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RichyG hat geschrieben: Hallo Sascha, wenn Du mit dem Wasser aus dem Tank Deine Zähne putzt, kannst Du es auch gleich trinken. Außer Du hast nen guten Filter im Ösophagus eingebaut :D Richy
Also ich schlucke mein Zahnputzwasser nicht sondern spucke es wieder aus! Das ist schon ein großer Unterschied, ob ich das Wasser trinke oder wieder ausspucke! Wenn das Wasser getrunken wird kommt ein höhere Konzentration an Keimen in den Körper, als wenn ich das Wasser wieder ausspucke. Alternativ kann ich natürlich auch Mineralwasser nehmen, was aber meiner Meinung nach nicht nötig ist.
Viele
Sascha
P.S.
Fachwörter wie Ösophagus (=Speiseröhre) hören sich zwar toll an machen falsche Tatsachen aber nicht richtig!
Hallo Sascha, sorry wg. dem Ösophagus. Leider mal wieder nix gedacht. Aber die Sache mit der Konzentration kannst Du beruhigt vergessen. Entweder Du kontaminierst Dich oder nicht. Es genügt ein gaaanz winziges Keimchen (welches Du mit Deinem Speichel schluckst) und Montezumas Rache trifft Dich. Die Konzentration ist vollkommen wurscht. Also - bleib gelassen.
Richy
Wohnifahrer am 10 Mär 2015 09:02:39
Hallo Richy,
das ist so nicht richtig! Ein Keim macht noch lange keine Krankheit aus! Das müssen schon sehr viele sein! Beispiel Legionellen. Bei den Legionellen gibt es verschiedene Serotypen. Je nach Serotyp sind diese Legionellen hoch ansteckend, dort reichen schon geringe Konzentrationen, während von anderen Serotypen keine oder nur eine geringe Gefahr ausgeht! Bei der Legionellose erkranken und sterben hauptsächlich immun geschwächte Personen. Bei anderen Personen bricht die Krankheit erst gar nicht aus! Letztendlich ist es vom Erreger abhängig ob er schon bei geringen Konzentrationen infektiös wirkt oder erst bei höheren Konzentrationen! Aber anzunehmen ein Keim = Krank ist falsch! Zudem ist es noch abhängig wie der Keim in den Körper gelangt! Legionellen z.B. gehen über die Lunge! Im Magen-Darm-Trakt überleben sie gar nicht! Manche Erreger müssen direkt in die Blutbahn kommen, da auch sie die Magen-Darm-Passage gar nicht überleben würden! Keim ist also nicht gleich Keim, sondern es müssen schon mehrere Merkmale zusammen treffen.
Wenn ich von solchen irrigen Meinungen höre kann ich so langsam auch gut verstehen warum so irrige Angst vor Keimen herrscht!
Sonnige aus dem Allgäu!
Sascha
Anzeige vom Forum
RichyG am 10 Mär 2015 09:32:32
Guten Morgen Sascha, ich gebe Dir hundertprozentig recht! Ich wollte damit nur sagen, daß unter Umständen auch eine sehr geringe Menge genügt, um eine Infektion auszulösen. Und dies kann selbstverständlich auch durch das Zähneputzen passieren. Es ist auch relevant, welche Angst ich habe, mich zu infizieren. Ich bin inzwischen durch die halbe Welt gereist. Da hätte manchmal so ein Wässerchen aus dem WoMo-tank als hochsteril gegolten. Die Behauptung "Ein Keim=krank" habe ich nicht aufgestellt. Bin im Gegenteil absolut Deiner Meinung. Wichtig ist aber eben auch, wie Du schon sagst, mit der Angst auf dem Boden zu bleiben. Wir trinken unser Tankwasser, wenn es im Kaffee auftaucht. Aber wir waschen in aller Regelunter auch unseren Salat damit. Dies haben wir selbst in Süd-Afrika ohne Folgen immer so gehalten. Und trinken - nein. Aber nur weil es einfach nicht schmeckt. Auf unserer Reise durch Marokko haben wir dagegen nur gekauftes Wasser für die Lebensmittel benutzt. Aber da auch zum Zähneputzen. Und wir konnten, im Gegensatz zu Mitreisenden, unser Essen ohne Folgen genießen. Am besten: Keine Angst - aber einen gesunden Menschenverstand
Servus aus dem frühlingshaften Frankenland Richy
Acki am 10 Mär 2015 09:48:32
Bin ich froh, habt Ihr zwei Euch auf die "Tatsachen" einigen können ... :wink: Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass bei Lebensmitteln - für weniger pathogene Keime - Zellzahl-Limiten bestehen!
Zurück zum Wasser-Gebrauch: Bei uns, wo das Fahrzeug im Schnitt alle 2 Wochen(Ende) im Einsatz ist, wird der Tank immer wieder nachgefüllt. Wasser stabilisiert mit Silber. Verwendung ebenfalls zum Zähneputzen, Salatwaschen, Kochen etc. Nicht roh trinken. Kein Kaffee : Weil nicht schmeckt und Silbernitrat in der Nespressomaschine ungünstig ist (entsprechend Verkalkungen).
belvenfish am 10 Mär 2015 12:16:40
Also wollen wir doch einmal die Kaffeefrage klarstellen: Legionellen werden bei einer Temperatur von über 60°C abgetötet. Ein Sterilisationsvorgang ist schon gegeben beim Wasserkochen von einer Dauer von 2 min. Daher dort kein Mineralwasser erforderlich und auch sonstige Mittelchen nicht. In Gegenden mit bekannten Problemen ist je nach Problem zu handeln, Panik nicht nötig. Kaffeeautomaten führen i.d.R. nicht zur Sterilisation.
"Aber wir waschen in aller Regelunter auch unseren Salat damit. Dies haben wir selbst in Süd-Afrika ohne Folgen immer so gehalten. Und trinken - nein." Das ist natürlich nichts so.-Entweder das Wasser ist verkeimt, dann habt ihr gerade den Salat darin gebadet oder nicht, dann kann man es auch trinken. Im Zweifelsfall Lebensmittel ieber nicht waschen.
...belvenfish
Dan-Hu am 10 Mär 2015 16:43:58
belvenfish hat geschrieben:Im Zweifelsfall Lebensmittel ieber nicht waschen.
...belvenfish
Da kenne ich aber eine andere Regel: Wasch' es - schäl' es - oder vergiss es! .
belvenfish am 10 Mär 2015 17:33:43
Möcht mal gern wissen, wie du Salat schälst. Et jeht doch hier klar um Salat und son Gedöns wat man nit schälen kann und darum dass der Kollege sein "kontaminiertes" Wasser drüber kippt ...
maredo am 10 Mär 2015 17:43:36
Es ist so gefährlich im Womo zu leben das ich nicht verstehen kann warum so viele Menschen es jedes Jahr immer wieder versuchen sich in den Teilen umzubringen? :ironie:
maredo
RichyG am 10 Mär 2015 17:50:14
:klatschen:
Dan-Hu am 10 Mär 2015 21:29:40
belvenfish hat geschrieben:Möcht mal gern wissen, wie du Salat schälst. Et jeht doch hier klar um Salat und son Gedöns wat man nit schälen kann und darum dass der Kollege sein "kontaminiertes" Wasser drüber kippt ...
Du selbst hast von Lebensmitteln geschrieben. Das man Salat nicht schält bedarf doch wohl unter halbwegs intelligenten Menschen keiner Erwähnung.
Der von mir zitierte Spruch bezieht sich auf Nahrungsmittel in Ländern die man keines falls ungewaschen ODER nur geschält zu sich nehmen soll.
Wohnifahrer am 11 Mär 2015 17:18:49
Legionellen sind ein Problem im Warmwasser und werden über Aerosole in die Lunge übertragen. Das bedeutet, dass es über den Magen-Darm-Trakt keine Legionellen-Infektion gibt. Die Gefahr besteht hier eher beim Duschen, wenn das Wasser nicht auf 55-60 °C erhitzt wird!
robbietobbie am 12 Mär 2015 09:20:09
Wohnifahrer hat geschrieben:Legionellen sind ein Problem im Warmwasser und werden über Aerosole in die Lunge übertragen. Das bedeutet, dass es über den Magen-Darm-Trakt keine Legionellen-Infektion gibt. Die Gefahr besteht hier eher beim Duschen, wenn das Wasser nicht auf 55-60 °C erhitzt wird!
Das ist interessant, wusste ich nicht. Heißt also: vorsichtshalber zukünftig die Truma zum Duschen auf volle Leistung stellen. Danke für den Hinweis!
Tipsel am 12 Mär 2015 09:30:45
In dem kleinen Boiler bilden sich bestimmt keine Legionellen, weil er ständig geleert wird, und der Duschnebel hält sich auch in Grenzen, weil der Wasserdruck garnicht so stark ist, dass es nebelt. Außerdem wird er zwischendurch doch auf 60° aufgeheizt. Bei uns reicht das 40° warme Wasser garnicht aus zum Duschen.
Wohnifahrer am 12 Mär 2015 11:29:35
Ich halte das Risiko auch eher für gering. Andererseits ist die Trinkwasserinstallation alles andere als gut, im hinblick auf den hygienischen Betrieb. So kann beim Entleeren immer Restwasser zurückbleiben in dem es zu Aufkeimungen kommen kann. Letztendliche klarheit wird man aber nur mit einer Untersuchung bekommen.
Sonnige aus dem Allgäu
belvenfish am 12 Mär 2015 12:02:44
Also mit den Aufkeimungen im Restwasser das ist nun ehr sehr unwahrscheinlich, da die Vermehrungsrate unter 20°C extrem langsam ist. Außerdem ist die Restwassermenge schon per se sehr gering. Ab 55°C erfolgt keine Vermehrung mehr und ab 60°C werden sie sicher abgetötet. Das Hauptprobelm stellt nicht das Restwasser dar sondern die Biofilme, die sich schon im Kaltwassersytem bilden, wodurch es zur steten Reinfektion des Warmwassersystems kommt. Für unsere Zwecke wirksame Bekämpfung nur durch Peroxyd.
Das ist eigentlich aber nur wirklich für Leute wie den guten Gogo interessant, die lange Zeit im Wohnmobil verbringen und demgemäß mit dem Warmwassersystem langanhaltend arbeiten. Hier ist eine Warmwassermindesttemp. von 55°C stark zu empfehlen.
, belvenfish.
Scout am 12 Mär 2015 12:39:02
In den Beiträgen dieses Theads wird immer wieder die Temperatur erwähnt. Es wird dadurch der Eindruck vermittelt, dass die Temperatur der einzige Grund für die Vermehrung der Legionellen wäre.
Nicht nur die Temperatur, auch Milieu, Nahrungsgrundlagen und Verweilzeit des Wasser in den Leitungen Beeinflussen die Entwicklung der Legionellen.
Erfahrungen liegen in erster Linie aus dem Bereich der Hauswasserinstallationen vor.
Milieu und Nahrungsgrundlagen Bei der Hauswasserinstallation bilden Sedimente – Ablagerungen in den Rohrleitungen eine Siedlungs- und Nahrungsgrundlage und fördern das Wachstum der Legionellen.
Solch verkrustete Rohrleitungen aus der Hauswasserinstallation bilden gute Voraussetzungen für die Entwicklung von Legionellen.
Im Womo bilden sich Biofilme – Schleimige Beläge an der Tankwand und den Schläuchen. Verkrustungen wie in dem Bild sind in den Schläuchen oder Kunststoffrohren nicht zu erwarten. In solchen Biofilmen finden Legionellen Nahrung und können sich vermehren. Eine regelmäßige Desinfektion unterbindet die Bildung von Biofilmen und erschwert es den Legionellen sich zu vermehren.
Generationszeit Legionellen haben lange Generationszeiten, sie vermehren sich recht langsam. In freier Natur alle 22 bis 72 Stunden. Unter optimalen Bedingungen alle 2 bis 3 Stunden. Im Vergleich hierzu, Colibakterien haben eine Generationszeit von 20 Minuten.
Optimale Bedingungen im Womo wären eine Temperatur von 37 °C und Biofilme. Achtet man darauf, dass im Trinkwassersystem des Womo keine Biofilme vorhanden sind, gibt es keine optimalen Bedingungen für Legionellen. Ihre Generationszeit ist dann länger als 1 Tag. Wir haben in unserem Womo Zapfstellen, Bad und Küche, mal abgesehen von der Toilette. An jeder Zapfstelle wird mehrmals am Tag Wasser entnommen. Da haben Legionellen keine Zeit sich ausreichend zu vermehren, auch nicht im Duschschlauch.
Legionellen sind im Womo weniger zu erwarten als in der Hauswasserinstallation. Die Bedingungen im Womo sind für eine Entwicklung der Legionellen ungeeignet.
Scout
Wohnifahrer am 13 Mär 2015 09:31:29
Hallo Scout,
wie immer sehr gut zusammengefasst und dargestellt!
Allerdings bin ich nicht so ganz Deiner Meinung. Ich glaube nicht, dass wirklich alle WM-Hersteller Wert auf eine saubere Ausführung der Wasserinstallation legen. Ich glaube nicht, dass in allen WM Kunststoffleitungen verwendet werden die eine Zulassung für Trinkwasser haben. Ungeeignete Kunststoffe können Bakterien von Bakterien verwertet werden und fördern damit das Bakterienwachstum! Desweiteren ist es bei meinem, zugegebenermaßen etwas älteren Mobil so, dass das Wasser, wenn ich es ablasse nicht komplett aus den Leitungen herausläuft. Es bleibt Feuchtigkeit zurück, in denen Bakterien wachsen und ggf Biofilme ausbilden können. Und ein weiterer wichtiger Punkt scheint mir, dass ich nie weiß wie die Qualität des Wassers ist, das ich in meinem Tank an einer Zapfstelle einfülle. Wenn jemand eben seine Toilette vorher gereinigt hat und ich dann später mein TW abzapfe.... Wenn jemand den Zustand seines Wohnmobils überprüfen lassen will soll er bei seinem Wasserversorger nach einem Labor für mikrobiologische Untersuchungen anfragen und eine Standard-mikrobiologische Untersuchung durchführen lassen. Kosten: ca. 30,- + MWst.
Scout am 13 Mär 2015 12:40:53
Wohnifahrer hat geschrieben:Allerdings bin ich nicht so ganz Deiner Meinung. Ich glaube nicht, dass .......
Zu dem gepunkteten zitierten habe ich in meinem Beitrag zu Legionellen keine einzige Silbe geschrieben. Deshalb verstehe ich deinen Beitrag als Antwort nicht.
Noch eine Anmerkung zu den mikrobiologischen Untersuchungen. Das hört sich wunderbar an und Firmen werben auch damit. Mal ganz abgesehen von der Problematik bei der Probennahme, ist eine solche Untersuchung immer nur eine Momentaufnahme. Das kann am nächsten Tag schon wieder anders aussehen. Deshalb ist ein Untersuchungsergebnis keine verlässliche Aussage über den wirklichen Zustand des Systems. Wer beim Bunkern von Wasser und Pflege des Trinkwassersystems sorgfältig vorgeht hat durch solche Untersuchungen keine Vorteile.
Scout
Wohnifahrer am 13 Mär 2015 13:02:00
Hallo Scout,
Legionellen sind auch Bakterien und und haben dadurch auch die Möglichkeit sich in schlechten Trinkwassersystemen zu vermehren.
Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass das Wasser im Tank wenn man im Süden unterwegs auch mal etwas wärmer werden kann. Umso wärmer das Wasser, desto höher das Verkeimungspotential.
Eine Untersuchung ist zwar nur eine Momentaufnahme aber dafür bekomme ich dann auch mal Werte und spreche nicht nur aus der Theorie. Ich habe das Glück dass ich ein mikrobiologisches Labor habe und bereits einige Untersuchungen habe machen können. So habe ich festgestellt, dass nach der Winterpause (Oktober bis April) die Verkeimung sehr hoch ist. Danach desinfiziere ich den Tank mit Wasserstoffperoxid. Danach ist der Tank ohne Befund. Nach jedem Ausflug wird der Tank entleert und bei Tourbeginn frisch aufgefüllt. Ich verwende keine Aufbereitung. Die Werte werden mit der Zeit immer schlechter. Wir putzen unsere Zähne, waschen uns, kochen Nudeln mit dem Wasser. Wasser für Kaffee und Schorle kaufen wir ein oder füllen nach!
RichyG am 13 Mär 2015 14:49:21
In welchem Verhältnis mischt Du denn das Wasserstoffperoxid? Füllst Du den Tank mit Wasser und kippst das Zeug dazu oder erst das Wasserstoffperoxid in den Tank und dann das Wasser (wahrscheinlich so, oder?)? Richy
wohnmobilbenutzer am 15 Mär 2015 11:08:10
Wohnifahrer hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass in allen WM Kunststoffleitungen verwendet werden die eine Zulassung für Trinkwasser haben. Ungeeignete Kunststoffe können von Bakterien verwertet werden und fördern damit das Bakterienwachstum! ....Es bleibt Feuchtigkeit zurück, in denen Bakterien wachsen und ggf Biofilme ausbilden können.
Hallo,
normalerweise sollten in Womos gemäß DIN 2001/ Teil 2 ab etwa Baujahr 2009 in der Trinkwasseranlage nur noch trinkwasserechte Materialien verbaut sein, bei denen die Aufkeimproblematik zumindest etwas reduziert ist.
Problem bleibt oft die komplette Entleerung bei Stillegung des Womos. Ich puste gemäß Anleitung des Herstellers nach Entleerung immer etwas mit Druckluft durch und lasse anschließend alle Wasserhähne offen. Ob es wirklich ganz austrocknet, weiß man natürlich nicht.
Deshalb und wegen der bereits von Wohnifahrer geschilderten grundsätzlich etwas problematischen Trinkwassersituation in den Womos betreibe ich auch eine Desinfektion. Da ich es nicht gerne zu kompliziert mache, verwende ich dazu das auch für die öffentliche Trinkwasserversorgung zugelassene Chlordioxid. Von den beiden Ausgangskomponenten habe ich je 2,5 liter für zusammen etwa 50,- € gekauft und bin damit für zig Jahre versorgt. Chlordioxid ist sowohl für die Tankdesinfektion wie auch für die permanente Desinfektion geeignet.
Rainer Klasani hat hier --> Link eine gut verständliche Anleitung geschrieben.
belvenfish am 15 Mär 2015 11:24:17
Hallo,
Der Artikel ist zwar schön, ich möchte aber nochmal auf meinen Kommentar oben verweisen, der sich auch mit dem LGL Bayern deckt --> Link Dort wird auch auf folgende Probleme mit Chlordioxyd hingewiesen (für die, die den Artikeln nicht lesen wollen): Desinfektion des Trinkwassers durch Chlordioxid: Vorteile: - Sichere Abtötung frei schwimmender Legionellen - kein gebundenes Chlor und keine chlorierten Desinfektionsnebenprodukte Nachteile: - evtl. Bildung von Chlorit (gesundheitsschädlich) - Legionellen in Biofilmen und Einzellern werden ungenügend abgetötet - Korrosionsgefahr
Nun möge allerdings jeder vorgehen, wie er es meine, für meinen Teile sehe ich überhaupt keine Legionellengefahr, siehe oben.
, belvenfish
wohnmobilbenutzer am 15 Mär 2015 13:12:26
Hallo Belvenfish,
m. E. beziehst du die Diskussion zu sehr auf die Legionellen. Das ist nur ein gesundheitsschädlicher Keim von vielen. Diese treten bevorzugt in großen Warmwasserverteilungssystemen, wie z. B. Hotels und Krankenhäusern auf. Im Womo geht es mehr um die anderen Keime und Maßnahmen, die eine Biofilmbildung minimieren.
Ich bin im Wasserversorgungsbereich tätig und du kannst mir glauben, daß es kein Desinfektionsmittel gibt, das nicht irgendwo auch Nachteile hat. Chlordioxid ist eines der unproblematischsten Desinfektionsmittel.
Alternativen sind z. B. das Tankwasser nicht zu trinken oder auf sein Immunsystem zu vertrauen. Aber keinesfalls würde ich, um auf die Eingangsfrage des Themas zurückzukommen, Silberionen zugeben.
Scout am 15 Mär 2015 13:57:35
RichyG hat geschrieben:In welchem Verhältnis mischt Du denn das Wasserstoffperoxid?
Nach DVGW Arbeitsblatt 291 mit dem Titel „Reinigung und Desinfektion von Wasserverteilungsanlagen“.
150 mg/l H2O2
--> Link Anwendungsempfehlung für die Behälterdesinfektion Seite 3.
RichyG am 15 Mär 2015 14:04:29
Danke! Richy
Gast am 15 Mär 2015 14:16:35
Als Te will ich mich auch nochmal zu Wort melden.
Wie ihr vielleicht in anderen Beiträgen gelesen habt, haben wir ein sehr gepflegtes 10 jähriges Rapido nun seit mehreren Monaten in Gebrauch. Man lernt bei jeder Fahrt dazu! bei der Fahrzeugübergabe erhielt ich auch das ganze Zubehör, vom Toiletten-Zusatz bis zum Grauwasser-Winter-kanister, Kabel, Adapter, Töpfe, Gläser, alles war dabei.
Auch desinfektionsmittel für das Frischwasser.
Also kann man davon ausgehen, dass es benutzt wurde.
Nun habe ich über Winter immer das Wasser abgelassen und so alle 14 Tage bei Wochenende-Fahrten 4 oder 5 Kannen Wasser aus meinem Netz eingefüllt. mir ist aufgefallen, dass beim entlüften mittels der Wasserhähne anfangs immer ein paar kleine bröckchen im Spulbecken liegen.
Also desinfektion ist nicht alles. Reinigung tut Not.
Liebe , Alf
wohnmobilbenutzer am 15 Mär 2015 14:34:57
KudlWackerl hat geschrieben:Auch desinfektionsmittel für das Frischwasser. Also kann man davon ausgehen, dass es benutzt wurde.
.. mir ist aufgefallen, dass beim entlüften mittels der Wasserhähne anfangs immer ein paar kleine bröckchen im Spulbecken liegen.
Also desinfektion ist nicht alles. Reinigung tut Not.
Liebe , Alf
Hallo,
ob das wirklich so ist, daß das Desinfektionsmittel konsequent und richtig benutzt wurde ? Viele sehen ja die Problematik eher locker und insofern habe ich da gewisse Zweifel.
Aber wie Du schon richtig bemerkt hast - Reinigung tut Not. Man kann zwar mechanisch den Tank reinigen, aber bei den ganzen Leitungen hat man ein Problem. Richtig dicke Biofilme kriegt man praktisch mit keinem Mittel mehr 100prozentig raus. Am besten wird es noch mit Chlordixid gehen (tut mir leid, daß es es wieder erwähnen muß ). Aber mit einer einmaligen Anwendung wird es nach den Erfahrungen eines Bekannten auch nicht getan sein. Da können sich noch lange Biofilmreste lösen. Wenn man es dann genau wissen wollte, müsste man eine bakteriologische Untersuchung machen lassen. Oder halt das Ganze auch lockerer sehen :mrgreen: .
Gast am 15 Mär 2015 19:39:27
Dieses Chlordioxid, gibt es da einen Handelsnamen oder einen Link auf einen Anbieter? Liebe , Alf
wohnmobilbenutzer am 15 Mär 2015 20:09:38
Hallo Alf,
aktuelle Bezugsadressen kann ich nicht nennen, da ich meine Bestände schon vor längerer Zeit gekauft habe. Im Prinzip gibt es Chlordioxid in kleinen Mengen zu Apothekenpreisen im Campinghandel oder größere Mengen sehr günstig im Fachhandel. Öffne mal den Link, den ich ein paar Beiträge oberhalb gepostet habe. Der führt zu der Seite von Rainer Klasani. Der ist da immer auf dem Laufenden und nennt Bezugsadressen. Ich glaube mittlerweile gibt es sogar eine Ein-Komponenten-Version, die man nicht mehr selbst mischen muss.
Scout am 15 Mär 2015 20:53:33
KudlWackerl hat geschrieben:Dieses Chlordioxid, gibt es da einen Handelsnamen oder einen Link auf einen Anbieter?
Beide sind das gleiche Produkt. Dilixin wird in Lizenz von Dr. Kücke (DK Dox) hergestellt.
Es gibt eine Applikation zur Desinfektion von Tanks und Leitungen und für die Behandlung von Trinkwasser. Bei der Auswahl muss man das Berücksichtigen. Bei der Behandlung von Trinkwasser verwendet man eine Konzentration von 0,2 mg/l bei einer Tankdesinfektion eine Konzentration von 6 mg/l.
Dann Easy Des. --> Link Hier muss man einmalig 50 € für die Ausgangsmaterialien berappen und hat dann für die nächsten 30 Jahre Chlordioxid.
Bei der Verwendung von Easy Des gibt es eine Exceltabelle zur Berechnung der erforderlichen Mengen zur Herstellung von Chlordioxid. Den Dosierrechner sollte man verwenden. --> Link
Es gibt auch noch andere Firmen.
Scout
Shadow1000 am 16 Mär 2015 00:21:29
Hallo Alf,
habe mich die letzten Tage auch intensiv mit dem Thema beschäftigt. Habe mir diese Woche bei der Firma "Asstor - Reinstwassertechnik" Einkomponenten-Trocken-Granulat (2 x 100 Gramm) zwecks Stoßdesinfektion meiner kompletten Wasseranlage im WoMo bestellt. Preis je 100 Gramm (reicht für 100 Liter Tank) knapp über 20 Euro. Eine detaillierte Gebrauchsanweisung ist auch dabei.
Hallo, das Trinkwasser im WOMO, ein zwar altes, aber immer wieder aktuelles Thema. Viele Informationen, Gesetze, Verordnungen und Regelwerke erleichtern zu allem Übel den Überblick eher nicht. Wie wirkungsvoll und/oder vielleicht sogar schädlich sind die einschlägigen Produkte auf dem Markt eigentlich wirklich, die das „Trinkwasser im WOMO keimfrei“ machen und möglichst auch lange haltbar machen sollen…? Vertraut man dem Verkäufer oder ist bzgl. Reinigung und Desinfektion in Theorie und Praxis jeder auf sein eigenes Urteilsvermögen oder vielleicht auch seinen eigenen Mut angewiesen…? Mit diesem Fragenkomplex habe ich mich vor etwa 7 Jahren auseinander gesetzt, als meine Frau und ich uns ein eigenes WOMO zugelegt haben. Bei meiner Recherche stieß ich auf Produkte der Fa. biostream® GmbH. Meine Frau und ich verwenden biostream®-travel und biostream® ASEPTICA seit nun fast 7 Jahren. • Ohne Schwermetalle (Silber, Kupfer) • Zugelassen nach aktueller deutscher Trinkwasserverordnung (TrinkwV) zur systematischen Desinfektion von Trinkwasser! Zur Beachtung: Wir sind Anwender aber keine Verkäufer von biostream-Produkten! Man findet unter biostream eine Menge (seriöse) Informationen rund um das Thema Trinkwasserdesinfektion in Caravans und Yachten. Überzeugt haben mich auch die div. Untersuchungen, Zulassungen und Referenzen. Vielleicht habe ich es übersehen, aber mich wundert, dass ich in den Foren und auch unterwegs noch nicht auf weitere biostream-Anwender gestoßen bin…?
wohnmobilbenutzer am 16 Mär 2015 20:21:05
Hallo Makastra,
nach längerem Studium des Internet-Auftritts der Firma habe ich herausgefunden, daß auch das Biostream-Produkt Chlordioxid als Wirksubstanz enthält. Insofern handelt es sich wohl durchaus um ein taugliches Desinfektionsmittel. Die Anwendung scheint mir in der angebotenen Form auch relativ einfach zu sein. Ich vermisse auf den Internetseiten allerdings schnell auffindbare Angaben zur Dosierung und damit zu den effektiven Kosten
Der Preis scheint mir jedenfalls recht hoch zu sein. Ich habe mir die beiden flüssigen Grundkomponenten in jeweils einem 2,5 l-Kanister für zusammen 50,- € bei einer anderen Firma gekauft und habe damit auf absehbare Zeit ausgesorgt. Etwas aufwändiger ist dann die Zubereitung. Vor jedem Urlaub mische ich mir die Einzelkomponenten mit zwei Einwegspritzen milliliterweise in kleinen Glasflaschen entsprechend meinem Tankvolumen nach einer Excel-Tabelle zusammen. Da brauche ich ungefähr eine Viertelstunde für meinem Urlaubsvorrat. Da die Kosten für die Ausgangskomponenten nur wenige Cent betragen, erziele ich dabei einen superhohen Stundenlohn :mrgreen: .
makastra am 17 Mär 2015 21:27:22
Hallo Wohnmobilbenutzer, vielen Dank für die Antwort und den sicher gut gemeinten TIPP.
Teuer sind auch andere Produkte im Handel mit der Zielrichtung „Trinkwasser im WOMO keimfrei“. Keine Frage, fast eine Lizenz zum Gelddrucken. Die Wirksamkeit von Chlordioxid als Wirksubstanz, ist wohl unstrittig. Die Angaben zur Dosierung der biostream-Produkte sind m.E. auf einer biostream-Seite klar angegeben. Daran halte ich mich, so gut es eben geht. In den letzten 7 Jahren scheint es mit biostream auf jeden Fall gut gegangen zu sein…
Dass die chemischen Grundkomponenten allein nicht so teuer sein können, das ist mir schon klar. Was sich die Hersteller bezahlen lassen, ist also eher das KNOW HOW. Über das verfüge ich als „chemischer Analphabet“ kaum in dem gebotenen Maß. Für das KNOW HOW muss ich also wohl oder übel bezahlen. Ich kenne die beiden „flüssigen Grundkomponenten“ der biostream-Produkte leider genau so wenig, wie die vielleicht aufwändige Verfahrenstechnik der biostream® GmbH, um mir selber einen vergleichbaren Mix zu generieren. Die Mischung, die bei mir herauskommen würde, würde mit Sicherheit nicht die Attribute erfüllen, für die die biostream-Produkte stehen und die ich erwarten kann. Kurz, ich hätte kein Vertrauen zu meiner eigenen Mixtur! Kommen wir zurück zu den beiden „flüssigen Grundkomponenten“ in jeweils einem 2,5 l-Kanister. Hier meine Gedanken dazu: Ich vermute einmal, dass die beiden Kanister aus der landwirtschaftlichen Anwendung für die „Entkeimung von Tränkewasser auf der Basis von Chlordioxid“ stammen. Vertraut man den Angaben des Lieferanten und mischt die beiden Komponenten exakt in mengenproportionaler Dosierung, erhält man tatsächlich Chlordioxid...
Gibt es Erfahrungen bezgl. der Haltbarkeit der noch nicht gemischten Komponenten?
Viele und allzeit keimfreies Trinkwasser
Scout am 18 Mär 2015 01:09:44
wohnmobilbenutzer hat geschrieben: nach längerem Studium des Internet-Auftritts der Firma habe ich herausgefunden, daß auch das Biostream-Produkt Chlordioxid als Wirksubstanz enthält.
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Erkenntnis die in Foren lange bekannt und diskutiert wird.
makastra hat geschrieben: Ich kenne die beiden „flüssigen Grundkomponenten“ der biostream-Produkte leider genau so wenig…. Kommen wir zurück zu den beiden „flüssigen Grundkomponenten“ in jeweils einem 2,5 l-Kanister. ….
Dilixin, DK Dox, Biostream haben die gleichen Ausgangssubstanzen. Natriumchlorit in wässriger Lösung und Natriumperoxodisulfat als Pulver oder Tablette.
Die beiden Kanister von Easy Des enthalten Natriumchlorit und Salzsäure
Gibt es Erfahrungen bezgl. der Haltbarkeit der noch nicht gemischten Komponenten?
Während Chlordioxid nicht sehr beständig ist, sind die Ausgangskomponenten Natriumchlorit, Salzsäure und Natriumperoxodisulfat sehr lange haltbar.
Scout
wohnmobilbenutzer am 18 Mär 2015 08:37:18
Danke Scout,
da habe ich schon wieder Tipparbeit gespart..... :mrgreen: .
dieterk am 18 Mär 2015 08:52:52
KudlWackerl hat geschrieben:Nachdem ich in Balderschwang beobachten konnte, dass gefühlt jeder 4te seinen Toilettenkassette nach dem Auslehren am Frischwasserhahn spülte, habe ich auch in Europa zweifel an der Hygiene des WoMo-Wassers
Liebe , Alf
...was ich mir fast nicht vorstellen kann, da in Balderschwang (ich fahre öfters dort hin) der Frischwasserhahn auf halber Höhe vorn an der Säule ist, ohne Schlauch, also recht unbequem um so etwas zu machen. Der Toilettenspülhahn aber seitlich, sogar einen Schlauch angebracht ist.
Komischerweise sehen sowas immer nur die Anderen und diese meist laufend :? Ich habe es jedenfalls noch nicht gesehen..und das bei einigen Urlauben dort.
Davon abgesehen oute ich mich jetzt: bei mir kommt im Frühjahr ein Silvertex rein, schon seit ich das Womo habe (2011) und im Herbst raus wenn das Womo ins Winterlager geht. Dann wird auch die gesamte Anlage geleert und der Tank offen gelassen zum Trocknen. Ein Mal im Jahr wird mit Danklorix komplett gereinigt. Dies findet meine Frau allerdings nicht so dolle, da das Wasser danach noch eine gewisse Zeit nach Chlor riecht.
Wasser wird genutzt zum Duschen, Spülen, Kochen und Kaffee kochen. Trinkwasser kommt aus Flaschen, Hundewasser auch (5-Liter-Kanister).
Dieter
wohnmobilbenutzer am 18 Mär 2015 19:34:25
dieterk hat geschrieben:Davon abgesehen oute ich mich jetzt: bei mir kommt im Frühjahr ein Silvertex rein, .....ein Mal im Jahr wird mit Danklorix komplett gereinigt.
Dieter
Hallo,
wie vorher schon geschrieben, sind Silberprodukte wegen möglicher Gesundheitsgefahren nur zur Konservierung des gespeicherten Wassers und nur noch bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall zugelassen. Bei den bequem anzuwendenden Prudukten, bei denen sich das Silber auf einem Trägermaterial befindet, hat man zudem den Nachteil, daß man nie genau weiß, ob nicht zuviel oder zuwenig Silber an das Wasser abgegeben wird. Das hängt stark vom pH-Wert des Wassers ab, den man nur in den seltensten Fällen kennt,wenn man sich auf Reisen befindet.
Danklorix enthält Natriumhypochlorid, welches unter bestimmten Bedingungen als Desinfektionsmittel für Trinkwasser zugelassen ist. Aber auch hier hängt die Desinfektionswirkung stark vom Ph-Wert ab. Bei dem pH-Wert von 8,2 den die Stadtwerke deiner Heimatstadt angeben, ist die Desinfektionswirkung schon nicht mehr optimal. Da sollte man darauf achten, daß man bei der Tankdesinfektion eine längere Einwirkzeit gewährleistet.
Nur als gut gemeinter Hinweis ...
Gast am 26 Mär 2015 20:55:06
Hallo Dieter,
Da wir keine Schneeketten haben, durften wir direkt oben parken. Glaub mir, es war grenzwertig was wir ansehen mussten.
Liebe , Alf
Wohnifahrer am 27 Mär 2015 09:02:54
Danklorix enthält Natriumhypochlorid, welches unter bestimmten Bedingungen als Desinfektionsmittel für Trinkwasser zugelassen ist.
Sie sind nur als Reinstoffe für die Desinfektion im Trinkwasser zugelassen. Bei Danklorix sind aber noch andere Stoffe enthalten. Danklorix ist zur Flächendesinfektion geeignet, aber nicht um mit Trinkwasser versetzt und getrunken zu werden!!!!!!!!
Tipsel am 27 Mär 2015 09:10:51
Danklorix sollte ja nur für die Tankreinigung eingesetzt werden und nicht als Trinkwasserzusatz. Ich denke, auf die Idee Reinigungsflüssigkeit zu trinken, kommt niemand.
thomas56 am 27 Mär 2015 09:33:04
mein reiner Trinkwasserbedarf liegt bei 3l/Tag. Bei ca. 60 Tagen/Jahr benötige ich 180l. Bei einem Durchschnittspreis von 19 Cent/Liter kostet mich das 34,-€/Jahr. Da kaufe ich keine Silbermittel für 50,-€ und mache mir noch das ganze Jahr Gedanken.
Altmaerker39638 am 27 Mär 2015 19:11:06
wohnmobilbenutzer hat geschrieben: ..., sind Silberprodukte wegen möglicher Gesundheitsgefahren nur zur Konservierung des gespeicherten Wassers und nur noch bei nicht-systematischem Gebrauch im Ausnahmefall zugelassen. Nur als gut gemeinter Hinweis ...
Sorry solch ein Quatsch. Das Silvertex-System ist eine Konservierungstechnologie nach § 11(1) der TrinkwV201 für die Trinkwasserkonservierung in mobilen Einrichtungen zugelassen. Joachim
wohnmobilbenutzer am 27 Mär 2015 19:48:22
Altmaerker39638 hat geschrieben:...Das Silvertex-System ist eine Konservierungstechnologie nach § 11(1) der TrinkwV201 für die Trinkwasserkonservierung in mobilen Einrichtungen zugelassen. Joachim
Na ja, da hat die Firma, die das Produkt bewirbt, wohl ein paar entscheidende Worte weggelassen und auch vergessen, den Unterschied zwischen Konservierung und Desinfektion zu erklären.
Mein Zitat stammt aus einer Veröffentlichung des Umwelbundesamtes, der " Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 der Trinkwasserverordnung". Siehe dort Seite 17 unter folgendem --> Link.
Ich empfehle diesbezüglich auch die Lektüre dieses --> Link Themas.