Wir haben uns vor eineinhalb Jahren unser erstes Wohnmobil gekauft. Schon beim Kauf ist mir aufgefallen, dass die untere Holzleiste (Abschlussleiste) der Rückwand teilweise verrottet war - hab mich leider überhaupt nicht ausgekannt und geglaubt, das kann nach 20Jahren schon so sein und wird nicht weiter tragisch sein .... Jetzt hab ich mir die Sache genauer angeschaut und ... was soll ich sagen ...
nun ja, seht selbst:
der Schaden (leider nur der erste Teil davon):
die Stelle von außen/unten:
das mobil von hinten:
am grauen Blech hinter der Stoßstange hab ich Alufraß gefunden (und nur dort):
die Feuchtigkeitsmessungen am Boden sprechen eine deutliche Sprache:
interessanterweise scheint die Rückwand bzw. Seitenwand in dem Bereich trocken zu sein - was ich nicht recht glauben kann (u.a. wegen dem Alufraß):
die Rechte Ecke wurde offenbar schon einmal repariert (siehe angeschraubtes Aluprofil), ist aber auch am verrotten:
Die schadhaften Abschlußleisten konzentrieren sich nur auf die Rückwand, und dort auf die Kanten. An den Seitenwänden scheinen sie noch intakt zu sein.
Frage an die Experten:
- wo kann das Wasser herkommen?
- am liebsten würde ich glauben, das war "nur" Spritzwasser von unten - kann das sein? und so massiv?
- die Abschlussleisten sind unten mit Sika "versiegelt" - zumindest was davon übrigblieb. Soll ich das entfernen damit das Holz "atmen" kann?
Ich möchte so bald wie möglich die in Frage kommenden Stellen neu abdichten und die Reparatur im Juli+August angehen - da steht unser Womo arbeitsbedingt nämlich still :(
Da die Reparatur von innen im Doppelboden wegen der engen Verhältnisse schwierig sein wird - macht es Sinn, die Wand von außen zu öffnen? D.h. das graue Blech abmontieren und dahinter die vermutlich auch faule Rückwand neu aufbauen (und natürlich vorher von hinten den Boden reparieren)?
habt Dank für eure Hilfe
Moritz

