xcamping
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Irland Reiseplanung: "The Wild Atlantic Way"


Faoinn am 28 Feb 2015 19:30:57

Wer eine Tour nach bzw. durch Irland plant und spektakuläre Küstenlandschaften mag, für den gibt es eine interessante Planungshilfe mit vielen Informationen und Routenvorschlägen inkl. einer kostenlosen App, die sich ständig aktualisiert und sowohl online als auch offline verwendbar ist:
Die Rede ist vom „Wild Atlantic Way“ (nachfolgend: „WAW“), der im April 2014 offiziell „eingeweiht“ wurde. Mit 2.600 km ist er eine der längsten, spektakulärsten Küstenstraßen der Welt und schlängelt sich - gut ausgeschildert - von der Halbinsel Inishowen im Norden des County Donegal entlang der Westküste bis nach Kinsale an der Südküste in der Nähe von Cork (oder natürlich auch in umgekehrter Richtung): --> Link
Gegliedert ist der „WAW“ in 14 vorgeschlagene Abschnitte: --> Link mit vielen Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten und besonderen Attraktionen plus sog. „hidden gems“ („versteckte Juwelen“), die auf Tipps von Einheimischen beruhen, sowie besonders empfehlenswerten Pubs und Restaurants plus Veranstaltungen, Festivals etc. – siehe dazu auch „Secrets oft the WAW“ als pdf downzuloaden: --> Link
Es gibt zum „Wild Atlantic Way“auch eine kostenlose APP, sowohl für Apple-Geräte: --> Link als auch für Android-Geräte im Google Play Store: --> Link
Ich habe diese App im Herbst 2014 bei verschiedenen kleineren Touren getestet und sie macht einen sehr brauchbaren Eindruck. Besonders gut ist dabei, dass sie sich über WiFi/WLAN ständig automatisch aktualisiert, was gerade für Veranstaltungen, Festivals etc. sehr nützlich ist. Hat man dazu den Standortdienst auf seinem Phone oder Tablet aktiviert („geolocation“), dann bekommt man auch stets angezeigt, was gerade in der Nähe an Sehenswürdigkeiten, Pubs, Restaurants oder Veranstaltungen aktuell geboten wird.
Zur Vermeidung höherer Kosten funktioniert die App aber auch offline. Man muss nur bei der Installation alle Karten bzw. Routen heruntergeladen haben. Mehr zur Reiseplanung und dem „WAW“Tourenplanung bei eingeschränktem Zeitbudget von mir später, sonst wird es zu lang.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Faoinn am 28 Feb 2015 19:46:14

Auf der Website von --> Link findet man eine Zusammenstellung von Tourenvorschlägen für den gesamten „Wild Atlantic Way“, hier: --> Link
Zusammengerechnet wären das 23 Tage, was ich für sehr ambitioniert halte, denn man will ja nicht hetzten, schon gar nicht im Urlaub. Unabhängig davon sind diese Vorschläge mit den weiteren Infos und Kartenabschnitten absolut empfehlenswert und zusammen mit der zuvor erwähnten App prima nutzbar, zumal dann, wenn man noch über ein Navi und einer guten Übersicht über Stell- bzw. Campingplätze verfügt (dazu sei auf das schon mehrfach hier empfohlene Buch „Mit dem WOMO durch Irland“ aus dem WOMO-Verlag verwiesen). Es gibt auch viele andere Quellen und Hinweise dazu, auch und gerade in diesem Forum.

q2v am 06 Mär 2015 00:08:00

Hallo Faoinn,
vielen Dank für den Tipp mit der App. Das hört sich sehr interessant an. Auf unserer letztjährigen Tour waren die WAW - Wegweiser über weite Strecken unsere Begleiter. Und "spektakulär" kann ich zumindest für den Teil den wir "erfahren" durften nur bestätigen.


Ralf

Anzeige vom Forum


Faoinn am 06 Mär 2015 03:24:34

q2v hat geschrieben: Auf unserer letztjährigen Tour waren die WAW - Wegweiser über weite Strecken unsere Begleiter. Und "spektakulär" kann ich zumindest für den Teil den wir "erfahren" durften nur bestätigen.Ralf


Hallo Ralf,
darf ich fragen, welchen Teil des WAW ihr genommen habt und in welcher Zeit ??? Ich werde in Kürze (nach Genesung von meiner aktuellen Erkältung) was schreiben zum Thema "Teilstrecken des WAW bei eingeschränktem Zeitbudget", da wäre diese Info von dir bestimmt hilfreich.
Danke und liebe
Faoinn

Faoinn am 06 Mär 2015 03:24:34

q2v hat geschrieben: Auf unserer letztjährigen Tour waren die WAW - Wegweiser über weite Strecken unsere Begleiter. Und "spektakulär" kann ich zumindest für den Teil den wir "erfahren" durften nur bestätigen.Ralf


Hallo Ralf,
darf ich fragen, welchen Teil des WAW ihr genommen habt und in welcher Zeit ??? Ich werde in Kürze (nach Genesung von meiner aktuellen Erkältung) was schreiben zum Thema "Teilstrecken des WAW bei eingeschränktem Zeitbudget", da wäre diese Info von dir bestimmt hilfreich.
Danke und liebe
Faoinn

Faoinn am 06 Mär 2015 03:41:04

Sorry für die Doppelnachricht ! War nicht beabsichtigt, sondern reines Versehen (Computer hatte sich "aufgehängt".) Dabei stellt sich die Frage, wie man ein solches Versehen bereinigen kann. "Editieren" (habe ich sofort probiert) heißt ja wohl nur "inhaltlich verändern", aber nicht: "Löschen" (oder doch ???).
Danke für sachdienliche Hinweise !

q2v am 07 Mär 2015 01:49:45

Hallo Faoinn,
so ungefähr von Doolin einmal rund um den Süden nach Cork. Genaueres findest Du in unserem Reisebericht--> Link.
Wir sind aber nicht immer dem WAW mit all seinen Schleifen gefolgt. Das wäre auch für 14 Tage zu viel gewesen.


Ralf

anne-liese am 09 Mär 2015 23:03:56

Hallo zusammen,

wir waren letzten Sommer von Kinsale im Süden bis Malin Head im Norden Irlands auf dem Wild Atlantic Way unterwegs. Es war wirklich sensationell.
Für einen ausführlichen Reisebericht fehlt leider die Zeit.
Falls Ihr Fragen habt ... gerne beantworte ich diese.
Hier ein paar Impressionen.
CU Anne-Liese











Faoinn am 13 Mär 2015 00:01:10

Hi Anne-Liese,
superschöne Fotos von einem superschönen Sommer, den wir hier in IRL hatten !!! Noch besser sind sie, wenn man einige davon in die richtige Perspektive bringt :wink: (macht nix !). Wie lange dauerte denn eure Reise, ihr habt ja praktisch die ganze WAW-Strecke "gemacht" ? Oder habt ihr auch - was wirklich unschädlich ist - nicht jede Abzweigung bzw. jeden "Zipfel" nach Westen genommen und auch mal eine Ecke ausgelassen (und was vom ebenfalls interessanten Inselinneren gesehen) ?

Aretousa am 13 Mär 2015 00:06:22

Nur mal ne Frage; sehe jetzt nur ich einige der Bilder auf dem Kopf stehend und auf der Seite liegend oder andere auch?

Jonah am 13 Mär 2015 00:48:03

Aretousa hat geschrieben:Nur mal ne Frage; sehe jetzt nur ich einige der Bilder auf dem Kopf stehend und auf der Seite liegend oder andere auch?


Das sehe ich genauso.

Faoinn hat geschrieben:Auf der Website von --> Link findet man eine Zusammenstellung von Tourenvorschlägen für den gesamten „Wild Atlantic Way“, hier: --> Link


Vielen Dank für die Info. Teile des Weges bin ich gefahren, aber das ist schon 4 Jahre her. Hoffentlich schaffe ich es mal den Weg neu zu erkunden.

Aretousa am 13 Mär 2015 00:50:34

Jonah hat geschrieben:Das sehe ich genauso.


Danke, ich suche die Schuld für irgendwelche Fehler immer bei mir und meinem PC-Chaotentum . :wink:

anne-liese am 13 Mär 2015 08:14:36

Hallo zusammen,

die Fotos sind alle mit dem IPhone aufgenommen und auch darüber eingestellt worden. Da hatten sie die richtige Ansicht. Auch mit dem IPad werden sie bei mir richtig angezeigt.
Keine Ahnung woran es liegt, dass auf dem PC manche Fotos falschrum angezeigt werden. Wer hat eine Tipp? Kann ich das noch ändern?

CU Anne-Liese

Aretousa am 13 Mär 2015 09:57:39

Das Problem wird immer wieder angesprochen. Vielleicht weiß Photo MOD Roman --> Link was man da ändern kann.

Faoinn am 13 Mär 2015 23:52:14

Wie versprochen (nicht an einem Stück, bitte um Nachsicht) verschiedene Teilstrecken des "WAW" für Leute, die nicht beliebig viel Zeit zum Rumtouren haben:
Die „Nord- bis Mid-West-Route“ des „Wild Atlantic Way” (WAW) Variante 1:
Wenn man - was eher die Ausnahme sein wird - in Nord-Irland (d.h. Great Britain!) - ankommt, d.h. von Schottland aus in Belfast oder Larne, dann bietet sich natürlich an, den Wild Atlantic Way von Nord nach Süd „from the beginning“ zu machen und dabei noch die nicht weniger spektakuläre Nordküste von Nord-Irland gleich einzubeziehen. Die Rede ist von der „Causeway Coastal Route“. Man fährt nach der Fährankunft Richtung Ballycastle (Achtung: Man ist in Great Britain!) und von dort an der Nordküste entlang (mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten) vorbei am Giant’s Causeway (wem’s gefällt…) über Portrush und Coleraine Richtung Westen. Über Limavady kann man jetzt nach Londonderry (bei den Republik-Iren: Derry !!!) fahren, um von dort an den Anfang des WAW oben im County Donegal (Malin Head) zu kommen. (London-)Derry, die katholisch/protestantisch geteilte Stadt des gleichnamigen Countys, ist absolut sehenswert (und für Besucher auch völlig sicher), vor allem der von der Stadtmauer umfasste alte Teil, aber es gibt auch eine Abkürzung:
Man kann von Coleraine nach Downhill und von dort nach Magilligan fahren, wo es eine Fährverbindung nach Greencastle gibt, und das ist schon im County Donegal in der Republik Irland, wo sozusagen „um die Ecke“ der WAW beginnt. Die Fähre geht täglich, aber erst ab dem 27. März 2015 bis Ende August (!). Die Überfahrt dauert nur rund 10 Minuten und kostet zwischen 14 und 24 € je nach Monat und Fahrzeuglänge für ein Wohnmobil (Näheres: --> Link).
Okay, jetzt ist man am nördlichen Startpunkt des WAW auf der Halbinsel Inishowen im County Donegal und orientiert sich an den Routenempfehlungen des WAW (und der entsprechenden App). Donegal hat viel von den schottischen Highlands, und im Nachhinein sollen es die Engländer überaus bereut haben, diesen Teil der Insel bei der Schaffung des „Irischen Freistaates 1921“ der Republik Irland überlassen zu haben, weil er landschaftlich so reizvoll ist.
Wer mindestens 2 bis besser 3 Wochen Zeit hat, „macht“ den WAW über das Städtchen Donegal und von dort über Sligo weiter, hält sich dann strikt westwärts, nimmt bitte Achill Island mit (dort ist Heinrich Böll’s „Irisches Tagebuch“ entstanden und dort steht auch heute noch sein früheres Cottage), und fährt dann weiter über Westport und Cliffden, der „Hauptstadt“ von Connemara, nach Galway (immer einen Besuch wert, bitte mindestens einen Tag einplanen !). Sehr zu empfehlen ist hier übrigens eine Abweichung von der WAW-Route, nämlich die Tour ins „Herz der Connemara“ von Westport über die N 59 und Leenaune sowie Letterfrack nach Cliffden. Das muss man gesehen haben !
Von Galway kommt man über die zweispurige „Autobahn“ M6 / M4 (teilweise gebührenpflichtig, aber nicht überteuert, für WOMOs rund 5 €) direkt und in gut 3 Stunden nach Dublin und kann von dort mit der Fähre nach Wales/Great Britain ((Holyhead) übersetzen.
Alternative dazu wäre von Dublin aus die E 01 an der Ostküste runter nach Rosslare und von dort die Fähre nach Pembroke oder Fishguard in Wales/Great Britain.
Insgesamt ist diese Route sinnvoll, wenn man nicht hetzen will, etwas vom Land sehen möchte, aber nicht mehr als 2 - Wochen zur Verfügung hat. Der ganze WAW ist dafür meines Erachtens zu lang und man hat zuwenig Zeit zum "Land-und-Leute-Sehen".

Faoinn am 14 Mär 2015 00:10:06

Sorry, der Link zur Fähre stimmt nicht (Schreibfehler) ! Richtig ist: --> Link

Faoinn am 03 Mai 2015 12:59:47

Die Mid-West/Südwest-Route des WAW:
Wer von Holyhead (Wales) mit der Fähre in Dublin/Dun Laoghaire ankommt, hat die Wahl:
Über die M1 nach Norden bis Belfast und von dort auf die „Causeway Coastal Route“, d.h. an der Küste Nordirlands entlang bis nach Donegal zum Malin Head (siehe meinen vorhergehenden Beitrag).
Dort beginnt der WAW in südlicher Richtung.
Oder man lässt Nordirland aus und fährt von Dublin aus auf der M1 über Dundalk und Newry, dann Armagh und Omagh (NIRL) Richtung Letterkenny und kommt auf diesem Weg im Norden von Donegal an, um am Malin Head zu starten.
Wer weniger Zeit hat bzw. den Norden/Nordwesten nicht „mitmachen“ will, kann entweder
a) über die M4 von Dublin bis Kinnegad fahren, dort auf der M4 bleiben (Richtung Mullingar) und weiter über die gut ausgebaute N4 über Longford nach Sligo fahren und dort den WAW beginnen. Von dort geht es durch die Connemara bis Galway (siehe meinen vorhergehenden Beitrag)
oder
b) direkt von Dublin nach Galway fahren über die M4 und die M6 (Abzweigung bei Kinnegad beachten: M6 Richtung Galway!!!). Die Strecke ist wenig spektakulär, aber da es eine Autobahn ist („Motorway“), kommt man zügig voran und benötigt von Dublin bis Galway nicht mehr als 3 Stunden mit dem WOMO. Zwei Mal fallen Gebühren an, die aber insgesamt mit rund 5 Euro nicht unverschämt sind. In Galway selbst kann man sich entscheiden, ob man erst einmal weiter auf der N59 Richtung Westen nach Cliffden oder Westport fährt, was den Vorteil hat, dass man dadurch ein sehenswertes Stück Irlands (die Connemara) „mitnimmt“, und dann wieder retour an der Westküste entlang nach Süden.
Oder man beginnt den WAW in Galway und fährt in Südrichtung an der Küste entlang zu den Hauptattraktionen mit den Halbinseln Dingle, Iveragh (Ring of Kerry),Beara (Ring of Beara), Mizen Head, vielleicht ein Abstecher nach Baltimore, und dann an der schönen Südküste entlang über Cork/Cobh (!)Youghal, Dungarvan und Waterford Richtung Ostküste.
Hier könnte man in Rosslare (bei Wexford ) die Fähre nach Fishguard oder Pembroke in Wales nehmen, es sei denn, man hat auch für die Rückreise Dublin/Dun Laoghaire als Fährhafen gewählt. In diesem Fall geht es über Arklow auf der M17 , später M11 an der Ostküste entlang nach Dublin.

Faoinn am 03 Mai 2015 16:02:39

Die Süd/West- bis Open-End-Route des WAW:
Am wenigsten einen Kopf muss man sich machen, wenn man - was für viele WOMO-Reisende aus Deutschland zutreffen dürfte - in Rosslare oder in Cork/Cobh (siehe weiter unten) mit der Fähre ankommt (nachdem man entweder die Direktfähre von Frankreich oder die Landbridge-Route über England/Wales genommen hat.
In diesem Fall bietet sich an, über die R33 bei Wexford an der schönen Südküste entlang zu fahren und vielleicht erst einmal als „Appetitanreger“einen Stopp einzulegen (oder zu übernachten) am sehenswerten Hook Head Lighthouse hinter dem Örtchen Churchtown am äußersten Ende einer Halbinsel in der Bucht des „Waterford Harbour“. Dieser Stellplatz ist direkt am Meer, gegenüber vom sehens- und besuchenswerten „Hook Lighthouse“. GPS-Daten: N 52 / 07 / 27.2 W 6 / 55 / 50.3 - siehe auch Seite 250 der 4. Auflage des bekannten Irland-WOMO-Führers aus dem WOMO-Verlag.
Nach diesem „Warm-Up“ kann man - wie die Autoren Uwe und Annegret Rohland – einen Bogen nach Norden machen über Kilkenny, oder man fährt direkt weiter westlich Richtung Youghal und Cork. Vor Cork gibt es kostenlose WOMO-Stellplätze direkt bei der Jameson-Whiskey-Distillery mitten im netten Örtchen Midleton ( N 51 / 54 /48.6 W 8 / 10 / 10.3 – Buch Seite 262).
Ja, und ab Cork (was man m.E. nicht unbedingt gesehen haben muss ) geht es dann auf den „Wild Atlantic Way“ Richtung Westen.
Gleiches gilt natürlich auch für diejenigen, die per Direktfähre aus Frankreich in Cork (Cobh) ankommen. Hier beginnt ja der WAW und jetzt hat man alle Freiheiten, ob man jede Schleife und jeden „Finger“ nach Westen fährt oder auch einmal den einen oder anderen auslässt.
Das Schöne bei dieser Route ist, dass man so weit Richtung Galway oder Sligo oder Donegal fahren kann wie es das eigene Zeitbudget zulässt. Wer z.B. bis Galway kommt, was in 2 - 3 Wochen gut zu schaffen ist, kann von dort die Autobahn M6 / M4 nach Dublin nehmen, von dort runter nach Rosslare (oder man schippert dort mit der Fähre nach Holyhead). Wer es über Galway hinaus nach Sligo schafft, kann über die gut ausgebaute N4 und dann ab Kinnegad die M4 wieder relativ schnell zur Ostküste kommen. Meine Empfehlung ist, genießt die Tour, lasst euch Zeit und hetzt euch nicht ab nach dem Motto: „Ich muss aber mindestens bis da und dahin kommen“.
Stellplätze gibt es genug, auch wenn einige besonders schöne verbalkt sind. Das zuvor genannte Buch aus dem WOMO-Verlag ist zwar etwas betagt, aber immer noch eine gute und brauchbare Grundlage für die Reise- und Übernachtungsplanung sowie eine prima Informationsquelle über das, was neben der Route liegt. Es gibt weitere, aktuelle Stellplatzquellen, aber die darf ich auf Grund der sachlich berechtigten Forumsregeln nicht ohne konkrete Nachfragen hier benennen.

dorne7 am 06 Mai 2015 21:46:09

Hallo Faoinn,

vielen Dank für die Kurzfassung „Nord- bis Mid-West-Route“ des „Wild Atlantic Way” (WAW) und den link zur website bzw app.
Hier jetzt die konkrete Nachfrage (um den Forumsregeln zu genügen): welche aktuelle Stellplatzquellen gibt es denn noch?


dorne7

FloMo am 06 Mai 2015 22:58:56

Ist WAW eher für schmale Kastenwagen und schmale Weissware um 2,20m Breite geeignet oder durchaus auch passabel mit Aufbaubreiten bis 2,35m zu befahren?

Roman am 06 Mai 2015 23:32:11

anne-liese hat geschrieben:....die Fotos sind alle mit dem IPhone aufgenommen und auch darüber eingestellt worden.....Keine Ahnung woran es liegt, dass auf dem PC manche Fotos falschrum angezeigt werden. Wer hat eine Tipp? Kann ich das noch ändern?


Aretousa hat geschrieben:Das Problem wird immer wieder angesprochen. Vielleicht weiß Photo MOD Roman --> Link was man da ändern kann.


Hallo Lena,
hallo anne-liese,

habe den "Wink mit dem Zaunpfahl" eben erst gelesen..... :)

In Smartphones sind sog. "Gyrosensoren" verbaut, die die Lageposition des Handy´s erkennen. Dadurch ist es u.a. möglich den Bildschirm von Hoch auf Querformat zu drehen.

Nun ist es so, dass in dem Moment wo man Fotos mit dem Smartphone macht, diese Lage des Handy´s ebenfalls erfasst und mit dem Foto abgespeichert wird. Daher gibt es 4 Möglichkeiten, wie ein Foto wenn man es auf den PC lädt dargestellt werden kann. Querformat, Hochformat links liegend, Hochformat recht liegend und Querformat kopfstehend.

Beim iphone 4S ist es so, dass die Bilder dann ohne Korrektur in der richtigen Position auf dem PC Bildschirm erscheinen, wenn das Smartphone quer gehalten wird und sich die Kamera links oben befindet.

Nun bietet sogar Windows die Möglichkeit Bilder zu drehen.



Tut man das und schließt das jeweilige Foto wieder, wird es automatisch in der richtigen Position abgespeichert. So in Foren hochgeladen, muss sich niemand mehr den Kopf verrenken.... :mrgreen:

Ich hoffe das war einigermaßen nachvollziehbar.


Roman

FloMo am 07 Mai 2015 01:10:45

:thema:

Roman am 07 Mai 2015 13:13:09

FloMo hat geschrieben: Bitte beim ursprünglichen Thema beliben


Oh, die OT-Polizei hat zugeschlagen..... :mrgreen: Aber im Ernst. Normalerweise achte ich sehr daruf, beim Thema zu bleiben. Allerdings ist dir vielleicht entgangen, dass das Problem und die damit verbundene Frage weiter oben im Thread aufgetaucht ist und von mir lediglich beantwortet wurde, zumal ich von Lena konkret darauf angesprochen wurde.


Roman

DirkausOB am 11 Mai 2015 16:55:08

FloMo hat geschrieben:Ist WAW eher für schmale Kastenwagen und schmale Weissware um 2,20m Breite geeignet oder durchaus auch passabel mit Aufbaubreiten bis 2,35m zu befahren?


Hallo, sind ihn letztes Jahr gefahren,
zu befahren ist er durchaus mit breitem Womo. Ob man es passabel nennen kann möchte ich dahingestellt lassen.
Man muss sich halt genügend Zeit mitnehmen und die Geduld bewahren.
Am besten beim entgegenkommenden Fahrzeugen wie LKW ´s und Busse soweit links ranfahren wie möglich und stehen beleiben, sprich den anderen machen lassen.
Die LKW und Bussfahrer haben auf diesen Strecken sicherlich mehr Erfahrung als jeder Womofahrer aus Deutschland.
Das wirklich nervige sind nur die Nägel (Metallerhebungen) auf dem Mittelstreifen.
Bei meinem etwas Spurverbreiterten Ducato gab es nur die Alternative so weit wie möglich links (mit Inkaufnahme von Kratzern durch Büsche bzw abrutschen in den Schotter)
oder über diese Nägel zu fahren bum bum, bum bum, bumbum den ganzen Tag....
Trotzdem hat sich die Sache gelohnt und es war ein Erlebniss was ich nicht missen möchte, daher machen....

Dirk aus Oberhausen

Faoinn am 18 Mai 2015 15:29:39

dorne7 hat geschrieben:Hallo Faoinn, Hier jetzt die konkrete Nachfrage (um den Forumsregeln zu genügen): welche aktuelle Stellplatzquellen gibt es denn noch? dorne7

Hallo dorne7,
sorry fürs nicht schnellere Antworten; wir waren unterwegs und ich habe das Forum dadurch etwas vernachlässigt... :?
Dafür jetzt etwas ausführlicher 3 Stellplatzquellen, die ich schon getestet und (bisher) für wirklich gut befunden habe:

1. Eine gute und brauchbare Quelle zur Stellplatzsuche in Irland ist eine Website von Google mit dem Namen „Wild Camping Spots in Ireland“. Hier der Link darauf: --> Link
Wie der Name sagt werden hier freie Stell- bzw. Übernachtungsplätze gezeigt und beschrieben (in Englisch), und zwar mit blauem Symbol, aber auch Wassersport- bzw. Bootsanlegeplätze („Slipway“ oder „Jetty“) in Orange, wo man ebenfalls meist sehr gut übernachten kann, oft mit Toiletten und Frischwasseranschluss (gilt für fast alle Plätze von „Waterways Ireland“. Die gelben Symbole benennen Pubs, wo man nebenan übernachten kann (aber Vorsicht: Hier wird es nicht selten zu späterer Stunde laut !), die roten Warnschilder weisen auf Plätze hin, wo der Zugang („narrow road“ etc.) schwierig werden kann.
Links neben der Irland-Karte ist auch eine Liste von allen Plätzen enthalten, auf der man die Plätze abrufen und auf der Karte lokalisieren kann. Nicht alle sind mit GPS-Daten versehen, aber doch die allermeisten. Diese Webseite ist auf jeden Fall als Ergänzung zu anderen Suchhilfen recht nützlich und kostet nichts.
2. Es gibt eine hilfreiche Webseite unserer holländischen WOMO-Freunde , die ja bekanntlich immer sehr findig (im wahrsten Sinne des Wortes) sind bei der Stellplatzsuche.
Diese Seite und die aufzurufenden Infos sind allerdings in Holländisch (!), das muss man berücksichtigen, aber dennoch eine gute ergänzende Hilfe bei der Stellplatzsuche. Hier der Link: --> Link
Hier werden auch als Kartenansicht kostenlose Stellplätze von ganz Irland gezeigt. Man klickt einfach auf ein WOMO-Symbol (z.B. diesen selbst getesteten, sehr schönen und ruhigen Platz, mit ausgewiesenen WOMO-Parkplätzen und Toilette): --> Link
Dort steht in von mir sicher imperfekt übersetztem Holländisch: „Befestigte Parkgelegenheit an der Nordseite von Lough Conn mit Einrichtungen für Camper, Blick auf Lough Conn und Picknickbänke/-tische“.
Rechts über der kleinen Irlandkarte stehen jeweils die GPS-Daten, und, was sehr nützlich ist, darüber klickt man auf „Street View“ und kann sich dann den ganzen Stellplatz mit Rundumsicht ansehen, als wäre man direkt dort. Allein das ist schon den Besuch der Webseite wert!
Wer sich mehr für Campingplätze interessiert, der klickt oben in der kleinen Menüleiste auf „Campings Ierland“, und schon erscheint die Irland-Karte mit allen Campingplätzen, die dort aufgeführt sind, ebenfalls mit allen notwendigen Infos, Fotos etc. Hier der Link:
--> Link
Letztlich sei noch der Hinweis erlaubt, dass diese Webseite offensichtlich auch für England, Schottland bzw. fast alle anderen europäischen Reiseländer eingesetzt werden kann, wie man hier sieht: --> Link
3. Schließlich möchte ich noch auf eine sehr nützliche App und die dazu gehörige Webseite hinweisen, die es als kostenlose und auch Vollversion gibt, die ich nur empfehlen kann: --> Link
Damit bekommt man unterwegs bei Internetverbindung genau angezeigt, wo welche Stell- oder Campingplätze gerade in der näheren Umgebung sind, natürlich mit genauer Beschreibung und Bewertung inkl. GPS-Koordinaten. Es werden drei Symbole für Stellplätze, Serviceplätze (Ver-undEntsorgung) sowie Campingplätze gezeigt, und damit kann man eine Vorauswahl treffen. Wer z.B. nur Stellplätze sehen will, bekommt dann auf der Irlandkarte (Listenansicht auch abrufbar) kostenlose Stellplätze gezeigt (manchmal rutscht auch ein Campingplatz mit rein, aber das ist die Ausnahme.) Zu jedem Platz gibt es eine Beschreibung über Lage und Ausstattung, Fotos sowie Bewertungen. Hier sollte man unbedingt über die entsprechende Haupt-Webseite nach dem Herunterladen auf die Vollversion upgraden, die weniger als 6 € pro Jahr kostet. Damit hat man Zugriff auf die komplette europaweite Datenbank plus ein Jahr Updates und man kann die App und die Karten zur Stellplatz- oder Campingplatzsuche auch offline ohne Internetverbindung nutzen.

Faoinn am 18 Mai 2015 16:03:06

FloMo hat geschrieben:Ist WAW eher für schmale Kastenwagen und schmale Weissware um 2,20m Breite geeignet oder durchaus auch passabel mit Aufbaubreiten bis 2,35m zu befahren?


Ich bin seit der WOMO-Anschaffung vor 15 Monaten kanpp 8.000 km in Irland gefahren, sehr oft - weil es da am Schönsten ist - auf Nebenstraßen in abgelegenen Gebieten, und habe dabei noch keinen nennenswerten Schaden oder keine Macke abbekommen. "Meiner " ist 6,10 m lang und hat eine Breite von 2,30 m. Bedingt dadurch, dass er Linkslenkung hat, kann man damit sehr gut und nah am linken Fahrbahnrand fahren. Hier lassen sich Kratzer und Schrammen durch überhängende Bäume pder Sträucher weit besser vermeiden als mit der englischen Rechtslenkung (die habe ich auch mal getestet, 2013 mit einem geliehenen Hymer mit Rechtslenkung, muss ich nicht wiederholen, u.a. Spiegel links zertrümmert und einige böse Schrammen dazu, hat einiges extra gekostet !).
Natürlich kann es auf schmalen Nebenstraßen recht eng werden, vor allem bei Gegenverkehr durch Traktoren oder LKWs. Generell gilt, vorausschauend fahren, immer Ausschau halten nach möglichen Ausweichstellen und vor allem die Ruhe bewahren ! Und - wenn es ganz eng wird - das tun, was auch schon zuvor Dirk geschrieben hat: Links ranfahren, langsam und so weit wie möglich (Achtung: ist oft nicht besonders befestigt und kann ggfs. steil abfallen), ohne dass man abrutscht, stehenbleiben und dann den anderen (Bus, LKW) machen lassen, denn deren Fahrer kennen die Strecke meist viel besser und haben auch die nötige Erfahrung beim Aneinander-Vorbeifahren.
Zum Straßenzustand selbst kann man sagen, Hauptstraßen okay bis richtig gut, Nebenstraßen teilweise okay, eher mäßig bis rumpelig/löchrig und wellig (aber das soll es ja sogar in Germany geben :D), d.h. nicht brettern, sondern entspannt gleiten ! Und immer auf Nebenstraßen einen Blick auf den linken Fahrbandrand haben, der oft nicht befestigt ist und - durch Bewuchs getarnt - sehr steil abfallen kann. Die oft in der Fahrbahnmitte angebrachten, metallenen "Katzenaugen", die nachts durchaus hilfreich sind, können den rechten Reifen zusetzen, wenn man nicht langsam genug fährt. Ich handhabe es so, dass ich immer dann, wenn ich etwas Sicht nach vorne habe, mit den rechten Schlappen rechts davon fahre, also mehr in der Fahrbahnmitte, aber da muss man stes darauf gefasst sein, schnell wieder nach links ausweichen zu können.

dorne7 am 18 Mai 2015 19:29:32

Hallo Faoinn,

danke für deine ausführliche Antwort zu freien Stellplätzen und die tollen links. Wir waren schon einmal mit dem Womo in Irland (2011 - Süd-West bis Galway)) und haben damals fast nur auf Campingplätzen übernachtet. Das soll diesmal anders werden, wenn möglich und es scheint ja wirklich viele schöne Plätze zu geben. Leider sind wir noch nicht im (Un)ruhestand und an die Hauptsaison gebunden, da wird man wohl manchmal etwas länger suchen müssen.

lieben aus Nordhessen
dorne7

Faoinn am 18 Mai 2015 19:30:17

Faoinn hat geschrieben: Hier sollte man unbedingt über die entsprechende Haupt-Webseite auf die Vollversion upgraden, die weniger als 6 € pro Jahr kostet. Damit hat man Zugriff auf die komplette europaweite Datenbank plus ein Jahr Updates und man kann die App und die Karten zur Stellplatzsuche auch offline ohne Internetverbindung nutzen.


Hallo,
bevor Nachfragen kommen, wo/wie diese "Hauptseite" zu finden ist, die ein Wortfragment beinhaltet, welches (sicher zu Recht) von unserem Abwehrsystem geblockt wird, obwohl es hier nur um Stellplätze in Europa geht und nicht um zwischenmenschliche Beziehungen, folgender Hinweis:
Wenn ihr auf den von mir unter Ziffer 3 genannten Link klickt --> Link, landet ihr bei der Google-Play-Seite, wo diese kostenlose App heruntergeladen werden kann. Wenn ihr jetzt etwas weiter nach unten scrollt, dann kommt "Weitere Infos", darunter ganz unten rechts "Entwickler" und dort gleich als Erstes "Webseite besuchen".
Das ist dann der entsprechende Wohnmobil-Klub (wen wundert es: Holländer, aber auch in Deutsch abrufbar) und allein diese Webseite (auch ohne die mobile App) enthält alles, was das Herz eines Wohnmobilisten höher schlagen lässt, nämlich Infos mit allem Drum und Dran über freie Stellplätze oder Campingplätze.
Ich hoffe sehr, dass ich für diesen Hinweis nicht wieder gerüffelt werde, stehe 100 % zu unseren Forumsregeln und danke den Admins dafür, dass sie einen prima Job machen !

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Billig telefonieren nach Deutschland + Internetzung
Fahrräder mitnehmen nach Irland ?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt