Nochmals lieben Dank für Euer „Mitdenken“ und Eure interessanten Hinweise!!
ät Roman: Meinst Du mit Hubbett das echte absenkbare Bett wie in vielen Vollintegrierten oder einfach das klassische Aufstelldach-Bett? Ich habe mich schon halb tot gesurft nach Hubbettvarianten zum Nachrüsten aber da gibt’s einfach nix...:-(... Wir haben auch schon über ein vierbeiniges Gestell gegrübelt, um ein Bett liftmäßig wie im KARMANN DEXTER 650 absenken zu können - darunter die Sitzgruppe: EINFACH PERFEKT! Aber unsere Heimwerkermöglichkeiten reichen nur für Holzkonstruktionen - eine solche Hubbettfunktion bräuchte einfach eine gute Metallkonstruktion...und wie siehts dann bei Heimwerker-Hubbetten mit dem TÜV aus?
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Aaaalso: Vielen hier sind unsere differenzierten Überlegungen bestimmt viel zu kleinkariert und umfangreich aber für die Interessierten unter Euch hole ich mal etwas weiter aus...;-)...
Wir haben beide sehr anspruchsvolle 70-Stunden-Jobs und das leider im politisch korrekten Alternativbereich - also eher schlecht bezahlt *abgrundtiefschluchz*...
Gleichzeitig sind wir seit Jahrzehnten Autofans und haben einfach Spaß daran, neben unserem gelben Alfa Spider auch in unserer „Wohnkiste“ immer ein Grinsen auf dem Gesicht zu haben... ;-) …
Wir sind in unserer knappen Freizeit einfach strunzfaul und freiheitsliebend und wollen einfach nur fremde Länder, Menschen und Kulturen genießen und das völlig unabhängig vom Wetter und den Fahrplänen irgendwelcher Bahn- und Fluggesellschaften... Und übelgelaunte Großmütter an kleinen miefigen Pensions-Rezeptionen? Uuuuaaahhh...;-)...
Wenn wir unterwegs Lust auf ein kleines Nickerchen haben, wollen wir einfach an einer schönen Stelle rechts ranfahren und poofen können, ohne erst Betten (um)bauen zu müssen... Und wenn wir Lust auf ein kleines Päuschen mit Espresso und Wurststulle haben, wollen wir uns einfach hinten spontan an einen Tisch setzen können... Außerdem müssen wir leider auch im Urlaub täglich noch etwas am Schreibtisch mit Läbbtopp arbeiten können. Und unsere chicen Fahrräder haben wir am liebsten IM Auto - auch nachts...
Nun stammen wir noch aus einer Zeit, als uns unsere geliebten 1er Sciroccos und Passat-Kombis und Suzuki Carrys bei aller Liebe unterm Ar*** wegrosteten und schon jede Auspuffreparatur zur Frage führte: Lohnt sich das noch vorm nächsten TÜV? Heute ist das im PKW-Bereich zum Glück Schnee von gestern aber bei den Nutzfahrzeugen gibt es immer noch Auffälligkeiten:
Es gibt nicht selten Exemplare der Ducato/Boxer/Jumper-Serie, die bereits nach 6 Jahren erheblichen Rostansatz zeigen - bei den Transits,
Sprinter und Crafter siehts oft nicht besser aus. Der Gedanke, viel Zeit, Lust, Liebe und Kohle in einen tollen Ausbau zu stecken und die Kiste dann langsam im Rostnirwana verschwinden zu sehen, ist einfach nur gruselig. Bei diesen Typen hilft eigentlich nur ein Neukauf mit sofortiger umfassender Rostvorsorge im Neuzustand in einem Profibetrieb...
Die VW T5-Busse machen zwar schon eine deutlich bessere Figur als die T4-Vorgänger aber die ersten 10 Jahre alten T5-Exemplare sind da auch rostmäßg am schwächeln. Allerdings haben die sprichwörtliche VW-Langlebigkeit und Robustheit und der PKW-Fahrkomfort schon auch ihren Charme. Das KO für diese Teile kommt bei der Konfiguration: Ein nach unseren Wünschen komfortabel ausgestatteter Kastenwagen mit legendär miesen Neuwagenrabatten ist in der Anschaffung schnell mal doppelt so teuer, als ein vergleichbarer Ducato...Und zum DUCATO-Neupreis hat ein guter gebrauchter T5 schon einige Jahre auf dem Buckel...
Auffällig bei VIVARO/TRAFFIC: Selbst die übelsten Handwerker-Schrippen zeigen auch nach 10 Jahren keine konstruktiv bedingten Rostmängel...*staun*...
Soll heißen: Einige Modelle kann man auch gut gebraucht aus ordentlichem Vorbesitz kaufen - andere Modelle eigentlich nur als Neuwagen...
Und da kommen wir langsam zur Größe: Unsere oben genannten Vorgaben konnten wir sogar in unserem CADDY-Umbau realisieren und sind darauf auch etwas stolz: Jederzeit ohne Umbauten schlafen und sitzend essen können und die Räder IM Auto :-) ...Nun ist die Raumökonomie für die nahezu gigantischen Außenmaße eines MAXI-CADDY allerdings grottenschlecht. Uns ist zwar die eierlegende Wollmilchsau gelungen aber eben wirklich auf allerengstem Raum. Für Wochenendtrips bei schönem Wetter ist diese Kiste einfach KLASSE(!) aber auf längeren Touren und bei schlechtem Wetter wird es ungemütlich... Die nächste Wohnkiste soll unseren Ansprüchen mit etwas weniger Akrobatik und Joga und auch bei schlechtem Wetter gerecht werden...;-)...
Wie erwähnt, sind wir eigentlich strunzfaul und auch keine Taschentuch-Autopfleger. Am liebsten fahren wir eher häufiger durch Waschanlagen mit Wachs- und Unterbodenwäscheprogrammen und trauern dabei den Zeiten nach, als man eine ordentliche Unterbodenwäsche noch auf jeder Tankstelle bekam... Unsere PKW-Erfahrung hat einfach gezeigt, daß diese regelmäßigen Waschstraßen-Durchfahrten den Autos auch bei sonst eher schlechter Pflege gut helfen. Den Rest übernimmt dann bei Bedarf unsere grandiose Alfa/Fiat-Werkstatt...
Im südlichen Ausland sind solche Waschstraßen deutlich abenteuerlicher als bei uns - mit einem Kastenwagen im PÖSSL-Format mal eben durch die Waschstraße iss nich...
Ab 2,3 Meter Höhe wird‘s auch in unserer Garage eng und auf gigantische Carport-Neubauten haben wir auch eher wenig Lust und die geliebte Wohnkiste unter freiem Himmel auf der Wiese oben Grünspan und unten Rost ansetzen zu lassen? Och nöööö...
Tja und zuletzt haben wir einfach eine grandiose und wohl noch einmalige Ausbauidee für einen kleinen Kastenwagen mit 2 Schiebetüren - aber eben als Querschläfer... Schon ein TRAFFIC böte uns dann das Raumgefühl eines kleinen 1-Zimmer-Appartements...
Aber Eure Hinweise stimmen schon nachdenklich. In unserem CADDY haben wir zwar auch nur ein Bettenmaß von 175 cm Länge und im Oberkörperbereich 140 cm Breite aber am Kopfende zu den Vordersitzen hin und in der Breite zu den Türausschnitten ist noch reichlich Luft für den Räkelfaktor - wenn dann bei 180 cm nur noch Blech ist...??...hachjee...!!...Und bequemes Schlafen ist schon wichtig...
Wir haben auch ganz witzige Ideen für neue Längsschläfer-Varianten und die passen in jede Kiste aber bauen das Auto eben auch wieder völlig zu...
Ein festes Hochbett bietet natürlich in der gesamten Innenraumnutzung enorme Vorteile - aber bei allen uns eingefallenen Lösungen muß immer irgendiwe jemand mangels ausreichender Kopffreiheit über den Anderen rüberkrabbeln und ob wir für diese Kletterarien ins Obergeschoß in 10 Jahren auch noch fit genug sein werden...*grübel*...
Tja, und nun steht also eine Entscheidung an: Ein kleiner Kastenwagen als Querschläfer mit geringen Unterhaltskosten und extrem alltagstauglich aber mit den von Euch beschriebenen Risiken für einen schlechten Schlaf oder einen „vollgemüllten“ Längsschläfer - das geht eh in so ziemlich jedem Bus...