante Zellenverschattung ist aber immer zu vermeide.. weil die Zelle als Diode wirkt .. und sie bei Verschattung extrem heiß wird => Stichwort Hotspotbildung

lg Pezi

uwet am 13 Jan 2015 11:51:45

pezibaer hat geschrieben:Natürlich geht das mit 18V Module mit PWM bei 14,8V Endspannung Wie kommst du drauf`?... weil es eben durch den Hitz bedingten Spannungabfall bei montierten Modulen, sehr wenig Verluste gibt in der wirklich ertrags relevanten Zeit. Und eine Vestringung ist verschattungstechnisch halt mal tödlich ..
lg

Also wenn zwischen Modulspannung und Ladeendspannung bei Hitze nur noch 0,3V Spannungsdifferenz sind mach ich mir schon Gedanken wie das gehen soll bei 30A Ladestrom.
Die Verschattung ist bei 6 auf dem Fahrzeugdach verteilten in 3 Gruppen verschalteten Modulen nicht wirklich maßgebend. Es geht wie gesagt nicht um die maximal mögliche Ausbeute sondern es muss auch bei Regen oder andere verschattenden Einflüssen funktionieren. Die praktische Erfahrung zeigt das bei 18V Modulspannung im Nebel/Wolken o.ä.... nichts mehr passiert, mit 2 Modulen in Reihe aber Strom fließt. Im Sommer werden die Batterien problemlos voll auch unter Bäumen und wenn es nicht so warm ist steht man eh so das alle Module und das Fahrzeug Licht bekommen. im Winter unterm Carport schließt man dann einfach extern ein Industriemodul an, was auch nicht 18V hat. Wir fahren die Anlage durch Europa sie steht nicht fest.

Uwe

pezibaer am 13 Jan 2015 12:10:19

uwet hat geschrieben:Also wenn zwischen Modulspannung und Ladeendspannung bei Hitze nur noch 0,3V Spannungsdifferenz sind mach ich mir schon Gedanken wie das gehen soll bei 30A Ladestrom.
Die Verschattung ist bei 6 auf dem Fahrzeugdach verteilten in 3 Gruppen verschalteten Modulen nicht wirklich maßgebend.
Uwe


Wo soll das Problem sein? Wenn du "nur" 0,3V Spannungsdifferenz ist das nicht schlecht sondern absolut Perfekt für den Einsatz eines PWM reglers.. Wie auch sollte der fall passieren das die Einstrahlung soheftig ist das du ganz knapp unter den MPP Punkt des Modules rutscht liefert das Modul noch immer Strom.. außer du rutscht weiter als 0,5 drunter dann wirds relevant, du hast bis zur Leerlaufspannung hier ca 3V Luft.. wo das Modul nichts mehr liefert

uwet hat geschrieben:Die praktische Erfahrung zeigt das bei 18V Modulspannung im Nebel/Wolken o.ä.... nichts mehr passiert, mit 2 Modulen in Reihe aber Strom fließt. I
Uwe


Kann ich so leider aus Rückmeldungen von laufenden PV Anlagen und wie auch aus eigener Erfahrung absolut nicht bestätigen. Technisch gesehen: Ein Modul hält die Spanung bis zum Schluß erst ganz kurz vor bevors wirklich dunkel wird kann die Spannung nicht gehalten werden und die Modulspannung bricht spontan ein. Einfache Bewölkung untertags unterschreiten diesen wert nicht, maximal im Winter wenn die Sonne sehr sehr tief steht. Im Sommer muß der Himmel schon wirklich sehr schwarz sein oder wir reden kurz vor Sonnenuntergang. Der daraus enstehende Verlust ist aber nicht nennenswert. Das ist auch mitunter ein Grund warum es so gut wie keine MPPT Regler gibt welche zum normalen StepDown design auch StepUp Implementiert haben . Einzig bekannter Regler der mir bekannt ist der das implementiert hat ist der IVT30 MPPT. Mit dem hats aber negative Rückmeldungen gegeben, so das er nicht unbedingt empfohlen wird.

xbmcg am 13 Jan 2015 12:13:16

Dann verstehe ich also Deine Empfehlung richtig, dass es effektiver wäre, die Vmpp 17.8V - Module (32 Zellen) Parallel zu verschalten und über PWM zu regeln,
als paarweise Strings zu bilden und mit MPP Regler zu transformieren, weil bei Verschattungen etc, einzelne Zellen die ganze Zeile herunterziehen
und der MPP nicht mehr definiert ist (Der eine String hat die volle Spannung und einen höheren MPP, der andere durch Bypass und Abschaltung einen niedrigeren...),
das Schlechtwetterverhalten (Bewölkung) wäre auch mit PWM gut, da die Temperatur niedriger ist und somit die Zellspannung nicht ganz so weit einbricht.

Damit wäre Deiner Meinung nach ein MPPT Regler die schlechtere Wahl / überflüssig.

pezibaer am 13 Jan 2015 12:34:01

xbmcg hat geschrieben:Damit wäre Deiner Meinung nach ein MPPT Regler die schlechtere Wahl / überflüssig.


bei einem kleinem System 300Wp ja, vorallem wenn es vorrangig um Sommerertrag geht, und es für den Winterbetrieb sowieso hinten und vorne nicht ausreicht. Außer es geht sich wirklich "extrem" knapp nicht aus, und es kommt einen wirklich auf den minimalen Verlust an und man kann kein weiteres Modul zusätzlich anschließen. Oder man setzt auf 60Zeller mit 250wp und 30V MPP Spanung bei einem 12V System. Die großen Module sind halt verhältnismäßig pro Wp eine ecke billiger.. Abgesehen das man die einzeln oft spotbillig wo billig als Restposten bekommt, weils bei einer Großanlage zuviel oder übrig geblieben sind.

Nur das man mich nicht falsch versteht. MPPT's sind absolut nichts schlechtes, sie werden bei klein Systemen nur immer absolut überschätzt und es wird da halt immer mit den 30% von den Herstellern und Händler fleissig geworben. Bei großen Systemen dreht sich das dann wieder komplett weil wenn man hier > 1KWp schon enorme Ladeströme zu handeln hat, die halt durch Verstringung minimiert werden müssen sonst werden hier sehr dicke Leitungen erforderlich, das aber trifft für WoMos nicht zu sondern ist nur Stationär Interessant.

Ich hab hier eine wissenschaftlich wirklich sehr gutes aber hoch technisches Forschungsdocument zum Thema Effizient von MPPT Reglern in Englisch falls es jemanden interessiert bitte PN

lg Pezi

uwet am 13 Jan 2015 12:40:46

pezibaer hat geschrieben:Einfache Bewölkung untertags unterschreiten diesen wert nicht, maximal im Winter wenn die Sonne sehr sehr tief steht.

Das wir die Module flach auf dem Dach haben hast Du mit eingerechnet ?
Bei 0,3V Spannungsdifferenz und 30A müssten die Zuleitungen und der Regler weniger als 10mOhm haben ? Viel Gewicht für's Kupfer.

Uwe

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