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. Hallo, angeregt durch den Beitrag " Kosten erstes Wohnmobil, eine kleine Liste " in der sich auch Einige zu laufenden Kosten geäussert haben, erinnerte ich mich an eine alte kleine Liste die ich mir erstellt hatte. Ich würde gerne von Haltern die ihr Womo neu oder neuwertig gekauft haben und es schon längere Zeit besitzen, meine Hochrechnug mit ihren Erfahrungen vergleichen lassen. Der neuer TI Hymer 674 CL 4,25 t, kostete ca 60000 Euro. Nach einer gerechneten Halterzeit von 15 jahren rechne ich mit 20000 Verkaufswert. Wertverlust ........................................................................................................................................... 40.000 200.000 km Laufleistung (ca 13.000 /jährlich) bei 10 l und 1,25 €/l (? wird sicherlich bald wieder teurer)... .............................25.000 4 Satz Reifen (50.000 km/Satz ??) .................................................................................................................. 3.600 TÜV 11*.. ....................................................................................................... ....................................... 1.300 2000 Euro ´/ Jahr für Inspektionen / Reparaturen (zu knapp??)................................................................................ 30.000 Versicherung (geschätzt- Vollkasko-wie lange) ......................................................................................................9.000 Steuern 280/Jahr ....................................................................................................................................... 4.200 Summe: .............................................................................................................................................ca. 113.000 Macht pro Jahr ca 7500 Euro oder 625 Eur / Monat oder je km ca 0,56 € (Bei mir kommen dann noch Garagenkosten und das Umziehen und Einlagern der Reifen dazu) Lieg ich mit der Berechnung falsch? besonders was Wertverlust und Werkstattkosten betrifft? - Klar- hier sind noch keine Reisekosten wie Maut, Stellplatz oder dergleichen enthalten) Jürgen Hallo Jürgen, die Anschaffungskosten und den damit verbundenen Wertverlust finde ich persönlich uninteressant, denn da hat ja jeder andere Kosten, die er ansetzt. Das ist so dann ja nicht vergleichbar. Dazu zählen auch die Steuern. Für mein altes Womo habe ich ca. 400 € pro Jahr gezahlt, für das neue knapp 1000. Meine Zusatzversicherung für Diebstahl = 110 € Im Jahr fahre ich ca. 8000 km, habe im Sommer locker 1,50 €/l bezahlt, also das würde ich aber auch mit meinem Pkw bezahlen. Hallo Juergen, die Berechnung bzgl. der Kosten finde ich nicht unrealistisch. Ich neige aber eher dazu, darueber lieber nicht zu oft und intensiv nachzudenken. Will mir ja den Spass am Wohnmobil nicht verderben. :lol: Bewusst ist mir schon immer, dass unser Hobby nicht gerade billig ist. Interessierte im Bekanntenkreis fragen schon mal, ob sich unsere Art der Urlaubsgestaltung finanziell rechnet. Ich sage dann stets nein und betone danach aber den Spass, den wir mit dem Wohnmobil haben :D . Ein Hobby rechnet sich halt nur sehr selten. Hallo Michaela, wieso zahlt ihr eigentlich fast 1000 Euro Steuern :?: Runo Hallo Jürgen, Danke für die Aufstellung. Sehr gut! Ich denke, das passt recht gut. Und 56 Cent sind gar nicht mal so viel. Ungefähr auf Obere-Mittelklasse-PKW-Niveau (A6, BMW 5er mit guter Austattung). Also eher günstig für mein Verständnis, wenn man bedenkt, was man da an Masse und Comfort über die Straße bewegt. Hallo Jürgen, ja, "rechnen" tut sich ein Wohnmobil nicht. Aber nach dem dritten verkorksten Pauschalurlaub habe ich damals gesagt "Schluss jetzt!" Seither entscheide ich selbst, wann ich wohin fahre, wo ich stehen bleibe, und was ich alles unternehme vor Ort. Und diese Freiheit ist für mich unbezahlbar... Hallo Mercurius, Dein Beitrag haette auch von mir kommen koennen. :ja: wir hatten aehnliche Erfahrungen. Runo Spaß kostet :D Mir ist bewusst, dass ich für mein Hobby Geld ausgeben muss. Wenn ich es nicht hätte oder zu geizig wäre würde ich zuhause bleiben. Meine Frau sammelt alle Rechnungen und Belege in einem Ordner, ich habe da noch nie reingeschaut und werde es auch nicht tun. Ich wills auch nicht wissen, was es kostet. Und wir wissen auch, dass es rechnerisch unklug war, einen Neuwagen zu kaufen, weil wir das Geld nicht mal so einfach aus der Portokasse nehmen konnten. Aber wir sagten uns: wenn nicht jetzt, wann dann? Solange wir es uns noch leisten können, genießen wir es. Und wenn nicht, sehen wir weiter.... Hallo Zusammen, bei unseren größeren Touren trage ich am Abend die Täglichen Ausgaben ein, Quittungen sammle ich nicht. Da wir ein Blogg für unsere Freunde und Bekannte haben (Erlebnisse,Bilder), die uns dann dort verfolgen können geht es in einem Aufwasch. Anschaffung und Kosten der Ausstattung ist auch dokumentiert, die laufenden Fixkosten nicht, da gleichbleibend. Hier eine Nachkalkulation aufgrund tatsächlicher Kosten: VW T4 syncro TDI mit Alkovenkabine (Leerkabine von ormocar. Ausbau selbst gemacht) EZ 09/2001. Alles neu gekauft bei regulären Händlern. Auf Reisen seither ca 1500 Tage, 262 Tkm. Ganzjahreseinsatz. Gesamtkosten incl Abschreibung: 38 Ct/km (das ist wenig!) Davon: laufende Kosten (Diesel, Kundendienst (Scheckheft), Reparaturen, Reifen, Pflege) 16 Ct/km Feste Kosten (Steuer, Versicherung, TÜV Geb, AU Geb.): 4 Ct/km Abschreibung: 18 Ct/km Zum Vergleich: Als Zweitfahrzeug haben wir neu gekaufte Polo Benzin mit ca 9000 km/Jahr. Nach 15 Jahren: Ges.kosten incl. Abschreibung: 22 Ct/km, Laufende Kosten: 11 Ct/km, feste Kosten: 3 Ct/km, Abschreibung: 8 Ct/km. Der neue liegt noch über doppelt so hoch (EZ 07/2012) bei den Gesamtkosten. Diese Werte weichen erheblich nach unten ab gegenüber den meist veröffentlichten Kostenkalkulationen. Sie sind aber korrekt ermittelt. Grund ist die lange Haltedauer, gemäßigte Fahrweise und halbwegs ordentliche Pflege. Wenig Kurzstreckenverkehr. Hallo Jürgen, :daumen2: :sky: Danke für die Aufstellung. Finde ich sehr gut und trifft auch bei uns zu! Denn 56 Cent sind gar nicht mal so viel. Für unseren PKW liegen wir sogar über 100 Cent (BMW X5 4.0 mit guter Ausstattung). Also akzeptabel und den Spaß und die Erfahrungen sind unbezahlbar.
Tschuldigung, da war mein Hirn wohl schon im Ruhestatus, ich meinte die Kaskoversicherung. Bin mit allem einverstanden und dankbar für die Zusammenstellung der Zahlen. Nur der Vergleich bei der Abschreibung zwischen Mobil und Pkw ist schlicht falsch: Beim Pkw mit einer Haltedauer von wenigen Jahren ist der Einfluß der hohen Abschreibungskosten innerhalb der ersten Jahre sehr viel schwerwiegender als beim Mobil mit z.B. 15 Jahren Haltedauer. Ein fünfjähriges Mobil hat einen relativ (in Prozent vom Neupreis) deutlich höheren Restwert als ein gleich alter Pkw, Volker ;-)
Da aber der Neupreis auch entsprechend höher war, ist der Wertverlust trotzdem hoch. Ich hab bei meiner Suche von relativ neuen, günstigen Womos einen Wertverlust von etwa €2000-3000/Jahr in den ersten Jahren gesehen, am Anfang natürlich mehr. Das war für mich die Grundlage für die Abschätzung, wieviel mehr mir ein neueres Womo wert ist. Wenn man die Abschreibung daraufhin rechnet (Zeit, Restwert - also nicht unbedingt kaufmännisch!?), dann sollte doch diesbezüglich ein korrekter Wert herauskommen. Ob man das mit einem PKW vergleichen kann, ist eine andere Frage. Außerdem werden auch PKW nicht von jedem gleich nach 5 Jahren wieder verkauft. Unsere eher nach 10-12 Jahren. Für meinen jetzigen komme ich da auch auf die ganze Zeit gerechnet auf vermutlich €2000/Jahr. Mein letztes Womo (mit 10J gekauft mit ~20J verkauft, Zustand nicht so toll), war dagegen bei €1000/Jahr. Mit Reparaturen allerdings eher bei >€1600. RK Hallo, hab mal mit unserem Womo berechnet. 2800 Abschreibung, 2000 Fixkosten ohne Sprit im Jahr. Abgerundet ca. 13€ Tag. D.h. bei 30Tage Nutzung 160€, 90 Tage 53€. Bei 10000km Laufleistung ca.60ct/km mit Sprit Für mich schon eine wichtige Kosten/Nutzenrechnung. Denn wenn ich weniger wie 60 Tage im Jahr auf Achse sein werde, verkaufe ich meines und Miete mir eins. Eine interessante Aufstellung die in meinen Augen, gerade auf die Zeit gesehen, ziemlich stimmig ist. Die Kosten für unser Hobby sind nun mal nicht unerheblich und man sollte jeden Tipp zumindest mal prüfen, ob das nicht in Frage kommen könnte. Hier mal ein Vorschlag: Jetzt ab 01.01.2015 gibt es bei den Kreisverwaltungen, den Zulassungsstellen neue Möglichkeiten. Für FZG die nach dem 01. Januar zugelassen werden und die die neuen Kennzeichen, bzw.Stempel bekommen haben, gibt es die Möglichkeit die FZG vom heimischen PC aus abzumelden. Vorraussetzung ist noch der neue Personalausweiß und ein Lesegerät. Es kann sich jetzt jeder selber ausrechnen ab dem wievielten Tag der zusammenhängenden Nichtnutzung es sich lohnt das WoMo abzumelden. Der Weg zur Wiederneuanmeldung bleibt einem leider noch nicht erspart. Viele hier sind aber schon Rentner und haben Zeit genug (sollte man zumindest annehmen). Die berufstätigen / selbstständigen finden vielleicht Freunde, Bekannte, Kollegen, Mitarbeiter, oder Ihre Werkstatt, die die Neuanmeldungen mitmachen können. Wo ein Wille ist, ist oft auch ein...Gebüsch :ja: . Das erste "PitMobil" habe ich ab und angemeldet, wenn ich mind. 2 aufeinanderfolgende WE nicht fahren konnte. Hätte sich schon ab dem 5 Tg. gerechnet, aber ZU pingelig will ich ja auch nicht sein. Vor 5 Jahren war es aber noch nicht so einfach wie heute und lohnte sich trotzdem. Versicherung: Hier stellt sich nicht die Frage nach dem "wie lange Vollkasko ? ", sondern ab wann kann ich ohne die VK den Schaden verschmerzen ohne zu jammern. Stellt hier einfach die Mehrkosten der VK gegenüber der TK ins pers. Verhältnis zum eventuellen Schaden. Nach der Abmeldung hat das FZG übrigens dann eine sogenannte Ruheversicherung (bis 6 Monate). Vielleicht kann ich mit dem Tip ja dem ein oder anderen helfen die Kosten zu reduzieren. Bigpit Eine schöne Rechnung. Wir sind früher im Frühjahr, Sommer und Herbst je einmal länger gefahren. Wir haben das Wohnmobil für jedem Urlaub an und abgemeldet. Hauptsächlich wegen Frau Merkels dramatischer Kfz Steuer Erhöhung. Wombat1
Hallo Rolf, Du scheinst Berufsoptimist zu sein: Nach 5 Jahren willst Du dein Mobil mit 14.000,00 € Nachlaß auf den Neupreis verkaufen? Viel Erfolg, Volker ;-)
Oha.... das wäre mir zu umständlich. Da fange ich nicht mit an, um ein paar Euro im Jahr zu sparen. Mir ist es im Vorfeld bewusst, dass das Hobby mehr Geld kostet als einmal im Jahr 3 Wochen All-Inclusive im Hotel zu machen. Diese Art von Urlaub kommt eh nicht in Frage.... viel zu langweilig :-) Ich möchte das Mobil immer nutzen können, um auch mal spontan wegzufahren. Wenn ich dann richtig Bock habe, muss ich erst zum Amt und die Kiste wieder anmelden.
Hallo Volker, in Mobile.. steht ein 2011er zum Verkauf, da stimmt mein Wertverlust überein. Ich weiß, ist fiktiv. Ich gehe davon aus, dass ich diesen 10-15 Jahre fahren und dann dem Sohn schenken werde. Bis dahin hoffe ich, noch > tausend Tage fahren zu können. Dann habe ich den Invest drin, da ich nach Nutzung rechne. Hallo, wenn man sein Geld nur sehr vorsichtig ausgeben würde und dementsprechend auch kein Wohnmobil anschaffen und unterhalten braucht, brauchte man auch nur 4 Stunden am Tag arbeiten. Das würde dann reichen. Aber das tun und können wir ja nicht und so muss auch das Geld „untergebracht“ werden. In sofern ist es egal für was wir es „verschwenden“! Rudi
Das lohnt sich kaum die VK raus zu nehmen, der Preisunterschied von TK zu VK bei meinem Mobil lag bei ca. 180€ im Jahr zugrunde gelegt wurde ein NP von 85000€ Genau darauf will ich hinaus. Hat man einen hohen SFR dann sollte man die VK lassen, auch wenn der Wert des FZG "nur" bei 5000.--€ liegt. . Hallo und vielen Dank für die Antworten bis hierhin. Man kann schon im Kopf ausrechnen, das Kosten und Nutzen für ein Womo in keinem Verhältnis stehen, wenn man ihn mit den üblichen Urlauben und Freizeitaktivitäten vergleicht. Wenn ich darauf mal von Nicht-Womofahrern angesprochen werde : Nur Geld verbrennen geht schneller .... So ganz schief scheine ich wohl doch nicht mit meiner Kalkulation liegen. Natürlich ist nicht alles kalkulierbar. Wenn in dieser Zeit ein unreparierbarer Motorschaden eintritt, Kühli und Satanlage und und und erneuert werden müssen, geht die Rechnung auch nicht mehr auf. Genauso wie bei der Anschaffung eines Womo, sollte man das nötige Zubehör nicht ausser Acht lassen. Wenn ich weis, das ich alleine am Fahrzeugwert 2700 Euro Wertverlust habe - weis ich was ich für eine Neuanschaffung an die Seite legen muß. Sollte ich in den ersten fünf Jahren nur 1000 Euro/Jahr an Reparaturen haben, Dann müssen auch die 5 mal 1000 Euro noch nicht gebrauchten Euros dennoch da sein, denn sie werden mit Sicherheit bald ausgegeben sein... Eigentlich wollte ich mit dem Beitrag auch einmal deutlich machen, was ein Womo wirklich kostet. Mit einem Womo kaufen allein ist es nicht getan. Vielleicht stößt später mal ein Neueinsteiger auf diese Rechnung ... Wenn man Geld im Überfluss hat, und auch auf Zukunft über ein genügend hohes Einkommen verfügt, sollte man diesen Beitrag gar nicht lesen. Ich möcht nicht wissen wieviel Leute sich ein Wohnmobil gekauft haben und nach einigen Jahren von den Kosten aufgefressen wurden. Dann geht das Teil für ein Appel und ein Ei als Fahrzeug mit großen Reparaturstau an den nächsten Besitzer. Bei einem Wohnmobil Kosten und Nutzen kaufmännisch zu betracheten, ist sinnlos. Die Freiheit (in welcher Art jeder sie persönlich auslebt) mit einem Wohnmobil, ist unbezahlbar. (auch wenn wir erst seit gut 4 jahren ein Womo haben) Jürgen
Sehe ich genauso. Ich sehe als für mich wichtigste Erkenntnis einer solchen Kostenrechnung eigentlich nur die Beantwortung folgender Frage.Kann ich mir diese Form der Freiheit,egal ob 5tEu,20tEu oder xtEu,PROBLEMLOS von meinen finanziellen Mitteln leisten/gönnen bzw.bewahrt mich solch Rechnung vor einer großen Dummheit?Alle anderen Aspekte sind eher untergeordneter Natur und stark von der persönlichen Einstellung/Möglichkeit/Entwicklung abhängig. Schönen Sonntag weiterhin.Uwe Ich rechne keine laufenden Kosten. Ich mache nur folgende Rechnung auf: wenn ich ein Womo mieten müsste, dann müsste ich ca. 1000€/Woche zahlen. Jetzt rechne ich die Zeit der Nutzung unseres Gogolobils aus (mittlerweile 1200 Übernachtungen) und stelle die fiktiven Mietkosten den Anschaffungskosten gegenüber. Und dabei bin ich schon jetzt weit im positiven Bereich, selbst wenn ich Reparatur- und Wartungskosten mit hinzu nehme. Habe die Ehre Gogolo
So sehen wir es auch. Und bei unseren 550 Übernachtungen in den letzten 5 Jahren sind auch wir wie Gogolo im positiven Bereich. Bei meinen wenigen Übernachtungen komme ich derzeit auf etwa €100-130/Nacht (Wertverlust, Kasko). Ist eine Menge, aber noch erträglich. Gerade bei Kurztrips schlägt der Sprit höher zu Buche. RK Solche Beiträge sind schon in Ordnung. Ich rechne auch nicht. Unser Wohnmobil ist seit 27 Jahren nicht mehr aus unseren Leben weg zu denken. Das Problem sind Leute die überhaupt keine Vorstellung von Kosten haben. Oder die Leute die ihr Budget vier mal ausgeben. Wenn ich richtig verstanden habe, demnächst werden warscheinlich viele Womos verkauft!? Weil, wie länger man wartet, sind die Verluste um so größer und wer möchte das schon? :lach: :lach: :lach: Gordan :roll: Wenn man auf die Kosten schaut darf man kein Woni kaufen. Für mich rentiert sich das Wohnmobil immer: Wenn ich jedesmal nach einer Unterkunft suchen müsste, würde ich nur halb so viel von Europa sehen. Ich hab Zeit, die Gondel steht immer parat, also wird einfach losgefahren. Diese Freiheit ist in Geld nicht zu rechnen.
Eigentlich gehts doch eher ums Durchhalten !? Ab 20 Jahren ist der Wertverlust nur mehr sehr gering, dann "kostet" es gar nichts mehr.
Andererseits gibt es doch so einiges, was man mit dem Womo gar nicht erreicht. Mit dem Fahrrad geht etwas mehr, und nicht jeder hat ein Moped dabei. Außerdem ist das nicht der Kontakt zu Einheimischen, der immer gesucht wird ? Am Stellplatz stehen ja oft nur die Landsmänner oder man bleibt unter sich. Und den Platz fürs Womo muß man auch erstmal finden. Wenn man dann schon zu Mittag einparken muß, um noch einen Platz zu kriegen, der dann oft irgendwo abseits liegt... RK Die alternative zum Woni ist das Hotel, der Capingplatz oder eine Ferienwohnung. Wo ist da der Kontakt zu den einheimischen?? Wir stehen oft frei und erkunden die Umgebung mit den Rädern. Kontakt zu einheimischen hab ich immer, wenn ich Ihn suche. Also, wenn ich dieses Hobby oder gar Leidenschaft von der wirtschaftlichen Seite betrachten will, geht natürlich die Rechnung nicht auf, zumindest nicht, wenn man ein Neufahrzeug kauft. Genauso verhält es sich aber doch bei jedem anderen Kfz auch. Wollte man hier ebenfalls mit dem Rechenschieber arbeiten, so dürften Fahrzeuge der Oberklasse alle Ladenhüter sein. Ich persönliche schaue nur, ob ich mir den Komfort eines WoMo leisten kann und freue mich jeden Tag darüber, dass wir so ein schönes Teil besitzen und wünderschöne Reisen machen können. kanusilein, Das glaube ich eher nicht. Wie viele andere führe ich hier keine Retabilitätsberechnungen durch. Mit dem Wohnmobil bleibt mir eine Pauschalreise erspart. Unsere Wirtschaft lebt von den vielen Dingen die verkauft werden für die es keine rationale Notwendigkleit gibt. Wombat1 Wombat1 Was meinst Du mit...Das glaube ich eher nicht. Alles Andere was Du zuvor schriebst, entspricht auch meiner Ansicht, was ich ja auch in meiner Ausführung zum Ausdruck bringen wollte. kausilein -> vergiss es. Ich finde die Passage nicht mehr. Ich hätte ein Zitat machen müssen. wombat1 kann passieren, ist wohl etwas durcheinander geraten. Solche Rechnungen sind etwas für Bürokraten. Solange ich es mir leisten kann, denke ich so wie Gogolo. :daumen2: Alle anderen Überlegungen würden mir nur den Spaß am Wohnmobil verderben. Ach ja, ich bin nicht unbedingt auf Rosen gebettet, wie so mancher hier, der kritiklos alles bezahlt, was gefordert wird. Motto: "Wenn wir es uns nicht mehr leisten können, der Mittelstand kann`s schon gar lang nimmer". :lach: :lach: Albert Solange wir arbeiten ist unser Womo nicht wirtschaftlich. Dafür können wir es letztendlich zu wenig nutzen. Aber wenn wir es nutzen, dann möchten wir auch den Komfort, den wir jetzt haben. Das ist für uns Lebensqualität. Dazu die Möglichkeit, spontan irgendwo hin zu können, ohne irgendwelche Ferienwohnungen oder Hotels buchen zu müssen. Wir können alles nutzen, wir wir es gewohnt sind, müssen nicht alles hin- und her räumen. Wir könnten natürlich jetzt warten, bis wir so oft fahren können, dass es sich wirtschaftlich rentiert, also wenn wir in Rente sind. Nur weiss ich doch nicht, wie es bis dahin für uns ist? Ich fahre doch lieber jetzt nur 10 x im Jahr weg und fühle mich rundum wohl als die 10 x irgendwo zu verbringen, wo ich mich letztendlich nicht wohl fühle. Mit der Aussicht auf das Wohlfühlpaket, was ich dann kriege wenn ich in Rente bin, die ich dann aber wenn ich Pech habe nur hier verbringen kann, weil ich nicht mehr wegfahren kann, weil ich z.B. jede Woche an die die Dialyse muss. Nein wir leben im Hier und Jetzt und wir möchten im Hier und Jetzt fahren wann wir wollen und das mit dem eigenen Mobil. Und nur so darf man das sehen, sonst macht man sich unglücklich, denn wirtschaftlich ist das nie. Wenn wir die Reisen, die wir mit dem Mobil unternommen haben, in Hotelübernachtungen umrechne, dann noch die An- und Abreisen kalkuliere..... So ungünstig finde ich unser Mobil gar nicht. Und das bei voller Flexibilität. Man kann es sich schön und schlecht rechnen. Trotz der Kosten: bereut haben wir den Kauf keine Sekunde. Fabi Es gibt inzwischen einige Threads, in denen über die Wirtschaftlichkeit diskutiert wurde. Es rechnet sich nicht. Man kann es drehen und wenden. Es ist purer Luxus, oder Lebenseinstellung oder Freizeitgestaltung.... egal wie man es nennt. Wir tun es, solange wir es können. Hobbies sind immer Luxus, den man sich leisten kann (oder auch nicht, und dann wirds eng), also man kann den Lustgewinn oder Gewinn an Freiheit nicht mit Geld gegenrechnen. Krumm legen würde ich mich dafür nicht mehr als vertretbar, um dies zu verwirklichen. Also gewisse Abstriche sind ok, wir brauchen kein neu gefliestes Bad.... nur mal als Beispiel, denn für andersgestrickte wäre es eine Notwenigkeit. Trotzdem ist es evtl. interessant zu sehen, was man tatsächlich dafür ausgibt. Aber ich wills garnicht wissen 8) Wir genießen unser Womo, sowie die Zeit es zulässt, sparen auch manchmal am Auswärtsessen, denn kochen kann ich selbst, und gut ists, denn jeder muss sich nach der eigenen Decke strecken. Dann passt das und macht Spaß. Lohnt sich denn ein "Pauschalurlaub"? Urlaub ist immer auch eine Ausgabe, die sich nicht rechnet...... Blue Moin! Mit dem Womo lassen sich unsere Aktivitäten wie hauptsächlich Paddeln, Segeln, aber auch Radfahren und Wandern optimal ausführen. Womo irgendwo (meistens direkt) an See, Küste od. Fluss und ab geht's! Wo sollte ich im Hotel die Kanus lagern?? :wink: Und dies auch mal spontan am WE oder an freien Tagen in der Woche ohne viel packen etc., geht doch nur mit Womo. Diese Freiheit ist einfach unbezahl- und unvergleichbar. (jedenfalls für uns) Insofern rechnet sich unser Womo allemal! Wilma57 Wir sind zu Viert u. ein Hund. Es wird fast jeder Ferientag u. so manches Wochenend genutzt. Man rechne diese Zeit mal als Pauschalurlaub für 4 Pesonen in der Zeit von ca. 12-13Wochen im Jahr, viel tausend Euro kämmen da zusammen? Auch wenn das WoMo dann immer noch teurer ist, bezahen wer jeden Cent davon gerne. :D |
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