desweiteren würde mich interessieren was für ein sicherheitsventil ich brauche das blaue oder das gelbe?
Warum nicht das rote oder das goldene? Man braucht auf jeden Fall ein Sicherheitsventil welches den beim Aufheizen des Wasserinhalts entstehenden Überdruck im Behälter abbaut. Man muss sich die Funktionsbeschreibung des Ventils ansehen. Üblicherweise kann man ein einfaches Sicherheitsventil in Kombination mit einem von Hand zu öffnenden Ablassventil bekommen. Es ist eigentlich derselbe Ventilkörper, nur öffnet der entweder durch den Innendruck oder er wird durch eine Mechanik mit einem Handgriff geöffnet und festgestellt.
Dann gibt es noch Sicherheitsventile mit Handablass und Frostschutzfunktion, ist die Umgebung zu kalt, öffnet das Ventil und der Wasserinhalt läuft aus.
Zur 30 bzw. 50 mbar Problematik, wird der Wohnwagen im Straßenverkehr bewegt oder steht der fest auf einem Platz? Ein 50 mbar Gasgerät in einer 30 mbar Gasanlage zu betreiben könnte in einem
Wohnmobil interessant werden, eventuell erlischt dann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs, das ist aber nur eine Vermutung. Ich würde nie ein nicht passendes Gasgerät im Fahrzeug betreiben, ich kann mir glücklicherweise jedes Gasgerät auf dem Markt leisten und komme daher nicht in die Verlegenheit einer gemischten Bestückung. Daher habe ich mich damit nicht wirklich beschäftigt und weise nur auf das mögliche Problem hin.
Rein technisch ist der Umbau des Gerätes mit 30 mbar Gasventilen auch nicht ohne Fallstrick. Derzeit wird das Gerät mit einem zu geringen Druck betrieben. Der Gasdurchsatz ist kleiner, daher die Leistung geringer. Die Strömungsgeschwindigkeit im Brenner könnte so langsam zu klein werden. Eine Abgasmessung würde Hinweise liefern ob der Brenner noch stabil arbeitet. Wenn nicht gibt es mehr CO als üblich. Ich habe wenn ich will ein Abgasmessgerät zur Verfügung (gehört meinem Boss), ich würde messen und dann entscheiden.
Wenn 30 mbar Düsen/Ventile eingebaut werden, kommt da mehr
Gas durch, aber vermutlich mit geringerer Geschwindigkeit als vorgesehen für den Brenner, das könnte das Problem verschärfen.
Das muss aber auch alles nicht so sein. Gasgeräte für Fahrzeuge sind unglaublich einfach aufgebaut und vertragen offenbar einiges an abweichenden Parametern.
Wenn die Leistung des Boilers reicht würde ich nichts umbauen.
Zur Kombination der Boiler, man könnte die einfach in Reihe schalten, erst den Gasboiler, dann den Elektroboiler, oder auch anders herum. Der Trick wäre, den Thermostaten des nachfolgenden Boilers niedriger einzustellen als den des vorherigen Boilers. Dann würde der nachfolgende nicht anspringen wenn der vorherige bereits die Temperatur gebracht hat. Wenn zwischen beiden Boilern keine Absperrung vorhanden ist, reicht ein Sicherheitsventil im Kaltwasserzulauf des ersten Boilers.
Parallel schalten ist auch möglich, dann sollte aber jeder der Boiler eine Absperrung auf der Warmwasserseite haben, der warme Boiler wird dann geöffnet, der kalte Boiler geschlossen. Ein Sicherheitsventil in dem gemeinsamen Kaltwasserzulauf reicht, will man auch die Kaltwasserzuläufe absperren um z.B. einen schadhaften Boiler bequem aus dem System ausbauen zu können, sollte jeder sein eigenen Sicherheitsventil bekommen. Zuerst die Absperrung, dann das Sicherheitsventil, dann der Boiler, wichtig!