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Wasserschaden: wo kommt das Wasser her?


jippiee am 15 Mär 2015 23:32:10

Meine Damen und Herren, ich brauche dringend eure Hilfe:

Wir haben uns vor eineinhalb Jahren unser erstes Wohnmobil gekauft. Schon beim Kauf ist mir aufgefallen, dass die untere Holzleiste (Abschlussleiste) der Rückwand teilweise verrottet war - hab mich leider überhaupt nicht ausgekannt und geglaubt, das kann nach 20Jahren schon so sein und wird nicht weiter tragisch sein .... Jetzt hab ich mir die Sache genauer angeschaut und ... was soll ich sagen ...

nun ja, seht selbst:

der Schaden (leider nur der erste Teil davon):
145211452014519



die Stelle von außen/unten:
14504145051450614507



das mobil von hinten:
14503


am grauen Blech hinter der Stoßstange hab ich Alufraß gefunden (und nur dort):
14502


die Feuchtigkeitsmessungen am Boden sprechen eine deutliche Sprache:
145081450914510145111451214513


interessanterweise scheint die Rückwand bzw. Seitenwand in dem Bereich trocken zu sein - was ich nicht recht glauben kann (u.a. wegen dem Alufraß):
145141451514516


die Rechte Ecke wurde offenbar schon einmal repariert (siehe angeschraubtes Aluprofil), ist aber auch am verrotten:
1451714518

Die schadhaften Abschlußleisten konzentrieren sich nur auf die Rückwand, und dort auf die Kanten. An den Seitenwänden scheinen sie noch intakt zu sein.

Frage an die Experten:

- wo kann das Wasser herkommen?
- am liebsten würde ich glauben, das war "nur" Spritzwasser von unten - kann das sein? und so massiv?
- die Abschlussleisten sind unten mit Sika "versiegelt" - zumindest was davon übrigblieb. Soll ich das entfernen damit das Holz "atmen" kann?

Ich möchte so bald wie möglich die in Frage kommenden Stellen neu abdichten und die Reparatur im Juli+August angehen - da steht unser Womo arbeitsbedingt nämlich still :(

Da die Reparatur von innen im Doppelboden wegen der engen Verhältnisse schwierig sein wird - macht es Sinn, die Wand von außen zu öffnen? D.h. das graue Blech abmontieren und dahinter die vermutlich auch faule Rückwand neu aufbauen (und natürlich vorher von hinten den Boden reparieren)?

habt Dank für eure Hilfe

Moritz

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caradoroland am 15 Mär 2015 23:40:40

Hallo Südtirol,

jetzt zu sagen, hättest du mal beim Kauf einen Experten dabeigehabt, bringt dich jetzt nicht wirklich weiter.
Das gibt eine sportliche Baustelle, hoffe du bist handwerklich begabt. Woher das Wasser kam oder kommt ist auch sekundär.
Boden raus so wie es eben geht und wo dieser verrottet ist. Komplettsanierung ist angesagt.
Weiß nicht ob du dir das wirklich geben willst.

Roland

jippiee am 15 Mär 2015 23:46:55

Hallo Roland,

caradoroland hat geschrieben:...
Weiß nicht ob du dir das wirklich geben willst.


das werd ich mir wohl geben "müssen" - kein Womo ist auch keine Lösung :)

Moritz

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caradoroland am 15 Mär 2015 23:51:36

ok, aber hol dir einen Fachmann dazu, da sind Leitungen verbaut, ich seh Stützen welche angerostet sind. Die stehen wohl auf dem Rahmen, dazwischen der Holzboden. Und und und...

Dann pack es an und denk an die Hornbach-Werbung

Roland

chrisc4 am 16 Mär 2015 09:20:39

Eine fachmännische Sanierung würde sicher zu teuer werden. Wichtig, die Ursache finden und abdichten. Wenn das Wasser von oben kommt, dann meistens durch undichte Anschlüsse, z.B. Fenster, Dachluken oder an Übergängen Seitenwand, Rückwand etc. die mit Dichtmassen versiegelt sind. Da würde ich alles neu abdichten.
Zur Überprüfung würde ich die feuchten Holzteile anbohren und überprüfen, ob die Feuchtigkeit über die gesamte Holzstärke vorhanden ist oder nur oberflächlich. Möglicherweise kannst Du auch so erkennen wo die Feuchtigkeit herkommt, z.B. durch zunehmenden Feuchtigkeitswerten in der Tiefe.
Wenn Du Glück hast, sind die Feuchtigkeitsschäden nur oberflächlich, dann kannst Du den Schimmel mit "Schimmelfresser" einsprühen (desinfizieren) mit und die Holzteile wieder mit "Südwest Wikulac FH20" stabilisieren. Auch bereist morsche Holzteile können so wieder gefestigt werden. Bei Tragenden Teilen, darf natürlich der Zerfall noch nicht durch das komplette Holzteil gehen sondern nur oberflächlich sein. Wenn diese komplett morsch sind, müssen die durch neue ersetzt werden.


Hans

emil77b am 16 Mär 2015 17:21:19

Hallo Moritz,

schraub mal ein paar Schrauben der Verbindungsleiste zum unteren grauen Blech raus, schau nach, ob die rostig sind. Hier würde ich eine Wassereintrittstelle vermuten. Zur Sanierung ggf. das Blech aussen ablösen.
Weitere Möglichkeiten wären das drüber liegende Bad, glaub ich aber nicht wirklich dran, wenn rechts auch ein (Alt-)Schaden vorhanden war/ist, die Eckleisten hinten.
Ne Seitengesamtansicht wäre nicht schlecht.

Emil

jippiee am 16 Mär 2015 19:32:07

emil77b hat geschrieben:Hallo Moritz,

schraub mal ein paar Schrauben der Verbindungsleiste zum unteren grauen Blech raus, schau nach, ob die rostig sind. ...
Weitere Möglichkeiten wären das drüber liegende Bad, glaub ich aber nicht wirklich dran, wenn rechts auch ein (Alt-)Schaden vorhanden war/ist, die Eckleisten hinten.
Ne Seitengesamtansicht wäre nicht schlecht.

Emil


Danke Emil

meinst du die Leiste auf der hinteren Wand oberhalb des grauen Blechs? Die beiden Bleche überlappen sich um einige mm, deshalb war ich davon ausgegangen, dass dort das Wasser nicht ums Ecke kommt - Danke für den Tip - werde dort nachschauen

darüber liegt der Doppelboden und das Bad - dort ist (laut messgerät) alles trocken. Aber ehrlich gesagt traue ich den Messergebnissen nicht ganz da die Seitenwand, kurz ober dem Gammel anscheinend auch trocken sein soll. Das glaub ich erst sobald ich's sehe :)

Die gesamt Seitenansicht wird nachgeliefert - kann momentan keine Fotos machen da die Patientin gerade u.a. einen neuen Zahnriemen verpasst bekommt.

Falls die Schrauben vergammelt sind, ist das der Grund für den Wassereinbruch oder nur eine Folge davon?

Wie beschrieben, mein Plan ist sobald wie möglich die Eintrittsstelle(n) zu finden und abzudichten, damit ein Monat durch Sizilien zu kurven - und dann im Juli+August die Patientin zu operieren. Operationsbesteck und Caravankleber stehen bereit :D

Ob die Kantenleisten undicht sind, weiss ich wohl erst, wenn ich diese abbaue (über die gesamte Länge?) und unters Blech schaue, richtig?

Ist es ausgeschlossen dass der Gammel nur durch das Spritzwasser von unten kommt?

Danke Emil für deinen Thread, ich (und vermutlich auch viele andere hier) haben davon vieles gelernt. Jetzt stehe auch ich sozusagen auf der anderen Seite des Tresens :D



Moritz

jippiee am 16 Mär 2015 19:46:20

chrisc4 hat geschrieben:...Zur Überprüfung würde ich die feuchten Holzteile anbohren und überprüfen, ob die Feuchtigkeit über die gesamte Holzstärke vorhanden ist oder nur oberflächlich ...


Danke für deine Tips.
zum anbohren: die offensichtlich vergammelte Stelle (zumindest jene welche ich bis jetzt gefunden habe) ist klein (ca. 20x10cm) aber sehr vergammelt. Dort habe ich "angebohrt" - mit dem Zeigefinger und bin ohne viel Widerstand bis zum zweiten Fingerglied gekommen :eek: vielleicht hat mich dann das GFK am unterboden aufgehalten ;D

Der Tip mit dem Wikulac ist gut - der bildet durch die Feuchtigkeit eine Kunststoffschicht aus --> Link. Ob dies ausreicht werde ich erst nach dem offenlegen des Gesamten Schadens wissen.

aber das erste Ziel ist den Eintritt zu lokalisieren und abzudichten.

Am WE geht's weiter - stell dann die Fotos rein.



Moritz

Rumbuddel am 16 Mär 2015 23:56:33

Auch wenn TurboKurtla sagt: "Wasser kommt fast immer von oben!" würde ich dies hier möglicherweise Ausschließen
und mich auf sein "fast" berufen.
Wenn ich das auf den Photos von unten richtig sehe, sind da einige konstruktionsbedingte Gegebenheiten, die dafür sorgen, dass sich das Wasser stauen und in die Bodenplatte ziehen konnte.
Zum einen ist das Blech der Seitenwand um die Unterkante herumgezogen und dann die ganzen Stellen wo der Boden auf (ich kanns optisch jetzt nicht zuordnen) irgendwelchem Metall aufliegt.
Das mag mal irgendwann versiegelt gewesen sein ... aber sobald diese Versiegelung nicht mehr dicht ist, dringt dort Wasser ein und verteilt sich per Kapillarwirkung munter weiter.

Eine andere Möglichkeit wäre noch die Befestigung der Rücklichtgeschichte.
Eventuell auch eine Kombination von beidem.

Ferndiagnosen sind halt immer so eine Sache ...

emil77b am 17 Mär 2015 00:06:50

Hallo Moritz,

durch Sritzwasser von unten kommt der Gesamtschaden mit annähernder Sicherheit nicht.
Wenn ich davon ausgehe, dass Du den Alfraß unten in der grauen Beblechung, Seite und hinten, vorgefunden hast, dann ist hinter das Blech Wasser eingelaufen .. von oben!
Sobald die Gummidichtung der waagerechten Leisten, auf Höhe des oberen Bodens, undicht wird, kann Wasser über deren Schrauben eindringen. Die Schrauben durchbohren die Blechüberlappung leider.
Um eine effektive Rep. hinzubekommen, ist es aus meiner Sicht fast unumgänglich von außen zu reparieren, sprich, Stück für Stück die Wand hinter der grauen Beblechung rausschneiden, den Boden dahinter reparieren.
Soweit ich das einschätze, sollten die Metalllstützen den Oberen Boden zum Fahrgestell abfangen. In diesem Punkt solltest Du Dich mit dem Aufbau des Womo gründlcih vertraut machen.
Die graue Alufraß-Beblechung wird eh kaum zu retten sein. An deren Stelle könnte man sicher eine Gfk-Platte im Schadensberei aufkleben.
Was hindert Dich daran, die Innentapete zwischen den Böden zu entfernen. Möglicherweise erkannt man dadurch mehr zur Schadensausdehnung :!:
Wie siehts auf Deinem Dach aus, sind dort ggf. Reelingfüsse dicht an den Ecken montiert. Die haben bei meinem Sanierungsfall eine komplette hintere Ecke wegfaulen lassen, unerkannt, da im Bad in dieser Ecke fast alles durch Möbel und Platten verkleidet war.
Irgendwann ging die Eckleiste verloren, da kein Halt mehr vorhanden war :cry:

Emil

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