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Sollte sich so etwas in der Wohnmobilwelt durchsetzen, oder haltet ihr es für einen zusätzlichen Keimträger? Ich bin eher durch Zufall drauf gestoßen. Frankia bietet ein "Frischwassersystem" an. Im Doppelboden lagert ein 20l Tank, der herausnehmbar ist und mit Trinkwasser befüllt werden sollte. Als Zapfstelle dient ein weiterer Wasserhahn über der Spüle. :wink: --> Link (Ihr müsst euch zu Sonderausstattung durchwurschteln, der Direktlink versagt leider. Hi Sven Der Link tut nicht. :( ... Wenn die Kunden es sich wünschen. Ich nutze und trinke das Wasser aus dem großen Tank. MfG Steffen Der Link geht so nicht! Doch, der Link geht. Allerdings nur auf die Frankia-Startseite. Mir langt auf jeden Fall der "Hauptwassertank". Ich glaube, der ist besser. Sonst auf der Hauptseite unten auf "Komfort" klicken und dann links "Frischwassersystem" auswählen. :wink: --> Link Selbst wenn es Schule macht. Ein Fehler und Du hast auch Brauchwasser. Ich habe erst gestern in einem Fachbuch gelesen, das kein Lebensmittel in Deutschland so streng geprüft und kontrolliert wird, wie unser Trinwasser. Es ist oftmals von besserer Qualität als das Wasser, welches in Flaschen abgefüllt ist. Einzig die Kunststoffe, die im Womo verbaut werden können durch Ausdünstungen einen gefählichen Cocktail daraus machen. Wir wissen doch durch medizinische Untersuchungen, das zuviel Reinlichkeit auch krank macht. na trinkwasser hat ja jeder in einen Behälter mit...ob das nun grad ein Tank sein muss...ein zusätzlicher keimträger muss das nicht sein, wenn er regelmässig entleert und gespült wird, sehe ich da kein Problem. ein grosser tank für alles wasser reicht, den sollte man halt hin + wieder sauber machen... kaffeewasser wird gekocht, so leicht kann man sich beim zähneputzen nicht infizieren...+ kalte getränke bevorzuge ich def. andere... 8) Nach meiner Sicht ist ein zusätzlicher Trinkwassertank Blödsinn. Nun habe ich plötzlich 2 Tanks zu reinigen und so zu behandeln,dass sie aus bakteriologischer Sicht kein Problem darstellen. Ich sehe eher das Problem, dass der alte Tank dann vernachlässigt wird und Biofilme nicht mehr beseitigt werden. Der Keimansiedelung sind dann Tür und Tor geöffnet. Ich erinnere nur an das Proplem der Legionellen beim Duschen. Schau mal auf der Seite vom " Wasserpeter" dort gibt es eine sehr gute Beschreibung des Problems und auch eine klasse Anleitung der Vorsorge. Ich jedenfalls nehme das Wasser im Auto nur zum Duschen. Behandelt wird aber die Wasseranlage so als wäre es Trinkwasser. Auch Filter im Auto ,inkl.Kohlefilter, halte ich für bedenklich da sie sehr schnell verkeimen wenn sie nicht regelmäßig gepflegt bzw getauscht werden. Wir alle wissen ja, dass teure Wagen gekauft werden aber bei der Wasseraufbereitung gespart wird.Ein größeres Problem sehe ich darin, dass das Trinkwasser sich in Tanks befindet die aus PVC hergestellt sind. Aus dem Trinkwasser-Flaschenbereich wissen wir mittlerweile, dass Getränke mit Kohlensäure den PVC rauslösen und die Malignomentstehung gefördert wird. Also ein neues Problem. Vorsichtshalber sind wir zu Hause auf Glasflaschen wieder umgestiegen.
das sehe ich genauso. Ich bin auch nicht so zimperlich an "Trinkwasserhähnen" im Ausland gewesen, hab ich festgestellt. Denn ich bin darauf angesprochen worden, wieso ich das Wasser einfüllen würde. Krank war keiner von uns. Ich reinige die Wasseranlage zwei bis dreimal im Jahr und nutze das Wasser auch "für alles" . Eine weitere Wasseranlage würde ich auch nicht wollen, da man dann wie weiter oben schon angeführt, zwei Anlagen auch sauber halten muss, außerdem führt es ja bei manchem auch zu einem Platzproblem.
Sehe ich auch so. ...und trotzdem nicht einmal Flitzekagge gehabt :wink: Ich habe schon immer einen zusätzlichen Kanister mit 10 Liter Inhalt in Gebrauch. Den nutze ich für das Trinkwasser der Hunde. Zugeg. Weise betreiben wir/ich einen riesen Aufwand, mit dem Frischwasser im Tank, das wir wie Zuhause auch aus der Womo-Leitung verwenden. Wir sind die klassischen Kurzzeit Reisenden, dafür halt öffter mal 2-5Tg weg. Nach jeder Fahrt wird Tank, Leitungen und die Armaturen mit Clorix verdünntem Wasser geflutet, und bis zur nä. Fahrt drin gelassen. Entspechend vor jeder Fahrt auch wieder mit Frischwasser geflutet. D.h. da laufen gut und gerne 1-200 Liter Frischwasser durch die Leitungen, bis das Chlor neutralisiert ist. Erst dann wird der FriWa Tank ohne chem.Zusätzte befüllt. Auch werden die Ausgüsse der Armaturen (per Feuerzeug) ab und an Keimfrei gemacht. gr mani Für die Hunde?????? Die saufen doch aus jeder beliebigen Pfütze! Bei uns ist das umgekehrt - der Hund trinkt das Wasser aus dem Tank, wir trinken Mineralwasser. Wir haben schon seit Jahren einen herausnehmbaren 20 l Tank für Frischwasser, damit wir keine Zusätze brauche. Das kann man an spätesens alle zwei Tage als frisches Trinkwasser füllen. Scheinbar denken noch mehr Wohnmobilfahrer sonst wäre Frankia nicht auf so eine "blödsinnige" Idee gekommen. Dann brauchen wir keine Chemie im Wasser und gehen entgegen der Meinung hier kein gesundheitliches Risiko ein. Wir fahren damit schon seit 30 Jahren ohne Probleme. Silberione schädigen Zellen. Im deutschen Ärzteblatt fordert ein Mediziner Silberionen zur Wasserdesinfektion nur noch im Katastrophenfall zuzulassen.Silberhaltige Desifektionsmittel, wie Mercuruchrom stehen ja schon längst auf der schwarzen Liste. Christel Reines Trinkwasser benötige ich ca. 3l/Tag, das ergibt bei 365 Tagen mit gekauften Wasserflaschen ca. 87,60€. Da ich max. 60Tage/Jahr unterwegs bin verschmerze ich die Ausgabe. :ja: Meine zusätzlichen Wasserkanister habe ich entsorgt, denn die geben nach einiger Zeit auch sonderliche Gerüche ab und wirkt auf mich nicht mehr appetitlich. Für WE-Touren fülle ich zu Hause Wasser in Glasflaschen ab. Und ich tanke wann immer es geht Quellwasser am liebsten in den Bergen :mrgreen:
Meine schlechte Idee. Ist bestimmt mineralisch Wertvoll. Leider fahre ich zu gerne an die See. Das Wasser eignet sich nicht ganz so gut :D In I, F oder E ist es eigentlich nie weit in die Berge :ja: In drei Wochen Teste ich das mal. :D
Die sind auf die Idee gekommen, weil sie anhand der Hygienehysterie, die man teilweise auch hier im Forum findet, einen Markt wittern. Genauso wie die Spezialwomoreinigungsmittelhersteller, Womotankdesinfektionsmittelproduzenten usw.
Es besteht der Verdacht, dass die Silberionen schädlich sind. Die Datenlage ist nicht ganz eindeutig. Hier sollte man nicht vergessen wie hoch die Exposition des einzelnen ist, sprich wie oft/wie viel silbergereinigtes Wasser trinkt man übers Jahr. Mercurochrome war quecksilberhaltig, nicht silberhaltig. Hat aber sicher mehr Menschen geholfen als geschadet. OK, mittlerweile gibt es Ersatz für das Quecksilber und deswegen kann man das nutzen. Ich reinige meinen Tank einmal jährlich mit Chlor aus der Schwimmbadecke und das wars. Der 20 l Tank müsste theoretisch auch ab und zu gereinigt werden. OK, der Aufwand ist geringer als beim großen, aber wie weiter oben schon erwähnt wurde. Der normale Brauchwassertank "gammelt" ja trotzdem vor sich hin. wie oft desinfiziert ihr eigentlich zuhause die wasserhähne, die gesamte berohrung und die bakterienschleuder kaffeemaschine... :?: und die haustierbenutzer den napf? (meine katze frisst sogar nicht abgekochte mäuse !!!) ich nie - da muss der leib durch :!:
Meine Hunde nicht. Sind halt Gourmets. :D PS: Aus gewissen Gründen kommt unser humanes Trinkwasser auch aus Mineralwasserabfuellungen. Aber es ist schon wieder bezeichnend: Plötzlich muss man sich erklären, wenn man nicht wie alle die Plörre aus den versauten Leitungen säuft....... :D
da es sich unwiderruflich einlagert zählt nicht nur die Masse, sondern auch die Zeit eine Rolle. Eine Unterdosierung ist wirkungslos und eine Überdosierung eben schädlich. Wer von dem Mittel nicht lassen kann, sollte eine Apothekerwaage und eine geeichte Wasseruhr mithaben. :D Seit 2003 müssen in allen neugebauten WoMos die Forderungen der Trinkwasserverordnung eingehalten werden. Trinkwasser ist mit Abstand das am besten überwachte Lebensmittel. Wenn man einigermaßen sorgfälltig bei der Auswahl der Zapfstelle und dem befüllen des Tanks umgeht kann man Trinkwasser bedenkenlos genießen. Bei Bergquellwasser das aus einem Brünnlein irgendo am Wegesrand plätscher hätte ich meine Bedenken dies zum trinken zu verwenden. Weiß man ob nicht ein hundert Meter oberhalb das Plumsklo einer Berghütte steht oder der Kadaver eines toten Tieres im Bächlein liegt? Daher verwende ich zu Trinkzwecken nur Trinkwasser aus der Leitung. Um jetzt die Kurve zu kriegen, einen zusätzlichen Tank für Trinkwasser neben dem bereits vorhandenen Tank für Trinkwasser was soll das????? Joachim Mich würde vielmehr das Thema Legionellen interessieren. Die "Tierchen" mögen stehendes Frischwasser von 25 - 60°, wie es im Sommer im Tank vorkommen kann. Und dummerweise sagt Wikipedia, dass die Infektion durch Einatmen und weniger durch trinken entsteht. Also beim Abwaschen, Duschen usw. ist die Gefahr der Ansteckung bei Legionellen gegeben. Ich fahr zwar immer mit frisch befülltem Tank los, jedoch weiß ich nicht, wie lange so eine Kolonie zum Aufblühen benötigt? Um das Leitungswasser zu Hause mach ich mir keine Sorgen, Wasser ist bestens überwacht und das Haus ist relativ neu und größtenteils mit Kunststoffleitungen verbaut. Und Trinkwasser führen wir in der Garage als 10l- Kanister mit, der kommt auf dem SP auf den Küchentisch und fertich:) Hallo, wir reinigen unseren FW Tank 2-3 mal im Jahr mit Klorix und geben Silberionen rein. Zum Kochen haben wir Mineralwasser in 5-Liter Kanistern dabei, die wir noch ein paarmal mit Leitungswasser nachfüllen und dann entsorgen. So machen wir das seit 15 Jahren. Mal schauen, wie lange das noch gutgeht... :D So ganz kann ich dem Thema hier nicht mehr folgen. Wir segeln seit knapp 30 Jahren im Mittelmeer, meist mit Charterschiffen. Da sind i.d.R. Wassertanks mit einem Fassungsvermögen von mindestens 300l eher mehr an Bord. Z.Zt. Bin ich immer mit einem Boot unterwegs, das 500l Wasser bunkert. Wir liegen mindestens 50% der Nächte in Buchten ohne Versorgung oder Segeln durch die Nacht. In der gesamten Zeit haben wir mit dem Wasser an Bord aller Boote nicht einmal ein Problem gehabt. Bei Charterschiffen bin ich nie sicher, wann die mal desinfiziert wurden. Beim derzeitigen Boot wird im Winter der gesamte Wasserkreislauf desinfiziert (genau wie beim WoMo), fertig. Unser Hund und die gesamte Familie hat noch kein Problem gehabt ( außer Leah - unserer Hündin, trinkt der Rest der Crew gekauftes, stilles Wasser oder wir kochen ab). Der Rest geht problemlos (waschen, Zähneputzen, Duschen, kochen etc.). Ich habe den Eindruck wir sind hier teilweise überzivilisiert oder versuchen Krankenhaus-Atmospähre herzustellen (und selbst da gelingt das in D ja nur eingeschränkt) :? Auch ich habe die Möglichkeit, einen 20l Kanister in den Stauraum zu stellen und in der Küche damit Wasser zu zapfen, allerdings am gleichen Hahnen Ich sehe es allerdings unter dem Gesichtspunkt "Kurzfahrten", bei dem 20l locker reichen und ich 1. keine 100L mit dem Schlauch einfüllen muss, 2. keine 100L wieder entleeren muss und 3. kein Wassersystem trocken legen muss. Ich nehme nur den Kanister raus Das System mit einem extra Kanister zum großen Wassertankgibt es übrigens bei einigen Herstellern schon vor 10 Jahren Meinen Umbau könnt ihr hier nachlesen: --> Link Andreas
Das wären 8ct/l ??? Unter 18ct/l finde ich bei uns nichts. Und in N (z.B.) war kein Wasser unter 70ct/l zu finden. Da wäre die Kalkulation schon etwas anders. Aber sicher noch erschwinglich.
Für kurze Touren sicher eine Lösung. Mit etwas mehr Handling sicher auch für längere, zumindest wenn nicht gerade 4-6 Leute unterwegs sind. Mein Flexkanister für Trinkwasser ist jetzt sicher schon >20Jahre in der Familie und riecht nicht.
Zuhause ist aber das Wasser immer (fast) frisch aus der Leitung und nicht länger bei hohen Temperaturen aufbewahrt in Tanks, die vielleicht auch mal Wasser gesehen haben, das nicht so toll war (oder auch nur durch fragwürdige Schläuche geronnen ist). Aus Gewichtsgründen sind auch viele Armaturen aus Plastik, wogegen ich (begründet?) dem Metall zuhause mehr traue. Ich glaube nicht, daß mir das "normale" Wasser viel tun würde. Aber das Teewasser kommt trotzdem aus einem eigenen 5l Behälter, der zuhause oder bei halbwegs vertrauenserweckenden Quellen gefüllt wird (nicht VE). Fürs Kochen ist es mir egal. RK
OT: hierzu zwei Tipps: - das Wasser kurz vor dem Tanken in ein klares Gefäss (Plastikflasche) geben, so kannst Du wenigstens "braunes Wasser" und grobe Verschmutzungen ausschliessen (jaja, brauchts nicht, aber wer es IMMER macht, erkennt so manche "trübe Brühe") - Wasser beim Tanken durch einen Filter laufen lassen: --> Link (auf Seite 3 gibts Bilder) (nnnnneeeeeeeeeiiiiiiiin , das braucht natürlich kein Mensch, aber den Filter IMMER dazwischengeschaltet habe ich so manche Sandburg im Tank erspart!)
Du kochst das Wasser für den Tee nicht? :roll:
Doch, aber da habe ich das Gefühl, daß es direkter auf den Geschmack geht, als wenn ich z.B. Nudeln koche. Hygienisch sollte es egal sein. RK Wir haben die dunklen Kanister von der Bundeswehr. Die sind - auf Lebensmitteltauglichkeit RAL geprüft - sehr preiswert (4,60 €) - abgeschirmt gegen UV-Licht für langfristige keimfreie Aufbewahrung von Trinkwasser - Deckel mit gut schließender Dichtung - leichter Transport Christel Doch auch wenn unser Leitungswasser das best geprüfte Lebensmittel ist, trägt es Keime mit sich. In der Regel sind es nur sehr wenige. Ich trinke es jeden Tag. Es hat mir noch nie geschadet. Doch steht lauwarmes Wasser in den Tanks, können die Keime sich schnell vermehren und gefährlich werden. Und unser mitgeführtes Wasser wird im Sommer lauwarm. Die besonders berüchtigten Legionellen können im Extremfall sogar bei gesunden Menschen lebensgefährliche Lungenentzündungen verursachen. Seit kurzem gibt es ein Gesetz für öffentliche Einrichtungen und Hotels. Die müssen zweimal im Jahr ihr Wasser in den Warmwassertanks von unabhängigen Instituten untersuchen lassen. Dort gibt es gegen Salmonellen ein einfaches Hilfsmittel, Temperatur hochfahren. Das könnten man ja auch im Wohnmobil machen. Es wird jegliches Trink- und Kochwasser im Boiler ständig über 65 ° erhitzt. Christel Danke für die vielen Tipps und Erfahrungsberichte. :idea: Wenn ich in Amerika unterwegs war, habe ich niemals Frischwasser abgelassen. Selbst bei größter, wochenlanger Hitze nicht. Alle paar Tage wurde Wasser nachgefüllt. Dadurch wird das Restwasser immer wieder aufgefrischt. Allerdings wurde auf solch einer Reise das Wasser ja auch täglich genutzt. Eine Frage bleibt für mich als EU-WoMo-Neuling noch offen: Leert ihr den Trinkwassertank, wenn das WoMo ungenutzt herumsteht? Ich habe den Tank Anfang September 2013 befüllt und das WoMo seitdem zwei, drei Mal benutzt. Wasser habe ich bisher weder nachgefüllt noch abgelassen. Haltet ihr das für bedenklich und wenn ja, warum? Ich habe irgendwo mal was von Algenbildung gelesen, wenn das Wasser längere Zeit unbewegt im Tank steht.
Da braucht es wohl etwas mehr Zeit. Außerdem war das Wasser doch bewegt, wenn du gefahren bist. Ich lasse das Wasser oft wochenlang drin, wenn ich nicht fahre (ich habe keine einfache Füllmöglichkeit). Im Frühjahr mal gut Spülen und Chemie und es gab keinen merkbaren Bewuchs über die Jahre. RK Ich stelle mein Womo immer mit vollem Tank ab, allerdings mit einer Zugabe von Chlordioxid beim Auffüllen. Konzentration 0,2mg/l. Das ist der Wert, den auch viele Wasserwerke zusetzen und entspricht der Trinkwasserverordnung. Damit ist eine Verkeimung zuverlässig verhindert. Ein- oder zweimal im Jahr mache ich eine Reinigung von Tank und Leitungen mit einer Konzentration von 5mg/l. Wasser ablassen nur im Winter als Frostschutz bei abgestelltem Womo. Am Einfüllstutzen nutze ich übrigens einen Filter aus dem Kärcherprogramm. Der hat schon öfters Schmutz/Sandpartikel nach dem Füllen gezeigt. gerhardo
Bei höherer Temperatur vermehren sie die Bakterien zwar schneller, damit sich aber auch kräftig entwickeln können brauchen sie Futter. Im Trinkwasser ist kein Futter für die Tierchen vorhanden. Es sei denn der Tankinhalt ist versifft.
Auch Legionellen brauchen ein entsprechendes Milieu um sich zu entwickeln. Sie brauchen: Temperaturen zwischen 25°C und 50 °C und Biofilme – Schleimige Beläge an der Tankwand und den Schläuchen, sowie Sedimente – Ablagerungen im Tank als Nahrungsgrundlage und lange Verweilzeiten, Wasserleitungen durch die über längere Zeit (Wochen) kein Wasser fließt. Auch hier: Legionellen haben nur in versifften ungepflegten Wassersystemen eines Womos Entwicklungschancen.
Es gibt wohl schon einen kleinen Unterschied zwischen dem Leitungssystem in einem Hotel und einen Womo. So etwas kann man nicht vergleichen.
Das schützt aber nicht vor einem Wiederverkeimen Scout Eigentlich eine unsinnige Sache. Wenn ich dem Leitungswasser "traue" kann ich es in den großen Tank füllen und auch von dort entnehmen .Wenn ich dem Leitungswasser "nicht traue" -beispielsweise in den südlichen Ländern-was soll ich dann in den 20ltr. Tank füllen? Wasser aus Flaschen brauche ich nicht noch extra in den 20ltr. Tank füllen nur das es aus einem Hahn an der Spüle herauskommt. Janus Im großen Tank bleibt das Wasser relativ lang und Keime können sich dann kräftig vermehren. In einem kleinen Kanister ist der Verbrauch schneller. Das ist ein Unterschied. Und wenn du dann noch Zusätze einfüllst, sind die z.b. für Hunde ungesund. Aber, wie bei allen Dingen im Leben, jeder kann es so machen, wie er möchte. Ich möchte das gerne aus einem kleinen Kanister für meine Hunde und aus einer Mineralwasserflasche für mich. Andere können ihren Tank leer trinken.... :D :D
Hallo Scout, da liegst du falsch. Die Zugabe von Chlordioxid schützt vor Verkeimung des eingefüllten Trinkwassers. Das Wasser behält für längere Zeit Trinkwasserqualität. Früher habe ich zu diesem Zweck Silberionen benutzt, die auch wirksam sind, aber eventuell der Gesundheit nicht zuträglich. Nach meinem Wissensstand ist Chlordioxid (nicht zu Verwechseln mit Chlor) das am zuverlässigsten wirkende Mittel und dabei in der richtigen Konzentration für Trinkwasser freigegeben. Ist übrigens auch preiswert, wenn selbst angesetzt. gerhardo Ich füge meinem gerade gesendeten Beitrag noch hinzu: Fakt ist, dass eingefülltes Wasser in Trinkwasserqualität bei höheren Temperaturen binnen weniger Tage mehr Keime enthält als für Trinkwasser definiert. Wenn ich jetzt darauf achte, dass mein Tank nicht verkeimt, bedeutet das nicht, dass ich das Wassser aus dem Fahrzeugtank trinken will. Unterwegs trinken wir Wasser nur aus Mineralwasserflaschen. Zum Kochen und für Kaffe und Tee nehmen wir das Wasser aus dem Tank nur wenn erforderlich. Normalerweise jedoch aus einem 2l oder 5l-Behälter, der jeweils frisch gefüllt wird. Ich möchte aber soviel Vertrauen zum Wasser im Tank haben, dass ich dieses z.B. zum Zähneputzen gefahrlos verwenden kann. gerhardo |
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