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Kann mir jemand über seine Erfahrungen mit dem WAECO CombiPower 2012 12V berichten? Ich plane, mir das in unseren Neuen einzubauen/einbauen zu lassen :) . Gerätebeschreibung grob: - Sinus Wechselrichter und Automatiklader in einem Gerät - Reine Sinusspannung - UPS-Funktion (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) - Power-Support-Funktion (Unterstützung der Leistungskapazität schwacher externer Energiequellen durch Batteriestrom) - Batterielader mit 6-stufiger Ladecharakteristik - Ladestrom bis 100A einstellbar
Die Frage ist, ob du diese zwei Funktionen brauchst! Die setzen halt auch den Preis hoch Fragend, Andreas Die unterbrechungsfreie Stromversorgung muss sicher nicht sein, aber die andere Funktion kann schon sinnvoll sein, finde ich. Viele CP und SP haben den Strom mit nur 3A abgesichert (was auch ok ist), so dass Fön oder Kaffeemaschine nicht funktionieren. Mir geht es aber u.a. um den hohen Ladestrom von bis zu 100A bei großen AGM-Batterien. Hallo Ralf, die unterbrechungsfrei Stromversorgung gibt es z.B. bei Concorde (auf Wunsch) auch. Es gibt aber auch sehr viele Beschwerden über die Batterien, die keine große Lebensdauer haben (kleiner zwei Jahre). Meine Vermutung: Sobald man vom Landstrom geht, schaltet die unterbrechungsfreie Stromversorgung ein und zieht Strom aus den Batterien. Hier muss man dann peinlich genau aufpassen, sonst sind die Batterien im Keller und geben schnell den Geist auf. Heiinjoy Ich meine, dass Concorde und Morelo gerade mit dem Dometic eCore-System probiert, da gibt es wohl Probleme. Mit diesem eCore-System wird ein Nachfolgegerät des von mir beschriebenen Waeco CombiPower verbaut. Eben weil die Handhabung der Technik viel Aufmerksamkeit braucht, baut mein Wohnmobilhersteller das Gerät noch nicht gern ein. Die Frage ist halt auch, ob man sich ein Kombigerät "antun" will!? Wenn eine Funktion defekt ist, wird man immer eher gezwungen sein, einer (teure) Reparatur zuzustimmen. Bei zwei Einzelfunktionsgeräten kann man freier entscheiden, ob flicken oder neu kaufen und ev. technisch updaten!
Das ist keine Vermutung, das ist Tatsache, wo soll der Strom zur Unterstützung des Landstromes sonst herkommen als aus dem Speicher. Und keiner der Hersteller (Weder Waeco noch Victron) geben eine Empfehlung zur Batteriekapazität. Andreas Ich hatte bei mir das WAECO Gerät eingebaut. was mir negativ aufgefallen ist, dass das Gerät einen Eigen-Strom-Verbrauch von 5A bzw. 60 Watt hat. Die steht aber auch (super versteckt) in der Betriebsanleitung. Auf der Caravan-Messe in Düsseldorf sprach ich einen WAECO-Repräsentant darauf hin an, der meinte nur, dass sich das technisch nicht anders realisieren lässt und ich habe keine Ahnung. Nun dass WAECO dies nicht anders realisieren kann mag schon stimmen, andere Hersteller können es anscheinend. Nur wie er darauf kam, dass ich keine Ahnung habe, kann ich mir nicht erklären. Vielleicht doch, es hörten mehrere Leute interessiert zu. Der Lösungsvorschlag war, dass ich dass Gerät immer bei Nichtgebrauch ausschalte. Das wäre ja auch in Ordnung, man darf dies allerdings nie vergessen, sonst ist die Batterie relativ schnell leer! (Ist mir ein paar mal passiert) Dazu kommt, dass das Gerät ab und zu die dumme Angewohnheit hat, die Batterie-Spannung falsch zu messen. Dies sorgte dafür, dass das Gerät auf Störung ging und sich natürlich auch die oben genannten 5A gönnte. Besonders böse war dies, wenn man Abends nach der Arbeit/Stadtbesichtig zum Wohnmobil zurück kam und ich keinen Strom mehr hatte. Den WAECO-Repräsentant, hierauf angesprochen meinte, das Gerät kann nicht die korrekte Batterie-Spannung messen, und dies lässt sich technisch auch nicht anders realisieren (das Gerät hat bei 14 V 16V gemessen). Ach so, ich hätte natürlich keine Ahnung. Zum Glück gibt es andere Hersteller, die haben Ahnung. Die USV-Funktion und die Unterstützung für schwachen Landnetze funktionierte bei mir einwandfrei. Jochen Ich würde kein kombiniertes Gerät mehr kaufen. Keep it simple! Alf Hallo Andreas, habe mich bewusst, aus Rechtsgründen, sehr vorsichtig ausgedrückt. Nicht das es nachher heißt: Tatsachenbehauptung. Ich weis sehr wohl, warum die Batterien den Geist aufgaben. Heiinjoy
:top: Hatten wir selbst erst vor kurzem. WR defekt, also ab zur Reparatur und Strom über Generator erzeugt. Noch schlimmer finde ich mittlerweile die CAN-Bus Systeme im Womo, wo alles über ein Display läuft. Bei Freunden ist dieses in einem 1 Jahre altem Concorde Cruiser ausgefallen, da ging dann nicht mal mehr das Licht bzw. die Wasserpumpe :evil: Hallo, seit 2012 ist der Waeco Combi Power in meinem Mobil. In Verbindung mit 3 Banner Running Bull AGM a' 85 Ah. Grund für die Anschaffung war, daß mir das Konzept gefiel und die Leistungswerte beeindruckend sind. Ich hatte damals auch das einzige Gegenstück von Victron in Erwägung gezogen. Am Ende schien mir das Waeco-Teil moderner. Der Einbau ist nicht trivial. Allein die Beschaffung der Batteriekabel mit 70 qmm (!) ist ein logistisches Problem, ebenso das Anpressen der gleichgroßen Kabelschuhe. Alle Kabel der 230 V - Verbraucher und Steckdosen müssen zum Gerät verlegt werden. Auch die für Kühlschrank und EBL. Das bordeigene Ladegerät blieb erhalten, wurde aber deaktiviert. Der Einbauort muß Platz für die Belüftung lassen. Mein Gerät stammte aus einer frühen Serie und erwies sich als unzuverlässig. Seit es nach etlichen Querelen in ein laborgeprüftes Teil umgetauscht war, funktioniert es weitgehend so wie es soll. Es hat viele komfortable Vorteile: Alle Funktionen sind, nachdem man das Konzept verstanden hat, gut programmierbar. Es schaltet sich nach dem Anstecken des Landstroms ein und nach dem Abstecken wieder aus. (Ich habe es so programmiert, es geht auch anders) Der Ladestrom ist beeindruckend. Ich habe für meine 3 Batterien zusammen 90 Amp. eingestellt. Die Fahrzeugbatterie wird zusätzlich mit 5 A geladen. Die Netz-Unterstützungsfunktion möchte ich nicht mehr missen. Kaffeemaschine und Toaster gleichzeitig an einer 3 oder 6 A Sicherung - Na und? Der Wechselrichter wird von allen Geräten akzeptiert und funktioniert auf Knopfdruck. Probleme und Nachteile: Die vorgegeben Ladekennlinien sind nicht ideal und zudem ungenau. Es gibt aber eine frei programmierbare Ladecharakteristik welche jedoch nach den individuellen Ungenauigkeits-Erfahrungswerten korrigiert werden muß. Die im Display angezeigten Spannungs- und Stromwerte für die Batterie sind extrem ungenau. Mein Votronic Batteriecomputer ist da fast schon Pflicht. Der Eigenverbrauch am Netz ist hoch. Der Leerlaufstrom des Wechselrichters liegt bei satten 5 - 7 Amp. Der Bereich der Eingangsspannungswerte entspricht nicht den Prospektwerten. Der Bereich ist kleiner aber ausreichend. Starke Unterspannungen (Auf dem Stellplatz Hameln mit der benachbarten Mühle bricht sie schon mal auf 170 Volt ein.) sorgen für Absturz. Das Handbuch wurde offenbar mittels Babelfish aus dem Chinesischen ins Englische und von dort ins Deutsche übersetzt. Die verwendeten Fachbegriffe sind teilweise erst mit viel Kombinationsgabe zu verstehen. Elektrolaien sind heillos überfordert. Fazit: Nachdem alle anfänglichen Probleme überwunden sind möchte ich das Teil nicht mehr missen. Es ist teuer, hat teure Verbrauchswerte aber bietet unvergleichlichen Komfort. Das Argument, daß bei einem Defekt des Kombigerätes garnichts mehr geht ist nicht richtig weil das fahrzeugeigene Ladegerät erhalten bleibt. Die USV-Funktion nutze ich nicht. Sie hat sich in meiner Praxis als überflüssig erwiesen. Ich hoffe es war ein bißchen hilfreich. Schöne von Mobil-Meister Hallo Mobil-Meister, interessant, das Du letztlich doch zu einer positiven Wertung kommst, weil du das Ladegerät drinnen gelassen hast und die USV-Funktion gar nicht nutzt. Anhand deiner sehr guten und detaillierten Bewertung würde ich eher zum Schluss kommen: Dieses Gerät ist Ungenügend, setzen 6! Liebe , Alf Vielleicht etwas diplomatischer ausgedrückt :wink: bin ich auch zu dem Resultat von Alf gekommen: Alles was hier unter "positiv" aufgelistet wird ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Alles was unter "negativ" steht, ist als unausgereift, ungenügend und inakzeptabel einzustufen ... :eek: :abgelehnt:
Eigenverbrauch haben alle Geräte, die eine Leistung in eine andere wandeln. Man nennt das Verlustleistung, oder Wirkungsgrad. Wenn es irgendwo nicht in den techn. Daten steht, dann heißt das nicht, dass es die nicht gibt, sondern dass der Hersteller ses halt verschweigt. ![]() Andreas Wobei 60 W auch erstmal "verbraten" werden müssen :eek: Finde den Eigenverbrauch schon arg hoch. Wäre ein glattes Ausschlusskriterium. Hallo Andreas, da auch der cosPhi zu beachten ist, halte ich diese Gläser für geeigneter zur Darstellung der Verhältnisse: ![]() Liebe , Alf :lol:
Das war es bei mir dann auch. Das Gerät hing an Landstrom, ging dann auf Störung, und Abends war die Batterie (mal wieder) leer. Mit der Taschenlampe habe ich es dann ausgebaut. Jochen
Das grüne und rote Zeug schmeckt doch nicht, deshalb taug es nicht zum Vergleich. grins Andreas Warum und wann brauch ich denn das Aufstocken einer mit z.B. 3 A abgesicherten Landleitung? Ich habe z.B einen 2 kW Wechselrichter und ein davon unabhängiges Ladegerät, welches ich auf 3 A primär abregel (n muss). Das bringt also knapp 700 W. Dazu könnte noch Solar kommen. Wenn ich jetzt alle 230 V Verbraucher immer an den WR anschließe, hab ich 2 kW zur Verfügung. Wer braucht denn mehr und wozu? Ich kann den Sinn dieser anspruchsvollen Technik eines Aufstockers nicht erkennen. Ich sehe auch keinen Anwendungsfall. 1. Du brauchst ein Ladegerät bei dem du den Strom begrenzen kannst (eventuell. Meist wahrscheinlich nicht notwendig). 2. Der Wechselrichter darf natürlich nicht mit Netzvorrangschalter in die im WoMo bestehende 230V Installation integriert sein. 3. Komfortgewinn :)
Zu 1. Mein Ladegerät liefert 20 A maximal, da brauch ich nichts runterzuregeln. 700 W wären ja 50 A. Sehr starkes Ladegerät! Gibt es so etwas und wozu braucht man das? Der Punkt ist nicht stichhaltig. 2. Netzvorrangschaltung ist natürlich völlig überflüssig, wenn ich immer alle Steckdosen am 2 kW Wechselrichter betreibe. Die halte ich eh für ein überflüssiges Gimmick. 3. Komfortgewinn? Wenn ich dauernd aufpassen muss, dass ich auch alles richtig konfiguriert hab? Und bei der kleinsten unachtsamkeit ziehts mir die Akkus leer? Das Ding ist technischer Schnickschnack ohne Mehrwert, kompliziert unübersichtlich, fehleranfällig, teuer. Will ich nicht.
Ich im Moment auch nicht haben will :razz: Braucht noch ein paar Jahre bis es ausgereift ist. Für so ein Gerät haben wir momentan auch gar nicht genügend Verbraucher an Bord. Aber wenn Klimaanlage, Kaffeemaschine, Toaster, Mikrowelle, Dampfgarer, ... mit an Bord sind... :eek: :eek: Dann muss auf SP / CP mit 3A Absicherung aufgestockt werden. Der Markt ist also sicher da. Dylan das stimmt so nicht. Wenn der Landstrom mit 3 A abgesichert ist, bekommst du max 700 W. Davon kannst du mal 100 W für den Kühlschrank abziehen. Mit dem Rest wirst du keine Klimaanlage DAUERHAFT betreiben, da kann der WR noch soviel zuschießen. Er muss es ja irgendwo hernehmen. Da hast du recht. War aber auch eher ironisch gemeint. Der Bedarf muss geweckt werden damit sich solche Produkte verkaufen. Wir haben bisher auch keine Verwendung für so etwas. Aber wenn es mal ausgereift ist und funktioniert. :roll:
Grillst du halt viel schneller deine Batterien mit. Das macht schon Sinn denn: Du hängst bspw. an einer 6A Leitung und betreibst entspannt Kühlschrank, TV, Licht, usw. Wenn deine Frau nun zusätzlich noch kurz den Föhn anschmeißt wird aufgestockt (aus den Batterien). Fünf Minuten später wird der Verbraucher wieder abgeschaltet und es reicht der Landstrom. Somit wurde nur 5 Minuten lang (ok plus wieder Laden) die Batterie belastet. Läuft alles über den WR ist der Akku nonstop in einer Lade-Entlade Situation und hat entsprechend eine kürzere Lebensdauer. Dazu braucht es sicherlich keinen Aufstocker. Nimm dein normales Ladegerät und las es laufen. Hänge alle Steckdosen, außer Kühlschrank an den WR. Nimm den Fön und schalte ihn an. Die Batterien liefern den Strom, während gleichzeitig nachgeladen wird. Eine Netzvorrangschaltung ist demnach überflüssig. Aber lasst euch den Quatsch verkaufen, bei mir kommt so ein Teil nicht rein. Ok. Glaub du deinen Blödsinn und ich lasse mir Quatsch verkaufen ... :roll: hallo, wir haben eine Mass-Combi (100A, 2000W) an Bord und sind zufrieden damit. Die Stromaufnahme im Leerlauf liegt bei 2 A, man kann sie aber ferngesteuert ausschalten. Das Problem liegt in der Komplexität des Gerätes, 40 Seiten Bedienungsanleitung und 16 DIP-Schaltern um das gewünschte Verhalten zu "programmieren" ![]() und man muß wissen was man wie einstellt einfaches Beispiel: ist der Wandler eingeschaltet, läuft der AES Kühli automatisch auf 220V aus der Batterie, weil die AES Funktion halt vorrangig nach 220V sucht. Nach einem Tag ist halt dann die Batterie automatisch platt. Abhilfe ist den Kühli manuell auf GAS zu stellen. wegen der hohen Wandlerleistung wurden meist AGM-Batterien eingesetzt, und bei Herstellern großer Womos häuften sich die Klagen über Frühausfälle von AGMs, was diese in Mißkredit brachten. Ich vermute daß sich die Hersteller über die Auswirkugen dieser Komplexität nicht bewußt sind und den Anwender nicht entspechend unterstützen oder einweisen grüße klaus
Richtig, wenn man den Kühli auf "manuell" schalten kann. Bei den neueren geht das meist nicht mehr. Andreas
Eben! Außerdem: Wer kocht schon 24h am Tag Kaffee oder fönt sich tagelang durchgehend die Haare :roll: Ein bisschen Zyklenarbeit schadet den Batterien auch nicht. Ständig auf Erhaltungsladung ist auch nicht das Ware.
Bei 2A Eigenverbrauch solltest Du aber auch dabei schreiben, was Du alles ausgeschaltet hast. Wir reden dann sicherlich nicht mehr um ein „Combi“-Gerät. 1500EUR für ein 2000W Sinuswechselrichter finde ich dann auch ein wenig teuer, für ein 100A Ladegerät erst Recht. Will man das Produkt als Combi-Gerät benutzen, wie es von WAECO beschrieben wird, dann hat man den in der Anleitung beschriebenen 5A Eigenverbrauch. Das beziehe ich jetzt auf mich, andere haben vielleicht andere Vorstellungen. Ich möchte nicht laufend (ggf. mehrfach täglich) das Gerät umprogrammieren. Ein und ausschalten ist OK, (dies darf man allerdings bei diesem Gerät NIE vergessen, sonst wird man in relativ kurzer Zeit mit einer leeren Batterie belohnt.) Im Moment habe ich Ladegeräte und Wechselrichter getrennt. Falls ich mal vergesse habe den Sinus-Wechselrichter auszuschalten, nimmt der sich nur 0,5 A von der Batterie. Jochen |
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