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Silber im Trinkwasser? Giftig! 1, 2, 3


wohnmobilbenutzer am 27 Mär 2015 20:12:11

thomas56 hat geschrieben:mein reiner Trinkwasserbedarf liegt bei 3l/Tag. Bei ca. 60 Tagen/Jahr benötige ich 180l. Bei einem Durchschnittspreis von 19 Cent/Liter kostet mich das 34,-€/Jahr. Da kaufe ich keine Silbermittel für 50,-€ und mache mir noch das ganze Jahr Gedanken.


Hallo,

so kann man es natürlich auch machen. Da hat man relativ wenig Aufwand. Man darf sich dann allerdings nach ein paar Jahren den Tank und die Wasserleitungen nicht mehr so genau anschauen ;D . Je nach den Randbedingungen kann sich da ein wenig appetitlicher Belag aus Bakterien und Pilzen (Biofilm) aufgebaut haben.



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thomas56 am 28 Mär 2015 11:48:13

Hallo,

die Tanks und Leitungen werden trotzdem 1-2 mal/Jahr mit Danklorix gereinigt. Vielleicht ist mein Tankwasser sogar trinkbar, interessiert mich aber nicht wirklich.

andwein am 28 Mär 2015 12:27:16

thomas56 hat geschrieben:mein reiner Trinkwasserbedarf liegt bei 3l/Tag. Bei ca. 60 Tagen/Jahr benötige ich 180l. Bei einem Durchschnittspreis von 19 Cent/Liter kostet mich das 34,-€/Jahr. Da kaufe ich keine Silbermittel für 50,-€ und mache mir noch das ganze Jahr Gedanken. ...die Tanks und Leitungen werden trotzdem 1-2 mal/Jahr mit Danklorix gereinigt.

So sehe ich das auch, und ich benutze noch nicht mal Danklorix oder ähnliches. Meine, jetzt 7 Jahre junge Wasserinstallation ist noch einwandfrei sichtbar sauber (ich sage nicht keimfrei). Aber mit den paar Keimen kann ich leben, auf meiner Haut tummeln sich weit mehr von den Viechern als in meinem Wassersystem!!
Andreas

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wohnmobilbenutzer am 28 Mär 2015 20:52:51

andwein hat geschrieben: Meine, jetzt 7 Jahre junge Wasserinstallation ist noch einwandfrei sichtbar sauber (ich sage nicht keimfrei). Aber mit den paar Keimen kann ich leben, auf meiner Haut tummeln sich weit mehr von den Viechern als in meinem Wassersystem!!
Andreas


Hallo,

da hast Du Glück, wenn Du noch keinen Biofilm hast. Es hängt, wie bereits gesagt, von einigen Randbedingungen ab.

Um ein Beispiel zu nennen:
ich bin mal auf die Idee gekommen, meinen 50 m langen Gartenschlauch, mit dem ich Zuhause auch den Womo-Tank befülle, innen zu reinigen. Dazu habe ich ein passend geschnittenes Stück geschlossenzelligen Schaumstoff per Wasserdruck durch den Schlauch geschickt. Was da für eine Brühe herauskam, kann man sich kaum vorstellen.

Die Ursache:
In dem Schlauch herrschen ähnliche Verhältnisse wie in vielen Womos (lange Verweildauer des Wassers, teilweise hohe Temperaturen und ein Material, das Nährstoffe an das Wasser abgibt). Unser Trinkwasser wird vom Versorger keimarm aus tiefem Grundwaser gefördert und über professionell unterhaltene Wasserversorgungsanlagen ohne Desinfektion an die Verbraucher abgegeben. Dieses Wasser trinke ich ohne Bedenken, weil die Wahrscheinlichkeit, daß pathogene Keime in dieses System hineingelangen, sehr gering ist. Insofern ist der Biofilm in dem Schlauch wahrscheinlich auch unproblematisch - und wie Du schon gesagt hast, eine gewisse Portion Keime muß der Mensch aushalten. Aber es hat sich in dem Wasser ohne Desinfektionsmittel immerhin ein sehr starker Biofilm gebildet, der allerdings im Womo auch ganz andere Keime enthalten kann.

Problem Womo:
Das Hauptproblem, außer den vor schon genannten Bedingungen, die die Keimvermehrung begünstigen, ist die Nähe der Wasserzapfstellen zu den Entsorgungsanlagen und die Unbedarftheit, mit der manche Benutzer das Ver- und Entsorgen angehen. Um mal einen (zugegebenermaßen etwas drastischen) Vergleich zu ziehen:
Ich würde zuhause im Badezimmer mein Zahnputzwasser auch nicht aus einem Schlauch abzapfen wollen, den die Putzfrau vorher vielleicht mal in die Toilette gehängt hat.

Persönliche Schlußfolgerung:
Ich gebe über das Jahr gesehen weniger als 5,- € für das von mir präferierte Desinfektionsmittel aus und verbringe vielleicht eine Stunde damit, dieses aus den beiden Komponenten zusammenzumischen, zu portionieren und ein paar Konzentrationsmessungen zu machen. Damit habe ich ein gewisses, wenn auch nicht sehr großes Sonderrisiko beim Wohnmobilurlaub weitgehend ausgeschaltet. Auch wenn man sich, wenn überhaupt, meistens nur einen Durchfall (in Abhängigkeit von der persönlichen Empfindlichkeit) zuzieht, kann man sich über das Trinkwasser prinzipiell z. B. auch eine Hepatitis A einfangen, was dann schon eine andere Dimension hat. Also wende ich die 5,- € und die Stunde im Jahr auf, und die Sache ist damit für mich erledigt, zumindest solange ich nicht genötigt werde, hier im Forum wieder einen Beitrag zu schreiben :mrgreen: .

Aber wie ich öfter schon gesagt habe - muß jeder selbst entscheiden.



Gast am 28 Mär 2015 22:09:59

Ich habe die letzten beiden Tage meine Trinkwasseranlage mit Danklorix gereinigt.Zusätzlich sorge ich für einen schnellen Wasserdurchsatz.Ich trinke das Wasser aus meinem Tank seit Jahren,hatte nie Probleme.


Arno

mithrandir am 28 Mär 2015 23:09:46

Ich habe den Thread lange nur gelesen, weil das Thema gefühkt zum 1500000000000. mal aufgekocht wird. Es gab irgendwo auch schon einmal einen Thread, wo jemand tatsächlich sein Wasser überprüfen ließ und trotz Silberbehandlung eine Verkeimung festgestellt wurde, die über den Grenzwerten der Trinkwasserverordnung lag.
Ich bin ja eher von der "weniger ist mehr Fraktion" bei mir kommt nix dauerhaft in den Tank. Einfach weil ich denke dass es nicht nötig ist. Keime gibt es überall, mal mehr mal weniger. In den meisten Ecken in denen wir unterwegs sind muss man sich meiner Meinung nach nicht wirklich viele Sorgen machen. Selbst wenn die Ausläufe nicht immer steril sind. Wer panische Angst vor Fäkalkeimen hat, darf in keinem Restaurant essen.
Ab und an wird mein tank mit Chlor (Schwimmbadecke) gespült.
Zum Thema:

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:da hast Du Glück, wenn Du noch keinen Biofilm hast. Es hängt, wie bereits gesagt, von einigen Randbedingungen ab.


kann ich nur jedem empfehlen mal seine Hauswasserleitung zu checken. Wie früher schon erwähnt, durfte ich vor einiger Zeit meinen Warmwasserspeicher von innen begutachten. Auch da war eine dünne Schleimschicht zu finden. Der Sanitäronkel sagte, dass sei vollkommen normal. Das bestätigt mich in meiner Ansicht die Sache locker anzugehen und auf überteuerte WomMospzialprodukte zu verzichten.

wohnmobilbenutzer am 29 Mär 2015 08:16:10

mithrandir hat geschrieben:kann ich nur jedem empfehlen mal seine Hauswasserleitung zu checken. Wie früher schon erwähnt, durfte ich vor einiger Zeit meinen Warmwasserspeicher von innen begutachten. Auch da war eine dünne Schleimschicht zu finden. ... Das bestätigt mich in meiner Ansicht die Sache locker anzugehen und auf überteuerte WomMospzialprodukte zu verzichten.



Vollkommen klar,

es gibt auch in der Hausinstallation mal einen dünnen Biofilm. Aber darin dürften sich aus den Gründen, die ich vorher geschildert habe, keine oder wenig pathogene Keime befinden. Wenn man den Biofilm in Ruhe lässt, werden auch nicht viele Keime an das Wasser abgegeben.

Ob es bei der Keimaufnahme zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt, ist abhängig von der Art der Keime und im wesentlichen von der Keimmenge. Ich würde mal vermuten, daß sich im Womo durch das Geschüttel während der Fahrt auch durchaus mal größere Teile eines Biofilms lösen können.

Ausserdem bleibe ich bei der Desinfektion auch locker und verwende keine überteuerten Womospezialprodukte :mrgreen: :mrgreen: .



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