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luftfederung

Einstellung Ladegerät bei LifeYpo4 1, 2


Axel1960 am 24 Jan 2015 14:23:38

Hallo zusammen,

meine Ladegerät ist ein Victron Multiplus 12/3000

Zur Einstellung des Ladegerät habe ich unter anderem folgende Möglichkeiten

3. Wiederholende Konstantspannungszeit von 0,25 – 24 Stunden
4. Intervall wiederkehrende Konstantspannungsphase 0,25 – 45 Tage
5. Konstantspannungszeit 1 – 24 Stunden

Was empfhielt sich da einzustellen

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: --->Link

Axel1960 am 27 Jan 2015 08:46:51

Hallo,

kann da keiner helfen ?

andwein am 27 Jan 2015 11:17:40

Wahrscheinlich nein, da fehlen einfach die Hintergrundinfos.
Der Batteriehersteller kann helfen, den er kennt zumindest die Batterie
Der Ladegeräthersteller kann helfen, er kennt das Ladegerät und die übrigen einstellbaren Parameter
Da du aber auch nicht schreibst, mit welcher Ladespannung/Ladestrom du arbeiten willst, ist die Frage nach der Zeit erst mal irrrelevant. Aber eigentlich sind die Fragen/Parameter eh nur für Säure/Blei Batterien richtig interessant.
Meine Meinung, da zuwenig Fakten, Andreas

xbmcg am 27 Jan 2015 13:45:14

Ich würde rein gefühlsmäßig ein AGM Programm wählen und auf die OVP-Abschaltung bei den LiFeYPO4 vertrauen,
die Kennlinie der LiFeYPO4 weicht stark von der eines GEL Akkus ab, der Innenwiederstand ist geringer
und man kann mit vollem Strom bis 100% laden, da gibt es sogut wie keine Absorptionsphase etc.

Axel1960 am 27 Jan 2015 21:06:38

Zur Batterie,

es ist eine Winston LifeYpo4 mit 200 AH.

andwein am 28 Jan 2015 11:53:29

Wie schön. Mit LVP/OVP/Balancer-Schaltung oder nur die reine Zelle?
I/UoU Kennline ist nicht notwendig, schadet aber auch nicht. Ladephasen mit Sulfid-Lösung oder Ausgleichsladung können tödlich sein. Ladeendspannung darf 14,6V nicht überschreiten, Temperaturkompensation zusammen mit AGM-Einstellung kann tödlich sein.
Also alles nicht ganz trivial, aber beherrschbar. Alle Aussagen ohne Gewähr und auf Grundlage der spärlichen Infos.
Andreas

OscRa am 21 Mär 2015 11:06:58

Hallo in die Runde,

Ähnliche Problematik/Fragestellung:
Mein System besteht aus 4 x 200 Ah LiFeYPO4-Zellen von Winston mit LiPro1-3 von Faktor und vorhandenem Ladegerät BC616 IU von Truma. Es wird empfohlen das Ladegerät auf AGM umzustellen, habe ich auch getan. Allerdings ist die einzige Änderung im Vergleich zu Naßbatterie die Nachladezeit von 4 auf 10 Std. siehe Punkt 2. Eine Erhöhung der Ladespannung, (wie ich es vorher dachte, aus welcher Quelle auch immer), ist nicht. Hier ein Auszug aus dem Handbuch des Ladegerätes.

1. Schaltautomatik (Hauptladevorgang): AUS bei Batteriespannung 14,4 V, Ladestrom < 14,5 A.
2. Schaltautomatik (Nachladephase): 10 Stunden konstant 14,4 V bei Gel-Batterien / AGM. 4 Stunden konstant 14,4 V bei Flüssigelektrolytbatterien
3. Schaltautomatik (Erhaltungsladung): Erhaltungsladung konstant 13,8 V

Hier die Kennlinie des Laders

Wie man sieht ändert sich die Spannung nicht.

Interessant wäre zu erfahren ob jemand ein Ladegerät hat bei welchem die Ladespannung bei AGM höher als bei Flüssig ist? Und wenn ja um wie viel?

In z.Z. laufenden Testphase (alles in meinem Büro aufgebaut um besser beobachten zu können) habe ich mit dem Ladegerät die 3,65V, bei denen die Balancer anspringen, nie erreicht. Es fehlen ca. 90-100 mV, d.h. die Zellen werden nicht voll. Was das in Bezug auf die Kapazität ausmacht weiß ich noch nicht. Bei 14,4 V fallen rein rechnerisch 3,6 V pro Zelle ab, Kabelverluste nicht eingerechnet.

Ein möglicher Trick (fehlen noch ein paar Infos) wäre die Temperaturkompensation. Ohne Fühler wird die Ladekurve für 20°C berechnet. Handbuch:

Hohe Temperatur –> Absenkung der Schwellwerte.
Niedere Temperatur –> höhergestellte Schwellwerte

Allerdings steht nirgendwo um wie viel niedriger/höher.

Frage ist, hat jemand so einen Temperatur-Fühler und könnte mal den Widerstand messen um zu wissen in welchen Bereichen sich dieser befindet. Oder hat jemand die elektrischen Daten von so einem Fühler.

Und welches Gerät wäre für diesen Fall empfehlenswert? Wie es aussieht werde ich wohl wieder Geld in die Hand nehmen müssen.

fG, Oskar

Acki am 21 Mär 2015 11:37:26

Achtung!
Wurde hier auch schon diskutiert und ist an verschiedenen Stellen im Netz zu finden und bei Einstellungen von Ladegeräten --> Bei LiFeYPo4 darf KEINE Temperaturkompensation verwendet werden! Kann tödlich für die Zellen sein!

OscRa am 21 Mär 2015 11:51:09

Es soll keine automatische Temperaturkompensation werden, sondern nur ein Anheben der Ladespannung um 0,1V. Ist wie gesagt erst mal nur eine Idee.
Über verschiedene Ladespannungen von AGM bzw, Flüssig wird viel geschrieben, das ist richtig, nur keine Konkreten Zahlen. Es wird von maximal 14,6V gesprochen, ja, aber wie viel kommt an den Zellen tatsächlich an? Sind es mehr als 3,65V pro Zelle dann sind die Balancer ständig am buckeln und das Ladegerät pumpt Strom nach, und das in alle Ewigkeit. Kann auch nicht richtig sein. Kann das Ladegerät "nur" 14.4V dann kommen an den Zellen durch Leitungs-Verluste garantiert keine 3,6V an. Bei sehr großen Akkus wäre die Kapazitäts-Differenz wahrscheinlich doch noch zu gewichtig.
Sind so meine Überlegungen. Habe jetzt das CeiiLog 8S angeschlossen, mal gucken was die Aufzeichnung aussagt.

Gast am 21 Mär 2015 11:55:00

Denk nochmal nach.

Beim Ladeschluss hast du praktisch keine Verluste mehr auf der Leitung.

Liebe , Alf

Acki am 21 Mär 2015 11:55:34

Ich habe ein "Sterling Pro Charge Ultra" eingebaut.
Dieses hat 11 fest programmierte Ladeprogramme und ein frei programmierbares.
Eingestellt habe ich eines der Programme für Blei-Nass und dies erweist sich für LiFeYPo4 als optimal:
Ladeschluss-Spannung: 14.6V
Danach Erhaltungsspannung 13.4V
Im folgende Standby bei 13.0V

Bild

Acki am 21 Mär 2015 12:00:17

OscRa hat geschrieben:...Kann das Ladegerät "nur" 14.4V dann kommen an den Zellen durch Leitungs-Verluste garantiert keine 3,6V an. Bei sehr großen Akkus wäre die Kapazitäts-Differenz wahrscheinlich doch noch zu gewichtig.

Nein!
Das ergibt 3.6V pro Zelle --> so gut wie kein Kapazitätsverlust
Es gibt Empfehlungen von E-Auto Spezialisten, die angeben, die Zellen nicht über 3.5V (!) zu laden ... :ja:

OscRa am 21 Mär 2015 12:02:15

KudlWackerl hat geschrieben:Denk nochmal nach.
Beim Ladeschluss hast du praktisch keine Verluste mehr auf der Leitung.
Liebe , Alf


Hallo Alf,
warum, weil kein Strom fließt? Auch nicht ganz richtig, habe bei mir immer noch 0,3A gemessen wobei die Zellspannung bei 3,59-3,6V lag.

, Oskar

Gast am 21 Mär 2015 12:04:23

Jetzt rechne mal den Spannungsabfall für 0,3 Ampere aus.

Liebe , Alf

andwein am 21 Mär 2015 12:11:59

Achtung mit der Temperaturkompensation Wenn die gemessene Temperatur bei 0°C liegt, erhöht die Regelung die Ladespannung um 0,6V. Man darf also keinesfalls mit einem NTC/PTC-Widerstand arbeiten, denn dann ist die Ladespannung variabel und kann über 15V liegen.
Allerdings könnte man den Temperaturfühlereingang mit einem normalen Widerstand beschalten und damit die Ausgangsspannung erhöhen. Dazu müsste man allerdings die Schaltung und die verwendeten Komponenten kennen.
Pragmatisch geht es aber auch. Bestücke dein Ladegerät testweise mit verschiedenen Widerständen zwische 1k und 100k und messe die Ausgangsspannung. Erkenntnisse kann man theoretisch erarbeiten oder auch praktisch gewinnen.
Andreas

OscRa am 21 Mär 2015 12:16:33

Acki hat geschrieben:Nein!
Das ergibt 3.6V pro Zelle --> so gut wie kein Kapazitätsverlust
Es gibt Empfehlungen von E-Auto Spezialisten, die angeben, die Zellen nicht über 3.5V (!) zu laden ... :ja:


Hallo Acki,
wenn die Kapazitätsverluste nicht groß ausfallen, dann ist es immer noch besser als ständig über den Balancer zu verbraten.
Dann verstehe ich diese Diskussionen die durch das gesamte LiFe-Forum kursieren über 14,6V nicht ganz so.

, Oskar

OscRa am 21 Mär 2015 12:19:57

KudlWackerl hat geschrieben:Jetzt rechne mal den Spannungsabfall für 0,3 Ampere aus.
Liebe , Alf

OK, hastr Recht, ist Haarspalterei. Die allerdings in 1-2 Monaten Standzeit die Zellen ganz auffüllen, oder?

, Oskar

lisunenergy am 21 Mär 2015 12:25:58

Wenn man sich mal die Hersteller verschiedener Ladegeräte anschaut, so wird man feststellen, daß jeder eine andere Philosophie verfolgt. Blei Gel z..B hat die verschiedenen Stufen und Zeiten.Bei lifepo4 ist es noch viel verrückter. Bei Votronic gibt es einen neuen Ladebooster wo verschiedene Hersteller hinterlegt sind. Da kann man sehr gut erkennen das es überall anders gehandhabt wird. Ich selbst habe jetzt seit 5 Jahren 14.4 Volt und im Winter durch die Temperaturkompensation 14.7 Volt. Die Erhaltungsladung liegt bei 13.8-14.0 Volt. Ich habe bis jetzt immer noch 100% an Kapazität. Hatte ja über den praktischen Test berichtet.Also lifepo4 ist eben nicht lifepo4. Und persönliche Meinungen sind keine Maßgabe und Gesetz. Was zählt sind Herstellervorgaben und praktische Erfahrungen.

OscRa am 21 Mär 2015 12:30:58

Hallo Andreas,
andwein hat geschrieben:Achtung mit der Temperaturkompensation

Habe schon geschrieben das nur eine Anhebung erreicht werden soll, keine automatische Kompensation, war von vorne rein klar. Aber vielleicht ist das Problem vom Tisch wenn ich feststelle das die Kapazität nicht übermäßig leidet. Werde als erstes die vorhandenen 6mm² Leitungen durch dickere ersetzen und danach noch mal messen (Vorort).

Zum praktischen Ermitteln des Widerstandes habe ich eh keine Alternative weil das Gerät nicht so ohne Weiteres demontierbar ist um nach zu schauen. Deshalb wäre ein Anhaltspunkt sehr hilfreich damit man das Teil nicht gleich zerlegt.

e, Oskar

OscRa am 21 Mär 2015 12:42:13

sonnentau3 hat geschrieben: Ich selbst habe jetzt seit 5 Jahren 14.4 Volt und im Winter durch die Temperaturkompensation 14.7 Volt. Die Erhaltungsladung liegt bei 13.8-14.0 Volt. Ich habe bis jetzt immer noch 100% an Kapazität. Hatte ja über den praktischen Test berichtet.
Was zählt sind Herstellervorgaben und praktische Erfahrungen.

Hallo Sonnentau,
deswegen auch die vielen "dummen" Fragen, weil die Erfahrungen in erster Linie und Infos der Hersteller fehlen. Und deshalb ist man dankbar wenn solche Aussagen gemacht werden.
Frage zu 14,7V: liegen die auch an dem Akku an oder geht unterwegs was verloren? Bei 14,7V wäre die Zellspannung bei 3,675V und somit würde der Balancer anspringen.
Wenn Du einen Temperaturfühler hast, könnte man auch den Widerstand dessen erfahren? Wäre Dir dankbar.

, Oskar

lisunenergy am 21 Mär 2015 13:42:56

Die Balancer gehen an und das schöne ist, das automatisch ein Gleichstand erreicht wird.Ich habe im Ladegerät den Tempsensor gelassen. Um den genauen Widerstand zu erfahren einfach den Hersteller fragen. Damit simuliert man dann einfach 20 Grad. Wie gesagt ich selbst habe keine Probleme und freue mich sogar das im Winter der Raum des Akkus temperiert wird.

OscRa am 21 Mär 2015 18:33:17

OK, an den Ausgleich hab ich nicht gedacht. Obwohl vorselektierte Zellen geliefert wurden (zumindest so bestellt) habe ich jetzt schon eine Drift.
Den Hersteller fragen hat keinen Sinn weil der es als Betriebsartänderung ansehen und gleich mit der Garantielöschung argumentieren. Schon alles gehabt.
_

lisunenergy am 21 Mär 2015 19:51:26

Bei der Selektierung werden Zellen auf den Innenwiderstand geprüft. Ein balancieren wird da nicht vorgenommen. Habe da auch noch keinen Vorteil sehen können, außer das Produktionsfehler oder defekte Zellen erkannt werden.

OscRa am 21 Mär 2015 19:58:22

Das nicht, aber ich hatte ja auch eine Initialldung mit bestellt. Wenn nur nach einigen Entlade- und Ladezyklen eine Drift entsteht, frage ich mich ob die Bestellte Selektierung mit Initialladung überhaupt einen Sinn hat. Die Drift hat schon eingesetzt als ich die LiPro´s angeschlossen hatte und 3 Tage die Zellenspannung beobachtet hatte.

lisunenergy am 21 Mär 2015 22:58:28

Stelle doch mal deine Anlage am besten mir Bildern vor. Ein Drift kann am Anfang vermehrt auftreten und wird mit der Zeit immer kleiner. Über die Jahre kann es dann wiederum größer werden. Der Balancer regelt dies aber.Es gibt einige die am Anfang das selbe erlebt haben. Jetzt sind alle Zellen gleich. Also Geduld und sich an der Anlage erfreuen.

OscRa am 21 Mär 2015 23:38:59

Ja, ich denke das Aku-Pack ist einbaufertig, bis auf die CellLog-Verdrahtung, gefällt mir nicht und wird noch geändert.


Ich fürchte die 14,4V reichen nicht aus, weil die Balance-Spannung gar nicht erreicht wird, somit kann auch kein Angleich stattfinden, wenn ich es den richtig verstanden habe. Das Ladegerät geht vorher schon in Erhaltungsladung. Zur Zeit haben die Zellen 3,462V bis 3,476V, keine Ladung, Strom ca. 240mA.

Acki am 22 Mär 2015 00:01:17

Wo siehst Du denn einen Drift? Die Zellen sind doch "sehr gleich"!
Die Ruhespannung der Zellen beträgt in etwa 3.2V - 3.3V.
Deine Erhaltensspannung läd also immer etwas, wenn Du 3.46V auf den Zellen hast!
Daher geht mein Ladegerät in Standby bei 13.0V (= 3.25 / Zelle), damit hat die Zelle "Ruhe".
Ich stelle mir vor, dass sie so am schonendsten behandelt wird. :nixweiss:

OscRa am 22 Mär 2015 00:17:54

Acki hat geschrieben:Wo siehst Du denn einen Drift? Die Zellen sind doch "sehr gleich"!
Die Ruhespannung der Zellen beträgt in etwa 3.2V - 3.3V.

Hallo Acki,
habe irgendwo (bei dieser riesiger Info-Menge kann ich die genau Stelle hier im Forum nicht mehr finden) Zahlen gesehen wo die Drift an der dritten Stelle nach dem Komma begann. Daher schaue ich seit einigen Tagen auf das ZellLog und mache mir einfach nur Gedanken. Da die Erfahrung fehlt, ist die Relevanz schwer einzuschätzen.
Wenn dein Ladegerät die Balance-Spannung nie erreicht, dann muß doch eine Drift statt finden, oder verstehe ich immer noch etwas falsch? Wie findet den die Zellen-Anpassung in Deinem Fall statt?
Wie ist Ruhespannung der Zelle definiert?

, Oskar

Acki am 22 Mär 2015 00:28:29

1. Ein Voltmeter, welches 3 Stellen hinter dem Komma korrekt misst kostet mehrere Hundert Franken oder Euro. Vergiss also diese mV. Die cV sind "gleich" - keine Panik!

2. Mein BLG hat eine Ladeschlussspannung von 14.6V. Die Balancerspannung der Lipros von 3.65V wird also erreicht. Es gibt aber auch andere Balancer, die nur bis 3.60 oder auch 3.50 gehen. Nach Angaben in anderen Quellen sind die Zellen dann "voll"!
Die Lipro 1-3 Balancer balancieren ja eigentlich nicht. Sie vernichten nur die überflüssige Energie, wenn die Spannung über 3.65V geht. Sie produzieren dann Wärme. Balancieren würde Bedeuten die Energie auf die anderen Zellen zu lenken. Dies scheint die nächste Generation zu können!
Und viel wichtiger: Sie produzieren ein Signal, wenn die Zelle gefährdet ist (OVP oder LVP)

3. "Ruhespannung" eines Akkus besteht, wenn diesem über längere Zeit keine Energie zugeführt oder entnommen wird. Häng Dein BLG ab und warte 24 h. Dann hast Du die Ruhespannung. Dies unter Vernachlässigung des CellLog, der ja auch ganz wenig Strom verbraucht.

OscRa am 22 Mär 2015 00:37:43

Acki hat geschrieben:2. Mein BLG hat eine Ladeschlussspannung von 14.6V. Die Balancerspannung der Lipros von 3.65V wird also erreicht. Es gibt aber auch andere Balancer, die nur bis 3.60 oder auch 3.50 gehen. Nach Angaben in anderen Quelken sind die Zellen dann "voll"!

Und genau hier sehe ich das Problem meines Systems, denn die 14,4V reichen nicht aus um die Balance-Spannung von 3,65V (LiPro1-3 für LeFeYPO4) zu erreichen.
Muß einen Weg finden um die Temperaturkompensation zu "mißbrauchen" um die Ladespannung etwas anzuheben. Somit kann auch der Leitungsverlust kompensiert werden.

Acki am 22 Mär 2015 08:10:41

Ich versuche es Dir noch einmal zu sagen:
Du hast kein Problem, wenn Deine Zellen 3.65V nicht erreichen!
Du hast kein Problem, wenn Dein BLG "nur" 14.4V schafft! Es ist nicht vergleichbar mi Blei, wo es zu einer Sulfatisierung kommt, wenn die Empfohlene Schlussspannung nie erreicht wird. Die Zelle ist bei 3.50V schon fast vollständig geladen.

Hier ein ganz interessanter Blogg von einem E-Auto User mit viel Erfahrung. Nicht nur der direkt verlinkte Artikel ist interessant, sondern auch etliche andere auf diesem Blogg:

--> Link

lisunenergy am 22 Mär 2015 08:31:13

Du musst das nicht machen !!! 14.4 Volt reichen völlig aus. Lass alles so. Wenn der Drift zu groß wird kommt die eine Zelle über 3.65 Volt und der Balancer fängt sie ein. Es kann nichts passieren. Wenn mal eine Zelle bei Vorladung ein wenig anders ist so besteht überhaupt keine Gefahr. Gefährlich wird es nur bei Balancerplatinen ohne Abschaltung. So nun bau alles ein und nutze die Anlage.

lisunenergy am 22 Mär 2015 08:58:04

Was mir an den Kühlkörper nicht gefällt ist, das sie sehr nah an den Bauelementen sind und das die Schraube auf die Platine drückt .Die gesamte Anpresskraft liegt auf der Elektronik. Melde Dich bei mir ich schicke dir schöne Adapterschrauben mit Flügelkühlkörper in Elox Rot.

willi_chic am 22 Mär 2015 09:19:59

OscRa hat geschrieben:Zum praktischen Ermitteln des Widerstandes habe ich eh keine Alternative weil das Gerät nicht so ohne Weiteres demontierbar ist um nach zu schauen. Deshalb wäre ein Anhaltspunkt sehr hilfreich damit man das Teil nicht gleich zerlegt.

üblicherweise ist es doch so daß der Meßfühler getrennt vom Ladegerät an die Batterie montiert wird (Du willst ja die Batterietemperatur messen und nicht die Temperatur im Ladegerät)
wenn dem so ist, Meßfühler abtrennen, mal im Kühlschrank, mal bei Raumtemeratur Widerstand messen. Dann entsprechendes Poti an das Ladegerät anklemmen und Spannung gegen Widerstand messen. Der gewünschte Wert liegt in Richtung niedriger Temperatur. Wenn die 100mV Erhöhung erreicht sind, Poti gegen entsprechenden Festwiderstand austauschen

grüße klaus

OscRa am 22 Mär 2015 11:42:12

Guten Morgen an Alle,

Eure Reaktion deutet darauf hin das ich den Ladevorgang doch nicht ganz richtig verstanden habe in Bezug auf den Ausgleich.
Bei 14,4V wird eine Drift mit der Zeit automatisch entstehen, bis eine der Zellen ganz aus der Reihe tanzt und die 3,65V überschreitet. Drift ist immer nur in die eine oder die andere Richtung, also aufsummierend. Die anderen Zellen sind dann ev. noch bei 3,5V oder kleiner. Die Ausreißer-Zelle wird mehrere Ladezyklen brauchen um an die anderen angepaßt zu werden, schrittweise Annäherung. Wenn aber alle Zellen bei jedem Zyklus bis auf 3,65V gebracht werden kann es zu einer Drift erst gar nicht kommen, nicht zu einer großen. Ich befürchte nicht das da was passiert, sehe nur die Variante als nicht optimal an.
Liege ich hier wieder falsch? Interessant wäre auch zu wissen ab welche Spannungsdifferenz die Drift bedenklich oder gefährlich wird?
Und wenn die 3,65V zu hoch für die Zellen sind, dann sind die LiPro´s falsch ausgelegt.
Werde trotz dem Euren Rat befolgen und alles erst mal so lassen. Aber nicht aus den Augen verlieren.

Zu den Kühlkörpern: die liegen nicht direkt auf der Platine, da wäre der Temperatursensor im Wege, sondern auf einer geschliffener Allu-Scheibe, 3x30mm, es können keine Verzerrungen auftreten. Unter der Platine ist der Polverbinder der aus mehreren Schichten besteht und keine Kräfte aufweist. Zudem ist in dem Bereich kein Bauteil, sondern nur eine Metallbeschichtung, vermutlich als Kühlkörper gedacht. In der Montageanleitung steht nichts von separater Montage wegen zu hoher Kräfte. Der LiPro1-3 hat sogar eine Bohrung für M14-Schrauben. Bin jetzt etwas verunsichert.
Mehr sorgen macht mir der frei hängende Minus-Teil der Platine wegen der Vibrationen. Habe in meiner Berufserfahrung einige Platinen gesehen die gerissen waren obwohl Industriestandard und fest verbaut und v.m. Da ist, denke ich noch Handlungsbedarf.

OscRa am 22 Mär 2015 11:54:08

willi_chic hat geschrieben:üblicherweise ist es doch so daß der Meßfühler getrennt vom Ladegerät an die Batterie montiert wird (Du willst ja die Batterietemperatur messen und nicht die Temperatur im Ladegerät)

Hallo Klaus,

ich möchte nicht messen, sondern dem Ladegerät vorgaukeln das jetzt konstant z.B. 12°C sind damit dieses die Ladespannung etwas erhöht.
Wenn ich so einen Temperaturfühler hätte, wäre es zu einer Frage hier gar nicht gekommen. Ein mal messen und Festwiderstand aussuchen, fertig.
Ich habe aber keinen und hoffte, das jemand so gut ist und seinen vorhandenen Fühler ein mal misst und mir den Wert aufschreibt. Weiter kann man sich ran tasten. Ich wollte das Risiko den Temp.Eingang zu zerstören minimieren.

Viele , Oskar

lisunenergy am 22 Mär 2015 13:12:26

Ich schreibe es desswegen, weil ich damals die Erfahrung gesammelt hatte,das beim festziehen der Schraube das Platinenmaterial ein wenig nachgegeben hatte und bei hoher Last der Lipro in LVP gegangen war. Daher finde ich es besser, wenn Gewindestifte oder Adapterschrauben verwendet werden. Man kann ganz in Ruhe die Verbinder befestigen und am Schluß die Platine oben aufsetzen. Will man später mal eine Platine wechseln ist es mit den Adapterschrauben in Sekunden erledigt.

andwein am 23 Mär 2015 12:22:28

OscRa hat geschrieben: ich möchte nicht messen, sondern dem Ladegerät vorgaukeln damit dieses die Ladespannung etwas erhöht. Weiter kann man sich ran tasten. Ich wollte das Risiko den Temp.Eingang zu zerstören minimieren. Viele , Oskar

Ich glaube, wir haben das alle verstanden was du gerne möchtest!
Wenn aber einen seinen Fühler messen soll, dann sollte sichergestellt sein, dass er den gleichen Solarregler, bzw. Fühler hat, der auch an deinen Regler passt!!
Nochmals, in der Regel sind die Temperaturfühler NTC-Widerstände (davon gibt es eine ganze Menge mit verschiedenen Temperatur/Widerstandskurven) Sie haben, je nach Temperatur, einen Widerstand zwischen 10 Ohm und ca 1000 Kiloohm. An dem Fühlereingang (für einen NTC-Fühler?????) machst du nichts kaputt, wenn du dort probehalber einen Widerstand zwischen 100 Ohm und 100 Kiloohm anklemmst. Kauf dir bei Conrad je einen 1/4 Watt Widerstand mit den Werten 10, 100, 1000, 10 000 und 100 000 Ohm (ca. 2 Euro ohne Transport) und probiere es aus, ob die Ausgangsspannung auf deinen gewünschten Wert kommt. Die Reihenschaltung der Widerstände ergibt summierende Widerstandswerte. Damit solltest du hinkommen.
So, das war ein kleiner Exkurs in praktische Elektronik, viel Erfolg, Andreas

OscRa am 23 Mär 2015 16:30:04

Danke für den Tip. Das Problem ist mittlerer weile vom Tisch. Der Hersteller hat tatsächlich auf meine vorsichtige Frage geantwortet. Es sind 2 Kohm bei 20°C. Und ein Truma_Gerät ist es auch nicht, sondern ein Cabotron, Sitzen irgend wo im Bayerischem Ländle. Werde mal versuchsweise eine Ladung mit 14,6V machen um die Zellen schneller anzupassen. Sonst bin mittlerer weile auch zum Entschluß gekommen das 14,4V genügen.
Danke in die Runde und viele ,
Oskar der Maler.

michaelleo am 23 Mär 2015 16:57:53

Truma hat das Geschäft mit Ladegeräten und Bordelektrik wieder weitestgehend aufgegeben. Vor dem Kauf durch Truma war das die Firma Calira. Ein paar der bis dahin damit betrauten Mitarbeiter haben am bisherigen Standort die Firma Cabotron gegründet, die die Geräte weiter baut und Service für alte Truma/Calira - Geräte macht,

gordan am 09 Apr 2017 19:07:27

Victron Phoenix MultiPlus 12/3000/120 habe ich gekauft, im KaWa eingebaut und leider festgestellt
dass der mit Cummins ONAN Micro Lite, wie auch mit Honda EX Stromerzeuger, nicht funktioniert!?
Überrascht bin ich schon!? Ob mit Sinus-Stromerzeuger funktionieren wurde, das weiss ich noch nicht!?
Idee war, Victron MultiPlus als Inverter zu nutzen, aber auch gelegentlich irgendwo im "Pampa",
mal auf schnelle LiFeYPO4 Zellen aufladen zu können!? Wie das aussieht, davon wird nichts!?
Hätte ich das vorher gewusst, bin ich mir nicht so sicher ob ich das Teil gekauft hätte!?
Leistungsfähige Sinus Inverter, gibt es für wesentlich weniger Geld!?

Grüße Gordan

lisunenergy am 11 Apr 2017 10:05:45

Hallo Gordon ,

Sind die Erzeuger Sinusgeräte ? Hast Du das Control gx ? Denn da musst Du den Strom regulieren sonst geht der Generator nicht !

gordan am 11 Apr 2017 12:22:03

Nein, es sind leider keine Sinusgeräte! Cummins ONAN Micro Lite ist kein billiges "Ding" und den habe ich schon länger im KaWa, eingebaut. Eigentlich, hatte ich nicht vor, den zu tauschen!? In den nechsten Tagen werde ich mal MultiPlus testen mit einem Hinda EU Sinusgerät und dann mal sehen!? Werde ich mich dannach melden. Danka für den Tips!

Grüße Gordan

lisunenergy am 11 Apr 2017 22:11:57

Laut victron muss der Eingangsstrom eine Sinusform haben. Das ist aber auch ganz klar ! Wie soll der sonst synchronisieren?

gordan am 12 Apr 2017 12:25:55

Ich könnte mir schon vorstellen dass Sinus wichtig wäre für parallel und 3-Phasen-Schaltung, aber für Ladefunktion!? Habe hier Waeco-, Fraron- und Sterling-Ladegeräte und funktionieren alle mit Stromerzeuger, nur der Victron MultiPlus nicht!?

Grüße Gordan

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