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Auflastung Ducato Maxi 250


andi79 am 31 Mär 2015 17:16:31

Hallo liebe Gemeinde,

Ich brauche mal wieder euren Rat. Ich war heute auf der Waage, unser "kleiner" bringt 3440kg auf die Waage. Wasser- und Dieseltank waren dabei Randvoll, eine volle Gasflasche war an Bord und sonst alles was man zu "überleben" braucht. Was noch fehlt, sind die Insassen macht nochmal 160kg Kleidung und Bettwäsche sowie die Fahrräder und Vorräte für den Urlaub. Ich will nicht rumwerfen oder überrascht tun, habe damit fast gerechnet und bin der Meinung das wir um eine Auflastung nicht umher kommen, das kann man nicht schön rechnen und ich bin auch der Meinung, wenn wir auf nichts verzichten wollen müssen wir dadurch. Was die Auflastung für Folgen hat, habe ich schon gelesen, darum soll es also nicht gehen. Was mir wichtig ist, wie stelle ich das am besten an, was muss ich dafür tun?

Unser Adria (Coral A 660 sp) ist ein Alkoven, auf einem Ducato 250 mit Maxichassi, inclusive 16", hinten Spurverbreiterung und Luftfederung. Also sollte er doch alle Anforderungen für eine Auflastung erfüllen, zumindest die bis 3,85t vielleicht auch bis 4t?

Gibt es noch relevante Unterschiede ob ich nun 3,85t oder 4t habe?

Und wie läuft das z.B. Mit der Maut in Österreich, woher wissen die, das ich mehr als 3,5t habe, das sieht man dem Womo ja eigentlich nicht an. Muss ich da vorher irgendwo auf die Waage, ich glaube habe sowas mal von der Schweiz gelesen.

Andi

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Birdman am 31 Mär 2015 17:23:10

andi79 hat geschrieben:Und wie läuft das z.B. Mit der Maut in Österreich, woher wissen die, das ich mehr als 3,5t habe, das sieht man dem Womo ja eigentlich nicht an. Muss ich da vorher irgendwo auf die Waage, ich glaube habe sowas mal von der Schweiz gelesen.

Na ja, die Österreicher kontrollieren halt ab und an mal. Zur zeit wohl regelmäßig an der Tauernautobahn. Wenn Du Pech hast, musst Du ausladen. Musst dann halt 'nen Fahrer mit maximal 60 Kg finden. :wink: Wenn Du offiziell aufgelastet hast, besorgst Du Dir eine GoBox und zahlst automatisch nur die Strecken, die Du auch fährst.

andi79 am 31 Mär 2015 17:43:11

Hatte befürchtet das die Österreicher sich da etwas anstellen, will auch nicht überladen fahren, dachte eher man könnte vielleicht "Maut" sparen, aber das wird dann bestimmt richtig teuer. Egal, da muss man dann halt durch und brav Zahlen wie es vorgeschrieben ist.

Mal eben noch zu den Vorraussetzungen für die Auflastung, habe gerade das Typenschild gesucht, da steht:
3500kg
5500kg
Achse 1 2100kg und Achse 2 2400kg

Das würde für mich in der Summe 4500kg machen, aber so einfach ist das bestimmt nicht.

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Birdman am 31 Mär 2015 17:51:15

andi79 hat geschrieben:Hatte befürchtet das die Österreicher sich da etwas anstellen, will auch nicht überladen fahren, dachte eher man könnte vielleicht "Maut" sparen, aber das wird dann bestimmt richtig teuer.
Minimum € 120.-, eventuell sogar € 240.-, wenn es als gänzliche Nichtentrichtung gewertet wird.

Gast am 31 Mär 2015 18:49:49

andi79 hat geschrieben:
Mal eben noch zu den Vorraussetzungen für die Auflastung, habe gerade das Typenschild gesucht, da steht:
3500kg
5500kg
Achse 1 2100kg und Achse 2 2400kg

Das würde für mich in der Summe 4500kg machen, aber so einfach ist das bestimmt nicht.


Hallo Andi,

es ist tatsächlich so einfach.
Laß es auf 4,25 t auflasten und Du bist alle Sorgen los.
Kaufe Dir eine GO Box bei der Asfinag und lasse das Geld für die Maut direkt vom Konto abbuchen.
So haben wir es gemacht und sind zufrieden.
Einfacher gehts nicht.
Preis für die Inntalautobahn incl. Brennermaut 54.- €
Dafür gibt es dann auch bei der Brennermautstelle keinen Stau für Dich und Du kannst "durchrauschen".

hebert am 31 Mär 2015 19:12:27

Hallo Andi
wir hatten mit unserem Hymer das gleiche Problem und haben ihn im letzeten Herbst auf 4,50 to aufgelastet. Ebenso wie du haben Zusatzluftfederung und Spurverbreterung (von GS) für beides liegt ein Gutachten vor so das eine Auflastung auf 4,5to kein Problem war.
Mit Womo + Gutachten zum TÜV 50€ dort und ich glaube 20 - 30 € in der Zulassungsstelle und die Sache war erledigt.
Beachten mußt du halt das nur noch Leute mit dem alten 3er oder C1 das Mobil bewegen dürfen. Du dich in D an Vorschriften für den LKW Bereich halten mußt z.B. 80km/h auf außerhalb geschl. Ortschaften und max. 100km/h auf Autobahnen. Aber wir sind ja alle nicht auf der Flucht.
Wenn du nur einmal hin und zurück im Jahr durch die CH fährst kommst du sogar günstiger weg als wenn du die Jahresvignette für > 3,5to kaufst. Falls Du kein Gutachten zur Auflastung hast geht auf jeden Fall eine Auflastung bis 4,25t.
Ralf

merlin0406 am 31 Mär 2015 21:25:28

Bin am überlegen unser Womo >3,5 to< aufzulasten, da mit Gepäck etc, etc,etc.schon einiges zusammenkommt. Es kommt eben immer mehr dazu als man denkt.
Daher meine Fragen, wer macht die Auflastung, bzw wer nimmt sie ab. ?? Oder geht das ohne Abnahme und nur mit Eintrag in den FZ Schein. ???

Danke im voraus für Antworten

vom Bodensee

Walter

andi79 am 31 Mär 2015 21:52:26

Also, wenn ich das richtig verstanden habe, korrigiert mich bitte, muss ich mit dem Womo "nur" zum TÜV, die stellen dann fest wieviel Tonnen ich haben darf und geben mir eine Bescheinigung fürs Straßenverkehrsamt mit?!? Das wäre ja dann einfach.

Macht es, außer das die Steuer nochmal teurer wird, einen Unterschied ob ich 3,85t oder 4t bzw. mehr eintragen lasse? Höhere Maut, andere Abgeben, etc.

dieter2 am 01 Apr 2015 13:32:11

Schau doch einfach mal in die COC
Da steht doch drinn wie schwer das Auto sein darf.

Ich gehe davon aus das es abgelastet wurde.

dieter

andi79 am 19 Apr 2015 11:45:25

Jetzt ist ja einige Zeit vergangen und ich wollte mal berichten, wie es weiter gegangen ist.

Vorab, so einfach ist es bei mir mit dem Auflasten leider nicht. Der erste Termin beim TÜV ging leider mächtig daneben, weil besagte COC Papiere fehlten und er ohne dies nicht tätig werden wollte. Also war der nächste Schritt zu einem sehr kompetent und hilfsbereiten Adria Händler, der mir innerhalb einer halben Woche die Kopie meiner COC Papiere besorgte. Das ganze kostenlos, zum Glück. Denn in den COC Papieren steht nur ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von 3500kg. Also wurde damals das Fahrzeug zwar mit Maxifahrgestell bestellt aber auf 3,5t zugelassen, was wiederum heißt, diese Papiere nutzen mir erst mal gar nicht. Da der TÜV nicht in der Lage ist eine Einzelabnahme für das Fahrzeug zu machen und somit eine Bescheinigung zu erstellen, das ich Auflasten kann, bleibt mir nur der Weg über die technische Auflastung.

Nun habe ich mal Glück, der Vorbesitzer hat bereits eine Luftfederung einbauen lassen, diese ist von der Firma Goldschmitt. Goldschmitt muss ich in dem Fall mal besonders loben, der Kundenservice ist einfach Spitze. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich eine E-Mail mit allen benötigten Unterlagen, was Auflastungsgutachten und das Teilegutachten der Luftfederung betrifft. Wirklich Top, vielen Dank!

Leider war das noch nicht das Ende, da bei der Eintragung der Luftfederung ein Fehler unterlaufen ist und auf das falsche Teilegutachten zurück gegriffen wurde, kann ich dem Tüv nicht eindeutig beweisen welche Luftfederung bei mir verbaut ist. Aber da hat mich die Firma Goldschmitt "eingeladen" die Auflastung bei ihnen eintragen zu lassen, da die TÜV-Prüfer sich vor Ort auch mit diesen Spezialfällen auskennen. Also führt unser nächster Kurztrip nach Polch zu Goldschmitt und ich hoffe wir können dies lange Geschichte dann dort endlich beenden.

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