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Hallo miteinander, sehr oft lese ich in den Reiseberichten dass englische Nebenstrassen sehr schmal sind. Kann mir das jemand in Meter Asfaltbreite genauer sagen? Einspurig: 3,5 m oder? Sind idR genügend Ausweichstellen vorhanden? Zweispurig: 5 m? Wir hier im Allgäu haben auch recht viele einspurige Nebensträsschen wo man aber meist in eine Wiese ausweichen kann. Hallo Hans, mit den 3,00 - 3,50m für eine einspurige Straße liegst du nicht falsch, sondern kommst der Wahrheit sehr nahe. Dennoch gibt es Unterschiede. In den schottischen Highlands ist das alles kein Problem, da man oft sehr weit die Straße einsehen kann und rechts und links des Weges nur Wiesen sind. Da bleibt immer einer in der nächsten Ausweichbucht stehen.....Dumm nur wenn das beide machen... ;D Anders in Südengland oder Wales. Dort säumen oft Mauern, Hecken und Sträucher den Fahrbahnrand. Diese werden zwar regelmäßig geschnitten, dennoch kann man nicht ausschließen, dass es Berührungen mit einzelnen Ästen gibt. Die Ausweichsstellen sind zwar auch da, aber da die Straßen oft nicht sehr weit einsehbar sind, kann es schon mal vorkommen, dass man sich Auge in Auge gegenübersteht.... :mrgreen: Dann mus einer zurückfahren. Aber ich kann Dir versichern, dass mir das bisher in vielen Englandurlauben max. 5-6 mal passiert ist. Und dann fahren oft noch die Engländer zurück. Einer hat sogar mit Wowa mal 300 Meter zurückgesetzt. Da war ein dickes Dankeschön fällig.... :wink: Roman Nach meinem Eindruck werden die Straßenbreiten dort nicht nach festgelegen Normen sondern nach pragmatischen Gesichtspunkten festgelegt. Wenn irgendwo an einem Weg seit dreihunder Jahren rechts und links Hecken sind, wird die Straße da halt zwischen gepasst. Egal wieviel Meter da bei raus kommen. Jetzt über Ostern in Kent und einer südlich angrenzenden Grafschaft, deren Name hier aus irgendwelchen Gründen nicht erwähnt werden darf, waren wir mit einem 2,30m breiten TI unterwegs. Das hat manchmal nur knapp gereicht. Vor allem, weil das Ausschneiden der Büsche zuweilen dann doch nicht bis auf 3m reichte. Als Faustregel kann gelten, dass auch der schmalste noch asphaltierte Weg so konzipiert ist, dass da der Rettungswagen, der Installateur oder der Paketdienst noch durch passen. Was die aber auf keinen Fall mehr auf dem Zettel haben, sind Wohnmobile. Man muss also schon gucken, wo man rein fährt, wenn die Karre ein bisschen füllig um die Hüften ist. Der Engländer an sich ist sehr rücksichtsvoll und fährt auf diesen Straßen zwar zügig, aber umsichtig. Insofern findet sich immer eine Möglichkeit sicher aneinander vorbei zu kommen. Die Straßen sind allerdings nach 10 Jahren Austeritätspolitik der Tories in einem erschütternd schlechten Zustand. Zehn Zentimeter tiefe Schlaglöcher sind da keine Seltenheit.
Dann sind sie ja immer noch besser als bei uns. Bei 10cm Schlaglochtiefe fängt in Deutschland doch der Spaß erst an.....Wir haben ja z.T. inzwischen Straßen, in denen die Anlieger ohne Geländewagen nicht mehr an Ihre Häuser kommen... :mrgreen: Roman Hallo Skysegel,
hast einen lustigen Fehler gefunden. Um Po..Spam zu vermeiden, sind einige Begriffe hier gesperrt. Ich entschuldige mich schon mal bei den Einwohnern der Grafschaft für evt. Verdächtigungen, kann aber nur den Admin fragen, was man tun kann. Celso Danke für Eure Antworten. Da brauch ich mir mit meinem Reisemobilchen ja keine Sorgen machen. B = 1,99 m, H= 2,80 m, L = 5,52m. Scheint doch so ähnlich wie bei uns zu sein. Übrigens ist man hierzulande auf diesen Sträßchen auch sehr höflich. Manchmal wie im Wettbewerb "wer kann am besten ausweichen". Und dann hat man zwischendrin fast 1 m Platz. Gegenseitige Verständigung und Danke ist hilfreich und üblich.
Da dann in vielen Fällen eher 10cm.
Jeder fährt halt ordentlich in die Wiese. Das mögen die Bauern aber gar nicht. Da ist selten was mit Wiese, meist sind da Steinmauern mit minimalem Grünbewuchs. 8) Hallo Alter Hans, schau mal hier: --> Link Mein erster link zeigt auf einen YouTube Film, der verschiedene Verkehrsituationen zeigt. Schön zum Gucken auch dieses hier: [youtube]https://www.youtube.com/watch?v=dWj3Fd-A1kg[/youtube] Starliner630 fahren gerne enge Straßen. Mit Deinem schmalen Wohnmobil bist Du sehr gut bedient und man muss ja nicht jede Nebenstrasse befahren. Celso Bange machen gilt nicht. Hab mal ne Womo-Tour (Mietfahrzeug) mit zwei Bekannten gemacht, die beide noch nie "drüben" waren. Nach unseren 2,5 Wochen waren sie tiefenentspannt beim Fahren - bis wir wieder über die deutsche Grenze kamen. Dann fuhr eine davon auf den nächsten Rastplatz der Autobahn und verlangte Fahrerwechsel - "weil das hier (in D) so stressig ist zu fahren".
Umgekehrt gehts mir, wenn ich von D nach A komme. Da ist dann Entspannung angesagt. Ich war bisher nur in Schottland und kann obiges bestätigen. Wenn die Straße sowieso nur für einen reicht, ist die Sache klar und meist unproblematisch. Wenn aber knapp genug Platz für 2 ist, wird es lästiger. Am unangenehmsten damals am Loch Lommond mit viel Verkehr (auch LKW) und am Rand der nicht allzu breiten Straße war eine tiefe Rinne. RK Moin auch sowas kann passieren, der Paketwagen ist dann zurück gefahren bis Platz war. Es war in der Nähe von Fowey an der Fähre. ![]() Die schmalste Brück zu einem Ort im Dartmoor war 2,28 m breit, mein damaliges Wohnmobil 2,30 m. Blöd gelaufen - anschließen war meine hintere Kunststoffverkleidung auch 2,28 breit. :lol: Seitdem Kastenwagen!!! , Gerd
Das Foto ist ja eindrucksvoll. Danke dafür. Unsere Allgäu Nebenstrassen sind dann wohl nicht mit Südengland zu vergleichen. Eher mit Schottland. Und so sehen sehr viele Straßen dort aus. :D Meine Tipps für Vorsichtige habe ich schon häufiger genannt: - Nicht stur nach Navi fahren, sondern sich die geplanten Routen auf der Karte anschauen. Lieber mal einen kleinen Umweg in Kauf nehmen. -Verkehrsschilder und -hinweise ernst nehmen. Steht zum Beispiel bei einem Campingplatz : "Anreise erst ab 12.00 Uhr" bedeutet dies wahrscheinlich eine enge Zufahrt und bis 12.00 Uhr sollen erst mal die Abreisenden durch sein. "Not suitable for HGVs" (Nicht passierbar für Schwergütertransporte) ist keine übervorsichtige Mahnung, sondern bedeutet genau das. - Nicht unbedingt in jeden kleinen Küstenort hineinfahren, sondern am Ortsrand parken. Durch Mousehole (Cornwall) sind wir mit dem Linienbus gefahren. Es war so eng, dass sich Fußgänger an die Hausmauer quetschten und die Luft anhielten, damit der Linienbus durchkam. -Dran denken, dass die Hecken meistens untermauert sind. Sie sind die oft jahrhunderte alten Grenzen von Feldern und Weiden. Ebenso alt sind die Eigentums- und Wegerechte. Dazu ist die Landschaft sehr hügelig. All das macht einen einfachen Ausbau der Strassen schwierig.(Tories hin oder her.) - Großes Plus ist die Gelassenheit der britischen Autofahrer insbesondere gegenüber Touristen. Und wer hätte bei all den Diskussionen um das Autofahren in GB, die wir hier schon hatten, folgende Statistik erwartet: Bei der Anzahl der wenigsten Verkehrstoten innerhalb der EU pro 1 Million Einwohner liegt das Vereinigte Königreich gemeinsam mit den Niederlanden(28) auf Platz 2 hinter Malta(26). Deutschland folgt auf Platz 8 (42). --> Link So what Celso
Zum Beispiel ich. Weil ich Fahren auf der Insel wirklich als sehr entspannt erlebe. Heißt nicht, dass es nicht überall Idioten und/oder gefährliche Situationen gibt. Aber das grundsätzlich kooperativere Verhalten hilft. Übrigens hatte ich auch z.B. in der Türkei weniger Probleme als in D. Auch dort fahren (meiner Erfahrung nach) die Leute eher mit- als gegeneinander. Hier in Deutschland wird es immer schlimmer - jeder will recht haben. Anstatt gesund heim kommen. So mein persönlicher Eindruck.
Servus Hans, Richtig: ich kenn das Allgäu, Schottland und den Rest der britischen Inseln recht gut, Dein Vergleich passt: die Allgäuer Nebenstrecken sind eher wie in Schottland meist recht übersichtlich (in GB aber immer NACH LINKS ausweichen!!!), im Süden und Westen der Insel ist's ein wenig enger (= unübersichtlicher durch den dichteren Bewuchs). Mit T4 aber sicher gut machbar! Sonst ist meinen Vorschreibern nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht: vorsichtig bei den Hecken oder kleinen grasbewachsenen "Buckeln" entlang der Straßen: da sind oft alte, überwucherte Steinmauern drunter, die u.U. deutliche tiefere Dellen machen als nur ein Zweig oder kleiner Ast. Gute Fahrt Christoph
Genau das war mein Eindruck. In D hat man vermutlich robustere gesetzliche Möglichkeiten, das öffentliche Interesse an den Ausbau der Infrastruktur durchzusetzen. Ob das im Ergebnis immer besser ist, weiß ich jetzt gar nicht mal. Was mir aber schwer fällt mir vorzustellen ist, wie die Eigentumsverhältnisse die öffentliche Hand daran hindern sollten, schwerste verkehrsgefährdende Straßenschäden zu reparieren. Außer eben fehlende Mittel. Och - mein Eindruck ist, dass man vieles in GB weniger dramatisch sieht. Für mich ein nettes Beispiel, das mir beim ersten Mal wirklich nen Lachanfall bescherte: Hier in D gibt es viele Strecken, wo es wegen einer mittleren Kurve plötzlich ein Tempolimit von 70km/h oder gar 50 km/h gibt. An wirklich !!) engen (!!) englischen Kurven hab ich das oft anders erlebt. Da kommt ein gutes Stück vorher auf der Straße ein gemaltes "SLOW". Manchmal dann ein bisschen später: "SLOWER" (da kam beim ersten Mal mein Lachanfall) und direkt vor der Kurve auch mal "VERY SLOW". Und es ist dem geschätzten Fahrzeugführer überlassen, was er angesichts des eigenen Fahrzeugs, seiner Fahrpraxis und den Verhältnissen entsprechend für angemessen hält. Ok, das ist dann auch nicht auf der Oxford Street in London sondern eher am A*** der Welt. Aber trotzdem. Es geht auch so. Und ich darf ggf. noch mal auf die oben erwähnte Statistik von wegen schweren Unfällen verweisen... Wir (in D) übertreiben es da oft mit unserer Regelungswut. Hallo miteinander, wertvolle Tips habt Ihr mir gegeben. Habt Dank dafür! Nun kann ich mir besser vorstellen was uns erwartet und wir freuen uns auf die Reise - auf den Spuren meiner Mutter die vor 80 Jahren schon mal in Schottland für einen Sommer gelebt und oft begeistert erzählt hatte. Für uns ists die erste Reise jenseits des channels. Ich hatte vor zwei Jahren ziemlich Manschetten vor den engen Straßen in England, fand es aber im Endeffekt deutlich entspannter und einfacher, als ich gedacht hatte. Bin allerdings sehr oft dem Navi einfach nicht gefolgt, wenn die Straße in die es mich leiten wollte an der Kreuzung schon sehr klein aussah. Da bin ich dann oft weiter gefahren und habe gewartet, bis es mir dann eine Alternative gezeigt hat, die besser war. So hatte ich zwar einige Umwege, aber nie ein Enge Problem. Ich musste kein einziges Mal zurücksetzen. Meistens sahen die Engländer mich schon weitem mit meinem großen, weißen Schiff und fuhren völlig selbstverständlich in die nächste Ausweichbucht, oft bevor ich sie überhaupt gesehen hatte! Und tauchte dann doch mal ein Auto direkt vor mir auf, konnte ich gar nicht so schnell reagieren, wie schon rückwärts fuhren. Die waren wirklich sehr rücksichtsvolle Autofahrer und immer total ruhig und gelassen.
Servus Hans, da bist Du zu beneiden um die Geschichten Deiner Mutter. Das war damals (wohl vor dem 2. Weltkrieg?) ja eine absolute Rarität, so ein längerer Auslandsaufenthalt. Die Briten sind übrigens sehr "nostalgisch-historisch" veranlagt. Wenn Du irgendwo erwähnst, dass Deine Mutter vor 8 Jahrzehnten mal in Schottland gelebt hat, habt Ihr alle Sympathien auf Eurer Seite. Rechne dann aber auch mit stundenlangen Erzählungen nach dem Motto "Der Schwippschwager meiner Großtante hatte damals..." Wünsch Euch viele gute Erfahrungen und gute Reise. Christoph Christoph, vielen Dank für Deine guten Wünsche. Wir freuen uns auf die Reise. Viele vom AltenHans ![]() Auch solche Transporte laufen über einspurige Strassen die dann stundenlang blockiert sind. Es wird langsam gefahren. In diesem Fall eine gute Stunde für eine Meile Fahrstrecke. Unsere Reise ist glücklich beendet und war sehr schön gewesen. Zur Strassenbreite in GB: Alle etwas älteren Strassen in GB sind mindestens ca 50 cm pro Spur schmäler als auf dem Kontinent. Erst ab ca 10 bis 20 Jahren werden bei Neu- oder Ausbauten unsere gewohnten Masse verwirklicht. Zudem wechselt die Breite häufig, oft unvermittelt. Hallo Hans, hinter so einem Mobilheim-Transport sind wir ebenfalls hinterhergefahren. Freut mich, dass Ihr eine schöne Reise hattet. Wo ward Ihr dennso überall? Celso Auf dem Weg zum Llyn y Fan Fach in den Brecon Beacons (Black Mountain). Das war nicht die schmalste Stelle auf der Strecke, hier mussten wir aber kurz anhalten um eine Herde Schafe passieren zu lassen - neben dem WoMo hätte kein Schaf mehr durchgepasst. Die Strecke zum kleinen Parkplatz unterhalb des Llyn y Fan Fach ist, wie man oben sieht, nicht ganz ohne, über viele Meilen sehr (!) eng, fast keine Ausweichmöglichkeiten und auf dem letzten Stück materialquälende Schlaglöcher - nebenbei ohne eine gute Karte auch noch schwer zu finden, da nicht ausgeschildert. Der Nervenkitzel hat sich allerdings sehr gelohnt, der Llyn y Fan Fach und, weiter oben, der Llyn y Fan Fawr sind auf jeden Fall einen Besuch/eine schöne Wanderung wert. Hallo Alter Hans, ich habe mich in meiner Antwort an Deine Frage gehalten und versuche diese nach meiner Erfahrung zu beantworten. Bin 2014 von Dover nach Cornwall und im kleinen Bogen nach Norden zurück, mit meinem 7,7m langen und 2,3m breiten Wohnmobil. Und auch wenn mich jetzt einige hier steinigen: Ich mache diese Tour nie mehr. Wem sein Auto lieb und teuer ist der kann froh sein wenn man diese Tour ohne Kratzer übersteht. Zwar werden die Hecken die dicht am Asphaltrand stehen immer geschnitten, dadurch hat es aber auch faustdicke Äste die Dir die ganze Seite verkratzen können, wenn Dir ein LKW oder Ähnliches entgegenkommt und Du ausweichen musst. Ich habe wirklich keine Angst, aber wer etwas ängstlich ist (und Deine Frage lässt ein wenig darauf schliessen), der sollte diese Tour nicht machen. Ich war froh wieder auf dem Festland zu sein. Habe unterwegs zwei deutsche reisemobilisten getroffen deren linke Seite von vorne bis hinten zerkratzt war. inzman Hallo Inzman, ja, Du hast recht, wer keine Kratzer mag, sollte sich nur auf Hauptstraßen bewegen. Wir haben uns als Inselfreunde genau aus diesem Grund vor einigen Jahren für einen Kastenwagen entschieden und nun sind wir glücklich. Aber auch dieses Jahr habe ich mir einige kleine, aber polierbare Spuren geholt. Das gehört dazu. Für alle Andern, die nach Norden fahren, keine Bange, die Bedenken haben nur im Süden ihre Berechtigung. Eben da, wo Hecken stehen und die schon seit Heinrich VIII. , Gerd Hallo Inzmann, nun haben wirs gemeistert. In Großbritannien haben wir ca 5400 km gefahren, davon ca 4000 auf Landstrassen aller Kategorien. Südengland bis Landsend, Schottland bis hoch in den Norden und Wales Westküste. Abstecher jeweils in die highlands und den lake district. War wirklich herrlich. Das 14 Jahre alte Mobil hat links und rechts leichte Kratzspuren bekommen trotz nur 1,99 m Breite des Womos. Das ist weiter nicht schlimm. Größere Schäden hatten wir nicht. Von der Natur und Landschaft auf der (den) Inseln sind wir begeistert. Mit unserem Womo waren die Strassensperrschilder mit 6 Fuß 6 Zoll haarscharf ausgereizt und diese Strässchen haben wir nicht gerade gesucht, aber wenn es uns interessant schien sind wir sie doch gefahren. Auch höhenmässig hatten wir Glück mit unseren 2,80 m. Eine Unterführung war nicht ausgeschildert und erschien mir verdammt nieder. Etwas entnervt bin ich sehr vorsichtig durchgefahren und hab dann auf der anderen Seite das Höhenschild gesehen mit umgerechnet 2,60 m. Was war ich froh dass wir nicht stecken blieben. Glücklicherweise waren nur äusserst wenig Radfahrer unterwegs die ich im Linkslenker bei Linkskurven mit Hecken verdammt spät sehen konnte. Radeln würde ich auf diesen Strässchen wahrlich nicht - und auch nicht zu Fuß gehen. Die wenigen einheimischen Fußgänger waren zu Recht sehr ängstlich unterwegs. Verblüfft war ich auch über starke Steigungen bzw Gefälle: oft 12- 16 % - max. 23 % - aber jeweils meist nur kurze Strecken. Die alten Strassenzüge sind mit äusserst wenig Erdarbeiten ins Gelände gelegt - und möglichst mit wenig Kurven oder gar Serpentinen. Guten Abend, wir haben dasThema ja in der Vergangenheit schon häufiger besprochen. Vorsichtigen habe ich immer geraten, nicht nur nach Navi zu fahren, sondern sich die Strecken auf einer guten Karte anzuschauen und evt. 3 und 4ziffrige Straßen ganz zu meiden. Mit leichtem Schock kehrten häufiger die zurück, die vorangehende Hinweise nicht hören wollten. Andere haben richtig Spaß an der Herausforderung und ein paar Kratzer sind ihnen egal. Liebr Hans, freut mich wirklich, dass Ihr eine so umfangreiche Tour gemacht habt und höre gerne weitere Einzelheiten! Celso Wir sind nun leider auch wieder zurück und haben nie zu schmale Straßen gefunden, anbei 2 Bilder die zeigen, dass alle Straßen problemlos zu bewerkstelligen sind. ![]() ![]() Obwohl ich gestehe, einmal schon. Eine anfänglich fahrbare Straße verengte sich dermaßen, dass die Geräusche am Fahrzeug eine Neulackierung ankündigten. Leider ging es nicht mehr zurück und wir mussten durch. Später stellten wir fest, das am Ende der Straße für die einfahrenden Fahrzeuge ausdrücklich hingewiesen wurde, dass die Straße für Caravans "unsuitable" ist. Zum Glück aber blieben keine bleibenden Schäden, die Politur hat es wieder gerichtet, und wir haben gelernt, nicht immer dem Navi in England zu vertrauen. Als wir das nach kurzer Zeit beachteten, hatten wir deutlich weniger Probleme, aber ich muss auch sagen, Cornwall ohne "diese" Straßen wäre für uns nicht Cornwall gewesen. Bezüglich der Steigungen mussten wir 25% bewältigen, aber wir haben auch eine Seitenstraße mit 35% gesehen..... Vemi P.S.: Unser ist "nur" 2,15 m breit (ohne Spiegel) Wir sind Heute nach 2 Wochen Schottland zurück. Es war toll. Die Straßen echt schmal. Vor allem am Loch Lomand die Hauptverkehrsstraße nach Glasgow ist teilweise so eng, dass schon PKW Schwierigkeiten haben aneinander vorbei zu kommen. Aber überall Verständnis und Rücksichtnahme. Ich persönlich fand die SingelRoadTracks am entspanntesten. Alle 50 Meter sind Asuweichpunkte. Man kann den rückwärtigen Verkehr locker vorbei lassen und von vorne sieht man oft weit ob jemand kommt. Wir sind teilweise Strecken gefahren wo 10 Minuten einfach niemand zu sehen war. Schwierig waren für uns vor allem die Autobahnauffahrten (es gibt nur wenige Autobahnen in Schottland), weil man als Linkslenker mit Wohnmobil einfach keine Sicht auf den rückwärtigen Verkehr hat. Und dann die mehrspurigen Kreisverkehre, auch hier wegen der Übersicht. Die sonstigen Straßen sind durchaus sehr schmal, aber mit Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer durchaus zu bewältigen.
Das glaubt man, wenn man die Bilder sieht wirklich nicht. Der Globebus wirkt, als wäre er 2,50m breit...... :wink: Roman Hallo Vemi, vielen Dank für die beiden erhellenden Bilder. Wie ich schon immer sagte: Es ist noch keiner stecken geblieben, also keine Bange. Ich bin gerade in Schottland unterwegs (2,3m breit) und mache ähnliche Erfahrungen. Solange es einen Mittelstreifen gibt, kann man ja noch im Rückspiegel kontrollieren, ob er noch zu sehen ist. Ohne wird es kritischer. Oder wenn man links schon keine Markierung mehr sieht und rechts immer noch kein Platz ist. Dazu die Schlaglöcher links, die man notgedrungen mitnimmt bei Gegenverkehr oder so unübersichtlichen Stellen, daß man sicher gehen muß. Komischerweise findet man da auch noch Gullideckel mitten am Land, weit entfernt von einem Ort. AB Auffahrten sind IMHO unkritisch. Wenn man parallel steht, sieht man ja alles im Rückspiegel. Im Kreisverkehr steht man ja erst in brauchbarem Winkel um zu sehen, ob wer von rechts kommt. Dann halt die richtige Spur nehmen und halten, dann ist der restliche Verkehr relativ egal. Was mir noch auffällt ist, daß die Engländer meist erst sehr spät das Licht anmachen. Auch in der Dämmerung oder im dunklen Wald sind viele ohne Licht unterwegs. Und daß in den Orten überall am Straßenrand geparkt wird. Auch wenn dort 64 oder 80 erlaubt ist und so nur noch ein Fahrzeug durchkommt. RK Viel störender als die geringe Breite fand ich die geringe Höhe. Bäume werden anscheinend nicht geschnitten sondern nur von LKW "Abrasiert", auf nebenstrecken ohne rasende LKW eben entsprechend nicht. Ich meine die Enge der Straßen ist nur im Süden der Insel manchmal das Problem. Die Hecken stehen seit Heinrich dem VIII. haben unten einen kräftigen Wurzelansatz, der in die Wege ragt und nach oben reichen sie eben manchmal bis zu drei/vier Metern. Sicht Null, Trockenreinigung des Mobils zu 100% gewährleistet. Mietmobilfahrer sollten die kleinen Straßen meiden. Speziell im Dartmoor gibt es einige solcher Engstellen! Im Rest des Landes ist das Fahren auf den Singleroads in der Regel kein Problem. Gerd Täusche ich mich oder sind hier tatsächlich einige Inselliebhaber damit beschäftigt, möglichst viele Noobs von einem Besuch unseres geliebten Nicht-Kontinents abzuhalten? Zuerst war es zu eng, jetzt auch noch zu niedrig. Was kommt als nächstes? Ultratiefe Schlaglöcher? Macht nur weiter so. Mir soll es recht sein ...
Bevor wir die Schlaglöcher thematisieren, lass´uns erstmal über die ganzen Schafe, Ponys und Kühe reden, die unbeleuchtet auf den Straßen herumstehen.
Und - sich nicht mal durch Hupen beeindrucken lassen! Hat schon jemand die nervigen cattle grids erwähnt? Na ja, vor denen warnen wenigstens rote Lampen ... ich meine jetzt vor den Rindviechern. ![]() Hallo, ich war ja froh darüber dass ich mich vor unserer ersten Englandtour bei Euch recht objektiv vorabinformieren konnte. Und nicht nur Lobhudeleien lesen! Dafür danke ich Euch. Es hat uns dann ausgezeichnet gefallen, die neun Wochen Inselreise. Wer mehr darüber sehen will kann die Fotos auf meiner website (siehe oben) anschauen. Aber : ich habe auf den Fotos ca 98% schöne bzw. positive Eindrücke dargestellt und ganz wenig weniger angenehme. Im wirklichen Leben ist das Verhältnis nicht ganz so positiv. Ein Forum ist doch auch dazu da, mögliche Probleme zu betrachten damit man sie dann lösen kann, nicht wahr Ottomar? |
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